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	<title>Tibesti - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;Heribertus2: Topo-Karte Tibesti</title>
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		<updated>2025-06-30T08:12:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Topo-Karte Tibesti&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME=Tibesti&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD=Emi Koussi-Tibesti Mountains-Chad.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Emi-Koussi-Gipfel, beobachtet von der [[Internationale Raumstation|Internationalen Raumstation]]&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH= [[Tschad]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ=&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Emi Koussi]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=3445&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=TD&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=20/47/0/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=18/03/0/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=TD-TI/TD-BO&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE= Tschad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=höchstes Gebirge der [[Sahara]]&lt;br /&gt;
|BILD1=Das Tibesti-Massiv.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG=Topografische Karte des Tibesti-Massivs&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tibesti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein aus [[Vulkan]]en bestehender Gebirgszug im [[Tschad]] und zugleich das höchste [[Gebirge]] der [[Sahara]]. Seine nördlichen Ausläufer erstrecken sich mehrere hundert Kilometer auf das Territorium von [[Libyen]]. Es erhebt sich am Nordrand des [[Tschadbecken]]s und steigt aus der flachen [[Wüste]]nlandschaft mit mehreren Schichtstufen auf. Das Hochgebirge ist teilweise stark zerklüftet und zeigt zahlreiche Vulkankrater und [[Schlackenkegel]]. Das Tibesti gehört zu den isoliertesten Regionen der Erde und wird von den [[Tubu]] besiedelt. Das regionale Verwaltungszentrum ist die Stadt [[Bardaï]] mit rund 1500 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Geologie ==&lt;br /&gt;
Das Tibesti-Gebirge bedeckt ein Gebiet von rund 100.000 km²&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2012/11/Tibesti_Mountains Tibesti Mountains] erschienen 16.11.2012 auf der Webseite der ESA (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; und dehnt sich vom 19. bis zum 23. nördlichen Breitengrad und vom 16. bis zum 19. östlichen Längengrad aus. Die sehr starke vulkanische Tätigkeit kann als ein Beispiel für die Entstehung von kontinentalen [[Riftsystem]]en dienen. Seine Entstehung begann im frühen [[Miozän]] und dauerte bis in das [[Quartär (Geologie)|Quartär]]. Das Rift scheint sich nicht weiter auszudehnen und den Zenit seiner vulkanischen Tätigkeit überschritten zu haben, denn es gibt in diesem Gebiet häufig [[Caldera (Krater)|Calderen]] und eingestürzte [[Magmakammer]]n, die sich nicht mehr auffüllen und zahlreiche Kratersysteme hinterlassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Topographie ==&lt;br /&gt;
Die Vulkane des Tibesti bestimmen die [[Gelände|Topographie]] des Gebirges und gehören zu den kontinentalen [[Riftvulkan]]en, von denen mindestens drei Vulkane und ein [[Vulkanfeld]] als &amp;#039;&amp;#039;aktiv&amp;#039;&amp;#039; oder als &amp;#039;&amp;#039;potenziell aktiv&amp;#039;&amp;#039; beschrieben worden sind.