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	<title>Trojaner (Astronomie) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Trojaner_(Astronomie)&amp;diff=3703&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giftzwerg 88: /* Neptun-Trojaner */</title>
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		<updated>2025-06-06T07:28:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Neptun-Trojaner&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:InnerSolarSystem-en.png|mini|Darstellung des inneren Sonnensystems. Die Trojaner-Asteroiden des Jupiter („Greeks“ und „Trojans“) sind grün markiert.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trojaner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden ursprünglich die zwei Gruppen von [[Asteroid]]en bezeichnet, welche die Sonne auf der gleichen Bahn wie der [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] umkreisen, ihm jedoch auf den Librations- oder [[Lagrange-Punkt]]en mit einem mittleren Abstand von 60° auf dem Lagrange-Punkt L4 vorauseilen beziehungsweise auf Lagrange-Punkt L5 nachfolgen. Diese Gleichgewichtspunkte stellen einen Sonderfall des sonst nur numerisch lösbaren [[Dreikörperproblem]]s dar. Das System&amp;amp;nbsp;Sonne&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;Planet&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;Trojaner bildet für jeden dieser Kleinkörper ein stabiles Dreikörpersystem. Als man solche Körper auch bei anderen Planeten fand, wurde der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Trojaner&amp;#039;&amp;#039; auf alle vergleichbaren [[Koorbitales Objekt|koorbitalen Objekte]] ausgedehnt. Bei den übrigen Planeten wurden bislang nur von [[Merkur (Planet)|Merkur]] und [[Saturn (Planet)|Saturn]] noch keine Trojaner entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jupiter-Trojaner ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainbelt.png|mini|Trojanerasteroiden 60° vor und hinter Jupiter. Ihre Verteilung unterscheidet sie deutlich vom [[Asteroidengürtel|Hauptgürtel]].]]&lt;br /&gt;
Die bislang gefundenen Trojaner sind nach den Personen aus [[Homer]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039; benannt: die vorauseilenden Asteroiden (bis auf [[(624) Hektor]]) nach den griechischen, die nacheilenden (bis auf [[(617) Patroclus]]) nach den trojanischen Helden, entsprechend bilden die zwei Gruppen ein &amp;#039;&amp;#039;griechisches Lager&amp;#039;&amp;#039; bei L4 und ein &amp;#039;&amp;#039;trojanisches Lager&amp;#039;&amp;#039; bei L5. Da langsam die Namen ausgehen, werden Trojaner auch nach modernen [[Olympionike|Olympioniken]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1960 kannte man erst 20 Jupiter-Trojaner. Der erste Trojaner, [[(588) Achilles]], wurde 1906 von [[Max Wolf]] entdeckt. Der weitaus größte Trojaner dürfte der 1907 entdeckte [[(624) Hektor]] sein, ein unregelmäßig geformter [[Asteroid]] von 370&amp;amp;nbsp;mal&amp;amp;nbsp;195&amp;amp;nbsp;Kilometer Ausdehnung. Bis zum 24.&amp;amp;nbsp;Januar&amp;amp;nbsp;2017 waren bei [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] im [[Lagrange-Punkte#Lagrange-Punkte L4 und L5|Punkt L4]] 4.188 und im [[Lagrange-Punkte#Lagrange-Punkte L4 und L5|Punkt L5]] 2.268 Trojaner bekannt, bis zum 18. August 2024 bereits insgesamt 14.342.