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	<title>Sprengstoff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Sprengstoff&amp;diff=10994&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-09-20T09:58:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GHS-pictogram-explos.svg|mini|[[Global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien|GHS-Piktogramm]] für instabile explosive Stoffe, Gemische und Erzeugnisse mit Explosiv&amp;amp;shy;stoff(en)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dangclass1.svg|mini|ADR [[Gefahrgutklasse]] 1 – [[Explosivstoffe]] und Gegenstände, die Explosivstoffe enthalten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprengstoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Explosivmittel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[chemische Verbindung]] oder eine Mischung chemischer Verbindungen, die unter bestimmten Bedingungen sehr schnell reagieren und dabei eine große [[Energie]]menge in Form einer [[Druckwelle]] (oft mit Hitzeentwicklung) freisetzen kann ([[Detonation]]). Die Geschwindigkeit, mit der sich die Reaktion innerhalb des Sprengstoffes ausbreitet, liegt dabei über der innerstofflichen [[Schallgeschwindigkeit]]. Ein Stoff, der detonieren kann, wird &amp;#039;&amp;#039;sprengkräftig&amp;#039;&amp;#039; genannt, was insbesondere [[Zündmittel]] einbezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprengstoffe gehören zusammen mit den [[Initialsprengstoffe]]n, Treib- und Schießstoffen ([[Schwarzpulver]] und [[Schießpulver]] oder Treibladungspulver), Zündmitteln und [[Pyrotechnische Erzeugnisse|pyrotechnischen Erzeugnissen]] zu den explosionsgefährlichen Stoffen ([[Explosivstoffe]]n).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführung ==&lt;br /&gt;
Sprengstoffe basieren auf energiereichen Verbindungen. Dies sind teilweise [[Organische Chemie|organische]] Verbindungen, welche Atome der Elemente [[Kohlenstoff]] (C), [[Wasserstoff]] (H), [[Stickstoff]] (N) und [[Sauerstoff]] (O) enthalten und [[Thermodynamik|thermodynamisch]] wenig stabil sind, oder starke Oxidationsmittel in Verbindung mit reduzierbaren Stoffen, beispielsweise anorganische [[Chlorate]] in Mischung mit organischen Stoffen, Metallen, Kohlepulver oder [[Schwefel]]. Typischerweise weisen die meisten organischen Sprengstoffe [[Nitrogruppe]]n auf. Bei der [[Explosion]] entstehen sehr stabile, gasförmige Verbindungen wie [[Kohlenstoffdioxid]] CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, [[Wasserdampf]] und Stickstoff N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;. Bei dieser Umsetzung wird innerhalb weniger Mikro- oder Millisekunden eine große Wärmemenge freigesetzt, außerdem sind die bei der Umsetzung des Sprengstoffs entstehenden Reaktionsprodukte auch wegen der entstehenden Hitze von mehreren tausend Grad Celsius gasförmig. Die plötzliche Entstehung sehr heißer Gase mit großem Raumbedarf, aus einem Feststoff oder einer Flüssigkeit, hat dann die für Sprengstoffe typische [[Druckwelle]] zur Folge. Die Sprengwirkung wird durch die hohe Temperatur der Gase drastisch verstärkt, denn je mehr Hitze der Sprengstoff bei der Detonation freisetzt, desto stärker der Gasdruck. Eine möglichst hohe Temperatur trägt somit zur größeren Sprengwirkung bei. Der Druck ist aber auch von anderen Faktoren abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einigen Sprengstoffen werden auch Sauerstoffträger zugesetzt, einerseits um die [[Sauerstoffbilanz]] zu verbessern, andererseits um Hochleistungssprengstoffe zu strecken und auf diese Weise einen hohen Bedarf zu decken. So wurden in [[Deutschland]] gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in [[militär]]isch verwendeten Sprengmitteln die Anteile an Hochleistungssprengstoffen immer weiter gesenkt und durch alle verfügbaren [[Nitrate#Salpeter|Salpeter]] sowie sauerstoffarmen Ersatzsprengstoffe ersetzt. Kurz vor Kriegsende wurden dann sogar alkalichloridhaltige [[Wettersprengstoff]]e zur Füllung von [[Munition]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die zivilen als auch militärischen Sprengstoffe enthalten mitunter noch [[Metalle]] wie [[Aluminium]] oder [[Zink]]. Während feingepulvertes Aluminium durch höhere [[Temperatur]] die Gasschlagwirkung steigert, dienen Aluminium- oder Zinkgrieß in Flak-Munition zur Erhöhung der Brandwirkung im Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Initiierung von Sprengstoffen werden [[Sprengzünder]] verwendet. Es gibt elektrische, nicht-elektrische und elektronische Zündsysteme. Daneben werden gelegentlich noch [[Sprengkapsel]]n eingesetzt, die mittels Sicherheitsanzündschnur gezündet werden. Wenn die Hauptladung aus einem sehr unempfindlichen Sprengstoff besteht, so ist zwischen Sprengzünder und Hauptladung noch eine zusätzliche [[Detonator|Verstärkungsladung]] (Booster, Schlagverstärker) erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der erste Explosivstoff – [[Schwarzpulver]] – wurde schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte hergestellt, da alle Komponenten ([[Kaliumnitrat|Kalisalpeter]], [[Schwefel]] und [[Holzkohle]]) leicht verfügbar sind. Der „[[Liber Ignium]]“ (das &amp;#039;&amp;#039;Buch der Feuer&amp;#039;&amp;#039;) von Marcus Graecus aus dem 11. Jahrhundert, mit noch erhaltenen Abschriften vom Beginn des 13. Jahrhunderts, enthält noch mehrere Rezeptvarianten. Aber erst in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde es vermehrt eingesetzt, hauptsächlich in [[Feuerwaffe]]n und als Explosivstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten synthetischen Sprengstoffe waren 1847 [[Glycerintrinitrat|Nitroglycerin]], entdeckt von [[Ascanio Sobrero]] in Turin, sowie 1846 [[Zellulosenitrat]] (&amp;#039;&amp;#039;Nitrozellulose&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Schießbaumwolle&amp;#039;&amp;#039;). Da Glycerintrinitrat sehr erschütterungsempfindlich ist und ungenügend neutralisiertes Zellulosenitrat zur Selbstentzündung neigt, deren Ursache zunächst nicht erkannt wurde, war die Handhabung sehr gefährlich. 1862 erfand [[Alfred Nobel]] die Initialzündung und 1867 gelang es ihm in [[Krümmel (Geesthacht)|Krümmel]] bei [[Geesthacht]], durch Aufsaugen von [[Glycerintrinitrat]] in [[Kieselgur]] [[Dynamit]] herzustellen. 1875 fand Nobel durch Gelatinieren des flüssigen Glycerintrinitrats mit 6 bis 8 % festem Zellulosenitrat die Sprenggelatine, den damals stärksten gewerblichen Sprengstoff. Da auch die Sprenggelatine noch ziemlich schlagempfindlich und teuer war, wurden durch Zumischen von [[Holzmehl]] und Nitraten die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;gelatinösen Sprengstoffe&amp;#039;&amp;#039; entwickelt. Sie sind handhabungssicher und sprengkapselempfindlich.&lt;br /&gt;
Mittlerweile werden sie, gerade im Bereich der Gewinnungssprengungen, von [[ANC-Sprengstoffe|Ammoniumnitrat-Sprengstoffen]] verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ältesten militärischen [[Brisanz (Chemie)|Brisanzsprengstoffen]] zählen die [[Pikrinsäure]] und das m-Trinitrokresol, deren Ausgangsstoffe aus Steinkohleteer gewonnen wurden. Diese hatten jedoch den großen Nachteil, dass sie an der Innenwandung der Granaten stoßempfindliche Schwermetallpikrate bildeten, die zu [[Rohrkrepierer]]n führten. Aus diesem Grund wurden die Granaten vor dem Befüllen innen lackiert. Als die Erdöldestillation genügend Toluol bereitstellen konnte, verdrängte [[Trinitrotoluol|TNT]] seine Vorgänger als häufig genutzter, sehr handhabungssicherer, brisanter Militärsprengstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Sprengstoffe mit höherer Brisanz basieren oft auf [[Hexogen]], [[Nitropenta]] oder Ethylendinitramin. [[Octogen]] gilt als einer der brisantesten Sprengstoffe, ist aber in der Herstellung aufwendig und sehr teuer. Es wird fast ausschließlich für Spezialladungen verwendet, zum Beispiel [[Hohlladung]]en, wenn sehr hohe Brisanz gefragt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parameter zur Charakterisierung von Sprengstoffen ==&lt;br /&gt;
=== Sauerstoffbilanz ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Sauerstoffbilanz]]&amp;#039;&amp;#039; gibt an, ob zu viel oder zu wenig Sauerstoff zur vollständigen Oxidation des Sprengstoffes zur Verfügung steht. Je ausgeglichener die Sauerstoffbilanz (je näher bei Null), umso höher die Temperatur und umso stärker die Sprengwirkung. Bei militärischen Anwendungen von Sprengstoffen ist die Sauerstoffbilanz nebensächlich, bei Sprengstoffen für gewerbliche Zwecke sollte sie grundsätzlich positiv sein, um die Bildung brennbarer oder giftiger Reaktionsprodukte zu vermeiden. Die Sauerstoffbilanz von Sprengstoffen, die in reiner Form eine negative Sauerstoffbilanz aufweisen, kann durch Zuschlag von Sauerstoffträgern (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ammoniumnitrat]]) beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spezifisches