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	<title>Videotechnik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Videotechnik&amp;diff=12984&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Einzelnachweise */ NDL</title>
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		<updated>2024-10-25T08:01:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; NDL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:VHS-Kassette_01_KMJ.jpg|mini|rechts|VHS-Kassette]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Videotechnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|video}} ‚ich sehe‘, von {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;videre&amp;#039;&amp;#039;}} ‚sehen‘), kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Video&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Duden online: [https://www.duden.de/rechtschreibung/Video &amp;#039;&amp;#039;Video&amp;#039;&amp;#039;], Bedeutung 1 a.&amp;lt;/ref&amp;gt; umfasst die elektronischen Verfahren zur [[Mitschnitt|Aufnahme]], [[Datenübertragung|Übertragung]], [[Videobearbeitung|Bearbeitung]] und Wiedergabe von [[Bewegte Bilder|bewegten Bildern]] sowie ggf. des Begleittons (siehe [[Audio]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Duden online: [https://www.duden.de/rechtschreibung/Videotechnik &amp;#039;&amp;#039;Videotechnik&amp;#039;&amp;#039;], Bedeutung 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehören ferner die eingesetzten Geräte, wie [[Videokamera]], [[Videorekorder]] und [[Bildschirm]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Duden online: [https://www.duden.de/rechtschreibung/Videotechnik &amp;#039;&amp;#039;Videotechnik&amp;#039;&amp;#039;], Bedeutung 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch die rein [[Digitale Signalverarbeitung|digitale Verarbeitung]] optischer Signale wird zur Videotechnik gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Analogsignal|Analoge]] Videosignale sind seit den 1930er Jahren bekannt. Zu dieser Zeit entstanden die Technologien, die später zur Entwicklung des Fernsehens führten. Typisch für analoge Videosignale ist die zeilenweise Abtastung (Scan) eines Bildes im Zeilensprungverfahren. Am Ende jeder abgetasteten Zeile erfolgt ein Rücksprung auf den Anfang der nächsten Zeile, am Ende des gesamten (Halb-)Bildes der Sprung an den Anfang des Abtastfeldes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TaschenbuchMultimedia&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter A. Henning |Titel=Taschenbuch Multimedia |Auflage=4. |Verlag=Hanser Verlag |Datum=2007 |ISBN=978-3-446-40971-2 |Seiten=179–184}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies nennt man das Zeilensprungverfahren. Bis in die achtziger Jahre erfolgte die Abtastung eines Bildes für Videozwecke typischerweise durch die zeilenweise Ablenkung eines Elektronenstrahls über eine lichtempfindliche Schicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TaschenbuchMultimedia&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Datenspeicher|Speichermedium]] der Bild- und Tondaten diente zuerst das [[Magnetband]], meist in einer [[Videokassette]], in analoger Form, wie im [[Video Home System]] (VHS). Seit 1996 wird zunehmend digitale Aufzeichnung eingesetzt, so im [[Digital Video|Digital-Video]] (DV)-System bei [[Camcorder]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerdings werden zunehmend magneto-optische Verfahren zusammen mit digitaler [[Videokompression|Kompression]] eingesetzt, so in DVD-Camcordern.&lt;br /&gt;
Seit Ende der 1990er Jahre setzt dabei die digitale [[Moving Picture Experts Group|MPEG]]-Technologie die Standards. Auf ihr basiert u. a. die [[Video-CD]], die [[DVD]] und das [[Digital Video Broadcasting]] (DVB). Sie zeichnet sich gegenüber DV durch weiter verbesserte Bildqualität aus, größere Kompatibilität im [[Computer|PC]]-Bereich, sowie durch leichtere und umfangreichere Bearbeitungsmöglichkeiten. Das [[MPEG-4]] Format bietet gegenüber [[MPEG-2]] wiederum eine stärkere Kompression, bedarf aber höherer Prozessorleistung bei Aufzeichnung und Wiedergabe. Auch kann es bei MPEG-4 eher zu Qualitätsverlusten durch Kompressions-[[Artefakt (Technik)|Artefakte]] kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PAL-Video ===&lt;br /&gt;
