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	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Super_Video_Home_System</id>
	<title>Super Video Home System - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-15T15:56:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Super_Video_Home_System&amp;diff=15066&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-44299-4: Spielzeitangabe korrigiert</title>
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		<updated>2025-08-23T07:29:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Spielzeitangabe korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|S-VHS|Für den gleichnamigen Film (Originaltitel &amp;#039;&amp;#039;V/H/S/2&amp;#039;&amp;#039;) siehe [[S-VHS (Film)]]}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Speichermedium&lt;br /&gt;
| foto = S-VHS Logo.svg&lt;br /&gt;
| typ = [[Videokassette|Videoband]]&lt;br /&gt;
| kapazität = SP: 0,5–4 Stunden ([[Phase Alternating Line|PAL]])&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
0,5–3,5 Stunden ([[NTSC]]).&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doppelte Lauflänge im [[Longplay|LP]]-Modus (Laufzeit)&lt;br /&gt;
| größe = Bandbreite ½&amp;quot;&lt;br /&gt;
| gebrauch = Kauf- und Heimvideo&lt;br /&gt;
| markteinführung = [[1987]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:VHS tape identification.jpg|mini|Unterscheidungsmerkmale [[Video Home System|VHS]]-, S-VHS- und [[D-VHS]]-Kassetten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Super Video Home System&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S-VHS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein verbesserter, abwärtskompatibler [[Video Home System|VHS]]-[[Standard]] für [[Heimvideo]]. Er ist 1987 von der Firma [[JVC]] eingeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbesserung der Bildqualität ==&lt;br /&gt;
S-VHS bietet eine gegenüber VHS verbesserte horizontale [[Bildauflösung]]. Die Farbaufzeichnung ist identisch zum VHS-System. Die horizontale Bildauflösung wurde um etwa 60 Prozent gegenüber VHS verbessert (−10 dB bei 4,9 MHz statt bei 3 MHz), was etwa 400 statt 240 Linienpaaren entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Eigenschaft !! [[Video Home System|VHS]] !! S-VHS !! [[Video-8]] !! [[Hi-8]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FM-Hubbereich für Luminanzträger || 3,8…4,8 MHz || 5,5…7,0 MHz || 4,2…5,4 MHz || 5,7…7,7 MHz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Frequenzbereich für Luminanzträger || 1,3…7,3 MHz || 1,3…11,2 MHz || 1,8…7,8 MHz || 1,8…11,6 MHz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Frequenz für Synchronpegel || 3,8 MHz || 5,5 MHz || 4,2 MHz || 5,7 MHz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Frequenz für Blanking || 4,1 MHz || 5,98 MHz || 4,56 MHz || 6,3 MHz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Frequenz für Weiß || 4,7 MHz || 6,84 MHz || 5,28 MHz || 7,5 MHz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Frequenzbereich für Chrominanzträger || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 0,1…1,15 MHz || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 0,2…1,25 MHz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Chrominanzträger-Frequenz || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 629 kHz || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 743 kHz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hifi-FM-Tonträgerfrequenzen || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1,4 + 1,8 MHz || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1,5 + 1,7 MHz&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höhere Horizontalauflösung wurde durch eine höhere Trägerfrequenz des frequenzmodulierten Helligkeitssignals ermöglicht. Die −10 dB-Videobandbreite beträgt 4,9 MHz gegenüber VHS mit nur 3 MHz. Weiterhin wurde der [[Frequenzmodulation|FM]]-Hubbereich gegenüber VHS von 1,0 MHz auf 1,6 MHz erhöht, was das Signal-Rausch-Verhältnis um ca. 4 dB verbessert. Diese hohen Frequenzen können aber von einfachen VHS-Bändern nicht zuverlässig aufgezeichnet werden. Deshalb werden für S-VHS typischerweise spezielle hochwertigere eisenoxidbeschichtete Bänder mit erhöhter Magnetpartikeldichte verwendet. Die Kassetten entsprechen in den Maßen VHS-Kassetten und können auch als solche verwendet werden, haben als Kennung aber eine Öffnung auf der Unterseite, anhand dessen S-VHS-Recorder die Kassette erkennen und auf S-VHS-Betrieb umschalten.&lt;br /&gt;
