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	<title>Stockerau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Stockerau&amp;diff=8274&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Friedl 11: Bevölkerungsentwicklung neu</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Stockerau&amp;diff=8274&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-24T17:19:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bevölkerungsentwicklung neu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Stadt&lt;br /&gt;
|Name               = Stockerau&lt;br /&gt;
|Wappen             = AUT Stockerau COA.jpg&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 48/23/09/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 16/12/39/E&lt;br /&gt;
|Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
|Höhe               = 176&lt;br /&gt;
|Fläche             = 37.41&lt;br /&gt;
|PLZ                = 2000, 2003&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 0 22 66&lt;br /&gt;
|Kfz                = KO&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 31230&lt;br /&gt;
|LOCODE             = AT STC&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT126&lt;br /&gt;
|Adresse            = Rathausplatz 1&amp;lt;br /&amp;gt;2000 Stockerau&lt;br /&gt;
|Website            = [http://www.stockerau.at/ www.stockerau.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Andrea Völkl&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei             = ÖVP&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 37&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land  = AT&lt;br /&gt;
| Breite = 0.8&lt;br /&gt;
| ÖVP|SPÖ|FPÖ|GRÜNE|UBS|NEOS|&lt;br /&gt;
| ÖVP       = 15&lt;br /&gt;
| SPÖ       = 8&lt;br /&gt;
| FPÖ       = 6&lt;br /&gt;
| GRÜNE     = 6&lt;br /&gt;
| UBS       = 1&lt;br /&gt;
| UBS Farbe = aaaaaa&lt;br /&gt;
| NEOS      = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2025|2025]]&lt;br /&gt;
|Bild1              = Stockerau - Rathaus.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Rathaus in Stockerau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stockerau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Österreich)|Stadt]] im [[Bezirk Korneuburg]] in [[Niederösterreich]]. Mit {{EWZ|AT|31230}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|31230}}{{EWR|AT|31230}}) ist sie die größte Stadt des [[Weinviertel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Stockerau leitet sich angeblich aus der Zusammensetzung Stocker-Au ab: die [[Flussaue|Au]] der Holzfäller. Die [[Stockerauer Au]] – der Flusswald zwischen der Stadt und der Donau – ist heute noch ein wichtiges Erholungsgebiet für die Stockerauer, auch wenn durch den Bau des [[Kraftwerk Greifenstein|Donaukraftwerks Greifenstein]] merkliche Eingriffe in Landschaft und [[Ökosystem]] stattgefunden haben. Das Gebiet steht seit 1994 unter Naturschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stockerau wird auch „Lenaustadt“ genannt, da der Dichter [[Nikolaus Lenau]] in seiner Jugend hier oft Zeit bei seinen Großeltern verbracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Stockerau ist die größte Stadt im [[Weinviertel]] und liegt 25&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Wien]] am Nordrand des [[Tullnerfeld|Tullner Becken]]s, nur wenige Kilometer von der [[Donau]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (Einwohnerzahl Stand {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}{{EWR|AT Ortschaft|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Oberzögersdorf]] ({{EWZ|AT Ortschaft|04112}}) samt Zögernsee&lt;br /&gt;
* Stockerau ({{EWZ|AT Ortschaft|04132}}) samt In der Au und Leitzersbrunnerfeld&lt;br /&gt;
* [[Unterzögersdorf]] ({{EWZ|AT Ortschaft|04133}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus den [[Katastralgemeinde]]n Oberzögersdorf, Stockerau und Unterzögersdorf.&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORD = &lt;br /&gt;
 | NORDOST = [[Leitzersdorf]]&lt;br /&gt;
 | OST = [[Spillern]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST =&lt;br /&gt;
 | SUED = [[St. Andrä-Wördern]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;([[Bezirk Tulln|Bez. Tulln]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST = &lt;br /&gt;
 | WEST = [[Hausleiten]]&lt;br /&gt;
