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	<title>Theorie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Theorie&amp;diff=10365&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mike Krüger: Leerz. fix</title>
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		<updated>2025-09-09T14:30:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerz. fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt eine Theorie im Allgemeinen. Zum formalen Begriff der Modelltheorie siehe [[Theorie (Logik)]]. }}&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist im [[Gemeinsprache|allgemeinen Sprachgebrauch]] eine durch weitgehend [[Spekulation (Philosophie)|spekulatives Denken]] gewonnene [[Erkenntnis]] oder ein System von Lehrsätzen, aus denen sich eine Erkenntnis [[Ableitung (Logik)|ableiten]] lässt. Beruht dies vorwiegend auf der eigenen (langjährigen) [[Erfahrung]] und manifestiert sich individuell (oft unbewusst und unkontrolliert), handelt es sich um eine [[Subjektive Theorie]]. In der Alltagssprache wird &amp;#039;&amp;#039;Theorie&amp;#039;&amp;#039; also oftmals für eine Vermutung über einen Sachverhalt benutzt, die erst noch zu beweisen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch dagegen ist eine &amp;#039;&amp;#039;Theorie&amp;#039;&amp;#039; ein System (möglichst objektiver) wissenschaftlich begründeter Aussagen, das geeignet ist, Gesetzmäßigkeiten zu [[Erklärung|erklären]] und [[Prognose]]n über die Zukunft zu erstellen; berühmte Beispiele sind die [[Evolutionstheorie]] und die [[Relativitätstheorie]]. Viele Fachdisziplinen führen seit dem 19. Jahrhundert eigene Theoriedebatten, etwa beim [[Physik#Theoriengebäude|Theoriengebäude der Physik]]. Die Frage nach dem [[Geltung]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;bereich und der [[Bestätigung (Wissenschaftstheorie)|Bestätigung]], [[Falsifikation]] oder [[Verifikation]] von Theorien wird in der [[Wissenschaftstheorie]] behandelt, auch im [[Hypothetischer Realismus|Hypothetischen Realismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck taucht im 16. Jahrhundert im deutschen Sprachgebrauch auf und wird aus dem aus spätlateinischen &amp;#039;&amp;#039;theoria&amp;#039;&amp;#039; entlehnt, das wieder auf das griechische {{grcS|θεωρία}} (‘Anschauen’, ‘Betrachtung’, dann ‘Erkenntnis’) zurückgeht. Es wird eine Herleitung von {{grcS|θεωρός}} ([[Theoros]]) vermutet, was die Bezeichnung eines Abgesandten der Polis zur Teilnahme an Götterfesten und Orakeln war&amp;lt;ref&amp;gt;G. König, H. Pulte: &amp;#039;&amp;#039;Theorie&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Wörterbuch der Philosophie]]&amp;#039;&amp;#039;, S. 42912 (vgl. HWPh Bd. 10, S. 1128).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wort]] &amp;#039;&amp;#039;Theorie&amp;#039;&amp;#039; (aus {{grcS|θεωρέειν|theoréein}}, kontrahiert {{lang|grc|θεωρεῖν|theoreîn}}, „beobachten, betrachten, [an]schauen“; {{lang|grc|ἡ θεωρία|hē theoría}} „die Anschauung, Überlegung, Einsicht, wissenschaftliche Betrachtung“, „die Betrachtung oder Wahrnehmung des Schönen als moralische Kategorie“) bezeichnete ursprünglich die Betrachtung der [[Wahrheit]] oder des [[Wesen (Philosophie)|Wesens]] einer Sache durch gedankliche Arbeit, wie [[Kontemplation]], Spekulation und [[Argument]]ation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definitionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Es besteht wenig Einigkeit darüber, was eine starke und was eine schwache Theorie in den Sozialwissenschaften ausmacht, aber es gibt einen größeren Konsens darüber, dass Literaturangaben, Daten, Variablen, Diagramme und Hypothesen keine Theorie sind. Trotz dieses Konsenses verwenden Autoren jedoch routinemäßig diese fünf Elemente anstelle von Theorie.