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	<title>Vakuum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Vakuum&amp;diff=3837&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bleckneuhaus: /* Geschichte der Erforschung */ &quot;nicht lokalisierbar&quot; sein ist nicht so relevant für die Nicht-Existenz von Vakuum</title>
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		<updated>2025-09-11T06:05:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte der Erforschung: &lt;/span&gt; &amp;quot;nicht lokalisierbar&amp;quot; sein ist nicht so relevant für die Nicht-Existenz von Vakuum&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Magdeburg hemispheres, drawing from Fotothek 0005669.jpg|mini|hochkant=1.1| [[Otto von Guericke]] demonstrierte 1657 die Wirkung von Vakuum mit seinen [[Magdeburger Halbkugeln]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Magdeburg Hemispheres sheme.svg|mini|hochkant=1.1|Der äußere [[Luftdruck]] presst die [[Magdeburger Halbkugeln]] zusammen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
a) Halbkugeln mit Luft gefüllt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
b) luftleere Halbkugeln&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Griff&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. luftdichte Abdichtung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Magdeburger Halbkugel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Luftdruck&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. (weitgehend) Vakuum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kolbenluftpumpe hg.jpg|mini|hochkant=1.1|Glasglocke mit Kolben-Vakuumpumpe für Schulversuche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vakuum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der technischen Praxis ein Raum mit weitgehender Abwesenheit von [[Materie (Physik)|Materie]]. Im Vakuum gibt es keine festen Objekte oder Flüssigkeiten, nur extrem wenig [[Gas]] und damit auch einen extrem niedrigen [[Druck (Physik)|Gasdruck]]. Ein technisches Vakuum wird erzeugt, indem man mit einer Pumpe (Gas-)[[Molekül]]e aus einem Behälter entfernt; der Druck darin sinkt (Gasdruck entsteht durch Stöße der Gasmoleküle gegen die Behälterwand). Das Pumpen erzeugt einen Unterdruck, also einen Druck, der geringer ist als der Umgebungsdruck. Sinkt der Druck im Behälter unter 300&amp;amp;nbsp;mbar und entfernt man nach und nach Moleküle aus dem Raum, so erhält man der Reihe nach Grobvakuum, Feinvakuum, Hochvakuum und zuletzt Ultrahochvakuum. Das Herstellen eines Vakuums heißt auch „evakuieren“, das Abbauen wird „brechen“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das technische Vakuum, wie es Anfang des 20. Jahrhunderts hergestellt werden konnte, war die Voraussetzung der Einführung von [[Glühlampe]]n und [[Elektronenröhre]]n. Seitdem hat sich ein weites Feld von Vakuumtechnologien entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Physik]] bezeichnet Vakuum außerdem auch ein theoretisches Konzept, nämlich die vollständige Abwesenheit von Materie in einem Raumgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeit von Vakuum ==&lt;br /&gt;
Im bekannten [[Universum]] gibt es kein vollständiges Vakuum, und es ist mit bekannten technischen Mitteln auch nicht erzeugbar. Der [[Weltraum]] zum Beispiel ist mit [[Wasserstoff]]gas geringer, variabler Dichte erfüllt ([[Interplanetares Medium|interplanetares]], [[Interstellares Medium|interstellares]], [[Intergalaktisches Medium|intergalaktisches]], [[Intracluster-Medium]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage nach der theoretischen Möglichkeit eines leeren Raumes haben im Abendland zuerst die griechischen Philosophen vor [[Sokrates]] –&amp;amp;nbsp;die [[Vorsokratiker]]&amp;amp;nbsp;– gestellt. Ihr Ausgangspunkt war nicht die naturwissenschaftliche Frage nach dem leeren Raum, sondern die allgemeinere philosophische nach dem Nichts – ob es gedacht werden kann. Vor demselben philosophischen Hintergrund haben sich dann [[Empedokles]] (um 433 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) und [[Leukipp]] (um 450 bis etwa 420 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) sowie [[Demokrit]] (um 460 bis etwa 370 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) der Frage nach dem leeren Raum zugewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage nach der Möglichkeit eines absolut leeren Raums ist bis heute in der Physik ungelöst. Nach der [[Quantenfeldtheorie]] werden überall ständig [[virtuelle Teilchen]] erzeugt und wieder vernichtet. Unter Vakuum wird zudem im Allgemeinen nur die Abwesenheit von Materie verstanden. Elektromagnetische Strahlung und andere physikalische Felder könnten in dem betrachteten Raum vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsklärungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umgangssprache wird das Wort Vakuum für einen weitgehend luftleeren Raum genutzt. Bei der [[Vakuumverpackung]] („Vakuumierung“) wird jedoch im Allgemeinen nicht einmal ein