<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tschernyschewskoje</id>
	<title>Tschernyschewskoje - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tschernyschewskoje"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Tschernyschewskoje&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-05T16:29:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Tschernyschewskoje&amp;diff=13190&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Tschernyschewskoje&amp;diff=13190&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-18T09:20:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|deutscher Name         = Tschernyschewskoje&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Eydtkuhnen (Eydtkau)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache  = Чернышевское&lt;br /&gt;
|Wappen                 = Eydtkuhnenwappen.jpg&lt;br /&gt;
|Flagge                 = &lt;br /&gt;
|lat_deg = 54 |lat_min= 38 |lat_sec= 16&lt;br /&gt;
|lon_deg = 22 |lon_min= 43 |lon_sec= 52&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes       = Rajon&lt;br /&gt;
|Gebiet                 = Nesterow&lt;br /&gt;
|Gebiet in der Tabelle  = &lt;br /&gt;
|innere Gliederung      = &lt;br /&gt;
|Bezeichnung des Oberhaupts = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Oberhaupt              = &lt;br /&gt;
|Gründungsjahr          = &lt;br /&gt;
|erste Erwähnung        = 1525&lt;br /&gt;
|frühere Namen          = &lt;br /&gt;
|Status                 = Siedlung&lt;br /&gt;
|Status seit            = &lt;br /&gt;
|Fläche                 = &lt;br /&gt;
|Art der Höhe           = &lt;br /&gt;
|Höhe des Zentrums      = &lt;br /&gt;
|offizielle Sprache     = &lt;br /&gt;
|offizielle Sprache-ref = &lt;br /&gt;
|Ballungsraum           = &lt;br /&gt;
|nationale Zusammensetzung = &lt;br /&gt;
|Zusammensetzung nach Religionen = &lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl         = &lt;br /&gt;
|Postleitzahl           = &lt;br /&gt;
|Webseite               = &lt;br /&gt;
|OKATO                  = 27224000048&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tschernyschewskoje&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Чернышевское}}, wissenschaftliche [[Transliteration]]: &amp;#039;&amp;#039;Černyševskoje&amp;#039;&amp;#039;; deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eydtkuhnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. 1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Eydtkau&amp;#039;&amp;#039;, litauisch &amp;#039;&amp;#039;Eitkūnai&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der [[Oblast Kaliningrad]], [[Russland]], an der Grenze zu [[Litauen]]. Er gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit &amp;#039;&amp;#039;Munizipalkreis Nesterow&amp;#039;&amp;#039; im [[Rajon Nesterow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Tschernyschewskoje liegt im äußersten Osten der Oblast Kaliningrad an der Grenze zu Litauen. Durch den Ort führt die [[A229 (Russland)]] (ehemalige deutsche [[Reichsstraße 1]], heute auch [[Europastraße 28]]), die hier in die litauische [[Magistralinis kelias A7]] übergeht. Das damalige Eydtkuhnen war bis 1945 Endbahnhof der [[Preußische Ostbahn|Preußischen Ostbahn]]. In Preußen und im Deutschen Reich waren [[Kutusowo|Schirwindt]] und Eydtkuhnen die östlichsten Städte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Preußen ===&lt;br /&gt;
Die Anfänge des Ortes Eydtkuhnen gehen ins 16. Jahrhundert zurück. Der Ort geht auf den Einzelhof &amp;#039;&amp;#039;Eittkau&amp;#039;&amp;#039; zurück, der im Jahre 1557 belegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ostpreußen in 1440 Bildern: geschichtliche Darstellungen |Autor=Emil Johannes Guttzeit |Verlag=Rautenberg |Datum=1973 |Seiten=XLIII}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen Aufschwung erlebte der damals von nur 125 Einwohnern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ostpr&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ostpreussen.net/index.php?seite_id=12&amp;amp;kreis=04&amp;amp;stadt=04 Webseite zu Ostpreußen]&amp;lt;/ref&amp;gt; besiedelte Ort, als 1860 die [[Preußische Ostbahn]] bis hierher ausgebaut war und Eydtkuhnen zum wichtigsten [[Grenzbahnhof]] [[Preußen]]s an der Ostgrenze wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Benecke: &amp;#039;&amp;#039;Die Königsberger Börse&amp;#039;&amp;#039;. G.