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	<title>Taxonomie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Taxonomie&amp;diff=3631&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DJGrandfather: Die Europäische Wildkatze ist eine Art, keine Unterart, deswegen auf Westafrikanischer Löwe korrigiert</title>
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		<updated>2025-07-25T22:19:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Europäische Wildkatze ist eine Art, keine Unterart, deswegen auf Westafrikanischer Löwe korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taxonomie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|τάξις}} &amp;#039;&amp;#039;táxis&amp;#039;&amp;#039; ,Ordnung’ und {{lang|grc|νόμος}} &amp;#039;&amp;#039;nómos&amp;#039;&amp;#039; ,Gesetz’) ist ein einheitliches Verfahren oder Klassifikationsschema, mit dem Objekte nach bestimmten Kriterien klassifiziert, das heißt in [[Klassifizierung|Kategorien oder Klassen]] (auch [[Taxon|Taxa]] genannt) eingeordnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Taxonomie&amp;#039;&amp;#039;, in: Wolfgang J. Koschnik: &amp;#039;&amp;#039;Standardwörterbuch für die Sozialwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, München London New York Paris 1993, ISBN 3-598-11080-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Naturwissenschaft|Naturwissenschaftliche Disziplinen]] verwenden den Begriff der Taxonomie für eine in der Regel hierarchische Klassifikation (Klassen, Unterklassen usw.). Darüber hinaus bezeichnet Taxonomie auch die Wissenschaft, die sich mit der Identifizierung, Beschreibung und Klassifizierung von Objekten befasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taxonomien sind für die Entwicklung einer Wissenschaft von erheblicher Bedeutung: Sie erleichtern den Umgang mit Einzelfällen und ermöglichen summarische Aussagen, die bis hin zu einer [[Erklärung#Wissenschaftliche Erklärung|Erklärung]] von Zusammenhängen führen können. Sie zwingen zur Klarheit über die Unterschiede zwischen den Kategorien und führen dadurch zu einem besseren Verständnis des Untersuchungsbereichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anthropologie|Anthropologische]] Untersuchungen zeigen, dass die in bestimmten Sprach- und Kulturräumen verwendeten Taxonomien in örtliche, kulturelle und soziale Systeme eingebettet sind und unterschiedlichen sozialen Zwecken dienen. Eine der bekanntesten und einflussreichsten Studien über Laien-Taxonomien &amp;#039;&amp;#039;(folk taxonomies)&amp;#039;&amp;#039; ist [[Émile Durkheim]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die elementaren Formen des religiösen Lebens]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie in der Biologie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Systematik (Biologie)}}&lt;br /&gt;
=== Grundlagen ===&lt;br /&gt;
Die Taxonomie als ein Teilgebiet der [[Biologie]] erfasst [[Lebewesen]] (und [[Viren]]) systematisch. Diese Einteilung in ein hierarchisches System ist traditionell mit der Einordnung in einen bestimmten Rang verbunden, wie [[Art (Biologie)|Art]], [[Gattung (Biologie)|Gattung]] oder [[Familie (Biologie)|Familie]], insbesondere bei [[Organismus|Organismen]], aber auch bei Viren, siehe [[Virus-Taxonomie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Taxon]] ist in der Biologie eine Gruppe von Lebewesen (oder Viren), die sich durch gemeinsame Merkmale beschreiben und von anderen Gruppen unterscheiden lässt. Die Aufstellung von Taxa ist das Arbeitsgebiet der Taxonomie, der wissenschaftlichen Gliederung der Organismen nach international festgelegten Nomenklaturregeln, siehe [[Nomenklatur (Biologie)|biologische Nomenklatur]]. Die taxonomische Ausbildung ist ein wichtiger Teil des Studiums in der organismischen Biologie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Gerhard de Haan]] |Titel=Studium und Forschung zur Nachhaltigkeit |Verlag=Bertelsmann Verlag |Ort=Bielefeld |Datum=2007 |ISBN=978-3-7639-3564-2 |Seiten=123 |Online={{Google Buch | BuchID=rFw3XBz5d9YC | Seite=123 | Hervorhebung=Taxonomie, organismische Biologie}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Abgrenzung der verschiedenen Taxa erfolgt eine [[Klassifikation]] nach bestimmten Stufenfolgen:&lt;br /&gt;
