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	<title>Sterilisation (Unfruchtbarmachung) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Sterilisation_(Unfruchtbarmachung)&amp;diff=7854&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gesetzesfreak: Link gesetzt.</title>
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		<updated>2025-06-08T22:22:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link gesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sterilisation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unfruchtbarmachung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) versteht man einen medizinischen Eingriff, der einen Menschen oder ein Tier unfruchtbar, also unfähig zur [[Geschlechtliche Fortpflanzung|Fortpflanzung]], macht. Die Sterilisation des Mannes und der Frau sind zuverlässige Methoden der [[Empfängnisverhütung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Mann erfolgt die [[Vasektomie]] genannte Sterilisation durch Abbinden (&amp;#039;&amp;#039;[[Ligatur (Chirurgie)|Ligatur]]&amp;#039;&amp;#039;) oder Durchtrennen (&amp;#039;&amp;#039;Resektion&amp;#039;&amp;#039;) beider [[Samenleiter]]. Bei der Frau erfolgt die Sterilisation durch eine Ligatur der [[Eileiter]] (&amp;#039;&amp;#039;Tuben&amp;#039;&amp;#039;), der Entfernung eines Stücks der Eileiter oder durch die Entfernung des Fransentrichters (Fimbrientrichter). Um eine [[Eileiterschwangerschaft]] zu verhindern, sollte außerdem der Ansatz der Tuben an die [[Gebärmutter]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Uterus]]&amp;#039;&amp;#039;) elektrisch verödet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Form der Empfängnisverhütung wurde seit Beginn des 20. Jahrhunderts in etlichen Staaten der Welt teilweise aus gesellschaftlichen Interessen, die den Individualinteressen übergeordnet wurden, eingeführt und häufig sogar [[Zwangssterilisation|erzwungen]] (z.&amp;amp;nbsp;B. freiwillige oder staatlich erzwungene Sterilisation aus Gründen der [[Eugenik]]), teilweise auch aus individuellen Motiven zugelassen. &amp;#039;&amp;#039;Siehe hierzu&amp;#039;&amp;#039;: [[Sterilisationsgesetze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statistik ==&lt;br /&gt;
In Deutschland waren 2017 ca. 1,45 Millionen Frauen (8 % aller Frauen im reproduktionsfähigen Alter) und ca. 0,45 Millionen Männer (ca. 2 % aller Männer) sterilisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pearl-Index]] der Sterilisation:&lt;br /&gt;
* beim Mann 0,1&lt;br /&gt;
* bei der Frau 0,1–0,3&lt;br /&gt;
Die Situation in anderen Ländern sieht deutlich anders aus, besonders in Entwicklungs- und Schwellenländern. So gibt es durch die junge Bevölkerung (in Indien sind beispielsweise 50 % der indischen Bevölkerung unter 25 Jahre alt) deutlich mehr Menschen im reproduktionsfähigen Alter und Überbevölkerung stellt bereits ein Problem dar. Daher werden Sterilisationen staatlich gefördert. Jede Frau, die sich sterilisieren lässt, erhält eine Prämie von einmalig 30&amp;amp;nbsp;€. Zudem nehmen die ehemaligen Patientinnen an einer Verlosung teil, mit der Chance auf ein Auto oder einen Kühlschrank als Hauptgewinn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tagesschau.de/ausland/sterilisation-indien-101.html |titel=Sterilisation in Indien |datum=2017-02-27 |sprache=de |abruf=2017-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sterilisation des Mannes (Vasektomie) ==&lt;br /&gt;
=== Durchführung und Folgen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Vasektomie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eingriff wird meist unter örtlicher Betäubung, selten auch unter [[Narkose]], durchgeführt und dauert knapp eine Stunde. Die Schmerzen während und nach der Operation sind erträglich, vor allem der Zug auf Samenleiter und Blutgefäße wird als unangenehm beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfolg der Sterilisation, d.