Schwadenvolumen (Normalgasvolumen) ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Spezifische Schwadenvolumen&amp;#039;&amp;#039; ist das Gasvolumen in Litern, das bei der vollständigen Umsetzung von 1 kg Explosivstoff unter [[Normalbedingungen]] entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Stoffmenge]] &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt; der gasförmigen Detonationsprodukte (Schwaden) pro Gramm Sprengstoff (in mol/g) ergibt sich das spezifische Schwadenvolumen (in l/kg) wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;V_0 = 22{,}4 \frac{\ell}{{\rm mol}} \cdot n \cdot 1000&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Aus 1&amp;amp;nbsp;Kilogramm Ammoniumnitrat entstehen bei seiner vollständigen Explosion ca. 43,7&amp;amp;nbsp;Mol Wasserdampf, Stickstoff und Sauerstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{2NH_4NO_3 \longrightarrow 4 \ H_2O + 2 N_2 + \ O_2}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß obiger Formel ergibt sich ein spezifisches Schwadenvolumen bzw. Normalgasvolumen für reines Ammoniumnitrat mit 980&amp;amp;nbsp;l/kg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Explosivstoffe&amp;quot;&amp;gt;Josef Köhler, Rudolf Meyer, Axel Homburg: &amp;#039;&amp;#039;Explosivstoffe.&amp;#039;&amp;#039; 10., vollständig überarbeitete Auflage. Wiley-VCH, Weinheim 2008, ISBN 978-3-527-32009-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spezifische Energie ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Spezifische Energie]]&amp;#039;&amp;#039; ist die Energiemenge in Kilojoule, die bei der vollständigen Umsetzung von 1&amp;amp;nbsp;kg Explosivstoff frei wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihrer in der Praxis gebräuchlichen Maßeinheit MPa·l/kg zufolge kann man sie &amp;#039;&amp;#039;zahlenmäßig&amp;#039;&amp;#039; aber auch als den Druck in [[Pascal (Einheit)|Megapascal]] auffassen, den 1&amp;amp;nbsp;kg des betreffenden Explosivstoffes bei seiner vollständigen Umsetzung in einem Volumen von 1&amp;amp;nbsp;Liter erzeugen würde (1&amp;amp;nbsp;MPa·l = 1&amp;amp;nbsp;kJ). Spezifische Energie, [[#Spezifisches Schwadenvolumen (Normalgasvolumen)|spezifisches Schwadenvolumen]] und Explosionstemperatur hängen daher engstens zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladedichte ===&lt;br /&gt;
Die Ladedichte ist das Verhältnis der [[Masse (Physik)|Masse]] des Explosivstoffes zum Volumen des Explosionsraumes. Die [[Detonationsgeschwindigkeit]] ist von der Ladedichte abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlagempfindlichkeit ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Empfindlichkeit&amp;#039;&amp;#039; von Sprengstoffen gegen mechanische Einwirkung ([[Schlagempfindlichkeit|Schlag]], Stoß) kann durch Zusatz von phlegmatisierenden Stoffen wie [[Paraffin]] herabgesetzt werden. Die Phlegmatisierung explosionsfähiger Gemische wird als [[Inertisierung]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
Desgleichen kann durch Zugabe sogenannter Sensibilisierer die Empfindlichkeit erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten einiger Sprengstoffe ==&lt;br /&gt;
Kenndaten einiger ausgewählter Sprengstoffe, wie sie meist [[Empirische Formel|empirisch]] aus standardisierten Experimenten wie der [[Bleiblockausbauchung]] ermittelt werden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Schwarzpulver&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Propantriol-&amp;lt;br /&amp;gt;trinitrat&amp;lt;br /&amp;gt;(Nitroglycerin)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Ethandiol-&amp;lt;br /&amp;gt;dinitrat&amp;lt;br /&amp;gt;(Glycoldinitrat)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Schieß-&amp;lt;br /&amp;gt;baumwolle&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Pentaerythrit-&amp;lt;br /&amp;gt;tetranitrat&amp;lt;br /&amp;gt;(Nitropenta)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Trinitrotoluol&amp;lt;br /&amp;gt;(TNT)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Hexogen&amp;lt;br /&amp;gt;(RDX; T4)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Schmelz-&amp;lt;br /&amp;gt;temperatur&amp;lt;br /&amp;gt;°C&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| 13,5&lt;br /&gt;
| −22&lt;br /&gt;
| zersetzt sich&amp;lt;br /&amp;gt;bei 180&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 81&lt;br /&gt;
