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	<title>Variomatic - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Variomatic&amp;diff=12748&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luitold am 3. Mai 2025 um 09:30 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-03T09:30:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GearBoxRotRotVar.gif|mini|Animierte Darstellung des Prinzips]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TRANSMISSION WITH WOOD BLOCK BELT, -1 SIZE, EARLY 1900 UNTIL 1965 - Reeves Pulley Company, Seventh and Wilson Streets, Columbus, Bartholomew County, IN HAER IND,3-COLU,3-5.tif|mini|Stufenlose Kraftübertragung von Milton Reeves um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pivgetriebe.png|mini|Prinzip]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Variomatic&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung des niederländischen Fahrzeugherstellers [[DAF (Automobile)|DAF]] für ein stufenlos stellbares vollautomatisches Getriebe, einer Bauform des [[Continuously variable transmission|CVT-Getriebes]] (engl. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ontinuously &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;v&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ariable &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;t&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ransmission) als [[Riemengetriebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Variable Kraftübertragungen wurden von [[Milton Reeves]] bereits um 1900 in Serie gebaut. George Conner erhielt 1901 das US-Patent 688718 zu dieser Getriebeart. Nach Entwicklungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte van Doorne die Variomatic ab 1950 weiter und brachte sie 1958 in Serienfertigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FahrzeuggetriebeBuch&amp;quot;&amp;gt;Harald Naunheimer, Bernd Bertsche, Gisbert Lechner: &amp;#039;&amp;#039;Fahrzeuggetriebe&amp;#039;&amp;#039;. Abschnitt 1, 2. Auflage 2007, Springer, Berlin/Heidelberg, ISBN 978-3-540-30625-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kennzeichen dieses Getriebes waren:&lt;br /&gt;
* Keilriemen aus Gummi&lt;br /&gt;
* Fliehkraftbetätigte Gewichte zur Selbststeuerung der Übersetzung (Variatorscheiben) an der Antriebsseite der Variomatic&lt;br /&gt;
* Unterdruckbetätigte Membran&lt;br /&gt;
* Federn an den Variatorscheiben der Abtriebsseite&lt;br /&gt;
* Ein Keilriemen je Rad, kein [[Differentialgetriebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Fliehkraftbetätigung jeder Fahrgeschwindigkeit nur eine Übersetzung zuordnete, wurde diese mit der Unterdruck-Membran übersteuert. Sie gab beim Gasgeben eine kürzere Übersetzung für höhere Motordrehzahl und bei länger konstanter Fahrgeschwindigkeit eine längere Übersetzung für eine niedrigere Motordrehzahl vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Getriebe wurde doppelt ausgeführt, so dass jedes Rad ein eigenes Getriebe hatte. Das Differential konnte dabei entfallen, da der Riemenschlupf bereits den Drehzahlausgleich zwischen den Rädern erlaubte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FahrzeuggetriebeBuch&amp;quot;/&amp;gt; Der DAF 46 war mit nur einem Keilriemen und Differential versehen. Durch die Gummikeilriemen war diese Variomatic auf ein maximales Drehmoment von 100 Nm beschränkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FahrzeuggetriebeBuch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1970 und 1975 entwickelte van Doorne auch ein [[Schubgliederbandgetriebe|Schubgliederband]] für die Variomatic,&amp;lt;ref name=&amp;quot;FahrzeuggetriebeBuch&amp;quot;/&amp;gt; das ab 1987 in Serie ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind ähnliche Getriebe in Leichtkraftfahrzeugen (Aixam, Ligier usw.) und bei [[Moped]]s und [[Motorroller]]n weit verbreitet und werden auch bei ihnen als Variomatic bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Zwischen [[Konisch|konischen]] [[Riemenscheibe]]n-Paaren läuft ein flacher, umlaufend geschlossener Riemen, dessen gegenüberliegende schmale Flanken die konische Oberfläche der Riemenscheiben berühren. Die [[Drehmoment]]übertragung geschieht durch [[Reibschluss]].&lt;br /&gt;
