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	<title>Strategiespiel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Strategiespiel&amp;diff=3342&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Plexi83: Kategorie ergänzt</title>
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		<updated>2025-05-09T23:25:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für das gleichnamige Computerspielgenre, siehe [[Computer-Strategiespiel]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strategiespiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Spiel, in dem eine langfristige Planung des Vorgehens im Spiel entscheidend ist. Häufig enthalten Strategiespiele dabei keine oder nur sehr geringe Glücks- oder Zufallselemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategiespiele sind u.&amp;amp;nbsp;a. Forschungsgegenstand der [[Spieltheorie]]; diese wird in Mathematik und [[Ökonomie]] angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur klassischen [[Entscheidungstheorie]] beschreibt die Spieltheorie Entscheidungssituationen, in denen der Erfolg des Einzelnen nicht nur vom eigenen Handeln, sondern auch von den Aktionen anderer abhängt ([[Interdependenz|interdependente]] Entscheidungssituation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Bei Spielen ohne Zufallselemente kann man prinzipiell in jeder Spielsituation das Ergebnis bei perfektem Spiel aller Spieler ausrechnen. Praktisch sind die Spiele dagegen häufig zu komplex, um sie berechnen zu können. Strategiespiele erfordern von den Spielern, ein möglichst den gesamten Spielverlauf umfassendes Vorgehen zu entwickeln. Anders als bei purer Taktik (der Entscheidung von Fall zu Fall) geht es nicht nur darum, den vorangegangenen Spielzug beziehungsweise den nachfolgenden in seine Überlegungen einzubeziehen, sondern mehrere Spielzüge im Voraus zu denken, Strukturen der Spielsituation zu erfassen und deren langfristige Auswirkungen vorher zu planen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bei uns bekannteste Strategiespiel ist das [[Brettspiel]] [[Schach]]. Andere traditionelle Spiele sind [[Damespiel|Dame]], [[Mühle (Spiel)|Mühle]], [[Mancala]] und [[Go (Spiel)|Go]]. In der [[Spieltheorie]] zählen zufallslose Strategiespiele ohne verdeckte Elemente, wie etwa gleichzeitige Züge, zu den [[Spiel mit perfekter Information|Spielen mit perfekter Information]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den klassischen Spielen wurden seit den 1950er Jahren vor allem im angelsächsischen Sprachraum zahlreiche [[Konfliktsimulationsspiel]]e und [[Tabletop]]spiele entwickelt, die zur Kategorie der Strategiespiele zählen. In Europa entstanden vor allem seit den 1990er Jahren [[Kartenspiel|Karten-]] und Brettspiele, die ebenfalls dieser Kategorie zugeordnet werden. Beispiele dafür sind [[Euphrat &amp;amp; Tigris]] von [[Reiner Knizia]] und [[Puerto Rico (Spiel)|Puerto Rico]] von [[Andreas Seyfarth]], die beide mit dem [[Deutscher Spiele Preis|Deutschen Spiele Preis]] ausgezeichnet wurden, sowie viele abstrakte Zwei-Personen-Spiele, wie zum Beispiel die der Reihe [[Gipf-Projekt|Gipf]] von Kris Burm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der logische Hintergrund und die Beschreibung der Möglichkeiten und des Verhaltens der Spieler wird mit Hilfe der Spieltheorie beschrieben. Des Weiteren existiert für den Computer ein ganzes Genre an [[Computer-Strategiespiel|Strategiespielen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bisher einzige &amp;#039;&amp;#039;reine &amp;#039;&amp;#039; Strategiespiel, das den [[Spiel des Jahres|Spielepreis &amp;#039;&amp;#039;Spiel des Jahres&amp;#039;&amp;#039;]] gewinnen konnte, war 1981 das von [[Sid Sackson]] entwickelte Brettspiel [[Focus (Spiel)|Focus]]. Vergleicht man die beiden Spielepreise „Spiel des Jahres“ und „Deutscher Spiele Preis“, so schneiden Strategiespiele bei letzterem meistens besser ab, da hier die Vorschläge von Spielern, die sich intensiv mit Spielen beschäftigen, eingehen, während beim „Spiel des Jahres“ die Jury besonders die Spielbarkeit für Familien und einen niedrigschwelligen schnellen Einstieg berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zum Taktik-Spiel ==&lt;br /&gt;