&amp;amp;nbsp;Fischer, Jena 1925, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Normalspur]] der Ostbahn stieß in Eydtkuhnen auf die russische [[Breitspurbahn]], so dass wegen der unterschiedlichen [[Spurweite (Bahn)|Spurweiten]] keine durchgängige Zugverbindung möglich war. So fuhren Züge aus [[Sankt Petersburg]] bzw. [[Leningrad]] bis Eydtkuhnen, wo die Fahrgäste am selben Bahnsteig in einen preußischen Zug mit Normalspur umstiegen. In der Gegenrichtung geschah das dagegen im zwei Kilometer entfernten, ebenfalls als [[Spurwechselbahnhof]] ausgebauten russischen bzw. litauischen [[Bahnhof Kybartai|Bahnhof Wirballen]], heute [[Kybartai]] in [[Litauen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1875 erhöhte sich die Anzahl der Einwohner auf 3253&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ostpr&amp;quot; /&amp;gt; und bereits vor 1894 bestand hier eine Eisenbahnwerkstatt. Ab 1896 fungierte Eydtkuhnen auch als Umsteigebahnhof für den [[Luxuszug (Zuggattung)|Luxuszug]] „[[Nord-Express]]“, der die Route [[Sankt Petersburg]]–[[Paris]] befuhr. Der Bahnhof wurde nach Plänen von [[Friedrich August Stüler]] gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ostpr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 vermeldete Meyers Großes Konversationslexikon zu diesem Ort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Flecken im [[Regierungsbezirk Gumbinnen]], [[Kreis Stallupönen]], Knotenpunkt der preußischen Staatsbahnlinie [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] – Eydtkuhnen und der russischen Staatsbahnlinie [[Landwarow]] – Eydtkuhnen (Grenzstation [[Kybartai|Wirballen]]), hat eine evangelische Kirche, [[Synagoge (Tschernyschewskoje)|Synagoge]], Hauptzollamt und Nebenzollamt I, lebhaften Speditionshandel, besonders in russischen Pferden, Gänsen, Getreide und (1900) 3707 meist evangelische Bewohner|Meyers 1905&amp;lt;ref&amp;gt;[http://images.zeno.org/Meyers-1905/K/big/meyers-1905-006-0236.png Meyers Lexikon von 1905]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eydtkuhnen Postkarte 001.jpg|mini|Zu Beginn des Ersten Weltkriegs zerstörte Brauerei in Eydtkuhnen]]&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Eydtkuhnen von der russischen Armee zerstört. Nach dem Wiederaufbau (mit Hilfe der Patenstadt [[Wiesbaden]])&amp;lt;ref&amp;gt;Strunz: Kaliningrad-Königsberg, Trescher-Verlag, Berlin, 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; bekam der Ort im Jahr 1922 die Stadtrechte und es begann in der Zwischenkriegszeit eine erneute, kurze Blütezeit mit einer Zunahme der Einwohnerzahl auf 10.500 (1923).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ostpr&amp;quot; /&amp;gt; Eydtkuhnen wurde erneut zum wichtigsten Grenzübergang zwischen dem Reich und den baltischen Staaten. Durch die Umstellung des litauischen Eisenbahnnetzes auf Normalspur waren Eydtkuhnen und der benachbarte Bahnhof Virbalis keine Spurwechselbahnhöfe mehr. Der Nord-Express fuhr allerdings nicht mehr über Eydtkuhnen. Es verblieben lediglich direkte Schlafwagen von [[Paris]] nach [[Riga]] im [[D 1 (Berlin–Eydtkuhnen)]]. 1935 war auch die von [[Aachen]] kommende [[Reichsstraße 1]] bis zu diesem Ort herangeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufschwung endete abrupt mit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], wobei Eydtkuhnen bei der Eroberung durch die [[Rote Armee]] abermals zerstört wurde. Die überwiegend deutsche Bevölkerung des Ortes floh bei Kriegsende oder wurde nach der Besetzung durch die Rote Armee vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sowjetunion / Russland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Einblick in die Bereiche Wirtschaft und Erster Weltkrieg.JPG|mini|Zerschossenes Bahnhofsschild]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1947 in &amp;#039;&amp;#039;Tschernyschewskoje&amp;#039;&amp;#039; (nach dem russischen Revolutionär [[Nikolai Gawrilowitsch Tschernyschewski]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Jan Musekamp: &amp;#039;&amp;#039;Big History and Local Experiences: Migration and Identity in a European