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	<title>Vorpommern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Vorpommern&amp;diff=13686&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Makas 76: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-07-14T20:12:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vorpommern flag.svg|alternativtext=Flagge Vorpommerns|mini|Flagge Vorpommerns]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vorpommern.png|mini|Vorpommern im Jahr 1934 und Landkreise bis 2011]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorpommern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer Region im Nordosten [[Deutschland]]s und im Nordwesten [[Polen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region ist als [[Lebensqualität|Lebensort]] und [[Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern|Urlaubsziel]] für ihren Wasserreichtum bekannt. Hervorzuheben sind die zahlreichen [[Liste der Seebäder, Kurorte und Erholungsorte in Mecklenburg-Vorpommern|Seebäder]] an der Ostseeküste, vor allem auf den beiden Inseln [[Rügen]] und [[Usedom]], sowie die artenreichen Lagunen z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft]] mit reichhaltiger Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Im südlichen [[Ostsee]]raum gelegen, grenzt Vorpommern im Osten an [[Hinterpommern]], im Westen an [[Mecklenburg]] und im Südosten an [[Brandenburg]]. Bedeutende Städte Vorpommerns sind [[Stralsund]], [[Greifswald]], [[Stettin]] (Szczecin) und Swinemünde ([[Świnoujście]]). Der größte Teil der Region Vorpommern ist Bestandteil des Landes [[Mecklenburg-Vorpommern]] und bildet in etwa dessen östliches Drittel. Ein kleiner Teil Vorpommerns, das [[Amt Garz|Amt Garz (Oder)]] sowie das nördlich von [[Welse (Oder)|Welse]] gelegene Teilgebiet der Stadt [[Schwedt/Oder]] (d.&amp;amp;nbsp;h. die ehemalige Stadt [[Vierraden]] und die ehemalige Gemeinde Hohenfelde), liegt im [[Brandenburg|Land Brandenburg]]. Der dritte Teil Vorpommerns gehört zur polnischen [[Woiwodschaft Westpommern]]; er umfasst den sogenannten Stettiner Zipfel ([[Powiat Policki|Kreis Pölitz]] (Powiat Police) und kreisfreie Stadt Stettin (Szczecin)), den polnischen Abschnitt der Insel [[Usedom]] (Uznam), die Insel [[Wolin|Wollin]] (Wolin) mit der kreisfreien Stadt Swinemünde (Świnoujście) sowie die Stadt und Gemeinde [[Gmina Goleniów|Gollnow]] (Goleniów).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff und Grenzen ==&lt;br /&gt;
Unter Vorpommern, bis zum 19. Jahrhundert teils auch &amp;#039;&amp;#039;Vorderpommern&amp;#039;&amp;#039; genannt,&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift für Schul-Geographie, Bände 13–14, 1892, S. 67, [http://books.google.de/books?id=8D07AQAAIAAJ&amp;amp;q=Vorderpommern&amp;amp;dq=Vorderpommern&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=0K9YUumHIsmDtAbZiYGgDw&amp;amp;ved=0CFAQ6AEwBQ]&amp;lt;/ref&amp;gt; verstand man (im Gegensatz zu [[Hinterpommern]]) spätestens seit dem [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] 1648 den Teil [[Pommern]]s, der westlich der [[Oder]] liegt, also – anders als heute – inklusive der Hauptstadt [[Stettin]]. Durch die nach dem Zweiten Weltkrieg gezogene und 1950 vereinbarte [[Oder-Neiße-Grenze|Grenze]], die ab [[Mescherin]] die Oder verlässt und weiter westlich führt, kam das Gebiet zwischen ihr und der Oder einschließlich der Insel [[Wolin|Wollin]], der Stadt [[Świnoujście|Swinemünde]] auf [[Usedom]] und Stettin sowie des sogenannten [[Stettiner Zipfel]]s zu [[Polen]], das auf diese Weise die Kontrolle über die wirtschaftlich und strategisch bedeutende Odermündung erhielt. Der Stettiner Zipfel wurde von der von dort stammenden deutschen Bevölkerung so genannt, um zu verdeutlichen, dass dieser Teil von Vorpommern historisch nicht zu Hinterpommern gehörte, obwohl er seit dem Krieg zu Polen gehört. