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	<title>Tempel - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;VonWolke am 23. September 2025 um 17:58 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tigowa 1999 Kankali-Devi-Tempel.jpg|mini|hochkant=1.2|Kankali-Devi-Tempel bei [[Tigawa]], Nordindien, (um 420)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Side View of Gangaikonda Cholapuram Temple..JPG|mini|hochkant=1.2|Südindischer Tempel: Brihadisvara-Tempel, [[Gangaikonda Cholapuram]], (um 1030)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Khajuraho - Kandariya Mahadeo Temple.jpg|mini|hochkant=1.2|Nordindischer Tempel: [[Kandariya-Mahadeva-Tempel]], [[Khajuraho]] (um 1050)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tempel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (über [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;tëmpal&amp;#039;&amp;#039;, ‚Heiligtum‘, mit anderen christlichen Wörtern im 8. Jahrhundert entlehnt von [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;templum&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Hrsg. von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck (deklariert als „21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 776.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist die deutsche Bezeichnung von [[Gebäude]]n, die seit dem [[Neolithikum]] in vielen [[Religion]]en als [[Heiligtum]] dienten. Von der Grundbedeutung des Wortes ausgehend ist lateinisch &amp;#039;&amp;#039;templum&amp;#039;&amp;#039; (in den [[antike]]n Religionen, der [[Etruskische Religion|etruskischen]] und [[Römische Religion|römischen Religion]]) zunächst nichts anderes als ein vom Bereich des [[Profan]]en abgegrenzter Bezirk, in dem [[Augur]]en die Beobachtung und Deutung des [[Auspizien|Vogelfluges]] und anderer Zeichen ausübten. In der altgriechischen Religion war der Tempel der Aufbewahrungsort für das [[Götterbild]], während die Gottesverehrung und das rituelle Opfer im Freien, am [[Altar]], der sich ebenfalls innerhalb des [[Temenos]] genannten heiligen Bezirks befand, stattfanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Charakteristiken ==&lt;br /&gt;
Ein Tempel (von lateinisch &amp;#039;&amp;#039;templum&amp;#039;&amp;#039;: „der vom Augur mit dem Stab am Himmel und auf der Erde abgegrenzte Beobachtungsbezirk, innerhalb dessen der Vogelflug beobachtet werden soll, oder der Aussichtsplatz für die Vogelschau“, später „jeder geweihte Bezirk“)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alois Walde]]: &amp;#039;&amp;#039;Lateinisches etymologisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, besorgt von [[Johann Baptist Hofmann]]. Band 2. Winter, Heidelberg 1954, S. 659–660 ([https://archive.org/details/walde/page/n1569/mode/1up Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; kann als eine [[Überbauung]] eines [[heilig|sakralen]] Ortes ([[Kultstätte]], [[Sakralbau]]) definiert werden, der bestimmte charakteristische Merkmale aufweist:&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Schwebel: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbau, heiliger Raum und architektonische Gestalt.&amp;#039;&amp;#039; In: Kunst und Kirche 3/2005, S. 148–154 ([https://www.theomag.de/42/hs4.htm online auf theomag.de]), [[Richard Kieckhefer]]: &amp;#039;&amp;#039;Theology in Stone: Church Architecture from Byzantium to Berkeley.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 2004, ISBN 978-0-19-515466-5, S. 8–20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ein Tempel ist im Allgemeinen ein Ort, der als [[heilig]] angesehen wird und der mit [[Spiritualität|spirituell]]-[[religion|religiösen]] Praktiken und Glaubensüberzeugungen verbunden ist;&amp;lt;ref&amp;gt;Bettina von der Forst: &amp;#039;&amp;#039;Eros im sakralen Raum. Zur Interdependenz von Raumdiskurs und Liebessemantik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Romanische Literaturen und Kulturen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). University of Bamberg Press, Bamberg 