| 204–206 °C &amp;lt;br /&amp;gt;(Zersetzung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Dichte&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;g/cm³&lt;br /&gt;
| 1,1&lt;br /&gt;
| 1,6&lt;br /&gt;
| 1,49&lt;br /&gt;
| 1,67&lt;br /&gt;
| 1,77&lt;br /&gt;
| 1,65&lt;br /&gt;
| 1,82&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Sauerstoff-&amp;lt;br /&amp;gt;bilanz&amp;lt;br /&amp;gt;%&lt;br /&gt;
| −18&lt;br /&gt;
| +3,5&lt;br /&gt;
| ±0&lt;br /&gt;
| −29,6&lt;br /&gt;
| −10,1&lt;br /&gt;
| −74,0&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Explosions-&amp;lt;br /&amp;gt;wärme&amp;lt;br /&amp;gt;kJ/kg&lt;br /&gt;
| 2784&lt;br /&gt;
| 6238&lt;br /&gt;
| 6615&lt;br /&gt;
| 4396&lt;br /&gt;
| 5862&lt;br /&gt;
| 3977&lt;br /&gt;
| 5625&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Schwaden-&amp;lt;br /&amp;gt;volumen&amp;lt;br /&amp;gt;l/kg&lt;br /&gt;
| 337&lt;br /&gt;
| 740&lt;br /&gt;
| 737&lt;br /&gt;
| 869&lt;br /&gt;
| 780&lt;br /&gt;
| 740&lt;br /&gt;
| 927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Spezifische Energie&amp;lt;br /&amp;gt;MPa · l/kg&lt;br /&gt;
| 285&lt;br /&gt;
| 1337&lt;br /&gt;
| 1389&lt;br /&gt;
| 1003&lt;br /&gt;
| 1327&lt;br /&gt;
| 821&lt;br /&gt;
| 1370&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Detonations-&amp;lt;br /&amp;gt;geschwindigkeit&amp;lt;br /&amp;gt;m/s&lt;br /&gt;
| 400&lt;br /&gt;
| 7600&lt;br /&gt;
| 7300&lt;br /&gt;
| 6800&lt;br /&gt;
| 8400&lt;br /&gt;
| 6900&lt;br /&gt;
| 8750&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Explosions-&amp;lt;br /&amp;gt;temperatur&amp;lt;br /&amp;gt;K&lt;br /&gt;
| 2380&lt;br /&gt;
| 4600&lt;br /&gt;
| 4700&lt;br /&gt;
| 3150&lt;br /&gt;
| 4200&lt;br /&gt;
| 2820&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
: nach Ammedick&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erich Ammedick |Titel=Militärchemie. Eine Einführung |Sammelwerk=Bausteine der Chemie |Auflage=4. |Verlag=VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie |Ort=Leipzig |Datum=1980 |ISBN=978-3-342-00037-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; Hexogen nach Köhler&amp;lt;ref name=&amp;quot;Explosivstoffe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Doberschau 2012-09-02-0410.jpg|mini|Warnschild am Betriebsgelände des Sprengstoffwerks Gnaschwitz]]&lt;br /&gt;
Zivile Sprengstoffe werden zum größten Teil zur [[Gewinnung (Bergbau)|Gewinnung]] von [[Gestein]] in [[Tagebau]]en ([[Steinbruch]]: [[Basalt]], [[Granit]], [[Diabas]], [[Kalkstein|Kalk]] etc.), zur Werksteingewinnung und im [[Bergbau]] ([[Steinkohle]], [[Kalisalz|Kali]] &amp;amp; [[Steinsalz|Salz]], [[Gips]], [[Erz]]abbau etc.) eingesetzt. Daneben finden sie im Verkehrswegebau, im Tunnelbau, bei Abbruchsprengungen, in der Sprengseismik und in der [[Pyrotechnik]] ([[Feuerwerk]]) Verwendung. Die Produktion gewerblicher Sprengstoffe in Deutschland betrug im Jahre 2004 rund 65.000 Tonnen. [[ANC-Sprengstoffe]] machten davon ca. 36.000 Tonnen aus, [[gelatinöse Sprengstoffe]] auf NG-Basis ca. 10.000 Tonnen, gepumpte und patronierte [[Emulsionssprengstoffe]] ca. 16.000 Tonnen. Die restliche Menge verteilt sich auf Wettersprengstoffe für den Steinkohlenbergbau und auf Schwarzpulver für die Werksteingewinnung. Führende Hersteller industrieller Sprengstoffe in Deutschland sind [[Orica]] (Troisdorf und Würgendorf), Westspreng (Finnentrop, gehört zu [[Maxam]]), [[Sprengstoffwerk Gnaschwitz]] (gehört zu Maxam) und [[WASAG AG]] (Sythen, ebenfalls Maxam). Von militärischen Sprengstoffen unterscheiden sie sich durch eine größere Bandbreite an Varianten für die jeweiligen speziellen Anwendungsfälle und den höheren Stellenwert einer möglichst kostengünstigen Produktion.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Enke: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Waffen- und Munitionstechnik,&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte Auflage. Walhalla Fachverlag, Regensburg 2021, [[doi:10.5771/9783802947780]], S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Militärische Sprengstoffe werden als Füllmittel für [[Granate]]n, [[Bombe]]n, [[Mine (Waffe)|Minen]], Gefechtsköpfe von [[Rakete]]n und [[Torpedo]]s, sowie als Bestandteile von Treibsätzen verwendet. Ein spezieller Punkt sind [[Kernwaffentechnik#Aufbau von Sprengstoffen um den Kern|Sprengstofflinsen]] in [[Atomwaffe]]n zur Verdichtung von [[Plutonium]], um eine [[kritische Masse]] zu erhalten und damit eine [[Kettenreaktion (Kernphysik)|Kettenreaktion]] auszulösen. Die Anforderungen an diese