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Vorpommern&amp;#039;&amp;#039; wird heute allgemein für den deutschen Teil Pommerns verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Mecklenburgisch-Vorpommersches Grenztal|einstige Grenze]] zwischen [[Mecklenburg]] und [[Pommern]] ist seit der [[Verwaltungsreform von 1952]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] weitgehend verloren gegangen. Mit der [[Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011|Kreisgebietsreform 2011]] hat man sich dem einstigen Grenzverlauf nur teilweise wieder angenähert. In ihrem Verlauf lebt sie als Grenze zwischen den evangelischen Kirchenkreisen &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pommern&amp;#039;&amp;#039; in der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland|Nordkirche]] sowie zwischen den katholischen [[Erzdiözese]]n [[Erzbistum Hamburg|Hamburg]] und [[Erzbistum Berlin|Berlin]] bis heute fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Originalverlauf der historischen Grenze zwischen Mecklenburg und Pommern, die in weiten Teilen durch das [[Mecklenburgisch-Vorpommersches Grenztal]] verläuft, ist im Folgenden beschrieben:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Vom [[Fischland]] westlich von [[Ahrenshoop]] nach Süden, quert den [[Saaler Bodden]] bis zur [[Recknitz]]mündung, trennt das mecklenburgische [[Ribnitz-Damgarten|Ribnitz]] vom pommerschen Damgarten, führt mittig von [[Recknitz]] und [[Trebel]] bis nördlich von [[Demmin]], um westlich Demmins auf die [[Peene]] zu stoßen, führt entlang dieser bis zum [[Kummerower See]], quert diesen und verlässt ihn an der Peene bei Moorbauer. Östlich von Basepohl verläuft sie durch den [[Augraben (Tollense)|Augraben]], den sie bei [[Lindenberg (Vorpommern)|Hasseldorf]] in östlicher Richtung verlässt. Ab [[Altenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)|Altenhagen]] verläuft sie in südlicher Richtung bis zum Abfluss des [[Kastorfer See]]s und von dort nach Osten, bis sie bei [[Lebbin (Groß Teetzleben)|Lebbin]] die Tollenseniederung erreicht. Sie folgt der Tollense in nördlicher Richtung bis zum [[Werder (bei Altentreptow)|Treptower Werder]], verläuft dann weiter entlang des Grenzgrabens zunächst nach Osten, dann nach Norden bis zu dessen Einmündung in den [[Großer Landgraben|Großen Landgraben]]. Im Landgraben verläuft sie bis zum Lübkowse bei [[Altwigshagen|Charlottenhorst]], von dort bis zum Weißen Graben in der [[Friedländer Große Wiese|Friedländer Großen Wiese]], dem sie bis zum [[Galenbecker See]] folgt. Schließlich trifft sie bei [[Heinrichswalde]] auf die Landesgrenze zu [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1937 gehörte zudem noch die [[Exklave]] [[Zettemin]] bei [[Stavenhagen]] zur Provinz Pommern. Durch das von der [[Kabinett Hitler|Reichsregierung Hitler]] erlassene [[Groß-Hamburg-Gesetz#Mecklenburg|Groß-Hamburg-Gesetz]] gehört sie seit dem 1. April 1937 aber zu Mecklenburg. Auch sonst ist die bereits seit dem Spätmittelalter faktisch festliegende Grenze im Detail erst durch Staatsverträge zwischen Mecklenburg und Preußen im 19. Jahrhundert endgültig festgelegt worden. So verlief in [[Wolde]] bei Altentreptow die Grenze bis 1873 mitten durch den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Pommern-Wolgast.jpg|[[Herzogtum Pommern#Vorpommersches Pommern-Wolgast|Pommern-Wolgast]]&lt;br /&gt;
Datei:EKD Pommern.svg|[[Pommersche Evangelische Kirche]] (bis 2012)&lt;br /&gt;
Datei:Wappen Pommern.svg|[[Greif (Wappentier)]] von Pommern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutige Landkreisgrenzen ===&lt;br /&gt;
Für die [[Kreisreform Mecklenburg-Vorpommern 1994]] gab es Entwürfe, die Grenze zwischen Mecklenburg und Pommern mit den neuen Landkreisen wiederaufleben zu lassen. Diese wurden aber nicht umgesetzt. Mit der [[Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011]] näherte man sich wieder etwas stärker den historischen Grenzen an, ohne jedoch den genauen Verlauf nachzubilden.&lt;br /&gt;
Der Name des Landesteils Vorpommern findet sich nunmehr in zwei Landkreisen wieder:&lt;br /&gt;
* [[Landkreis Vorpommern-Rügen|Vorpommern-Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Landkreis Vorpommern-Greifswald|Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verläuft die alte Landesgrenze heute durch den [[Landkreis Vorpommern-Rügen]], dessen westlicher kleinerer Teil inklusive des Stadtteils Ribnitz von [[Ribnitz-Damgarten]] eigentlich zu Mecklenburg gehört, und durch den [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]], dessen nordöstlicher Teil zwischen [[Demmin]] und [[Altentreptow]] – das sogenannte Demminer Land – historisch betrachtet zu Vorpommern gehört, sowie auch kurz durch den [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]], wo ein kleines Gebiet im Südwesten – die [[Friedländer Große Wiese]] und Gehren (heute Ortsteil von [[Strasburg (Uckermark)|Strasburg]]) – eigentlich ein Teil Mecklenburgs war. Außerdem, ein weiterer Teil dieses Landkreises – das Gebiet um [[Löcknitz]] – ist historisch ein Teil der [[Mark Brandenburg]]. Ein kleiner Teil Vorpommerns (das [[Amt Garz|Amt Garz (Oder)]] sowie das nördlich von [[Welse (Oder)|Welse]] gelegene Teilgebiet der Stadt [[Schwedt/Oder]] d.