|Sutton &amp;amp; Staw (1995)&amp;lt;ref name=&amp;quot;sutton-staw-1995&amp;quot;&amp;gt;Sutton, R. I., &amp;amp; Staw, B. M. (1995). What theory is not. Administrative Science Quarterly, 40(3), 371-384. https://doi.org/10.2307/2393788&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach wissenschaftstheoretischem Standpunkt wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Theorie&amp;#039;&amp;#039; unterschiedlich erklärt. Grob gesagt, entwirft jede Theorie ein Bild ([[Modell]]) der [[Realität]]. In der Regel bezieht sie sich auf einen spezifischen Ausschnitt der Realität. Eine Theorie enthält im modernen Verständnis beschreibende ([[Deskription|deskriptive]]) und erklärende (kausale) Aussagen über diesen Teil der Realität. Auf dieser Grundlage werden [[Prognose|Vorhersagen]] getroffen. Viele wissenschaftstheoretische Grundbegriffe und weitergehende Fragen grundsätzlicher Art, die Theorien der Realität im Allgemeinen betreffen, werden in Teilbereichen der philosophischen Disziplinen [[Metaphysik]] und [[Erkenntnistheorie]] diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Es gibt, womöglich überraschenderweise, einen beträchtlichen Konsens darüber, was Theorie ist: Theorie ist schlicht eine Möglichkeit, der empirischen Komplexität der phänomenalen Welt eine konzeptionelle Ordnung aufzuerlegen.|Suddaby (2015)&amp;lt;ref name=&amp;quot;suddaby-2015&amp;quot;&amp;gt;Suddaby, R. (2015). Editor’s comments: Why theory? Academy of Management Review, 40(1), 1-5. https://doi.org/10.5465/amr.2014.0252&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Positivismus|positivistischem]] Verständnis sind Theorien mit dem Anspruch verknüpft, sie durch Beobachtungen (z.&amp;amp;nbsp;B. mittels [[Experiment]]en oder anderer Beobachtungsmethoden) prüfen zu können ([[Empirie]]). Diese Beobachtung liefert dann direkt die Wahrheit oder Falschheit der Theorie, d.&amp;amp;nbsp;h., sie verifiziert oder [[Falsifikation|falsifiziert]] die Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Logik]] bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;Theorie&amp;#039;&amp;#039; im einfachsten Fall eine [[Deduktion|deduktiv abgeschlossene]] Formelmenge. Gängig ist auch folgende streng formale, [[Mathematik|mathematisch]]-logische [[Definition]] des Theoriebegriffs: Eine [[Menge (Mathematik)|Menge]]&amp;amp;nbsp;T von [[Logische Aussage|Aussagen]] in einer [[Sprache]] heißt genau dann &amp;#039;&amp;#039;Theorie&amp;#039;&amp;#039;, wenn T [[Erfüllbarkeit|erfüllbar]] ist und wenn jeder [[Satz (Mathematik)|Satz]], der aus T folgt, bereits zu T gehört. Einfacher ausgedrückt: Sie muss überhaupt wahr sein können und zudem in sich abgeschlossen und widerspruchsfrei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Probleme haben dazu geführt, dass in den letzten Jahrzehnten kompliziertere Begriffe von Theorien und des Aussagewerts von Beobachtungen entwickelt wurden. Diese Diskussionen betreffen besonders die Präzisierung eines Begriffs der [[Bestätigung (Wissenschaftstheorie)|Bestätigung]] und hängen eng zusammen mit Problemen der Induktion, Kausalität und Wahrscheinlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der klassischen Sicht lassen sich aus Prognosen von Theorien wiederum Handlungsempfehlungen ableiten. Somit bildet die Theorie die Grundlage für die sich aus ihr ergebende [[Praxis (Philosophie)|Praxis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Kritischer Rationalismus|kritisch-rationalen]] Sicht sind Alltagstheorien und empirische wissenschaftliche Theorien erkenntnistheoretisch nicht voneinander zu unterscheiden und alle Theorien sind gleichermaßen spekulativ. Letztere kommen lediglich in der Regel der [[Wahrheitsnähe|Wahrheit näher]] und [[Hypothese]]n sind weniger allgemeine Theorien. Handlungsempfehlungen lassen sich nicht aus Theorien ableiten, sondern nur damit kritisieren. Theorie und Praxis bilden aus dieser Sicht Gegensätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typen von Theorien ==&lt;br /&gt;
