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	<title>Vulkan - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Vulkantypen und Bezeichnungen */ +Link</title>
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		<updated>2025-09-08T07:05:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vulkantypen und Bezeichnungen: &lt;/span&gt; +Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der geologischen Struktur Vulkan; weitere Bedeutungen unter [[Vulkan (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mount Agung, November 2017 eruption - 27 Nov 2017 03.jpg|mini|[[Agung (Vulkan)|Gunung Agung]] auf [[Bali]], Indonesien]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vulkan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Geologie|geologische]] Struktur, die entsteht, wenn [[Magma]] ([[Schmelze|Gesteinsschmelze]]) bis an die Oberfläche eines Planeten (z.&amp;amp;nbsp;B. der Erde) aufsteigt. Alle Begleiterscheinungen, die mit dem Aufstieg und Austritt der glutflüssigen Gesteinsschmelze verbunden sind, bezeichnet man als [[Vulkanismus]]. Bei einem [[Vulkanausbruch]] werden nicht nur glutflüssige, sondern auch feste und gasförmige Stoffe freigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall der Erde schmelzen Gesteine ab 100 km Tiefe bei Temperaturen zwischen 1000 und 1300 [[Grad Celsius|°C]]. Das flüssige [[Magma]] sammelt sich in großen [[Magmaherd]]en in 2 bis 50&amp;amp;nbsp;km Tiefe.&lt;br /&gt;
Wenn der [[Druck (Physik)|Druck]] zu groß wird, steigt das Magma über [[Spalte (Geologie)|Spalten]] und [[Kluft (Geologie)|Klüfte]] der [[Lithosphäre]] auf. Magma, das an die [[Erdoberfläche]] gelangt, wird als [[Lava]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Vulkane haben annähernd die Form eines [[Kegel (Geometrie)|Kegels]], dessen [[Hangneigung]] von der Viskosität der Lava abhängt. Die Gestalt kann aber auch unregelmäßig oder [[kuppel]]förmig aufgewölbt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Begriff „Vulkan“ leitet sich von der italienischen Insel [[Vulcano]] ab. Diese ist eine der [[Liparische Inseln|Liparischen Inseln]] im [[Tyrrhenisches Meer|Tyrrhenischen Meer]]. In der [[Römische Mythologie|römischen Mythologie]] galt diese Insel als die [[Schmiede (Werkstatt)|Schmiede]] des [[Vulcanus]], des [[Rom|römischen]] Gottes des [[Feuer]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vulkantypen und Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Skjaldbreidur Herbst 2004.jpg|miniatur|Schildvulkan [[Skjaldbreiður]], [[Island]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:070127 tanuki-fuji.jpg|miniatur|Stratovulkan [[Fujisan]], [[Japan]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dauner Maar.jpg|miniatur|[[Weinfelder Maar]], [[Eifel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Explosion near summit of West Mata submarine volcano.png|miniatur|Eruption des submarinen Vulkans [[West Mata]]]]&lt;br /&gt;
Vulkane kann man nach ihrer äußeren Form, der Art ihres Magmenzufuhrsystems, dem Ort ihres Auftretens, der Art ihrer Tätigkeit sowie nach ihrem Zustand unterteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unterteilung nach der äußeren Form:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.volcano.si.edu/world/votw_vtype_f.png |wayback=20100615000605 |text=nach Simkin und Siebert, 1994}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Schichtvulkan]]e (auch Stratovulkane genannt)&lt;br /&gt;
** [[Schildvulkan]]e&lt;br /&gt;
** [[Schlacken- und Aschenkegel]]&lt;br /&gt;
** [[Lavadom]]&lt;br /&gt;
** [[Maar]]&lt;br /&gt;
** [[Caldera (Krater)|Caldera]]&lt;br /&gt;
** [[Tafelvulkan]]&lt;br /&gt;
** Decken- oder Plateauvulkan (vergleiche auch [[Trapp (Geologie)|Trapp]] und [[Flutbasalt]])&lt;br /&gt;
* Unterteilung nach der Art des Magmenzufuhrsystems:&lt;br /&gt;
** [[Zentralvulkan]]e&lt;br /&gt;
** [[Spaltenvulkan]]e&lt;br /&gt;
* Unterteilung nach dem Ort ihres Auftretens:&lt;br /&gt;
** [[Subaerisch|subaerische]] Vulkane (Vulkane an Land oder über Wasser)&lt;br /&gt;
** [[Submariner Vulkan|submarine Vulkane]], [[Tiefseeberg|Seamount]], [[Guyot]] (Vulkane im Meer unter Wasser)&lt;br /&gt;
** [[Subglazialer Vulkan|subglaziale Vulkane]] (Vulkane unter einem Gletscher)&lt;br /&gt;
** extraterrestrische Vulkane (Vulkane auf anderen Himmelskörpern)&lt;br /&gt;
* Unterteilung nach der Art ihrer Tätigkeit:&lt;br /&gt;