Stoffe weichen zum Teil von denen an zivile Sprengstoffen ab. So ist eine möglichst große Energieentfaltung je Gewicht und Volumen wichtiger als in der zivilen Verwendung, weil Kombattanten und Großwaffensysteme nur eine begrenzte Menge an Munition mitführen können und Geschosse bei geringerem Gewicht eine größere Reichweite erlangen. Darüber hinaus müssen militärische Sprengstoffe für die meisten Anwendungen besonders unempfindlich gegen Stöße sein, um trotz der hohen Beschleunigung beim Schussvorgang keine Explosionen im Waffenrohr auszulösen. Von besonderer Bedeutung ist die chemische Stabilität insbesondere bei Berührung mit Bauteilen der Munition, damit auch bei langer Lagerung keine Reaktionen auftreten, die die Wirkung verringern oder die Gefahr einer ungewollten Explosion erhöhen. Eine weitere Anforderung ist eine geringe Neigung zur Umsetzung bei Beschuss und Brand.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Enke: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Waffen- und Munitionstechnik,&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte Auflage. Walhalla Fachverlag, Regensburg 2021, [[doi:10.5771/9783802947780]], S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für terroristische Zwecke werden sowohl militärische und zivile Sprengstoffe als auch selbst hergestellte Sprengstoffe (Selbstlaborate) verwendet. Beispiele sind das Gemisch aus [[Puderzucker]] und einem chlorathaltigen Unkrautvernichtungsmittel oder Gemische auf [[Ammonsalpeter]]basis. Das Mischen solcher Sprengstoffe ist sehr gefährlich, da sie dabei unvorhersehbar detonieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
Der Umgang, dazu gehören das Herstellen, Bearbeiten, Verarbeiten, Verwenden, Verbringen (Transport) und das Überlassen innerhalb der Betriebsstätte, das Wiedergewinnen und Vernichten, der Verkehr ([[Handel]]) und die Einfuhr, wird aufgrund der möglichen [[Gefährdung]] im [[Sprengstoffrecht]] geregelt.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Befähigungsschein|Erlaubnis|Munitionslager}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprengstoffarten ==&lt;br /&gt;
Technisch verwendete Sprengstoffe sind in der Regel Stoffgemische aus energetischen chemischen Verbindungen, Bindemitteln, Plastikatoren und anderen Zusatzstoffen. Sie werden in folgende Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[Initialsprengstoff]]e&lt;br /&gt;
* [[Sekundärsprengstoff]]e&lt;br /&gt;
* [[Detonator|Booster]]&lt;br /&gt;
* [[Mischsprengstoff]]e&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach DIN 20163 werden Sprengstoffe gemäß ihrer Verwendung unterteilt in:&lt;br /&gt;
* militärische Sprengstoffe (z.&amp;amp;nbsp;B. TNT)&lt;br /&gt;
* gewerbliche Sprengstoffe&lt;br /&gt;
** [[Wettersprengstoff]]e (Verwendung unter Tage)&lt;br /&gt;
** Sprengstoffe für sonstige Zwecke&lt;br /&gt;
** Gesteinssprengstoffe&lt;br /&gt;
*** Pulversprengstoffe (hierzu zählt nur [[Schwarzpulver]])&lt;br /&gt;
*** brisante Gesteinssprengstoffe&lt;br /&gt;
**** [[Gelatinöse Sprengstoffe]]&lt;br /&gt;
**** [[Pulverförmige Sprengstoffe]] (außer Schwarzpulver)&lt;br /&gt;
**** [[Emulsionssprengstoffe|Emulsionssprengstoffe und Sprengschlämme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwarzpulver&amp;#039;&amp;#039; (der älteste bekannte Explosivstoff) wird als &amp;#039;&amp;#039;Sprengpulver&amp;#039;&amp;#039;, je nach Verwendung, den Sprengstoffen oder den [[Schießstoff]]en bzw. den [[Pyrotechnik|pyrotechnischen Sätzen]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Chloratsprengstoffe]]&amp;#039;&amp;#039; bestehen aus Alkali- und Erdalkali[[chlorate]]n in Verbindung mit organischen Substanzen wie [[Wachs]]en, [[Öle]]n, Holzmehl oder Ersatzsprengstoffen ([[Dinitroaromate]]). Nach ihrer Entwicklung am Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden sie häufig verwendet, kamen jedoch wegen der hohen Reibeempfindlichkeit außer Gebrauch.&lt;br /&gt;
* Zu &amp;#039;&amp;#039;[[Dynamit]]en&amp;#039;&amp;#039; gehört sowohl das von [[Alfred Nobel]] entwickelte Kieselgurdynamit als auch die aus [[Sprenggelatine]] entwickelten „Gelatine-Dynamite“.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gelatinöse Sprengstoffe]]&amp;#039;&amp;#039; bestehen aus [[Sprengöl]]en wie [[Glycerintrinitrat]], [[Ethylenglycoldinitrat]] oder [[Diethylenglycoldinitrat]] bzw. deren Gemischen die zur Verringerung der Schlagempfindlichkeit mit 6 bis 8 % [[Cellulosenitrat]] oder [[Kollodiumwolle]] gelatiniert sind.