&amp;amp;nbsp;h. die ehemalige Stadt [[Vierraden]] und die ehemalige Gemeinde Hohenfelde) gehört hingegen heute zum [[Landkreis Uckermark]] des [[Brandenburg|Landes Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kreisreform Mecklenburg-Vorpommern 2011 (Karte).png|[[Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011|Kreisgebietsreform 2011]] mit Grenzen, näher am historischen Grenzverlauf [[Mecklenburg]]/Vorpommern orientiert.&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern Map Districts Border Mecklenburg Western Pomerania - Landkreise Grenzen Karte MV MeckPomm.svg|Verwaltungsgliederung Mecklenburg-Vorpommerns nach der Kreisreform im Jahr 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vorpommersche Landschaft (Velgast).JPG|hochkant=1.4|mini|Vorpommersche Landschaft bei [[Velgast]]]]&lt;br /&gt;
Die Landschaft Vorpommerns wird vor allem durch Küsten, Inseln und [[Bodden]] geprägt. Sie nehmen den größten Teil der Küste von [[Mecklenburg-Vorpommern]] ein. Typisch ist eine ausgeprägte „Doppelküste“, bei der vorgelagerte Inseln sogenannte Bodden vom offenen Meer trennen, die in dieser Form eine einmalige Landschaft darstellen. Mit [[Rügen]] und [[Usedom]] gehören die beiden größten deutschen Inseln zu Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größte Städte in Vorpommern sind die rund 35&amp;amp;nbsp;km voneinander entfernten und etwa gleich großen Hansestädte [[Stralsund]] und [[Greifswald]]. Stralsund ist auch heute noch die wirtschaftlich bedeutendste Stadt, Greifswald hingegen geistiges und gerichtliches Oberzentrum mit vielen Landesgerichtsbarkeiten und einer Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Städte Stralsund und Greifswald bilden zusammen nach Rostock das nach Einwohnern zweitgrößte Oberzentrum Mecklenburg-Vorpommerns. Außerdem hat das Gebiet die zweitgrößte Bevölkerungsdichte der vier Planungsregionen des Landes.[[Datei:Berliner Nordbahn (1873).jpg|mini|Berliner Nordbahn (1873)]]In Vorpommern liegen drei Nationalparks und drei Naturparks:&lt;br /&gt;
* [[Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Nationalpark Jasmund]]&lt;br /&gt;
* [[Nationalpark Wolin]]&lt;br /&gt;
* [[Naturpark Am Stettiner Haff]]&lt;br /&gt;
* [[Naturpark Flusslandschaft Peenetal]]&lt;br /&gt;
* [[Naturpark Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die östliche Uferregion des Kummerower Sees gehört zum [[Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte Pommerns|Schwedisch-Pommern}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pommersches Landesmuseum.jpg|mini|Pommersches Landesmuseum in Greifswald – Geschichte, Kunst und Archäologie]]&lt;br /&gt;
Der Name [[Pommern]] ist die eingedeutschte Form von &amp;#039;&amp;#039;Pomorje&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pommersche-landsmannschaft.de/Geschichte/index.html Pommersche Landschaft.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist [[Slawische Sprachen|slawischer]] Herkunft: &amp;#039;&amp;#039;po more&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;„am Meer“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Oswald Jannermann: &amp;#039;&amp;#039;Slawische Orts- und Gewässernamen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. 2009, S.&amp;amp;nbsp;56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Vorpommern geht auf die zweite Teilung Pommerns in die Herzogtümer Pommern-Wolgast (Vorpommern) und Pommern-Stettin (Hinterpommern) 1532 zurück. Während 1295 noch eine Teilung in ein nördliches (Pommern-Wolgast) und ein südliches Herzogtum (Pommern-Stettin) erfolgte, entstanden 1532 erstmals ein westlicher und ein östlicher Landesteil. Nach dem [[Westfälischer Frieden|Westfälischen Frieden]] (1648) umfasste Vorpommern den zum Königreich Schweden gehörenden Teil Pommerns einschließlich der gesamten Odermündung mit der Stadt [[Stettin]] und dem alten Bischofssitz [[Kamień Pomorski|Cammin]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Medaille von 1915 Vorpommern 100 Jjahre unter Preussen.jpg|mini|Medaille von 1915 VORPOMMERN 100 JAHRE UNTER PREUSSENS AAR]]&lt;br /&gt;