** [[Effusion (Vulkanismus)|effusive]] Tätigkeit (ruhiges Ausfließen der Lava)&lt;br /&gt;
** [[Explosion|explosive]] oder [[Ejektion|ejektive]] Tätigkeit&lt;br /&gt;
** gemischte effusive und explosive Tätigkeit&lt;br /&gt;
** Vulkane mit besonders heftiger explosiver Tätigkeit werden [[Supervulkan]]e genannt&lt;br /&gt;
* Vulkane kann man schließlich auch nach ihrem Zustand oder der Häufigkeit ihrer Aktivität einordnen in&lt;br /&gt;
** aktive Vulkane (aktiver Vulkanismus)&lt;br /&gt;
** inaktive oder schlafende Vulkane (kein aktiver Vulkanismus, Voraussetzungen für erneute Aktivität sind jedoch gegeben)&lt;br /&gt;
** [[Erloschener Vulkan|erloschene Vulkane]] (durch fehlende Magmazufuhr keine Aktivität mehr möglich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Vulkane folgen allerdings nicht einem „reinen“ Ausbruchsmuster, sondern zeigen variierendes Verhalten entweder während einer Eruption oder während der Millionen Jahre ihrer Aktivität. Ein Beispiel dafür ist der [[Ätna]] auf [[Sizilien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Paroxysmus (griech. παρα &amp;#039;&amp;#039;para&amp;#039;&amp;#039; „neben“, οξυς &amp;#039;&amp;#039;oxys&amp;#039;&amp;#039; „scharf“) ist eine Folge von sich steigernden Ausbrüchen eines Vulkans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch die vulkanische Aktivität entstandene [[Berg]] wird je nach seiner Form [[Vulkankegel]] oder [[Vulkandom]] genannt, und die Öffnung, aus der Lava aus der Tiefe aufsteigt, heißt [[Schlot (Geologie)|Vulkanschlot]]. Die mehr oder minder breite Öffnung an der Spitze eines Vulkans ist der [[Vulkankrater]]. Bricht ein Schlot über einer oberflächennahen [[Magmakammer]] zusammen, und es bildet sich ein großer Einbruchskrater, wird dieser als [[Caldera (Krater)|Caldera]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magmatypen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berufjörður.jpg|miniatur|[[Rhyolith]]felsen am [[Berufjörður (Austfirðir)|Berufjörður]] in [[Island]]]]&lt;br /&gt;
Einen entscheidenden Einfluss auf die Ausbildung eines Vulkans hat neben dem Gas- und Wassergehalt die Zusammensetzung seines Magmas, vor allem der Gehalt an [[Siliciumdioxid]] (SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;). Die Zusammensetzung des Magmas bestimmt die Art der Vulkantätigkeit. Je mehr SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; das Magma enthält, desto explosiver ist der damit verbundene Vulkanismus. Es lassen sich vier Haupttypen unterscheiden:&lt;br /&gt;
* [[Felsit|Felsisches]] Magma enthält mehr als 63 % SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Intermediäres Magma enthält zwischen 52 und 63 % SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Mafit|Mafisches]] Magma enthält zwischen 45 und 52 % SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ultramafit|Ultramafisches]] Magma enthält weniger als 45 % SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den vier Magmatypen entstehen charakteristische Gesteine:&lt;br /&gt;
* [[Rhyolith]]&lt;br /&gt;
* [[Andesit]]&lt;br /&gt;
* [[Basalt]]&lt;br /&gt;
* [[Pikrit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vier Typen können grob bestimmten [[Geodynamik|geodynamischen]] Umfeldern zugeordnet werden:&lt;br /&gt;
* Aufschmelzen [[Kontinentale Kruste|kontinentaler Kruste]]&lt;br /&gt;
* [[Subduktionszone]]n&lt;br /&gt;
* [[Mittelozeanischer Rücken]], [[Hotspot (Geologie)|Hotspot]]-Vulkanismus, [[Grabenbruch|Rift]]-Vulkanismus&lt;br /&gt;
* heute nicht mehr auftretender Vulkanismus früher Phasen der Geogenese&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lavatypen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pahoeoe fountain edit2.jpg|mini|10 Meter hohe Lava-Fontäne auf [[Hawaii]]]]&lt;br /&gt;
Vulkane können auch klassifiziert werden, indem sie nach der Farbe der austretenden Lava beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbe der austretenden Lava hängt von der Temperatur ab, kann aber auch auf die chemische Zusammensetzung der Gesteinsschmelze zurückgeführt werden. Sowohl die entstehende Form des Vulkans als auch das Ausbruchsverhalten werden von der Zusammensetzung der Gesteinsschmelze entscheidend bestimmt:&lt;br /&gt;
