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	<title>Tartaros - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Tartaros&amp;diff=11064&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: wl angepasst</title>
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		<updated>2025-06-24T20:16:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Unterwelt in der griechischen Mythologie. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Tartaros (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tartaros&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Τάρταρος|Tártaros|la=Tartarus}}) ist in der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] ein personifizierter Teil der [[Unterwelt]], der in der tiefsten Region des [[Unterwelt der griechischen Mythologie|Hades]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abstammung und Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Nach [[Hesiod]] entstand Tartaros als einer der ersten Götter. Seine Geschwister sind [[Gaia (Mythologie)|Gaia]], [[Eros (Mythologie)|Eros]], [[Erebos]] und [[Nyx]];&amp;lt;ref&amp;gt;Hesiod, &amp;#039;&amp;#039;[[Theogonie]]&amp;#039;&amp;#039; 116–124&amp;lt;/ref&amp;gt; nach [[Hyginus Mythographus|Hyginus]] zeugte ihn Gaia mit [[Aither]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;&amp;gt;[[Hyginus Mythographus|Hyginus]], &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogiae|Fabulae]]&amp;#039;&amp;#039; Einleitung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachkommen des Tartaros mit Gaia sind nach Hesiod [[Typhon (Mythologie)|Typhon]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hesiod]], &amp;#039;&amp;#039;[[Theogonie]]&amp;#039;&amp;#039; 820&amp;lt;/ref&amp;gt; nach der &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheke des Apollodor]]&amp;#039;&amp;#039; Typhon und [[Echidna (Mythologie)|Echidna]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheke des Apollodor]]&amp;#039;&amp;#039; 1,6,3; 2,1,2&amp;lt;/ref&amp;gt; und nach Hyginus Typhon und die Giganten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot; /&amp;gt; Nach [[Bakchylides]] war er mit der [[Nemesis]] der Vater der [[Telchinen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bakchylides]], Fragment 52&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Tartaros ist der Strafort der Unterwelt. Er ist angeblich so tief, dass ein Amboss, der von der Erde zum Tartaros hinabfiel, neun Tage brauchte, um ihn zu erreichen; genauso lange, wie der Amboss benötigte, um vom Himmel bis zur Erde zu gelangen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hesiod]], &amp;#039;&amp;#039;[[Theogonie]]&amp;#039;&amp;#039; 722–725.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu ewigen Qualen im Tartaros verurteilt waren die [[Titan (Mythologie)|Titanen]], [[Arke (Mythologie)|Arke]], [[Tityos]], [[Ixion (König der Lapithen)|Ixion]], [[Oknos]], [[Phlegyas]], [[Salmoneus]], die [[Danaiden]], die [[Aloiden]], [[Sisyphos]] und [[Tantalos]], der Sohn des [[Zeus]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Vergil]], &amp;#039;&amp;#039;[[Aeneis]]&amp;#039;&amp;#039; 6,577–619.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der [[Platon#Seelenlehre|platonischen Seelenlehre]] gelangen die Verstorbenen, nach der [[Charon (Mythologie)|Überquerung des Totenflusses]], vor die Richter [[Minos]], [[Rhadamanthys]] und [[Aiakos]], welche die Seelen der Toten betrachten würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gorgias-sokrates&amp;quot;&amp;gt;Platon, &amp;#039;&amp;#039;Gorgias&amp;#039;&amp;#039; 523a–527e.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sollte dabei eine ungerechte oder meineidige Seele erkannt werden, gelange diese in den Tartaros.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gorgias-sokrates&amp;quot; /&amp;gt; Jene, die heilbare Verbrechen begangen hätten, würden dort gereinigt, während Unheilbare ewig verdammt seien und so ein warnendes Beispiel für die Lebenden darstellten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gorgias-sokrates&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Gorgias (Platon)|Gorgias]] lässt [[Platon]] [[Sokrates]] dem Sophisten [[Kallikles]], welcher das Recht des Stärkeren vertritt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;gorgias-kallikles&amp;quot;&amp;gt;Platon, &amp;#039;&amp;#039;Gorgias&amp;#039;&amp;#039; 482d–486e.