Die nötige [[Riemenvorspannung]] kann beispielsweise durch axial zu den Riemenscheiben wirkende Federkraft erzeugt werden.&lt;br /&gt;
Durch gleichzeitige gegensinnige Änderung des Abstandes der konischen Riemenscheiben ändert sich der Berührradius der Riemenflanken.&lt;br /&gt;
Die Verstellung geschieht geschwindigkeitsabhängig, z.&amp;amp;nbsp;B. durch Fliehkraftgewichte.&lt;br /&gt;
Damit ergibt sich eine stufenlose Änderung des Übersetzungsverhältnisses. Zusätzliches Steuermoment ist der Unterdruck aus dem Ansaugtrakt, abhängig von der Gaspedalstellung. Der Unterdruck wird über zwei große federbelastete Dosen in eine Kraft umgesetzt, die die Riemenscheiben entsprechend verstellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
DAF Hinterachsantrieb.jpg|Hinterachsantrieb Variomatic&lt;br /&gt;
DAF 44 Variomatic belt-drive transmission.jpg&lt;br /&gt;
Wheels, axles, and suspension.jpg|Hinterachsantrieb Variomatic&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Vorteil ergibt sich aus der Verdrehbarkeit: Wie im Bild zu sehen, erlauben die Keilriemen eine gewisse Verdrehung beim Einfedern; auf [[Gleichlaufgelenk]]e im Antrieb kann somit verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den DAF-Modellen 600 bis 55 wurde auf ein Differentialgetriebe verzichtet. Jedes Hinterrad wurde einzeln von einem [[Keilriemen]] angetrieben; die unterschiedlichen Raddrehzahlen in Kurven glich der Schlupf der Riemen aus. Auf glatter Fahrbahn konnte ein einzelnes Rad nicht durchdrehen (wie bei einem [[Sperrdifferenzial|Teilsperrdifferenzial]]), was besonders Rallyefahrer zu schätzen wussten. Der DAF konnte dank seiner Technik vorwärts und rückwärts gleich schnell fahren. Das wurde bei einigen „Spektakelrennen“ namens &amp;#039;&amp;#039;AVRO-Achteruitrijden&amp;#039;&amp;#039; (dt. AVRO-Rückwärtsfahren) für den niederländischen Fernsehsender &amp;#039;&amp;#039;[[Algemene Vereniging Radio Omroep|AVRO]]&amp;#039;&amp;#039; mit schrottreifen DAF-Modellen hinlänglich bewiesen. Allerdings endeten diese Versuche mit den meist unvermeidlichen Überschlägen nach Lenkmanövern. Der Nachlauf der Lenkachse, der bei Vorwärtsfahrt die Räder automatisch in die „Geradeaus“-Richtung bringt, verkehrt sich beim Rückwärtsfahren ins Gegenteil und führt zum Volleinschlag der Räder mit entsprechenden Folgen für die Fahrstabilität, besonders bei höheren Geschwindigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den DAF-Modellen 46, [[DAF 66|66]], 77 und den davon abstammenden Volvo-Modellen wurde eine [[De-Dion-Achse]] eingebaut, dazu ein Synchron-Wendegetriebe mit umgekehrtem Schaltschema („Hebel vorn = rückwärts“), ein Differentialgetriebe und Gelenkwellen. Der Sperrdifferentialeffekt fiel damit weg. Mit dem schwächeren Motor im DAF 46 konnte daher eine Riemenscheibengruppe entfallen, was träge Masse, Reibung und Kosten sparte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell werden Riemenvariomatic-Getriebe z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Motorroller]]n, [[Quad|Quads bzw. ATVs]], [[Schneemobil]]en und [[Ständerbohrmaschine]]n eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich arbeiten [[Continuously variable transmission|CVT]]-Getriebe mit Lamellenkette statt Keilriemen. Die Kraft wird nicht über Keilriemen, sondern über Stahlgliedbänder (siehe Bild) oder Ketten übertragen. Diese Getriebe wurden von verschiedenen Herstellern entwickelt und angeboten, konnten sich jedoch noch nicht in größerem Rahmen durchsetzen. Bei [[Audi]] wird diese Getriebeform z.