 | NORDWEST = [[Sierndorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ur- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Vereinzelte Streufunde aus der Jungsteinzeit, darunter eine Steinaxt mit Lochschäftung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. Rotter |Hrsg=Universität Wien |Titel=Die vor- und frühgeschichtlichen Bodenfunde des Gerichtsbezirks Stockerau, unpublizierte Dissertation |Datum=1940 |Seiten=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, stellen die bis dato ältesten Nachweise einer Besiedelung im Stockerauer Raum dar. Für nachfolgende Perioden ist im Mündungsbereich zwischen [[Göllersbach]] und [[Senningbach]], wo auch heute das Stadtgebiet von Stockerau liegt, spätestens ab der [[Bronzezeit]] bzw. der darauffolgenden [[Hallstattzeit|Älteren Eisenzeit]] (Hallstattzeit) von einer intensiveren Besiedelung auszugehen. Diese Ansiedelungen überdauerten z.&amp;amp;nbsp;T. bis in die [[Römische Kaiserzeit]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=F. Drost, E. Lauermann |Titel=KG Stockerau, SG Stockerau, VB Korneuburg |Sammelwerk=Fundberichte aus Österreich |Band=34 |Datum=1995 |Seiten=646}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=U. Zimmermann |Titel=KG Stockerau, SG Stockerau, VB Korneuburg |Band=Fundberichte aus Österreich |Nummer=49 |Datum=2010 |Seiten=320}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Von besonderer Bedeutung für die Urgeschichte Stockeraus ist der [[Hügelgrab|Tumulus]] (Löwenberg) von [[Unterzögersdorf]], ein hallstattzeitlicher Grabhügel, der bereits 1873 ausgegraben wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. v. Mannsfeld, J. Woldrich |Titel=Durchforschung des Tumulus von Zegersdorf |Sammelwerk=Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft |Band=4 |Ort=Wien |Datum=1874}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Völkerwanderungszeit]] ist ein germanisches Gräberfeld des ausgehenden 5. Jahrhunderts bekannt, das im Zuge von Rettungsgrabungen in den Jahren 2021 und 2022 im Ortszentrum von Stockerau (in der Nähe zum „Scharfen Eck“) gefunden wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://noe.orf.at/stories/3145860/ |titel=Stockerau: Archäologische Funde im Zentrum |werk=orf.at |datum=2022-03-05 |abruf=2023-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Friedrich Doppelmair |url=https://www.meinbezirk.at/korneuburg/c-lokales/schmuck-vom-grab-ins-bezirksmuseum-stockerau_a6202025 |titel=Schmuck vom Grab ins Bezirksmuseum Stockerau |werk=MeinBezirk.at |datum=2023-08-10 |abruf=2023-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Neben dem Fund einer sogenannten [[Herkuleskeule (Amulett)|Donarskeule]] (ein vermutlich heidnisches Amulett) sind vor allem zwei feuervergoldete Bügelfibeln besonders hervorzuheben, die in einem noch ungestörten Grab einer bestatteten Frau mittleren Alters gefunden wurden. Sämtliche Funde aus diesen Grabungen wurden im August 2023 dem [[Kulturzentrum Belvedereschlössl|Bezirksmuseum Stockerau]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stockerau - Statue des hl. Koloman.JPG|mini|Statue des hl. Koloman bei der Stadtpfarrkirche, der Patron der Städte Stockerau und Melk ist]] &lt;br /&gt;
1012 wurde Stockerau in Zusammenhang mit dem [[Koloman (Heiliger)|Heiligen Koloman]] erstmals [[Urkunde|urkundlich]] als „Stoccaerouwe“ erwähnt. Koloman war ein irischer Wandermönch, der von den Stockerauern getötet wurde, da sie seine Sprache nicht verstanden und ihn für einen Spion hielten. Als der morsche Baum, an dem er erhängt wurde, wieder zu sprießen begann, spätestens aber, als sein Grab bei einer Überschwemmung wie durch ein Wunder verschont blieb, war man überzeugt davon, dass man es hier mit jemandem zu tun hatte, der offenbar in Gottes Gnade stand. Der Holunderstrauch, an dem Koloman angeblich erhängt wurde, wächst heute noch an der Rückwand des Klosters der [[Steyler Missionsschwestern]] [[Kloster St. Koloman|St. Koloman]], des so genannten „Klösterls“.&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufnahmeblatt 4656-2 Stockerau, Göllersdorf.jpg|mini|Stockerau (Mitte unten) und Umgebung um 1873 (Aufnahmeblatt der [[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|Landesaufnahme)]]]]&lt;br /&gt;
1014 erfolgte die Gründung der [[Pfarrkirche Stockerau|Pfarre Stockerau]]. Am 5. April 1465  erhielt Stockerau von Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] das [[Marktrecht]] verliehen. 1514 bekam die [[Marktgemeinde]] von [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] Wappen und Siegel als Zeichen besonderer kaiserlicher Gunst. Das Wappen zeigt auf rot-weiß-rotem Hintergrund einen jungen Baum, der aus einem morschen Baumstumpf herauswächst, eine Erinnerung an den Heiligen Koloman, aber auch an die „Stocker“ als Gründer von Stockerau. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts erhielt Lukas II. von Eberl das kaiserliche [[Postmeister]]amt zu Stockerau, das in weiterer Folge in der Familie [[Eberl (Adelsgeschlecht)|Eberl]] erblich wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1722 und 1726 erfolgte der Bau des 88&amp;amp;nbsp;m hohen Kirchturms (höchster Kirchturm [[Niederösterreich]]s). 