[[Datei:Biological classification de.svg|mini|links|hochkant=0.4|Hierarchie der taxo&amp;amp;shy;no&amp;amp;shy;mischen Stufen (ohne Zwischen&amp;amp;shy;stufen)]] &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:55%&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Deutsch !!bgcolor=#dddddd| Latein !!bgcolor=#dddddd| Beispiel&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| [[Domäne (Biologie)|Domäne]] || Dominium || [[Eukaryoten]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Reich (Biologie)|Reich]] || Regnum || [[Tier]]e&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Abteilung (Biologie)|Abteilung&amp;lt;!-- , Division --&amp;gt;]]/[[Stamm (Biologie)|Stamm]] || Divisio/Phylum || [[Chordatiere]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unterabteilung&amp;lt;!-- , Unterdivision --&amp;gt;/[[Stamm (Systematik)|Unterstamm, Unterphylum]] || Subdivisio/Subphylum || [[Wirbeltiere]] (Vertebraten, Vertebrata)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Klasse (Biologie)|Klasse]] || Classis || [[Säugetiere]] (Mammalia)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Klasse (Biologie)|Unterklasse, Subklasse]] || Subclassis || [[Höhere Säugetiere]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Klasse (Biologie)|Infraklasse]] ||  || …&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ordnung (Biologie)|Überordnung&amp;lt;!-- , Oberordnung, Superordnung --&amp;gt;]] || Superordo || [[Laurasiatheria]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] || Ordo || [[Raubtiere]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ordnung (Biologie)|Unterordnung]] || Subordo || …&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ordnung (Biologie)|Teilordnung]] || Infraordo || …&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Familie (Biologie)|Überfamilie, Oberfamilie&amp;lt;!-- , Superfamilie --&amp;gt;]] || Superfamilia || [[Katzenartige]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Familie (Biologie)|Familie]] || Familia || [[Katzen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Familie (Biologie)|Unterfamilie&amp;lt;!-- , Subfamilie --&amp;gt;]] || Subfamilia || [[Großkatzen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tribus (Biologie)|Tribus]] || Tribus || …&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tribus (Biologie)|Untertribus]] || Subtribus || …&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gattung (Biologie)|Gattung]] || Genus || [[Eigentliche Großkatzen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Art (Biologie)|Art, Spezies]] || Species || [[Löwe]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Unterart|Unterart, Rasse, Subspezies]] || Subspecies || [[Westafrikanischer Löwe]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schlüsselstellung hat hierbei die [[Art (Biologie)|Art]]. Eine biologische Art ist eine Gruppe natürlicher Populationen, die eine Fortpflanzungsgemeinschaft bilden und von anderen Gruppen [[Reproduktive Isolation|reproduktiv isoliert]] sind. Die [[Isolationsmechanismen]] zwischen den einzelnen Arten sind biologischer Natur, also nicht auf äußeren Gegebenheiten basierend, sondern in den Lebewesen selbst angelegt. Diese Definition gilt als die optimale Definition einer Art, weil sie nicht willkürlich ist, „man könnte sogar so weit gehen, sie als ‚selbstoperational‘ zu bezeichnen“, indem sie „das Kriterium der Fortpflanzungsisolation gegenüber anderen Populationen hervorhebt“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Mayr]]: &amp;#039;&amp;#039;Evolution und die Vielfalt des Lebens&amp;#039;&amp;#039;, Springer-Verlag 1979, ISBN 3-540-09068-1, S. 234f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der biologische Artbegriff nicht auf alle Lebensformen angewandt werden kann (zu lange Generationszeiten, sexuelle Fortpflanzung unbekannt, [[Parthenogenese]]), gibt es weitere Artdefinitionen wie die [[Morphologie (Biologie)|morphologische]] Art (die am häufigsten verwendete Artdefinition), die [[Phylogenese|phylogenetische]] Art (aufgrund von phylogenetischen Verwandtschaftsverhältnissen) oder die ökologische Art, bei der morphologisch gleich oder ähnlich gestaltete als verschiedene Arten angesprochen werden, wenn sie geographisch getrennt vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Veröffentlichung von &amp;#039;&amp;#039;[[Systema Naturae]]&amp;#039;&amp;#039; durch [[Carl von Linné]] hat sich die [[Binomen|binäre]] (in der Zoologie auch noch binominale) Nomenklatur durchgesetzt. Der erste Namensteil bezeichnet hier die Gattung (Genus), der zweite ist das Beiwort ([[Epitheton]]) für die Art (Species).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methoden ===&lt;br /&gt;
Traditionelle Methoden richteten sich nach morphologischen Merkmalen, wie etwa dem [[Körperbau]] bei Tieren oder dem Blütenaufbau bei [[Pflanzen]]. Später flossen dann auch Erkenntnisse aus den Bereichen [[Mikroskopie]], [[Physiologie]], [[Biochemie]] und [[Genetik]] in die taxonomische Betrachtung ein. Neuerdings werden automatisierte, computerbasierte Identifikationssysteme erprobt, die die Treffsicherheit und Geschwindigkeit einer Bestimmung erheblich verbessern sollen (siehe unten).&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID_20829777&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=MacLeod, N. et al. |Titel=Time to automate identification |Sammelwerk=[[Nature]] |Band=Vol. 467 |Nummer=7312 |Datum=2010 |Seiten=154–155 |Sprache=en |PMID=20829777}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die moderne [[Systematik (Biologie)|biologische Systematik]] ist tiefergehend. In ihr spielen [[Phylogenie|phylogenetische]] Verwandtschaftsbeziehungen eine Rolle. Die unterschiedlichen Taxa werden in der Systematik in einen [[Hierarchie|hierarchischen]] [[Phylogenetischer Baum|Stammbaum]] eingeordnet, der ihre [[Evolutionstheorie|evolutionäre]] Abstammung widerspiegeln soll. Die Regeln der [[Kladistik]] gelten heute als Standard zur Klassifizierung von Organismen, d.&amp;amp;nbsp;h. ein Taxon sollte monophyletisch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Probleme ===&lt;br /&gt;
==== Zahl der unbekannten Arten ====&lt;br /&gt;
Ein großes Problem in der Taxonomie stellt die schiere Anzahl der zu bestimmenden Spezies dar. So geht die Zahl der noch nicht taxonomisch beschriebenen Organismen in die Millionen. Gleichzeitig gibt es viel zu wenige Taxonomen, um die taxonomische Bewertung der zu erfassenden Spezies in angemessener Zeit bewerkstelligen zu können: Nach Angaben der [[Global Taxonomy Initiative]] gibt es weltweit nur rund 4000 bis 6000 professionelle Taxonomen, von denen die meisten in [[Industrieländer]]n tätig sind, deren [[Biotop]]e weit weniger artenreich sind als die Biotope von [[Entwicklungsländer]]n in den [[Tropen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Deren Zahl nimmt sogar weiter ab. Vgl.: [http://www.3sat.de/page/?source=/nano/natwiss/152109/index.html 3sat, nano, 10. Juni 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Schätzungen sind heute zwar rund 90 Prozent aller [[Vertebraten]] taxonomisch erfasst, dagegen kennt man vermutlich weniger als 50 Prozent aller [[terrestrisch]]en [[Gliederfüßer]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Insekten]], [[Tausendfüßer]], [[Krebstiere]] und [[Spinnentiere]]) und erst etwa 5 Prozent aller weltweit lebenden [[Protozoen]] (Einzeller mit [[Zellkern]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID_20829777&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Webseite&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.cbd.int/gti/problem.shtml |titel=Global Taxonomy Initiative: The Taxonomic Impediment |hrsg=[[Convention on Biological Diversity]] |abruf=2010-10-08 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zuverlässigkeit der Bestimmung ====&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem ist, dass vielfach sogar geübte Taxonomen nicht in der Lage sind, Spezies mit der gebotenen Zuverlässigkeit zu bestimmen. Während größere [[Tiere]] und [[Pflanzen]] in