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	<title>Skandinavien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Skandinavien&amp;diff=6431&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redaktor GLAM: Higher resolution version of image</title>
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		<updated>2025-09-17T12:21:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Higher resolution version of image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Scandinavia|Zur Fähre siehe [[Island Escape]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Scandinavia.TMO2003050.jpg|mini|Skandinavien im Winter, Satellitenbild vom Februar 2003]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sweden and Norway MKL Bd. 14 (130535988).jpg|mini|Schweden und Norwegen um 1890]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Skandinavism.jpg|mini|[[Skandinavismus]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Skandinavien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Norwegische Sprache|norwegisch]] &amp;#039;&amp;#039;Skandinavia,&amp;#039;&amp;#039; [[Dänische Sprache|dänisch]] und [[Schwedische Sprache|schwedisch]] &amp;#039;&amp;#039;Skandinavien&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Teil [[Nordeuropa]]s. Je nach Definitionsweise umfasst er unterschiedliche Länder, darunter in jedem Fall [[Norwegen]] und [[Schweden]] auf der [[Skandinavische Halbinsel|Skandinavischen Halbinsel]], daneben im Regelfall auch [[Dänemark]] und bisweilen auch [[Finnland]] oder [[Island]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definitionen ==&lt;br /&gt;
Im [[Geographie|geographischen]] Sinn entspricht Skandinavien der [[Skandinavische Halbinsel|Skandinavischen Halbinsel]], auf der sich die Staaten [[Norwegen]] und [[Schweden]] sowie der Nordwesten [[Finnland]]s befinden. Aus geschichtlicher Sicht und in sprachlich-kultureller Hinsicht setzt sich Skandinavien im engeren Sinne aus Schweden, Norwegen und [[Dänemark]] zusammen. In diesem Gebiet ist der [[Nordgermanische Sprachen|nordgermanische Sprachzweig]] entstanden. Im weiteren Sinn werden aber auch ganz Finnland ([[Fennoskandinavien|Fennoskandien]]) und seltener [[Island]] und die [[Färöer]] zu Skandinavien gezählt,&amp;lt;ref&amp;gt;Wissen.de: [http://www.wissen.de/lexikon/skandinavien Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Skandinavien&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 12. September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; d.&amp;amp;nbsp;h. die [[Nordische Länder|Nordischen Länder]] als Ganzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus geologischer Sicht ist die Skandinavische Halbinsel ein Teil [[Fennoskandinavien]]s, zusammen mit der [[Halbinsel Kola]] sowie den Landmassen von [[Karelien]] und dem restlichen Finnland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Topographie und Geodäsie ==&lt;br /&gt;
Die skandinavische Halbinsel war während der [[Letzte Kaltzeit|letzten Kaltzeit]] von Eis bedeckt. Der Druck und die Bewegung der Eismassen hat die Landschaft in vielen Teilen wesentlich mitgestaltet. Ein auch heute noch wichtiger Faktor ist die [[postglaziale Landhebung]]. Das Abschmelzen der Eismassen, die die Erdkruste niedergedrückt hatten, hat seit der letzten Eiszeit (ungefähr 10.000 v. Chr.) zu einer Landhebung von 800&amp;amp;nbsp;m geführt. Heutzutage beträgt die Landhebung, die von der geographischen Breite abhängt, in Nordskandinavien 10 bis 11&amp;amp;nbsp;mm jährlich. Auf der Höhe von Stockholm liegt sie bei 4&amp;amp;nbsp;mm, in [[Schonen]] bei null.&amp;lt;ref&amp;gt;Leif Wastenson, Curt Fredén: &amp;#039;&amp;#039;Sveriges nationalatlas. Berg och jord.