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	<title>Triumph des Willens - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Triumph_des_Willens&amp;diff=10514&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bahnmoeller: /* Nachwirkungen */</title>
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		<updated>2025-09-02T22:02:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachwirkungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild             = Triumph des Willens poster.jpg&lt;br /&gt;
| Deutscher Titel  =&lt;br /&gt;
| Originaltitel    = Triumph des Willens&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = [[Zeit des Nationalsozialismus|Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = Deutsch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 1935&lt;br /&gt;
| Länge            = 114&lt;br /&gt;
| FSK              =&lt;br /&gt;
| JMK              =&lt;br /&gt;
| Regie            = [[Leni Riefenstahl]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         = Leni Riefenstahl&amp;lt;br /&amp;gt;[[Walter Ruttmann]]&lt;br /&gt;
| Produzent        = Leni Riefenstahl&lt;br /&gt;
| Musik            = [[Herbert Windt]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Richard Wagner]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ernst Hanfstaengl]]&amp;lt;br /&amp;gt;u. a.&lt;br /&gt;
| Kamera           = [[Sepp Allgeier]] (Fotografische Leitung),&amp;lt;br /&amp;gt;[[Karl Attenberger]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Werner Bohne]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Walter Frentz]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Hans Karl Gottschalk]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Werner Hundhausen]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Herbert Kebelmann]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Albert Kling]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Franz Koch (Kameramann)|Franz Koch]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Herbert Kutschbach]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Paul Lieberenz]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Richard Nickel]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Walter Riml]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Arthur von Schwertführer]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Karl Vass]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Franz Weihmayr]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Siegfried Weinmann]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Karl Wellert]]&lt;br /&gt;
| Schnitt          = Leni Riefenstahl&lt;br /&gt;
| Besetzung        =&lt;br /&gt;
* [[Adolf Hitler]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Frank]]&lt;br /&gt;
* [[Joseph Goebbels]]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Göring]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Heß]]&lt;br /&gt;
* [[Konstantin Hierl]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Himmler]]&lt;br /&gt;
* [[Robert Ley]]&lt;br /&gt;
* [[Viktor Lutze]]&lt;br /&gt;
* [[Fritz Reinhardt (Staatssekretär)|Fritz Reinhardt]]&lt;br /&gt;
* [[Alfred Rosenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Julius Streicher]]&lt;br /&gt;
* [[Fritz Todt]]&lt;br /&gt;
* [[Baldur von Schirach]]&lt;br /&gt;
* sowie weitere Mitglieder der NSDAP&lt;br /&gt;
| Synchronisation  =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[NS-Propaganda]]film über den sechsten [[Reichsparteitag]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] vom 4. bis 10. September 1934 in [[Nürnberg]] und gilt als eines der einflussreichsten Werke der Regisseurin [[Leni Riefenstahl]]. Die Uraufführung fand am 28. März 1935 im [[Ufa-Palast am Zoo]] in Berlin statt. Er ist der mittlere Teil von Riefenstahls Parteitags-[[Trilogie]] und reiht sich ein zwischen dem Vorgänger &amp;#039;&amp;#039;[[Der Sieg des Glaubens]]&amp;#039;&amp;#039; und Nachfolger &amp;#039;&amp;#039;[[Tag der Freiheit! – Unsere Wehrmacht]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Der inszenierte [[Dokumentarfilm]] enthält Bildmaterial vom Parteitag 1934 mit seinen Paraden und Aufzügen sowie zahlreiche Redeauszüge von [[Liste wichtiger Politiker und Funktionsträger der NSDAP|NS-Funktionären]], so von [[Adolf Hitler]]. Dieser unterstützte den Film und erscheint im Abspann als inoffizieller leitender [[Filmproduzent|Produzent]]. Das vorrangige Thema ist die Rückkehr [[Deutschland]]s als [[Großmacht]] mit einem heilbringenden [[Führer]]. Hitler selbst wählte den Titel in Anlehnung an [[Friedrich Nietzsche]]s Schlagwort vom „[[Wille zur Macht|Willen zur Macht]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Dieter König |Titel=Hitlers charismatische Masseninszenierungen. |Hrsg=[[Hans-Joachim Busch]] |Sammelwerk=Spuren des Subjekts. Positionen psychoanalytischer Sozialpsychologie. |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Ort=Göttingen |Datum=2007 |ISBN=978-3-525-45404-6 |Seiten=278}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 152-42-31, Nürnberg, Leni Riefenstahl mit Heinrich Himmler.jpg|mini|links|Leni Riefenstahl mit [[Reichsführer SS]] [[Heinrich Himmler]] bei Aufnahmen zu ihrem Film &amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens&amp;#039;&amp;#039; am 9. September 1934]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens&amp;#039;&amp;#039; wurde 1935 veröffentlicht und wurde schnell zu einem der bekanntesten Beispiele für [[Propagandafilm]]e. Seine [[Ästhetik]] beeinflusste nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Spiel- und Dokumentarfilme bis hin zur [[Werbung]]. Dies führte oft zu Diskussionen über das Verhältnis von [[Kunst]], [[Politik]] und [[Ethik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riefenstahl selbst verwendete einerseits relativ neuartige Techniken wie bewegte Kameras, [[Teleobjektiv]]e, eine dynamische Schnitttechnik sowie neuartige [[Kameraperspektive|Kameraperspektiven]]. Auch bewährte Mittel wie die [[Suggestion|suggestive]] Untermalung [[Filmmusik|mit Musik]],&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. durch den Parademarsch Nr. 1 von [[Julius Möllendorf]].&amp;lt;/ref&amp;gt; schnelle Schnitte und raffinierte [[Filmschnitt|Bildmontagen]] setzte sie gekonnt ein. &amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens&amp;#039;&amp;#039; gilt als politisch und moralisch zweifelhafter, dennoch [[Filmgeschichte|filmgeschichtlich]] und ästhetisch bedeutsamer Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riefenstahl gewann mehrere Preise in Deutschland, in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]], [[Frankreich]], [[Schweden]] und anderen Ländern. 1937 wurde Riefenstahl für diesen Film während der [[Weltfachausstellung Paris 1937|Pariser Weltausstellung]] mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Im vorangedrehten Film [[Der Sieg des Glaubens]] – der im Rückblick wie die Generalprobe zu diesem Film wirkt – wurde Hitler noch nicht als personifiziertes Zentrum der Macht inszeniert, sondern nach wie vor teilte er diese mit dem obersten Führer der Sturmabteilung (SA), [[Ernst Röhm]]. Etwa zwei Monate vor dem Parteitag kam es zur so genannten „[[Nacht der langen Messer]]“ (30. Juni/1. Juli 1934), bei der hochrangige Funktionäre der SA am Tegernsee von Hitler zusammengerufen wurden; sie wurden verhaftet und – zum Teil noch in derselben Nacht – getötet, darunter auch Röhm. In &amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens&amp;#039;&amp;#039; stand Hitler alleine im Mittelpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Zimmermann: [https://d-nb.info/1160496455/34 &amp;#039;&amp;#039;Propagandafilme der NSDAP&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 464&amp;amp;nbsp;kB). Deutsche Nationalbibliothek. Abgerufen am 7. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Der Film beginnt mit einem [[Prolog (Literatur)|Prolog]], dem einzigen Kommentar im Film. Auf einer Steintafel erscheint folgender Text: „Am 5. September 1934 … 20 Jahre nach Ausbruch des Weltkrieges … 16 Jahre nach dem Anfang deutschen Leidens … 19 Monate nach dem Beginn der deutschen Wiedergeburt … flog Adolf Hitler wiederum nach Nürnberg um Heerschau abzuhalten über seine Getreuen.“ Die Filmchronologie weicht vom tatsächlichen Verlauf des Reichsparteitags ab, der auch drei Tage länger dauerte als im Film dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Tag ===&lt;br /&gt;
Der Film beginnt mit Aufnahmen der [[Wolke]]n über der Stadt. Dann bewegt sich die Kamera durch die Wolken, um über den [[Masse (Soziologie)|Massen]] zu schweben und Schönheit und Würde auszustrahlen. Der Schatten von Hitlers Flugzeug ist zu sehen, während es über die winzigen marschierenden Menschen fliegt, begleitet von den Klängen eines Sinfonieorchesters. Es spielt Variationen eines Themas, das bald als das [[Horst-Wessel-Lied]] erkennbar wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Strötgen: „Ich komponiere den Parteitag…“. Zur Rolle der Musik in Leni Riefenstahls &amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens&amp;#039;&amp;#039;. In: Annemarie Firme, Ramona Hocker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Schlachthymnen und Protestsongs. Zur Kulturgeschichte des Verhältnisses von Musik und Krieg&amp;#039;&amp;#039;. Transcript, Bielefeld, S. 139–157, hier: S. 153f. Siehe auch David B. Dennis: „The most German of all operas“: &amp;#039;&amp;#039;Die Meistersinger&amp;#039;&amp;#039; through the Lens of the Third Reich. In: Nicholas Vazsonyi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wagner’s Meistersinger. Performance, History, Representation&amp;#039;&amp;#039;. The University of Rochester Press, Rochester, S. 98–119, hier: S. 98f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Hitler den [[Flughafen Nürnberg-Marienberg|Nürnberger Flughafen]] erreicht, wird er unter donnerndem Applaus von einer euphorischen Menge empfangen. Er fährt dann ebenso bejubelt zu seinem Hotel in [[Nürnberg]], wo später eine nächtliche Kundgebung stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Tag ===&lt;br /&gt;