der Regel sehr sicher bestimmt werden, ist die Zuordnung [[Mikroorganismen|mikroskopisch kleiner Organismen]] sogar für Fachleute in vielen Fällen nicht mit 100%iger Genauigkeit möglich. So konnten in Tests geübte Personen [[Stichlinge]] mit einer Genauigkeit von 84 bis 95 Prozent bestimmen, bei [[Phytoplankton]]-Spezies sank die [[Treffsicherheit]] aber auf nur 72 Prozent. In Untersuchungen, in denen Taxonomen vorgegebene Spezies bestimmen sollten, stimmten die Fachleute in ihren Entscheidungen für die eine oder andere Spezies zuweilen nur in 43 Prozent der Fälle überein (bei einer anderen Untersuchung rangierten die Übereinstimmungen zwischen 20 und 70 Prozent), und auch die eigene zuvor getroffene Auswahl konnte nur in 67 bis 83 Prozent der Fälle reproduziert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MacLeod&amp;quot;&amp;gt;Norman MacLeod (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Automated Taxon Identification in Systematics: Theory, Approaches and Applications.&amp;#039;&amp;#039; CRC Press, New York 2008, ISBN 978-0-8493-8205-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe könnten bildbasierte automatisierte Identifizierungssysteme schaffen, z.&amp;amp;nbsp;B. das &amp;#039;&amp;#039;Digital Automated Identification System&amp;#039;&amp;#039; (DAISY) oder das &amp;#039;&amp;#039;Dinoflagellate Categorisation by Artificial Neural Network&amp;#039;&amp;#039; (DiCANN). So konnte DAISY 15 Spezies einer parasitischen Wespe mit 100%iger Genauigkeit anhand digitalisierter Bilder der Flügel bestimmen, wobei jede Identifizierung weniger als eine Sekunde benötigte. DiCANN erreichte bei der Identifizierung von [[Dinoflagellaten]] immerhin eine [[Präzision]] von 72 Prozent – und war damit genauso treffsicher wie geübte Experten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID_20829777&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MacLeod&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In biologischen Fachtexten wird bei Bezug auf eine unbestimmte Art oft abgekürzt „[[Art (Biologie)#spec.|spec.]]“ oder „sp.“ (von {{laS|&amp;#039;&amp;#039;species&amp;#039;&amp;#039;}}), bei mehreren Arten auch „spp.“ (&amp;#039;&amp;#039;species pluralis&amp;#039;&amp;#039;). Ist eine Art nur unsicher zu bestimmen, steht zwischen Gattungsname und Art-Epitheton „[[Art (Biologie)#cf.|cf.]]“ (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;confer&amp;#039;&amp;#039; „vergleiche!, bringe zusammen!, man vergleiche“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verschiedene Nomenklaturcodes ====&lt;br /&gt;
Die taxonomischen Regeln, beispielsweise die vorgeschriebenen Endungen für die verschiedenen Ränge, ob eine Artbeschreibung in Latein erfolgen muss oder auch in Englisch vorliegen darf, werden in den [[Nomenklatur]]codes festgelegt. Traditionellerweise gibt es nur für Bakterien, Landpflanzen und Tiere Nomenklaturcodes. Die Pilze und Algen werden im botanischen Nomenklaturcode, die Protozoen im zoologischen Nomenklaturcode mit abgehandelt. Durch diese getrennte Bearbeitung der Organismen kommt es zu Kollisionen und Inkonsistenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gattungsbezeichnung Coccomyxa wurde beispielsweise doppelt verwendet: Einmal im zoologischen Nomenklaturcode für einen Krankheitserreger, der die Coccomyxomatose verursacht, und einmal für eine [[Grünalge]]. Die Ergebnisse der molekular-phylogenetischen Untersuchungen zeigten, dass die [[Protisten]] keine monophyletische Gruppe sind, also kein eigenes Reich bilden. In vielen Evolutionslinien der Protisten kommen jedoch heterotrophe [[Protozoen]] und photosynthetisch aktive Lebensformen ([[Algen]]) vor. Für diese Gruppen gibt es in der Regel miteinander konkurrierende zoologische und botanische Klassifizierungsschemata, weil sie weder [[Pflanzen|Landpflanzen]] (Embryophyta) noch [[Tiere]] (Metazoa) sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Inkonsequenzen ergeben sich aus der traditionell stark auf Landpflanzen und Tiere fokussierten Forschung. Da beide Organismengruppen vielfältige morphologische Merkmale