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	<title>Teutoburger Wald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Teutoburger_Wald&amp;diff=13269&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JonasKonrad: Ergänzung Verlinkung zum Ort der Varusschlacht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Teutoburger_Wald&amp;diff=13269&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-28T22:21:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung Verlinkung zum Ort der Varusschlacht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME= Teutoburger Wald&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Osning)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|KARTE= Teutoburger Wald - Deutsche Mittelgebirge, Serie A-de.png&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG= Karte des Teutoburger Waldes mit [[Weserbergland]]&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= [[Barnacken]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 446.4&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH= [[Niedersachsen]] und [[Nordrhein-Westfalen]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE= [[Niedersächsisches Bergland|Niedersächsischen Berglandes]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ= Teil des&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51.895556&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 8.813611&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-NW/DE-NI&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE= 105&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teutoburger Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein bis {{Höhe|446.4|DE-NHN|link=1}}{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}} hohes [[Mittelgebirge]] im [[Niedersächsisches Bergland|Niedersächsischen Bergland]]. Es liegt heute in [[Niedersachsen]] und [[Nordrhein-Westfalen]] und erstreckt sich vom [[Tecklenburger Land]] vorbei an [[Osnabrück]] und durch [[Bielefeld]] bis nach [[Horn-Bad Meinberg]] im Südosten. Bis ins 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert trug der Gebirgszug mit dem südöstlich anschließenden [[Eggegebirge]] den Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Osning&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und wird manchmal auch heute noch so genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Willy Lippert: &amp;#039;&amp;#039;Das Eggegebirge und sein Vorland.&amp;#039;&amp;#039; Eggegebirgsverein, Bad Driburg, S.&amp;amp;nbsp;13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregional bekannt ist der Teutoburger Wald vor allem, weil man lange angenommen hat, dort habe die [[Varusschlacht]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Hermannsschlacht&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schlacht im Teutoburger Wald&amp;#039;&amp;#039;) zwischen Römern und Germanen im Jahr 9&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. stattgefunden. Heute gilt dies als eine von mehreren Möglichkeiten (siehe auch [[Theorien und Spekulationen zum Ort der Varusschlacht]]). Zu den touristischen Anziehungspunkten gehören das [[Hermannsdenkmal]] sowie die [[Externsteine]] und die [[Dörenther Klippen]]. Höchster Berg ist der [[Barnacken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Saltus Teutoburgiensis – Monumenta paderbornesia 1672.jpeg|mini|Beschreibung und Zuschreibung des Osning als den taciteischen &amp;#039;&amp;#039;Saltus Teutoburgiensis&amp;#039;&amp;#039; durch Ferdinand von Fürstenberg (2. Ausgabe von 1672)]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1616 wurde der „Osning“ durch den Geografen und Historiker [[Philipp Clüver]] in „Teutoburger Wald“ umbenannt&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Clüver: &amp;#039;&amp;#039;Germaniae antiquae libri tres&amp;#039;&amp;#039;. Leiden 1616.&amp;lt;/ref&amp;gt; –&amp;amp;nbsp;eine Übersetzung des Namens &amp;#039;&amp;#039;Teutoburgiensis saltus&amp;#039;&amp;#039; des Gebietes, wo dem römischen Schriftsteller [[Tacitus]] zufolge die [[Varusschlacht]] (&amp;#039;&amp;#039;clades Variana&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;die „Varusniederlage“) stattfand, in der ein römisches durch ein germanisches Heer unter Führung des Cheruskerfürsten [[Arminius]] besiegt wurde. Clüver gründete seine Annahme auf den dort vorhandenen [[Grotenburg|Teutberg]]. Als Erster schloss sich der [[Blomberg]]er Pastor [[Johannes Piderit]] 1627 dieser Meinung an.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Piderit: &amp;#039;&amp;#039;Chronicon comitatus Lippiae.&amp;#039;&amp;#039; Rinteln 1627.