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	<title>Sitka-Fichte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Sitka-Fichte&amp;diff=13169&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-41267-1: /* Wurzelsystem und Symbiose */</title>
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		<updated>2025-08-18T18:46:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wurzelsystem und Symbiose&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Sitka-Fichte&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Picea sitchensis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[August Gustav Heinrich von Bongard|Bong.]]) [[Élie-Abel Carrière|Carrière]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Fichten&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Picea&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Piceoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kieferngewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Pinaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Koniferen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Coniferales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Coniferopsida&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Picea sitchensis Wild Pacific Trail, Ucluelet 1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Sitka-Fichte (&amp;#039;&amp;#039;Picea sitchensis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitka-Fichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Picea sitchensis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Fichten]] (&amp;#039;&amp;#039;Picea&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Kieferngewächse]] (Pinaceae). Die im westlichen [[Nordamerika]] heimische &amp;#039;&amp;#039;Picea sitchensis&amp;#039;&amp;#039; ist die größte Art der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] Fichten (&amp;#039;&amp;#039;Picea&amp;#039;&amp;#039;). Sie liefert in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet ein geschätztes [[Nutzholz]]. &amp;#039;&amp;#039;Picea sitchensis&amp;#039;&amp;#039; wurde nach der Stadt [[Sitka]] in [[Alaska]] benannt und ist der offizielle [[Liste der Staatsbäume der Bundesstaaten der Vereinigten Staaten|Staatsbaum]] des US-Bundesstaates Alaska.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Picea sitchensis forest.jpg|mini|Stämme mit [[Borke]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Habitus ===&lt;br /&gt;
Die Sitka-Fichte ist ein immergrüner [[Baum]], der Wuchshöhen von 50 bis 70 Metern, in seltenen Fällen über 96 Metern, bei einem Stammdurchmesser von bis zu 5 Metern erreicht. Sie ist damit die größte aller Fichten-Arten. Das Höchstalter wird mit rund 800 Jahren angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt316&amp;quot; /&amp;gt; In den ersten Lebensjahren ist dieser Baum eher langsamwüchsig. Er kann mit 50 Jahren Wuchshöhen von bis zu 27 Metern erreichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Northeastern Area State &amp;amp; Private Forestry&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Baumkrone|Krone]] von Jungbäumen ist schmal kegelförmig; an älteren Bäumen verjüngt sich die Spitze noch gleichmäßig kegelförmig. Frei stehende Altbäume besitzen eine breite Krone und sind meist bis zum Boden beastet. Die Äste stehen waagerecht ab und sind nur im oberen Kronenbereich aufwärts gerichtet. Durch die Bildung von Ersatztrieben ([[Proventivtrieb]]en) ist die Sitka-Fichte in der Lage, nach Stürmen Schäden im Kronenbereich zu regenerieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt318&amp;quot; /&amp;gt; Bäume, die an Wasserläufen oder in Überschwemmungsgebieten wachsen, bilden häufig [[Wasserschoss|Wassertriebe]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Northeastern Area State &amp;amp; Private Forestry&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Knospen und Belaubung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Picea sitchensis4.jpg|mini|Zweige mit Nadeln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gelblichbraunen [[Winterknospe]]n sind spitz-kegelförmig. Sie werden zwischen vier und fünf Millimeter lang, wobei sie im oberen Kronenbereich größer werden als im unteren. Die Knospenschuppen sind eng anliegend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt318&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Blatt (Pflanze)|Nadeln]] sind 15 bis 25&amp;amp;nbsp;Millimeter lang und etwa 1 Millimeter breit. Sie sind im Querschnitt relativ flach, steif und scharf zugespitzt. An der Unterseite sind sie gekielt. Auf jeder Seite des Kiels befinden sich fünf bis acht [[Stomata|Spaltöffnungsreihen]]. Sie stehen großteils radial von den Zweigen ab, an der Zweigunterseite sind sie jedoch meist gescheitelt. Die Nadeloberseite ist frisch grün, die Nadelunterseite silbrig graugrün gefärbt. Die Nadeln verbleiben fünf bis sechs Jahre am Baum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüten, Zapfen und Samen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Picea sitchensis2.jpg|mini|hochkant|Reifer Zapfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitka-Fichte ist einhäusig-getrenntgeschlechtig ([[Monözie|monözisch]]) und wird mit 20 bis 40 Jahren [[Mannbarkeit|mannbar]]. Die Blütezeit hängt vom Standort und der Temperatur ab und beginnt Ende April im südlichen Teil des Verbreitungsgebiets und endet Anfang Juni im Nordwesten des Verbreitungsgebietes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Northeastern Area State &amp;amp; Private Forestry&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die dunkelroten männlichen Blütenzapfen entwickeln sich aus kleinen Knospen, die an Seitentrieben von jungen Zweigen im mittleren und unteren Kronendrittel stehen. Die weiblichen Blütenzapfen entwickeln sich aus großen Knospen, die im oberen Kronendrittel stehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt319&amp;quot; /&amp;gt; Die kurz gestielten [[Zapfen (Botanik)|Zapfen]] sind bei einer Länge von 6 bis 10 Zentimetern sowie einem Durchmesser von 2,5 bis 3 Zentimetern zylindrisch mit stumpfem oberen Ende. Die länglich-ovalen Zapfenschuppen sind dünn, unregelmäßig gezähnt und liegen nicht fest an. Die Zapfen sind anfangs grünlich gelb gefärbt und färben sich zur Reife hin hellbraun. Die braunen Samen reifen Ende August bis Anfang September des Blütejahres.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Northeastern Area State &amp;amp; Private Forestry&amp;quot; /&amp;gt; Die geflügelten Samen sind mit Flügel etwa 10 Millimeter lang. Ohne Flügel beträgt die Länge 2 bis 3 Millimeter. Das [[Tausendkorngewicht]] beträgt rund 2,16 [[Gramm|g]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt319&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomenzahl ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 24.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wurzelsystem und Symbiose ===&lt;br /&gt;
Als [[Flachwurzler]] dringt das Wurzelsystem der Sitka-Fichte in Tiefen von bis zu 2 Meter vor. Dabei kann es bis zu 23 Meter lange Seitenwurzeln ausbilden. Diese wachsen rund 42 bis 167 Zentimeter pro Jahr. Zwischen verschiedenen Bäumen kann es zu Wurzelverwachsungen kommen. Auf Sauerstoffmangel, zum Beispiel durch Staunässe, reagieren die Wurzeln sehr empfindlich und stellen in solchen Bodenbereichen ihr Wachstum ein. Die Sitka-Fichte geht mit über 100 Pilzarten eine [[Ektomykorrhiza]]-Symbiose ein. Zu den häufigsten Mykorrhizapartnern gehören der [[Perlpilz]] (&amp;#039;&amp;#039;Amanita rubescens&amp;#039;&amp;#039;), der [[Tonblasser Fälbling|Tonblasse Fälbling]] (&amp;#039;&amp;#039;Hebeloma crustuliniforme&amp;#039;&amp;#039;), der [[Violetter Lacktrichterling|Violette Lacktrichterling]] (&amp;#039;&amp;#039;Laccaria amethystea&amp;#039;&amp;#039;), der [[Rötlicher Lacktrichterling|Rötliche Lacktrichterling]] (&amp;#039;&amp;#039;Laccaria laccata&amp;#039;&amp;#039;), der [[Kahler Krempling|Kahle Krempling]] (&amp;#039;&amp;#039;Paxillus involutus&amp;#039;&amp;#039;), der [[Ockertäubling]] (&amp;#039;&amp;#039;Russula ochroleuca&amp;#039;&amp;#039;), der [[Grasgrüner Täubling|Grasgrüne Täubling]] (&amp;#039;&amp;#039;Russula aeruginea&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Cenococcum geophilum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Laccaria hepaticus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Laccaria tumidus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Laccaria turbos]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Telephora terrestris]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt320&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Borke ===&lt;br /&gt;