&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer abgelegenen Lage wurde erst in den 1970er Jahren die aktive vulkanische Tätigkeit aus dem Weltraum entdeckt, als ein sowjetischer Satellit der [[Kosmos (Satellit)|Kosmos-Serie]] einen Ausbruch im [[Thermalquelle]]nfeld [[Yi Yerra]] am Südhang des [[Emi Koussi]] beobachtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Höhe erhält das Gebirge mehr [[Niederschlag]] als das Umland. Der höchste Gipfel ist der Vulkan [[Emi Koussi]] mit 3445 Metern. Weitere Vulkane sind der [[Tarso Toussidé]] mit 3315 Metern, der [[Tarso Voon]] mit 2859 Metern und der [[Tarso Toon]] mit 2625 Metern Höhe. Im westlichen Teil des Gebirges liegt das ausgedehnte Vulkanfeld [[Tarso Tôh]]. Eine regionale wirtschaftliche Bedeutung haben die Salzablagerungen in der [[Caldera (Krater)|Caldera]] [[Era Kohor]] des Emi Koussi und in der Caldera [[Trou au Natron]] südöstlich des &amp;#039;&amp;#039;Tarso Toussidé&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zentralen Teil des Tibesti liegt in der Nähe des &amp;#039;&amp;#039;Tarso Voon&amp;#039;&amp;#039; das [[Soborom-Solfatarenfeld]], das von der lokalen Bevölkerung für medizinische Zwecke aufgesucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Territorium Libyens liegt der 2267 Meter hohe [[Bikku Bitti]] und flacht nach dem 1650 Meter hohen [[Jabal Nuqay]] in die wüste Ebene Libyens ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden des Tibesti liegt sein einziger Süßwassersee, der [[Mare de Zoui]], der einige wenige Hektar groß ist. Andere Quellen für Süßwasser bilden die zahlreicher vorkommenden [[Guelta]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Über die Besiedlungsgeschichte des Tibesti ist weniger bekannt als über andere Hochgebirge der Sahara. Die schwierige Sicherheitslage hat hier für lange Zeit keine archäologische Forschung zugelassen. Sicher ist, dass das Tibesti einen regionalen klimatischen Gunstraum darstellt, der seit der [[Steinzeit]] durchgängig besiedelt ist. Der Siedlungsplatz von Gabrong bei Bardai geht in die Zeit bis etwa 6100 v.&amp;amp;nbsp;Chr. zurück. Untersuchungen der [[Sauerstoff-Isotopenstufe|Sauerstoff-Isotopen-Zusammensetzung]] in den Calderen des Gebirges bestätigten das Bild, das vor 9500 bis 6500 Jahren im Tibesti ein feuchteres Klima vorherrschte.&amp;lt;ref&amp;gt;Abdallah Nassour Yacoub, Florence Sylvestre, Abderamane Moussa, Philipp Hoelzmann, Anne Alexandre, Michèle Dinies, Françoise Chalié, Christine Vallet-Coulomb, Christine Paillès, Frank Darius, Corinne Sonzogni, Martine Couapel, Jean-Charles Mazur, Stefan Kröpelin: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0277379123001476 The African Holocene Humid Period in the Tibesti mountains (central Sahara, Chad): Climate reconstruction inferred from fossil diatoms and their oxygen isotope composition] erschienen in Quaternary Science Reviews, Volume 308, am 15 May 2023, [[doi:10.1016/j.quascirev.2023.108099]] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prähistorische [[Felsbild|Felskunst]] ist von verschiedenen Orten in Form von Gravierungen und [[Felsmalerei|Malereien]] bekannt. Aus der frühesten Phase, ab etwa 8000 v.&amp;amp;nbsp;Chr., stammen große Gravierungen von Wildtieren. Wichtigster regionaler Fundplatz hierfür ist das Enneri Gonoa. Der sogenannte „Mann von Gonoa“ gehört zu den bekanntesten Motiven der Ostsahara. In den späteren Phasen treten zunehmend [[Polychromie|polychrome]] Malereien auf. Dargestellt werden zunächst v.&amp;amp;nbsp;a. Rinder, später auch Kamele und bewaffnete Krieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem dritten Jahrtausend vor der Zeitwende stammen monumentale Grabbauten, deren Grundriss eine tropfenförmige, bis zu 50&amp;amp;nbsp;m lange Gestaltung aufweist. Wer ihre Erbauer waren, ist unbekannt. [[Herodot]] nennt im 5. Jh.