Der Teil Vorpommerns südlich der [[Peene]] mit Stettin und den Odermündungsinseln Usedom und Wollin kam 1720 zu [[Preußen]]. Hierfür bürgerte sich später die Bezeichnung [[Altvorpommern]] ein. Der nördliche Teil hingegen stand von 1715 bis 1721 unter dänischer Militärverwaltung,&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Meier: &amp;#039;&amp;#039;Vorpommern nördlich der Peene unter dänischer Verwaltung 1715 bis 1721&amp;#039;&amp;#039;. 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörte jedoch bis zum [[Kieler Frieden]] von 1814 zu [[Schweden]] ([[Schwedisch-Pommern]], auch „Neuvorpommern“), wurde dann [[Dänemark]] als Ersatz für Norwegen zugesprochen, was aber nie praktische Konsequenzen hatte, weil Dänemark die von Schweden geforderten Kriegsentschädigungen nicht zahlen konnte. Deshalb verhandelte man auf dem [[Wiener Kongress]] weiter und das Gebiet kam im Herbst 1815 zu Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erfolgte die „[[Westverschiebung Polens]]“. Vorpommern kam zum allergrößten Teil zur [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] und wurde mit [[Mecklenburg]] zum Land Mecklenburg-Vorpommern vereinigt. Die [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland]] befahl 1947 die Umbenennung des Landes in Mecklenburg, um den Begriff Pommern aus dem offiziellen Sprachgebrauch zu tilgen. Nach [[Gründung der DDR]] 1949 wurde bei der [[Verwaltungsreform von 1952]] der Landesteil Vorpommern vorwiegend Teil der Bezirke [[Bezirk Rostock|Rostock]] und [[Bezirk Neubrandenburg|Neubrandenburg]]. Zum [[Bezirk Frankfurt (Oder)]] kam der südliche Zipfel, der sich weitgehend mit dem heutigen [[Amt Gartz (Oder)]] deckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bevölkerungsbewegung Vorpommern.png|mini|Bevölkerungsveränderung in Vorpommern von 2002 bis 2007]]&lt;br /&gt;
Vorpommern wurde 1990 Teil des Bundeslandes [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Da die Neubildung der Bundesländer in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] entlang bestehender Kreisgrenzen vollzogen wurde, verblieb das eigentlich pommersche [[Gartz (Oder)|Gartz]] in Brandenburg, während zum Beispiel die [[Uckermark|uckermärkischen]] – und somit eigentlich [[Brandenburg|brandenburgischen]] – [[Strasburg (Uckermark)|Strasburg]] und [[Löcknitz]] sich in einer Volksabstimmung für den Verbleib beim Landesteil Vorpommern in Mecklenburg-Vorpommern entschieden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die getrennten Gebiete Hinter- und Vorpommerns wieder näher zueinander zu bringen, wurde im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit die [[Euroregion Pomerania]] gegründet. Der Beitritt Polens zum [[Schengen-Raum]] und auch der geplante Beitritt des Landes zum [[Euro]]-Raum tragen überdies dazu bei, das Trennende zwischen den beiden Teilen Pommerns zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011|Kreisgebietsreform 2011]] wurde die Verwaltungsgliederung in Mecklenburg und Vorpommern von Grund auf neu geordnet. Der mecklenburgisch-pommersche Mischkreis [[Landkreis Demmin|Demmin]] wurde zweigeteilt und der größte Teil Vorpommerns in die zwei neuen Landkreise Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald eingeteilt. Auch bei dieser Gebietsreform wurde der über 600 Jahre lang nahezu unverändert gebliebene Grenzverlauf zwischen Pommern und Mecklenburg weitgehend außer Acht gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landkreise Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald in Deutschland bilden heute als &amp;#039;&amp;#039;Regionaler Planungsverband Vorpommern&amp;#039;&amp;#039; einen von vier Teilräumen für die regionale [[Landesplanung in Deutschland|Landesplanung]] in Mecklenburg-Vorpommern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rpv-vorpommern.de/ Regionaler Planungsverband Vorpommern]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rubenowplatz Greifswald.jpg|mini|Die [[Universität Greifswald]] ist die älteste Universität [[Pommern]]s und war die zweite Universitätsgründung im Ostseeraum.]]&lt;br /&gt;
Die 1456 von den Pommernherzögen ([[Greifen]]) gegründete und reich ausgestattete [[Universität Greifswald]] ist nach [[Universität Rostock|Rostock]] die zweitälteste Hochschule im Ostseeraum und eine der ältesten deutschen Universitäten. Wegen der geopolitischen Lage und der Verbindungen nach Schweden zur Zeit [[Schwedisch-Pommern|Schwedisch Pommerns]] war die Universität eine wichtige Kulturbrücke zu den [[Skandinavien|skandinavischen]] Ländern. Für die Provinz Pommern war sie zugleich die (einzige) Landesuniversität. Namensgeber war von 1933 bis 2018 der vorpommersche Schriftsteller [[Ernst Moritz Arndt]]. In Stralsund befindet sich die 1991 gegründete [[Hochschule Stralsund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Region lebt überwiegend vom [[Tourismus]], vor allem auf