Grobvakuum erreicht. Technik und [[Experimentalphysik]] verwenden den Ausdruck ebenfalls in diesem Sinne: &amp;#039;&amp;#039;Vakuum&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet den Zustand eines Gases in einem [[Volumen]] bei einem Druck, der deutlich geringer ist als der [[Luftdruck|Atmosphärendruck]] bei [[Normalbedingung]]en. Je nach dem herrschenden Restdruck spricht man von &amp;#039;&amp;#039;Grobvakuum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Feinvakuum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hoch-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ultrahochvakuum&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Vakuum heißt der Zustand eines Gases, wenn in einem Behälter der Druck des Gases und damit die Teilchenzahldichte niedriger ist als außerhalb oder wenn der Druck des Gases niedriger ist als 300&amp;amp;nbsp;mbar, d.&amp;amp;nbsp;h. kleiner als der niedrigste auf der [[Erdoberfläche]] vorkommende Atmosphärendruck&lt;br /&gt;
 |Quelle=DIN 28400 Teil 1 (Mai 1990): &amp;#039;&amp;#039;Vakuumtechnik; Benennungen und Definitionen; Allgemeine Benennungen.&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Quantenfeldtheorie]] ist das Vakuum der Zustand mit der tiefstmöglichen Energie. Darin haben die Teilchenzahlen für alle Arten von Teilchen ([[Feldquant]]en) den Wert null. Leitet man jedoch aus der [[Plancksche Strahlungsformel|Planckschen Strahlungsformel]] die [[Nullpunktsenergie]] her, dann folgt aufgrund der [[Energie-Zeit-Unschärferelation]], dass im Vakuum ständig [[virtuelle Teilchen]] erzeugt und wieder vernichtet werden. Diese werden auch [[Vakuumfluktuation]]en genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henning Genz |url=http://www.spektrum.de/lexikon/physik/vakuum/15034 |titel=Vakuum |werk=spektrum.de |datum=1998 |abruf=2017-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als die Naturwissenschaften sieht die Philosophie Vakuum als grundsätzlich vollkommen leeren Raum an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roy Sorensen, |Hrsg=Edward N. Zalta |Titel=Nothingness |Sammelwerk=The Stanford Encyclopedia of Philosophy |Datum=2021 |Online=https://plato.stanford.edu/archives/sum2021/entries/nothingness/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Erforschung {{Anker|Horror vacui}} ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee des Vakuums stammt wahrscheinlich von [[Leukipp]] oder seinem Schüler [[Demokrit]] und war eine tragende Säule des Weltbildes der [[epikur]]eischen Philosophie. Diese besagt, dass die Materie aus unteilbaren kleinsten Teilchen (Plural: {{lang|grc|ατόμοι|atómoi}}) aufgebaut ist, die sich im leeren Raum, also im Vakuum, bewegen und nur infolge der Leere des Raumes die Möglichkeit zur Bewegung und Interaktion haben. Diese Annahme wurde sowohl von  [[Platon]], der die Existenz von „Nicht-Seiendem“ bestritt, als auch von [[Aristoteles]] abgelehnt, da eine Bewegung ohne treibendes Medium als unmöglich erschien. Auch den Raum zwischen den Gestirnen dachte man sich von einem [[Äther (Physik)|Äther]] erfüllt. Aristoteles postulierte eine Abneigung der Natur gegen das Leere, die später mit dem lateinischen Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;horror vacui&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde. Im Mittelalter und der frühen Renaissance galt Aristoteles als Autorität. [[René Descartes]] war von der Unmöglichkeit eines Vakuums überzeugt, da er aufgrund [[Rationalismus|rationalistischer]] Überlegungen zu der Ansicht gelangte, Raum und Materie seien wesensmäßig gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee vom Vakuum konnte sich erst durch Demonstrationen durchsetzen. Wohl der erste Philosoph, der die Realexistenz des Vakuums unter widernatürlichen Umständen und technisch erzeugbar annahm, war um 1600 [[Clemens Timpler]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Clemens Timpler |Hrsg=Jörg Hüttner, Martin Walter |Titel=Physicae seu philosophiae naturalis systema methodicum. Pars prima; complectens physicam generalem. |Sammelwerk=Reihe: Christian Wolff, Gesammelte Werke, III. Abt.: MATERIALIEN UND DOKUMENTE |Band=165 |Auflage=1. Aufl. |Verlag=Olms |Ort=Hildesheim |Datum=2022 |ISBN=978-3-487-16076-4 |Seiten=1*-60*}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das erste irdische (beziehungsweise von Menschen geschaffene) Vakuum wurde 1644 von [[Evangelista Torricelli]] mit der Hilfe einer Quecksilbersäule in einem gebogenen Glasrohr hergestellt. [[Blaise Pascal]] konnte kurz darauf mit seinem berühmten Versuch &amp;#039;&amp;#039;[[Leere in der Leere|{{lang|fr|vide dans le vide}}]]&amp;#039;&amp;#039; im November 1647 erstmals beweisen, dass ein Vakuum tatsächlich existieren kann. Populär wurde das Vakuum durch [[Otto von Guericke]], den Erfinder der [[Luftpumpe]]. Er ließ im Jahre 1657 in [[Magdeburg]] 16 Pferde an zwei Metallhalbkugeln (siehe [[Magdeburger Halbkugeln]]) spannen, aus denen vorher die Luft gepumpt worden war. Der beobachtete Effekt ist allerdings keine