2008, ISBN 978-3-923507-33-7, S. 11–24 ([https://fis.uni-bamberg.de/server/api/core/bitstreams/4f6ca28c-4ef4-4727-a3cc-a968e706f2a0/content Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Tempel zeichnen sich durch spezifische [[Baustil|architektonische Stile]] und Gestaltungen aus, die oft [[Symbol|symbolische]] Bedeutung haben, die religiöse Funktion des Gebäudes betonen;&amp;lt;ref&amp;gt;Jae-Lyong Ahn: &amp;#039;&amp;#039;Altar und Liturgieraum im römisch-katholischen Kirchenbau. Eine bauhistorische Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung der Veränderung des Standorts des Altars nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965).&amp;#039;&amp;#039; Dissertationsschrift, Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, Aachen 2004, S. 9–13 ([https://publications.rwth-aachen.de/record/59685/files/Ahn_Jae-Lyong.pdf Digitalisat]); Christiane Brosius, Axel Michaels, Paula Schrode (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ritual und Ritualdynamik. Schlüsselbegriffe, Theorien, Diskussionen.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2013, ISBN 978-3-8252-3854-4, S. 32–38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* innerhalb eines Tempels bzw. einer Tempelanlage gibt es oft spezielle Bereiche, die für [[Ritual]]e, [[Gebet]]e, [[Kult#Religiöse Funktion von Kulten|Kulte]], [[Opfer (Religion)|Opferungen]] oder [[Zeremonie]]n genutzt werden;&lt;br /&gt;
* in vielen [[Kultur]]en sind Tempel Orte, die nur bestimmten Personen ([[Priester]]) oder unter bestimmten Bedingungen zugänglich sind, bzw. Kompartimente innerhalb des Gesamtkomplexes, was ihre sakrale Bedeutung verstärkt;&lt;br /&gt;
* Tempel sind häufig mit Symbolen und Kunstwerken ([[Bildende Kunst]]) geschmückt, die religiöse Geschichten oder Glaubensüberzeugungen darstellen und die spirituelle Atmosphäre des Ortes fördern.&amp;lt;ref&amp;gt;Maximilian Gigl: &amp;#039;&amp;#039;Sakralbauten. Bedeutung und Funktion in säkularer Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kirche in Zeiten der Veränderung. &amp;#039;&amp;#039; Band 3). Herder, Freiburg im Breisgau 2020, ISBN 978-3-451-38823-1, S. 28 f.; 53 f. ([https://epub.ub.uni-muenchen.de/94511/1/Gigl_Sakralbauten.pdf Digitalisat]); {{WiBiLex |Autor=Peter Hirschberg |Referenz=46879 |Titel=Heilige Stätten |Datum=2018-09-20 |Abruf=2024-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Bauten, auf die die Bezeichnung direkt angewendet wird, sind die Tempel von [[Göbekli Tepe]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt114&amp;quot;&amp;gt;Klaus Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Sie bauten die ersten Tempel. Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger. Die archäologische Entdeckung am Göbekli Tepe.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; (ab ca. 9600 v. Chr.) und die [[Megalithische Tempel von Malta|maltesischen Tempel]] (ab 3800 v. Chr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ägyptische Tempel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hatschepsuttempel.jpg|mini|[[Totentempel der Hatschepsut]] aus dem [[Altes Ägypten|alten Ägypten]] in [[Deir el-Bahari]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ägyptischer Tempel}}&lt;br /&gt;
Zu den ältesten steinernen Tempelbauten gehören die nur teilweise erhaltenen [[Totentempel]] der Ägypter, die in der Frühzeit vielerorts an die Grabbauten der [[Pharao]]nen ([[Mastaba]]s und [[Pyramide (Bauwerk)|Pyramide]]n) gebunden waren; später lösten sich viele Tempel aus der Bindung an den Pharaonenkult und bildeten eigenständige, aus mehreren hintereinander liegenden und von riesigen [[Pylon (Ägypten)|Pylonen]] unterteilte Baukomplexe – so der riesige, über einen langen Zeitraum erbaute und dem Gott [[Amun-Re]] geweihte [[Karnak-Tempel]] bei [[Luxor]]. Im [[Tal der Könige]] finden sich nur noch Grabstätten, aber keine religiösen Bauwerke mehr; bedeutende Ausnahmen stellen jedoch die Totentempel aus der dem Tal der Könige gegenüberliegenden Nekropole von [[Deir el-Bahari]] dar, allen voran der [[Totentempel der Hatschepsut]] († um 1450 v. Chr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tempel in Mesopotamien ==&lt;br /&gt;
