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	<title>Sophie von Brandenburg (1568–1622) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T19:00:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Sophie_von_Brandenburg_(1568%E2%80%931622)&amp;diff=8493&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2023-02-10T17:07:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Andreas Riehl - Sophia of Brandenburg, Electress of Saxony - Rüstkammer.jpg|mini|Prinzessin Sophie von Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sophie BrandenburgSachsen.jpg|mini|Kurfürstin Sophie von Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sophiendukat.jpg|mini|Sophiendukat, [[Münzstätte Dresden]]. Geprägt von 1616 bis 1838 als Münze, von 1846 bis 1873 als Medaille mit der Jahreszahl 1616. Die Dukatenprägung wurde von der Kurfürstin Sophia für ihre Kinder veranlasst.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sophie von Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juni]] [[1568]] in [[Flecken Zechlin]]; † [[7. Dezember]] [[1622]] in [[Colditz]]) war eine [[Kurfürstentum Brandenburg|Prinzessin von Brandenburg]] und durch Heirat [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürstin von Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sophie war eine Tochter des brandenburgischen Kurfürsten [[Johann Georg (Brandenburg)|Johann Georg]] (1525–1598) aus dessen zweiter Ehe mit [[Sabina von Brandenburg-Ansbach|Sabina]] (1529–1575), Tochter des [[Markgraf]]en [[Georg (Brandenburg-Ansbach-Kulmbach)|Georg von Brandenburg-Ansbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. April 1582 heiratete Sophie in [[Dresden]] Kurfürst [[Christian I. (Sachsen)|Christian I. von Sachsen]] (1560–1591). Zum Zeitpunkt der Hochzeit war Sophie 14 Jahre alt, bereits ein Jahr später bekam sie ihr erstes Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod ihres Ehemanns, der bereits mit 31 Jahren starb, wurde Sophie, gemeinsam mit Herzog [[Friedrich Wilhelm I. (Sachsen-Weimar)|Friedrich Wilhelm von Sachsen-Weimar]] Regentin des Kurfürstentums für ihren ältesten Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sophie war eine [[Lutherische Orthodoxie|orthodoxe Lutheranerin]] und bekämpfte den [[Kryptokalvinismus]] in Sachsen. Nach Christians I. Tod im Jahr 1591 ließ sie dessen [[Calvinismus|calvinistischen]] Kanzler [[Nikolaus Krell]], einen Gegner der Lutherischen Orthodoxie, auf der [[Festung Königstein]] gefangensetzen und 1601 auf dem Dresdener Neumarkt hinrichten. In Anspielung auf die gläubige Witwe Judith im [[Buch Judit]] feierten die orthodoxen Lutheraner sie daraufhin als „Judith von Sachsen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresdens Prachtgebäude 1835 73.jpg|mini|Das Fraumutterhaus 1617.&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: &amp;#039;&amp;#039;Abbildungen von Dresdens alten und neuen Pracht-Gebäuden, Volks- und Hof-Festen. Kupferheft zur Chronik der Kgl. Sächs. Residenz-Stadt Dresden und des Sammlers für Geschichte und Alterthum, Kunst und Natur im Elbthale.&amp;#039;&amp;#039; In der Ch.&amp;amp;nbsp;Fr.&amp;amp;nbsp;Grimmerschen Buchhandlung, Dresden 1835. [[SLUB]] Dresden Hist.Sax.G.0601.o http://digital.slub-dresden.de/id118749846.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Als Witwe lebte Sophie bis 1602 auf [[Schloss Rochlitz]], dann bis 1611 auf [[Schloss Colditz]], das sie mit aufwändigen Gartenanlagen schmücken ließ, und später im sogenannten „Fraumutterhaus“ in Dresden. Mit dem [[Sophiendukat]]en ließ sie eine eigene Münze prägen und die alte [[Franziskanische Orden|Franziskaner]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;kirche in Dresden wieder zum Gottesdienst herrichten (1599–1610), die nach ihrem Taufnamen [[Sophienkirche (Dresden)|Sophienkirche]] genannt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Bruck: &amp;#039;&amp;#039;Die