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.minorplanetcenter.net/iau/lists/t_jupitertrojans.html Liste des MPC]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Größenordnung der Gesamtzahl dürfte mit der des [[Hauptgürtel]]s vergleichbar sein, wegen der größeren Entfernung ist aber bisher nur ein geringerer Teil als im Hauptgürtel entdeckt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |last=Yoshida |first=Fumi |last2=Nakamura |first2=Tsuko |title=Size distribution of faint L4 Trojan asteroids |journal=The Astronomical journal |issue=6 |volume=130 |pages=2900–11 |year=2005 |doi=10.1086/497571 |bibcode=2005AJ....130.2900Y}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jupiter hat durch seine dominierende [[Masse (Physik)|Masse]] enormen Einfluss auf das [[Sonnensystem#Äußere Zonen|äußere Sonnensystem]] und verursacht zahlreiche Instabilitäten an den Asteroiden und deren [[Umlaufbahn|Bahnen]]. Viele Astronomen meinen deshalb, dass auch im Bereich der Trojaner ein steter, langsamer Wechsel im Gang ist. Ihre unerwartet große Zahl wird durch gegenseitige Kollisionen erklärt. Weil sie mit [[Albedo|Albedos]] um 0,04 ähnlich dunkel oder dunkelrot sind wie die Asteroiden des äußeren Sonnensystems, stammen viele Trojaner vermutlich von dort, gehörten also einst zu den [[Transneptunisches Objekt|Transneptunischen Objekten]] (TNO). Vereinzelt dürften sich Trojaner durch [[Bahnstörung|Bahnstörungen]] oder Stöße wieder von den [[Lagrange-Punkte|Librationspunkten]] (Lagrange-Punkten) lösen und in Richtung [[Mars (Planet)|Mars]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bahn abdriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Lucy (Raumsonde)|Raumsonde Lucy]] ist am 16. Oktober 2021 zum ersten Mal eine Mission zu den beiden Lagrange-Punkten L4 und L5 gestartet worden. Sie soll verschiedene Jupiter-Trojaner aus einem Abstand von 1000&amp;amp;nbsp;km oder weniger untersuchen.{{Siehe auch|Liste der Asteroiden – Trojaner#Jupiter-Trojaner|titel1=Liste der Jupiter-Trojaner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Venus-Trojaner und -Begleiter ==&lt;br /&gt;
Im Juli 2013 fand man bei der [[Venus (Planet)|Venus]] erstmals einen Trojaner, der die Bezeichnung [[2013 ND15|2013 ND&amp;lt;sub&amp;gt;15&amp;lt;/sub&amp;gt;]] erhielt. Zuvor, seit 2001, fand man bereits die [[Quasisatellit]]en [[(322756) 2001 CK32|(322756) 2001 CK&amp;lt;sub&amp;gt;32&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[(524522) Zoozve]] und [[2012 XE133|2012 XE&amp;lt;sub&amp;gt;133&amp;lt;/sub&amp;gt;]]. Der weniger als 100&amp;amp;nbsp;Meter große 2013 ND&amp;lt;sub&amp;gt;15&amp;lt;/sub&amp;gt; wurde als erster echter Venus-Trojaner identifiziert, jedoch wird der Asteroid innerhalb von etwa 500&amp;amp;nbsp;Jahren seine Trojaner-Bahn wieder verlassen und erneut zu einem Quasisatelliten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erd-Trojaner und -Begleiter ==&lt;br /&gt;
Von der [[Erde]] sind bislang zwei Trojaner bekannt, im Juli 2011 wurde der Asteroid [[(706765) 2010 TK7|(706765) 2010 TK&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaplan2020&amp;quot; /&amp;gt; als Trojaner identifiziert und 2022 der Asteroid (614689) [[2020 XL5|2020 XL&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;]]. Bei den meisten bekannten Begleitern der Erde handelt es sich jedoch nicht um Trojaner: sie bewegen sich auf einer [[Hufeisenumlaufbahn]], auf der sie sich der Erde bis auf wenige Millionen Kilometer nähern können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaplan2020&amp;quot;&amp;gt; {{Literatur | Autor=Murat Kaplan und Sergen Cengiz | Titel=Horseshoe co-orbitals of Earth: current population and new candidates | Sammelwerk=Monthly Notices of the Royal Astronomical Society | Band=496 | Datum=2020-07-02 | Seiten=4420–4432 | DOI=10.1093/mnras/staa1873}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Umlaufbahn wurde zum ersten Mal bei [[2002 AA29|2002 AA&amp;lt;sub&amp;gt;29&amp;lt;/sub&amp;gt;]] beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conners2002&amp;quot;&amp;gt;M. Connors et al.: &amp;#039;&amp;#039;Discovery of an asteroid and quasi-satellite in an Earth-like horseshoe orbit.