[[Jörgen Sandberg]] und [[Mats Alvesson]] schlagen zum Verständnis von „Theorie“ eine Typologie von fünf verschiedenen Theorietypen vor, um den Anforderungen von Sozialwissenschaften gerecht zu werden, die typischerweise über das in den Naturwissenschaften herrschende Verständnis von Theorie als erklärende Theorie hinausgehen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;sandberg-alvesson-2021&amp;quot;&amp;gt;Sandberg, J., &amp;amp; Alvesson, M. (2021). Meanings of theory: Clarifying theory through typification. Journal of Management Studies, 58(2), 487–516.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die &amp;#039;&amp;#039;erklärende Theorie&amp;#039;&amp;#039; ist die gängigste Form von Theorie und zielt auf das Verständnis innerer Zusammenhänge von [[Phänomen]]en durch kausale Erklärungen ab. Hierbei werden Phänomene in Form von Variablen und deren kausalen Beziehungen beschrieben, um zu erklären, wie und warum bestimmte Phänomene auftreten. Diese Theorieform ist die am weitesten verbreitete und entwickelste, insbesondere im [[Positivismus|positivistischen]] Ansatz. Ein zentrales Ziel erklärender Theorien ist die möglichst genaue Widerspiegelung der objektiven Realität und die Überprüfbarkeit durch empirische Tests.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sandberg-alvesson-2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Im Gegensatz dazu fokussiert die &amp;#039;&amp;#039;verstehende Theorie&amp;#039;&amp;#039; auf die Erfassung der Bedeutung eines Phänomens. Sie zielt darauf ab, Phänomene nicht nur auf ihre kausalen Beziehungen zu reduzieren, sondern sie im Kontext der von Menschen erlebten und zugewiesenen Bedeutungen zu verstehen. Verstehende Theorien sind häufig in [[Hermeneutik|hermeneutischen]] oder [[Phänomenologie|phänomenologischen]] Traditionen verwurzelt und betonen, dass das Verständnis von Bedeutung eine zentrale Rolle spielt. Hierbei geht es darum, wie Menschen ihre subjektive Realität und sich selbst verstehen, wobei oft nicht unmittelbar offensichtliche Aspekte aufgedeckt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sandberg-alvesson-2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Die &amp;#039;&amp;#039;ordnende Theorie&amp;#039;&amp;#039; hat nicht das Ziel der Erklärung oder des Verständnisses von Phänomenen, sondern sie zu kategorisieren und zu strukturieren. Diese Theorien helfen bei der Sortierung komplexer Phänomene in theoretisch nützliche Kategorien, was den Forschern ermöglicht, Phänomene in systematische Typologien oder Taxonomien zu gliedern. Derartige Theorien ermöglichen die Mustererkennung und Durchführung vergleichender Analysen, ohne notwendigerweise empirische Realität exakt abzubilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sandberg-alvesson-2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Die &amp;#039;&amp;#039;[[Enactment|erzeugende]] Theorie&amp;#039;&amp;#039; hingegen konzentriert sich auf die kontinuierlich Entstehung und Reproduktion von Phänomenen. Diese Theorien betrachten Phänomene nicht als statische, vorgegebene Einheiten, sondern als etwas, das durch fortwährende soziale Praktiken und Interaktionen geschaffen und aufrechterhalten wird. Sie untersuchen, wie organisatorische Phänomene wie Führung oder Innovation über die Zeit hinweg dynamisch [[Sozialkonstruktivismus|konstruiert]] werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sandberg-alvesson-2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Schließlich zielt die &amp;#039;&amp;#039;provokative Theorie&amp;#039;&amp;#039; darauf ab, etablierte Denkweisen zu hinterfragen und alternative Sichtweisen auf Phänomene zu eröffnen. Diese Theorien wollen nicht nur erklären oder verstehen, sondern grundlegende Annahmen herausfordern und aufzeigen, dass Phänomene auch anders gedacht werden können, als sie traditionell dargestellt werden. Provokative Theorien setzen dabei auf kreative Umdeutungen, die oft unerwartet und gegen den etablierten Konsens gerichtet sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sandberg-alvesson-2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aspekte des Theoriebegriffs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die methodische Art und Weise, wie Theorien zustande kommen, wie also der Zuwachs an Wissen stattfindet, ist umstritten. In der Fortentwicklung von Theorien wird gelegentlich zwischen &amp;#039;&amp;#039;Induktion&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Deduktion&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Abduktion&amp;#039;&amp;#039; unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Theorienbildung