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. die [[Troglodyten]] als südliche Nachbarn der Libyer. Etwa in dieselbe Zeit wird die erste Einwanderungswelle der Tubu datiert, die durch spätere Schübe verstärkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Viele der in der Region des Tibesti verwendeten Namen entstammen dem [[Arabische Sprache|Arabischen]] und den [[Tedaga]]- und [[Dazaga]]-Sprachen, diese gehören zur Gruppe der [[Saharanische Sprachen|saharanischen Sprachen]]. Der Name Tibesti bedeutet in der Dazaga-Sprache &amp;#039;&amp;#039;Berge der Felsenmenschen&amp;#039;&amp;#039;, wird aber auch als &amp;#039;&amp;#039;Gebirge der Felsenmenschen&amp;#039;&amp;#039; übersetzt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.volcanocafe.org/the-forgotten-volcanoes-of-chad-part-i/ The forgotten volcanoes of Chad Part I] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; und leitet sich aus dem Namen der Volksgruppe der Tubu ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://academic-accelerator.com/encyclopedia/tibesti-mountains Tibesti Mountains] auf der Webseite Academic-Accelerator (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Ehi&amp;#039;&amp;#039; wird für Berggipfel oder Hügel mit steilen Flanken verwendet. &amp;#039;&amp;#039;Emi&amp;#039;&amp;#039; wird verwendet für größere Berge, aber auch für Gebirgszüge; der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Tarso&amp;#039;&amp;#039; wird für Hochplateaus oder Berge mit Bergflanken, die ein geringes Gefälle haben, verwendet.&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Ehra&amp;#039;&amp;#039; wird für Vulkankrater und Calderen verwendet. In der Standardliteratur über die Vulkane des Tibesti werden diese einheimischen Namen jedoch nur selten verwendet oder werden bis auf wenige Beispiele richtig verwendet, wie bei dem Emi Koussi und dem Tarso Toh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Die Gebirgsregion des Tibesti gehört zu dem [[Arides Klima|Ariden Klimatyp]] und bildet eine Wasserscheide zwischen dem Tschadbecken und dem Einzugsgebiet des [[Mittelmeer]]es. Die jährliche Niederschlagsmenge hängt stark von der Höhenlage ab, die Niederungen erhalten dabei erheblich weniger Niederschlag als die Hochebenen. Auf diesen können bis 600&amp;amp;nbsp;mm Niederschlag pro Jahr niedergehen und eine saisonale Steppenvegetation ermöglichen. Während der Norden des Gebirges im Einflussbereich des Mittelmeerklimas liegt, mit einer Hauptniederschlagssaison im Mai, liegen die südlichen Regionen des Gebirges im Einflussbereich des [[Westafrikanisches Monsunsystem|westafrikanischen Monsuns]], mit einer Hauptniederschlagssaison im August. Die Niederschlagsmuster variieren dabei von Jahr zu Jahr, so erhielt Bardai im Jahr 1966 ca. 60,7 mm Niederschlag und im Jahr 1970 gar keinen&amp;lt;ref&amp;gt;Tilman Musch: [https://ojs.ethnobiology.org/index.php/ebl/article/view/1709/893 Exploring Environments through Water: An Ethno-Hydrography of the Tibesti Mountains (Central Sahara)] erschienen am 8. Januar 2021 in Ethnobiology Letters 2021 12(1):1–11 | [[DOI:10.14237/ebl.12.1.2021.1709]] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;, während die durchschnittliche Niederschlagsmenge von 2017 bis 2022 mit ca. 34 mm und 4001 Stunden Sonnenschein pro Jahr gemessen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nomadseason.com/climate/chad/tibesti/bardai.html Monthly climate in Bardai, Chad] Daten der Wetterstation Bardai auf nomadseason (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die weiter nördlich gelegene Gemeinde [[Aouzou]] empfing im gleichen Zeitraum ca. 19 mm Niederschlag und vermeldete 4043 Stunden Sonnenschein pro Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nomadseason.com/climate/chad/tibesti/aozou.html Monthly climate in Aozou, Tibesti, Chad] Daten der Wetterstation Aozou auf nomadseason (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Region kann nur wenige Einwohner ernähren, aus diesem Grunde trägt das Tibesti den Beinamen „Bergland des Hungers“ (Siehe unten: Werner Gartung). Die bekannten maximalen Temperaturen liegen um die 30&amp;amp;nbsp;°C in den Niederungen und um 20&amp;amp;nbsp;°C in den Höhenlagen des Gebirges. In den Wintermonaten fällt diese jedoch auf ca. 12&amp;amp;nbsp;°C in den Niederungen und 9&amp;amp;nbsp;°C in den Höhenlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora ==&lt;br /&gt;