Der zweite Tag beginnt mit einer [[Filmschnitt|Montage]], bei der sich die Angehörigen verschiedener NS-Organisationen in ihren Zeltlagern auf die Eröffnung des [[Reichsparteitag]]s vorbereiten. Die Führungsriege der Partei erreicht währenddessen die [[Reichsparteitagsgelände#Luitpoldarena|Luitpoldarena]]. Erst jetzt nach überwiegend musikalisch unterlegtem Bildmaterial folgt ab Minute 23 die erste Szene mit gesprochenem Text: Ein Schnitt zur Eröffnungszeremonie, in der [[Rudolf Heß]] den Beginn des Parteitags verkündet. Der Film führt dann mehrere hochrangige NSDAP-Mitglieder ein; unter anderem [[Joseph Goebbels]], [[Alfred Rosenberg]], [[Hans Frank]], [[Fritz Todt]], [[Robert Ley]] und [[Julius Streicher]]. Danach ist eine Kundgebung des [[Reichsarbeitsdienst]]es zu sehen. Hier hält Hitler seine erste Rede über die Verdienste der Arbeitsmänner und lobt ihre Leistungen bei der Wiedererrichtung Deutschlands. Der Tag endet mit einer [[Sturmabteilung|SA]]-Parade im Fackelschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Tag ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2004-0312-504, Nürnberg, Reichsparteitag, Rede Adolf Hitler.jpg|mini|Hitler im [[Max-Morlock-Stadion|Städtischen Stadion]] bei seiner Rede an die Jugend, 8.&amp;amp;nbsp;September 1934]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Tag beginnt mit einer Kundgebung der [[Hitler-Jugend]] (HJ) auf dem Paradeplatz. Wieder zeigt die Kamera die Ankunft der Nazi-Würdenträger und die Einführung Hitlers durch [[Baldur von Schirach]]. Hitler spricht zur Jugend und vermittelt ihr, warum sie „friedfertig und mutig zugleich“ sein solle und warum sie sich „stählen“ müsse. Die Hitlerjugend marschiert ab zu den Klängen von „[[Vorwärts! Vorwärts! schmettern die hellen Fanfaren|Unsre Fahne flattert uns voran]]“. Es folgt eine Vorführung von berittenen und motorisierten Einheiten der [[Reichswehr]]. In der Nacht hält Hitler bei Fackelschein eine Rede zu den [[Politischer Leiter|Politischen Leitern]], in der er des ersten Jahres, seitdem die Nationalsozialisten an die Macht kamen, gedenkt und erklärt, dass [[Einparteiensystem|Partei und Staat eine Einheit]] seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vierter Tag ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2004-0312-503, Nürnberg, Reichsparteitag, Marsch der Wehrmacht.jpg|mini|Parade auf dem Hauptmarkt, im Hintergrund [[St. Sebald (Nürnberg)|St. Sebald]], mittig rechts im Bild Hitler sowie Riefenstahl mit Team, 9.&amp;amp;nbsp;September 1934]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte Tag stellt den Höhepunkt des Films dar. Hier werden die einprägsamsten Bilder gezeigt. Während die Blaskapelle den Trauermarsch des Komponisten [[Ernst Hanfstaengl]] spielt, schreitet Hitler, begleitet von Heinrich Himmler und [[Viktor Lutze]], in der Luitpold-Arena durch ein Meer von über 150.000 [[Sturmabteilung|SA]]- und [[Schutzstaffel|SS]]-Männern, um einen Gedenkkranz am [[Kriegerdenkmal|Denkmal]] für die Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] niederzulegen. Hitler und Lutze halten dann eine Rede vor den Truppen über die Säuberungsaktion „[[Röhm-Putsch|Nacht der langen Messer]]“ in der SA einige Monate zuvor. Lutze beteuert noch einmal die Loyalität der SA zur Parteiführung, und Hitler spricht die SA von jeglichen Verbrechen, die durch [[Ernst Röhm]] veranlasst worden seien, los. Die neuen Parteiflaggen werden durch Berührung mit der [[Blutfahne (NSDAP)|Blutfahne]] (Flagge, die von den Nationalsozialisten während des [[Hitlerputsch|Hitler-Ludendorff-Putsches]] am 9. November 1923 getragen wurde) geweiht. Anschließend findet eine große Parade vor dem Hintergrund der [[Frauenkirche (Nürnberg)|Frauenkirche]] am [[Hauptmarkt (Nürnberg)|Hauptmarkt]] in Nürnberg (April 1933–1945 „[[Adolf-Hitler-Platz]]“) statt, bei der zahlreiche Verbände der Partei und des Staates an Hitler vorbeimarschieren. Anschließend hält Hitler in der [[Reichsparteitagsgelände#Luitpoldhalle|Luitpoldhalle]] seine Abschlussrede. In dieser beteuert er nochmals die Vorrangstellung der NSDAP in Deutschland. Er erklärt: „Alle anständigen Deutschen werden Nationalsozialisten. Nur die besten Nationalsozialisten sind Parteigenossen!“ [[Rudolf Walter Richard Heß|Heß]] führt die versammelte Menschenmenge bei einem finalen [[Sieg Heil|Sieg-Heil]]-Salut für Hitler, womit der Parteitag beendet ist. Der Film blendet aus, während die Menge das [[Horst-Wessel-Lied]] singt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkungen ==&lt;br /&gt;