&amp;amp;nbsp;h. die Undurchgängigkeit der Samenleiter, muss durch eine oder mehrere Ejakulatproben im Monatsabstand bewiesen werden, um eine sichere Empfängnisverhütung zu gewährleisten. Die ersten 15–25 Ejakulationen nach der Vasektomie enthalten ohnehin noch Spermien, da die Samenblase und das prostataseitige Ende des Samenleiters noch Spermien enthalten. Die Verhütung ist typischerweise etwa drei Monate nach dem Eingriff gewährleistet und sollte durch eine Laboranalyse bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sterilisation hat (nach der ca. dreitägigen Wundheilung) keinen physischen Einfluss auf die [[Libido]] und [[Erektion]]sfähigkeit des Mannes. Das Aussehen und die Menge des [[Ejakulat]]s ändern sich nicht wahrnehmbar. Die nicht mehr benötigten Keimzellen (Spermien), deren natürlicher Transportweg durch den Eingriff versperrt wurde, sterben nach der Produktion ab und werden von [[Makrophage|Fresszellen]] abgebaut. Ihre Grundbestandteile werden im Stoffwechsel wiederverwertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosten ===&lt;br /&gt;
Die Sterilisation des Mannes wird in Deutschland seit 1. Januar 2004 nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Sie kostet zwischen 450 und 500 Euro (Stand 2019).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung |url=https://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden/sterilisation/mann/ |titel=Sterilisation des Mannes |sprache=de |abruf=2019-11-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170713043230/http://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden/sterilisation/mann |archiv-datum=2017-07-13 |offline=ja |archiv-bot=2024-05-17 07:44:18 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sterilisation der Frau ==&lt;br /&gt;
=== Durchführung ===&lt;br /&gt;
Über eine [[Laparoskopische Chirurgie|Bauchspiegelung]] in Vollnarkose schafft sich der Frauenarzt Zugang zu den Eileitern, die entweder mit Hitze verschweißt ([[Elektrokoagulation]]), oder mit einem Clip abgeklemmt werden. Die Eileiter können auch komplett entfernt werden, dies senkt als positiven Nebeneffekt das Risiko von Eierstockkrebs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uniklinikum-jena.de/Uniklinikum+Jena/Aktuelles/Archiv/PM_Archiv+2023/Eileiter_Entfernung+als+Vorbeugung+gegen+Eierstockkrebs+akzeptiert-p-31006.html |titel=Eileiter-Entfernung als Vorbeugung gegen Eierstockkrebs akzeptiert |sprache=de |abruf=2024-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird der Weg von Eizellen durch den Eileiter zur Gebärmutter blockiert, und Spermienzellen erreichen Eizellen nicht mehr. Der Eisprung findet weiterhin statt; das Ei gelangt dann in die Bauchhöhle und wird dort vom Körper problemlos abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frauenärzte&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_sterilisation-der-frau_714.html |text=Sterilisation der Frau auf frauenaerzte-im-netz.de |wayback=20080915092832}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosten ===&lt;br /&gt;
Hier belaufen sich die Kosten auf 700 bis 1000 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung |url=https://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden/sterilisation/frau/ |titel=Sterilisation der Frau |sprache=de |abruf=2019-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zum Ende des Jahres 2003 waren die gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet, alle Sterilisationen zu bezahlen. Seit dem 1. Januar 2004 unterscheiden die Krankenkassen zwischen medizinisch notwendiger Sterilisation und Sterilisation im Rahmen der persönlichen Lebensplanung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.versicherung-vergleiche.de/gesetzliche_krankenkasse/sterilisation.htm Sterilisation]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sterilisation gilt dann als medizinisch notwendig, wenn eine Schwangerschaft den körperlichen oder seelischen Gesundheitszustand einer Frau gefährden oder verschlechtern würde und die Frau [[Antibabypille]] bzw. [[Intrauterinpessar]] nicht verträgt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung |url=https://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden/sterilisation/frau/ |titel=Sterilisation der Frau |sprache=de |abruf=2019-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die medizinisch notwendige Sterilisation wird auch weiterhin von den Krankenkassen übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsgrundlagen zur Sterilisation in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Die Sterilisation erfordert heute&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Michael E. Graf von Matuschka: &amp;#039;&amp;#039;Gynäkologische Sterilisationen zur Zeit des Hexenwahns. Eine Studie zur Human- und Veterinärmedizin sowie des zeitgenössischen Rechtsdenkens.