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, S. 101. Hrsg. Sveriges nationalatlas (SNA), Vällingby, ISBN 91-87760-50-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den [[Flachküste]]n macht sich das Auftauchen ehemaligen Meeresbodens besonders deutlich bemerkbar: Ältere Strand- oder Fischerhütten, Bootsstege usw. liegen manchmal schon weit landeinwärts. Auch Fragen der Besitzverhältnisse sind damit verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Geodäsie]] haben diese und andere ozeanografische Phänomene viel zur Entwicklung der [[Erdmessung]] beigetragen. So geht die Lehre der [[Isostasie]] auf fennoskandische Geodäten und Geophysiker zurück, die Besonderheiten der Ostsee haben die Kooperation mehrerer [[Geowissenschaften]] angeregt, und der [[Baltischer Ring|Ostseering]] stellt das erste wirklich internationale [[Vermessungsnetz]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Wortherkunft}}Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Der [[mittellatein]]ische Name &amp;#039;&amp;#039;Scandinavia,&amp;#039;&amp;#039; der sich in den modernen Sprachen durchgesetzt hat, ist nicht ursprünglich, sondern wahrscheinlich eine Mischung aus den älteren Namen &amp;#039;&amp;#039;Scadinavia&amp;#039;&amp;#039; einerseits und &amp;#039;&amp;#039;Scandia&amp;#039;&amp;#039; andrerseits.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rga&amp;quot;&amp;gt;E. Nyman: &amp;#039;&amp;#039;Skandinavien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Heinrich Beck (Philologe)|Heinrich Beck]], [[Dieter Geuenich]] und [[Heiko Steuer]]. Band 28. Walter de Gruyter, Berlin&amp;amp;nbsp;/ New York 2005, S.&amp;amp;nbsp;582–587.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Scadinavia&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Scatinavia&amp;#039;&amp;#039; findet sich zuerst in den Schriften von [[Plinius der Ältere|Plinius dem Älteren]] (um 50 n.&amp;amp;nbsp;Chr.). Eine altgermanische, von der lateinischen unabhängige Entsprechung ist &amp;#039;&amp;#039;Scedenīg&amp;#039;&amp;#039; im [[altenglisch]]en [[Beowulf]]-Epos (um 700). Auf der Grundlage dieser beiden Überlieferungen kann man ein urgermanisches &amp;#039;&amp;#039;*Skaðinaujō&amp;#039;&amp;#039; erschließen. Es handelt sich dabei um eine Zusammensetzung, in deren Zweitglied germanisch &amp;#039;&amp;#039;*awī / *aujō&amp;#039;&amp;#039; ‚Land am Wasser, Halbinsel, Insel‘ (vgl. [[Flussaue|Aue]]) steckt. Über die Bedeutung des Erstglieds besteht keine Einigkeit. Vorgeschlagen wurden unter anderem ein Zusammenhang mit dem Göttinnennamen &amp;#039;&amp;#039;Skaði&amp;#039;&amp;#039; (als schädigendes, dämonisches Wesen, mit Bezug auf den Nordwestwind), mit dem Gattungswort &amp;#039;&amp;#039;skaði&amp;#039;&amp;#039; ‚Schaden‘ (mit Bezug auf für die Schifffahrt gefährliche Meeresverhältnisse), mit dem gotischen Gattungswort &amp;#039;&amp;#039;skadus&amp;#039;&amp;#039; ‚Schatten‘ (im Sinne von nordwärts gelegene Insel oder Insel des Dunkels, des Nebels) sowie mit germanisch &amp;#039;&amp;#039;*skað-&amp;#039;&amp;#039; ‚Hering‘ (im Sinne von Heringsaue).&amp;lt;ref name=&amp;quot;rga&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Scandia&amp;#039;&amp;#039; findet sich ebenfalls schon bei Plinius und bezeichnet dort eine nicht näher eruierbare Insel jenseits Britanniens. Bei [[Ptolemäus]] (um 150) sind die &amp;#039;&amp;#039;Scandiai&amp;#039;&amp;#039; vier Inseln, bei [[Jordanes]] (um 550) steht &amp;#039;&amp;#039;Scandza&amp;#039;&amp;#039; schon deutlich für Skandinavien. Das sprachliche Verhältnis zwischen den Namen &amp;#039;&amp;#039;Scadinavia&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Scandia&amp;#039;&amp;#039; ist ungeklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rga&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der zuerst dänischen und dann schwedischen Landschaft [[Schonen]] &amp;#039;&amp;#039;(Skåne)&amp;#039;&amp;#039; wird auf die gleiche Wurzel wie lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Scadinavia&amp;#039;&amp;#039; bzw. altenglisch &amp;#039;&amp;#039;Scedenīg&amp;#039;&amp;#039; zurückgeführt, wobei die lautlichen Verhältnisse, die zur heutigen Form geführt haben, im Einzelnen unsicher sind. Überliefert ist er erstmals als &amp;#039;&amp;#039;de Sconaowe&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 811.