1738 bis 1740 entstand das Rathaus. Der Dichter [[Nikolaus Lenau]] lebt von 1818 bis 1822 in Stockerau und beginnt hier zu dichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1841 wurde die dritte Bahnlinie Österreichs von Wien-Jedlesee nach Stockerau eröffnet. Auf dieser Linie verkehren heute die [[S-Bahn Wien|Schnellbahnzüge]] nach Wien. Durch den Bau der Bahnlinie konnte die lokale Industrie sich stark entwickeln. Eine Reihe von Unternehmen erbauten ihre Fabriken in der Gegend, unter anderem für Textilien, Kerzen, Seifen, Parfums, Nahrungsmittel, Leder, Chemie und Maschinen usw.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stockerau.gv.at/system/web/zusatzseite.aspx?menuonr=220163424&amp;amp;detailonr=220162640 |titel=Industriegeschichte von Stockerau |hrsg=Stadtgemeinde Stockerau |datum=2011 |abruf=2011-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein bedeutendes Unternehmen ist [[Jos. Stefsky]], Posamentier- und Schnürwaren-Fabrik und [[k.u.k. Hoflieferant]]. Am 29. August 1893 wurde Stockerau von Kaiser [[Franz Joseph I.]] zur Stadt erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde auf dem Friedhof von Stockerau ein sowjetischer Soldatenfriedhof angelegt, der mit Umbettungen bis 1957 in drei Massen- und 28 Einzelgräbern mit sowjetischen Militärangehörigen belegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 war die Eröffnung der Schnellbahnverbindung Wien – Stockerau. 1964 begannen die [[Festspiele Stockerau|Stockerauer Festspiele]] mit [[Jean Anouilh]]s „Jeanne oder die Lerche“. 1966 war die Eröffnung des Erholungszentrums.&lt;br /&gt;
Am 1. Jänner 1975 erfolgte die Eingemeindung von Oberzögersdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StatistikAustria Gemeindeänderungen|seite=52|abruf=2022-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stockerauer Au wurde 1994 zum [[Naturschutzgebiet (Österreich)|Naturschutzgebiet]] erklärt. 2006 trat Stockerau dem Regionalentwicklungsverein [[10 vor Wien]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name der Stadtgemeinde ===&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
* 1012: &amp;#039;&amp;#039;Stoccaerouwe&amp;#039;&amp;#039; erste urkundliche Nennung&lt;br /&gt;
* 1070: &amp;#039;&amp;#039;Stockarawe&amp;#039;&amp;#039; Nennung in den Annalen von Niederaltaich&lt;br /&gt;
* 1122: &amp;#039;&amp;#039;Stocchaeroaw&amp;#039;&amp;#039; in den Melker Annalen&lt;br /&gt;
* 1230: &amp;#039;&amp;#039;Stokkerowe&amp;#039;&amp;#039; in einer Heiligenkreuzer Urkunde&lt;br /&gt;
* 1327: &amp;#039;&amp;#039;Stockherau&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde Friedrichs des Schönen&lt;br /&gt;
* 1465: &amp;#039;&amp;#039;Stockherau&amp;#039;&amp;#039; in der Markterhebungsurkunde Kaiser Friedrichs III.&lt;br /&gt;
* 1514: &amp;#039;&amp;#039;Stockheraw&amp;#039;&amp;#039; in der Wappenverleihungsurkunde Kaiser Maximilians I.&lt;br /&gt;
* 1517: &amp;#039;&amp;#039;Stockerau&amp;#039;&amp;#039; in der Urkunde über die Verleihung des Michaelimarktes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=450|float=none|Name=Stockerau|maxEinwohner=18000&lt;br /&gt;
|werte=(1869,7868)(1880,8051)(1890,8584)(1900,10410)(1910,11958)(1923,11339)(1934,11526)(1939,13924)(1951,11336)(1961,11996)(1971,12852)(1981,12679)(1991,13608)(2001,14452)(2011,15624)(2021,16764)(2025,17210)&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung Stockeraus hat seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fast ununterbrochen zugenommen. Eine markante Abnahme der Bevölkerung gab es lediglich von 1939 bis 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seit der vorletzten [[Volkszählung]] im Jahr 1991 hat die Bevölkerung um 6,2 Prozent zugenommen, was auf die positive [[Wanderungsbilanz]] (+8,1 %) zurückzuführen war, während die [[Geburtenbilanz]] negativ war (−1,9 %). Auch in den Jahren 2001 bis 2011 war die Geburtenbilanz mit −478 negativ. Die Wanderungsbilanz mit +1.650 konnte dies jedoch mehr als ausgleichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.statistik.at/blickgem/G0201/g31230.pdf |titel=Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Stockerau, Bevölkerungsentwicklung |format=PDF |abruf=2019-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stockerau zählt zum sogenannten [[Speckgürtel]] im Wiener Umland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Einwohner Stockeraus (72,5 %) ist [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]]. [[Evangelische Kirche|Evangelisch]] sind 3,8 %, [[Orthodoxe Kirche|orthodox]] 1,2 %. Zum [[Islam]] bekennen sich 3,6 %. 15,8 % sind ohne religiöses Bekenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stockerau - Belvedereschlössl.JPG|mini|[[Kulturzentrum Belvedereschlössl]]]]&lt;br /&gt;