Eine wichtige Bauform der [[Mesopotamien|mesopotamischen]] Tempel war die [[Zikkurat]]. Es war ein Tempelturm in Form einer [[Stufenpyramide]], wobei sich das Allerheiligste auf der obersten Plattform befand. Zumindest auf einigen Zikkuraten wurde nach der Überlieferung hier die [[Heilige Hochzeit]] zwischen dem König und einer Priesterin als Vertreterin der Stadtgöttin vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die israelitischen Heiligtümer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:19 Shrine of the Book 005.jpg|mini|[[Herodianischer Tempel]], bildliche Rekonstruktion]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Jerusalemer Tempel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hebräer]] besaßen jeweils nur ein einziges offizielles Heiligtum zur gleichen Zeit, obgleich es weitere untergeordnete Heiligtümer gab. Das älteste israelitische Heiligtum war der [[Mischkan]] bzw. die [[Stiftshütte]], auch „Zelt der Zusammenkunft“ (hebr. &amp;#039;&amp;#039;אֹהֶל מוֹעֵד&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;ohel mo&amp;#039;ed&amp;#039;&amp;#039;) genannt, von dem in der [[Hebräische Bibel|Hebräischen Bibel]] berichtet wird. Als erster Steinbau wurde um 950 v.&amp;amp;nbsp;Chr. der [[Jerusalemer Tempel#Der Salomonische Tempel|salomonische Tempel]] errichtet. Nach seiner Zerstörung durch [[Nebukadnezar II.]] im Jahr 586 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde durch [[Serubbabel]] bis 515 v.&amp;amp;nbsp;Chr. der Zweite Tempel errichtet. Nach seiner Umgestaltung und Erweiterung durch [[Herodes der Große|Herodes den Großen]] wurde er auch [[herodianischer Tempel]] genannt. Die Tempel des Judentums unterschieden sich von den Tempeln des klassischen Altertums, große Vorhöfe mit Brandopferaltar und ein vielgliedriges Tempelgebäude mit mehrgeschossigen Zimmerfluchten waren ihr Kennzeichen. Der herodianische Tempel auf dem [[Tempelberg]] zu [[Jerusalem]] wurde im Jahr 70 nach Christi Geburt in der Regierungszeit des Kaisers [[Vespasian]] von den Römern zerstört. Heute erheben sich auf dem Tempelberg der moslemische [[Felsendom]] mit seiner goldenen [[Kuppel]] und die [[Al-Aqsa-Moschee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Barock]]zeit stammt ein mehr als 12 m² großes Holzmodell des Salomonischen Tempels, das von 1680 bis 1692 in Dresden gebaut wurde. Seit dem Jahre 1734 wurde es im [[Wallpavillon]] des [[Zwinger (Dresden)|Dresdner Zwingers]] zusammen mit anderen [[Judaica]] ausgestellt und war dort bis in die 1830er Jahre zu sehen. Es erreichte über verschiedene Umwege etwa Ende des 19. Jahrhunderts Hamburg und steht heute im Museum für Hamburgische Geschichte. Zu diesem Modell gaben Michael Korey und Thomas Ketelsen im Jahre 2010 im Deutschen Kunstverlag einen Band mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Fragmente der Erinnerung. Der Tempel Salomons im Dresdner Zwinger&amp;#039;&amp;#039; heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ vom 15. September 2010, Seite N3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 19. Jahrhundert wurden [[Reformjudentum|Reformsynagogen]] häufig Tempel genannt. Der erste Tempel dieser Art war der [[Israelitischer Tempel (Hamburg)|Israelitische Tempel in Hamburg]]. Die Orientierung auf den Tempel in Jerusalem wurde umgedeutet auf den Tempel vor Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tempel der Griechen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Temple of Hephaestus (Southwest), Athens - 20070711b.jpg|mini|[[Tempel des Hephaistos]] in [[Athen]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Griechischer Tempel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der griechische Tempel ({{grcS|ὅ ναός}} – Wohnung, inhaltlich nicht gleichzusetzen mit dem lateinischen &amp;#039;&amp;#039;templum&amp;#039;&amp;#039; – Tempel) ist ursprünglich das Kultbild bergende Gebäude eines griechischen Heiligtums. Er