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eingang in den Sprachgebrauch fand der neue Name seit dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert maßgeblich durch [[Ferdinand von Fürstenberg (1626–1683)|Ferdinand von Fürstenberg]], Fürstbischof von Paderborn und Münster, der ihn 1669 in seine „[[Monumenta Paderbornensia]]“ übernahm und auch auf von ihm herausgegebenen Landkarten druckte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand von Fürstenberg: &amp;#039;&amp;#039;[[Monumenta Paderbornensia]], ex historia Romana, Francica, Saxonica eruta, novis inscriptionibus, figuris, tabulis geographicis ac notis …&amp;amp;nbsp;illustrata …&amp;amp;nbsp;Compendium vitae …&amp;amp;nbsp;Ferdinadaei, &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Panegyricus Paderbornensis&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039; Paderborn 1669.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute &amp;#039;&amp;#039;Osning&amp;#039;&amp;#039; genannt wird der im Südosten von [[Bielefeld]] rund um den [[Ebberg (Bielefeld)|Ebberg]] ({{Höhe|309.5|DE}}) befindliche Teil des Teutoburger Waldes. Umgangssprachlich wird der Name Teutoburger Wald in der Region oft als &amp;#039;&amp;#039;Teuto&amp;#039;&amp;#039; abgekürzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bestandteil vieler Firmennamen wie teuto.net, Teuto-Türen, Teutoglas, Teuto-Immobilien, oder von Veranstaltungen wie „Teuto ohne Auto“&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Abschnitt des Gebirges bei [[Bad Iburg]] heißt &amp;#039;&amp;#039;Iburger Wald&amp;#039;&amp;#039; und der Teil zwischen [[Oerlinghausen]] und [[Horn-Bad Meinberg]] &amp;#039;&amp;#039;Lippischer Wald&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Topografische Karte|DTK 100]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Historisierend wurde der Teutoburger Wald auch als &amp;#039;&amp;#039;Teutgebirg&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, so bei [[Ludwig Altenbernd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick-über-den-Teutoburger-Wald2.JPG|mini|Blick vom Hermannsdenkmal in Richtung Nordwesten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OS Herbstjahrmarkt Fernblick.jpg|mini|[[Gartlage#Halle Gartlage|Riesenrad-Blick]] über die südlichen Vororte Osnabrücks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Teutoburger Wald liegt im Niedersächsischen Bergland als Teil des [[Unteres Weserbergland|Unteren Weserberglands]]. Bis auf den Abschnitt im [[Landkreis Osnabrück]] in Niedersachsen gehört er zu Nordrhein-Westfalen. Er erstreckt sich auf rund 105&amp;amp;nbsp;km Länge vom [[Tecklenburger Land]] durch [[Ostwestfalen]] bis [[Horn-Bad Meinberg]] im Südosten. Dort liegt die Nahtstelle zum südwärts gerichteten [[Eggegebirge]] im Bereich des [[Knieberg (Teutoburger Wald)|Kniebergs]] ({{Höhe|365.1|DE}}). Südwestlich des Teutoburger Waldes liegt die [[Senne]] als sandiges Vorland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teutoburger Wald ragt zusammen mit dem nördlich gelegenen [[Wiehengebirge]] weit in die [[Norddeutsche Tiefebene]] hinein. Südwestlich des Mittelgebirges liegt die [[Westfälische Bucht]], östlich das [[Lipper Bergland]]. Der südöstliche Teil des Teutoburger Waldes wurde historisch auch &amp;#039;&amp;#039;Lippischer Wald&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lippescher Wald&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;Lipper Wald&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lipperwald&amp;#039;&amp;#039;) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Erhebungen des Teutoburger Waldes befinden sich mit dem Barnacken ({{Höhe|446.4|DE}}) in seinem Südostteil. In Richtung Nordwesten nehmen die Höhen des Gebirges kontinuierlich ab, bis es südsüdöstlich von [[Hörstel]] am [[Huckberg]] ({{Höhe|95.2|DE}}) seine niedrigste Stelle erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berge ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Bergen und Erhebungen im Teutoburger Wald}}&lt;br /&gt;