Der Film ist bis heute wirkungsgeschichtlich relevant und weiterhin umstritten. Der Meinung, es sei ein [[Ästhetik|ästhetischer]] [[Dokumentarfilm]], steht entgegen, der Film sei reine [[Propaganda]]. [[Martin Loiperdinger]] betont, dass der Film nicht die Wirklichkeit des Nationalsozialismus darstelle, sondern lediglich zeige, wie dieser sich selbst [[Inszenierung|inszenierte]]. Die im Film so dargestellte [[Volksgemeinschaft]] habe nicht der Realität entsprochen. [[Sabine Hake]] stellt heraus, dass der Film nicht so repräsentativ für den Nationalsozialismus sei, wie oft angenommen werde. Vielmehr dokumentiere der Film eine Ausnahmesituation, die teilweise bewusst für die Filmaufnahmen inszeniert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[#Literatur]] und das Buch [[Sabine Hake]]: &amp;#039;&amp;#039;Film in Deutschland. Geschichte und Geschichten seit 1895&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Hamburg 2004, ISBN 3-499-55663-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anstoß für eine Auseinandersetzung mit den Arbeiten Riefenstahls und ihrer Rolle im Dritten Reich kam in den 70er Jahren aus den USA. Größen der Popkultur wie [[Andy Warhol]], [[George Lucas]] oder [[David Bowie]] setzten sich mit Riefenstahl auseinander, aus sozialpsychologischer Sicht an prominenter Stelle [[Susan Sontag]] in ihrem Buch &amp;#039;&amp;#039;Fascinating Fascism&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1974. Im Rahmen der [[Gender Studies|Genderdebatte]] in den USA, in der man sich auch mit der Rolle von Frauen in der Filmproduktion befasste, beschäftigte man sich auch unter diesem Blickwinkel mit Riefenstahl. Seit den 1980ern kam es dann zu einer Art „Riefenstahl-Renaissance“, in der sich die Frage der Verantwortung der Kunst überhaupt nicht mehr stellte und nur noch die Ästhetik ihrer Bildsprache zählte. „Für die Ästhetiker ist Riefenstahl nichts als die Pionierin, deren &amp;#039;&amp;#039;Macht der Bilder&amp;#039;&amp;#039; auch die Werbung und das Showgeschäft geprägt hat“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.emma.de/artikel/leni-riefenstahl-propagandistin-oder-kuenstlerin-263452 Alice Schwarzer: Leni Riefenstahl, Propagandistin oder Künstlerin?] in: [[Emma (Zeitschrift)|Emma]], 1. Januar 1991, abgerufen am 21. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; schrieb [[Alice Schwarzer]] nach einem Interview mit Riefenstahl, stellte aber gleichzeitig die Frage nach der moralischen Verantwortung der Kunst. &amp;lt;!---Dies ließ Leni Riefenstahl nicht auf sich sitzen und antwortete prompt mit einer Anklage wegen Rufmords. Hier fehlt der Beleg.---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rezeption im Kino und Popkultur ===&lt;br /&gt;
Es dominiert die Ansicht, dass Riefenstahl völlig neue und richtungsweisende Kameraführungen und neuartige Mittel der Regie einsetzte und dass der Film großen Einfluss auf die Entwicklung des modernen Films hatte – obwohl einige der Elemente ihrer Filmkunst bereits durch den [[Sowjetunion|sowjetischen]] [[Revolutionsfilm]] (insbesondere durch [[Sergei Michailowitsch Eisenstein|Sergei Eisenstein]]) geprägt wurden. Für die Sportberichterstattung in Film und Fernsehen habe Riefenstahl bis heute neue Maßstäbe gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Alice Schwarzer: Propagandistin oder Künstlerin? 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens&amp;#039;&amp;#039; wurde von vielen Künstlern der jüngeren Zeit rezipiert, unter anderem von Regisseuren wie [[Peter Jackson]], George Lucas und [[Ridley Scott]]. Auf einer Fotosession soll [[Mick Jagger]] Riefenstahl erzählt haben, dass er den Film mindestens 15-mal gesehen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41125005.html Wilhelm Bittorf: Photographie. Blut und Hoden] Spiegel.de, 25. Oktober 1976, abgerufen am 21. Februar 2017 &amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste bekannte Spielfilm, der die Szenerie von &amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens&amp;#039;&amp;#039; zitiert, ist die Nazi-Parodie &amp;#039;&amp;#039;[[Der große Diktator]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Charlie Chaplin]] (erschienen 1940). Viele jüngere Filme haben einzelne Szenen des Filmes imitiert oder zitiert, am bekanntesten sind dabei wohl die &amp;#039;&amp;#039;[[Star Wars|Star-Wars]]&amp;#039;&amp;#039;-Filme.&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Kuller: [http://www.zeithistorische-forschungen.de/site/40208592/default.aspx &amp;#039;&amp;#039;Der Führer in fremden Welten: Das Star-Wars-Imperium als historisches Lehrstück?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History.&amp;#039;&amp;#039; Online-Ausgabe, 3 (2006), H. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Filme, die eine ähnliche Szenerie oder ganze Szenen wie der Film &amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens&amp;#039;&amp;#039; aufweisen, sind &amp;#039;&amp;#039;[[Citizen Kane]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Uhrwerk Orange (Film)|Uhrwerk Orange]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Gladiator (Film)|Gladiator]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Starship Troopers (Film)|Starship Troopers]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|Der Herr der Ringe]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Der König der Löwen (1994)|Der König der Löwen]]&amp;#039;&amp;#039; und viele andere. [[Michael Jackson]] knüpfte mit den marschierenden Fantasiesoldaten seines Videoclips &amp;#039;&amp;#039;HiStory&amp;#039;&amp;#039; an choreografische Vorbilder aus dem Propagandafilm an.