diente im Allgemeinen nicht dem Kult, da die Gottesverehrung ebenso wie Opfer im Freien stattfand, konnte aber Weihgeschenke oder Kultgerät aufnehmen. Der Tempel war also kein zwingend erforderlicher Bestandteil eines griechischen Heiligtums. Er ist der bedeutsamste und am weitesten verbreitete Gebäudetypus der [[Griechische Baukunst|griechischen Baukunst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb weniger Jahrhunderte entwickelten die Griechen den Tempel von den kleinen Lehmziegelbauten des 9. und 8. Jahrhunderts v. Chr. zu monumentalen Bauten mit doppelten Säulenhallen des 6. Jahrhunderts v. Chr., die ohne Dach leicht über 20 m Höhe erreichten. Für die Gestaltung griffen sie hierbei auf die landschaftlich geprägten Bauglieder der [[Dorische Ordnung|dorischen]] und der [[Ionische Ordnung|ionischen Ordnung]] zurück, zu denen ab dem späten 3. Jahrhundert v. Chr. die [[korinthische Ordnung]] trat. Eine Vielzahl unterschiedlicher Grundrissmöglichkeiten wurde entwickelt und mit den verschiedenen Ordnungen der aufgehenden Architektur kombiniert. Ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. ließ der Bau großer Tempel nach, um nach einer kurzen letzten Blüte im 2. Jahrhundert v. Chr. vollständig zum Erliegen zu kommen. Der griechische Tempel wurde nach festen Regeln entworfen und gebaut, deren wichtigste Bezugsgrößen der untere Durchmesser der Säulen oder die Maße des Fundamentes sein konnten. Optische Verfeinerungen lösten die Starre der sich so ergebenden fast mathematischen Gestaltungsgrundlagen. Entgegen heute immer noch verbreiteter Vorstellung waren die griechischen Tempel bemalt, wobei satte Rot- und Blautöne neben das dominierende Weiß traten. Überaus reich war bei aufwendig gestalteten Tempeln der figürliche Schmuck in Form von Reliefs und Giebelfiguren. In der Regel wurden die Bauten von Städten und Heiligtumsverwaltungen beauftragt und finanziert, doch konnten auch Einzelpersonen, meist [[Hellenismus|hellenistische]] Herrscher, als Bauherren und Stifter auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tempel der Römer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:France-002364 - Square House (15867600545).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Maison Carrée]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Nîmes]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Temple.of.Minerva01.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Santa Maria sopra Minerva (Assisi)|Santa Maria sopra Minerva]]&amp;#039;&amp;#039;, ein zu einer Kirche umgewandelter antiker Tempel in [[Assisi]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salt Lake Temple, Utah - Sept 2004-2.jpg|mini|[[Mormonen]]-Tempel in [[Salt Lake City]]]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Tempel&amp;#039;&amp;#039; ist eine direkte Entlehnung aus dem [[Latein]]ischen. &amp;#039;&amp;#039;Templum&amp;#039;&amp;#039; stellt sich zum griechischen Verbum τέμνω (= schneiden)&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Ernst Georges: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Band 2. Hannover 1918 (Nachdruck Darmstadt 1998), Sp. 3049.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder zum indogermanischen &amp;#039;&amp;#039;*temp-&amp;#039;&amp;#039; (spannen, strecken).&amp;lt;ref&amp;gt;Michiel de Vaan: &amp;#039;&amp;#039;Etymological Dictionary of Latin and the other Italic Languages.&amp;#039;&amp;#039; Brill Academic Publishers, Leiden/Boston 2008, S. 610–611.