durch &amp;#039;&amp;#039;[[Induktionsschluss|Induktion]]&amp;#039;&amp;#039; geht man davon aus, dass der Wissenschaftler im [[empirisch]]en Prozess Datenmaterial erarbeitet, in dem schließlich innere [[Muster (Struktur)|Strukturen]] und [[Gesetz]]mäßigkeiten sichtbar werden. Weitere positiv verlaufende [[Experiment]]e sollen die Theorie bestätigen und sind die Bausteine einer [[Verifikation]] (Überprüfung), die letztlich in naturgesetzlicher Sicherheit (Widerspruchsfreiheit) münden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Theorienbildung durch &amp;#039;&amp;#039;[[Deduktion]]&amp;#039;&amp;#039; geht man davon aus, dass der Wissenschaftler durch [[kreativ]]e Akte sinnvolle [[Hypothesen]] erzeugt, deren Übereinstimmung mit dem Datenmaterial er anschließend überprüft. Weitere Experimente müssen mit dem ernsthaften Ziel der [[Falsifikation]] (Widerlegung) unternommen werden. Nur in dem Ausmaß wie sich Theorien bewähren (der Falsifikation entziehen), kann relative Sicherheit gewonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Abduktion]]&amp;#039;&amp;#039; schließt von einem vorliegenden Resultat und einer möglichen oder spontan gebildeten [[Regel (Richtlinie)|Regel]] auf einen Fall. Um ein überraschendes [[Phänomen]] erklärbar zu machen, wird eine Regel hypothetisch eingeführt, damit das Resultat als sinnvoller Fall dieser Regel betrachtet werden kann. Abduktiv gewonnene Erkenntnisse können richtig sein, müssen es aber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis der Wissenschaft mischen sich induktive und deduktive Elemente ohne Probleme, so dass diese Frage mehr eine [[Wissenschaftstheorie|wissenschaftstheoretische]] und [[Weltanschauung|weltanschauliche]] Bedeutung besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bietet die Wissenschaft mit ihren Theorien einen Weg zu absoluter [[Wahrheit]] oder zu einer schrittweise stattfindenden Annäherung an die Wahrheit (der man sich jedoch nie ganz gewiss sein kann)&amp;lt;!-- konvergent --&amp;gt; oder ist Wahrheit nicht Teil der Wissenschaften &amp;lt;!-- Grenzwert liegt nicht im Definitionsbereich --&amp;gt; oder gibt es keine Wahrheit an sich? Die zweite, auf [[Karl Popper]] zurückgehende Position wird derzeit von der Mehrheit der Naturwissenschaftler bevorzugt, die erste gilt – aufgrund prinzipieller Erkenntnisse über Beobachtbarkeit – als überholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umgangssprache wird der Begriff meist im Sinne von „nur eine Theorie“ verstanden und bezieht sich dann lediglich auf besonders unsichere Erkenntnisse. Dies hat nicht viel mit der wissenschaftlichen Definition von Theorie zu tun und führt häufig zu Missverständnissen. Beispielsweise bedeutet der Begriff „[[Relativitätstheorie]]“ &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039;, dass die Erkenntnisse nicht gesichert seien. Selbstverständlich ist sie prinzipiell falsifizierbar, könnte also nicht zutreffen, aber das Teilwort &amp;#039;&amp;#039;-theorie&amp;#039;&amp;#039; kennzeichnet sie einzig als „in sich schlüssig“ und bis dato „nicht falsifiziert“ und grenzt sie von der Newton’schen Theorie – der [[Klassische Mechanik|klassischen Mechanik]] – ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriterien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minimalforderungen an theoretische Modelle sind im Allgemeinen, dass sie den Vorschriften der Logik und Grammatik entsprechen, [[Widerspruchsfreiheit|widerspruchsfrei]] (intern konsistent) sowie [[Falsifikation|überprüfbar]] sind. Voraussetzung dafür ist, dass die verwendeten [[Begriff (Philosophie)|Begriffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[explizit]] sind, das heißt, es muss Einigkeit bestehen über ihre Bedeutung, und&lt;br /&gt;