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rga&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich dürfte sich &amp;#039;&amp;#039;Scadinavia&amp;#039;&amp;#039; jedenfalls auf den südlichsten Teil der skandinavischen Halbinsel bezogen haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rga&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Yolda MeerX.png|mini|hochkant|Das [[Yoldiameer]] nach dem Durchbruch zur Nordsee vor etwa 10.000 Jahren]]Die ältere Geschichte Skandinaviens ist durch die Einwanderung zweier mesolithischer Jäger- und Sammlerpopulationen geprägt. Die erste Gruppe stammt aus der [[Ahrensburger Kultur]] und überquerte Jütland und die dänischen Inseln. Um 9.600 v. Chr. ist die erste Siedlung in Schonen nachweisbar. Man hat jedoch verschiedene ältere saisonale Lagerplätze gefunden, die zeigen, dass Sammler und Jäger schon kurz nach dem Ende der Eiszeit begannen, auf dänischen Inseln zu jagen. Zu diesem Zeitpunkt dürfte es noch eine Landbrücke zwischen Jütland und Schonen gegeben haben, da das glaziale Schmelzwasser weiter nördlich über den Vänersee in die Nordsee floss. Diskutiert wird, ob die Besiedlung per Boot erfolgte. Nachweisbar ist eine Besiedlung der schwedischen Küste in Schonen, bis schließlich auch die norwegische Küste eine Besiedlung zuließ. Die zweite große Einwanderung kam über [[Estland]], Karelien und Finnland etwa 1000 Jahre später und wird auf ca. 8000 v. Chr. datiert. Zu dieser Zeit wandelte sich der Baltische Eisstausee in das [[Yoldia-Meer]], und es entstand nach und nach der [[Finnischer Meerbusen|Finnische Meerbusen]]. Rund 4000 Jahre lebte diese skandinavische Urpopulation, die recht schnell auch den Norden erreichte, isoliert vom Rest Europas. Währenddessen verwandelte sich die Ostsee zum [[Ancylussee]] und schließlich zum [[Littorinameer]]. Es ist unklar, inwieweit diese massiven Umweltveränderungen Einfluss auf die Besiedlung Skandinaviens hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst um etwa 3500 v. Chr. erreichte mit den [[Trichterbecherkultur|Trichterbechern]] auch die Landwirtschaft Skandinavien, deren nördlichste Position auf der Insel Aland gefunden wurde. Damit einher geht der Fund einer Pestinfektion, die dem Urstamm der Pest bisher am nächsten steht und eine Folge der Einwanderung war. Kurz darauf folgten ihnen [[Schnurkeramische Kultur|Schnurkeramiker]] und schließlich auch [[Glockenbecherkultur|Glockenbecher]], die auf das südliche Skandinavien und den äußersten Westen Finnlands beschränkt blieben. Ein Ostsee-Handelsnetz zwischen Estland, Karelien, Finnland und Schweden entstand ebenfalls zu dieser Zeit und zeigt, dass auch in der östlichen See ähnliche Handelsnetze wuchsen, die mit dem westlichen Handelsnetz der Schnurkeramiker in Kontakt stand. [[Kujawien]] dürfte hier als Kontakt-Gruppe eine wichtige Rolle gespielt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Terberger und Joachim Burger, Migration im Paläolithikum und Mesolithikum Mitteleuropas – Archäologie trifft Paläogenetik. Oktober 2016, ISBN 978-3-944507-61-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lamnidis et al. (2018) weisen auf eine weitere Einwanderungswelle um 2000–1500 v. Chr. aus dem Gebiet der [[Taimyrhalbinsel]], die eng mit den [[Samen (Volk)]] verbunden ist. Die [[Nganasanen]] weisen hierzu die engsten Verbindungen auf und sind mit der [[Asbestos-Ware]] in Finnland und Karelien assoziiert. Sie zeigen auch, dass die Samen einst viel weiter südlich lebten und stimmen mit dem Auftreten der Rentierzucht überein. Rund 50 % der Finnen weisen genetische Spuren dieser Einwanderung auf und belegen eine gewisse Kontinuität im östlichen Skandinavien.