Eine [[Strategie (Spieltheorie)|Strategie]] ist ein längerfristig ausgerichtetes, planvolles Anstreben einer vorteilhaften Lage oder eines Ziels. Taktik bezeichnet im Allgemeinen konkrete Aspekte und Berechnungen, beispielsweise wird darunter beim [[Schach]] eine situative, wenige Züge umfassende Kombination mit [[Taktik (Schach)|schachtaktischen]] Elementen, wie beispielsweise [[Abzug (Schach)|Abzug]], [[Doppelangriff]] oder [[Fesselung (Schach)|Fesselung]], verstanden. Eine solche Kombination stellt konkrete Drohungen auf und zielt auf konkrete Vorteile, wie Figurenverlust oder Stellungsnachteil. Derartige Pläne können im Normalfall nicht langfristig entworfen werden, sondern müssen von den Spielern während des Spiels gesucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strategie ist dagegen auf die Beeinflussung des ganzen Spielverlaufs angelegt und entscheidet, welche [[Schacheröffnung|Eröffnung]] ein Spieler wählt. Denn je nach Eröffnung ändert das Spiel grundsätzlich seine Richtung und der Spieler kann so einen Spieltyp anstreben (beispielsweise offener Schlagabtausch oder vorsichtiges Manövrieren), in der er sich stärker fühlt, oft ohne dass dies eigentlich messbar wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Als Computerspiel ==&lt;br /&gt;
Strategiespiele am Computer sind eine beliebte Art von Videospielen, die oft auf rundenbasierten oder [[Echtzeit-Strategiespiel|echtzeitbasierten]] Mechanismen basieren. Rundenbasierte Strategiespiele erlauben es den Spielern, in der Regel abwechselnd zu agieren, während echtzeitbasierte Strategiespiele das Spiel in Echtzeit laufen und die Spieler gleichzeitig agieren lassen. Es gibt verschiedene Subgenres von Strategiespielen am Computer, wie zum Beispiel [[Globalstrategiespiel|4X-Spiele]] (Explore, Expand, Exploit, Exterminate), Tower-Defense-Spiele, Echtzeit-Strategie (RTS) und rundenbasierte Strategiespiele (TBS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Strategiespielen am Computer müssen die Spieler oft Ressourcen verwalten, Einheiten produzieren und Gebäude errichten, um ihr Territorium zu erweitern und ihre Feinde zu besiegen. Viele Spiele erfordern auch eine taktische Planung und Koordination von Armeen und Ressourcen, um das Spielziel zu erreichen. Einige der bekanntesten und meistverkauften Strategiespiele am Computer sind [[Age of Empires]], [[Civilization (Computerspiel)|Civilization]], [[StarCraft|Starcraft]], [[Total War]], [[Command &amp;amp; Conquer]] und [[Warcraft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Besonders erfolgreiche und bekannte Strategiespiele sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schach]] (2-Personen-Spiel)&lt;br /&gt;
* [[Schiffe versenken]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Schiffe Versenken Team |url=https://sinkships.com/ |titel=Schiffe Versenken - Das Online-Spiel |sprache=de |abruf=2023-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Civilization VI]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://civilization.com/ |titel=Civilization® VI – The Official Site |sprache=en |abruf=2023-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[StarCraft|Starcraft II]]&lt;br /&gt;
* [[Age of Empires II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Mehlmann: &amp;#039;&amp;#039;Strategische Spiele für Einsteiger – Eine verspielt-formale Einführung in Methoden, Modelle und Anwendungen der Spieltheorie.&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: Mathematik für Einsteiger). Vieweg + Teubner, 2007, ISBN 978-3-8348-0174-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.di.fc.ul.pt/~jpn/gv/ World of Abstract Games (WAG)] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4248624-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strategiespiel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spielart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spielbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plexi83</name></author>
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