Die Vegetation im Gebirge des Tibesti variiert mit der Höhenlage und dem Gefälle. In den südwestlichen Gebirgshängen liegen die [[Wadi]]s Enneri Tegaham, Enneri Mi, Enneri Ké die bei größeren Niederschlägen Oberflächenwasser führen und das Wachstum von Bäumen wie der [[Doumpalme]] (&amp;#039;&amp;#039;Hyphaene thebaica&amp;#039;&amp;#039;), den [[Zahnbürstenbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Salvadora persica&amp;#039;&amp;#039;), [[Tamarisken]] (&amp;#039;&amp;#039;Tamarix articulata&amp;#039;&amp;#039;), den [[Anabaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Acacia albida&amp;#039;&amp;#039;) und anderen tropischen Pflanzen, den [[Abutilon]], [[Hibiskus]] und &amp;#039;&amp;#039;Tephrosia&amp;#039;&amp;#039; ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den höheren Lagen des Gebirges wachsen an den Süd- und Südwesthängen der endemische &amp;#039;&amp;#039;Ficus teloukat&amp;#039;&amp;#039;, an den westlichen Berghängen die &amp;#039;&amp;#039;Myrtus nivellei&amp;#039;&amp;#039; und an den nördlichen Berghängen die &amp;#039;&amp;#039;Tamarix gallica nilotica&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
An größeren Säugetieren kommen in dem Gebirge die [[Dorkasgazelle]] &amp;#039;&amp;#039;(Gazella dorcas)&amp;#039;&amp;#039;, der [[Mähnenspringer]] &amp;#039;&amp;#039;(Ammotragus lervia)&amp;#039;&amp;#039; und mit einer sehr kleinen Population der [[Gepard]] (genauer: Nordostafrikanischer Gepard &amp;#039;&amp;#039;(Acinonyx jubatus soemmeringii)&amp;#039;&amp;#039;) vor. In den sandigen Randgebieten des Tibesti lebt außerdem der [[Fennek]] oder Wüstenfuchs &amp;#039;&amp;#039;(Vulpes zerda)&amp;#039;&amp;#039;. Populationen kleinerer Säugetiere umfassen den [[Klippschliefer]] &amp;#039;&amp;#039;(Procavia capensis)&amp;#039;&amp;#039;, den [[Kaphase]]n &amp;#039;&amp;#039;(Lepus capensis)&amp;#039;&amp;#039; und die [[Stachelmäuse]] &amp;#039;&amp;#039;(Acomys spp)&amp;#039;&amp;#039;. Von der [[Avifauna]] sind keine Zählungen oder Angaben zur Biodiversität bekannt, jedoch wird die Region von [[BirdLife International]] als [[Important Bird Area]] geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://datazone.birdlife.org/site/factsheet/6889 Tibesti massif] auf BirdLife International Data Zone (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Als residente Vogelarten gelten das [[Wellenflughuhn]] (&amp;#039;&amp;#039;Pterocles lichtensteinii&amp;#039;&amp;#039;), das [[Kronenflughuhn]] (&amp;#039;&amp;#039;Pterocles coronatus&amp;#039;&amp;#039;), die [[Steinlerche]] (&amp;#039;&amp;#039;Ammomanes deserti&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Wüstengimpel]] (&amp;#039;&amp;#039;Bucanetes githagineus&amp;#039;&amp;#039;). In den wenigen Gewässern des Tibesti sind insgesamt acht Fischarten beschrieben worden, darunter die [[Nilbarbe]] (&amp;#039;&amp;#039;Labeobarbus bynni&amp;#039;&amp;#039;), der räuberisch lebende Karpfenfisch &amp;#039;&amp;#039;[[Raiamas senegalensis]]&amp;#039;&amp;#039;, der Buntbarsch &amp;#039;&amp;#039;[[Sarotherodon galilaeus|Sarotherodon galilaeus borkuanus]]&amp;#039;&amp;#039; und der [[Afrikanischer Raubwels|Afrikanische Raubwels]] (&amp;#039;&amp;#039;Clarias gariepinus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Tilman Musch: [https://www.ichthyologie.de/wp-content/uploads/2023/05/Musch-2023-Three-fish-species-from-Horchi-Bull-fish-Biol-20-29-34.pdf Three fish species from Horchi (Tibesti Mountains, Central Sahara): Rediscovery after decades of drought] erschienen am 13. Februar 2023 in Bulletin of Fish Biology Vol. 20 (PDF-Format) (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tibesti – Die Entdeckung der Riesenkrater und die Erstdurchquerung des Sudan – 1868–1874&amp;#039;&amp;#039;, Hg. [[Heinrich Schiffers (Geograph)|Heinrich Schiffers]], Horst Erdmann Verlag, Tübingen und Basel, 1978 ISBN 3-7711-0305-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Tibesti.gif|Entstehung der Vulkanregion Tibesti&lt;br /&gt;