ausbilden, enthalten sie wesentlich feinere und dichtere Klassifizierungsebenen als die genetisch diverseren Protistenlinien. Den Ergebnissen der phylogenetischen Analysen und den Regeln der Kladistik zufolge müssen die Tiere und die [[Pilze]] mit den Choanoflagellaten zusammengefasst werden (Reich Opisthokonta). Ähnliches gilt für die Landpflanzen (Embryophyta), die sich aus Grünalgen (Chlorophyta) entwickelten (zusammen: Unterreich Viridiplantae) und deren nächstverwandte Schwestergruppen [[Rotalgen]] (Rhodoplantae) und [[Glaucocystophyceae]] sind. Dies hat jedoch zur Folge –&amp;amp;nbsp;da die Nomenklaturcodes als höchste Kategorie das Reich vorsehen&amp;amp;nbsp;–, dass die Landpflanzen (Embryophyta) und die Tiere (Metazoa) im Rang vom Reich auf eine niedrigere Ebene heruntergestuft werden müssen und ebenso alle folgenden niedrigeren Ränge innerhalb der Landpflanzen und Tiere. Dies ist aufgrund der feinverästelten Klassifizierungsstufen innerhalb beider Gruppen praktisch kaum durchführbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schubladensysteme der traditionellen Nomenklaturcodes bedürfen einer Überarbeitung. Eventuell müssten weitere, höhere Hierarchieebenen hinzugefügt werden, die bestehenden Ränge müssten flexibilisiert und synchronisiert werden, was jedoch aufgrund der bürokratischen Strukturen und der Doppelbenennungen schwierig werden dürfte. Eine Folge der unbefriedigenden Situation ist eine inkonsequente Handhabung der Systematik zwischen Zoologen, Botanikern und Protozoologen/Phykologen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michel Foucault]] problematisiert in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Ordnung der Dinge]]&amp;#039;&amp;#039; (1966) Kategoriensysteme und ihre &amp;#039;&amp;#039;Raum-Zeit-Gebundenheit&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Archäologie des Wissens]], 1969&amp;#039;&amp;#039;). Als Beispiel führt er einen Text von [[Jorge Luis Borges]] über unterschiedliche Tierkategorien in {{&amp;quot;|einer gewissen chinesischen Enzyklopädie}}&amp;lt;ref&amp;gt;Jorge Luis Borges Borges: &amp;#039;&amp;#039;Die analytische Sprache von [[John Wilkins]]&amp;#039;&amp;#039;. Inquisitionen. Essays 1941–1952. Übers. v. Karl August Horst u. Gisbert Haefs&amp;lt;/ref&amp;gt; an, in der Tiere folgendermaßen eingeteilt werden:&lt;br /&gt;
:: &amp;#039;&amp;#039;dem Kaiser gehörige – einbalsamierte – gezähmte – Milchschweine – Sirenen – Fabeltiere – streunende Hunde – in diese Einteilung aufgenommene – die sich wie toll gebärden – unzählbare – mit feinstem Kamelhaarpinsel gezeichnete – und so weiter – die den Wasserkrug zerbrochen haben – die von weitem wie Fliegen aussehen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses – freilich von Borges frei erfundene&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Ruffing: &amp;#039;&amp;#039;Michel Foucault&amp;#039;&amp;#039;. [http://books.google.de/books?id=hassZdhszj0C&amp;amp;pg=PA40&amp;amp;lpg=PA40&amp;amp;dq=Michel+Foucault,+Die+Ordnung+der+Dinge,+chinesischen+Enzyklop%C3%A4die&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=-yR2BCvnuo&amp;amp;sig=0nqlCTCv_Aon9ZLSHn4lAmHQm4s&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=hyaKTc6ALdDKsgaWw9W6DA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=4&amp;amp;ved=0CDkQ6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Kapitel 3: Die Ordnung der Dinge], S. 41; Wilhelm Fink Verlag GmbH &amp;amp; Co., Paderborn, 2008. ISBN 978-3-7705-4608-4&amp;lt;/ref&amp;gt; – Beispiel eines [[Ordnungssystem]]s zeigt, dass Kategoriensysteme willkürlich wirken können, wenn sie von einer Außenperspektive aus betrachtet werden. Moderne Taxonomen, wie [[Peter Ax]], lehnen die Verwendung der Etiketten wie „Familie“ oder „Ordnung“ ab. Der Grund hierfür liege darin, dass diese Einordnungen willkürlich vollzogen werden. Es gebe keine natürlichen Regeln, warum eine Gruppe von Organismen beispielsweise den Rang einer Ordnung statt den einer Klasse erhält. Daher solle nur noch der Begriff „Taxon“ verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Taxonomische Forschung in Deutschland ===&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;Studie zur taxonomischen Forschung in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://biodiversity.de/images/stories/Downloads/taxo-studie-01-2012.pdf |wayback=20141109105312 |text=&amp;#039;&amp;#039;Taxonomische Forschung in Deutschland – eine Übersichtsstudie&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 4,6&amp;amp;nbsp;MB) des Netzwerk-Forums zur Biodiversitätsforschung Deutschland (NeFo). Stand 29. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde 2012 im Rahmen des Projektes Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.biodiversity.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; herausgegeben. Hierbei sollte ein Überblick über die Akteure und Strukturen des Forschungsfeldes gegeben sowie dessen gesellschaftliche und wissenschaftliche Relevanz hervorgehoben werden. Insbesondere wurde die Position der Taxonomie als „aussterbende Disziplin“ überprüft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.museumfuernaturkunde.berlin/de/pressemitteilungen/wer-zaehlt-die-arten-nennt-die-namen-neue-studie-zur-taxonomischen-forschung Wer zählt die Arten, nennt die Namen?]&amp;#039;&amp;#039; – Pressemitteilung des Naturkundemuseums Berlin zur neuen taxonomischen Studie. Stand 21. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie in anderen Disziplinen ==&lt;br /&gt;
=== Informationsverarbeitung ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ontologie (Informatik)}}&lt;br /&gt;
Taxonomien sind hierarchische Klasseneinteilungen eines Themenbereichs. Sie bilden Über- und Unterordnungsbeziehungen ab und können so Vererbungen darstellen. Sie basieren idealerweise auf der Analyse von quantitativen Daten. Darauf basierend erfolgt eine [[Clusteranalyse]] (Algorithmen der Strukturanalyse). Diese Taxonomien können dann generisch verwendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Krcmar, Helmut |Hrsg= |Titel=Informationsmanagement |Auflage=6., überarb. Aufl. |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=2015 |ISBN=978-3-662-45862-4 |Seiten=135}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Taxonomie in der Informationsverarbeitung werden [[Klassifikation]]en bezeichnet, die eine [[Monohierarchie|monohierarchische]] Struktur aufweisen. Dabei wird jeder Klasse nur &amp;#039;&amp;#039;eine&amp;#039;&amp;#039; Oberklasse zugeordnet, so dass die gesamte Klassifikation eine [[Baumstruktur]] abbildet. In dieser Struktur enthalten die der Wurzel nahestehenden Elemente allgemeine Informationen. Mit einer zunehmenden Verzweigung der Taxonomie wird das darin hinterlegte Wissen immer spezifischer. Durch diese Art der Klassifizierung von Wissensbereichen innerhalb &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Hierarchie entsteht eine einfache [[Semantik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf Dokumente bzw. Inhalte wird der Begriff Taxonomie für ein [[Klassifikationssystem]], eine [[Systematik (Biologie)|Systematik]] oder den Vorgang des Klassifizierens verwendet. Klassifizierungen können beispielsweise durch die Erfassung von [[Metadaten]] und/oder die Verwendung einer Ablagestruktur vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Dendrogramm]], Visualisierung von Taxonomien&lt;br /&gt;
* [[Indexierungskonsistenz]], Maß für die Einheitlichkeit von Deskriptoren&lt;br /&gt;
* [[Indexierung]] im Dokumentationswesen, [[Gemeinschaftliches Indexieren]]&lt;br /&gt;
* [[Mathematische Struktur]]en und ihr hierarchischer Aufbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilanz-Taxonomien für die Finanzverwaltung ===&lt;br /&gt;