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Pulverförmige Sprengstoffe]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ammonium Nitrate&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Carbone&amp;#039;&amp;#039;) sind besonders sicher, da sie eine Verstärkerladung ([[Detonator|Booster]]) zum Zünden benötigen. Sie bestehen aus [[Ammonsalpeter]] und Kohlenstoffträgern wie [[Kohle]]pulver, [[Naphthalin]] oder Holzmehl. Die [[Ammonal]]e enthalten zusätzlich [[Aluminium#Weitere Anwendungen|Aluminiumpulver]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[ANC-Sprengstoffe]]&amp;#039;&amp;#039; bestehen im einfachsten Fall aus 94,5 % Ammonsalpeter und 5,5 % [[Heizöl]].&lt;br /&gt;
* Zu &amp;#039;&amp;#039;[[Sprengschlamm|Sprengschlämme]]&amp;#039;&amp;#039;n zählen heute vor allem Mischungen aus konzentrierten wässrigen [[Ammoniumnitrat]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;lösungen mit niedrigem Anteil an brisanten Explosivstoffen, welche sich durch besonders hohe Verarbeitungs- und Transportsicherheit auszeichnen. Sie werden erst kurz vor der Verwendung, also beim Einfüllen in ein Bohrloch, mit Mischladefahrzeugen gefertigt. Während des Transports zur Sprengstelle sind die einzelnen Komponenten in Tanks getrennt voneinander untergebracht. Dies führt dazu, dass der Transport nicht in die [[Gefahrenklasse|Klasse 1]] des ADR fällt.&lt;br /&gt;
* [[Emulsionssprengstoffe]] bestehen aus konzentrierten wässrigen Ammoniumnitratlösungen mit darin emulgiertem Mineralöl.&lt;br /&gt;
* Spezielle &amp;#039;&amp;#039;[[Wettersprengstoff]]e&amp;#039;&amp;#039; werden unter Tage im Kohle[[bergbau]] eingesetzt. Ihre Explosionstemperatur aufgrund von Zusätzen von Alkali[[chloride]]n reicht nicht aus, um Staub- oder Methangasexplosionen ([[Schlagwetter|schlagende Wetter]]) auszulösen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Oxyliquit]]e&amp;#039;&amp;#039; bestehen aus saugfähigen Materialien wie Holz- oder Korkmehl, die kurz vor der Verwendung in flüssige Luft oder flüssigen Sauerstoff getaucht werden. Da diese wieder verdunsten, muss kurz darauf gezündet werden. Aus diesem Grund sind Oxyliquite für groß angelegte Sprengungen nicht geeignet. Ihr Vorteil besteht darin, dass nicht gezündete Ladungen nach Verdunsten des Oxidators absolut ungefährlich sind.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Pikrinsäure]]&amp;#039;&amp;#039; ist einer der am längsten bekannten brisanten Sprengstoffe, wurde später aber weitgehend durch das &amp;#039;&amp;#039;[[Trinitrotoluol|TNT]]&amp;#039;&amp;#039; ersetzt. Moderne Sprengstoffe enthalten oft noch das brisantere [[Hexogen]], [[Ethylendinitramin]] oder [[Nitropenta]].&lt;br /&gt;
* Die militärisch verwendeten formbaren Sprengstoffe (&amp;#039;&amp;#039;[[Plastiksprengstoff]]&amp;#039;&amp;#039;) wie zum Beispiel [[C4 (Sprengstoff)|C4]] oder [[Semtex]] enthalten Nitropenta, Hexogen und Plastifizierungsmittel. Sie werden vornehmlich für Pionierzwecke verwendet, sind jedoch auch bei Terroristen beliebt, da sie leicht in unauffällige Form zu bringen sind.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hochbrisanzsprengstoff]]e&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Polymer-gebundene Sprengstoffe]]&amp;#039;&amp;#039; (PBX)&lt;br /&gt;
* zweibasige [[Flüssigsprengstoff]]e: Panclastit besteht aus 70 % [[Distickstofftetroxid]] und 30 % [[Nitrobenzol]], die erst kurz vor der Verwendung gemischt werden. Eine ähnliche Mischung aus 86,5 % Tetranitromethan und 13,5 % Toluol erreicht eine [[Detonationsgeschwindigkeit]] von 9300&amp;amp;nbsp;m/s&lt;br /&gt;
* [[Binärer Sprengstoff|Binäre Sprengstoffe]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bilder für neben der Liste:--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:C4 plastic explosive.jpg|mini|Vorbereitung für die Sprengung einer Ankerkette mit [[C4 (Sprengstoff)|C4]] während einer Übung bei der US Navy. Man erkennt gut die helle formbare Masse des Plastiksprengstoffes.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:C4-Sprengstoff 2.jpg|mini|[[C4 (Sprengstoff)|C4]]-Sprengstoff in Stangenform bei Vorbereitung der Sprengung eines Munitionsdepots]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsubstanzen für Sprengstoffe von praktischer Bedeutung ===&lt;br /&gt;
* [[Ammoniumpikrat]]&lt;br /&gt;
* [[Trinitrotoluol]] (TNT, Fp.02)&lt;br /&gt;
* Trinitrophenol ([[Pikrinsäure]], Granatfüllung 88)&lt;br /&gt;