* [[Roter Vulkan|Rote Vulkane]] werden aufgrund der rot oder orangegelb glühenden, heißen Lava so bezeichnet, sie bilden &amp;#039;&amp;#039;Schildvulkane&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Grauer Vulkan|Graue Vulkane]] besitzen eine vergleichsweise niedrige Lavatemperatur und bilden &amp;#039;&amp;#039;Schichtvulkane&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßgeblich von Vulkanen ausgelöste Ereignisse ==&lt;br /&gt;
Bei der Eruption von Vulkanen können durch Vermischung vulkanischen Materials mit anderen Stoffen wie Wasser oder Luft sowie durch das abrupte Austreten von Lava weitere Prozesse ausgelöst werden. Dazu zählen unter anderem:&lt;br /&gt;
* [[Lahar]] (Schlamm- und Schuttströme)&lt;br /&gt;
* [[Pyroklastischer Strom|Pyroklastische Ströme]] (Glutlawine)&lt;br /&gt;
* [[Pyroklastische Surge|Base Surge]] (partikelarmer Dichtestrom)&lt;br /&gt;
* [[Glutwolke]]&lt;br /&gt;
* [[Gletscherlauf]]&lt;br /&gt;
* [[Tsunami]]: Wenn bei einem Vulkanausbruch große Mengen Magma oder gar Teile der Bergflanken ins Meer stürzen, können Tsunamis ausgelöst werden. Dabei erreichen diese oft größere Höhen als die durch Seebeben erzeugten Tsunamis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch können [[Erdbeben]] vor oder nach dem Ausbruch eines Vulkans auftreten, da sie sich gegenseitig beeinflussen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dem Vulkanismus sind andere aufsteigende Materialien zuzurechnen, die etwa für die sogenannten [[Schlammvulkan]]e (besser als Schlammdiapire bezeichnet) verantwortlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verteilung von Vulkanen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotspot(geology)-1.svg|miniatur|Schemazeichnung:Vulkan über Hotspot]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tectonic plates hotspots-en.svg|miniatur|Die bekanntesten Hotspots]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach Vulkantyp ===&lt;br /&gt;
Es gibt heute weltweit ca. 1500 aktive, d.&amp;amp;nbsp;h. in den letzten 10.000 Jahren ausgebrochene Vulkane&amp;lt;ref&amp;gt;[http://volcano.si.edu/faq/index.cfm?question=activevolcanoes Global Volcanism Program] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der Erdoberfläche, allerdings kennt man noch nicht die Anzahl der [[Submariner Vulkan|submarinen Vulkane]], von denen es vermutlich vielfach mehr gibt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. die Geologin Elisabeth Cottrell vom Smithsonian Institute: „…hundreds of volcanoes on the seafloor may be erupting at any given minute.“ {{Webarchiv|url=http://www.smithsonianmag.com/science-nature/91838474.html |wayback=20100426112622 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-02-07 18:29:55 InternetArchiveBot }} Zugriff: 23. Mai 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon sind 719 als [[Schichtvulkan]], 176 als [[Schildvulkan]], 66 als [[komplexer Vulkan]], 86 als [[Caldera (Krater)|Caldera]], 147 als einzelne [[Schlackenkegel]], 27 als [[Spaltenvulkan]] oder [[Kraterreihe]], 19 als [[Maar]], 137 als [[submariner Vulkan]] und 100 als [[Vulkanfeld]] (mit teilweise mehreren hundert Einzelvulkanen) klassifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Simper: &amp;#039;&amp;#039;Vulkanismus verstehen und erleben&amp;#039;&amp;#039;. Feuerland Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-00-015117-0, S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach Geographie ===&lt;br /&gt;
Die geographische Verteilung kann man mit Hilfe der Erkenntnisse der [[Plattentektonik]] verstehen:&lt;br /&gt;
* Vulkane der [[Spreizungszone]]n liegen mit wenigen Ausnahmen auf dem Meeresgrund, wo die Erdplatten auseinanderdriften. Das dort vorkommende Magma ist [[basalt]]isch und verarmt an Elementen, die sich schlecht in [[Kristallgitter]] integrieren lassen &amp;#039;&amp;#039;([[Inkompatibles Element|inkompatible Elemente]])&amp;#039;&amp;#039;. Hierzu gehören hauptsächlich [[Roter Vulkan|rote Vulkane]] oder [[Schildvulkan]]e.&lt;br /&gt;