direkte Eigenschaft des Vakuums, sondern des Unterdrucks, der durch den Druck der umgebenden Luft bedingt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Robert Williams Wood]] beobachtete erstmals 1897 den [[Tunneleffekt]] im Vakuum bei der [[Feldemission]] von [[Elektron]]en, konnte diesen Effekt allerdings noch nicht richtig deuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ausgehenden 19. Jahrhundert wurde noch angenommen, dass sich Licht nicht im Vakuum, sondern in einem Medium, dem sogenannten [[Äther (Physik)|Äther]], ausbreiten könne. Mit dem [[Michelson-Morley-Experiment]] wurde vergeblich versucht, die Existenz eines solchen Äthers nachzuweisen. Durch die allgemeine Akzeptanz der [[Spezielle Relativitätstheorie|speziellen Relativitätstheorie]] Einsteins von 1905 gilt das Äther-Konzept als überholt und die Ausbreitung von Licht im Vakuum als erwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Rutherford-Streuung|Streuversuche]] von Ernest Rutherford zeigten 1911, dass [[Alphastrahlung]] eine Goldfolie ohne Widerstand durchqueren kann. Dies zeigte, dass die [[Masse (Physik)|Masse]] von [[Atom]]en in einem verglichen mit ihrer gesamten Ausdehnung winzigen Kern konzentriert ist. Darauf aufbauend entwarf [[Niels Bohr]] ein Modell, nach dem die Elektronen den [[Atomkern]] umkreisen, wie die Planeten die Sonne. Im Inneren der Atome und zwischen ihnen schien also ein Vakuum zu herrschen. Diese Sichtweise ist aber, wie das Bohr’sche Atommodell generell, längst überholt, denn die Stellen, an denen man im Atom mit gewisser Wahrscheinlichkeit ein Elektron antreffen kann, füllen der [[Quantenmechanik]] zufolge zu jedem Zeitpunkt das ganze Atom aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach heutigem Verständnis ist aber wie bereits oben beschrieben auch das Vakuum nicht leer, da selbst der quantenmechanische Grundzustand eine endliche Energiedichte hat, die sich zum Beispiel beim [[Casimir-Effekt]] oder bei [[Spontane Emission|spontaner Emission]] bemerkbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Persönlichkeiten, die mit der [[Vakuumtechnik]] in Verbindung gebracht werden und signifikante Beiträge geleistet haben, sind [[Wolfgang Gaede]], [[Marcello Pirani]] und [[Rudolf Jaeckel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Charakterisierung der Druckbereiche}}Druckbereiche ===&lt;br /&gt;
Während ein vollständig materiefreier Raum nicht herstellbar ist, können technische Vakua in verschiedenen Qualitäten hergestellt werden. Man unterscheidet in der Technik unterschiedliche Qualitäten des erzielten Vakuums nach der Menge der verbleibenden Materie. Standardmäßig wird der Druck in [[Pascal (Einheit)|Pascal]] (Pa) oder [[Bar (Einheit)|Millibar]] (mbar) angegeben. Im Juli 2019 wurden mit der ISO 3529-1:2019 die Vakuumbereiche wie folgt eingeteilt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iso.org/obp/ui/#iso:std:iso:3529:-1 ISO 3529-1:2019(en) Vacuum technology — Vocabulary — Part 1: General terms], ISO&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Einordnung anhand der Druckbereiche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Druckbereich&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Druck (Physik)|Druck]] &lt;br /&gt;
! Moleküldichte{{FN|a)}}&lt;br /&gt;
! [[mittlere freie Weglänge]]{{FN|a)}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | [[Normbedingungen|Normaldruck]]&lt;br /&gt;
| 101,325 kPa&lt;br /&gt;
| 1013,25 mbar&lt;br /&gt;
| 2,7&amp;amp;nbsp;·&amp;amp;nbsp;10&amp;lt;sup&amp;gt;19&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 68&amp;amp;nbsp;nm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Grobvakuum{{FN|b)}}&lt;br /&gt;
| …100 Pa&lt;br /&gt;
| …1 mbar&lt;br /&gt;
| …10&amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 0,1…100&amp;amp;nbsp;μm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Feinvakuum&lt;br /&gt;
| {{nowrap|1=100 Pa…100 mPa}}&lt;br /&gt;
| 1…10&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt; mbar&lt;br /&gt;
| {{nowrap|1=10&amp;lt;sup&amp;gt;16&amp;lt;/sup&amp;gt;…10&amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
| 0,1…100&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Hochvakuum (HV)&lt;br /&gt;
| 100 mPa…1&amp;amp;nbsp;μPa&lt;br /&gt;
| 10&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt;…10&amp;lt;sup&amp;gt;−8&amp;lt;/sup&amp;gt; mbar&lt;br /&gt;
| 10&amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;…10&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| {{nowrap|1=100&amp;amp;nbsp;mm…10&amp;amp;nbsp;km}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Ultrahoch&amp;amp;shy;vakuum (UHV){{FN|c)}}&lt;br /&gt;
| 1&amp;amp;nbsp;μPa…1&amp;amp;nbsp;nPa&lt;br /&gt;
| {{nowrap|1=10&amp;lt;sup&amp;gt;−8&amp;lt;/sup&amp;gt;…10&amp;lt;sup&amp;gt;−11&amp;lt;/sup&amp;gt; mbar}}&lt;br /&gt;
| 10&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;…10&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 10…10&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | extrem hohes Vakuum (XHV){{FN|c)}}&lt;br /&gt;