# empirisch verankert sind, d.&amp;amp;nbsp;h., sie müssen über [[Operationalisierung]]en mit Phänomenen verknüpft sein.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Asendorpf: &amp;#039;&amp;#039;Psychologie der Persönlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Springer-Verlag, 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob eine Theorie aber auf die Welt „passt“, muss sich [[Beobachtung|empirisch]] erweisen. Intern richtige und auch empirisch bestätigbare Theorien sollten darüber hinaus praktischen Nutzen haben &amp;#039;&amp;#039;(Praktikabilität)&amp;#039;&amp;#039; und nicht unnötig kompliziert sein &amp;#039;&amp;#039;([[Ockhams Rasiermesser]])&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gute Theorie soll weiterhin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;verträglich&amp;#039;&amp;#039; sein mit bereits bewährten älteren Theorien oder sie sogar in den eigenen Erklärungsbereich miteinschließen;&lt;br /&gt;
* [[Erklärung]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;wert besitzen, also z.&amp;amp;nbsp;B. nicht rein deskriptiv sein;&lt;br /&gt;
* [[Prognose]]n ermöglichen, die in der Praxis auch eintreffen, und damit [[Falsifizierbarkeit|falsifizierbar]] sein;&lt;br /&gt;
* [[Extension und Intension|extensiv]] sein, ihr Gegenstandsbereich soll also nicht zu speziell sein;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;befruchten&amp;#039;&amp;#039;, also andere Wissenschaftler zu weitergehenden Forschungen inspirieren.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Wottawa: &amp;#039;&amp;#039;Psychologische Methodenlehre&amp;#039;&amp;#039;. Juventa, 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere wichtige Forderungen an Theorien sind zum Beispiel die Möglichkeit, [[Axiom]]e für eine Theorie anzugeben, sowie die „Ausdruckskraft“ einer Theorie: Ist es möglich, die Theorie durch [[Endliche Menge|endlich]]/[[Abzählbarkeit|abzählbar]] viele Axiome zu beschreiben, so heißt sie &amp;#039;&amp;#039;endlich/abzählbar axiomatisierbar&amp;#039;&amp;#039;. Eine Theorie heißt &amp;#039;&amp;#039;(negations-)[[Vollständigkeit (Logik)|vollständig]]&amp;#039;&amp;#039; genau dann, wenn jeder [[Satz (Mathematik)|Satz]] ihrer zugrundeliegenden [[Sprache]] oder seine [[Negation]] [[Element (Mathematik)|Elemente]] der Theorie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Donald Davidson]] formuliert es knapp: &amp;#039;&amp;#039;Eine vernünftige Forderung, die man an eine wissenschaftliche Theorie stellen kann, ist die, dass es möglich sein sollte, eine Struktur dermaßen zu definieren, dass es möglich ist, Exemplifizierungen dieser Struktur empirisch zu ermitteln. Dazu sind Gesetze und Verallgemeinerungen nötig, die prognostizieren, was bei gegebenem beobachteten Input beobachtet werden wird.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Donald Davidson: &amp;#039;&amp;#039;Bedingungen für Gedanken.&amp;#039;&amp;#039; In: ders: &amp;#039;&amp;#039;Probleme der Rationalität.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, 2006, S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestandteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftstheoretisch ist es weitgehend üblich, folgende mögliche Elemente von Theorien zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hypothese|Grundannahmen]]: Dies sind Aussagen über die Grundstruktur der Realität und darüber, wie man sie untersuchen solle. Sie liegen allen Kernaussagen zugrunde. Darunter können [[Metaphysik|metaphysische]] (etwa [[Transzendenz|transzendente]] Aussagen über die Existenz und die Rolle von [[Gott]], Göttern, Geistern usw.), [[Kosmologie|kosmologische]] und [[Biologie|biologische]] Annahmen (Aussagen über die Struktur der unbelebten und belebten [[Natur]]), [[Anthropologie|anthropologische]] (Aussagen darüber, was Menschen seien) so wie [[Erkenntnistheorie|erkenntnistheoretische]] und pragmatische Annahmen und Vorgaben (etwa darüber, wie im jeweiligen Gegenstandsbereich Wissen erzielbar ist, wie Wissenschaftler arbeiten sollten) fallen. Die Gesamtheit dieser Grundannahmen macht einen wichtigen Aspekt dessen aus, was in Anknüpfung an [[Thomas Samuel Kuhn|Kuhn]] manchmal [[Paradigma]] genannt wird, sowie des [[Imre Lakatos|Lakatos’schen]] Begriffs des „Forschungsprogramms“.&lt;br /&gt;