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich bezeichnete &amp;#039;&amp;#039;templum&amp;#039;&amp;#039; jenen Bereich, den der [[Augur]] aus der natürlichen [[Erdoberfläche|Topographie]] „herausschnitt“ oder „umspannte“, um in diesem Bereich seine Beobachtungen zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu auch Alois Walde: &amp;#039;&amp;#039;Lateinisches etymologisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, besorgt von Johann Baptist Hofmann. Band 2. Winter, Heidelberg 1954, S. 659–660 ([https://archive.org/details/walde/page/n1569/mode/1up Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur dasjenige wurde als [[Auspizien]] gedeutet und zum göttlichen Zeichen erhoben, was in diesem Bereich, eben im &amp;#039;&amp;#039;templum&amp;#039;&amp;#039;, geschah. Diese Tätigkeit des Auguren nannte man &amp;#039;&amp;#039;contemplatio&amp;#039;&amp;#039;, woher sich der Begriff der [[Kontemplation]], die verinnerlichte Betrachtung, ableitet. Die Entwicklung zum Gebäude verlief vermutlich dergestalt, dass ein solches Fanum, also [[Heiligtum]], später materiell vom „Profanen“, also der sich außerhalb des Heiligtums befindenden Welt, abgetrennt wurde. Immerhin galten die Zeichen als [[Manifestation]]en eines Gottes, und damit beanspruchte dieser Gott dann das Areal für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im römischen Sakralbau vermischen sich etruskische und griechische Einflüsse. Die [[Etruskischer Tempel|etruskischen Tempel]] erheben sich auf einem hohen Sockel als Unterbau und setzen sich somit deutlich von der Umgebung ab. Sie sind richtungsbezogen und haben einen rechteckigen Grundriss. Eine Freitreppe an der Schmalseite führt in die Vorhalle, eine offene [[Portikus|Säulenhalle]], die vor der oft dreiteiligen &amp;#039;&amp;#039;[[Cella]]&amp;#039;&amp;#039;, dem Innenraum, liegt. Das Ganze wird von einem flachen [[Satteldach]] mit Tonziegeln abgedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die römischen Tempel übernehmen die etruskischen Vorbilder, griechische Einflüsse werden aber im Laufe der Zeit – vor allem nach der römischen Eroberung Griechenlands im 2. Jahrhundert v. Chr. – immer stärker: der Grundriss wird in Längsrichtung gestreckt, die Cella wird im Verhältnis zur Vorhalle größer, ihre Dreiteilung wird zugunsten eines Großraums aufgegeben. Ein gut erhaltenes Beispiel aus [[Augustus|augusteischer]] Zeit ist die [[Maison Carrée]] in [[Nîmes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tempel im Christentum ==&lt;br /&gt;
Im [[Judenchristentum]] spielte in der ersten Zeit der Jerusalemer Tempel noch eine Rolle. Da sich Jesus kritisch gegenüber dem Tempel verhalten hatte und der getaufte Mensch selbst als Tempel Gottes verstanden wurde, endete der Tempelkult im Christentum mit der Zerstörung des [[Herodianischer Tempel|Herodianischen Tempels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[Konstantin der Große|Konstantin I. (Rom)]] entstand eine neue Form in den Kirchenbauten. Die Bauform der [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] ist grundsätzlich eine neutrale, da auch Gerichts- und Marktgebäude ähnlich aussahen, hatte zuletzt aber auch dem Kult der vergöttlichten Kaiser gedient und machte insofern die Ablösung des [[Kaiserkult]]es durch die neue Religion sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der [[Orthodoxe Kirche|Orthodoxen Kirche]] werden die Gotteshäuser als &amp;#039;&amp;#039;Tempel&amp;#039;&amp;#039; (griechisch &amp;#039;&amp;#039;naos&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet, während das Wort &amp;#039;&amp;#039;[[Ekklesiologie|Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; (griechisch &amp;#039;&amp;#039;ekklesia&amp;#039;&amp;#039;) nur für die Gemeinschaft selbst verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den neueren Gemeinschaften auf christlicher Basis ist die [[Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage]] („Mormonen“) für ihre weltweit errichteten [[Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage|Tempel]] bekannt. Eine weitere Gemeinschaft, die sich auf die gleiche Gründerfigur [[Joseph Smith]] beruft, die [[Gemeinschaft Christi]], besitzt zwei Tempel. Auch die [[Gemeinschaft in Christo Jesu]] nennt ihr zentrales Heiligtum, die [[Eliasburg]], Tempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tempel im Hinduismus ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hindutempel}}&lt;br /&gt;