* Vulkane über [[Subduktionszone]]n sind die sichtbarsten Vulkane. Sie treten bei Plattenkollisionen auf, an denen mindestens eine ozeanische [[Lithosphäre]]nplatte beteiligt ist. Hier wird die ozeanische Kruste in den Mantel hinein befördert (subduziert), sofern ihre altersabhängige Dichte einen hinreichend hohen Wert erreicht hat. Die abtauchende ozeanische Kruste wird in der Tiefe teilweise aufgeschmolzen, da es aufgrund der hohen Wassergehalte in bestimmten [[Mineral]]en zu einer Erniedrigung der [[Phasendiagramm#Koexistenzgebiet zwischen festen Phasen und flüssiger Phase|Solidus]] (Temperatur des Schmelzbeginns) kommt. Das entstandene Magma steigt auf, da es eine geringere Dichte hat als das umgebende Gestein, und nährt den Vulkanismus an der Oberfläche. Die entstehenden Vulkane werden aufgrund ihres lagigen Aufbaus als Schichtvulkane oder Stratovulkane bezeichnet.&lt;br /&gt;
* Vulkane über „[[Hotspot (Geologie)|Hotspots]]“ sind selten, da es weltweit zurzeit nur etwa 40 [[Liste identifizierter Hot Spots|eindeutig bestimmte „Hotspots“]] gibt. Ein „Hotspot“ ist ein über geologische Zeiträume als nahezu ortsfest anzusehender Aufschmelzungsbereich im [[Erdmantel]] unter der [[Lithosphäre]]. Die Lithosphärenplatten schieben sich durch [[Plattentektonik|plattentektonische]] Mechanismen während langer Zeiträume über einen „Hotspot“ hinweg. Es bilden sich perlenschnurartig hintereinander neue Vulkane, so als würden sie sich durch die Kruste hindurchschweißen. Bekanntestes Beispiel sind die [[Hawaii]]-Inseln: die größte Insel [[Hawaiʻi (Insel)|Hawaiʻi]], die als jüngste Vulkaninsel über dem „Hotspot“ liegt, ist erst 400.000 Jahre alt, während die älteste der sechs Vulkaninseln [[Kauaʻi]] im Nordwesten bereits vor etwa 5,1 Millionen Jahren entstanden ist. Beispiele für diese seltene Art des [[Vulkanismus]] in Europa finden sich in der Ost- und Westeifel ([[Vulkaneifel]]), dem [[Siebengebirge]] und in der [[Auvergne]]. Auch unter [[Island]] befindet sich ein derartiger Hotspot.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. H.-U. Schmincke, Vulkanismus. Darmstadt 2000, S. 85&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sonnensystem ===&lt;br /&gt;
Vulkanismus ist ein für terrestrische Himmelskörper normales Phänomen. Auf vielen Welten des Sonnensystems finden sich Spuren erloschenen Vulkanismus, wie beispielsweise auf dem [[Erdmond]] oder dem [[Mars (Planet)|Mars]]. Auf der in Masse, Größe und innerem Aufbau sehr erdähnlichen [[Venus (Planet)|Venus]] finden sich nur wenige Hinweise auf derzeit aktiven Vulkanismus und keinerlei Anzeichen für eine Plattentektonik. [[Vulkanismus auf Io|Vulkanisch aktivste Welt]] des Sonnensystems ist der [[Liste der Jupitermonde|Jupitermond]] [[Io (Mond)|Io]]. Die Existenz von [[Kryovulkan]]en wurde auf mehreren [[Eismond]]en (dem [[Liste der Saturnmonde|Saturnmond]] [[Enceladus (Mond)|Enceladus]], dem [[Liste der Neptunmonde|Neptunmond]] [[Triton (Mond)|Triton]] und dem Plutomond [[Charon (Mond)|Charon]]) sowie dem [[Zwergplanet]]en [[(1) Ceres|Ceres]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.n-tv.de/wissen/Eisvulkan-auf-Zwergplanet-Ceres-entdeckt-article18544221.html &amp;#039;&amp;#039;Eisvulkan-auf-Zwergplanet-Ceres-entdeckt.&amp;#039;&amp;#039;] [[n-tv]] wissen, 1.&amp;amp;nbsp;September 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; nachgewiesen. 2022 wurde auf dem Zwergplaneten [[Pluto]] ebenfalls ein gigantischer Eisvulkan entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Kelsi N. Singer u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel = Large-scale cryovolcanic resurfacing on Pluto |Sammelwerk = Nature Communications |Band= 13 |Datum = 2022-03-29 |Nummer= 1 |Seiten= 1542 |DOI= 10.1038/s41467-022-29056-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso werden sie auf dem Jupitermond [[Europa (Mond)|Europa]] und dem Saturnmond [[Titan (Mond)|Titan]] vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorhersage von Vulkanausbrüchen ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Vulkanobservatorium}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Subduktionszone.svg|miniatur|Entstehung von Vulkanen an Plattengrenzen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Submarine Eruption-blank.svg|miniatur|Ausbruch eines Vulkans]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stromboli Eruption.jpg|miniatur|hochkant=0.9|Eruption am [[Stromboli]]]]&lt;br /&gt;