| &amp;lt;&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;nPa&lt;br /&gt;
| &amp;lt;&amp;amp;nbsp;10&amp;lt;sup&amp;gt;−11&amp;lt;/sup&amp;gt; mbar&lt;br /&gt;
| &amp;lt;&amp;amp;nbsp;10&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;gt;&amp;amp;nbsp;10&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Ideales Vakuum (IV){{FN|d)}}&lt;br /&gt;
| 0 Pa&lt;br /&gt;
| 0 mbar&lt;br /&gt;
| 0&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | ∞&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNBox|&lt;br /&gt;
  {{FNZ|a)|2=bei einer Temperatur von 273&amp;amp;nbsp;K bzw. 0&amp;amp;nbsp;°C}}&lt;br /&gt;
  {{FNZ|b)|2=Der Druckbereich zwischen Umgebungsdruck und ca. 30&amp;amp;nbsp;kPa (300&amp;amp;nbsp;mbar) wird oft als „[[Unterdruck]]“ bezeichnet anstatt als „Grobvakuum“.}}&lt;br /&gt;
  {{FNZ|c)|2=Veraltet wird auch noch die Bezeichnung „Höchstvakuum“ für Drücke unterhalb des Hochvakuums verwendet.}}&lt;br /&gt;
  {{FNZ|d)|2=Der Begriff „Ideales Vakuum“ ist nicht Teil der ISO-Norm.}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Auspumpen eines Gefäßes baut sich bis zum Feinvakuum die mechanische Belastung durch den äußeren Luftdruck auf. Die Grenze zum Feinvakuum lässt sich mit mechanischen Pumpen noch einfach erreichen. Im Bereich des Feinvakuums erreicht die freie Weglänge die typischen Ausmaße von Vakuumgefäßen, sodass die [[Viskosität#Viskosität von Gasen|viskose]] Strömung über die [[Knudsenströmung]] in die [[molekulare Strömung]] übergeht. Die vorherrschende Strömungsart hat nicht nur fundamentalen Einfluss auf die Verwendung des Vakuums, sondern auch auf die Vakuumerzeugung und -messung selbst. Im breiten Bereich des Hochvakuums erhöht sich die Dauer, in der jede Stelle der Oberfläche im Mittel einmal von einem Restgasteilchen getroffen wird, von einer Stunde auf ein Jahr, was für viele Experimente ausreichend ist. Im Bereich des UHV beginnen die Dampfdrücke von Konstruktionswerkstoffen zu stören, z.&amp;amp;nbsp;B. von Blei-Verunreinigungen in Aluminium. Ein Ideales Vakuum ist technisch weder erreichbar noch messbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorkommen und Beispiele nach Vakuumqualität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grobvakuum: alte [[Glühlampe]]n, [[Kondensator (Dampfturbine)|Dampfturbinenkondensator]] (≈&amp;amp;nbsp;0,03&amp;amp;nbsp;bar), Ansaugtrakt eines [[Ottomotor]]s im Leerlauf (ca. 0,2…0,3&amp;amp;nbsp;bar), [[Vakuumverpackung]] (meist nicht unter 600 mbar)&lt;br /&gt;
* Feinvakuum: Niederdruck-[[Gasentladungslampe]]n, moderne [[Präzisionspendeluhr]]en&lt;br /&gt;
* Hochvakuum: [[Elektronenröhre]]n, [[Teilchenbeschleuniger]], [[Elektronenmikroskop]]e&lt;br /&gt;
* Ultrahochvakuum: [[Gravitationswellendetektor]], Teilchenbeschleuniger, erdnaher Weltraum, häufig in Anlagen der Halbleiterindustrie&lt;br /&gt;
* extrem hohes Vakuum: Weltraum, kryogene Vakuumkammern (z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Baryon Antibaryon Symmetry Experiment|BASE]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://home.cern/about/updates/2016/12/base-antiprotons-celebrate-their-first-birthday |titel=The BASE antiprotons celebrate their first birthday |datum=2016-12-21 |abruf=2016-12-21 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Messgerät]]e zur Bestimmung des [[Gasdruck]]s in einem Vakuum nennt man [[Vakuummeter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Physikalische Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Licht]], [[Teilchen]], [[Elektrisches Feld|elektrische]], [[Magnetismus|magnetische]] und [[Gravitationsfeld]]er breiten sich im Vakuum aus; dagegen benötigen [[Schall]]wellen ein materielles [[Ausbreitungsmedium|Medium]] und können sich daher im idealen Vakuum nicht ausbreiten. [[Wärmestrahlung]] kann sich als [[elektromagnetische Welle]] auch im Vakuum fortpflanzen. Dagegen führt die Absenkung des Drucks zur Verminderung der materiegebundenen [[Wärmeübertragung]] durch Konvektion und, sobald die mittlere freie Weglänge größer wird als der Gefäßdurchmesser, auch der konduktiven Wärmeleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verringerung von Wärmeströmung durch ein Vakuum findet Anwendung zur Wärmeisolation ([[Isolierkanne]]n, [[Dewargefäß|Dewar-Gefäße]], [[Vakuumdämmplatte]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe elektrische [[Durchschlagsfestigkeit]] des Hochvakuums wird bei Vakuum-[[Leistungsschalter]]n, in [[Vakuumkondensator]]en der Hochleistungs[[elektronik]] und im Hochspannungsteil evakuierter [[Röntgenröhre]]n ausgenutzt. Bei Verringerung des Drucks sinkt die Durchschlagsfestigkeit zunächst durch das Entstehen eines [[Niederdruckplasma]]s erheblich ab. Erst wenn die freie Weglänge der beim Durchschlag entstehenden Ionen größer als der Elektrodenabstand wird, steigt die Durchschlagfestigkeit wieder steil an und wird erst dann wieder durch die Feldemission begrenzt. Abschätzen lässt sich das mit dem [[Paschen-Gesetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biologische Auswirkungen ===&lt;br /&gt;