Der Teutoburger Wald geht im Südosten in das [[Eggegebirge]] über, so dass auf den ersten Blick nicht eindeutig ersichtlich ist, welcher Berg der höchste ist bzw. welcher Berg zu welchem Gebirge gehört. Diesbezüglich werden teils auch noch die Lippische und Preußische [[Velmerstot]] erwähnt, die aber, wie [[#Lage|oben]] beschrieben, [[geologisch]] gesehen zum Eggegebirge gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Barnacken]] ({{Höhe|446.4|DE}}) im äußersten Südosten des Teutoburger Waldes nordwestlich des Silberbachtals ist der höchste Berg des gesamten Gebirges. Die höchste Erhebung in seinem Mittelteil ist der [[Dörenberg]] ({{Höhe|331.2|DE}}) bei [[Georgsmarienhütte]] südlich von Osnabrück. Die nordwestlichste Kuppe (im Osning) über 200&amp;amp;nbsp;m ist der [[Leedener Berg]] ({{Höhe|202.4|DE}}) bei [[Leeden]] nördlich von [[Lengerich (Westfalen)|Lengerich]] und östlich von [[Tecklenburg]], rund 450&amp;amp;nbsp;m östlich der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;1]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebirgspass, auf dem die [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;2]] das Gebirge zwischen dem [[Eisgrundsberg]] ({{Höhe|268.1|DE}}) und dem Berg [[Auf dem Polle]] ({{Höhe|320.4|DE}}) sowie zwischen den Anschlussstellen &amp;#039;&amp;#039;Bielefeld-Süd&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bielefeld-Ost&amp;#039;&amp;#039; auf maximal etwa {{Höhe|219|DE}} Höhe überquert, wird [[Bielefelder Berg]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Bergen und Bergausläufern (teils lediglich Anhöhen des Teuto-Hauptkamms), im Teutoburger Wald und seinen Ausläufern gehören –&amp;amp;nbsp;sortiert nach Höhe in [[Meter]] (m) über [[Normalhöhennull]] (NHN; wenn nicht anders angeben in der Regel laut {{GeoQuelle|DE-NW|TIM}}) und mit nahen Ortschaften:&lt;br /&gt;
[[Datei:Teutoburgerwald.jpg|mini|[[Hermannsberg (Teutoburger Wald)]]]]&lt;br /&gt;
* [[Barnacken]] (446,4 m), Horn-Bad Meinberg-[[Horn-Bad Meinberg#Stadtgliederung|Holzhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Hohlestein (Teutoburger Wald)|Hohlestein]] (433,2 m), Schlangen-[[Kohlstädt]]; mit [[Hohlsteinhöhle]]&lt;br /&gt;
* Oberer [[Langenberg (Teutoburger Wald)|Langenberg]] (418,8 m), Horn-Bad Meinberg-Holzhausen&lt;br /&gt;
* [[Stemberg (Berg)|Stemberg]] (401,9 m), Horn-Bad Meinberg-Holzhausen, mit naher [[Ruine Falkenburg (Detmold)|Ruine Falkenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Bielstein (Teutoburger Wald)|Bielstein]] (393,6 m), Detmold-[[Hiddesen]], mit Sendeanlage&lt;br /&gt;
* [[Grotenburg]] (oder &amp;#039;&amp;#039;Teutberg&amp;#039;&amp;#039;; 386 m), Detmold-Hiddesen, mit [[Hermannsdenkmal]] und Ringwall&lt;br /&gt;
* [[Stapelager Berg]] (365,2 m)&lt;br /&gt;
* [[Knieberg (Teutoburger Wald)|Knieberg]] (365,1 m), Horn-Bad Meinberg, südöstlicher Endpunkt des Teutoburger Waldes&lt;br /&gt;
* [[Hermannsberg (Teutoburger Wald)|Hermannsberg]] (363,7 m)&lt;br /&gt;
* [[Großer Ehberg]] (339,6 m), Detmold-[[Pivitsheide V. L.]]&lt;br /&gt;
* [[Tönsberg]] (336,9 m), [[Oerlinghausen]], mit &amp;#039;&amp;#039;Hünenkapelle&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sachsenlager&amp;#039;&amp;#039;, Löns-Denkmal, Ehrenmal für Gefallene des 1.&amp;amp;nbsp;Weltkriegs, Windmühlenstumpf &amp;#039;&amp;#039;Kumsttonne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Dörenberg]] (331,2 m), [[Georgsmarienhütte]], mit [[Hermannsturm (Georgsmarienhütte)|Hermannsturm]] (Aussichtsturm)&lt;br /&gt;
* [[Hünenburg bei Bielefeld|Hünenburg]] (312,5 m), Bielefeld, ehemalige [[Fliehburg]] mit [[Fernsehturm|Fernmeldeturm]] und Aussichtsturm&lt;br /&gt;
* [[Ebberg (Bielefeld)|Ebberg]] (309,5 m), Bielefeld-[[Bielefeld-Senne|Senne]], mit &amp;#039;&amp;#039;[[Bismarckturm (Bielefeld)|Eisernem Anton]]&amp;#039;&amp;#039; (Aussichtsturm)&lt;br /&gt;
* [[Hankenüll]] (307,1 m), [[Dissen am Teutoburger Wald|Dissen]] und [[Borgholzhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Hollandskopf]] (306,6 m), Borgholzhausen&lt;br /&gt;
* [[Johannisegge]] (293 m), Borgholzhausen, mit &amp;#039;&amp;#039;Luisenturm&amp;#039;&amp;#039; (Aussichtsturm)&lt;br /&gt;
* [[Freeden (Berg)|Großer Freeden]] (269 m), Hilter, [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat-Richtlinien]]-Schutzgebiet&lt;br /&gt;
* [[Steinegge (Teutoburger Wald)|Steinegge]] (266 m), [[Dissen am Teutoburger Wald]]&lt;br /&gt;
* [[Hohnsberg]] (242 m), [[Bad Iburg]]&lt;br /&gt;
* [[Westerbecker Berg]] (235 m), [[Lienen]]&lt;br /&gt;
* [[Beutling (Wellingholzhausen)|Beutling]] (ca. 220 m), Melle-[[Wellingholzhausen]], Naturschutzgebiet, Aussichtsturm&lt;br /&gt;
* [[Urberg (Berg)|Urberg]] (218,1 m), Bad Iburg&lt;br /&gt;
* [[Leedener Berg]] (202,4 m), Tecklenburg-[[Leeden]]&lt;br /&gt;
* [[Johannisberg (Teutoburger Wald)|Johannisberg]] (197 m), [[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
* [[Kupferberg (Detmold)|Kupferberg]] (197 m), Detmold-[[Heidenoldendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Limberg (Teutoburger Wald)|Limberg]] (194,3 m), Bad Iburg, Absturzort von Zeppelin [[LZ 7]], 1910&lt;br /&gt;
* [[Lammersbrink]] (191,9 m), Georgsmarienhütte, mit [[Varusturm]]&lt;br /&gt;