Borderland&amp;#039;&amp;#039;, in: Tabea Linhard, Timothy H. Parsons (Hrsg.), Mapping Migration, Identity, and Space, Basingstoke 2019, S. 55–84, hier S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;) umbenannt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umbe&amp;quot;&amp;gt;Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 25 июля 1947 г. «Об административно-территориальном устройстве Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 25. Juli 1947: Über den administrativ-territorialen Aufbau der Oblast Kaliningrad)&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die Ortschaft Teil der [[Russische SFSR|RSFSR]], seit 1991 der [[Russische Föderation|Russischen Föderation]]. Gleichzeitig wurde der Ort Verwaltungssitz eines Dorfsowjets und hatte damit seine Stadtrechte verloren. Im Ort wurde ein [[Gefängnis]] eingerichtet. Der Bahnhof wurde demontiert, da er nach 1945 nicht mehr als Grenzbahnhof benötigt wurde und der nächste Bahnhof Kybartai sehr nah lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 befindet sich in Tschernyschewskoje ein wichtiger Straßengrenzübergang zwischen der Oblast Kaliningrad und Litauen. Ein großer Teil des Ortes ist heute von einer Mauer umgeben und wurde lange zum Teil als [[Kaserne]], zum Teil auch als Gefängnis genutzt. Die [[Rossijskije schelesnyje dorogi|russische Eisenbahn]] verwirklichte nach der Jahrtausendwende den Wiederaufbau des Grenzbahnhofs,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.rzdstroy.ru/objects/index.html | wayback=20080728042020 | text=Russische Webseite zum Wiederaufbau}}&amp;lt;/ref&amp;gt; da die Kapazitäten im Bahnhof Nesterow nicht ausreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dorfsowjet/Dorfbezirk Tschernyschewskoje 1947–1960 und 1967–2008 ====&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Dorfsowjet Tschernyschewskoje&amp;#039;&amp;#039; (ru. Чернышевский сельский Совет) wurde im Juli 1947 eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umbe&amp;quot; /&amp;gt; Er war von 1960 bis 1967 aufgelöst und vermutlich an den Dorfsowjet [[Prigorodnoje (Kaliningrad, Nesterow)|Prigorodnoje]] angeschlossen. Nach dem [[Zerfall der Sowjetunion]] bestand die Verwaltungseinheit als &amp;#039;&amp;#039;Dorfbezirk Tschernyschewskoje&amp;#039;&amp;#039; (ru. Чернышевский сельский округ). Von 2008 bis 2018 gehörte Tschernyschewskoje zur Landgemeinde [[Prigorodnoje (Kaliningrad, Nesterow)|Prigorodnoje]], von 2019 bis 2021 zum Stadtkreis Nesterow und seither zum Munizipalkreis Nesterow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=hintergrundfarbe7&lt;br /&gt;
! Ortsname || Name bis 1947 || Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Berjosowka (Берёзовка) || Romeyken, 1938–1945: „Romeiken“ || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und vermutlich vor 1967 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Detskoje (Nesterow)|Detskoje]] (Детское) || Kinderweitschen, 1938–1945: „Kinderhausen“ || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Swobodnoje (Свободное) || Mecken || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und vermutlich vor 1967 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trawino (Травино) || Schleuwen || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und vermutlich vor 1967 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tschernyschewskoje (Чернышевское) || Eydtkuhnen, 1938–1945: „Eydtkau“ || &amp;lt;small&amp;gt;Verwaltungssitz&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Im von Silber und Grün geteilten Felde oben eine eigentümlich gestaltete, aus dem unteren Teile in den oberen aufwachsende rote Burg mit der aufgehenden goldenen Sonne im Torbogen, unten ein silbern geflügeltes, eisenfarbiges Eisenbahnrad.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Keyser]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Nordostdeutschland. Die Städte in der Provinz Ostpreußen und im Gebiet der Freien Stadt Danzig&amp;#039;&amp;#039;. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1939, S. 47/48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch den Grenzhandel in wenigen Jahrzehnten aufgeblühte Ort wurde am 19. Juli 1922 zur Stadt erhoben und erhielt am 15. Januar 1924 vom Ministerium dieses heraldisch nicht vorbildliche Wappen genehmigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Prof. [[Otto Hupp]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Ortswappen&amp;#039;&amp;#039;. [[Kaffee Hag|Kaffee-Handels-Aktiengesellschaft]], Bremen 1925.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kirche Eydtkuhnen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchengebäude ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eydtkuhnen Kirche 1909.jpg|mini|Kirche Eydtkuhnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eitkūnai.JPG|mini|Kirchenruine (2009)]]&lt;br /&gt;