Das [[Phase Alternating Line|Phase Alternating Line System]] (PAL-System) ist der im deutschen Sprachraum verwendete Fernsehstandard. PAL wurde 1963 von Telefunken entwickelt. Es enthält 625 Rasterzeilen (Scan Lines) pro Bild (Frame), 25 Frames pro Sekunde, entsprechend einer Dauer von 40 ms/Frame.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TaschenbuchMultimedia&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Bild-Seitenverhältnis beträgt 4:3, daher sind die Pixel nicht quadratisch, um der Auflösung von 720 × 576 Pixeln (5:4) entgegenzuwirken. PAL verwendet das [[YUV]]-Farbmodell. Die Darstellung erfolgt im Interlace-Modus, jedes Bild ist also in zwei Halbbilder unterteilt, eines mit den geraden und eines mit den ungeraden Rasterzeilen. Wegen der Bildwechsellücke sind nur 576 Zeilen sichtbar. PAL wird etwa in Brasilien, China, Deutschland, Österreich, Schweiz und Indien verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NTSC-Video ===&lt;br /&gt;
NTSC ist der 1953 vom NTSC ([[National Television Systems Committee]]) festgelegte US-Fernsehstandard.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TaschenbuchMultimedia&amp;quot; /&amp;gt; NTSC enthält 525 Rasterzeilen pro Bild, abzuspielen mit exakt 29,97 Bilder pro Sekunde, entsprechend 33,37 ms pro Bild. Ab und zu liest man 30 Bilder pro Sekunde, das ist aber unrichtig. Das Bildseitenverhältnis beträgt 4:3, die Pixel sind quadratisch. Die Darstellung erfolgt im Interlace-Modus, jedes Bild ist in zwei Halbbilder (Fields) unterteilt, eines mit den geraden und eines mit den ungeraden Rasterzeilen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TaschenbuchMultimedia&amp;quot; /&amp;gt; Am Beginn jedes Halbbildes sind 20 Rasterzeilen reserviert, daher verbleiben maximal 485 Rasterzeilen für Bildinformation. Von diesen sind aber wiederum nur 480 sichtbar. Daher hat NTSC eine Auflösung von 640 × 480 Pixel. NTSC verwendet das [[YIQ]]-Farbmodell und wird unter anderem in Japan, USA, Kanada und Korea verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Analoge Aufzeichnungsformate ===&lt;br /&gt;
VHS – [[Video Home System]] – wurde Ende der 1970er Jahre von JVC entwickelt. Dank geschickter Marketingstrategie setzte es sich gegen technisch intelligentere Lösungen wie [[Video 2000]] weltweit durch. Die Magnetbänder der VHS-Kassetten sind störungsempfindlich. Sie sind 1,27&amp;amp;nbsp;cm breit. Videobandaufzeichnungssysteme existieren in vielen Varianten mit unterschiedlicher Signalverarbeitung und verschiedenen mechanischen und [sic!] Spurlagenparametern. Die Besonderheit im Videobereich besteht einerseits in der hohen oberen Grenzfrequenz, die mit ca. 5&amp;amp;nbsp;MHz etwa 250-mal höher liegt als beim Audiosignal, und andererseits in der sehr niedrigen unteren Grenzfrequenz nahe 0 Hz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Schmidt |Titel=Digitale Film- und Videotechnik |Auflage=2. |Verlag=Hanser Verlag |Datum=2008 |ISBN=978-3-446-41250-7 |Seiten=138}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine hohe Signalfrequenz kann nur bei großer Relativgeschwindigkeit erreicht werden. Daher arbeiten Videorekorder mit rotierenden Köpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Digitale Videotechnik ===&lt;br /&gt;
Die Ablösung der analogen Videotechnik hin zum digitalen Verfahren wurde durch die grafische Datenverarbeitung vorangetrieben. Leistungsstarke [[Grafikkarte]]n ermöglichen PC-Nutzern das [[Bildsynthese|Rendering]] eigener Filme und deren Speicherung auf digitalen Systemen. Digitalsignale werden aus analogen Signalen gewonnen, indem diesen in regelmäßigen Abständen Proben ([[Abtastung (Signalverarbeitung)|Samples]]) entnommen und den Werten der Proben Zahlen aus einem endlichen Zahlbereich zugeordnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Schmidt |Titel=Digitale Film- und Videotechnik |Auflage=2. |Verlag=Hanser Verlag |Datum=2008 |ISBN=978-3-446-41250-7 |Seiten=109}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Formatentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnungstechnik und damit die Formate haben sich grob in folgenden Schritten entwickelt:&lt;br /&gt;
* analoge Aufzeichnung auf [[Magnetband]], analoge Verarbeitung: [[U-matic]], [[Video Home System|VHS]], [[Video-8]]; [[Video 2000]]&lt;br /&gt;
* digitale Aufzeichnung auf Magnetband, digitale Verarbeitung: (mini-) [[Digital Video|DV]] und [[Videoschnittsoftware|digitaler Videoschnitt]];&lt;br /&gt;
* digitale Aufzeichnung auf [[DVD]] oder [[Massenspeicher|Festplatte]] mit [[Videokompression|Komprimierung]], meist [[MPEG-2]];&lt;br /&gt;
* digitale Aufzeichnung auf [[Speicherkarte]], meist stärkere Kompression, etwa mit [[MPEG-4]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