den Inseln [[Rügen]], [[Hiddensee]], [[Usedom]] und den [[Halbinsel]]n [[Darß]] und [[Zingst]]. Auch die Landwirtschaft ist ein wichtiger Bestandteil, ebenso der Schiffsbau: in Stralsund die [[Volkswerft Stralsund]], in Wolgast die [[Peene-Werft]] und in Greifswald die [[HanseYachts]]. Ein weiterer Industrie- und Technologiestandort ist das Gelände des ehemaligen Kernkraftwerkes bei [[Lubmin]] am [[Greifswalder Bodden]]. In der [[Ueckermünder Heide]] befindet sich mit der [[Eisengießerei Torgelow]] eine der modernsten Gießereien Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorpommern gehört zu den ärmsten und strukturschwächsten Regionen Deutschlands. Das gilt insbesondere für das Hinterland der Ostseeküste. Besonders betroffen sind östliche und südliche Gebiete im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]]. Innerhalb des Landes [[Mecklenburg-Vorpommern]] ist der Landesteil gegenüber [[Mecklenburg]] wirtschaftlich ins Hintertreffen geraten. Nach Ansicht des Greifswalder Wirtschaftsgeografen [[Helmut Klüter]] hat die [[Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011]] dieses wirtschaftliche Gefälle noch vergrößert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mecklenburg-Vorpommern: Experte: Kreisreform brachte 4 Milliarden Euro Verluste {{!}} Nordkurier.de |Datum=2017-11-20 |Online=https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/experte-kreisreform-brachte-4-milliarden-euro-verluste-2030453811.html |Abruf=2017-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Fehlen der – seit dem Krieg polnischen – früheren Hauptstadt [[Stettin]] trägt dazu bei. Zudem ist die dünn besiedelte Region stark von der Abwanderung junger Menschen betroffen, unter anderem auch wegen weit unterdurchschnittlicher Löhne. In Mecklenburg-Vorpommern gilt Stand 2019 nur in 23 Prozent der Betriebe ein [[Tarifvertrag]]. Nur eine Minderheit der Beschäftigten ist durch so einen Vertrag geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/dgb-ermahnt-unternehmer-in-mv-0934520502.html |titel=Fachkräftemangel: DGB ermahnt Unternehmer in MV {{!}} Nordkurier.de |datum=2019-02-09 |sprache=de |abruf=2019-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So kommt es, dass jeder dritte Arbeitnehmer trotz Vollzeitarbeit weniger als 2000 Euro brutto verdient.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Arbeitsmarkt: 3,4 Millionen verdienen in Vollzeit unter 2000 Euro brutto |Sammelwerk=Die Welt |Datum=2019-04-28 |Online=https://www.welt.de/politik/deutschland/article192574287/Arbeitsmarkt-3-4-Millionen-verdienen-in-Vollzeit-unter-2000-Euro-brutto.html |Abruf=2019-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Situation zu verbessern wurde 2016 der SPD-Abgeordnete [[Patrick Dahlemann]] als [[Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern|Vorpommern-Staatsskretär]] aus der Landeshauptstadt [[Schwerin]] vom [[Kabinett Schwesig I]] nach [[Anklam]] entsandt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/stk/Staatskanzlei/Parlamentarischer-Staatssekret%C3%A4r/ |titel=Patrick Dahlemann – Parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern – Regierungsportal M-V |sprache=de |abruf=2017-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als „Kümmerer vor Ort“ soll Dahlemann auch den Vorwurf entkräften, Schwerin vernachlässige den entlegeneren Landesteil im Osten. Seit seinem Amtsantritt hat er eine Vielzahl von Terminen vor Ort absolviert und den Vorpommern-Fonds&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/stk/Vorpommern/Vorpommern-Fonds/ |titel=Vorpommern-Fonds – Regierungsportal M-V |sprache=de |abruf=2017-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf den Weg gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/afd-will-vorpommern-kommissar-abschaffen-0430038010.html |titel=Haushaltsdebatte: AfD will Vorpommern-Kommissar abschaffen |werk=Nordkurier.de |datum=2017-10-04 |abruf=2017-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser soll schnell und unkompliziert kleinere Projekte fördern. Im April 2018 kam der neu gegründete Vorpommern-Rat in Anklam erstmals zusammen. Er besteht aus zehn Mitgliedern aus Vorpommern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/stk/Vorpommern/Vorpommern-Rat/ |titel=Vorpommern-Rat ernannt – Regierungsportal M-V |sprache=de |abruf=2018-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dahlemanns Nachfolger im Amt des Staatssekretärs für Vorpommern im [[Kabinett Schwesig II]] wurde am 15. November 2021 [[Heiko