Im [[Hinduismus]] repräsentiert der Tempel (&amp;#039;&amp;#039;mandir&amp;#039;&amp;#039;) den Kosmos schlechthin. Im Tempel „berühren“ sich die Welt der Götter und die Welt der Menschen. Im Gegensatz zu den Hausriten ist der Tempelbesuch für gläubige Hindus jedoch nicht obligatorisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tempel im Buddhismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Samye Tibet.jpg|mini|Buddhistische Tempel- und Klosterlage [[Samye]] in [[Tibet]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Buddhistischer Tempel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Religionen, die Tempel als Heiligtümer haben, gehört der [[Buddhismus]], zu dem auch [[Zen]], [[Tantrayana#Buddhistisches Tantra|Tantra(-ismus)]] und [[Lamaismus]] zählen. Im Buddhismus ist der Begriff Tempel eng mit [[Liste der Klöster#Buddhistisch|Kloster]] verbunden und nicht immer klar zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Elemente eines [[Buddhistischer Tempel|buddhistischen Tempels]] sind [[Pagode]] und die [[Dhamma]]-Halle für Zeremonien und Lehrvorträge, in Thailand auch [[Bot (Tempelraum)|Bot]] und in Japan [[Zendo]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ritual, das in Tempeln häufig abgehalten wird, ist die [[Puja (Buddhismus)|Puja]], eine [[Andacht]] zu Ehren [[Buddha]]s. Es werden zwar auch kleine Opfer wie Rauch, Blumen, Speiseopfer etc. erbracht, aber große Opfer wurden von Buddha als sinnlos abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tempel können je nach Schule und [[Kulturkreis]] sehr unterschiedlich sein. So sind z. B. [[Indien]] und [[Sri Lanka]] für ihre [[Höhlentempel in Asien|Höhlentempel]] bekannt. Mit der Verbreitung in Deutschland entstanden auch dort buddhistische Tempel, die den klimatischen und kulturellen Bedürfnissen angepasst sind, wie z. B. [[Das Buddhistische Haus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tempel im Shintō ==&lt;br /&gt;
Zur besseren Unterscheidung von den buddhistischen Tempeln in Japan hat sich für die religiösen Baustätten des [[Shintō]] der Begriff „[[Schrein]]“ bzw. „[[Shintō-Schrein]]“ eingebürgert, obwohl lange Zeit in Japan kein wesentlicher Unterschied zwischen den Religionen Buddhismus und Shintō gemacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tempel der Bahai ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lotus Temple in New Delhi 03-2016.jpg|mini|[[Lotustempel]] der Bahai in [[Delhi]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detroit Masonic Temple - Detroit Michigan.jpg|mini|hochkant|Freimaurertempel in [[Masonic Temple (Detroit)|Detroit]]]]&lt;br /&gt;
Die [[Bahai]] errichten weltweit ihre [[Haus der Andacht|Häuser der Andacht]], die der &amp;#039;&amp;#039;Einheit der Religionen&amp;#039;&amp;#039; gewidmet sind und allen Menschen offenstehen. Im Mittelpunkt der Andacht stehen die Heiligen Schriften aller Weltreligionen, welche ohne Predigt, Auslegung oder Kommentar in der Originalsprache oder Übersetzung rezitiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesungene [[Gebet]]e in allen Sprachen und spirituellen Traditionen der Menschheit sind in den Tempeln willkommen. Die Akustik des zentral angelegten Kuppelbaus trägt die menschliche Stimme. Keine anderen Geräusche sollen die individuelle Reflexion und Meditation stören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kuppelspitze, der [[Ampel (Architektur)|Ampel]], ist eine arabische [[Kalligrafie]] zu sehen, ein Ausdruck des [[Lobpreis]]es: „O Herrlichkeit des Allherrlichen!“. Ein weiteres Merkmal verbindet die Tempel: Neun Tore nach allen Seiten symbolisieren die Offenheit für die Anhänger der verschiedenen Religionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten zeichnen sich die Häuser der Andacht gerade durch ihre architektonische Vielfalt aus, die ganz bewusst verschiedene Stile und Symbole der unterschiedlichen Kulturen repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bekannteste Bahai-Tempel steht in [[Delhi]], [[Indien]], und ist als [[Lotustempel]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tempel des Voodoo ==&lt;br /&gt;