Die sehr dünne [[Borke]] ist bei jungen Exemplaren dunkelgrau und abschuppend. Mit zunehmendem Alter des Baumes wird sie rötlich mit groben abspringenden Schuppen. Die [[Rinde]] junger Zweige ist kahl, braun und deutlich gefurcht. Sie sind dicht mit relativ großen und abstehenden Nadelkissen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holz ===&lt;br /&gt;
Das gelblichbraune [[Kernholz]] wird von einem weißlichgelben bis weißlichgrauen [[Splintholz|Splint]] umgeben. Das weiche [[Holz]] ist relativ leicht und geradfaserig. Die Jahresringe, die manchmal wellig verlaufen können, sind gut zu erkennen. Das leicht zu bearbeitende Holz trocknet schnell. Besonders das Holz von Bäumen aus den nördlichen Teilen des Verbreitungsgebietes ist stark astig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Mechanische Eigenschaften&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Einheit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Darrdichte]] (&amp;lt;math&amp;gt;r_0&amp;lt;/math&amp;gt;) || 0,42 || g/cm³&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Druckfestigkeit]] || 450 || kg/cm²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Biegefestigkeit]] || 720 || kg/cm²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zugfestigkeit]] || 780 || kg/cm²&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standort ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Picea sitchensis distribution map.png|mini|Verbreitungsgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mifj inlet.jpg|mini|Natürlicher Mischwald mit der Sitka-Fichte als dominierende Baumart]]&lt;br /&gt;
Die Sitka-Fichte kommt entlang der Westküste [[Nordamerika]]s von der Insel [[Kodiak-Insel|Kodiak]] in Alaska bis zum [[Mendocino County]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Northeastern Area State &amp;amp; Private Forestry&amp;quot; /&amp;gt; in [[Nordkalifornien]] vor. Sie ist meersalztolerant, so dass man sie auch direkt am [[Meer]] findet.&lt;br /&gt;
Landeinwärts reicht ihr Areal oft nicht weiter als 30 Kilometer und besitzt nur eine Breite von bis zu 210 Kilometern. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über eine Länge von etwa 2.500 Kilometern, in dem sie normalerweise nicht auf Höhenlagen über 300 Meter aufsteigt. Das höchste Vorkommen liegt bei 910 Metern in Südost-Alaska an der Waldgrenze.&lt;br /&gt;
Es gibt nur noch wenige unberührte Bestände alter Sitka-Fichten.&lt;br /&gt;
Einige befinden sich auf [[Vancouver Island]] in [[Britisch-Kolumbien]], wo man noch ursprüngliche und sehr wuchskräftige Bestände findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitka-Fichte gedeiht im nebel- und regenreichen Küstenklima mit geringen Temperaturextremen, milden Wintern und kühlen Sommern. Die jährliche Niederschlagsmenge im Verbreitungsgebiet beträgt je nach Standort 660 bis 3.100&amp;amp;nbsp;mm. Teilweise wird der Regen durch lang anhaltende Nebel ersetzt und ermöglicht so, dass die Art auch an niederschlagsarmen Standorten wächst. Die [[Boden (Bodenkunde)|Böden]] sollten tiefgründig und locker sein und über eine gute Wasserversorgung verfügen. Flachgründige Böden sowie [[Moor]]- und [[Torf]]böden werden meist gemieden. Als Standort werden vor allem Flussniederungen und wasserzügige Hanglagen bevorzugt. Der [[pH-Wert]] des Bodens sollte zwischen 4,0 und 5,7 liegen. Bodenverdichtung und Staunässe wirken sich negativ auf das Wurzelwachstum aus. Es werden hohe Ansprüche an die [[Calcium]]-, [[Magnesium]]- und [[Phosphor]]-Versorgung gestellt. Wichtiger als die Nährstoffversorgung ist jedoch die Wasserversorgung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt322&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem ganzen Verbreitungsgebiet bildet die Sitka-Fichte Mischbestände mit der [[Westamerikanische Hemlocktanne|Westamerikanischen Hemlocktanne]] (&amp;#039;&amp;#039;Tsuga heterophylla&amp;#039;&amp;#039;) und nur selten Reinbestände. Richtung Süden werden vor allem mit der [[Douglasie]] (&amp;#039;&amp;#039;Pseudotsuga menziesii&amp;#039;&amp;#039;), mit [[Lawsons Scheinzypresse]] (&amp;#039;&amp;#039;Chamaecyparis lawsoniana&amp;#039;&amp;#039;), der [[Küsten-Kiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus contorta&amp;#039;&amp;#039;), der [[Westliche