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.imdb.com/title/tt0167261/trivia Trivia for The Lord of the Rings: The Two Towers (2002)], [[Internet Movie Database]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ansicht von Susan Sontag&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strobl&amp;quot;&amp;gt;[[Ingrid Strobl]]: [http://www.klick-nach-rechts.de/gegen-rechts/2003/01/riefenstahl.htm &amp;#039;&amp;#039;Helene Riefenstahl im „Haus der Geschichte der BRD“: Nur der Tod mag sie nicht&amp;#039;&amp;#039;], [[hagalil.com]], 28. Januar 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Jürgen Trimborn]] werden Elemente von &amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens&amp;#039;&amp;#039; und anderer Filme Riefenstahls zunehmend aus ihrem politischen Kontext herausgelöst und als eigenständige ästhetische Äußerungen angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20070929121959/http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,2010231,00.html „Riefenstahl – Eine deutsche Karriere. Eine Biografie von Jürgen Trimborn“]&lt;br /&gt;
[[ZDF]]-aspekte, [[Leipziger Buchmesse|Buchmesse Leipzig]] 2003, abgerufen am 20. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rezeption in der politischen Propaganda ===&lt;br /&gt;
Der Film wurde sogar als Referenz für die Präsidentschaftskampagne von [[Nelson Rockefeller]] 1968 in den USA angegeben und habe damit die Praxis der amerikanischen [[Wahlwerbung]] beeinflusst. Auch jüngere Wahlkampagnen wurden häufig mit &amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens&amp;#039;&amp;#039; verglichen. &amp;lt;!--- hier fehlt ein Beleg, zb https://www.google.de/books/edition/New_Times/KR1XAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=%22triumph+of+the+will%22+%22nelson+rockefeller%22+campaign&amp;amp;dq=%22triumph+of+the+will%22+%22nelson+rockefeller%22+campaign&amp;amp;printsec=frontcover ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker [[Fritz Stern]] verglich die Inszenierung der Siegesrede des [[Irakkrieg]]es von US-Präsident [[George W. Bush]] 2003 auf einem Flugzeugträger mit einer &amp;#039;&amp;#039;Leni-Riefenstahlisierung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Jordan Mejias: [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/amerika-unter-bush-die-leni-riefenstahlisierung-1209626.html &amp;#039;&amp;#039;Amerika unter Bush: Die Leni-Riefenstahlisierung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Januar 2005, Interview mit Fritz Stern.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 2017 gab es eine Untersuchung an der [[University of Missouri]], in der Roger F. Cook Vergleiche zwischen Riefenstahls Film und der Nutzung von [[Twitter]] durch [[Donald Trump]] zieht.&amp;lt;ref&amp;gt;Roger F. Cook: &amp;#039;&amp;#039;From Triumph of the Will to Twitter&amp;#039;&amp;#039;, in: Germanica. Vol. 50. Nr. 3/4. S. 315–326&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Zeitungen haben auf die Ähnlichkeiten zwischen dem Video über Donald Trumps Rückkehr ins [[Weißes Haus|Weiße Haus]] nach seiner Corona-Erkrankung mit einer Inszenierung im Stil Riefenstahls hingewiesen. So betitelte die Wochenzeitung [[Der Freitag]] ihren Artikel mit „Die letzte Ausfahrt eines Postdemokraten. Ein Trump-Video erinnert manchen an die propagandistische Ästhetik Leni Riefenstahls. Abwegig ist das nicht.“&amp;lt;ref&amp;gt;Lucas Curstädt: [https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-letzte-ausfahrt-eines-postdemokraten Die letzte Ausfahrt eines Postdemokraten], der Freitag, abgerufen am 27. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urheberrechte, Aufführungen ===&lt;br /&gt;
Nachdem [[Leni Riefenstahl]] gegen die Verwendung von Teilen des Films in [[Erwin Leiser]]s Dokumentation [[Mein Kampf (Dokumentarfilm)|Mein Kampf]] (1960) geklagt hatte, wurden die Rechte an dem Film &amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens&amp;#039;&amp;#039; nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 29. Dezember 1966 nicht ihr, sondern der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik Deutschland]] als Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reiches zugesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Jacobs, Philipp Schepp: &amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens.&amp;#039;&amp;#039; In: Thomas Hoeren, Lena Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Verbotene Filme.