* [[Tetryl]] (N-Methyl-N,2,4,6-tetranitroanilin)&lt;br /&gt;
* Ethylenglycoldinitrat ([[Nitroglycol]])&lt;br /&gt;
* [[Diethylenglycoldinitrat]] (Diglycoldinitrat)&lt;br /&gt;
* Triethylenglycoldinitrat ([[Triglycoldinitrat]])&lt;br /&gt;
* [[Glycerintrinitrat|Glycerintrinitrat (Nitroglycerin)]]&lt;br /&gt;
* [[Nitropenta]] (PETN, Pentrit, Pentaerythrittetranitrat)&lt;br /&gt;
* [[Cellulosenitrat]]&lt;br /&gt;
* [[Nitroguanidin]]&lt;br /&gt;
* [[Ethylendinitramin]] (EDNA)&lt;br /&gt;
* [[Hexogen]] (RDX)&lt;br /&gt;
* [[Oktogen]] (HMX)&lt;br /&gt;
* [[Dipikryloxid]]&lt;br /&gt;
* [[Dipikrylsulfid]]&lt;br /&gt;
* [[Hexanitrostilben]] (HNS)&lt;br /&gt;
* [[Hexanitroazobenzol]] (HNAB)&lt;br /&gt;
* [[Pikrylaminodinitropyridin]] (PYX)&lt;br /&gt;
* [[Nitrotriazolon]] (NTO)&lt;br /&gt;
* [[CL20|Hexanitrohexaazaisowurtzitan]] (HNIW oder CL20)&lt;br /&gt;
* [[Triaminotrinitrobenzol]] (TATB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsubstanzen für Sprengstoffe von geringerer Bedeutung ===&lt;br /&gt;
* [[Trinitrobenzol]] (TNB)&lt;br /&gt;
* [[Trinitro-m-xylol]]&lt;br /&gt;
* [[Trinitro-m-kresol]]&lt;br /&gt;
* [[Trinitroanisol]]&lt;br /&gt;
* [[Trinitroanilin]] (Pikramid)&lt;br /&gt;
* [[Hexanitrodiphenylamin]]&lt;br /&gt;
* [[Methylnitrat]]&lt;br /&gt;
* [[Nitromethan]]&lt;br /&gt;
* [[Tetranitromethan]]&lt;br /&gt;
* [[Dinitrotetraoxadiazaisowurtzitan]] (TEX)&lt;br /&gt;
[[Datei:Eurodyn2000.jpg|alternativtext=Diese Abbildung zeigt zwei aufgeschnittene Patronen des gelatinösen Gesteinssprengstoffs Eurodyn 2000|mini|Aufgeschnittene 125-Gramm-Patronen des gelatinösen Gesteinssprengstoffs &amp;#039;&amp;#039;Eurodyn 2000&amp;#039;&amp;#039; (Hersteller: Orica)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsubstanzen für Ersatzsprengstoffe ===&lt;br /&gt;
* [[Ammoniumnitrat]]&lt;br /&gt;
* [[Dinitrobenzol]] (DNB)&lt;br /&gt;
* [[2,4-Dinitrotoluol]] (DNT)&lt;br /&gt;
* [[2,4-Dinitrophenol]] (DNP)&lt;br /&gt;
* [[2,4-Dinitroanisol]] (DNAN)&lt;br /&gt;
* [[Dinitronaphthalin]]&lt;br /&gt;
* [[Trinitronaphthalin]]&lt;br /&gt;
* [[Methylammoniumnitrat]] (MAN-Salz)&lt;br /&gt;
* [[Tetramethylammoniumnitrat]] (TETRA-Salz)&lt;br /&gt;
* [[Guanidinnitrat]]&lt;br /&gt;
* [[Acetonperoxid]] (APEX)&lt;br /&gt;
* [[Hexamethylentriperoxiddiamin]] (HMTD)&lt;br /&gt;
* [[Nitramin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sauerstoffträger für Mischsprengstoffe ===&lt;br /&gt;
* [[Ammoniumdinitramid]] (ADN)&lt;br /&gt;
* [[Ammoniumnitrat]] (Ammonsalpeter)&lt;br /&gt;
* [[Kaliumnitrat]] (Kalisalpeter)&lt;br /&gt;
* [[Natriumnitrat]] (Natronsalpeter)&lt;br /&gt;
* [[Bariumnitrat]] (Barytsalpeter)&lt;br /&gt;
* [[Calciumnitrat]] (Kalksalpeter)&lt;br /&gt;
* [[Kalkammonsalpeter]] (Mischung aus Kalk- und Ammonsalpeter)&lt;br /&gt;
* [[Kaliumchlorat]]&lt;br /&gt;
* [[Natriumchlorat]]&lt;br /&gt;
* [[Kaliumperchlorat]]&lt;br /&gt;
* [[Ammoniumperchlorat]]&lt;br /&gt;
* [[Distickstofftetroxid]] (in Panclastit)&lt;br /&gt;
* flüssige [[Luft]] oder [[Sauerstoff]] (in Oxyliquit)&lt;br /&gt;
* [[Wasserstoffperoxid]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsubstanzen im experimentellen Stadium ===&lt;br /&gt;
* [[Diaminodinitroethylen]] (DADE oder FOX-7)&lt;br /&gt;
* [[Trinitroazetidin]] (TNAZ)&lt;br /&gt;
* [[Octanitrocuban]]&lt;br /&gt;
* [[TKX-50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Explosivstoff]]&lt;br /&gt;
* [[Sprengladung]]&lt;br /&gt;
* [[Sprengstoffspürhund]]&lt;br /&gt;
* [[Tablettensprengmittel]]&lt;br /&gt;
* [[Sprengstoffgesetz (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Abkürzungen für verschiedene Sprengstoff-Treibmittel]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Sprengstoffanschlägen]]&lt;br /&gt;
* [[Scheidemehl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Raimund Germershausen]], E. Schaub et al.: &amp;#039;&amp;#039;Waffentechnisches Taschenbuch&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: [[Rheinmetall]]. 3. Auflage. Düsseldorf 1977, S. 29 ff., [https://www.military-references.com/wp-content/uploads/books/spg/germany/general/Rheinmetall%20-%20Waffentechnisches%20Taschenbuch%20-%201977.pdf PDF]&lt;br /&gt;
* Thomas Enke: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Waffen- und Munitionstechnik.&amp;#039;&amp;#039; Walhalla Fachverlag, 4., aktualisierte Auflage, Regensburg, 2023, ISBN 978-3-8029-6198-4, S. 107 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Manuel Baetz&lt;br /&gt;