&amp;lt;ref&amp;gt;Lamnidis et al. 2018, Ancient Fennoscandian genomes reveal origin and spread of Siberian ancestry in Europe, [[doi:10.1038/s41467-018-07483-5]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngere historische Geschichte Skandinaviens ist vielfältig und durch verschiedene Phasen des Mit- und Gegeneinanders geprägt, letztere führte zum Scheitern des [[Skandinavisches Verteidigungsbündnis|Skandinavischen Verteidigungsbündnisses]] nach dem Zweiten Weltkrieg. Die starke Tradition der [[Nationalgeschichte|nationalen Geschichtsschreibung]] des 19. und 20. Jahrhunderts wurde zunehmend durch alternative Betrachtungsweisen ergänzt. Trotzdem dominiert die nationalstaatliche Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Geschichte Dänemarks|Geschichte Norwegens|Geschichte Schwedens}}&lt;br /&gt;
Über 500 Jahre bestand quasi eine Gemeinsamkeit im außenpolitischen Bereich, als vom Überfall des dänischen Kleinkönigs [[Chlochilaicus]] auf Gallien (517) bis zum unglücklichen Zug [[Harald III. (Norwegen)|Harald Hardrades]] gegen England 1066 die [[Wikinger]] ihre Raub- und Kriegszüge auf alle europäischen Küstengebiete, aber auch bis tief nach [[Russland]] ausdehnten. Eine andere Gemeinsamkeit stellt lange Zeit die Ablehnung des [[Christentum]]s dar in Zeiten, als es im westlichen Europa schon Jahrhunderte verbreitet war. In Skandinavien setzte sich das Christentum in der Mitte und am Ende des 10. Jahrhunderts durch. Außerdem ist die große Bedeutung der [[Jarl]]e, die zunächst nur Anführer von Beutezügen waren, als solche aber sehr reich und mächtig wurden, für diese Zeit charakteristisch. Deshalb entwickelte sich das [[Lehnswesen]] in Skandinavien deutlich langsamer als in Kerneuropa, und die [[Leibeigenschaft]] setzte sich nicht vollständig durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen allgemeinen Gemeinsamkeiten gab es aber auch Zeiten, in denen mehrere der skandinavischen Länder unter einer Herrschaft vereinigt waren, so waren schon unter [[Knut der Große|Knut dem Großen]] von 1028 bis 1035 Dänemark, Norwegen und (lockerer) Schweden sowie auch England in einem [[Nordseereich]] vereinigt. Dänemark und Norwegen standen bald darauf von 1042 bis 1046 unter der gemeinsamen Herrschaft [[Magnus I. (Norwegen)|Magnus des Guten]]. Doch die Hauptzeit der gemeinsamen politischen Entwicklung liegt in der [[Kalmarer Union]], der die Länder Dänemark, Norwegen und Schweden von 1397 bis 1523 in [[Personalunion]] verbunden waren. In dieser Zeit verlor Norwegen deutlich an politischer Selbständigkeit, so dass nach dem Ausscheiden Schwedens aus der Kalmarer Union mit der [[Dänisch-norwegische Personalunion|dänisch-norwegischen Personalunion]] bis 1814 praktisch eine dänische Vorherrschaft bestand, die 1814 von der schwedisch-norwegischen Union abgelöst wurde, die bis 1905 andauerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Finnland]] gehörte seit der schwedischen Eroberung durch König [[Erik IX. (Schweden)|Erik IX.]] 1154 bis zum Verlust an Russland im [[Vertrag von Fredrikshamn]] 1809 zu Schweden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beitritt Finnlands und Schwedens zur [[NATO]] in den Jahren 2023 und 2024 sind alle Skandinavischen Länder erstmals seit dem 16. Jahrhundert wieder Teil eines (und desselben) Militärbündnisses.