Ob ein Vulkan endgültig erloschen ist oder vielleicht wieder aktiv werden kann, interessiert besonders die Menschen, die in der Umgebung eines Vulkans leben. In jedem Fall hat ein Vulkanausbruch weitreichende Konsequenzen, denn über das persönliche Schicksal hinaus werden [[Infrastruktur]] und Wirtschaft der betroffenen Region nachhaltig beeinflusst. Daher ist es das vorrangige Forschungsziel, [[Vulkanausbruch|Vulkanausbrüche]] möglichst präzise vorhersagen zu können. Fehlprognosen wären allein unter Kostengesichtspunkten verheerend ([[Evakuierung]] Tausender von Menschen, Stilllegung des gesamten Wirtschaftslebens u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;m.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewisser Gemeinsamkeiten gleicht kein Vulkan in seinem Ausbruchsverhalten dem anderen. Demnach sind Beobachtungen über Ruhephasen oder [[Seismologie|seismische Aktivitäten]] eines Vulkans kaum auf einen anderen übertragbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Überwachung von Vulkanen stehen generell fünf Überwachungsmethoden zur Verfügung, die je nach Vulkan-Charakteristik in unterschiedlicher Kombination eingesetzt werden: die Aufzeichnung seismischer Aktivität, die geodätische Überwachung der Topographie, die Messung gravimetrischer und magnetometrischer Veränderungen, die Erfassung von oberflächennahen Temperaturerhöhungen und die chemische Analyse aufsteigender vulkanischer Gase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufzeichnung seismischer Aktivität, vulkanischer Tremor ===&lt;br /&gt;
{{Anker|vulkanischer Tremor}}&lt;br /&gt;
Ein Eruptionsprozess wird zunächst vom Aufstieg des Magmas eingeleitet. Wenn das [[Magma]] auf vorgezeichneten oder neuen Bruchlinien, Spalten oder Rissen zur Erdoberfläche emporsteigt, entstehen durch Spannungen im Umgebungsgestein und durch Entgasungsprozesse des Magmas charakteristische seismische Signale. Gestein zerbricht dabei und Risse beginnen zu vibrieren. Die Zerstörung von Gestein löst [[Erdbeben]] mit hoher [[Frequenz]] aus, die Bewegung der Risse dagegen führt zu niedrig frequenten Beben, dem sogenannten &amp;lt;!--Linkziel Weiterleitung über Anker--&amp;gt;vulkanischen Tremor&amp;lt;!--Linkziel Weiterleitung--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Tiefe und Herd der vulkanischen Beben zu ermitteln, wird in der Regel ein Netz von äußerst empfindlichen Seismometern rund um den Vulkan eingerichtet. Denn gerade die schwachen Erdbeben mit einer Stärke von weniger als 1 sind häufig Anzeichen für das Erwachen eines Vulkans. Zum Beispiel wurden am betroffenen Südwesthang des [[Ätna]] in den 12 Stunden vor dem 1981er Ausbruch etwa 2800 kleinere Erdstöße durch die vor Ort installierten [[Seismometer]] als Tremor registriert. Über ein automatisches Übertragungssystem wurden die Daten direkt zum [[Istituto Internazionale di Vulcanologia]] in [[Catania]] weitergeleitet. Mit Hilfe moderner Technik werden Veränderungen der seismischen Aktivität heute in Echtzeit ermittelt. Strukturen und Vorgänge unter der Erdoberfläche können damit unmittelbar und exakt dargestellt und analysiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geodätische Überwachung ===&lt;br /&gt;
Dringt Magma aus der Tiefe nach oben, so können in bestimmten Bereichen des Vulkans Deformationen der Erdoberfläche in Form von Aufbeulungen, Absenkungen, Neigungen, Buckeln und Rissen entstehen. Diese Deformationen können mit meist in Bohrlöchern des Gesteins fest installierten Neigungsmessern ([[Klinometer]]n) und Dehnungsmessern ([[Extensometer]]n) vor Ort gemessen werden. Diese Phänomene können aber auch schon mit einfachen Mitteln wie zum Beispiel mit einem Bandmaß oder durch aufgesprühte Linien erkannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang August 1982 hatten Geologen im Kraterboden des Mount St. Helens viele schmale Bodenrisse entdeckt und sie mit Farblinien markiert. Zwei Tage später bereits waren die Linien deutlich gekrümmt, was eine Veränderung der Risse durch aufsteigendes Magma anzeigte. Wenige Tage später kam es zu einer heftigen Eruption des Vulkans. Im Oktober 2004 wurde am Mount St. Helens eine Aufbeulung einer Vulkanflanke von mehr als 100&amp;amp;nbsp;m beobachtet, die auch mit bloßem Auge sichtbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine komplexere und exaktere Methode zur Erfassung morphologischer Veränderungen ist zum Beispiel die Messung horizontaler Entfernungen mit [[Elektronische Distanzmessung|Elektronischer Distanzmessung]] (EDM). Ein EDM kann elektromagnetische Signale senden und empfangen. Die Wellenphase verschiebt sich dabei in Abhängigkeit von der Entfernung zwischen EDM