Miraß]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anne-Marie Maaß |url=https://www.nordkurier.de/anklam/rueckenwind-aus-vorpommern-fuer-den-neuen-staatssekretaer-1745940111.html |titel=Heiko Miraß – Rückenwind aus Vorpommern für den neuen Staatssekretär |werk=Nordkurier.de |datum=2021-11-17 |sprache=de |abruf=2021-11-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20211117224800/https://www.nordkurier.de/anklam/rueckenwind-aus-vorpommern-fuer-den-neuen-staatssekretaer-1745940111.html |archiv-datum=2021-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von der medizinischen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der [[Universität Greifswald]] und dem [[Max-Planck-Institut für Plasmaphysik]] in [[Greifswald]] wird mit zunehmendem Erfolg versucht, eine Technologieindustrie, insbesondere im Bereich der [[Biotechnologie]], zu etablieren. Ein großer Teil der entsprechenden Unternehmen ist im BioCon Valley organisiert. Dank der Erfolge gilt Greifswald heute als einer der Wachstumskerne in den neuen Bundesländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vorpommern führt die [[Bundesautobahn 20|Ostseeautobahn A20]] von der alten Grenze bei [[Tribsees]] über [[Stralsund]] bis zum [[Autobahndreieck Kreuz Uckermark|Autobahndreieck Uckermark]] und von dort aus, an der Autobahn [[Berlin]] – Stettin, weiter bis nach [[Stettin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ahlbeck Strandkörbe 2013.JPG|mini|Der [[Strandkorb]] gilt als Symbol des Tourismus in Vorpommern, vor allem an der [[Ostsee]]küste (hier [[Ahlbeck (Heringsdorf)|Ahlbeck]] auf [[Usedom]])]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern|Liste der Seebäder, Kurorte und Erholungsorte in Mecklenburg-Vorpommern}}&lt;br /&gt;
Der Tourismus in Vorpommern mit seinen Inseln [[Rügen]] und [[Usedom]] hat sich seit der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] dynamisch entwickelt. Zweistellige Zuwachsraten bei Kapazität und Gästezahlen bei gleichzeitigem Ausbau der Infrastruktur waren zu verzeichnen. Ein Spitzenwert wurde 2003 mit 25,9 Millionen Übernachtungen erreicht. Allerdings flachte die Kurve des Anstiegs zusehends ab und geriet 2004 erstmals ins Minus. Seit 2005 gibt es wieder Zuwachsraten. Die offizielle Statistik wies im Jahr 2006 über 24,7 Millionen Übernachtungen für ganz [[Mecklenburg-Vorpommern]] aus. 2007 wurde mit 26,3 Millionen Übernachtungen das bisher höchste Ergebnis seit Einführung der Statistik 1991 erreicht. Vorpommern – ohne Rügen und Hiddensee die 8,9 Prozent erreichten – lag dabei mit einem Zuwachs von 6,8 Prozent bei den Übernachtungen über dem Landesdurchschnitt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | date=2017-01-21 | url=http://www.statistik-mv.de/cgi-bin/pressesuch/presse_infotext.pl?26878 |text=Tourismus: Rekordergebnis für 2007 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinzu kommt nach Expertenmeinung noch einmal eine ebenfalls hohe Zahl an Übernachtungen auf dem so genannten „Grauen Beherbergungsmarkt“, etwa durch Ferienwohnungen in Wohngebieten oder kostenlos angebotene Unterkünfte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/grauer-uebernachtungsmarkt-couchsurfing-bedroht-klassische-hotels-/7891558.html Grauer Übernachtungsmarkt: Immer mehr Übernachtungsgäste buchen lieber über das Internet eine Bleibe bei Privatleuten als im Hotel], [[Wirtschaftswoche]], 7. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa zwei Drittel der Übernachtungen in MV entfallen auf Vorpommern mit den Inseln als Tourismushochburgen. Der Anteil ausländischer Gäste steigt ebenfalls beständig, war aber mit 2,7 Prozent im Jahr 2007 noch auf niedrigem Niveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt in Vorpommern vier regionale Tourismusverbände: den Tourismusverband Rügen, den Tourismusverband Insel Usedom, den Tourismusverband Vorpommern (für die Festlandsküste) sowie den Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst. Alle Verbände sind Mitglieder im Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, dem Landesverband, der wiederum Mitglied im [[Deutscher Tourismusverband|Deutschen Tourismusverband]] (DTV) ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Die Kultur Pommerns spiegelt sich im städtischen Bereich am besten im [[Weltkulturerbe]] „[[Historische Altstädte Stralsund und Wismar]]“ wider. Im ländlichen Raum entstehen zahlreiche Schlösser, Gutshäuser und Dorfkirchen wieder in altem Glanz, andere harren noch auf Rettung. Das [[Pommersches Landesmuseum|Pommersche Landesmuseum]] in der Hansestadt