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ronald D. Gerste |Titel=Unabhängigkeit von Schweden: Ein blutiger Weg zum eigenen Land |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2023-05-30 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/2023/22/schweden-unabhaengigkeit-gustav-vasa-nato-beitritt |Abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Linda Koponen |Titel=Schweden tritt der Nato bei: was die Erweiterung für die Ostsee bedeutet |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2024-02-28 |ISSN=0376-6829 |Online=https://www.nzz.ch/international/schweden-tritt-nato-bei-was-die-erweiterung-fuer-die-ostsee-bedeutet-ld.1748476 |Abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Skandinavismus}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Kultur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachen ==&lt;br /&gt;
Skandinavien wird vor allem als kulturelle und sprachliche Einheit beschrieben und zeichnet sich durch das [[Nordgermanische Sprachen|nordgermanische]] [[Dialektkontinuum]] aus. In den drei nahe verwandten Standardsprachen, [[Dänische Sprache|Dänisch]], [[Norwegische Sprache|Norwegisch]] und [[Schwedische Sprache|Schwedisch]] ist eine gegenseitige Verständigung zwischen geübten Sprechern möglich. Zu den nordgermanischen Sprachen gehören daneben auch [[Färöische Sprache|Färöisch]] und [[Isländische Sprache|Isländisch]], die aber von den drei erstgenannten bereits so stark abweichen, dass eine Verständigung nicht mehr leicht möglich ist. Das [[Finnische Sprache|Finnische]] sowie die [[Samische Sprachen|samischen Sprachen]] gehören zur bereits erwähnten uralischen Sprachfamilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Skandinavische Flaggen ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Flaggen mit skandinavischem Kreuz}}&lt;br /&gt;
Bekannt für die skandinavischen Länder sind die an den [[Flagge Dänemarks|Dannebrog]] angelehnten [[Skandinavische Flaggen|Kreuzflaggen]], die jeder heutige Staat Skandinaviens führt. Auch skandinavische Provinzen und andere Regionen haben Kreuzflaggen (zum Beispiel [[Schonen]], [[Småland]] und [[Åland]]).&lt;br /&gt;
::{{ISL}} · {{NOR}} · {{DNK}} · {{SWE}} · {{FIN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Skandinavistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernd Henningsen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nordeuropa. Handbuch für Wissenschaft und Studium&amp;#039;&amp;#039;. Nomos, Baden-Baden 2023, ISBN 978-3-8487-8699-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jarosław Suchoples (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Skandinavien, Polen und die Länder der östlichen Ostsee: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; Wydawn. Uniw. Wrocławskiego, Breslau 2005, ISBN 83-229-2637-5.&lt;br /&gt;
* [[Nordis]] (Das Nordeuropa-Magazin) ist eine deutsche Zeitschrift mit Berichten über skandinavische Länder.&lt;br /&gt;
* [[Harm G. Schröter]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Skandinaviens.&amp;#039;&amp;#039; 3. aktualisierte Aufl., Beck Verlag München 2021, ISBN 978-3-406-76110-2.&lt;br /&gt;
* Fritz Petrick: &amp;#039;&amp;#039;Norwegen, Geschichte der Länder Skandinaviens.&amp;#039;&amp;#039; Pustet, Regensburg 2002, ISBN 3-7917-1784-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Scandinavia|Skandinavien|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Skandinavien}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Skandinavien}}&lt;br /&gt;
* [https://www.elchburger.de/ elchburger.de] Skandinavienportal&lt;br /&gt;
* Historische Karte als [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-29483 Digitalisat] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4055209-3|VIAF=236358348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skandinavien| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skandinavische Geschichte| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für ein chemisches Element]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redaktor GLAM</name></author>
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