und reflektierendem Objekt und gibt damit das Ausmaß der entstandenen Verschiebung an. EDMs haben Reichweiten bis zu 50&amp;amp;nbsp;km und hohe Messgenauigkeiten von wenigen Millimetern. Oberflächenveränderungen vor allem größerer Gebiete und abgelegener Vulkane werden mit Hilfe von satellitengestützten geodätischen Messverfahren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich infolge von Deformationen des Geländes auch Grundwasser- und Oberflächenwasserstände relativ zueinander verändern können, werden oft Grundwassermessstellen eingerichtet und in gewässernahen Gebieten Fluss- und Seewasserpegel installiert. Man setzt inzwischen auch Satellitenbilder zur Überwachung von Vulkanen und deren Verformung bzw. Aufwölbung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messung gravimetrischer und magnetometrischer Veränderungen ===&lt;br /&gt;
Dringen heiße Gesteinsschmelzen in oberflächennahe Erdschichten, so werden lokale Veränderungen im [[Schwerefeld]] beobachtet. Diese örtlichen Veränderungen werden durch Dichteunterschiede zwischen Magma und Umgebungsgestein verursacht. Solche sogenannten mikrogravimetrischen Anomalien lassen sich mit Hilfe von hoch empfindlichen Gravimetern entdecken, die an aktiven Vulkanen zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Magma-Aufstieg können auch lokale Änderungen des Magnetfeldes registriert werden, die durch thermische Einwirkungen verursacht werden. Bereits 1981 wurden am Südhang des Ätna und in etwa 20&amp;amp;nbsp;km Entfernung zum Ätna zwei magnetometrische Stationen mit automatischer Daten-Fernübertragung in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfassung von Temperaturerhöhungen ===&lt;br /&gt;
Der Aufstieg des etwa 1100 bis 1400&amp;amp;nbsp;°C heißen Magmas aus einer [[Magmakammer]] oder direkt aus dem oberen [[Erdmantel]] geht in erster Linie mit einer lokalen Temperaturerhöhung des Nebengesteins einher. Mit Hilfe ortsfester Stationen zur Temperaturmessung und durch Infrarot-Aufnahmen von Satelliten aus können solche thermischen Aufheizungen festgestellt werden, die durch oberflächennahe Stauung aufgedrungener Schmelzen entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Analyse aufsteigender Gase ===&lt;br /&gt;
Eruptive Gase sind die Haupttriebkraft der vulkanischen Aktivität. Änderungen ihrer Menge, ihrer Temperatur und ihrer chemischen Zusammensetzung sind für die Vorhersage eines Vulkanausbruchs von grundlegender Bedeutung. Generell sind die Schwankungen im Chemismus der Gase umso höher, je heißer die Gase sind und je reger die vulkanische Aktivität ist. Bei hohem Gasausstoß lässt sich die Konzentration gewisser Gase mit Hilfe ihres [[Absorptionsspektrum]]s im sichtbaren Licht auch durch [[Fernerkundung]] bestimmen. Typische [[Vulkanisches Gas|vulkanische Gase]] sind hauptsächlich [[Wasserdampf]], [[Kohlendioxid]], [[Schwefeldioxid]], [[Schwefelwasserstoff]], [[Chlorwasserstoff]] ([[Salzsäure]] ist die Lösung in Wasser) und [[Fluorwasserstoff]]. Die geochemische Überwachung erstreckt sich auch auf die Beobachtung von [[Grundwasser]] und von [[Quelle]]n. Denn unterirdisches Wasser wird oft von vulkanischen Gasen kontaminiert, die dem Magma entweichen und sich im Boden ausbreiten. Eine besondere Rolle spielen dabei Helium und Radon. Beide Gase entstammen dem Erdmantel. Steigt eine Magmakammer auf, so erhöhen sich auch die Gehalte dieser Gase. So hat man zum Beispiel nach der Erdbebenkrise auf der griechischen Insel [[Nisyros]] (1996) begonnen, die Gase und andere Faktoren genau zu überwachen, da man befürchtete, es könne ein Vulkanausbruch bevorstehen. Im Rahmen des EU-Programms &amp;#039;&amp;#039;Geowarn&amp;#039;&amp;#039; haben sich europäische Universitäten zusammengeschlossen und beobachten Nisyros, den Vesuv und andere potentiell gefährliche Vulkane in Europa.&lt;br /&gt;
[[Datei:Vulkan Arenal Costa Rica.JPG|miniatur|Vulkan [[Arenal]], Costa Rica]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kibo summit of Mt Kilimanjaro 001.JPG|miniatur|Vulkan [[Kilimandscharo|Kilimanjaro]], Tansania/Kenia]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Teide Volcano Tenerife 20060429.jpg|miniatur|Vulkan [[Teide]], [[Teneriffa]] ([[Spanien]]).]]&lt;br /&gt;