&amp;#039;&amp;#039; Graz 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt; wie jede andere ärztliche Maßnahme die Einwilligung des Patienten ({{§|223|stgb|juris}}, {{§|228|stgb|juris}} [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|StGB]]). Solange ein Patient die notwendige [[Einwilligungsfähigkeit|Einsichts- und Steuerungsfähigkeit]] besitzt (also Folgen und Tragweite der Sterilisation zu erfassen vermag), kann nur er selbst, nicht aber ein [[gesetzlicher Vertreter]] einwilligen. Sterilisationen aufgrund einer [[Behinderung]] der zu sterilisierenden Person sind laut Art 23 Absatz 1 c) des [[Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen]] der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] verboten. Dieses Übereinkommen wurde in der Bundesrepublik Deutschland am 15. März 2008 rechtskräftig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BGBl|2008 II S. 1419, 1420}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwilligung durch gesetzliche Vertreter ===&lt;br /&gt;
Eine besonders schwerwiegende Entscheidung stellt die Einwilligung in eine Sterilisation dar, weil sie dicht mit der Persönlichkeit des Betroffenen verbunden ist und seine Lebensgestaltung unwiderruflich in einem sehr wichtigen Punkt festlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sterilisation [[Minderjährigkeit|Minderjähriger]] ist unzulässig (weder die Eltern oder der [[Vormund]] noch der Minderjährige selbst können darin einwilligen, {{§|1631c|bgb|juris}} BGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein volljähriger einwilligungsfähiger [[Betreuung (Recht)|Betreuter]] kann in seine Sterilisation nur selbst einwilligen, die fehlende Einwilligung ist nicht ersetzbar.&lt;br /&gt;
Die Sterilisation eines volljährigen, nicht einwillgungsfähigen Betreuten ist nur unter den strengen Einschränkungen des {{§|1830|bgb|juris}} BGB zulässig.&lt;br /&gt;
Damit ein rechtlicher Betreuer ([[Sterilisationsbetreuer]]) (nach {{§|1817|bgb|juris}} BGB) darüber entscheiden kann, muss hier neben weiteren Voraussetzungen stets eine dauerhafte [[Einwilligungsfähigkeit|Einwilligungsunfähigkeit]] vorliegen. Die Sterilisation darf nur vorgenommen werden, wenn sie dem [[Natürlicher Wille|natürlichen Willen]] der betreuten Person entspricht. Sie ist nachrangig gegenüber allen anderen Methoden der [[Empfängnisverhütung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss weiter anzunehmen sein, dass es ohne die Sterilisation zu einer [[Schwangerschaft]] (der Betreuten bzw. der Partnerin des Betreuten) kommen würde und diese Schwangerschaft oder die Folgen eine schwere körperliche oder seelische Gefährdung der Schwangeren erwarten lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Sterilisationseinwilligung muss speziell für diese Maßnahme immer ein separater [[Sterilisationsbetreuer]] bestellt werden ({{§|1817|bgb|juris}} Abs. 2 BGB), wobei die [[Betreuungsbehörde]] selbst (oder ein [[Betreuungsverein]] als solcher) nicht für diese Aufgabe zum Betreuer bestellt werden kann ({{§|1900|bgb|juris}} Abs. 5 BGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtliches Verfahren der Sterilisationsgenehmigung ===&lt;br /&gt;
Der Sterilisationsbetreuer muss stets eine Genehmigung vom [[Betreuungsgericht]] einholen ({{§|1830|bgb|juris}} Abs. 2 BGB, {{§|297|famfg|buzer}} [[Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit|FamFG]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist stets ein [[Verfahrenspfleger]] für das Genehmigungsverfahren zu bestellen. Es sind vor der gerichtlichen Genehmigung Sachverständigengutachten einzuholen. Diese haben folgende Aspekte zu berücksichtigen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Psychologischer Aspekt: Einwilligungsfähigkeit? Auswirkungen einer eventuellen [[Schwangerschaft]]?&lt;br /&gt;