{{WeitereBDA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stockerau - Kirche hl. Stephan (1).JPG|mini|hochkant|[[Pfarrkirche Stockerau]]]]&lt;br /&gt;
{{Galerie&lt;br /&gt;
| Name = Koloman Zyklus (1986)&lt;br /&gt;
| Größe = 180&lt;br /&gt;
| align = right|Datei:Adi Holzer Koloman 1986 Koloman Zyklus.jpg|Das Bild &amp;#039;&amp;#039;Der Pilger Koloman&amp;#039;&amp;#039;. Ein Klick auf das Bild öffnet die Bilderklärung.|Datei:Adi Holzer 1986 Koloman Zyklus Wanderer zwischen zwei Welten.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Wanderer zwischen zwei Welten&amp;#039;&amp;#039;|Datei:Adi Holzer 1986 Koloman Zyklus Das Verhör.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Das Verhör&amp;#039;&amp;#039;|Datei:Adi Holzer 1986 Koloman Zyklus Folterung.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Die Folterung&amp;#039;&amp;#039;|Datei:Adi Holzer 1986 Koloman Zyklus Hinrichtung.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Die Hinrichtung&amp;#039;&amp;#039;|Datei:Adi Holzer 1986 Koloman Zyklus Verklärung.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Die Verklärung&amp;#039;&amp;#039;|Datei:Adi Holzer 1986 Koloman Zyklus Staatsbegräbnis.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Das Staatsbegräbnis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Bauwerke von Stockerau sind besonders hervorzuheben:&lt;br /&gt;
* die dem heiligen Stefan geweihte barocke [[Pfarrkirche Stockerau|Stadtpfarrkirche]] mit dem mit 88&amp;amp;nbsp;m höchsten Kirchturm Niederösterreichs&lt;br /&gt;
* das Rathaus, das in den Jahren 1738 bis 1740 erbaut wurde&lt;br /&gt;
* die [[Lutherkirche Stockerau|Lutherkirche]]: vormals Synagoge, der in der NS-Zeit ein Glockenturm aufgesetzt wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater, Museen ===&lt;br /&gt;
* [[Lenautheater]]: In Stockerau zeigt in ganzjährigem Spielbetrieb Theater, Musik und Kabarettaufführungen. Künstlerischer Leiter ist [[Richard Maynau]].&lt;br /&gt;
* [[Festspiele Stockerau]]: In den Sommermonaten Juli und August finden die Stockerauer Festspiele auf dem Platz vor der Stadtpfarrkirche statt.&lt;br /&gt;
In Stockerau gibt es zwei Museen:&lt;br /&gt;
* das Bezirksmuseum im [[Kulturzentrum Belvedereschlössl]]&lt;br /&gt;
* das [[Siegfried Marcus|Siegfried-Marcus-Automobilmuseum]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.siegfried-marcus.at/index1.htm |text=Homepage des Siegfried-Marcus-Automobilmuseums Stockerau |wayback=20150402144133 |archiv-bot=2019-04-19 12:29:26 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 4. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler, Parks ===&lt;br /&gt;
Die Stockerauer Au ist seit 1994 [[Naturschutzgebiet (Österreich)|Naturschutzgebiet]]. Sie ist eine der letzten großen zusammenhängenden Auen Mitteleuropas. Die Stockerauer Au wird von einem sogenannten Gießgang bewässert. Dieser Gießgang ist ein künstlich geschaffener Fluss, der im Zusammenhang mit der Errichtung des Donaukraftwerkes Greifenstein im Jahr 1984 fertiggestellt wurde. Durch das Bewässerungssystem sind viele neue Wasserlebensräume wie Feuchtwiesen und Teiche entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Parks&lt;br /&gt;
* Stadtpark im Zentrum von Stockerau&lt;br /&gt;
* Marienhöhe, Grüngebiet am nordwestlichen Stadtrand&lt;br /&gt;
* Schaumannpark&lt;br /&gt;
* Ernst Körner Platz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
In Stockerau befindet sich ein großes Erholungszentrum mit Freibad, Hallenbad und Kunsteislaufplatz. Darüber hinaus bietet die nahe gelegene Au Erholung sowie weitere Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Außerdem befindet sich in Stockerau das Sportzentrum Alte Au, bestehend aus einem Fußballstadion, einer Sporthalle und einer Mehrzweckhalle (Millenniumshalle, eröffnet 1999). Das Stadion Alte Au ist Heimstätte des Fußballvereins [[SV Stockerau]], der vor allem in den frühen 1990er Jahren als [[2. Liga (Österreich)|Zweitligist]] mit dem [[ÖFB-Cup]]sieg gegen den [[SK Rapid Wien]], der Teilnahme am [[ÖFB-Supercup|Supercupendspiel]] gegen [[FK Austria Wien]] und den knappen Niederlagen im [[Europapokal der Pokalsieger (Fußball)|Europacup der Cupsieger]] gegen [[Tottenham Hotspur]] für Furore sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem besitzt Stockerau eine hervorragende Handballmannschaft, den [[UHC Stockerau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell hervorzuheben ist das Leistungszentrum für Judo und Tischtennis. Das Tischtenniszentrum ist auch immer wieder Schauplatz der Trainings der österreichischen Nationalmannschaft. Hier spielt auch der österreichische Topverein [[UTTC Stockerau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren befindet sich ca. drei Kilometer nördlich von Stockerau ein [[Flugplatz Stockerau|Sportflugplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gross-Industrie Oesterreichs 4 Jos Stefsky 386.JPG|mini|[[Jos. Stefsky]] Posamentir- und Schnürwaren-Fabrik in Stockerau (um 1898)]]&lt;br /&gt;