* [[Grundbegriff]]e: Diese sind die „Bausteine“ der Theorie (dies können theoretische Terme wie etwa physikalische Größen und Entitäten sein).&lt;br /&gt;
* Theoriekern: Dieser besteht in den beschreibenden und [[Erklärung|erklärenden]] Aussagen. Die erklärenden Aussagen werden auch [[Hypothese]]n genannt, diese sind häufig als Wenn-Dann-Aussagen formuliert oder noch stärker formalisiert. Daneben können [[Prognose|prognostische]] und empfehlende Aussagen Teil einer Theorie sein.&lt;br /&gt;
* Messkonzepte: Hypothesen werden mit Indikatoren messbar gemacht ([[Operationalisierung|operationalisiert]]), um empirisch überprüft zu werden, z.&amp;amp;nbsp;B. kann dies durch eine Frage in einem Fragebogen geschehen.&lt;br /&gt;
* [[Empirie|Empirische]] Belege: [[Beobachtung]]en, die eine Theorie bestätigen oder widerlegen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der wissenschaftlichen Praxis enthalten Theorien diese Elemente in höchst unterschiedlichem Ausmaß; dies hängt u.&amp;amp;nbsp;a. vom [[Erkenntnisinteresse]] der jeweilig wissenschaftlich Tätigen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beschreibende und erklärende Aussagen können unterschiedlich gewichtet werden: in manchen Theorien hat die Beschreibung Vorrang, in anderen die Erklärungsversuche, wieder andere streben eine Balance an. Ein Übergewicht beschreibender Aussagen weisen häufig Theorien auf, die ein neues Forschungsgebiet erkunden.&lt;br /&gt;
* Prognostische und empfehlende Aussagen werden von manchen Wissenschaftlern gar nicht oder nur mit äußerster Vorsicht gemacht, andere betrachten diese als den Hauptzweck ihrer Arbeit (z.&amp;amp;nbsp;B. die anwendungsorientierten Naturwissenschaften oder Sozialwissenschaftler in der Politikberatung).&lt;br /&gt;
* Ein großer Unterschied besteht zwischen Wissenschaftlern, die ihre Theorien strikt auf empirische Überprüfung anlegen, und solchen, die dies weniger oder nicht tun. Erstere bemühen sich intensiv um plausible Methoden, ihre Hypothesen überprüfbar zu formulieren, messbar zu machen und empirisch zu überprüfen. Daher gibt es Theorien mit und solche (fast) ohne klare Hypothesen, Indikatoren und empirische Belege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Physik]]: Die Vorhersagen der klassischen [[Mechanik]] und der [[Relativitätstheorie|speziellen Relativitätstheorie]] unterscheiden sich beispielsweise deutlich, wenn die betrachteten Objekte sich mit Geschwindigkeiten nahe der [[Lichtgeschwindigkeit]] bewegen. Im [[Alltag]] kann man die Unterschiede nicht feststellen, da die klassische Mechanik der Grenzfall der speziellen Relativitätstheorie ist, wenn die Geschwindigkeit wesentlich geringer ist als die Lichtgeschwindigkeit. Daher ist die klassische Mechanik im Alltag die angemessene Theorie.&lt;br /&gt;
* Theoretische [[Astronomie]]: Ihre analytischen oder numerisch-physikalischen Modelle (etwa des Sonneninneren oder der Galaxienhaufen) müssen mit allen Beobachtungsdaten (Strahlung, Bahnbewegung usw.) übereinstimmen. Allenfalls sind die Modelle zu modifizieren oder zu verwerfen.&lt;br /&gt;
* [[Geometrie]]: &amp;#039;&amp;#039;Zu jeweils einer Geraden und einem Punkt, der nicht auf dieser Geraden liegt, gibt es genau eine Parallele durch diesen Punkt.&amp;#039;&amp;#039; Diese Aussage hat man lange versucht aus den anderen Axiomen der Geometrie zu folgern. Dadurch, dass man zeigen konnte, dass die Geometrien, in denen die Parallelenaussage nicht gilt, zu sinnhaften Modellen führen, ließ sich beweisen, dass die Parallelenaussage ein zu den übrigen Geometrieaxiomen unabhängiges Axiom ist (siehe [[nichteuklidische Geometrie]]).&lt;br /&gt;
* [[Mathematik]]: Der Mathematiker [[Georg Cantor]] schlug eine naive, d.&amp;amp;nbsp;h. informelle Definition für den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Menge&amp;#039;&amp;#039; vor. Die daraus resultierende Theorie erkannte er zwar als widersprüchlich (siehe [[Cantorsche Antinomie]]); dennoch genügt es in der Schulmathematik, mit dieser informellen Mengenlehre zu arbeiten. Mathematiker verwenden in der Regel die formale Theorie der [[Zermelo-Fraenkel-Mengenlehre]] (deren Widerspruchsfreiheit allerdings nicht beweisbar ist).&lt;br /&gt;