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Meteoritics &amp;amp; Planetary Science]].&amp;#039;&amp;#039; Allen Press, Lawrence Kan 37.2002, 10, 1435–1441.{{bibcode|2002M&amp;amp;PS...37.1435C}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin hat die Erde einige [[Quasisatellit]]en. Asteroiden auf Hufeisenumlaufbahnen können sich zu Quasisatelliten entwickeln, der umgekehrte Wechsel von einem Quasisatelliten zurück in eine Hufeisenumlaufbahn ist ebenfalls möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaplan2020&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conners2002&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 2020 waren insgesamt 18 koorbitale Begleiter der Erde bekannt. Bei diesen handelte es sich um zwei Trojaner (706765) 2010 TK&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;, (614689) 2020 XL&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;, 12 Objekte auf Hufeisenumlaufbahnen und fünf Quasisatelliten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaplan2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Kollisionstheorie, welche die [[Entstehung des Mondes|Entstehung des Erdmonds]] beschreibt, entwickelte sich im L4-Punkt der Erdbahn der [[Protoplanet]] [[Theia (Protoplanet)|Theia]], der durch eine nachfolgende Kollision mit der Erde für die Entstehung des Mondes sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mars-Trojaner ==&lt;br /&gt;
1990 wurde auch im Librationspunkt L5 des [[Mars (Planet)|Mars]] ein [[Mars-Trojaner|Trojaner]] entdeckt, der [[(5261) Eureka]] getauft wurde. Mittlerweile sind fünfzehn weitere Mars-Trojaner bekannt: [[(101429) 1998 VF31|(101429) 1998 VF&amp;lt;sub&amp;gt;31&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[(311999) 2007 NS2|(311999) 2007 NS&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[(385250) 2001 DH47|(385250) 2001 DH&amp;lt;sub&amp;gt;47&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[2001 SP189|2001 SP&amp;lt;sub&amp;gt;189&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[2011 SC191|2011 SC&amp;lt;sub&amp;gt;191&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[2011 UN63|2011 UN&amp;lt;sub&amp;gt;63&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[2011 SL25|2011 SL&amp;lt;sub&amp;gt;25&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[2011 UB256|2011 UB&amp;lt;sub&amp;gt;256&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[2016 CP31|2016 CP&amp;lt;sub&amp;gt;31&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[2018 EC4|2018 EC&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[2018 FC4|2018 FC&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[2018 FM29|2018 FM&amp;lt;sub&amp;gt;29&amp;lt;/sub&amp;gt;]].  Die beiden Trojaner [[(121514) 1999 UJ7|(121514) 1999 UJ&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;]] und [[2023 FW14|2023 FW&amp;lt;sub&amp;gt;14&amp;lt;/sub&amp;gt;]] wurden  im L4-Punkt entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/sonnensystem-astronomen-finden-neuen-mars-trojaner-a-496430.html |titel=Sonnensystem: Astronomen finden neuen Mars-Trojaner |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2007-07-25 |zugriff=2015-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;eurekafamily&amp;quot;&amp;gt;Matija Ćuk, Apostolos A. Christou, Douglas P. Hamilton: &amp;#039;&amp;#039;Yarkovsky-Driven Spreading of the Eureka Family of Mars Trojans.&amp;#039;&amp;#039; {{arXiv|1412.1776}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom [[Minor Planet Center]] sind bislang allerdings erst die fünf Nummerierten bestätigt. Ausgenommen (101429) 1998 VF&amp;lt;sub&amp;gt;31&amp;lt;/sub&amp;gt; und (121514) 1999 UJ&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt; haben alle ähnliche Bahnelemente und könnten eine Familie um Eureka bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eurekafamily&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uranus-Trojaner ==&lt;br /&gt;