Folgende international agierende Unternehmen stammen aus Stockerau bzw. haben dort ihren Firmensitz:&lt;br /&gt;
* P. Max, Möbelhersteller und Möbelhäuser&lt;br /&gt;
* [[J. u. A. Frischeis]], Großhändler für Holz und Holzwerkstoffe&lt;br /&gt;
* Xylem Water Solutions Austria GmbH (vormals Vogel Pumpen), Hersteller von Pumpen&lt;br /&gt;
* MOLL-MOTOR, Großhändler und Hersteller von Antriebstechnik, z.&amp;amp;nbsp;B. Elektromotoren&lt;br /&gt;
* [[Jos. Stefsky]] – Posamentier- und Schnürwaren-Fabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Feuerbestattung Danubia GmbH&amp;#039;&amp;#039; betreibt in Stockerau seit 2018 eines von derzeit (Stand 2021) 17 aktiven [[Krematorien in Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemals bedeutende Unternehmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Isover Austria (vormals TEL-Mineralwolle), Dämmstoffprodukte, gehört (Stand 2024) zur Saint-Gobain Austria GmbH mit Sitz in Bad Aussee&lt;br /&gt;
* M-U-T Maschinen-Umwelttechnik-Transportanlagen GmbH, 2023 Verlagerung der Fahrzeugsparte zu Steyr Automotive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Stockerau liegt direkt an der [[Donauufer Autobahn|Autobahn A22]] sowie an der [[Nordwestbahn (Österreich)|Nordwestbahn]] und verfügt somit über gute Verkehrsanbindungen. Die [[S-Bahn Wien|S-Bahn-Linie]] S3 verbindet Stockerau mit [[Wien]], [[Wiener Neustadt]] und [[Hollabrunn]]; zusätzlich verkehren Regionalzüge Richtung Wien, [[Retz]] und Absdorf-Hippersdorf.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bahnhof Stockerau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso betreibt der [[FSV2000]], Flugsportverein Stockerau, am nördlichen Stadtrand einen Flugplatz, der das Anfliegen mit Privatmaschinen erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiewirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Weinviertler Energie GmbH &amp;amp; Co KEG betreibt einen [[Windpark]] mit 4 [[Windenergieanlage]]n. Bei einer Gesamtleistung von 2,4 MW werden jährlich 3,5 Millionen kWh [[elektrischer Strom]] produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kraftwerk Greifenstein]] in der Donau erzeugt mit einer Engpassleistung von 293 MW jährlich 1.717,3 GWh Strom. Betreiber ist die [[Verbund AG|VERBUND Hydro Power AG]], eine Tochter der [[Verbund AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stockerau Volkschule Josef Wondrak.jpg|mini|Die Volksschule Josef-Wondrak]]&lt;br /&gt;
* Josef-Wondrak Volksschule&lt;br /&gt;
* Volksschule West&lt;br /&gt;
* NNÖ Informatik-Mittelschule&lt;br /&gt;
* Neue NÖ Kreativ-Mittelschule&lt;br /&gt;
* Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium&lt;br /&gt;
* Bundeshandelsschule und Aufbaulehrgang HAK&lt;br /&gt;
* Polytechnische Schule&lt;br /&gt;
* Allgemeine Sonderschule&lt;br /&gt;
* Landesberufsschulen für Elektrotechnik, Kfz-Mechaniker und Kfz-Elektriker&lt;br /&gt;
* Fachschule für Sozialberufe&lt;br /&gt;
* Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheit ===&lt;br /&gt;
* [[Landesklinikum Stockerau]]&lt;br /&gt;
* Pflegeheim der Stadtgemeinde Stockerau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militär ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stockerau - Niembschhof.JPG|mini|Die ehemalige Kavallerie-Kaserne und jetziger [[Niembsch-Hof]]]]&lt;br /&gt;
* Landwehrkaserne I (erbaut 1886 in der Schaumanngasse)&lt;br /&gt;
* Prinz-Eugen-Kaserne (erbaut 1898 von [[Max Kropf]] als Landwehr-Kavalleriekaserne II, 1937 in Prinz Eugen-Kaserne umbenannt; derzeit mit einem Lager der [[Austrian Forces Disaster Relief Unit|AFDRU]] und zivilen Wohneinheiten genutzt).&lt;br /&gt;
* Kavallerie-Kaserne (erbaut 1721, militärisch stillgelegt 1955; heute als größter Gemeindebau Stockeraus genutzt und als [[Niembsch-Hof]] bezeichnet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat hat 37 Mitglieder.&lt;br /&gt;
* Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 23 SPÖ, 10 ÖVP, 2 FPÖ, und 2 Grüne.&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 22 SPÖ, 9 ÖVP, 4 FPÖ, 1 Grüne, und 1 LIF.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=1995|zugriff=2025-01-26}}&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 22 SPÖ, 9 ÖVP, 4 FPÖ, und 2 Grüne.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2000|zugriff=2025-01-26}}&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 21 SPÖ, 10 ÖVP, 3 FPÖ, und 3 Grüne.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2005|zugriff=2025-01-26}}&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 18 SPÖ, 12 ÖVP, 4 FPÖ, und 3 Grüne.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2010|zugriff=2025-01-26}}&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 17 SPÖ, 12 ÖVP, 4 FPÖ, 3 Grüne, und 1 NEOS.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2015|zugriff=2025-01-26}}&lt;br /&gt;
* Mit der Gemeinderatswahl am 24. März 2019 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 18 ÖVP, 11 SPÖ, 5 Grüne, und 3 FPÖ.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stockerau.gv.at/Gemeinderatswahl_2019_11 Gemeinderatswahlergebnis vom 24. März 2019 nach Mandaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2025]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP, 8 SPÖ, 6 FPÖ, 6 Grüne, 1 UBS (Unabhängige Bürgerliste Stockerau) und 1 NEOS.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2025|zugriff=2025-01-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr–Jahr Vorname Nachname (Partei) chronologisch ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1859 Johann Kaspar Gottfried Sieben&lt;br /&gt;
* 1893–1908 Julius Schaumann&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stockerau.gv.at/system/web/zusatzseite.aspx?detailonr=217734362 Liste der Bürgermeister Stockeraus] auf der Homepage der Stadtgemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1908–1912 Josef Weineck&lt;br /&gt;
* 1912–1914 Wenzel Kreuz&lt;br /&gt;
* 1919–1927 [[Eduard Rösch]] (SDAPDÖ)&lt;br /&gt;
* 1927–1933 Josef Wolfik&lt;br /&gt;
* 1933–1938 Johann Schidla&lt;br /&gt;
* 1938–1945 Heinrich Mayrl&lt;br /&gt;
* 1945–1970 [[Josef Wondrak]] (SPÖ)&lt;br /&gt;
* 1970–1979 [[Franz Blabolil]] (SPÖ)&lt;br /&gt;
* 1979–2006 Leopold Richentzky&lt;br /&gt;
* 2006–2018 Helmut Laab (SPÖ)&lt;br /&gt;
* seit 2019 Andrea Völkl (ÖVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2018 kündigte Bürgermeister Helmut Laab (SPÖ) seinen Rücktritt mit 30. November 2018 an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.noen.at/korneuburg/stockerau-stadtchef-helmut-laab-kuendigt-ruecktritt-an-helmut-laab-ruecktritt-buergermeister-ruecktritt-121314924 &amp;#039;&amp;#039;Stockerau: Stadtchef Helmut Laab kündigt Rücktritt an&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 24. Oktober 2018, abgerufen am 28. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Nachfolgerin wurde Gabriele Frithum (SPÖ) designiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.noen.at/korneuburg/stockerau-gabriele-frithum-soll-neue-buergermeisterin-werden-gabriele-frithum-helmut-laab-121391364 &amp;#039;&amp;#039;Stockerau: Gabriele Frithum soll neue Bürgermeisterin werden&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 25. Oktober 2018, abgerufen am 28. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Mandatsniederlegungen seitens ÖVP und FPÖ wurden Neuwahlen erforderlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.noen.at/korneuburg/stockerau-oevp-und-fpoe-erzwingen-mit-ruecktritten-neuwahlen-gemeinderat-stockerau-helmut-laab-susanne-hermanek-neuwahlen-126589948 &amp;#039;&amp;#039;NÖN: Stockerau: ÖVP und FPÖ erzwingen mit Rücktritten Neuwahlen&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 27. November 2018, abgerufen am 28. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem dadurch weniger als zwei Drittel der Gemeinderatsmandate besetzt waren, löste die niederösterreichische Landesregierung den Gemeinderat im Dezember 2018 auf. Als Wahltermin wurde der 24. März 2019 festgelegt. Bis zur Wahl wurde zur Ausübung der Geschäfte des Gemeindevorstandes ein Beirat bestellt, bestehend aus allen bisher im Stadtrat vertretenen Wahlparteien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20181211_OTS0150/korrektur-zu-ots0129-schnabl-neuwahl-in-stockerau-am-24-maerz-2019 &amp;#039;&amp;#039;Schnabl: „Neuwahl in Stockerau am 24. März 2019“: Landesregierung löst Gemeinderat auf und setzt Neuwahl an&amp;#039;&amp;#039;]. OTS-Meldung vom 11. Dezember 2018, abgerufen am 12. Dezember 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.meinbezirk.at/korneuburg/c-politik/am-24-maerz-2019-wird-in-stockerau-gewaehlt_a3096627 &amp;#039;&amp;#039;Am 24. März 2019 wird in Stockerau gewählt&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 11. Dezember 2018, abgerufen am 12. Dezember 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Interimistisch übernahm Stadtrat Othmar Holzer (SPÖ) die Funktion des Bürgermeisters.