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2007, S. 179 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Rechte werden fortan von der bundeseigenen [[Transit Film|Transit-Film GmbH]] mit Sitz in München wahrgenommen, wenn auch 1974 (für eine Dauer von dreißig Jahren) vertraglich geregelt worden ist, dass jegliche öffentliche Vorführung von Leni Riefenstahl genehmigt werden muss und sie hingegen 70 % sämtlicher Einnahmen erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Jacobs, Philipp Schepp: &amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens.&amp;#039;&amp;#039; In: Thomas Hoeren, Lena Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Verbotene Filme.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2007, S. 184 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu kommentieren Jacobs &amp;amp; Schepp: „Es ist zu vermuten, dass sich die Transit Film GmbH wider besseres juristischen Wissen auf den Vertrag mit Leni Riefenstahl eingelassen hat, um sich zunächst aus der Verantwortung des ‚richtigen‘ Umgangs mit dem äußerst brisanten [[Filmerbe]] der NS-Zeit zu ziehen. Jede Nutzungszustimmung der Bundesrepublik hätte kritische Folgen für diese haben können […] Während das Bundesarchiv der nicht-gewerblichen öffentlichen Vorführung nur dann zustimmte, wenn ein entsprechender Rahmen vorgegeben war, d.&amp;amp;nbsp;h., wenn die Vorführung zur Aufklärung der Bevölkerung über die Geschichte Deutschlands diente, verweigerte Leni Riefenstahl ihre Genehmigung immer dann, wenn sie befürchten musste, dass eine kritische Auseinandersetzung mit dem Film stattfinden würde.“&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Jacobs, Philipp Schepp: &amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens.&amp;#039;&amp;#039; In: Thomas Hoeren, Lena Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Verbotene Filme.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2007, S. 185 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Öffentliche Vorführungen erfolgten von daher nur nach der (sehr selten erteilten) Genehmigung von Leni Riefenstahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 70er Jahren kam es vereinzelt zu Fernsehaufführungen des kompletten Films, allerdings aufgrund des fehlenden FSK-Kennzeichens erst nach 23 Uhr, so am 1. Oktober 1974 im [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]] und am 4. September 1976 im [[Hessischer Rundfunk|HR]].&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Jacobs, Philipp Schepp: &amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens.&amp;#039;&amp;#039; In: Thomas Hoeren, Lena Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Verbotene Filme.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2007, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Tode Leni Riefenstahls am 8. September 2003 und dem Auslaufen des o. g. Vertrages liegen nun auch die letzten Rechte bei der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Bundesgerichtshof hat sich mit dem Film „Triumph des Willens“ befasst (siehe BGH UFITA 55 (1970), 313, 320/321).&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.debier.de/debier-datenbank/?dbnr=bgh-001ZR-1967-00048 debier-datenbank] abgerufen am 21. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Er stellte fest, dass es sich um eine Produktion der NSDAP handelte, bei der alle Nutzungsrechte uneingeschränkt der NSDAP zur Auswertung eingeräumt wurden. Aufgrund des Gesetzes zur Regelung der Verbindlichkeiten nationalsozialistischer Einrichtungen und der Rechtsverhältnisse an deren Vermögen vom 17. März 1965 sind sämtliche Rechte und Vermögensgegenstände der NSDAP auf die Bundesrepublik Deutschland übergegangen und werden im Filmbereich von der Transit Film GmbH verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Video oder DVD ist der Film nur im Ausland erhältlich, da die Transit Film GmbH ihr [[Urheberrecht]] im Inland geltend macht und eine Veröffentlichung bislang erfolgreich unterbindet: Die im Bundeseigentum stehende Transit Film GmbH hat nach dem Tod Leni Riefenstahls die alleinige Nutzungsbefugnis über sämtliche Rechte an dem Film inne. Die entsprechenden vertraglichen Vereinbarungen hatten vorher in gewissem Umfang eine gemeinsame Rechtswahrnehmung vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freigabe ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens&amp;#039;&amp;#039; ist in Deutschland nicht [[Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien|indiziert]], ein entsprechender Antrag wurde von der Prüfstelle mit der Begründung abgelehnt, dass es sich „um ein zeithistorisches Dokument handele, welches als kunsthistorisch hochwertig einzustufen sei, von dem jedoch keine Jugendgefährdung ausgehe“.