&amp;amp;nbsp;B. unter der Bezeichnung [[Multitronic]] angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Mercedes-Benz A-Klasse|A- (W169)]] und [[Mercedes-Benz B-Klasse|B-Klasse (W245)]] von [[Mercedes-Benz]] des Daimler-Konzerns werden mit einem CVT-Automatikgetriebe mit virtuellen Gängen ausgestattet (Autotronic), die auch wahlweise per Hand geschaltet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motorsport ==&lt;br /&gt;
Im damals noch jungen [[Automobilsport]] [[Rallycross]] wurden von der DAF-Sportabteilung in Eindhoven (unter der Leitung von Rob Koch, später von Fred Hagendoorn) Anfang der 1970er-Jahre zwei DAF 555 Coupé 4WD als offizielles &amp;#039;&amp;#039;CAMEL-DAF racing team&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt. Die dritte 5 in der Typbezeichnung stand für die [[Gruppe 5]] laut [[Fédération Internationale de l’Automobile|FIA]]-Reglement. Ab 1971 hatten die Fahrzeuge einen &amp;#039;&amp;#039;Sportvariomatic&amp;#039;&amp;#039;-[[Allradantrieb]] mit jeweils einem Riemen für die Kardanwellen zur Vorder- und Hinterachse und [[Sperrdifferential|selbstsperrenden Differentialen]] vom [[BMW 02|BMW 2002]]. Die verwendete &amp;#039;&amp;#039;Sportvariomatic&amp;#039;&amp;#039; hatte man ursprünglich für die &amp;#039;&amp;#039;Formel 3&amp;#039;&amp;#039; entwickelt. Der gut 147&amp;amp;nbsp;kW (200&amp;amp;nbsp;PS) starke [[Cosworth BD|Cosworth-BD]]-Motor war längs in der Fahrzeugmitte neben dem Fahrer eingebaut, die Variomatic unter ihm. Im Dach war ein Buckel, damit der Fahrer aufrecht sitzen konnte. Der Wagen wurde als „Het Bultje“ bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrzeuge waren unter den beiden Brüdern und Spediteuren [[Jan de Rooy]] (später auch berühmt geworden als DAF-Trucker beim [[Africa Eco Race]] und der [[Rallye Dakar]]) und Harry de Rooy europaweit fast unschlagbar, obwohl sie meist erst 5 Sekunden nach den Fahrzeugen mit Zweiradantrieb losfahren durften (&amp;#039;&amp;#039;4WD penalty&amp;#039;&amp;#039;). 1973 wurden Allradantrieb und stufenlose Getriebe im Rallycross verboten, sodass andere Fahrzeuge wieder eine Chance hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dylan Smit |url=https://drivetribe.com/p/double-dutch-1971-daf-555-4wd-variomatic-WAP0a8HAQpeGBKUuNlII1A |titel=Double Dutch - 1971 DAF 555 4WD Variomatic |datum=2017-01-25 |abruf=2021-05-26 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rallydaf.nl/Rallycr..html?sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjwo7LIxIfnAhUPKewKHc-GAFcQFjALegQIAxAB |titel=DAF Rallycross |abruf=2021-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Patent-Informationen ==&lt;br /&gt;
Zu Riemengetrieben und von &amp;#039;&amp;#039;Hubertus („Hub“) Josephus van Doorne&amp;#039;&amp;#039;  und dem Unternehmen DAF wurden etliche Erfindungen mit Patenten angemeldet. Nachfolgend eine unvollständige Übersicht:&lt;br /&gt;
* {{Patent| Land= US | V-Nr= 688718A |Titel=DRIVE-BELT FOR VARIABLE-SPEED GEARING | A-Datum = 1901-03-11| V-Datum = 1901-12-10 | Erfinder = George Conner (US) | Anmelder=| Kommentar= }}&lt;br /&gt;
* {{Patent| Land= US | V-Nr= 3720113A |Titel=FLEXIBLE CONTINUOUS POWER TRANSMISSION MEANS | A-Datum = 1971-04-06| V-Datum = 1973-03-13 | Erfinder = Hubertus Josephus van Doorne, Hemmo Hermannus Johannes Ludoph Heeze (NL) | Anmelder=| Kommentar= Patent zur Variomatic }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeuggetriebe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luitold</name></author>
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