* 1953: In Deutschland wird das erste [[Patent]] für den [[Prototyp (Technik)|Prototyp]] eines Videorekorders erteilt.&lt;br /&gt;
* 1956: Es erscheint der erste einsatzfähige [[Video Tape Recorder]] (VTR) für Sendezwecke von der Firma [[Ampex]]. Das Format war [[Quadruplex]].&lt;br /&gt;
* 1964: Der erste kommerzielle VTR, der &amp;#039;&amp;#039;Philips 3400,&amp;#039;&amp;#039; konnte 45 Min. in Schwarzweiß aufnehmen und kostete 6900,–&amp;amp;nbsp;DM.&lt;br /&gt;
* 1969: Das Geburtsjahr des &amp;#039;&amp;#039;Home-Video:&amp;#039;&amp;#039; [[Philips]] und [[Grundig AG|Grundig]] stellen den ersten Rekorder mit zugehöriger Videokamera vor, sowie den ersten [[Video Cassette Recorder]] ([[VCR-System]]) mit neuer [[Videokassette|Kassettentechnik]]. Bislang waren die Magnetbänder auf offenen Rollen aufgespult.&lt;br /&gt;
* 1972: [[Sony]] stellt den ersten [[U-matic]]-Videokassettenrekorder vor.&lt;br /&gt;
* 1976: JVC stellt das Format [[Video Home System]] (VHS) und Sony das Format [[Betamax]] vor.&lt;br /&gt;
* 1980: Philips und Grundig stellen das [[Video 2000|Video-2000]]-System vor. Video-2000-Kassetten wurden im Gegensatz zu VHS und Betamax auf zwei Seiten bespielt und waren den anderen Systemen in puncto Bildqualität überlegen. Das Format konnte sich aber nicht durchsetzen, da VHS und Betamax schon zu verbreitet waren.&lt;br /&gt;
* 1984: Der erste Camcorder mit [[Video 8|Video-8]]-Kassetten kommt auf den Markt. Sony ist der Entwickler.&lt;br /&gt;
* 1985: Der erste Camcorder mit VHS-Kassetten kommt auf den Markt.&lt;br /&gt;
* Ende der [[1980er]] Jahre werden VHS zu [[S-VHS]] und Video 8 zu [[Hi8]] weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
* Anfang der [[1990er]] Jahre erscheint die [[Video-CD]] mit 74 Min. Spielzeit in VHS-Qualität.&lt;br /&gt;
* 1995: Der [[DVD]]-Standard wird festgelegt. Der erste Camcorder mit [[Digital Video]] (DV) und Mini-DV erscheint.&lt;br /&gt;
* 1996: Der erste DV-Rekorder von Sony kostet 8000,–&amp;amp;nbsp;DM.&lt;br /&gt;
* 1999: Der erste DVD-Rekorder von Philips kommt auf den Markt.&lt;br /&gt;
* 2000: Der erste DVD-Camcorder von [[Hitachi (Unternehmen)|Hitachi]] wird vorgestellt.&lt;br /&gt;
* 2001: Die DVD überholt die VHS-Kassette im Kaufvideo-Bereich.&lt;br /&gt;
* 2003: Das Format [[High Definition Video]] (HDV) gilt als zukünftiges Heimvideo-Format, ist aber bislang nur in Japan und in den USA verbreitet.&lt;br /&gt;
* 2004: DVD-Rekorder mit Festplatte lösen den VHS-Recorder weitgehend ab.&lt;br /&gt;
* 2005: HDV wird auch in Europa erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Filmtechnik]]&lt;br /&gt;
* [[Fototechnik]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Video- und Audiosysteme]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Videofachbegriffen]]&lt;br /&gt;
* [[Videokunst]]&lt;br /&gt;
* [[Videoclip]]&lt;br /&gt;
* [[Videodatei]]&lt;br /&gt;
* [[Webvideo]]&lt;br /&gt;
* [[Musikvideo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes Gfeller, Agathe Jarczyk, Joanna Phillips: &amp;#039;&amp;#039;Kompendium der Bildstörungen beim analogen Video&amp;#039;&amp;#039; Hg. Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft. Scheidegger &amp;amp; Spiess 2013, ISBN 978-3-936185-34-8 [https://www.scheidegger-spiess.ch/index.php?lang=de&amp;amp;page=press&amp;amp;book=487 Verlagsseite zum Buch] (abgerufen am 6. Februar 2014)&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Luka Peters |Titel=Videotechnik |Auflage=2. |Verlag=Smashwords |Datum=2013 |ISBN=978-1-310-20837-9 |Online=[https://www.smashwords.com/books/view/392614 Verlagsseite zum Buch] |Abruf=2014-03-10}}&lt;br /&gt;
* Thomas Petrasch; Joachim Zinke: &amp;#039;&amp;#039;Videofilm&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Hanser Fachbuchverlag 2012, ISBN 978-3-446-42757-0&lt;br /&gt;
* Ulrich Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Professionelle Videotechnik&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage. Springer Verlag 2009, ISBN 978-3-642-02506-8&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ulrich Schmidt |Titel=Digitale Film- und Videotechnik |Auflage=2. |Verlag=Hanser Verlag |Datum=2008 |ISBN=978-3-446-41250-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4063466-8}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|24483|Video|Autor=Johannes Gfeller}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4063466-8|LCCN=sh92003035|NDL=00576267}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Videotechnik| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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