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	<title>Truso - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;WajWohu: +Bildvorschlag</title>
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		<updated>2025-06-13T10:37:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Bildvorschlag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{QS-Germanen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Fund&lt;br /&gt;
| NAME=Wikingerzeitlicher Handelsplatz Truso&lt;br /&gt;
| KARTE=&lt;br /&gt;
| KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
| BILD=&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
| MASSE=&lt;br /&gt;
| EINORDNUNG-WANN=[[Wikingerzeit]]&lt;br /&gt;
| EINORDNUNG-WO=bei [[Elbing]], [[Ermland-Masuren]]&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN=Funde sind im Elbinger Museum aufbewahrt.&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN1=&lt;br /&gt;
| LAGE-POLITISCH=[[Ermland-Masuren]], [[Polen]]&lt;br /&gt;
| LAGE-FUND=bei [[Elbing]]&lt;br /&gt;
| LAGE-FUND-BEZ=Fundort&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 54/04//N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 19/27//E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO= PL-28&lt;br /&gt;
| POSKARTE=Polen&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
| BILD1=Truso rekonstrukcja chaty.jpg&lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG=Ein rekonstruiertes Haus aus Truso (Museum in Elbląg)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:02016 Visualization of Truso Settlement, bay.jpg|mini|links|Animation des rekonstruierten Truso vom Museum für Geschichte und Archäologie [[Elbląg]] mit künstlichem Hafen, Siedlung, Befestigung und Flussgraben.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Truso&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Atlantis]] des Nordens&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, war im 9. Jahrhundert ein [[Prußen|altpreußischer]] Ort im Weichseldelta am [[Frisches Haff|Frischen Haff]] bzw. der Ostsee. Er lag unweit der Stelle, an der der Weichselarm [[Nogat]] in eine Bucht des Frischen Haffs mündete. Die Bucht entspricht dem heutigen [[Druzno|Drausensee]] (poln. Druzno, prußisch Drusin), der durch [[Verlandung]] vom Haff getrennt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der Bucht wurde später auf den entstandenen See sowie auf den Handelsplatz Druso übertragen („Truso“ in der Aussprache [[Wulfstan von Haithabu|Wulfstans]]). Um 890 unternahm Wulfstan, wie er berichtet, im Dienste von König [[Alfred der Große|Alfred dem Großen]] von [[Haithabu]] (im heutigen nördlichen [[Schleswig-Holstein]] bei [[Schleswig]]) aus eine Schiffsreise nach Truso. Zu dieser Zeit hatten die [[Wikinger]], vor allem Dänen und Norweger, fast ganz England erobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Truso lag verkehrsgünstig an einem Handelsweg, welcher von [[Birka]] im Norden über [[Visby]] auf der Insel [[Gotland]] in der Ostsee nach Truso bzw. zur späteren [[Hansestadt]] [[Elbląg|Elbing]] führte. Von dort aus zogen die Händler weiter bis [[Petronell-Carnuntum|Carnuntum]] an der Donau. Diese alte [[Bernsteinstraße]] führte unter Umgehung der Ostalpen bis ans [[Mittelmeer]]. Der Ost-West-Handel erfolgte von Truso entlang der Ostsee bis Jütland und weiter im Inland bis Haithabu, welches damals eines der größten Handelszentren war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 wurde bei Gut Hansdorf eine große Fläche mit archäologischen Funden entdeckt, in den 1920er Jahren wurden Ausgrabungen unternommen. Ebenso fand man ein großes Gräberfeld bei Elbing. Die Funde kamen in das Elbinger Museum. Weitere Grabungen konnten wegen des [[Zweiter Weltkrieg|Krieges]] nicht fortgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Orte in der Umgegend Elbings bezeugten den Namen, wie Neuendorf, welches bis Anfang des 15. Jahrhunderts Deutsch-Drusen hieß, sowie Drusenhof zwischen Elbing und Preußisch Holland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 kam