Die [[Neuromanik|neuromanische]] Kirche mit kreuzförmigem Grundriss wurde nach den Plänen von [[Friedrich Adler (Baurat)|Friedrich Adler]] gebaut und 1889 eingeweiht. Heute existieren nur noch Ruinen mit den zwei Turmunterbauten ohne die früheren Spitzdächer. Das Erdgeschoss ist zugemauert, das Dachgeschoss des Kirchenschiffs ist verschwunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostpreussen.net/index.php?seite_id=12&amp;amp;bericht=01&amp;amp;kreis=04&amp;amp;stadt=04 Website Ostpreußen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde nach 1945 lange Zeit vom Militär als Lager benutzt; heute ist das ungenutzte Gebäude eine Ruine. Das Pfarrhaus ist zugemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Bis 1945 war das – von einer überwiegend [[evangelisch]]en Bevölkerung bewohnte – Eydtkuhnen/Eydtkau ein [[Kirchspiel]]ort im [[Kirchenkreis]] [[Nesterow|Stallupönen]] (1938–1946 &amp;#039;&amp;#039;Ebenrode&amp;#039;&amp;#039;, russisch: Nesterow) in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Erst im Jahre 1883 war Eydtkuhnen ein selbstständiges Kirchspiel geworden, nachdem es von dem Kirchort [[Lugowoje (Kaliningrad, Nesterow)|Bilderweitschen]] (1938–1946 &amp;#039;&amp;#039;Bilderweiten&amp;#039;&amp;#039;, russisch: Lugowoje) abgetrennt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 kam das kirchliche Leben in dem Ort zum Erliegen. Heute hat sich im acht Kilometer nordwestlich gelegenen Nachbarort [[Babuschkino (Kaliningrad)|Babuschkino]] &amp;#039;&amp;#039;(Groß Degesen)&amp;#039;&amp;#039; eine neue evangelische Gemeinde gebildet, die zur [[Propstei Kaliningrad]] der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland|Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland]] (ELKER) gehört. Das zuständige Pfarramt ist das der [[Salzburger Kirche]] in [[Gussew]] &amp;#039;&amp;#039;(Gumbinnen)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.propstei-kaliningrad.info/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=91&amp;amp;Itemid=113&amp;amp;lang=de | wayback=20170220093120 | text=Propstei Kaliningrad}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nach Geburtsjahr geordnet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Marie Madeleine]] (1881–1944), deutsche Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Gaerte]] (1890–1958), deutscher Archäologe&lt;br /&gt;
* [[Felix Bressart]] (1895–1949), deutscher Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Welter]] (1900–1984), Komponist, Musikpädagoge und Musikkritiker&lt;br /&gt;
* [[Edith Krojanker]], geb. &amp;#039;&amp;#039;Epstein&amp;#039;&amp;#039; (1905–1995), deutsche Juristin&lt;br /&gt;
* [[Fritz Brustat-Naval]] (1907–1989), deutscher Kapitän, Journalist, Filmemacher und Autor&lt;br /&gt;
* [[Herbert Kirrinnis]] (1907–1977), deutscher Gymnasiallehrer und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Dieter Biallas]] (1936–2016), deutscher Politiker (FDP), Zweiter Bürgermeister und Senator in Hamburg&lt;br /&gt;
* [[Ernst Helmut Segschneider]] (* 1938), deutscher Volkskundler und Museumswissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Stasys Kružinauskas]] (* 1957), litauischer Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in der Oblast Kaliningrad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Chernyshevskoye|Tschernyschewskoje}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtkreis Nesterow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=10119871-1|VIAF=122981462}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rajon Nesterow]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>