Greifswald stellt die Kulturgeschichte umfassend dar. Eine weit über den lokalen Bereich hinausgehende Bedeutung hat auch das [[Kulturhistorisches Museum Stralsund|Kulturhistorische Museum]] in [[Stralsund]], welches in der Mitte des 19. Jahrhunderts unter maßgeblicher Beteiligung der neuvorpommerschen Kommunalstände als Museum für den [[Regierungsbezirk Stralsund]] gegründet wurde. Einen großen Teil der archivalischen Überlieferung bewahrt das [[Landesarchiv Greifswald]] auf, welches zwischen 1990 und 1997 deshalb auch „Vorpommersches Landesarchiv“ hieß. Weitere Teile der archivalischen und musealen Hinterlassenschaften werden in den heute polnischen Einrichtungen in Stettin aufbewahrt, was durch die Geschichte bis 1945 begründet ist. Weiterhin bemühen sich die Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst, die Historische Kommission für Pommern und die Arbeitsgemeinschaft für pommersche Kirchengeschichte, alle mit Sitz in Greifswald, um das historische Erbe des Gebietes im Rahmen der pommerschen Landesgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Städte in Vorpommern}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|mini|Barth]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gützkow Luftaufnahme (2020).jpg|mini|Gützkow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sassnitz (2011-05-21).JPG|mini|Sassnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Altentreptow]]&lt;br /&gt;
* [[Anklam]]&lt;br /&gt;
* [[Barth]]&lt;br /&gt;
* [[Bergen auf Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Damgarten]]&lt;br /&gt;
* [[Demmin]]&lt;br /&gt;
* [[Eggesin]]&lt;br /&gt;
* [[Franzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Gartz (Oder)]]&lt;br /&gt;
* [[Garz/Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Greifswald]]&lt;br /&gt;
* [[Grimmen]]&lt;br /&gt;
* [[Gützkow]]&lt;br /&gt;
* [[Jarmen]]&lt;br /&gt;
* [[Lassan]]&lt;br /&gt;
* [[Loitz]]&lt;br /&gt;
* [[Pasewalk]]&lt;br /&gt;
* [[Penkun]]&lt;br /&gt;
* [[Putbus]]&lt;br /&gt;
* [[Richtenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Sassnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Stralsund]]&lt;br /&gt;
* [[Torgelow]]&lt;br /&gt;
* [[Tribsees]]&lt;br /&gt;
* [[Ueckermünde]]&lt;br /&gt;
* [[Usedom (Stadt)|Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Wolgast]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
In Vorpommern wird noch häufig das [[Westpommersch]] des [[Ostniederdeutsch]]en gesprochen. Dieser Dialekt ist in der deutschsprachigen Literatur insbesondere bei den beiden Märchen der [[Brüder Grimm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Vom Fischer und seiner Frau]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Von dem Machandelboom]]&amp;#039;&amp;#039; zu finden sowie in dem später vertonten Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Mine Heimat&amp;#039;&amp;#039; („Wo die Ostseewellen trecken an den Strand“), in dem die Barther Dichterin [[Martha Müller-Grählert]] ihre vorpommersche Heimat beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Vorpommern ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|:Kategorie:Person (Vorpommern)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst-Moritz-Arndt-Museum in Garz auf Rügen (11971228304).jpg|mini|Ernst-Moritz-Arndt-Museum in Garz]]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Moritz Arndt]], Historiker, Politiker, Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Bandlow]], plattdeutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Baier (Museumsleiter)|Rudolf Baier]], Museumsdirektor und Bibliothekar in Stralsund&lt;br /&gt;
* [[Hermann Bendix]], Komponist aus Damgarten&lt;br /&gt;
* [[Theodor Billroth]], Chirurg&lt;br /&gt;
* [[Julius von Bohlen-Bohlendorf]], Historiker&lt;br /&gt;
* [[Otto Bruchwitz]], Heimatforscher&lt;br /&gt;
* [[Johannes Bugenhagen]], Theologe, Reformator&lt;br /&gt;
* [[Hermann Burmeister]], Naturforscher&lt;br /&gt;
* [[Christian Andreas Cothenius]], Arzt&lt;br /&gt;
* [[Johann Carl Dähnert]], Gelehrter&lt;br /&gt;
* [[Franka Dietzsch]], Diskuswerferin&lt;br /&gt;
* [[Hans Fallada]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Karl Ludwig Fernow]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Caspar David Friedrich]], Maler der Romantik&lt;br /&gt;
* [[Matthias Friese]], Organist und Orgelbauer&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Friese I|Jacob Friedrich Friese]], Organist und Orgelbauer&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Friese II|Friedrich Matthias Theodor Friese]], Organist und Orgelbauer&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Eosander Freiherr von Göthe]], Baumeister&lt;br /&gt;