* Sozialer Aspekt: Ausbildungsstand, finanzielle Verhältnisse, Wohnung, Gesamtsituation.&lt;br /&gt;
* Sonderpädagogischer Aspekt: Lebensperspektive der/des Betroffenen.&lt;br /&gt;
* Sexualpädagogischer Aspekt: Kann dem/der Betroffenen der zuverlässige Gebrauch von Verhütungsmitteln beigebracht werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens zwei Gutachter sind einzuschalten; sie müssen den/die Betroffene/n vor Erstattung des Gutachtens persönlich untersuchen oder befragen, sie dürfen nicht personengleich mit dem die Sterilisation ausführenden Arzt sein. Die betroffene Person muss vom Richter persönlich angehört werden ({{§|297|famfg|buzer}} Abs. 1 FamFG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Betreuungsbehörde]] und die Ehegatten, Eltern, Pflegeeltern, Kinder, Vertrauenspersonen sollen (mündlich oder schriftlich) angehört werden ({{§|297|famfg|buzer}} Abs. 2 und 3 FamFG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beschluss des [[Richter]]s, durch den die Einwilligung in die Sterilisation genehmigt wird, ist mit Gründen dem Betroffenen selbst bekanntzumachen. Wirksam wird die Genehmigung mit der Bekanntmachung an den Verfahrenspfleger und den Sterilisationsbetreuer ({{§|297|famfg|buzer}} Abs. 7 und 8 FamFG). Frühestens zwei Wochen später darf die Sterilisation durchgeführt werden ({{§|1830|bgb|juris}} Abs. 2 Satz 2 BGB). Es ist der Methode der Vorzug zu geben, die eine [[Refertilisierung]] zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2022 war die Sterilisation Betreuter in § 1905 BGB geregelt. Hinsichtlich des natürlichen Willens reichte es aus, dass er nicht entgegenstand, sodass eine Sterilisation auch vorgenommen werden konnte, wenn sich der Betreute nicht äußerte.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2004 wurden in der Bundesrepublik Deutschland 187 Genehmigungsanträge nach § 1905 Abs. 2 BGB gestellt, davon wurden 154 bewilligt (Quelle: &amp;#039;&amp;#039;Bundesministerium der Justiz, Sondererhebung Verfahren nach dem Betreuungsgesetz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statistik zu Sterilisation in Indien ==&lt;br /&gt;
Waren im Jahr 1970 etwa 5 % der Frauen in Indien sterilisiert, stieg dieser Frauenanteil auf etwa 29 % im Jahr 2020 an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vivien Götz |Titel=Weibliche Sterilisation: Die weltweit häufigste Verhütungsmethode ist irreversibel – und gefährlich |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2022-09-26 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/ausland/weibliche-sterilisation-die-weltweit-haeufigste-verhuetungsmethode-a-64c22ad1-7c10-46bb-ac46-76fe93b04cd9 |Abruf=2022-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standpunkt der Römisch-katholischen Kirche ==&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche]] lehnt Sterilisationen ab, siehe [[Humanae vitae]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sterilisation bei Haustieren ==&lt;br /&gt;
Bei Haustieren kann der [[Tierarzt]] eine Sterilisation unter [[Narkose]] vornehmen, wenn das Tier nicht [[Kastration|kastriert]] werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Haustiermagazin: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.haustiermagazin.com/hund-kastrieren-sterilisieren/ Soll ich meinen Hund kastrieren oder sterilisieren?]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Antiandrogene]]&lt;br /&gt;
* [[Refertilisierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.admin.ch/ch/d/sr/2/211.111.1.de.pdf Schweizer Sterilisationsgesetz] (PDF; 105&amp;amp;nbsp;kB), 469 kB&lt;br /&gt;
* [https://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden/sterilisation/sterilisation-des-mannes/ Sterilisation] familienplanung.de: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung&lt;br /&gt;
* [http://www.profamilia.de/erwachsene/verhuetung/sterilisation.html Sterilisation], [[pro familia (Deutschland)|pro familia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4057333-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Empfängnisverhütung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gesetzesfreak</name></author>
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