* [[Dörenther Klippen]] (159 m), [[Ibbenbüren]]&lt;br /&gt;
* [[Klotenberg]] (159 m), [[Brochterbeck]]&lt;br /&gt;
* [[Hagenberg (Bad Iburg)|Hagenberg]] (139,2 m), Bad Iburg&lt;br /&gt;
* [[Birgter Berg]] (131,8 m), Hörstel-[[Birgte]]&lt;br /&gt;
* [[Lagerberg]] (128,2 m) Hörstel-[[Riesenbeck]]&lt;br /&gt;
* [[Riesenbecker Berg]] (134 m), Hörstel-Riesenbeck&lt;br /&gt;
* [[Bergeshöveder Berg]] (118,2 m), Hörstel-Riesenbeck&lt;br /&gt;
* [[Huckberg]] (95,2 m), Hörstel-[[Bevergern]], nordwestlicher Endpunkt des Teutoburger Waldes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserscheiden und Fließgewässer ===&lt;br /&gt;
Der mittlere Abschnitt des Teutoburger Waldes ist ein Bestandteil der [[Wasserscheiden in Deutschland|Weser-Ems-Wasserscheide]]. Sein äußerster Südosten, in dem sich der Lippische Wald und der oben erwähnte Barnacken befinden, ist ein Teil der [[Wasserscheiden in Deutschland|Rhein-Weser-Wasserscheide]]. Die beiden Wasserscheiden begegnen sich in einem [[Hydrographie|hydrographischen]] [[Wasserscheidepunkt]], der seit dem Jahr 2009 mit dem [[Dreiflussstein]] markiert ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hasequelle 07.jpg|mini|Hasequelle im Puschkental unweit des [[Hankenüll]]]]&lt;br /&gt;
Die längsten Fließgewässer, die den Teutoburger Wald entwässern, sind die [[Ems]] (ca.&amp;amp;nbsp;371&amp;amp;nbsp;km), [[Lippe (Fluss)|Lippe]] (ca.&amp;amp;nbsp;220&amp;amp;nbsp;km) und [[Hase (Fluss)|Hase]] (ca.&amp;amp;nbsp;170&amp;amp;nbsp;km). Zudem entspringen in dem im Mittelgebirge oder in seinem Vorland zahlreiche Bäche und mehrere kleine Flüsse (alphabetisch sortiert):&lt;br /&gt;
* Die [[Bever (Ems)|Bever]], vereinigt durch mehrere südwestwärts fließende Bäche, ist ein Ems-Nebenfluss.&lt;br /&gt;
* Die [[Dreierwalder Aa]] (Nordseite) fließt durch das Tal zwischen nordwestlichem Teutoburger Wald und dem [[Schafberg (Ibbenbüren)|Schafberg]] (westliche Fortsetzung des Wiehengebirges) nordwestwärts zur Ems.&lt;br /&gt;
* Die [[Düte]] entspringt am Nordosthang des Hohnsberges nordwestlich von [[Hilter]], fließt durch [[Georgsmarienhütte]] und mündet unterhalb von [[Osnabrück]] in die Hase.&lt;br /&gt;
* Die [[Ems]] entspringt wie die Lippe in der Senne, in der weitere Ems-Zuflüsse entstehen:&lt;br /&gt;
** Die [[Dalke]] mündet nach Aufnahme des [[Wapelbach]]es westlich von [[Gütersloh]] in die Ems.&lt;br /&gt;
** Der [[Sennebach]], mündet westlich von [[Rietberg]] rechtsseits in die Ems.&lt;br /&gt;
* Der [[Floethe]] entspringt nahe [[Tecklenburg]] und fließt als [[Bevergerner Aa]] an der Gebirgssüdseite entlang nach [[Rheine]], um dort als [[Hemelter Bach]] in die Ems zu münden.&lt;br /&gt;
* [[Glane (Ems)|Glane]] und [[Eltingmühlenbach]] entspringen bei [[Bad Iburg]] (Südseite) und münden nach ihrer Vereinigung bei [[Hembergen]] in die Ems.&lt;br /&gt;
* Die [[Hase (Fluss)|Hase]] fließt nordwärts zur Ems. Zehn Kilometer nördlich der Quelle zweigt von ihr die [[Else (Werre)|Else]] ab, um ostwärts in Richtung [[Weser]] zu fließen.&lt;br /&gt;
* Die [[Hessel]] fließt westwärts zur Ems.&lt;br /&gt;
* Der [[Aa (Werre)#Verlauf|Johannisbach]], größtes Fließgewässer von Bielefeld, heißt ab der Einmündung der Lutter [[Aa (Werre)|Aa]] und fließt ostwärts der [[Werre]] zu.&lt;br /&gt;
* Der [[Knochenbach (Werre)|Knochenbach]] in [[Detmold]] mit seinem längeren Zufluss, der [[Wiembecke (Berlebecke)|Wiembecke]], mündet in die Werre.&lt;br /&gt;
* Die [[Lippe (Fluss)|Lippe]], ein [[Rhein]]-Nebenfluss, entspringt bei [[Bad Lippspringe]] in der [[Senne]].&lt;br /&gt;
** Die [[Glenne]], im Oberlauf Haustenbach genannt, mündet westlich von [[Lippstadt]] in die Lippe.&lt;br /&gt;
** Die [[Thune (Fluss)|Thune]], im Oberlauf Strothe genannt, mündet als [[Lippe (Fluss)|Lippe]]-Zufluss in den [[Lippesee]].&lt;br /&gt;
* Die [[Lutter (Ems)|Lutter]] entspringt im [[Bielefelder Pass]]. Ursprünglich floss das gesamte Wasser der Lutterquellen in Richtung Ems, aber schon seit dem Mittelalter wird ein Teil in den Bohnenbach geleitet, der ab der Einleitungsstelle heute [[Lutter (Aa)|Lutter]] oder Lutterbach genannt wird und sich im Bielefelder Stadtteil [[Milse]] mit dem Johannisbach vereinigt.&lt;br /&gt;
* Die [[Warmenau (Fluss)|Warmenau]], Grenze von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen im Raum [[Melle]], entspringt nördlich von [[Werther (Westf.)|Werther]] im [[Ravensberger Hügelland]] und fließt der Else zu.&lt;br /&gt;
* Die [[Werre]] entspringt bei [[Detmold]] wenige Kilometer östlich des Kammgebirges im [[Lippisches Bergland|Lippischen Bergland]], nimmt in [[Herford]] die Aa und bei [[Löhne]] die Else auf, bevor sie bei [[Bad Oeynhausen]] in die Weser mündet.&lt;br /&gt;