* [[Martha Müller-Grählert]], Dichterin („Wo die Ostseewellen“)&lt;br /&gt;
* [[Ariane Grundies]], Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Ulrich von Hassell]], Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
* [[Ernst Hilzheimer]], DDR-Funktionär&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Koeppen]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Peter Kreeft (Kapitän)|Peter Kreeft]], Erfinder des geschlossenen Taucheranzugs&lt;br /&gt;
* [[Ines Krüger]], Moderatorin&lt;br /&gt;
* [[Carl Friedrich von Ledebour]], Botaniker, russischer Staatsrat&lt;br /&gt;
* [[Gustav Lilienthal]], Architekt, Sozialreformer&lt;br /&gt;
* [[Otto Lilienthal]], Flugpionier&lt;br /&gt;
* [[Helmut Losch]], Gewichtheber&lt;br /&gt;
* [[Hans Modrow]], Politiker&lt;br /&gt;
* [[Bernt Notke]] (Maler, Bildhauer und Werkstattleiter)&lt;br /&gt;
* [[Carl Pauli (Philologe)|Carl Pauli]] (Lehrer und Forscher der etruskischen Sprache)&lt;br /&gt;
* [[Oskar Picht]] (Erfinder der Blindenschreibmaschine)&lt;br /&gt;
* [[Gustav Adolf Pompe]] (Dichter des „Pommernliedes“)&lt;br /&gt;
* [[Johann David von Reichenbach]] (Aufklärer, Reformer)&lt;br /&gt;
* [[Karl Rodbertus]] (Nationalökonom)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Rubenow]] (Bürgermeister, Gründer der Universität Greifswald)&lt;br /&gt;
* [[Philipp Otto Runge]] (Maler der Romantik)&lt;br /&gt;
* [[Karsten Sarnow]] (Bürgermeister von Stralsund)&lt;br /&gt;
* [[Bartholomäus Sastrow]] (Schriftsteller und Bürgermeister von Stralsund)&lt;br /&gt;
* [[Günter Schabowski]] (DDR-Funktionär)&lt;br /&gt;
* [[Carl Wilhelm Scheele]] (Chemiker)&lt;br /&gt;
* [[Matthias Schweighöfer]] (Schauspieler)&lt;br /&gt;
* [[Johann Joachim Spalding]] (Philosoph)&lt;br /&gt;
* [[Carola Stern]] (Publizistin, Journalistin)&lt;br /&gt;
* [[Manfred Stolpe]] (Politiker)&lt;br /&gt;
* [[Karin Struck]] (Schriftstellerin)&lt;br /&gt;
* [[Franziska Tiburtius]] (1843–1927) (Ärztin)&lt;br /&gt;
* [[Harry Tisch]] (DDR-Funktionär)&lt;br /&gt;
* [[Nadja Uhl]] (Schauspielerin)&lt;br /&gt;
* [[Christian Ehrenfried Weigel]] (Chemiker, Pharmazeut, Botaniker und Mineraloge)&lt;br /&gt;
* [[Georg Wertheim]] (Kaufmann, Begründer des &amp;#039;&amp;#039;[[Wertheim-Konzern]]s&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Wizlaw III. (Rügen)|Witzlaw III.]] (Fürst von Rügen, Minnesänger)&lt;br /&gt;
* [[Fritz Worm (Dichter)|Fritz Worm]] (Heimatdichter, Verfasser der „Rügenlieder“)&lt;br /&gt;
* [[Bertram Wulflam]] (Bürgermeister von Stralsund)&lt;br /&gt;
* [[Alwine Wuthenow]] (plattdeutsche Dichterin)&lt;br /&gt;
* [[Toni Kroos]] (Fußballer, deutscher Nationalspieler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ostniederdeutsche Sprache]]&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburgisch-Vorpommersch]]&lt;br /&gt;
* [[Pommersche Küche]]&lt;br /&gt;
* [[Pommernlied]]&lt;br /&gt;
* [[Vorpommersche Dorfstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedenstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung der Preußischen Monarchie&amp;#039;&amp;#039; (F. Leonardi, Hrsg.), Band 3, Halle 1794, S. 604–705 ([http://books.google.de/books?id=dPsAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA604 Volltext]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen&amp;#039;&amp;#039;. Bearbeitet von Heinrich Berghaus, Vierten Teils zweiter Band, Anklam 1868 ([http://books.google.de/books?id=8coAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1#PPP9,M1 Volltext]).&lt;br /&gt;
* W. Deecke: &amp;#039;&amp;#039;Die Beziehungen der vorpommerschen Städte zur Topologie und Geographie ihrer Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;IX. Jahresbericht der Geographischen Gesellschaft Greifswald&amp;#039;&amp;#039;. Greifswald 1905, S. 170–200 ([http://books.google.de/books?id=xu-fAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA170 Volltext]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Western Pomerania|Vorpommern|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|040639975}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Besitzungen und Provinzen Preußens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4063997-6|VIAF=234591804}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planungsregion in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Makas 76</name></author>
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