 Tousside, Tibesti Mountains, Chad.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Tousside Peak&amp;#039;&amp;#039; (1992)&lt;br /&gt;
 Tibesti tributaries.jpg|Satellitenaufnahme des Tibesti (2010)&lt;br /&gt;
 Tibesti Worldwind.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Emi Koussi&amp;#039;&amp;#039; im Tibesti, (2011)&lt;br /&gt;
 Emi Koussi inner crater.jpg|Der innere Krater des &amp;#039;&amp;#039;Emi Koussi&amp;#039;&amp;#039; (2010)&lt;br /&gt;
 Emi Koussi crater natron.jpg|Der innere Krater des &amp;#039;&amp;#039;Emi Koussi&amp;#039;&amp;#039;; Mineralablagerungen am Grund (2010)&lt;br /&gt;
Tibesti east of bardai.jpg|Landschaft im Tibesti östlich von &amp;#039;&amp;#039;Bardai&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Gartung (Fotograf)|Werner Gartung]]: &amp;#039;&amp;#039;Yallah Tibesti. Vom [[Tschadsee]] zu den Felsenmenschen.&amp;#039;&amp;#039; Westermann, Braunschweig 1992, ISBN 3-07-509400-5.&lt;br /&gt;
* Jan Kuper, Peter Schönfeld: [https://www.academia.edu/19721826/J._Kuper_and_P._Sch%C3%B6nfeld_2015_Expediition_ins_Tibesti_-_Forschung_im_h%C3%B6chsten_Gebirge_der_Sahara._Heinrich-Barth-Kurier_1_2015_18-21 &amp;#039;&amp;#039;Expedition ins Tibesti – Forschung im höchsten Gebirge der Sahara.&amp;#039;&amp;#039;] Heinrich-Barth-Kurier 1/2015, 18–21.&lt;br /&gt;
* Jan Kuper, Peter Schönfeld, Stefan Kröpelin: [https://www.academia.edu/35742598/J._Kuper_P._Sch%C3%B6nfeld_and_S._Kr%C3%B6pelin_2017_Neu_entdeckte_pr%C3%A4historische_Grabbauten_am_Emi_Koussi_Tibesti-Gebirge_Tschad_Mitteilungen_der_Sudanarch%C3%A4ologischen_Gesellschaft_zu_Berlin_e.V._Sonderheft_2017_35-42 &amp;#039;&amp;#039;Neu entdeckte prähistorische Grabbauten am Emi Koussi, Tibesti-Gebirge (Tschad).&amp;#039;&amp;#039;], Mitteilungen der Sudanarchäologischen Gesellschaft zu Berlin e.&amp;amp;nbsp;V. Sonderheft 2017, 35–42.&lt;br /&gt;
* Jason L. Permenter, Clive Oppenheimer: [https://www.geo.mtu.edu/~raman/papers2/Parmeter&amp;amp;OppChadBV.pdf &amp;#039;&amp;#039;Volcanoes of the Tibesti massif (Chad, northern Africa).&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 768&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* [[Christoph Staewen]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine Fahrt ins Tibesti.&amp;#039;&amp;#039; Richter, 2005, ISBN 3-00-015063-3 (Reisebericht aus dem Frühjahr 1964).&lt;br /&gt;
* [https://www.unep.org/resources/report/global-international-waters-assessment-lake-chad-basin-giwa-regional-assessment-43 &amp;#039;&amp;#039;Boundaries of Lake Chad Region&amp;#039;&amp;#039;], UNEP Publikation, S. 26 (PDF; 17,6&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* [[Wilfred Thesiger]]: Mein Leben in Afrika und Arabien. Piper Verlag GmbH, München 2004, ISBN 3-89029-273-9. Kapitel 20: Eine Reise zum Tibesti, 317–342.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Reise Dr. G. Nachtigal’s nach Tibesti, aus brieflichen Mittheilungen|&amp;#039;&amp;#039;Reise Dr. G. Nachtigall’s nach Tibesti, aus brieflichen Mittheilungen&amp;#039;&amp;#039; von Gustav Nachtigal (1870)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tibesti.org/ Tibesti-Informationen (französisch)]&lt;br /&gt;
* [https://archaeologie.bemerkenswelt.de/SAHARA/Tropfen.html Galerie mit Satellitenbildern von neolithischen Tropfengräbern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4078293-1|VIAF=238365706}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Tschad)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie Afrikas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkangebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sahara)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tibesti (Provinz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heribertus2</name></author>
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