Die Tempel des [[haiti]]anischen [[Voodoo]] werden als [[Hounfour]]s bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tempel der Freimaurer ==&lt;br /&gt;
Die [[Freimaurer]] bezeichnen die Versammlungsstätten ihrer [[Freimaurerloge|Logen]] als &amp;#039;&amp;#039;Tempel&amp;#039;&amp;#039;. Dabei kann das gesamte Gebäude – so vor allem in den USA – oder auch nur der Raum für die [[Tempelarbeit|rituellen Arbeiten]] in diesem Gebäude so bezeichnet werden. Freimaurertempel zeichnen sich häufig durch einen eigenen [[Freimaurerei (Architektur)|„masonischen Architekturstil“]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tempel in Mesoamerika (Maya, Tolteken, Azteken u. a.) ==&lt;br /&gt;
Die [[Mesoamerika|mesoamerikanischen]] Tempel stehen – von wenigen Ausnahmen (z. B. [[Malinalco]]) abgesehen – auf einem gestuften und mehr oder weniger hohen Unterbau, der auch über dem Grab eines [[Priesterkönig]]s oder anderer Personen errichtet worden sein konnte (siehe [[Tempelpyramide]]). Der eigentliche Tempel bestand ursprünglich aus Astgeflecht und Blattwerk oder Stroh; Steintempel sind das Resultat späterer Entwicklungen. Bis in die Spätzeit hinein bestand er nur aus einem kleinen, durch das nicht verschließbare Portal belichteten Raum, in welchem ein (oft blutverschmiertes) Götterbild aufgestellt war. Die Außenseite der Steintempel war in der Regel verputzt und farbig bemalt. Zahlreiche [[Maya]]-Tempel verfügten darüber hinaus über einen imposanten steinernen Dachaufbau &amp;#039;&amp;#039;(crestería)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dzibilchaltun.jpg|Maya-Tempel in [[Dzibilchaltún]] (um 650)&lt;br /&gt;
Tikal Temple1 2006 08 11.JPG|Maya-Tempel in [[Tikal]] (um 800)&lt;br /&gt;
Castillo de Teayo.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Castillo de Teayo]]&amp;#039;&amp;#039; (um&amp;amp;nbsp;1100)&lt;br /&gt;
Chichen Itza 3.jpg|[[Chichén Itzá]] &amp;#039;&amp;#039;El Castillo&amp;#039;&amp;#039; (um 1200)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nordische Tempel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die nordischen Tempel ist nur noch wenig bekannt, der bekannteste, der [[Tempel von Uppsala|Tempel in Alt-Uppsala]] wurde ebenfalls zerstört. Es sollen große Holzmonomente im offen gebauten Stil gewesen sein, mit farbfroher (meist roter) Bemalung. In Mitten oder am Schrein sollen große hölzerne oder steinernde Götzenfiguren des Tempels gewidmeten Gott gestanden haben. Alle Informationen zu den Tempeln stammen aus Chronologien und Erzählungen christlicher Geschichtsschreiber und könnten dementsprechend negativ verfälscht oder ausgeschmückt sein. Seit einiger Zeit wird in Island der erste Tempel seit 1000 Jahren für das Heidentum gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RGA|30|327|340|Tempel|Anders Kaliff, Gabriele Seitz, Olof Sundqvist}}&lt;br /&gt;
* {{RGA|35|89|92|Tempel|Anders Kaliff, Gabriele Seitz, Olof Sundqvist}}&lt;br /&gt;
* Gottfried Gruben: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Tempel und Heiligtümer&amp;#039;&amp;#039;. 5., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage. Hirmer, München 2001, ISBN 3-7774-8460-1.&lt;br /&gt;
* Patrick Schollmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Römische Tempel. Kult und Architektur im Imperium Romanum&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 2008, ISBN 978-3-534-19693-7.&lt;br /&gt;
* Ernst Seidl (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Bautypen. Funktionen und Formen der Architektur&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 2006, ISBN 978-3-15-010572-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Temples|Tempel}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kultur-in-asien.de/Indien/seite239.htm Indische Tempel]&lt;br /&gt;
* [http://www.lds.org/temples/geographical/0,11380,1899-4,00.html Aufstellung sämtlicher Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4059416-6}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Tempel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;VonWolke</name></author>
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