Das Vakuum ist kein Lebensraum, da Lebewesen auf Materie zu ihrem Stoffwechsel angewiesen sind.&lt;br /&gt;
Allerdings können viele Lebewesen (Bakteriensporen, Pflanzensamen und -sporen) einen gewissen Zeitraum im Vakuum überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für kurze Zeit können auch höhere Lebewesen wie der gesunde Mensch dem Vakuum widerstehen, Experimente mit Vögeln wurden im Bild „[[Das Experiment mit dem Vogel in der Luftpumpe]]“ dokumentiert. Entgegen der üblichen Annahme beginnt das Blut trotz des Druckunterschieds nicht sofort zu sieden. Haut und Gewebe sind normalerweise in der Lage, dem [[Dampfdruck]] der Körperflüssigkeiten bei weniger als 0,05&amp;amp;nbsp;bar (normaler Luftdruck ist 1&amp;amp;nbsp;bar) zu widerstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://imagine.gsfc.nasa.gov/docs/ask_astro/answers/970603.html |titel=Human Body in a Vacuum |werk=Ask an Astrophysicist |hrsg=NASA |datum=1997-06-03 |abruf=2008-01-06 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unabhängig davon kann verminderter Druck zur [[Dekompressionskrankheit]] oder [[Höhenkrankheit]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erzeugung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Erde kann ein Vakuum erzeugt werden, indem ein abgeschlossener Hohlraum, der [[Rezipient (Vakuumtechnik)|Rezipient]], vom darin enthaltenen Gas mittels geeigneter [[Vakuumpumpe]]n befreit wird.&lt;br /&gt;
Das einfachste Gerät ist die [[Wasserstrahlpumpe]]; sie erzeugt ein Grobvakuum, das dem Wasserdampfdruck bei der jeweils herrschenden Wassertemperatur entspricht (z.&amp;amp;nbsp;B.&amp;amp;nbsp;23&amp;amp;nbsp;hPa (oder mbar) bei 20&amp;amp;nbsp;°C).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochvakuum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein Hoch- oder Ultrahochvakuum zu erzeugen, werden in der Physik und der [[Oberflächenchemie]] üblicherweise mehrere [[Vakuumpumpe|Pumpentypen]] eingesetzt. Zunächst wird mit einer oder mehreren mechanisch wirkenden Pumpen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Drehschieberpumpe]], [[Membranpumpe]] oder [[Scrollpumpe]]) ein Unterdruck („Vordruck“) im Hohlraum im Bereich von 1 bis 100&amp;amp;nbsp;Pa (0,01 bis 1&amp;amp;nbsp;mbar) erzeugt. Abhängig von der Größe des Hohlraums und der Pumpleistung der Pumpen dauert dies beispielsweise einige Minuten. Danach wird mittels Ventilen zwischen diese Vorpumpe(n) und den Hohlraum eine [[Turbomolekularpumpe]] (oder bei geringeren Ansprüchen die billigere [[Öldiffusionspumpe]]) eingefügt, die in einem bis zu mehreren Stunden dauernden Prozess ein Hochvakuum von ungefähr 10&amp;lt;sup&amp;gt;−7&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;mbar (10&amp;amp;nbsp;μPa) erzeugt. Dieser Druck lässt sich nicht mehr durch einfaches Fortsetzen des Pumpens verringern, da an Flächen adsorbiertes Wasser und andere Stoffe mit niedrigem [[Dampfdruck]] ständig [[Desorption|desorbiert]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Desorption wird beschleunigt, indem die Kammer durch direkte Heizung der Kammerwände und indirekte thermische Erwärmung der inneren Oberflächen auf eine Temperatur gebracht wird, die mindestens über dem [[Siedepunkt]] von Wasser, möglichst aber deutlich höher liegt. Die eingebauten Komponenten, wie Durchführungen für elektrische Verbindungen und Sichtfenster, müssen entsprechend temperaturbeständig sein. Temperaturen für dieses [[Ausheizen]] liegen typischerweise zwischen 130&amp;amp;nbsp;°C und über 200&amp;amp;nbsp;°C. Da Vakuumapparaturen auch bei dieser Temperatur dem außen vorhandenen Luftsauerstoff widerstehen müssen, sind sie oft aus [[Nichtrostender Stahl|nichtrostendem Stahl]] oder Glas, mit Dichtungen aus [[Aluminium]] oder [[Polytetrafluorethylen|Teflon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das desorbierte Wasser wird während des Ausheizens durch die Turbomolekularpumpen größtenteils abgepumpt, ebenso wie eventuelle Kohlenwasserstoff-[[Stoffreinheit|Kontaminationen]]. Dies dauert typischerweise 24 Stunden oder länger; bei Kammern mit komplex angeordneten inneren Oberflächen durch angebaute Apparaturen wird oft erst nach zwei bis drei Tagen die Heizung heruntergefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ultrahochvakuum ===&lt;br /&gt;
Zum Erreichen des Ultrahochvakuums werden nichtmechanische Pumpen verwendet. Eine [[Ionengetterpumpe]] pumpt durch [[Ionisation]] und Einfangen der Restgasmoleküle in [[Titan (Element)|Titanröhrchen]] in einem Druckbereich von 10&amp;lt;sup&amp;gt;−7&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;mbar (10&amp;amp;nbsp;μPa) bis 10&amp;lt;sup&amp;gt;−10&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;mbar (10&amp;amp;nbsp;nPa). Die Pumpleistung reicht hier nur dann aus, wenn das Ausheizen vorher den Restgasdruck genügend vermindert hat. Eine [[Titan-Sublimationspumpe|Titansublimationspumpe]] arbeitet mit frisch auf eine Wand aufsublimiertem Titan, das sich durch eine hohe chemische [[Reaktivität (Chemie)|Reaktivität]] auszeichnet und Restgasatome an sich und die (kalte) Kammerwand bindet, so dass sich der Restgasdruck weiter vermindert. Der mit diesem oben beschriebenen Verfahren erreichbare Restgasdruck liegt im Bereich von 10&amp;lt;sup&amp;gt;−11&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;mbar (1&amp;amp;nbsp;nPa).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Extrem hohes Vakuum ===&lt;br /&gt;