* In der [[Soziologie]] wurde – für die [[Sozialwissenschaften]] allgemein – das Konzept der [[Theorie mittlerer Reichweite]] entwickelt.&lt;br /&gt;
* Mehrere wissenschaftliche Theorien begründen die interdisziplinäre [[Evolutionsbiologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Theorie kann auch ein rein [[Algorithmus|algorithmisches]] Verfahren sein, wie zum Beispiel die [[Planetentheorie]] zur Berechnung der Positionen von Himmelskörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theorie und Forschungsfrage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Theorie gibt es keine Methoden und Messinstrumente, also existieren Methoden und Messinstrumente nur aufgrund theoretischer Vorannahmen, also nicht unabhängig von ihnen. Eine [[Forschungsfrage|Fragestellung]] wiederum steht am Beginn des Prozesses, eine Theorie auszuwählen, auf deren Basis diejenigen Faktoren herausgefiltert werden, die beim Sammeln von Daten entscheidend sein sollen. Die Wahl der Theorie, die zugrunde gelegt wird, und die Fragestellung am Beginn eines Forschungsprozesses hängen also eng zusammen. Von der theoretischen Perspektive, die eingenommen wird, ebenso wie von der forschenden Person hängt die Wahl des Themas ab, das konkrete Erkenntnisinteresse, für welche Methode man sich entscheidet und die Ergebnisse der Studie, so eine Einschätzung aus den Kommunikationswissenschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Meyen]], Maria Löblich, Senta Pfaff-Rüdiger, Claudia Riesmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Wie man das „richtige“ Lager findet und Qualität sichert: Dimensionen und Gütekriterien qualitativer Forschung.&amp;#039;&amp;#039; In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Qualitative Forschung in der Kommunikationswissenschaft. Eine praxisorientierte Einführung.&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-531-17380-1, S. 29–52, hier S. 33 und 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Naive Theorie]]&lt;br /&gt;
* [[Strukturalistisches Theorienkonzept]]&lt;br /&gt;
* [[Subjektive Theorien]]&lt;br /&gt;
* [[Theorievergleich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftstheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Balzer (Wissenschaftstheoretiker)|Wolfgang Balzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wissenschaft und ihre Methoden. Grundsätze der Wissenschaftstheorie. Ein Lehrbuch&amp;#039;&amp;#039;. Alber-Lehrbuch. Freiburg i.Br./ München 1997. (relativ allgemeinverständliche Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Balzer, M. Heidelberger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zur Logik empirischer Theorien&amp;#039;&amp;#039;. Berlin / New York 1983.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Balzer, C. Ulises Moulines, [[Joseph D. Sneed]]: &amp;#039;&amp;#039;An Architectonic for Science. The Structuralist Program&amp;#039;&amp;#039;. Reidel, Dordrecht 1987.&lt;br /&gt;
* Michael Gal: &amp;#039;&amp;#039;Was ist Theorie? Über Begriff, Vielfältigkeit und Nutzungsmöglichkeiten von Theorie in der Geschichtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: ders., Internationale Politikgeschichte. Konzeption – Grundlagen – Aspekte. Dresden/München (2. Aufl.) 2021, ISBN 978-3-95908-446-8, S. 125–164.&lt;br /&gt;
* R. N. Giere: &amp;#039;&amp;#039;Theories.&amp;#039;&amp;#039; In: W. H. Newton-Smith (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;A Companion to the Philosophy of Science&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Blackwell Companions to Philosophy.&amp;#039;&amp;#039; 18). Malden, Mass. 2000, S. 515–524. (statement view und non-statement view von Theorien)&lt;br /&gt;
* [[Thomas S. Kuhn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 25). 2., rev. Auflage. Frankfurt am Main 1976, ISBN 3-518-27625-5. (klassisches Buch zur Theoriendynamik; beschreibt irrationale „Paradigmenwechsel“ v.&amp;amp;nbsp;a. in der Geschichte der Naturwissenschaften)&lt;br /&gt;