Sophienkirche in Dresden. Ihre Geschichte und ihre Kunstschätze&amp;#039;&amp;#039;. Keller, Dresden 1912, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Kurfürstin und Herzogin Sophie hat außerdem [[Der Herzogin Garten]] in Dresden seinen Namen. Ferner ist die [[Große Prunkkassette der Kurfürstin Sophia]] nach ihr benannt&amp;amp;nbsp;– ein repräsentativer Schmuckkasten, der als eines der bedeutendsten Zeugnisse der deutschen Goldschmiedekunst der Spätrenaissance gilt und im [[Grünes Gewölbe|Grünen Gewölbe]] ausgestellt ist. Sophie hatte ihn 1588 von ihrem Gatten als Weihnachtsgeschenk erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie starb 1622 auf Schloss Colditz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Aus ihrer Ehe hatte Sophie folgende Kinder:&lt;br /&gt;
* [[Christian II. (Sachsen)|Christian II.]] (1583–1611), Kurfürst von Sachsen&lt;br /&gt;
:⚭ 1602 Prinzessin [[Hedwig von Dänemark und Norwegen|Hedwig von Dänemark]] (1581–1641)&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg I. (Sachsen)|Johann Georg I.]] (1585–1656), Kurfürst von Sachsen&lt;br /&gt;
:⚭ 1604 Prinzessin [[Sibylle Elisabeth von Württemberg]] (1584–1606)&lt;br /&gt;
:⚭ 1607 Prinzessin [[Magdalena Sibylle von Preußen]] (1586–1659)&lt;br /&gt;
* Anna Sabine (*/† 1586)&lt;br /&gt;
* [[Sophie von Sachsen (1587–1635)|Sophie]] (1587–1635)&lt;br /&gt;
:⚭ 1610 Herzog [[Franz (Pommern)|Franz I. von Pommern-Stettin]] (1577–1620)&lt;br /&gt;
* Elisabeth (1588–1589)&lt;br /&gt;
* [[August von Sachsen (1589–1615)|August]] (1589–1615)&lt;br /&gt;
:⚭ 1612 Prinzessin [[Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel (1593–1650)|Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel]] (1593–1650)&lt;br /&gt;
* [[Dorothea von Sachsen (1591–1617)|Dorothea]] (1591–1617), Äbtissin von Quedlinburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
Zum Tode Sophies erschien eine Reihe von Gedächtnispredigten. Exemplarisch:&lt;br /&gt;
* [[Matthias Hoë von Hoënegg]]: &amp;#039;&amp;#039;Trawrige/ aber hochansehligste Heimfahrt/ und schüldigstes Christliches Ehrengedächtnüß: Der weiland … Frawen Sophiae, Hertzogin zu Sachsen/ und Churfürstin/ gebohrner Marggräffin aus Churfürstlichem Stamme Brandenburg … Wittib/ Christseligster Gedächtniß: als Ihrer Churf. Gn. verblichener Cörper/ den 15. Decemb. 1622. in die SchloßKirchen zu Dreßden/ nachmals den 26. Januar. 1623. in die Creutz-Kirchen daselbst geführt/ und den 28. Januar. in das schöne Churfürstliche RuheKämmerlein zu Freyberg gesetzet worden; Mit dreyen unterschiedlichen Predigten/ auff sonderbaren gnedigsten befehlch/ in vieler Chur- und Fürstlicher Personen … versamlung/ gehalten/ und in Druck gegeben&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1623.&lt;br /&gt;
* [[Aegidius Strauch I.|Aegidius Strauch]]: &amp;#039;&amp;#039;Aeterna Iustorum Memoria = Ewiges Ehrengedechtnüß der Gerechten. Aus dem 112 Psalmen. Der/ weiland/ Durchlauchtigsten/ Hochgebornen Fürstin/ und Frawen/ Frawen Sophien, Hertzogin/ und ChurFürstin zu Sachssen/ geborner auß ChurFürstlichem Stamme zu Brandenburg … Wittiben/ Christmilder gedechtnüß: Deren Churfürstl. Gn. den 7. Decembris, Anno 1622. zu Dreßden … entschlaffen/ den 26. Ianuarii, Anno 1623. auß der Chur-Fürstl. Schloß- in die CreutzKirchen begleitet/ und den 28. hernach in daß … Erbbegräbnüß/ zu Freyberg … beygesetzet worden ist/ Zu Christlichem … Ehrengedechtnüß/ zu Dreßden/ in der Kirchen zum Heiligen Creutz/ in dreyen Predigten erkleret …&amp;#039;&amp;#039;, Dresden 1623.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Balduin]]: &amp;#039;&amp;#039;Juditha Saxonica. Das ist/ Erklärung der Historien von der Judith heiligen Wandel/ unnd seligen Tode aus dem Buch Judith cap. 16.: Gethan in der Pfarrkirchen zu Wittenberg/ den 28. Januar. des 1623. Jahrs … wegen des Seligen hintrits Der weyland Durchläuchtigsten … Frawen/ Frawen Sophien Gebornen aus Churfürstlichen Stamme Brandenburg/ Hertzogin und Churfürstin zu Sachsen/ Wittib/ Landgräfin in Thüringen … den 17, Decemb. 1622. zu Dreßden im Herrn entschlaffen/ und obgedachten 28. Ian. 1623. zu Freyberg in Meissen … ist beygesetzet worden&amp;#039;&amp;#039;, Wittenberg 1623&lt;br /&gt;