Durch [[Kühlfalle]]n am unteren Teil der Kammer kann weiteres Restgas temporär gebunden und der Kammerdruck auf ungefähr 10&amp;lt;sup&amp;gt;−12&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;mbar (0,1&amp;amp;nbsp;nPa) gesenkt werden. Wird die gesamte Kammer in flüssiges Helium getaucht, so sind Drücke von unter 10&amp;lt;sup&amp;gt;−16&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;mbar (10&amp;amp;nbsp;fPa) erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Vakua finden Anwendung in der Forschung, in der [[Elektronenmikroskop]]ie, bei der Erschmelzung von [[Metalle|metallischen Werkstoffen]] und in der Fertigung von Mikroelektronik. Ein Grobvakuum wird häufig verwendet, um mit Hilfe von [[Vakuum-Komponente|Sauggreifern]] flächige Werkstücke festzuhalten und/oder zu transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr oft wird Vakuum bei der [[Wärmebehandlung]] von [[Metall]]en ([[Härten (Stahl)|Härten]], [[Anlassen]], [[Nitridieren]], [[Aufkohlen]]) eingesetzt, um ein [[Oxidieren]] durch [[Sauerstoff]], der sich in der Luft befindet, zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glühlampen und somit das elektrische Licht wurden erst durch das Vakuum möglich. Vor allem bei Edisons Glühlampe mit Kohlefaden verhinderte das Vakuum, dass der Glühfaden verbrannte (siehe auch [[Kohlenfadenlampe]]); erst später wurden Glühlampen mit einer Füllung aus [[Stickstoff]] oder anderem Gas, das die Verbrennung nicht unterstützt, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innenraum von [[Elektronenröhre]]n und [[Bildröhre]]n herrscht Hochvakuum, um die Streuung der Elektronen gering zu halten. Verbleibende und später ausdiffundierende Gasreste werden mit einem [[Getter]] gebunden. Das Hochvakuum in Elektronenröhren (auch Bildröhren), [[Röntgenröhre]]n, [[Magnetron]]s, [[Elektronenstrahl]]quellen, [[Teilchenbeschleuniger]]n, [[Vakuum-Fluoreszenzanzeige]]n u.&amp;amp;nbsp;Ä. vergrößert die [[freie Weglänge]] der Elektronen auf ein Maß von der Größenordnung des gesamten Gefäßes, so dass kaum Stöße mit Gasresten stattfinden, die sonst den Teilchenstrahl stören würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evakuieren als Fertigungsverfahren (DIN 8580) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[DIN 8580]] &amp;#039;&amp;#039;Fertigungsverfahren – Begriffe, Einteilung&amp;#039;&amp;#039; gehört das Evakuieren zu den [[Fertigungsverfahren]], womit die Herstellung eines Vakuums in Hohlkörpern oder Hohlräumen eines Werkstücks gemeint ist. Es kann sich dabei um ein dauerhaftes Vakuum handeln, das zur Funktion des Werkstücks erforderlich ist, wie bei Elektronenröhren, oder das Evakuieren ist die Voraussetzung für das Einfüllen eines [[Schutzgas]]es, wie es in der elektrischen Schalttechnik zur Funkenlöschung Verwendung findet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Beitz, Karl-Heinz Küttner: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch für den Maschinenbau&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Berlin 2013, S. 1008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vakuum in der Verfahrenstechnik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Entgasung]] unter Vakuum gehört dagegen als ein sogenanntes [[Trennen (Verfahrenstechnik)|Trennverfahren]] zum Bereich der [[Verfahrenstechnik]]. Beim Kernschritt der [[Plastination]], der forcierten [[Imprägnierung]], wird Vakuum benutzt, um [[Aceton]] oder [[Dichlormethan]] aus dem [[Präparat]] zu extrahieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gefriertrocknung]] entzieht Stoffen Wasser, indem sie tiefgefroren und einem Vakuum ausgesetzt werden. Beim Gefriertrocknen etwa von Kaffee, Tee, Gemüse, Blut oder auch biologischen [[Präparat]]en findet [[Sublimation (Physik)|Sublimation]] statt, das [[Eis]] geht direkt in die Gasphase über, es gibt hierbei keine flüssige Phase, die sieden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kristallisationsprozess in der [[Zuckerfabrikation]] findet unter Vakuum statt, um durch den niedrigeren Siedepunkt der Zuckerlösung beim Wasserentzug ein Karamellisieren zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vakuum in der Chemie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der [[Siedepunkt]] von Flüssigkeiten mit abnehmendem Umgebungsdruck ebenfalls sinkt, kann man hochsiedende Substanzen im Vakuum schonender bei niedrigeren Temperaturen destillieren ([[Vakuumdestillation]]). Als grobe Regel gilt, dass bei einer Halbierung des Druckes der Siedepunkt um etwa 10 bis 15&amp;amp;nbsp;K sinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vakuum zur Konservierung und zum Vakuumgaren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Anwendungsbereich ist die [[Verpackung]] von [[Lebensmittel]]n ([[Vakuumverpackung]]) und anderer verderblicher Produkte unter Vakuum. Die verderblichen Produkte werden von gasdichten [[Kunststoff]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;hüllen umschlossen. Durch die geringe verbleibende Luftsauerstoffmenge können [[Alterung (Chemie)|Alterungs]]- und [[Verwesung]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;vorgänge ([[Stoffwechsel]]- und [[Oxidation]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;prozesse) nur stark eingeschränkt stattfinden, was das Produkt länger haltbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Haushalt können Lebensmittel in [[Tüte]]n verpackt und mit [[Vakuumiergerät]]en evakuiert werden, so dass sich die Tütenfolie an das verpackte Gut anlegt; dadurch gelangt weniger Sauerstoff an die Lebensmittel. Zusätzlich verringert sich das Volumen. Die verwendeten Vakuumiergeräte können jedoch nur ein Grobvakuum erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Einkochen|Einwecken/Einkochen]] werden die Lebensmittel sterilisiert und eventuell enthaltene Gase ausgetrieben; im Einweckglas kann der verbleibende „Luftraum“ weitgehend durch Wasserdampf eingenommen werden. Durch die Dichtungsringe bleibt ein besseres Grobvakuum über längere Zeiträume erhalten; restliche Luftanteile sind ebenfalls sterilisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Vakuumgaren]] werden die vakuumverpackten Nahrungsmittel (Fleisch, Gemüse usw.) entweder im Wasserbad oder in temperaturgeregeltem Dampf bei Temperaturen unter 100&amp;amp;nbsp;°C gegart und behalten so Struktur und Aroma besser als bei den üblichen Garverfahren. Beim [[Vakuumfritteuse|Vakuumfrittieren]] z.&amp;amp;nbsp;B. von [[Kartoffelchips]] geht es vor allem darum, durch die niedrigeren Temperaturen beim [[Frittieren]] die Entstehung schädlicher Nebenprodukte der [[Maillard-Reaktion]] wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Acrylamid]] zu verhindern bzw. zu reduzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=C. Granda, R.G. Moreira, S.E. Tichy |Titel=Reduction of Acrylamide Formation in Potato Chips by Low-temperature Vacuum Frying |Sammelwerk=Journal of Food Science |Band=69 |Nummer=8 |Datum=2004-10 |DOI=10.1111/j.1365-2621.2004.tb09903.x |Seiten=E405–E411 |Online=https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1365-2621.2004.tb09903.x |Abruf=2023-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vakuum als Wärmeisolator ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geringe Wärmeübertragung im Vakuum wird bei [[Isolierkanne]]n und [[Dewargefäß]]en ausgenutzt, ebenso bei [[Vakuumröhrenkollektor]]en und selten auch bei [[Mehrscheiben-Isolierglas]] und [[Vakuumdämmplatte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Zweischeiben-Isolierglas, bei dem zwischen den Scheiben ein Vakuum statt eines Edelgases ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://web.archive.org/web/20160327054423/https://www.pilkington.com/Europe/Germany/German/products/bp/bybenefit/thermalinsulation/spacia/home.htm Hersteller-Informationen.] ([[Web-Archivierung#Begrifflichkeiten|Memento]] vom 27. März 2016 im &amp;#039;&amp;#039;[[Internet Archive]])&amp;#039;&amp;#039; pilkington.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weil sich die beiden Scheiben unter dem einseitig auf den Scheiben lastenden Luftdruck verformen, sind unscheinbare transparente Abstandshalter zwischen den Scheiben auf die Fläche verteilt erforderlich. Ergebnis ist eine vergleichsweise dünne und leichte Verglasung mit sehr geringer Wärmeleitfähigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bine.info/publikationen/publikation/vakuumverglasung/ Bine-Informationsdienst Energieforschung für die Praxis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Zum Vergleich: die meisten Dreifachverglasungen haben eine Glasdicke von 4&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;12&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;4&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;12&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;4&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;36&amp;amp;nbsp;mm; die meisten Zweifachverglasungen von 4&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;16&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;4&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;24&amp;amp;nbsp;mm. Dreifachverglasungen sind systembedingt 50 % schwerer als Zweifachverglasungen und haben zwei Randverbünde statt eines; sie sind deshalb in der Herstellung je nach Fenstergröße etwa 60–70 % teurer. // Wenn die Dicke der Vakuum-Verglasung nicht genannt wird, ist auch ein Vergleich sinnlos. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vakuum des Weltraums ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im [[Weltraum]] im [[Interstellarer Raum|interstellaren Raum]] oder im [[Intergalaktischer Raum|intergalaktischen Raum]] herrschende Vakuum ist besser als jedes auf der Erde herstellbare Vakuum. Allerdings ist auch der Weltraum nicht völlig leer, sondern enthält durchschnittlich ein Teilchen pro cm³, innerhalb von [[Void (Astronomie)|Voids]] jedoch deutlich weniger (bis zu 1 Teilchen pro Kubikmeter). Auch statische elektrische und magnetische Felder, Gravitationsfelder sowie elektromagnetische Wellen (Photonen) und Teilchenströme ([[Neutrino]]s, [[kosmische Strahlung]], Partikel) (siehe auch [[Plenismus]]) kommen dort vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Umgebungsparameter des erdnahen und erdfernen Weltraums&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Strackenbrock: &amp;#039;&amp;#039;Technologien für das 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus Mensch, Natur, Technik.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2000, ISBN 3-7653-7945-X, S. 598.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Druck&lt;br /&gt;
! Teilchendichte&lt;br /&gt;
! mittlere freie Weglänge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |  [[Satellitenorbit#Low Earth Orbit (LEO)|erdnahe Umlaufbahn]]&lt;br /&gt;
| {{0|&amp;lt; }}10…1&amp;amp;nbsp;μPa&lt;br /&gt;
| {{0|&amp;lt; }}10&amp;lt;sup&amp;gt;−7&amp;lt;/sup&amp;gt;…10&amp;lt;sup&amp;gt;−8&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;mbar&lt;br /&gt;
| {{0|&amp;lt; }}10&amp;lt;sup&amp;gt;15&amp;lt;/sup&amp;gt;…10&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| {{0|&amp;lt; }}≈ 2 km{{0|000}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | äußerer [[Van-Allen-Gürtel]]&lt;br /&gt;
| {{0|&amp;lt; }}100&amp;amp;nbsp;nPa…10&amp;amp;nbsp;pPa&lt;br /&gt;
| {{0|&amp;lt; }}10&amp;lt;sup&amp;gt;−9&amp;lt;/sup&amp;gt;…10&amp;lt;sup&amp;gt;−13&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;mbar&lt;br /&gt;
| {{0|&amp;lt; }}10&amp;lt;sup&amp;gt;13&amp;lt;/sup&amp;gt;…10&amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| {{0|&amp;lt; }}10&amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt; km{{0|000}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | [[geosynchrone Umlaufbahn]]&lt;br /&gt;
| {{0|&amp;lt; }}1&amp;amp;nbsp;fPa&lt;br /&gt;
| {{0|&amp;lt; }}10&amp;lt;sup&amp;gt;−17&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;mbar&lt;br /&gt;
| {{0|&amp;lt; }}10&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;gt;&amp;amp;nbsp;10&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt; km{{0|000}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | [[Interplanetarer Raum]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;&amp;amp;nbsp;0,1&amp;amp;nbsp;fPa&lt;br /&gt;
| &amp;lt;&amp;amp;nbsp;10&amp;lt;sup&amp;gt;−18&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;mbar&lt;br /&gt;
| &amp;lt;&amp;amp;nbsp;10&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| {{0|&amp;lt; }}10&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt; km{{0|000}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Künstliche Satelliten und Raumsonden unterliegen daher besonderen Anforderungen an die Konstruktion:&lt;br /&gt;
Die Regelung des Wärmehaushaltes (innere Wärmequellen und Sonneneinstrahlung) kann nur durch Wärmeleitung und &amp;amp;#x2011;strahlung erfolgen, Wärmeabgabe und &amp;amp;#x2011;aufnahme müssen durch teilweise variable absorbierende bzw. abstrahlende oder reflektierende Elemente (Jalousien, wärmeabstrahlende Kühlkörper, [[Wärmerohr|Heatpipes]]) gewährleistet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sonnenschatten lassen sich aufgrund des Vakuums durch Abstrahlung auch gezielt sehr tiefe Temperaturen erzeugen (z.&amp;amp;nbsp;B. für [[Infrarot]]- und [[Radiowelle]]n-Strahlungssensoren). Diese Technik findet auch bei den Weltraumteleskopen [[James-Webb-Weltraumteleskop|James-Webb]] und [[Euclid (Weltraumteleskop)|Euclid]] Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachlektüre, Geschichte, Journale usw. ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Vakuumtechnik}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Zeitschritenaufsätze--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vacuum|Vakuum}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Leere}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4062266-6}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsches-museum.de/sammlungen/meisterwerke/meisterwerke-i/halbkugel/ Deutsches Museum München] – Abbildung der Magdeburger Halbkugeln von Guericke&lt;br /&gt;
* [http://www.sff.net/people/Geoffrey.Landis/vacuum.html Explosive Dekompression und ihre Effekte auf den Körper.] FAQ (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4062266-6|LCCN=sh85141726|NDL=00571064}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vakuumtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physikalisches Grundkonzept]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bleckneuhaus</name></author>
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