Im Rahmen der internationalen Dekade zur „Schadensminimierung bei Naturkatastrophen 1990–2000“ wurden 15 Vulkane weltweit als Forschungsobjekte ausgewählt und kontinuierlich überwacht, darunter auch der [[Vesuv]] und der [[Ätna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Trotz der Vielzahl der Frühwarnsysteme und vieler neuer Erkenntnisse auf diesem Gebiet wird sich bei Vulkanausbrüchen eine gewisse Unberechenbarkeit nie ganz ausschalten lassen. Parallel zur Vorhersage gefährlicher Eruptionen sind Schutzmaßnahmen, Risiko- und Handlungspläne, Aufklärung der betroffenen Bevölkerung und gesetzliche Regelungen für den Ernstfall notwendig. Zusätzlich könnte es sich lohnen, auch die Natur einer gefährdeten Region genau zu beobachten. Oft reagieren Tiere sensibler und verlassen ein gefährdetes Gebiet weit vor einem Vulkanausbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größter Vulkan der Erde ==&lt;br /&gt;
[[Nature Geoscience]] veröffentlichte in seiner Septemberausgabe 2013 (Vol 6 No 9) einen Artikel, in dem Forscher das unterseeische [[Tamu-Massiv]] östlich von Japan für den größten Vulkan der Erde halten.&amp;lt;ref&amp;gt; William W. Sager, Jinchang Zhang, Jun Korenaga, Takashi Sano, Anthony A. P. Koppers, Mike Widdowson, John J. Mahoney: [http://www.nature.com/ngeo/journal/vaop/ncurrent/full/ngeo1934.html An immense shield volcano within the Shatsky Rise oceanic plateau, northwest Pacific Ocean], [http://www.hna.de/nachrichten/panorama/maechtig-olympus-mons-mars-supervulkan-pazifik-zr-3096187.html hna.de: Supervulkan auf der Erde entdeckt]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von Forschern um William Sager ([[University of Houston]]) (Texas/USA)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://ocean.tamu.edu/profile/WSager |wayback=20130909235512 |text=http://ocean.tamu.edu Sager, Professor Oceanography and G&amp;amp;G seit 1995 |archiv-bot=2023-02-07 18:29:55 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; analysierten Gesteinsproben des Massivs stammen aus maximal 175 Metern Tiefe; das Massiv erhebt sich mehrere Kilometer über den Meeresboden. Der schildförmige unterseeische Berg könnte entstanden sein, als an einer Stelle riesige Lavamengen austraten und beim Abkühlen flache, weit reichende Hänge schufen. Es handle sich wahrscheinlich um einen Einzelvulkan von 650 Kilometern Länge und 450 Kilometern Breite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vulkane in der Mythologie ==&lt;br /&gt;
Für viele Kulturen sind Vulkane der Sitz ihrer Götter. In der griechischen Mythologie ist die vulkanische Insel [[Limnos]] der Sitz des Feuergottes [[Hephaistos]], der Name &amp;#039;Vulkan&amp;#039; leitet sich vom römischen Gott [[Vulcanus]] ab. Auch in der [[Azteken|aztekischen]], [[Island|isländischen]] und vielen weiteren Kulturen spielen Vulkane eine zentrale Rolle in der Mythologie.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.planet-wissen.de/natur_technik/naturgewalten/vulkane/leben.jsp &amp;#039;&amp;#039;Leben mit Vulkanen&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Hawaii]] wird der Vulkangöttin [[Pele (Göttin)|Pele]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[William Drake Westervelt|William D. Westervelt]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.sacred-texts.com/pac/hlov/hlov28.htm Hawaiian Legends of Volcanoes]&amp;#039;&amp;#039;. G. H. Ellis Press, Boston MA 1916, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt; besondere Verehrung zuteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Bibel]] erinnern mehrere Stellen an einen Vulkanausbruch, unter anderem {{B|Ex|19|18}} und {{B|Ex|20|18}}. Mehrere Forscher sehen unter anderem auch aufgrund dieser Beschreibungen in [[Jahwe]] Reste eines Vulkan-Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heilige [[Agatha von Catania]] gilt als Helferin gegen Ausbrüche des Ätna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redewendung ==&lt;br /&gt;
Die aus dem Französischen stammende Wendung &amp;#039;&amp;#039;[[Tanz auf dem Vulkan]]&amp;#039;&amp;#039; beschreibt das Leben in einer explosiven Situation ungeachtet aller Risiken.&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Vulkanen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Vulkanen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste großer historischer Vulkanausbrüche]]&lt;br /&gt;
* [[Vulkanischer Winter]]&lt;br /&gt;