 |Titel=Schwarzpulver für Survival. Improvisation von Schwarzpulver und ähnlichen Mischungen&lt;br /&gt;
 |Verlag=Survival Press&lt;br /&gt;
 |Ort=Radolfzell&lt;br /&gt;
 |Datum=2005&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-937933-07-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Rudolf Biedermann&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Sprengstoffe – ihre Chemie und Technologie&lt;br /&gt;
 |Auflage=Reprint 2000&lt;br /&gt;
 |Verlag=Survival Press&lt;br /&gt;
 |Ort=Radolfzell&lt;br /&gt;
 |Datum=1918&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-89811-839-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Richard Escales&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Explosivstoffe&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Initialexplosivstoffe&lt;br /&gt;
 |Band=7. Band&lt;br /&gt;
 |Auflage=Reprint 2002&lt;br /&gt;
 |Verlag=Survival Press&lt;br /&gt;
 |Ort=Radolfzell&lt;br /&gt;
 |Datum=1917&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-8311-3939-3}}&lt;br /&gt;
* Jochen Gartz: &amp;#039;&amp;#039;Vom griechischen Feuer zum Dynamit. Eine Kulturgeschichte der Explosivstoffe.&amp;#039;&amp;#039; E.S. Mittler &amp;amp; Sohn, Hamburg 2007, ISBN 978-3-8132-0867-2.&lt;br /&gt;
* Oscar Guttmann: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Sprengarbeit&amp;#039;&amp;#039;. Survival Press, Radolfzell 1899, Reprint 2001, ISBN 3-8311-3095-7.&lt;br /&gt;
* Fritz Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Waffen und Geheimwaffen des deutschen Heeres 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe, Bonn 1998, ISBN 3-7637-5915-8.&lt;br /&gt;
* Rudolf Knoll: &amp;#039;&amp;#039;Das Knallquecksilber und ähnliche Sprengstoffe&amp;#039;&amp;#039;. Survival Press, Radolfzell 1917, Reprint 2001, ISBN 3-8311-2876-6.&lt;br /&gt;
* A. Langhans: &amp;#039;&amp;#039;Sprengstoffe im chemischen Labor – Explosionen die man nicht erwartet.&amp;#039;&amp;#039; Survival Press, Radolfzell 1930, Reprint 2006, ISBN 978-3-937933-18-4.&lt;br /&gt;
* Siegfried Julius von Romocki: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Explosivstoffe.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. &amp;#039;&amp;#039;Sprengstoffchemie, der Sprengtechnik und des Torpedowesen bis zum Beginn der neuesten Zeit, mit einer Einführung von [[Max Jähns]].&amp;#039;&amp;#039; Survival Press, (Berlin und) Radolfzell 1895, Neudrucke Hildesheim 1976 und 1983, Reprint 2003, ISBN 3-8330-0702-8.&lt;br /&gt;
* Siegfried Julius von Romocki: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Explosivstoffe.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. &amp;#039;&amp;#039;Die rauchschwachen Pulver in ihrer Entwicklung bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Survival Press, Radolfzell 1896, Reprint 2004, ISBN 3-937933-00-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Explosives|Sprengstoff}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.r-haas.de/v11.html Lexikon der deutschen Explosivmischungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.chemie-im-alltag.de/articles/0008/index.html &amp;#039;&amp;#039;Neue Nachweisverfahren für Sprengstoffe&amp;#039;&amp;#039;.] Chemie im Alltag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtsvorschriften und Normen:&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Gesetz gegen den verbrecherischen und gemeingefährlichen Gebrauch von Sprengstoffen|Gesetz gegen den verbrecherischen und gemeingefährlichen Gebrauch von Sprengstoffen (Deutsches Reich, 1884)}}&lt;br /&gt;
* Deutschland: {{§§|sprengg_1976|juris|text=Sprengstoffgesetz}}&lt;br /&gt;
* Österreich: {{§§|Schieß- und Sprengmittelgesetz|RIS-B|GesetzNr=10005204}} – im [http://ris2.bka.gv.at/Bundesrecht RIS.BKA]&lt;br /&gt;
* Schweiz: [http://www.admin.ch/ch/d/sr/941_41/index.html Bundesgesetz über explosionsgefährliche Stoffe (Sprengstoffgesetz).] admin.ch&lt;br /&gt;
* Schweiz: [http://www.admin.ch/ch/d/sr/941_411/index.html Verordnung über explosionsgefährliche Stoffe (Sprengstoffverordnung, SprstV).] admin.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4056544-0|LCCN=sh85046474}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprengstoff| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Explosionswaffe|!Sprengstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbaugerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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