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/ueberraschender-wechsel-bei-stockerauer-spoe/400377671 &amp;#039;&amp;#039;Kurier: Überraschender Wechsel bei Stockerauer SPÖ&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 14. Jänner 2019, abgerufen am 14. Jänner 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Wahl am 24. März 2019 wurde die ÖVP erstmals seit 1945 stimmenstärkste Partei. Spitzenkandidatin der ÖVP war Andrea Völkl,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://noe.orf.at/news/stories/2971898/ &amp;#039;&amp;#039;orf.at: Stockerau: Historischer Wechsel im Rathaus&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 24. März 2019, abgerufen am 24. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; die im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates am 29. April 2019 zur Bürgermeisterin gewählt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tt.com/ticker/15594682/neue-buergermeister-in-zwei-weinviertler-gemeinden-gewaehlt &amp;#039;&amp;#039;Neue Bürgermeister in zwei Weinviertler Gemeinden gewählt&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 30. April 2019, abgerufen am 30. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Am 6. Juni 1514 verlieh Kaiser Maximilian I. Stockerau folgendes Wappen: Österreichischer Bindenschild, in dessen unterem roten Feld ein Baumstock in Gold ist, der zum Teil in die weiße Binde hineinreicht und aus dem eine Wurzel bis in das obere Feld reicht, die eine grüne Baumkrone trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Baumstock weist auf die ursprüngliche Lage in einer Au und die Rodungen hin. Der aufstrebende Baum steht für die erfolgreiche Siedlung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stockerau.at/1000_Jahre_Stockerau |titel=1000 Jahre Stockerau |hrsg=Stadtgemeinde Stockerau |sprache=de-AT |abruf=2022-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerstädte ===&lt;br /&gt;
Stockerau pflegt Kontakte zu drei Partnerstädten:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stockerau.at/Leben_in_Stockerau/Wissenswertes/Partnerstaedte |titel=Partnerstädte |hrsg=Stadtgemeinde Stockerau |sprache=de-AT |abruf=2022-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Datei:Wappen Andernach.svg|20px|alt=|klasse=noviewer]] [[Andernach|Andernach am Rhein]] ([[Deutschland]]), seit 1983&lt;br /&gt;
* [[Datei:Coat of arms Baranavičy.svg|20px|alt=|klasse=noviewer]] [[Baranowitschi]] ([[Belarus]]), seit 1989 (Die Partnerschaft wurde ab 14. April 2022 „ausgesetzt“. Hintergrund ist die Unterstützung des Ukraine-Krieges durch die belarussische Regierung.)&lt;br /&gt;
* [[Datei:Mosonmagyarovar.jpg|20px|alt=|klasse=noviewer]] [[Mosonmagyaróvár]] ([[Ungarn]]), seit 1996&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
; Ehrenbürger der Gemeinde&lt;br /&gt;
* [[Alfred von Arneth|Alfred Ritter von Arneth]] (1819–1897), Historiker und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Alois Czedik von Bründlsberg und Eysenberg|Alois Czedik von Bründelsberg und Eysenberg]] (1830–1924), Offizier, Lehrer, Beamter, Eisenbahndirektor, Politiker und Reichsratsabgeordneter&lt;br /&gt;
* Josef Ecker&lt;br /&gt;
* [[Johann Fuchs (Politiker, 1837)|Johann Fuchs]]&lt;br /&gt;
* Rudolf Furtmüller&lt;br /&gt;
* [[Franz Jonas]] (1899–1974), Staatsmann und Politiker, [[Bundespräsident (Österreich)|Bundespräsident]]&lt;br /&gt;
* [[Erich von Kielmansegg|Erich Graf Kielmansegg]] (1847–1923), Beamter und Politiker der österreichisch-ungarischen Monarchie&lt;br /&gt;
* Josef Manhart&lt;br /&gt;
* [[Karl Renner]] (1870–1950), Politiker (SDAP/SPÖ) und Jurist, [[Bundespräsident (Österreich)|Bundespräsident]]&lt;br /&gt;
* [[Leopold Richentzky]], Bürgermeister von 1979 bis 2006&lt;br /&gt;
* [[Julius Schaumann]]&lt;br /&gt;
* [[Anton von Schmerling|Anton Ritter von Schmerling]] (1805–1893), Politiker und Jurist&lt;br /&gt;
* [[Guido Freiherr von Sommaruga]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Stögermeyer]]&lt;br /&gt;
* Ignaz Weineck&lt;br /&gt;
* Heinrich Widmann, Garnisonskommandant&lt;br /&gt;
* [[Josef Wondrak]] (1893–1982), Politiker (SPÖ) und Krankenkassenbeamter, Bürgermeister von 1945 bis 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Söhne und Töchter der Gemeinde&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |anzahl=2 |liste=&lt;br /&gt;
* [[Johann Ranzoni]] (1799–1869), Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Seib]] (1854–1924), Bildhauer, Maler und Architekt&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Sieben]] (1856–1918), Maler, Schriftsteller und Illustrator&lt;br /&gt;