* [[Vulkanmuseum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Siebo Heinken: &amp;#039;&amp;#039;Vulkane: Die phantastische Welt der Feuerberge.&amp;#039;&amp;#039; [[Wissenschaftliche Buchgesellschaft]], Freiburg, 2023, ISBN 978-3-8062-4568-4.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Ulrich Schmincke]]: &amp;#039;&amp;#039;Vulkanismus.&amp;#039;&amp;#039; 3., überarbeitete Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2010, ISBN 978-3-89678-690-6.&lt;br /&gt;
* Joachim von der Thüsen: &amp;#039;&amp;#039;Schönheit und Schrecken der Vulkane. Zur Kulturgeschichte des Vulkanismus.&amp;#039;&amp;#039; WBG (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), Darmstadt 2008, ISBN 978-3-534-20675-9.&lt;br /&gt;
* Hans Pichler und Thomas Pichler: &amp;#039;&amp;#039;Vulkangebiete der Erde.&amp;#039;&amp;#039; Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-8274-1475-5.&lt;br /&gt;
* Gerd Simper: &amp;#039;&amp;#039;Vulkanismus verstehen und erleben.&amp;#039;&amp;#039; Feuerland Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-00-015117-0.&lt;br /&gt;
* Felix Frank: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der 1350 aktiven Vulkane der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Ott Verlag, Thun 2003, ISBN 3-7225-6792-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haack TaschenAtlas Vulkane und Erdbeben&amp;#039;&amp;#039;, bearb. von Harro Hess, Klett-Perthes, Gotha 2003, ISBN 3-623-00020-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn die Vulkane erwachen&amp;#039;&amp;#039;. Regie: François de Riberolles, ARTE F, Frankreich, 84 Minuten, 2012&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Wesen der Vulkane&amp;#039;&amp;#039;. Folge 1: &amp;#039;&amp;#039;Heilige Vulkane&amp;#039;&amp;#039;. Folge 2: &amp;#039;&amp;#039;Gütige Vulkane&amp;#039;&amp;#039;. Folge 3: &amp;#039;&amp;#039;Zerstörerische Vulkane&amp;#039;&amp;#039;. Folge 4: &amp;#039;&amp;#039;Wächter der Vulkane&amp;#039;&amp;#039;. Regie: David Perrier und Eden Shavit, ARTE F, Frankreich, jeweils 53 Minuten, 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Volcanoes|Vulkane}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vulkane der Welt ===&lt;br /&gt;
* [http://www.swisseduc.ch/stromboli/index-de.html www.swisseduc.ch: &amp;#039;&amp;#039;Stromboli online – Vulkane der Welt&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Geologisches%20Portrait/Magmatismus/Vulkanismus Vulkanismus], [http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Geologisches%20Portrait/Magmatismus/Die%20100%20faszinierendsten%20Vulkane%20der%20Welt 100 faszinierende Vulkane der Welt], [http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Geologisches%20Portrait/Magmatismus/Vulkanische%20Prozesse Vulkanische Prozesse] im Mineralienatlas Wiki&lt;br /&gt;
* [https://www.weltderphysik.de/uploads/tx_wdpmedia/20131118_BebenVulkane_TWalter.png Weltkarte mit Erdbeben (lilafarbene Punkte), Vulkanen (rote Dreiecke) und Plattengrenzen] (2.545 kB; PNG)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* http://www.uni-muenster.de/MineralogieMuseum/vulkane/Vulkan-2.htm Das Museum zieht real um und wird danach hoffentlich wieder ein Webangebot haben.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.volcano.si.edu/ www.volcano.si.edu: Vulkaninformationen der Smithsonian Institution] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vulkanüberwachung ===&lt;br /&gt;
* [http://www.geowarn.org/ EU-Projekt: &amp;#039;&amp;#039;Geowarn – Geospatial Warning Systems&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.pro-physik.de/details/articlePdf/1107007/issue.html Universität Leipzig, 2004: &amp;#039;&amp;#039;Zur Vorhersage von Vulkanausbrüchen&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://sciencev1.orf.at/science/news/102497 GEOSTAR-Projekt: Beispiel zur Überwachung unterseeischer Vulkane] (ORF-Artikel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaftliche Artikel ===&lt;br /&gt;
* NASA: [http://sci.sdsu.edu/how_volcanoes_work/ How Volcanoes Work] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4128339-9|LCCN=sh85144257|NDL=00565264}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endogene Morphodynamik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkan| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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