* Die [[Windwehe]] entspringt in [[Oerlinghausen]] am Nordhang des Gebirges, fließt durch [[Leopoldshöhe]] und mündet in die [[Lutter (Aa)|Lutter]] (Lutterbach).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturparks ===&lt;br /&gt;
Fast der gesamte Teutoburger Wald gehört zwei direkt benachbarten [[Naturpark]]s an: In seinem Nordwestteil (nordwestlich von Bielefeld) und im nördlich gelegenen Wiehengebirge liegt der 1220&amp;amp;nbsp;km² große [[Natur- und Geopark TERRA.vita]] und im Südostteil (südöstlich von Bielefeld) und im Eggegebirge mit Randgebieten südwärts bis zum [[Diemel]]tal der 2711&amp;amp;nbsp;km² große [[Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge]] (besonders früher auch &amp;#039;&amp;#039;Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald&amp;#039;&amp;#039; genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städte ===&lt;br /&gt;
Die größten Städte am Teutoburger Wald sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Bielefeld]] (NW, 334.002 Einwohner)&lt;br /&gt;
# [[Osnabrück]] (NI, 165.034  Einwohner)&lt;br /&gt;
# [[Detmold]] (NW, 73.969 Einwohner)&lt;br /&gt;
# [[Ibbenbüren]] (NW, 51.888 Einwohner)&lt;br /&gt;
# [[Georgsmarienhütte]] (NI, 31.790 Einwohner)&lt;br /&gt;
# [[Lengerich (Westfalen)|Lengerich]] (NW, 22.234 Einwohner)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
=== Entstehungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die geologische Entstehung des Teutoburger Waldes begann am Ende des [[Mesozoikum]]s vor etwa 65–70 Millionen Jahren. Als Auswirkung der [[Saxonische Bruchschollentektonik|Saxonischen Bruchschollentektonik]] kam es zu einem [[Tektogenese|Bruch]] zwischen den Großschollen der Rheinischen Masse und dem Niedersächsischen Tektogen; dieser Bruch wird heute als Osning-Spalte bezeichnet. Die nördliche Scholle schob sich über die südliche, richtete deren Gesteinsschichten teils senkrecht auf und ließ sie zum Teil sogar umkippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesteinsschichten, aus denen sich der Teutoburger Wald später wie beschrieben auffaltete, waren entstanden, als die Region während des Mesozoikums bis vor rund 65,5 Millionen Jahren nahezu durchgängig von Meeren bedeckt war. Auf dem Meeresgrund bildeten sich zunächst in der [[Trias (Geologie)|Trias]], einem für die Bildung der Gesteine des Teutoburger Waldes wichtigen Zeitabschnitt zwischen 251 und 199,6 Millionen Jahren vor heute, überaus mächtige [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimentablagerungen]]. Diese setzten sich zusammen aus vom Festland eingeschwemmtem Material, in der Hauptsache Sanden, und den Kalkschalen von Meerestieren. Weitere Sedimentschichten entstanden in der unteren und in der oberen Kreidezeit (ebenfalls Sande und Kalke). Die kreidezeitlichen Sedimente bilden vor allem im Nordteil des Teutoburger Waldes die Hauptkämme. Unter ihrem eigenen Druck verfestigten sich die Sedimente. Aus dem Sand bildete sich [[Sandstein]] und aus den Kalkablagerungen [[Kalkstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wesentlichen Anteil am heutigen Erscheinungsbild des Teutoburger Waldes mit seinen ausgeprägten Längstälern hatten zudem die Eiszeiten des [[Quartär (Geologie)|Quartär]] mit ihren starken [[Erosion (Geologie)|Erosionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Teutoburger Wald Panorama.jpg|800|Teutoburger Wald in Lippe, links die [[Grotenburg]], rechts der [[Stapelager Berg]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kämme ===&lt;br /&gt;
Zum großen Teil besteht der Teutoburger Wald aus drei parallelen Kämmen, von denen der nordöstliche und der südwestliche an vielen Stellen von Durchbruchstälern durchschnitten werden, während der mittlere nur an wenigen Stellen und überwiegend nur gering eingeschnitten ist. Die Kämme sind durch die unterschiedliche Härte der hier schräg aus der Tiefe hervortretenden Gesteinsschichten entstanden. Das Gebirge hat nur wenige sichtbare Felsen, darunter sind die [[Dörenther Klippen]] im Nordwesten und die [[Externsteine]] im Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geologisch älteste Kamm ist der nördliche, der aus Muschelkalk des Trias besteht. Aus der [[Kreide (Geologie)|Unterkreide]] stammt der mittlere Kamm, zugleich der Hauptkamm des Teutoburger Waldes, dessen höchste Erhebung der [[Barnacken]] ({{Höhe|446.4|DE}}) ist. Dieser Kamm wird aus [[Osning-Sandstein]] gebildet. Geologisch am jüngsten ist der südliche Kamm aus Kalkstein der [[Kreide (Geologie)|Oberkreide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besiedlungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Das schmale Kammgebirge des Teutoburger Waldes war –&amp;amp;nbsp;wie das [[Wiehengebirge]] und das [[Wesergebirge]]&amp;amp;nbsp;– vermutlich kaum besiedelt. In diesen Gebirgen wurden aber [[Burg]]en errichtet, wobei bevorzugt in die Ebene vorspringende Bergkuppen ausgenutzt wurden. Dort waren sie nur wenige Kilometer vom besiedelten Flachland entfernt, hatten gute Verbindung dorthin und konnten leicht erreicht werden. Zu den Flucht- oder [[Volksburg]]en der „[[Rhein-Weser-Germanen]]“ (vgl. [[Cherusker]]) um Christi Geburt sind (laut [[Gerhard Mildenberger]]) die [[Grotenburg]] (am Hermannsdenkmal), die [[Hünenburg bei Bielefeld]] und der [[Tönsberg]] in [[Oerlinghausen]] zu rechnen. Bei der [[Löwenburg (Lämershagen)|Löwenburg]] in [[Lämershagen-Gräfinghagen|Lämershagen]], einem Bielefelder Stadtteil im Stadtbezirk [[Stieghorst]], handelt es sich ebenfalls um eine [[Wallburg]], die bis ins Hochmittelalter genutzt wurde. Ihr Name bezieht sich auf [[Heinrich der Löwe|Heinrich den Löwen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es im Teutoburger Wald zwei Ritterburgen, heute mehr rekonstruiert als original: Die [[Burg Ravensberg]] bei [[Borgholzhausen]] gab dem [[Ravensberger Land]] den Namen. Später verlegten die [[Grafschaft Ravensberg|Grafen von Ravensberg]] ihren Hauptsitz auf die [[Sparrenburg]] in Bielefeld, deren [[Sparren (Heraldik)|Sparren]] heute Wappenzeichen der Stadt Bielefeld und des ganzen Ravensberger Landes ist und die bis in die ersten Jahrzehnte [[Kurfürstentum Brandenburg|brandenburgischer]] Herrschaft Verwaltungssitz der Region war.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Grafensitz war die [[Burg Tecklenburg]] in [[Tecklenburg]]. Nachdem die [[Grafschaft Tecklenburg]] an [[Preußen]] gekommen war, wurde sie 1744 auf Anordnung der preußischen Regierung weitgehend abgerissen. Die Region ist nach diesem Grafensitz als [[Tecklenburger Land]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätmittelalter, der Zeit der geringsten Wald- und ausgedehntesten Ackerflächen in Mitteleuropa, wurden auch Kammlagen landwirtschaftlich genutzt, die heute wieder bewaldet sind. Eine ehemalige nicht wieder aufgeforstete Ackerfläche dieser Art ist die Ochsenheide in Bielefeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Naturpark Teutoburger Wald-Eggegebirge.png|mini|[[Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge]]]]&lt;br /&gt;
Touristisch versteht sich die „Urlaubsregion Teutoburger Wald“ als über den reinen Höhenzug des Teutoburger Waldes hinausgehend. Die gesamte Region Ostwestfalen-Lippe (Regierungsbezirk Detmold) und darüber hinaus wird unter Teutoburger Wald vermarktet. Dabei macht man sich die relative Bekanntheit des Begriffs in Deutschland zu Nutze. Die Akzeptanz und die Identifikation mit dem Begriff Teutoburger Wald ist innerhalb der Region Ostwestfalen-Lippe unterschiedlich stark ausgeprägt. Seit dem Jahr 2001 engagiert sich der Natur- und Geopark TERRA.vita im Bereich des Teutoburger Waldes westlich von Bielefeld und erschließt insbesondere landschaftsgeschichtliche Sehenswürdigkeiten für Besucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandern ===&lt;br /&gt;
Fast alle bewaldeten Berge des Teutoburger Waldes sind mit einem ausgedehnten Wegenetz attraktiv zum [[Wandern]]. Zumeist über seinen Hauptkamm führt als Teil der [[Hermannshöhen]] der 156&amp;amp;nbsp;km lange [[Hermannsweg]], einer der deutschen Fernwanderwege. Seit dem 5. September 2008 ist er ein vom [[Deutscher Wanderverband|Deutschen Wanderverband]] zertifizierter [[Wandersiegel|Qualitätswanderweg]]. Zwischen den Bergen [[Bielstein (Teutoburger Wald)|Bielstein]] im Westen und [[Grotenburg]] im Osten liegt das in Nord-Süd-Richtung verlaufende und bei Wanderern beliebte [[Heidenbach (Werre)|Heidenbachtal]].&lt;br /&gt;
Ebenfalls nach den Kriterien des Deutschen Wanderverbands zertifiziert ist der Eggeweg, der zusammen mit dem Hermannsweg als [[Hermannshöhen]] beschildert und beworben wird. Weitere zertifizierte Wege in der Urlaubsregion Teutoburger Wald sind der [[Paderborner Höhenweg]], der [[Viaduktwanderweg]] bei Altenbeken und der [[Hansaweg]] zwischen Herford und Hameln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheit ===&lt;br /&gt;