* [[Jakob Wohlschläger]] (1869–1934), Architekt und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Alois Müller (Fußballspieler)|Alois Müller]] (1890–1969), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Walter Till (Koptologe)|Walter Till]] (1894–1963), Koptologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Edmund Hainisch]] (1895–1985), Buchhändler und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Carl Felkel]] (1896–1980), Maler&lt;br /&gt;
* [[Franz Koci]] (1899–1966), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Hirsch (Politiker)|Rudolf Hirsch]] (1903–1984), Schuhmachermeister und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Ernst Jirgal]] (1905–1956), Lehrer und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Otto Zeiller]] (1913–1988), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Franz Blabolil]] (1920–1992), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Ernst Herbeck]] (1920–1991), Dichter&lt;br /&gt;
* [[Eduard Neuwirth]] (1922–1997), Fußballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Emil Breisach]] (1923–2015), Schriftsteller und Kulturmanager&lt;br /&gt;
* [[Adi Holzer]] (* 1936), Maler, Glasmaler, Grafiker, Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Manfred Srb]] (1941–2022), Politiker und Sozialarbeiter&lt;br /&gt;
* [[Engelbert Washietl]] (1941–2022), Journalist, Chefredakteur der Salzburger Nachrichten&lt;br /&gt;
* [[Ewald Wagner (Politiker)|Ewald Wagner]] (* 1941), Politiker (SPÖ)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Maria Brandl]] (1943–2018), Musikwissenschaftler und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Horst Brinkmeier]] (* 1943), fünfmaliger deutscher Meister im Boxen (Weltergewicht)&lt;br /&gt;
* [[Johann Culik]] (* 1946), Militärkommandant von Niederösterreich&lt;br /&gt;
* [[Martha Griebler]] (1948–2006), bildende Künstlerin&lt;br /&gt;
* [[Johann Gutmann]] (1948–2011), Ingenieur und Pilot&lt;br /&gt;
* [[Gerda Winklbauer]] (* 1955), Judoka&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Katzian]] (* 1956), Gewerkschafter&lt;br /&gt;
* [[Karl Ritter (Musiker, 1959)|Karl Ritter]] (* 1959), Musiker und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Thomas Lang (Schlagzeuger)|Thomas Lang]] (* 1967), Schlagzeuger&lt;br /&gt;
* [[Martin Genahl]] (* 1968), Schriftsteller und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Josef Pröll]] (* 1968), Politiker (ÖVP)&lt;br /&gt;
* [[Günter Kraft]] (* 1972), Maschinenschlosser und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Roman Zehetmayer]] (* 1973), Historiker und Archivar&lt;br /&gt;
* [[Johannes Grenzfurthner]] (* 1975), Pionier der digitalen Künste&lt;br /&gt;
* [[Thomas Weinhappel]] (* 1980), Opernsänger&lt;br /&gt;
* [[Daniela Kix]] (* 1984), Tennisspielerin&lt;br /&gt;
* [[Manuela Zinsberger]] (* 1995), Fußballtorhüterin&lt;br /&gt;
* [[Martin Moormann]] (* 2001), Fußballspieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Stockerau |Band=10 |Seite=42}}&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=E |band=6 |seite=271 |text=Stockerau}}&lt;br /&gt;
* Jean-Paul Lehners: &amp;#039;&amp;#039;Die Pfarre Stockerau im 17. und 18. Jahrhundert – Erste Resultate einer demographischen Studie.&amp;#039;&amp;#039; In: H. Helczmanovski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Bevölkerungs- und Sozialgeschichte Österreichs.&amp;#039;&amp;#039; München &amp;amp; Wien, 1973, S. 373–401.&lt;br /&gt;
* Jean-Paul Lehners, 1974: &amp;#039;&amp;#039;Haus und Familie im Markt Stockerau am Ende des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Heimat – Zeitschrift des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich und Wien&amp;#039;&amp;#039;, 45, S. 222–235.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Friedrich Buschmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Dein Stockerau, die Chronik der Stadt&lt;br /&gt;
   |Datum=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stockerau.gv.at/ Webpräsenz der Stadtgemeinde Stockerau]&lt;br /&gt;
* [http://root.riskommunal.net/riskommunal/gemeindeamt/wissenswertes/oestatlink_frame.asp?gnr=782&amp;amp;sprachid=1/ Statistiken zu Stockerau]&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|o|3113}}&lt;br /&gt;
{{StatistikAustria|31230}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Korneuburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindegliederung von Stockerau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4057645-0|LCCN=n89119012|VIAF=151900730}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stockerau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1893]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Friedl 11</name></author>
	</entry>
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