Die Verwendung von Taxonomien für vereinheitlichte Bilanzen (und Gewinn- und Verlustrechnungen) führt zu einer erheblichen Erleichterung auf Seiten der Finanzverwaltung, belastet mit ihrer Komplexität aber vor allem sehr kleine und mittelständische Unternehmen, die sich nun endgültig von dem Gedanken verabschieden mussten, ihre Bilanz eigenhändig aufstellen zu können. Die Finanzverwaltung sieht vor allem die Vorzüge einer „&amp;#039;&amp;#039;modernen und unbürokratischen elektronischen Übermittlung des Inhalts von Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen&amp;#039;&amp;#039;“, die durch § 5b &amp;lt;abbr&amp;gt;EStG&amp;lt;/abbr&amp;gt; ermöglicht wurde. Diese Regelung sollte ursprünglich für Wirtschaftsjahre gelten, die nach dem 31. Dezember 2010 beginnen. Der Anwendungszeitpunkt wurde um ein Jahr verschoben, weil sie auf allen Seiten mehr Fragen aufwarf als Probleme löste, gilt also für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2011 begannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festgelegt werden die Bilanz-Taxonomien vom Bundesfinanzminister.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2020-07-23-e-bilanz-veroeffentlichung-der-taxonomien-6-4-vom-1-april-2020.html E-Bilanz; Veröffentlichung der Taxonomien 6.4 vom 1. April 2020], auf bundesfinanzministerium.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Der aktuelle Stand wird auf der ESteuer-Plattform des Rechenzentrums der Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen veröffentlicht,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.esteuer.de/#finanzantrag Schnittstellen zur E-Bilanz § 5b EStG], auf esteuer.de, abgerufen am 4. Januar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Beitrages sind die Taxonomien vom 1. April 2020 (Taxonomie 6.4) aktuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Taxonomie für nachhaltige Investitionen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Verordnung (EU) 2020/852 (Taxonomieverordnung)|Verordnung (EU) 2019/2088 (Offenlegungsverordnung)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Taxonomie-Verordnung der EU vom Juni 2020 definiert Vorgaben für nachhaltige Investitionen. Sie enthält die Kriterien zur Bestimmung, wie ökologisch [[nachhaltig]] eine Investition ist. Durch Förderung privater Investitionen in grüne und nachhaltige Projekte soll sie einen wesentlichen Beitrag zum [[European Green Deal]] leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachwissenschaft ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Taxonomie (Linguistik)}}&lt;br /&gt;
In der [[Sprachwissenschaft|Linguistik]] beschäftigt sich die Taxonomie mit der [[Segmentierung (Sprachwissenschaft)|Segmentierung]] und Klassifikation sprachlicher Begrifflichkeiten, um mit diesen ein formales Sprachsystem zu beschreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;David Alan Cruse: &amp;#039;&amp;#039;Lexical Semantics.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge Univ. Press, Cambridge 2001, ISBN 0-521-27643-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Dialektometrie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lerntheorie ===&lt;br /&gt;
In der [[Lerntheorie]] werden die [[Lernziel]]e entsprechend ihrer intellektuellen Anforderungen an die Lernenden in verschiedene Taxonomiestufen eingeordnet. Am bekanntesten sind die von [[Benjamin Bloom]] beschriebenen Lernzielstufen für den kognitiven, affektiven und [[Psychomotorik|psychomotorischen]] Bereich. Im kognitiven Bereich wird dies als [[Blooms Taxonomie|Bloomsche Taxonomie]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- // Hinweis zur Ausblendung: Überall wird ständig hierarchisiert. Allein dadurch ist die jeweilige Materie hier noch nicht relevant, auch wenn jemand dafür den Begriff „Taxonomie“ verwenden sollte. //&lt;br /&gt;
=== Bildungstechnologische Standards ===&lt;br /&gt;
Mit Taxonomie bezeichnet man hier ein Modell, das wie der [[Thesaurus]] versucht, Begriffe eines Themengebietes zu definieren und diese untereinander in Beziehung zu setzen. Anders gesagt: Begriffe systematisch zu ordnen und zusammenzuführen, um so ein Themengebiet möglichst präzise zu beschreiben und zu repräsentieren. Im Unterschied zum Thesaurus werden hier die gesammelten Begriffe in hierarchische Beziehung gesetzt, klassifiziert, also beispielsweise [[Sprachwissenschaft]] als Unterdisziplin der [[Geisteswissenschaft]]en. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ludwig Wittgenstein]] wies in seinen [[Philosophische Untersuchungen|&amp;#039;&amp;#039;Philosophischen Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039;]] am Beispiel der [[Familienähnlichkeit]] auf grundsätzliche Probleme hierarchischer Klassifikationssysteme hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Philosophische Diskussionen zu Taxonomie und taxonomischen Begriffen wie dem Speziesbegriff:&lt;br /&gt;