&amp;lt;ref&amp;gt;Entscheidung Nr. 6219 vom 1. Februar 2018 [https://fragdenstaat.de/dokumente/250081-triumphofthewill-specialeditionbluraye6219vom1-2-2018nichtindizierung-geschwrzt/], [[Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien]], 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film gehört nicht zu den [[Vorbehaltsfilm]]en, da er nicht zu dem Bestand der [[Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung]] gehört, sondern der [[Transit Film]], welche den Film unter ähnlichen Bedingungen für wissenschaftliche und dokumentarische Zwecke zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Film der [[Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft|FSK]] nicht vorgelegt wurde, darf er nur Erwachsenen zugänglich gemacht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Jacobs, Philipp Schepp: &amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens.&amp;#039;&amp;#039; In: Thomas Hoeren, Lena Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Verbotene Filme.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2007, S. 177.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Es ist ein Film, der schon allein von der Anlage her die Möglichkeit ausschließt, die Regisseurin habe über eine von der Propaganda unabhängige ästhetische Konzeption verfügt. Tatsache ist […], dass sie ‚Triumph des Willens‘ mit unbegrenzten technischen Mitteln und großzügiger offizieller Unterstützung drehte (es gab nie einen Kampf zwischen der Regisseurin und dem deutschen Propagandaminister). In Wirklichkeit hat die Riefenstahl, wie sie in dem schmalen Buch über die Entstehung von ‚Triumph des Willens‘ berichtet, bereits bei der Planung des Parteitags mitgewirkt – der von Anfang an als Kulisse für ein Filmspektakel angelegt war […] Das historische Ereignis diente also als Kulisse für einen Film, der sich dann in einen authentischen Dokumentarfilm verwandeln sollte. […] Will man noch einen Unterschied machen zwischen Dokumentarfilm und Propaganda, dann ist jeder, der die Filme der Riefenstahl als Dokumentarfilme verteidigt, naiv. In ‚Triumph des Willens‘ ist das Dokument (das Bild) nicht nur die Aufzeichnung der Realität, sondern ein Grund, warum die Realität hergestellt wird; und schließlich wird das Dokument an die Stelle der Realität treten.|[[Susan Sontag]]|Faszinierender Faschismus, 1974&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strobl&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---U2 benutzte Sequenzen aus dem Film, wo ein Hitlerjunge auf die Trommel schlägt für ihre Zoo-TV-Tour 1993.https://www.youtube.com/watch?v=WfL-UAHcJME ab 1:24 ?---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Triumph des Willens ist ein Dokumentarfilm von einem Parteitag, mehr nicht. Das hat nichts zu tun mit Politik. Denn ich habe aufgenommen, was sich wirklich abgespielt hat und habe es insofern überhöht, als dass ich keinen Kommentar dazu gemacht habe. Ich habe versucht, die Atmosphäre, die da war, durch Bilder auszudrücken und nicht durch einen gesprochenen Kommentar. Und um das ohne Text verständlich zu machen, musste die Bildsprache sehr gut, sehr deutlich sein. Die Bilder mussten das sagen können, was man sonst spricht. Aber deswegen ist es doch keine Propaganda. | Spiegel 2003| Zitate von [[Leni Riefenstahl]]&amp;lt;ref&amp;gt;Spiegel online 2003: [http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,264954,00.html „Ich bedaure zu 100 Prozent, Hitler kennengelernt zu haben“], [[Der Spiegel]], 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
1941 montierte [[Charles A. Ridley]] im Auftrag des [[Informationsministerium (Vereinigtes Königreich)|British Ministry of Information]] Ausschnitte aus Riefenstahls Film, so dass es aussah, als tanzten die Soldaten zu dem populären Song &amp;#039;&amp;#039;[[Lambeth Walk|The Lambeth Walk]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.filmmuseum-potsdam.de/index.php?shortCutUrl=Wir-tanzen-um-die-Welt Wir tanzen um die Welt] Filmmuseum Potsdam, abgerufen am 4. Juli 2024 &amp;lt;/ref&amp;gt; Der Film wurde kostenlos an verschiedene Verleiher vergeben, die ihn vor allem über [[Wochenschau]]en publizierten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://blog.imagesmusicales.be/the-lambeth-walk-felix-nussbaum/ Dance, Film, History. The Lambeth Walk &amp;amp; Felix Nussbaum] Images musicales, 24. Juni 2018, abgerufen am 4. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Axel Jockwer]] schrieb dazu in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Vom Jazz zur Neuen Deutschen Tanzmusik&amp;#039;&amp;#039;, dem Film sei eine „Dekonstruktion der faschistischen Ästhetik“ gelungen.&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert aus: [https://grammophon-platten.de/page.php?278 Lambeth Walk - In Lamberts Nachtlokal] grammophon-platten, abgerufen am 4. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Viennale in Wien zeigt den Film 2024 mit dem Kommentar, „nur wenige Propagandaerzeugnisse [seien] effektiver gewesen als Charles Ridleys vernichtende Zweckentfremdung der Bilder […], die die stolz marschierenden deutschen Soldaten zu einem britischen Swing lächerlich paradieren lässt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat: „Few works of propaganda have been more efficient than Charles Ridley’s devastating repurposing of images [...] with the proudly marching German soldiers now parading ridiculously to a British swing tune“. in: [https://www.viennale.at/de/film/germany-calling-lambeth-walk Retrospective Germany Calling (The Lambeth Walk)], [[Viennale]] 2024, abgerufen am 4. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nationalsozialistische Filmpolitik]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Dokumentarfilme aus der Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---chronologisch---&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Martin Loiperdinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Parteitagsfilm „Triumph des Willens“ von Leni Riefenstahl. Rituale der Mobilmachung.&amp;#039;&amp;#039; Leske + Budrich, Opladen 1987, ISBN 3-8100-0598-3 (= Forschungstexte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Band 22).&lt;br /&gt;
* Eva Waniek: &amp;#039;&amp;#039;Triumph des Willens. Zur Ästhetisierung des Politischen bei Leni Riefenstahl.&amp;#039;&amp;#039; In: Krieg/War. Eine philosophische Auseinandersetzung aus feministischer Sicht. Fink 1997, S. 283–296. ISBN 3-7705-3094-2.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Rother]]: &amp;#039;&amp;#039;Führerkult als Film „Triumph des Willens“.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerd Biegel]], Wulf Otte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Volk dankt seinem (Ver)führer. Die Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg 1933–1937.&amp;#039;&amp;#039; Vorträge zur Ausstellung. Braunschweigisches Landesmuseum, Braunschweig 2002, ISBN 3-927939-58-7, S. 109–116 (Veröffentlichungen des Braunschweigischen Landesmuseums. 102.)&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Trimborn]]: &amp;#039;&amp;#039;Riefenstahl. Eine deutsche Karriere.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau-Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-351-02536-X.&lt;br /&gt;
* Sabine Hake: &amp;#039;&amp;#039;German National Cinema.&amp;#039;&amp;#039; Reprinted edition. Routledge, London u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, ISBN 0-415-08902-6.&lt;br /&gt;
* [[Susan Sontag]]: &amp;#039;&amp;#039;Faszinierender Faschismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Dies.: &amp;#039;&amp;#039;Im Zeichen des Saturn. Essays.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, ISBN 3-446-20424-5, S. 97–125.&lt;br /&gt;
* David Culbert: &amp;#039;&amp;#039;The New Goebbels Diary Entries (2006) and Leni Riefenstahl&amp;#039;&amp;#039;. In: Historical Journal of Film, Radio and Television. Volume 27. 2007. Issue 4, S. 549–559.&lt;br /&gt;
* [[Nina Gladitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Leni Riefenstahl. Karriere einer Täterin&amp;#039;&amp;#039;. Orell Füssli, Zürich 2020, ISBN 978-3-280-05730-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|f09263246e624462bcbf25efac1d4037}} (u.&amp;amp;nbsp;a. zeitgenössischer Zeitschriftentitel, Fotos)&lt;br /&gt;
* {{IMDb}}&lt;br /&gt;
* {{Rotten Tomatoes|triumph_of_the_will}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ns-archiv.de/system/kultur/riefenstahl/einladung-streicher.php Handschriftliche Einladung von Leni Riefenstahl] an [[Julius Streicher]], den Herausgeber des [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitischen]] [[Hetze|Hetzblattes]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Stürmer]]&amp;#039;&amp;#039; zur Premiere (Faksimile)&lt;br /&gt;
* [http://www.filmzentrale.com/rezis/triumphdeswillensdcl.htm Dirk C. Loew: Leni Riefenstahl und der Film „Triumph des Willens“] bei &amp;#039;&amp;#039;www.filmzentrale.com&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;!---[http://www.reocities.com/emruf4/triumph.html Drehbuch des Films (englisch)]---&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nicola Martellozzo: [https://iris.unito.it/handle/2318/1725270 Da Triumph des Willens a Der Fuehrer&amp;#039;s Face: Forme aurorali di transmedialità nella propaganda della Seconda guerra mondiale] in: Mediscapes Journal, Vol. 13. 1. Januar 2019, S. 85–97.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Quellen ===&lt;br /&gt;
Leni Riefenstahl&amp;#039;s Triumph of the Will. Ed. by David Culbert. History of Communications. University Publication of America. 1986. [http://www.lexisnexis.com/documents/academic/upa_cis/11132_LeniRiTriumphofWill.pdf pdf] ISBN 0-89093-196-8--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Leni Riefenstahl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4205636-6|LCCN=n/84/35523|VIAF=226712715}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Triumph Des Willens}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzweißfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentarfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propagandafilm (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leni Riefenstahl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bahnmoeller</name></author>
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