das Gebiet unter polnische Verwaltung. Wiederaufgenommene Ausgrabungen der 1990er Jahre haben gezeigt, dass Truso wie andere Handelsorte einen multiethnischen Charakter hatte und Waren der [[Prußen]] (in lateinischen Quellen Aestii&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=htUciQ68Ro4C&amp;amp;pg=PA317&amp;amp;dq=Aestii&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=0&amp;amp;redir_esc=y&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=Aestii&amp;amp;f=true Tacitus Germania Aestii]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gotisch Aesti genannt), [[Skandinavier]], [[Slawen]] und [[Friesen]] ausgetauscht und in Werkstätten Artikel hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche Trusos beträgt etwa 20 Hektar mit zweierlei Gebäudetypen von 5 × 10 Metern bzw. etwa 6 × 21 Metern (Langhäuser). Die Bedeutung Trusos, die vorher mit der Haithabus vergleichbar war, nahm im 10. Jahrhundert ab. Eine dicke Brandschicht und Pfeilspitzen verweisen auf Brände und Kriege, wahrscheinlich aufgrund politischer Veränderungen im Land der ersten Piasten-Dynastie. Mit der Zeit wurde die Rolle von Truso von Danzig übernommen, das in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrzej Marker: &amp;#039;&amp;#039;Truso – zaginiony port&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Sprawy Nauki&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Biuletyn Ministra Nauki i Szkolnictwa Wyższego&amp;#039;&amp;#039; (Bulletin des Wissenschafts- und Erziehungsministeriums), Nr. 12/2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namensbedeutung des preußischen Handelsortes Truso geht vermutlich auf die idg. Wurzel „dreu-/ dru-“: ablaufen, eilen zurück; andererseits kann man in Altsächsisch, wie in Mittelenglisch &amp;#039;&amp;#039;trussen&amp;#039;&amp;#039;, English &amp;#039;&amp;#039;truss&amp;#039;&amp;#039;, erkennen, das so viel bedeutet wie zusammenbündeln, umschließen, also ein Handels-Wohnstätte, und in der Lautverschiebung wie &amp;#039;&amp;#039;Duer&amp;#039;&amp;#039; zu Tür, Tor, Düringer zu Thüringer. Möglich ist ebenfalls eine Ableitung aus [[Prußen|prußisch]] „truszas, tružas“: Schilf, Rohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RGA|31|291|295|Truso|Marek F. Jagodziński}}&lt;br /&gt;
* Maria Biolik: &amp;#039;&amp;#039;Zuflüsse zur Ostsee zwischen unterer Weichsel und Pregel&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Nazwy wodne dopływów Bałtyku między dolną Wisłą a Pregołą&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hydronymia Europaea.&amp;#039;&amp;#039; Lfg. 5). Steiner-Verlag Wiesbaden, Stuttgart 1989, ISBN 3-515-05521-5.&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Brather]], [[Mateusz Bogucki]], [[Norbert Buthmann]], Peter Kühn, [[Heiko Steuer]], [[Benno Zickgraf]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der wikingerzeitliche Seehandelsplatz von Janów (Truso). Geophysikalische, archäopedologische und archäologische Untersuchungen 2004–2008.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 2012.&lt;br /&gt;
* [[Max Ebert]]: &amp;#039;&amp;#039;Truso.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlagsgesellschaft für Politik und Geschichte, Berlin 1926.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Gaerte]]: &amp;#039;&amp;#039;Urgeschichte Ostpreußens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußische Landeskunde in Einzeldarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, {{ZDB|2270555-7}}). Gräfe und Unzer, Königsberg 1929.&lt;br /&gt;
* [[Georg Gerullis]]: &amp;#039;&amp;#039;Die altpreußischen Ortsnamen gesammelt und sprachlich behandelt.&amp;#039;&amp;#039; Vereinigung wissenschaftlicher Verleger, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7749088-5|VIAF=242808930}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Elbląg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Wikingerzeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WajWohu</name></author>
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