&amp;lt;/ref&amp;gt; entgegenhalten, dass Unrechttun schlechter sei als Unrechtleiden und die meisten unheilbaren Insassen des Tartaros Tyrannen seien, deren Macht ihnen die Möglichkeit gegeben habe, derartig große Verbrechen zu begehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gorgias-sokrates&amp;quot; /&amp;gt; Als mögliches Beispiel erwähnt er [[Archelaos I.]], während [[Thersites]], wegen seiner Erfolglosigkeit, jedoch nicht zu den Unheilbaren gehöre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gorgias-sokrates&amp;quot; /&amp;gt; Laut Platons [[Phaidon]] handle es sich bei den Unheilbaren um große Tempelräuber und Mörder, während „Söhne, die sich im Zorne am Vater oder an der Mutter vergriffen, diese Tat aber ihr ganzes Leben lang bereut haben“ und Totschläger nach einem Jahr wieder aus dem Tartaros hervorkämen, um ihre Opfer um Vergebung bitten zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;phaidon&amp;quot;&amp;gt;Platon, &amp;#039;&amp;#039;Phaidon&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. u. übers. v. [[Rudolf Kassner]], Jena 1906, S. 105–106.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sollte ihnen vergeben werden, würden sie daraus befreit und andernfalls wieder zurückkehren und solang darin verweilen, bis ihnen doch verziehen werde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;phaidon&amp;quot; /&amp;gt; In „[[Politeia|Der Staat]]“ schreibt Platon, dass die Ungerechten Wettläufern gleichen, die zwar anfangs voraus sind, „aber am Ende […] verspottet“ werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;politeia&amp;quot;&amp;gt;Platon, &amp;#039;&amp;#039;Der Staat&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. u. übers. v. [[August Horneffer]], Leipzig 1908, S. 348–351.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei erwähnt er den Mythos des Er, eines in einer Schlacht Gefallenen, der vor seiner Einäscherung von den Toten wieder erwacht sei und das Jenseits gesehen habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;politeia&amp;quot; /&amp;gt; Demnach entspreche die Länge des Strafmaßes, welches ein Erwachsener, der „viele Todesfälle verschuldet hat, […] Staaten oder Heere verraten und in die Sklaverei verkauft hat oder an anderen Schandtaten beteiligt gewesen“ sei, für jedes einzelne Verbrechen im Tartaros zu erleiden habe, dem zehnfachen von hundert irdischen Jahren (während jede gute Tat zehnfach belohnt würde).&amp;lt;ref name=&amp;quot;politeia&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tartaros hatte man in Europa [[Tataren|tatarische]] Völker manchmal auch als „Tartaren“ bezeichnet, da man annahm, diese kämen direkt aus der Hölle. Auch die [[Mongolisches Reich|Mongolen]] unter [[Dschingis Khan]] und seinen Nachfolgern wurden später so bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibel ==&lt;br /&gt;
In der [[Bibel]] wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Tartarus&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls verwendet. Im griechischen Urtext ist er ein einziges Mal, im [[2. Brief des Petrus|zweiten Petrusbrief]] {{Bibel|2 Petr|2|4}} belegt. Die Bibelstelle bezieht sich auf den Ort, in den die abgefallenen [[Engel]], die [[Dämon]]en, von [[JHWH]] verbannt wurden und dort bis zum Gericht eingeschlossen sind. Gleichzeitig scheint &amp;#039;&amp;#039;Tartarus&amp;#039;&amp;#039; ein Synonym für &amp;#039;&amp;#039;Abgrund&amp;#039;&amp;#039; zu sein. Im [[Evangelium nach Lukas|Lukasevangelium]] {{Bibel|Lk|8|31}} bittet ein Dämon namens [[Legion (Dämon)|Legion]] Jesus Christus, ihn nicht in den „Abgrund“ zu schicken. Ebenso soll nach der [[Offenbarung des Johannes]] der Drache (oder [[Satan]]) für eintausend Jahre im „Abgrund“ gefesselt werden, bevor er für kurze Zeit freigelassen und dann vernichtet wird {{Bibel|Offb|20|3}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Septuaginta]] verwendet den Begriff im [[Buch Ijob|Buch Hiob]] – {{B|Hi|40|20}} und {{B|Hi|41|31}} – in Bezug auf [[Behemoth (Mythologie)|Behemoth]], ein Ungeheuer der [[Jüdische Mythologie|jüdisch-christlichen Mythologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[apokryphen]] Buch [[Henoch]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buch Henoch&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gutenberg.org/etext/4013|titel=Das Buch Henoch bei Gutenberg-Projekt |zugriff=2008-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gelangen die Engel in den Tartaros, die sich nach [[Genesis (Bibel)|Genesis]] {{Bibel|Gen|6|}} mit Frauen vereinigt haben. Dort sind sie gefangen und warten auf ihr Gericht. Die Kinder aus der Zeugung von Engeln mit Menschenfrauen heißen [[Nephilim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Unterwelt der griechischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
* [[Erebos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Roscher|5|121|128|Tartaros|[[Otto Waser]]}}&lt;br /&gt;
* {{DNP|12/1|38|39|Tartaros|Ezio Buchi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Mythoskop|ID=w203}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der griechischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tod (griechische Mythologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männliche Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jenseits]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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