Die Urlaubsregion Teutoburger Wald weist mit insgesamt sieben Heilbädern eine recht hohe Angebotsdichte im Bereich Gesundheit auf. Neben klassischen Kur- und Rehaaufenthalten entwickelt sich zunehmend auch privatbezahlter Gesundheitsurlaub, der nicht mit Wellness im engeren Sinne identisch ist. Die medizinische Kompetenz der Kliniken und Hotelangebote werden dabei verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Arminius1.jpg|mini|[[Hermannsdenkmal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Externsteine pano.jpg|mini|[[Externsteine]]]]&lt;br /&gt;
Zu den Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten im oder nahe dem Teutoburger Wald gehören:&lt;br /&gt;
* [[Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen]], Freilichtmuseum am Barkhauser Berg&lt;br /&gt;
* [[Dörenther Klippen]], Sandstein-Felsformation mit Felsen &amp;#039;&amp;#039;Hockendes Weib&amp;#039;&amp;#039;; bei Ibbenbüren&lt;br /&gt;
* [[Donoperteich]], in einem Naturschutzgebiet zwischen Hiddesen und Pivitsheide V.&amp;amp;nbsp;H.&lt;br /&gt;
* [[Eggegebirge]], direkt südöstlich an den Teutoburger Wald anschließendes Nachbargebirge&lt;br /&gt;
* [[Externsteine]], Sandstein-Felsformation; bei Horn-Bad Meinberg&lt;br /&gt;
* [[Römerlager Bielefeld-Sennestadt]], Römisches Marschlager aus der Zeit um Christi Geburt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ingo Kalischek |url=https://www.lz.de/ueberregional/owl/22445236_Einzigartiger-Fund-in-Westfalen-Roemerlager-in-Bielefeld-entdeckt.html |titel=Einzigartiger Fund in Westfalen: Römerlager in Bielefeld entdeckt |werk=Lippische Landeszeitung |datum=2019-05-02 |abruf=2019-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ruine Falkenburg (Detmold)|Ruine Falkenburg]], Ruine einer 1190 bis 1194 erbauten Burg; bei Detmold-Berlebeck&lt;br /&gt;
* [[Fürstenallee (Kreis Lippe)|Fürstenallee]], historischer Abschnitt der heutigen Landesstraße&amp;amp;nbsp;937; südlich der Gauseköte&lt;br /&gt;
* [[Gauseköte]], Passhöhe im Teutoburger Wald&lt;br /&gt;
* [[Hermannsdenkmal]], 1838 bis 1875 erbautes Denkmal; bei Detmold-Hiddesen&lt;br /&gt;
* [[Hermannsturm (Georgsmarienhütte)|Hermannsturm]], Aussichtsturm auf dem Dörenberg; bei Georgsmarienhütte&lt;br /&gt;
* [[Hermannsweg]], Wanderweg als Teil des Hermannshöhenweges auf dem Gebirgshauptkamm&lt;br /&gt;
* [[Burg Ravensberg]], 1080 errichtet; bei Borgholzhausen&lt;br /&gt;
* [[Sparrenburg]], vor 1250 errichtet; in Bielefeld&lt;br /&gt;
* Seit 2018 befindet sich in [[Bad Iburg]] auf dem [[Urberg (Berg)|Urberg]] einer der ersten [[Weinberg]]e in Niedersachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Mielert]]: &amp;#039;&amp;#039;Urväterland.&amp;#039;&amp;#039; L. Holzwarth-Verlag, Bad Rothenfelde 1927.&lt;br /&gt;
* Naturschutzzentrum Senne (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Senne und Teutoburger Wald.&amp;#039;&amp;#039; tpk-Regionalverlag, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-936359-32-9.&lt;br /&gt;
* Peter Wells: &amp;#039;&amp;#039;Die Schlacht im Teutoburger Wald.&amp;#039;&amp;#039; Albatros, Düsseldorf 2009, ISBN 978-3-491-96246-0.&lt;br /&gt;
* [[Birgit Meineke (Germanistin)|Birgit Meineke]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Teutoburgiensis saltus bei Tacitus. Grenzen und Möglichkeiten einer Deutung.&amp;#039;&amp;#039; In: Eckhard Meineke, Heinrich Tiefenbach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mikrotoponyme. Jenaer Symposion 1.&amp;amp;nbsp;und 2.&amp;amp;nbsp;Oktober 2009&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Jenaer Germanistische Forschungen. Neue Folge.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;32). Winter, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-8253-5949-2, S.&amp;amp;nbsp;99–130.&lt;br /&gt;
* [[Karl Erich Andrée]]: [https://archive.org/stream/derteutoburgerw00andrgoog#page/n2/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Der Teutoburger Wald bei Iburg.&amp;#039;&amp;#039;] Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doctorwürde der hohen philosophischen Fakultät der Georg-August-Universität zu Göttingen, Druck von Louis Hofer, Göttingen 1904, auf archive.org.&lt;br /&gt;
* [[Oswald Reißert]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Weserbergland und der Teutoburger Wald.&amp;#039;&amp;#039; Velhagen und Klasing, Bielefeld 1909.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Karsten Mosebach]]; Florian Möllers&lt;br /&gt;
   |Titel=Auf stillen Pfaden : Streifzüge durch den Geo.Naturpark im [[Osnabrücker Land]], Teutoburger Wald und [[Wiehengebirge]]&lt;br /&gt;
   |Auflage=&lt;br /&gt;
   |Verlag=Meinders und Elstermann&lt;br /&gt;
   |Ort=Belm bei Osnabrück&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88926-889-7&lt;br /&gt;