Mitte des Jahres 2013 wurde der erste Trojaner auf der [[Uranus (Planet)|Uranus]]-Bahn entdeckt. Der Asteroid [[(687170) 2011 QF99|(687170) 2011 QF&amp;lt;sub&amp;gt;99&amp;lt;/sub&amp;gt;]] läuft seinem Planeten auf Librationspunkt L4 seit mindestens 700.000 Jahren voraus und behält seine Position in etwa für die kommenden 1.000.000 Jahre bei. Danach wird er neuerlich zu einem [[Zentaur (Asteroid)|Zentauren]] werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mike Alexandersen, Brett Gladman, Sarah Greenstreet, J. J. Kavelaars, Jean-Marc Petit, Stephen Gwyn |Titel=A Uranian Trojan and the frequency of temporary giant-planet co-orbitals |Sammelwerk=[[Science]] |Band=341 |Nummer=6149 |Datum=2013-08-30 |Seiten=994–997 |DOI=10.1126/science.1238072 |PMID=23990557}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entdeckung des 60 Kilometer durchmessenden Asteroiden aus Eis und Gestein sorgte in Fachkreisen für Überraschung, da man bisher annahm, es könnten wegen des [[Gravitation|gravitativen Einflusses]] von Jupiter und Neptun keine Uranus-Trojaner existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neptun-Trojaner ==&lt;br /&gt;
Ende 2001 fand man auch 60° vor [[Neptun (Planet)|Neptun]] (L4) einen Trojaner. Mit dem 4-m-[[Spiegelteleskop]] am [[Cerro Tololo Inter-American Observatory|Cerro Tololo]] aufgenommen, erhielt der 230-km-Körper die Asteroiden-Nummer [[(612243) 2001 QR322|(612243) 2001&amp;amp;nbsp;QR&amp;lt;sub&amp;gt;322&amp;lt;/sub&amp;gt;]], aber die Bahndaten waren erst nach einem Jahr gesichert. Er umrundet die Sonne – genau wie Neptun – in 166 Erdjahren. Mittlerweile sind 30 weitere Neptun-Trojaner bekannt, unter anderen: [[(385571) Otrera]], [[2005 TN53|2005&amp;amp;nbsp;TN&amp;lt;sub&amp;gt;53&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[(385695) Clete]], [[(613490) 2006 RJ103|(613490) 2006&amp;amp;nbsp;RJ&amp;lt;sub&amp;gt;103&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[(527604) 2007 VL305|(527604) 2007&amp;amp;nbsp;VL&amp;lt;sub&amp;gt;305&amp;lt;/sub&amp;gt;]] auf L4 sowie [[2004 KV18|2004&amp;amp;nbsp;KV&amp;lt;sub&amp;gt;18&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[2008 LC18|2008&amp;amp;nbsp;LC&amp;lt;sub&amp;gt;18&amp;lt;/sub&amp;gt;]] und [[2011 HM102|2011&amp;amp;nbsp;HM&amp;lt;sub&amp;gt;102&amp;lt;/sub&amp;gt;]] auf L5. Ursprünglich wurde auch 2008&amp;amp;nbsp;LC&amp;lt;sub&amp;gt;18&amp;lt;/sub&amp;gt; als L4-Trojaner betrachtet. Am 12. August 2010 gab das Department of Terrestrial Magnetism (DTM) der [[Carnegie Institution of Washington]] in Washington D.&amp;amp;nbsp;C. jedoch bekannt, dass sich 2008&amp;amp;nbsp;LC&amp;lt;sub&amp;gt;18&amp;lt;/sub&amp;gt; auf der Lagrange-Position L5 bewegt. Es ist der erste nachgewiesene Neptun-Trojaner auf dieser Position.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SheppardTrujilloDTM&amp;quot;&amp;gt;[http://www.dtm.ciw.edu/users/sheppard/L5trojan/ Trojan Asteroid Found in Neptune&amp;#039;s Trailing Gravitational Stability Zone.] Pressemitteilung der [http://www.carnegieinstitution.org/ Carnegie Institution of Washington], Washington D. C., vom 12. April 2010. Abgerufen am 28. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Neptun-Trojaner sollen nach [[Amazonen]] benannt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iau.org/static/science/scientific_bodies/working_groups/97/wg-sbn-triennial-report-2015-2018.pdf Working Group for Small Body Nomenclature]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25./26. August 2014 kreuzte die Raumsonde [[New Horizons]] die Neptunbahn nicht allzu weit vom Lagrangepunkt L5. Für die Beobachtung der Neptun-Trojaner, beispielsweise [[2011 HM102|2011 HM&amp;lt;sub&amp;gt;102&amp;lt;/sub&amp;gt;]], befand sich die Sonde jedoch zu weit entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trojaner von Monden ==&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trojaner-Mond&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Satellit (Astronomie)|natürlicher Satellit]] eines [[Planet]]en, der sich in einem der [[Lagrange-Punkt|Librations- oder Lagrange-Punkte]] eines größeren [[Mond des Sonnensystems|Mondes]] bewegt. Die Trojaner-Monde bilden eine Untergruppe der [[Koorbitale Monde|koorbitalen Monde]]. Gegenwärtig sind vier Trojaner-Monde bekannt, die sich alle im Mondsystem des Planeten [[Saturn (Planet)|Saturn]] befinden:&lt;br /&gt;
* der Saturnmond [[Tethys (Mond)|Tethys]] wird auf seiner Bahn von den beiden kleineren Monden [[Telesto (Mond)|Telesto]] ([[Lagrange-Punkt]] L4) und [[Calypso (Mond)|Calypso]] (L5-Punkt) begleitet;&lt;br /&gt;
* der Saturnmond [[Dione (Mond)|Dione]] teilt sich seine Bahn mit den beiden kleineren Monden [[Helene (Mond)|Helene]] (L4-Punkt) und [[Polydeuces (Mond)|Polydeuces]] (L5-Punkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den L4- und L5-Punkten der Bahn des [[Mond|Erdmondes]] wurden sehr schwache Staubwolken gefunden, die (2018 bestätigten) [[Kordylewskische Wolken|Kordylewskischen Wolken]], die noch schwächer als der schwache [[Zodiakallicht|Gegenschein]] ausgeprägt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Monde von Trojanern ==&lt;br /&gt;
Bei dem Jupiter-Trojaner [[(617) Patroclus]], der sich auf dem [[Lagrange-Punkt]] L5 bewegt, wurde am 22. September 2001 erstmals ein Mond eines Trojaners entdeckt und [[Menoetius (Mond)|Menoetius]] benannt. Beide Körper bewegen sich auf Kreisbahnen um den gemeinsamen Schwerpunkt. Seither wurden drei weitere Monde nachgewiesen, die Trojaner von Jupiter umkreisen, und zwar bei den L5-Trojanern [[(17365) 1978 VF11|(17365)&amp;amp;nbsp;1978&amp;amp;nbsp;VF&amp;lt;sub&amp;gt;11&amp;lt;/sub&amp;gt;]] und [[(29314) Eurydamas|(29314)&amp;amp;nbsp;Eurydamas]] sowie bei dem L4-Trojaner [[(624) Hektor|(624)&amp;amp;nbsp;Hektor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Asteroiden – Trojaner]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Monde von Asteroiden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Schwesterprojekte |commonscat=Trojans |wikt=Trojaner |b= |n= |q= |s= |v= }}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Sternenbote]]:&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 45/12, Seite 222–234: &amp;#039;&amp;#039;Die Asteroiden – Dramatik und Schutt im Planetensystem:&amp;#039;&amp;#039; Gottfried Gerstbach: Artikel auf der Seite des Autors als [[PDF]] abrufbar: [https://g.gerstbach.at/papers/Asteroid1202gg.pdf g.gerstbach.at] (PDF; 532 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.cfa.harvard.edu/iau/lists/Trojans.html Liste aller Trojaner] bei &amp;#039;&amp;#039;www.cfa.harvard.edu&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://kuffner-sternwarte.at/im_brennp/archiv2003/erster_nep_trojaner.html Erster Neptun-Trojaner] bei &amp;#039;&amp;#039;kuffner-sternwarte.at&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trojaner (Astronomie)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giftzwerg 88</name></author>
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