Einige neuere Geräte erlauben zudem die Verwendung von gewöhnlichen VHS-Kassetten für Aufnahmen im S-VHS-Format (JVC nennt diese Funktion „S-VHS ET“, wobei das „ET“ für „Expansion Technology“ steht)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.test.de/Videorekorder-mit-ET-Zwiespaeltiger-Kompromiss-18871-0/ |titel=Videorekorder mit ET – Zwiespältiger Kompromiss |werk=Stiftung Warentest (test.de) |datum=2000-09-28 |abruf=2025-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://jvc-america.com/english/products/vcr/S-VHS-ET-TECH-e.html |titel=JVC DEVELOPS NEW &amp;quot;SUPER VHS ET&amp;quot; CAPABLE OF RECORDING OVER 400 LINES OF HIGH RESOLUTION ON CONVENTIONAL VHS TAPES |werk=JVC (jvc-america.com) |datum=1998-04-27 |abruf=2025-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Qualität fällt dabei abhängig vom verwendeten Band sehr unterschiedlich aus und ist bei minderwertigen Bändern unter Umständen sogar schlechter als VHS, bei hochwertigen VHS-Kassetten ist hingegen oft eine annähernd mit echten S-VHS-Kassetten vergleichbare Bildqualität möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres entscheidendes Kriterium für die bessere Bildqualität des S-VHS-Systems gegenüber VHS ist die Trennung von Helligkeits- und Farbsignal, nicht nur bei der Aufzeichnung (wie auch von VHS geboten), sondern auch in der Signalverarbeitung im Gerät und auf den Signalwegen zu den Endgeräten, also in Verbindungskabeln und Steckern (siehe Abschnitt: [[Super Video Home System#S-Video|S-Video]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders Amateurfilmern kam die bessere Bildqualität – erreicht durch Trennung des Helligkeits- (Y) und des Farbsignals (C) – sehr entgegen, weil sie S-VHS [[Filmschnitt|Schnittkopien]] in annehmbarer Qualität erlaubte. In Teilbereichen liefert S-VHS ein besseres Bild als [[Antennenfernsehen|terrestrisch ausgestrahltes Analogfernsehen]]. Die Luminanzauflösung ist geringfügig höher, Farb- und Schwarzweißsignale vollständig getrennt, was Farbflimmern und Perlschnüre im Bild vermeidet. Die Farbauflösung liegt aber unter der von analogem [[Phase Alternating Line|PAL]]- oder [[NTSC]]-Fernsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Verbreitung von S-VHS ==&lt;br /&gt;
S-VHS-Recorder hatten einen relativ geringen Marktanteil. Im gewöhnlichen Heimgebrauch zum Aufzeichnen von TV-Sendungen war für den Großteil der Bevölkerung VHS völlig ausreichend, es gab kaum Bedarf an einem qualitativ höherwertigen Videosystem. Weitere Gründe dürften die höheren Anschaffungskosten bei Recordern und Aufnahmemedien, sowie fehlende Film-Kaufkassetten gewesen sein. In der Anfangszeit von S-VHS gab es obendrein das Problem, dass es nur wenige Fernseher mit S-Video-Eingang gab und dadurch die volle Qualität von S-VHS gar nicht ausgenutzt werden konnte. Beim Composite-Anschluss erhöhen sich mit der bei S-VHS viel größeren Helligkeitsbandbreite die Probleme des Übersprechens mit dem Farbsignal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Recht beliebt war S-VHS bei Amateur- und [[Semi-Professionalität|semiprofessionellen]] Filmern, da das System eine im Vergleich zu VHS erheblich bessere Bildqualität zu auch für den Normalverbraucher erschwinglichen Preisen bot. Mit hochwertigen S-VHS-Recordern und -Bändern waren Aufnahmen möglich, die sich auf einem gewöhnlichen Fernsehapparat kaum von einer heutigen Digitalaufnahme unterscheiden ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im [[Medizin|medizinischen]] Bereich war S-VHS recht häufig anzutreffen, beispielsweise zur Aufzeichnung von [[Sonografie|Ultraschallbildern]] oder [[endoskop]]ischen Untersuchungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:JVC HR-S4700 20050904.jpg|mini|JVC HR-S4700 Super-VHS Videorecorder aus den frühen [[1990er|90er]] Jahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Profibereich führte S-VHS nur ein Schattendasein. Der Erfinder des Systems, JVC, vermarktete es unter dem Namen Professional-S. Diese Rekorder konnten in Schnittplätze integriert werden und besaßen teilweise Schnittstellen für den Anschluss von Computern zur Steuerung. Obwohl das Farbrauschen bei einer einfachen Aufzeichnung noch erträglich ist, kommt (wie bei VHS) eine Farbrauschreduktion zum Einsatz, was bei Band-Kopien zum VHS-typischen Ausbluten der Farbe führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernsehsender mit geringen finanziellen Mitteln, besonders in Entwicklungsländern, benutzen auch heute noch S-VHS oder sogar VHS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist S-VHS wie auch VHS veraltet, beide Formate wurden im Heimbereich von [[DVD-Video]] verdrängt, im semiprofessionellen Bereich durch [[Digital Video|DV]] und [[DVCAM]]. Auch diese Nachfolgeformate sind mittlerweile weitgehend verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von S-VHS wurde auch eine Kompakt-Variante namens S-VHS-C entwickelt (siehe [[VHS-C]]) und konnte in entsprechenden Camcordern verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S-VHS-Cassetten dienen beim [[ADAT]] (und vergleichbaren Geräten anderer Hersteller) als Medium für digitale 8-Spur-Tonaufnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== S-Video ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung S-VHS wird oft fälschlicherweise für [[S-Video]] benutzt. S-VHS ist aber ein Videoband-Aufzeichnungsverfahren, während S-Video die Beschaffenheit des Signalwegs in Kabeln und Steckern beschreibt und als Abkürzung für „Separated Video“ steht. Beispielsweise besitzen [[Grafikkarte]]n keinen S-VHS-Ein-/Ausgang, richtig bezeichnet ist es ein S-Video-Ein-/Ausgang. Die zur Einsatzzeit international übliche Steckerform für S-Video ist der sogenannte [[Hosiden]]stecker, der die Trennung von [[Luminanz]] (Schwarz-Weiß-Signal) und [[Chrominanz]] (Farbsignal) möglich macht. An S-VHS-Recordern (und auch solchen für Hi8 und Amateur-Digitalformate) für Europa war zusätzlich eine alternativ beschaltete oder umschaltbare [[Scart]]buchse für S-Video üblich. Für seine professionellen S-VHS-Recorder nutzte JVC eine robustere Bajonett-Spezialbuchse als S-Videoverbindung. Im Gegensatz dazu steht der [[Composite Video|Composite]]-Ein-/Ausgang, der die beiden Signale zusammenfasst und deshalb mit einem einfachen (gelben) [[Cinch]]stecker auskommt beziehungsweise der entsprechenden Scart-Leitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1980er-Jahre wurden S-Video-Anschlüsse mit den damals neuen S-VHS-Camcordern und Hi8-Videokameras eingeführt. Mit der Verbreitung der DVD-Player, AV-Receiver und digitalen Camcorder hat sich dann mehr und mehr der Begriff S-Video für diese Anschlussart durchgesetzt. Kabel und Stecker (Hosiden) sind gleich geblieben. Daher ist die Bezeichnung „S-VHS-Kabel“ falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|S-VHS|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Hübscher, Rolf Szapanski: &amp;#039;&amp;#039;Elektrotechnik Fachbildung Kommunikationselektronik, Teil 2: Radio- und Fernsehtechnik&amp;#039;&amp;#039;. Westermann, Braunschweig 1997, ISBN 3-14-221430-5, S. 393&lt;br /&gt;
* Wilhelm Benz: &amp;#039;&amp;#039;Tabellenbuch Radio- und Fernsehtechnik, Funkelektronik&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Kieser, Neusäß 1993, ISBN 3-88173-060-5&lt;br /&gt;
* Jürgen Burghardt: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der professionellen Videorekorder&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1994, ISBN 3-930524-01-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Videobandformat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-44299-4</name></author>
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