* Theo A. F. Kuipers: &amp;#039;&amp;#039;Structures in Science. Heuristic Patterns Based on Cognitive Structures. An Advanced Textbook in Neo-Classical Philosophy of Science&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Synthese Library.&amp;#039;&amp;#039; 301). Dordrecht u.&amp;amp;nbsp;a. 2001. (anspruchsvoll und inhaltsreich; analytische Wissenschaftstheorie)&lt;br /&gt;
* [[Werner J. Patzelt]]: &amp;#039;&amp;#039;Formen und Aufgaben von ‚Theorieforschung‘ in den Sozialwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; In: Ethik und Sozialwissenschaften. Streitforum für Erwägungskultur. 1993, 4 (1), S. 111–123.&lt;br /&gt;
* Hendrikje Schauer, [[Marcel Lepper]]: &amp;#039;&amp;#039;Theorie. 100 Bücher nach 2001&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart/Weimar 2017, ISBN 978-1-4051-7666-8. (mit Leseliste, Übersetzungen, Chronologie, Register)&lt;br /&gt;
* [[Helmut Seiffert]], [[Gerard Radnitzky]]: &amp;#039;&amp;#039;Handlexikon der Wissenschaftstheorie&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Taschenbuch-Verlag, 1992, ISBN 3-423-04586-8.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Stegmüller]]: &amp;#039;&amp;#039;Probleme und Resultate der Wissenschaftstheorie und Analytischen Philosophie&amp;#039;&amp;#039;. Teilbände II/2 – 3. Berlin / Heidelberg / New York 1973/1986. (Theorienstruktur und Theoriendynamik; vielzitiert)&lt;br /&gt;
* [[Patrick Suppes]]: &amp;#039;&amp;#039;Representation and Invariance of Scientific Structures.&amp;#039;&amp;#039; Stanford 2002, ISBN 1-57586-333-2.&lt;br /&gt;
* [[Christian Thiel]]: &amp;#039;&amp;#039;Theorie.&amp;#039;&amp;#039; In: Jürgen Mittelstraß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Stuttgart/Weimar 1996, S. 260–270.&lt;br /&gt;
* [[Peter V. Zima]]: &amp;#039;&amp;#039;Was ist Theorie? Theoriebegriff und Dialogische Theorie in den Kultur- und Sozialwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;UTB.&amp;#039;&amp;#039; 2589). Tübingen u.&amp;amp;nbsp;a. 2004, ISBN 3-8252-2589-5. (mit ideologiekritischem Schwerpunkt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Joachim Ritter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre vom Ursprung und Sinn der Theorie bei [[Aristoteles]]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. Geisteswissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; 1). Westdt. Verlag, Köln/Opladen 1953, {{DNB|458785059}}, S. 32–54.&lt;br /&gt;
* [[Immanuel Kant]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Über den Gemeinspruch: Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis]]&amp;#039;&amp;#039;. 1793 (neuerer Abdruck in: Immanuel Kant: &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur Geschichtsphilosophie.&amp;#039;&amp;#039; reclam, Stuttgart 1985, ISBN 3-15-009694-4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beispiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kurt Lewin]]: &amp;#039;&amp;#039;Feldtheorie in den Sozialwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Huber, Bern/Stuttgart 1963.&lt;br /&gt;
* R. Westermann: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftstheorie und Experimentalmethodik. Ein Lehrbuch zur psychologischen Methodenlehre&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen u.&amp;amp;nbsp;a. 2000. (gut verstehbare Anwendung der analytischen Wissenschaftstheorie auf die Psychologie)&lt;br /&gt;
* Stephan Kammer, Roger Lüdeke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Texte zur Theorie des Textes&amp;#039;&amp;#039;. Reclam, Stuttgart 2005. (Quellentexte zur [[Texttheorie]] von Lotman, Barthes, Derrida, Bachtin, Ricoeur u.&amp;amp;nbsp;a.)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Schipperges]]: &amp;#039;&amp;#039;Theorica medicina.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1386–1388.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* {{SEP|https://plato.stanford.edu/entries/science-theory-observation/|Theory and Observation in Science|Jim Bogen}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Logik]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Mike Krüger</name></author>
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