* [[Vincentius Schmuck]]: &amp;#039;&amp;#039;Christliche TrawerPredigt/ Bey Der weiland Durchlauchtigsten/ hochgebornen Fürstin und Frawen/ Sophia, Hertzogin zu Sachsen und Churfürstin/ geborner Marggräfin aus dem Churfürstlichen Stamm zu Brandenburg … Widwen : Nach dero tödlichem … Hintritt/ am tage Ihrer Churf. Gn. Beysetzung zu Freybergk/ als den 28. Januarii des 1623. Jahrs/ zu Leipzig angestelltem Ehrenbegengnis/ In volckreicher Versamlung gehalten.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1623 ([http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/vd17/content/titleinfo/96900 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Darstellungen ===&lt;br /&gt;
Ältere Darstellungen:&lt;br /&gt;
* Franz Blanckmeister: &amp;#039;&amp;#039;Kurfürstin Anna Sophie von Sachsen: eine evangelische Bekennerin&amp;#039;&amp;#039;, Barmen [um 1891]&lt;br /&gt;
* Franz Otto Stichart: &amp;#039;&amp;#039;Galerie der Sächsischen Fürstinnen; Biogr. Skizzen sämmtl. Ahnfrauen d. Königl. Hauses Sachsen. Quellengemäß dargest.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1857&lt;br /&gt;
* {{ADB|34|689|689|Sophie (Kurfürstin von Sachsen)|[[Heinrich Theodor Flathe]]|ADB:Sophie (Kurfürstin von Sachsen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Darstellungen:&lt;br /&gt;
* Maike Günther: &amp;#039;&amp;#039;Schloß Rochlitz als Residenz und Witwensitz. Das Projekt einer Dauerausstellung&amp;#039;&amp;#039;. In: Schattkowsky, Martina (Hrsg.): Witwenschaft in der Frühen Neuzeit. Fürstliche und adlige Witwen zwischen Fremd- und Selbstbestimmung. Leipzig 2003, S. 65–83. [zu Sophie S. 79–84]&lt;br /&gt;
* Ute Essegern: &amp;#039;&amp;#039;Fürstinnen am kursächsischen Hof&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 2007.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Böttcher]]: &amp;#039;&amp;#039;Wenig und bös war die Zeit meines Lebens – Anna von Sachsen (1567–1613),&amp;#039;&amp;#039; Dresdner Buchverlag, Dresden 2016, ISBN 978-3-941757-70-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Agnes Hedwig von Anhalt]]|NACHFOLGER=[[Hedwig von Dänemark und Norwegen]]|VORGÄNGER_GESCHLECHT=w|NACHFOLGER_GESCHLECHT=w|AMT=[[Liste der Kurfürstinnen, Herzoginnen und Königinnen von Sachsen|Kurfürstin von Sachsen]]|ZEIT=1586–1601}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115841938|VIAF=42576935}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sophie #Brandenburg #15681622}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sophie von Brandenburg (1568–1622)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohenzoller (Linie Hohenzollern-Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettiner (Albertinische Linie)|⚭Sophie #Brandenburg #15681622]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurfürstin (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prinz (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1568]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1622]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sophie von Brandenburg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Tochter des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg und Gemahlin des Kurfürsten Christian I. von Sachsen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1568&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Flecken Zechlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Dezember 1622&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Colditz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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