* Marc Ereshefsky: [http://people.ucalgary.ca/~ereshefs/publications/Natural%20Kinds%20in%20Biology.doc Natural Kinds in Biology] ([[Microsoft Word|MS Word]]; 26&amp;amp;nbsp;kB), in: Routledge Encyclopedia of Philosophy 2009 (und [http://people.ucalgary.ca/~ereshefs/ weitere Drafts und bibliographische Hinweise]).&lt;br /&gt;
* [[Michel Foucault]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Ordnung der Dinge]]. Eine Archäologie der Humanwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; 13. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-518-27696-4.&lt;br /&gt;
* [[Werner Kunz (Biologe)|Werner Kunz]]: &amp;#039;&amp;#039;Was ist eine Art? In der Praxis bewährt, aber unscharf definiert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biologie in unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 32/1 (2002), S. 10–19, {{ISSN|0045-205X}}.&lt;br /&gt;
* Paul Michel: &amp;#039;&amp;#039;Ordnungen des Wissens.&amp;#039;&amp;#039; In: Ingrid Tomkowiak (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Populäre Enzyklopädien. Von der Auswahl, Ordnung und Vermittlung des Wissens.&amp;#039;&amp;#039; Chronos, Zürich 2002, S. 35–85, ISBN 3-0340-0550-4.&lt;br /&gt;
* [[Rupert Riedl]]: &amp;#039;&amp;#039;Strukturen der Komplexität? Eine Morphologie des Erkennens und Erklärens.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 2000, ISBN 3-540-66873-X.&lt;br /&gt;
* Emma Tobin: [http://www.bris.ac.uk/metaphysicsofscience/bibliographies/naturalkindsbibliographies.html Bibliography on Natural Kinds], AHRC, Bristol 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Taxonomy|Taxonomie}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bgbm.org/iapt/nomenclature/code/Tokyo-d/default.htm International Code der Botanischen Nomenklatur]&lt;br /&gt;
* [http://www.botanik.univie.ac.at/iapt/ International Association for Plant Taxonomy]&lt;br /&gt;
* [http://www.itis.gov/ Integrated Taxonomic Information System (ITIS)]&lt;br /&gt;
* [http://taxonomicon.taxonomy.nl/ The Taxonomicon]. Universal Taxonomic Services, Zwaag, Niederlande (taxonomy.nl). Stand: 1. Februar 2024 (Viren: Datenstand am 11. Juli 2025 etwa vom März–Mai 2019) &amp;lt;!--(prototype!)?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.onezoom.org/life OneZoom: Tree of Life] – Fraktaler, zoombarer Stammbaum aller rezenten Lebewesen-Arten (Spiral-Ansicht), hier: optionale [[Polytomie]]-Ansicht.&lt;br /&gt;
* [https://lifemap.cnrs.fr/ Lifemap], Exploring the entire tree of life - Taxonomie aller Lebewesen in zoombarer [[Polytomie]]-Ansicht ([[CNRS]]/[[Universität Lyon]])&amp;lt;!--veröffentlicht--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://virusmap.univ-lyon1.fr/ Virusmap], Taxonomie der Viren in zoombarer Polytomie-Ansicht – Datenstand am 11. Juli 2025 etwa vom März–Mai 2019 (Universität Lyon) &amp;lt;!--(prototype!)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.dialectometry.com/ Numerische Taxonomie in Linguistik (Dialektometrie)]&lt;br /&gt;
* [http://www.gti-kontaktstelle.de/datenquellen Globale Taxonomie Initiative Deutschland] – umfangreiche Akronym-Datenbank, Bildungs- und Fördermöglichkeiten, aktuelle Termine, Ansprechpartner und diverse taxonomische Ressourcen.&lt;br /&gt;
* {{SEP|https://plato.stanford.edu/entries/natural-kinds/|Natural Kinds|Alexander Bird, Emma Tobin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4184546-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassifizierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Taxonomie| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftstheorie der Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologische Disziplin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DJGrandfather</name></author>
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