   |Umfang=112}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmdokumentation ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wildschweine im Teutoburger Wald&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche TV-Dokumentation (2007) von [[Günter Goldmann]], 44 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Fiktion ==&lt;br /&gt;
Im Film [[Crash 2030 – Ermittlungsprotokoll einer Katastrophe]] gibt es am 6. August 2030 einen Waldbrand bei dem auch das [[Hermannsdenkmal]] zerstört wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Teutoburg Forest|Teutoburger Wald}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hermannshoehen.de/ &amp;#039;&amp;#039;Hermannshöhen – Hier läuft das Leben!&amp;#039;&amp;#039;], Informationen zum Wandern auf dem Kamm des Teutoburger Waldes, hermannshoehen.de&lt;br /&gt;
* [http://www.teutoburgerwald.de/ &amp;#039;&amp;#039;Urlaub &amp;amp; Freizeit im Teutoburger Wald&amp;#039;&amp;#039;], Urlaubs- und Freizeitregion Teutoburger Wald / Teutoburger Wald Tourismus, auf teutoburgerwald.de&lt;br /&gt;
* [http://www.biostation-gt-bi.de/artenschutz/index.php?page=3&amp;amp;id=1 &amp;#039;&amp;#039;Teutoburger Wald&amp;#039;&amp;#039;] (Artenschutzhandbuch Kreis Gütersloh), biostation-gt-bi.de&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Terra Vita:&amp;#039;&amp;#039; [http://www.naturpark-terravita.de/ &amp;#039;&amp;#039;Naturpark- und Geopark Nördlicher Teutoburger Wald, Wiehengebirge, Osnabrücker Land&amp;#039;&amp;#039;], auf naturpark-terravita.de&lt;br /&gt;
* [http://www.naturpark-teutoburgerwald.de/ &amp;#039;&amp;#039;Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge&amp;#039;&amp;#039;], auf naturpark-teutoburgerwald.de&lt;br /&gt;
* [http://www.westfaelische-geschichte.de/web840 &amp;#039;&amp;#039;Arminius / Varus. Die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr.&amp;#039;&amp;#039;] Informationen und Ressourcen zur Varusschlacht und ihrer Rezeption im Internet-Portal „Westfälische Geschichte“ des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte, Münster, auf westfaelische-geschichte.de&lt;br /&gt;
* [http://www.geo-iburg.de/ &amp;#039;&amp;#039;Geologie und der Abbau von Bodenschätzen im Gebiet der heutigen Stadt Bad Iburg&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;(Teutoburger Wald)&amp;#039;&amp;#039;, aus geo-iburg.de.vu&lt;br /&gt;
* Landschaftssteckbriefe des [[Bundesamt für Naturschutz|Bundesamts für Naturschutz]] (BfN), auf bfn.de:&lt;br /&gt;
** [http://www2.bfn.de/0311_landschaft.html?&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Blandschaft%5D=547&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Baction%5D=show&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Bcontroller%5D=Landschaft&amp;amp;cHash=ffb7d3d42e9943e7f8c5d21adac4ede4 &amp;#039;&amp;#039;Bielefelder Osningkamm&amp;#039;&amp;#039;] (Nr. 53002)&lt;br /&gt;
** [http://www.bfn.de/0311_landschaft.html?&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Blandschaft%5D=546&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Bbundesland%5D=15&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Baction%5D=show&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Bcontroller%5D=Landschaft&amp;amp;cHash=aa1d3bb3060a09182d394940093e4fbb &amp;#039;&amp;#039;Werther-Oerlinghausener Osning-Vorberge&amp;#039;&amp;#039;] (Nr. 53001)&lt;br /&gt;
** [http://www.bfn.de/0311_landschaft.html?&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Blandschaft%5D=599&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Bbundesland%5D=15&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Baction%5D=show&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Bcontroller%5D=Landschaft&amp;amp;cHash=6ec66f090e687e45ef199c08d42e14cb &amp;#039;&amp;#039;Osnabrücker Osning&amp;#039;&amp;#039;] (Nr. 53401)&lt;br /&gt;
** [http://www.bfn.de/0311_landschaft.html?&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Blandschaft%5D=600&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Bbundesland%5D=15&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Baction%5D=show&amp;amp;tx_lsprofile_pi1%5Bcontroller%5D=Landschaft&amp;amp;cHash=a98b797672802740474d3ee0d4a00dc2 &amp;#039;&amp;#039;Südliches Osningvorland&amp;#039;&amp;#039;] (Nr. 53402)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4059592-4|LCCN=sh85134237|VIAF=239889993}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teutoburger Wald| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geographie (Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geographie (Tecklenburger Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JonasKonrad</name></author>
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