Weymouths-Kiefer|Westlichen Weymouths-Kiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus monticola&amp;#039;&amp;#039;), dem [[Küstenmammutbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Sequoia sempervirens&amp;#039;&amp;#039;) und dem [[Riesen-Lebensbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Thuja plicata&amp;#039;&amp;#039;) Mischbestände gebildet. Nach Norden zu werden diese durch die [[Nootka-Scheinzypresse]] (&amp;#039;&amp;#039;Xanthocyparis nootkatensis&amp;#039;&amp;#039;), die [[Berg-Hemlocktanne]] (&amp;#039;&amp;#039;Tsuga mertensiana&amp;#039;&amp;#039;) und durch die [[Felsengebirgs-Tanne]] (&amp;#039;&amp;#039;Abies lasiocarpa&amp;#039;&amp;#039;) abgelöst. Der Unterwuchs wird hauptsächlich durch den [[Schwertfarn]] (&amp;#039;&amp;#039;Polystichum munitum&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Maianthemum dilatatum]]&amp;#039;&amp;#039;, das [[Sibirisches Tellerkraut|Sibirische Tellerkraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Claytonia sibirica&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Tiarella trifoliata]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Viola glabella]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Viola sempervirens]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Prosartes smithii]]&amp;#039;&amp;#039;, die [[Shallon-Scheinbeere]] (&amp;#039;&amp;#039;Gaultheria shallon&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Vaccinium parvifolium]]&amp;#039;&amp;#039; und durch &amp;#039;&amp;#039;[[Menziesia ferruginea]]&amp;#039;&amp;#039; gebildet. An trockenen Standorten treten auch der [[Küsten-Rhododendron]] (&amp;#039;&amp;#039;Rhododendron macrophyllum&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;[[Vaccinium ovatum]]&amp;#039;&amp;#039; auf, während an feuchten Standorten der [[Wald-Frauenfarn]] (&amp;#039;&amp;#039;Athyrium filix-femina&amp;#039;&amp;#039;), der [[Rippenfarn]] (&amp;#039;&amp;#039;Blechnum spicant&amp;#039;&amp;#039;), der [[Breitblättriger Dornfarn|Breitblättrige Dornfarn]] (&amp;#039;&amp;#039;Dryopteris dilatata&amp;#039;&amp;#039;), die [[Igelkraftwurz]] (&amp;#039;&amp;#039;Oplopanax horridus&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;[[Sambucus callicarpa]]&amp;#039;&amp;#039; auftreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Northeastern Area State &amp;amp; Private Forestry&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitka-Fichte wurde als Nutzholzbaum nach Europa eingeführt und dort erstmals im 19. Jahrhundert angepflanzt. Sitka-Fichtenplantagen sind in Großbritannien und Irland zu einem dominierenden Waldtyp geworden, der in Großbritannien 25 % und in Irland 52 % der Waldfläche ausmacht. Sitka-Fichtenwälder gibt es auch in Frankreich und Dänemark, und die Pflanze wurde im frühen 20. Jahrhundert in Island und Norwegen eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bill Mason, M. Perks |Titel=Sitka spruce (Picea sitchensis) forests in Atlantic Europe: changes in forest management and possible consequences for carbon sequestration |Datum=2011 |DOI=10.1080/02827581.2011.564383 |Online=[https://www.semanticscholar.org/paper/Sitka-spruce-%28Picea-sitchensis%29-forests-in-Atlantic-Mason-Perks/c6db252c15ffbb83a472f248649451ea54909e47 Online] |Abruf=2021-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Houston Durrant, T.; A., Mauri; D., de Rigo; Caudullo, G. |url=https://forest.jrc.ec.europa.eu/media/atlas/Picea_sitchensis.pdf |titel=&amp;#039;&amp;#039;Picea sitchensis&amp;#039;&amp;#039; in Europe: distribution, habitat, usage and threats |werk= |hrsg= |datum=2016 |abruf=2021-04-01 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Guinness World Records|Guinness Buch der Rekorde]] ist eine einzelne Sitka-Fichte auf [[Campbell Island]] als entlegenster Baum der Welt aufgeführt. Die Fichte steht rund 220 Kilometer vom nächsten Baum entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Das leichte und feste [[Holz]] der Sitka-Fichte lässt sich gut bearbeiten und ist in Nordamerika trotz seiner geringen Dauerhaftigkeit und seiner Neigung zu verwerfen sehr geschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt320&amp;quot; /&amp;gt; Es findet bei entsprechender Qualität unter anderem als [[Klangholz (Musikinstrumentenbau)|Klangholz]] im [[Musikinstrument]]enbau ([[Gitarre]]n, [[Flügel (Tasteninstrument)|Flügel]]) oder als Masten für Segelschiffe Verwendung. Holz von geringer Qualität wird als Bau-, Faser- oder Papierholz genutzt. Die [[Spirit of St. Louis]], das Flugzeug, mit dem [[Charles Lindbergh]] den Atlantik überquerte, bestand zu großen Teilen aus Sitkafichtenholz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt316&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Fichtenholz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Indianer]] der Pazifikküste, wie [[Küsten-Salish]], [[Nuu-chah-nulth]] und [[Kwakwaka&amp;#039;wakw]], verarbeiten Wurzelfasern traditionell zu Körben und Hüten. Auch wurden Fasern zu Kleidung verarbeitet, insbesondere zu regenabweisenden Umhängen. Das Harz wurde auch zum Abdichten von Kanus verwendet. Die harzreichen Äste fanden als Brennmaterial Verwendung, waren aber auch ein wichtiges Requisit ritueller Handlungen und Tänze. Die innere Rinde ist essbar, sowohl frisch als auch zu einer Art Plätzchen verbacken, oder als Verdickungsmittel in Suppen. Zudem diente das Holz als Mittel zur Wundheilung, wurde gegen Husten und Lungenkrankheiten eingesetzt, indem man es kaute.&amp;lt;ref&amp;gt;Näheres zum Gebrauch: Daniel Moerman: &amp;#039;&amp;#039;Native American ethnobotany.&amp;#039;&amp;#039; 1998 und &amp;#039;&amp;#039;Sitka Spruce&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. vom United States Department of Agriculture. Natural Resources Conservation Service, 2003, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen ihrer breiten, sperrigen und wenig harmonischen Krone wird die Sitka-Fichte kaum als Park- und Gartenbaum angepflanzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt326-327&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgreiche Anbauten erfolgen vor allem in luftfeuchten Küstenregionen und in regenreichem Bergland. Die Sitka-Fichte wird in geringem Umfang seit 1880 in Mitteleuropa angebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt316&amp;quot; /&amp;gt; Auf Anregung von [[Gustav Hempel (Forstwissenschaftler)|Gustav Hempel]] wurde ab Ende der 1880er Jahre in [[Österreich-Ungarn|österreichisch-ungarischen]] Staatsforstrevieren die Sitka-Fichte angebaut, so etwa 200 Pflanzen im Forstbezirk [[Attergau]]. Da das „Resultat dieses Anbauversuches […] ein so überraschend günstiges“ war, beschloss man, dass „die Anzucht und Cultur der Sitkafichte im genannten Forstbezirke von nun an in größerem Umfange alljährlich erfolgen“ sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ftz|05|05|1893|2|Versuchsculturen mit Picea sitkaensis Carriere|HERVORHEBUNG=Versuchsculturen&amp;amp;#32;mit&amp;amp;#32;Picea&amp;amp;#32;sitkaensis&amp;amp;#32;Carriere}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der vermuteten geringen Standortansprüche geschah der Anbau vorwiegend auf [[anmoor]]igen Böden. Diese Anbauten waren wenig wirtschaftlich und sind aus heutiger Sicht ein Eingriff in das heimische Ökosystem. Auf besseren Standorten zeigt sie aber eine beeindruckende Massenleistung, die zumindest die Übernahme eines Teils der oft sehr zahlreich aufkommenden [[Naturverjüngung]] als Mischbaumart sinnvoll erscheinen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheiten und Schädlinge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Windswept tree in Alaska.jpg|mini|Windschur bei einer Sitka-Fichte]]&lt;br /&gt;
Die wichtigsten abiotischen Schadfaktoren stellen Sturmschäden dar. Sturmwurf und -bruch treten besonders häufig an nach Südwest exponierten Bestandsrändern auf. Aufgrund der dünnen Borke und des nahe der Oberfläche liegenden Wurzelsystems reagiert die Sitka-Fichte sehr empfindlich auf Waldbrände, welche in ihrem Verbreitungsgebiet allerdings nur selten auftreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.fs.fed.us&amp;quot; /&amp;gt; [[Wurzelfäule]] wird vor allem durch den [[Gemeiner Hallimasch|Gemeinen Hallimasch]] (&amp;#039;&amp;#039;Armillaria mellea&amp;#039;&amp;#039;), den [[Wurzelschwamm]] (&amp;#039;&amp;#039;Heterobasidion annosum&amp;#039;&amp;#039;), den [[Kiefern-Braunporling]] (&amp;#039;&amp;#039;Phaeolus schweinitzii&amp;#039;&amp;#039;), und durch &amp;#039;&amp;#039;[[Poria weirii]]&amp;#039;&amp;#039; verursacht. [[Stammfäule|Stamm-]] und [[Stockfäule]]-Erreger treten vor allem an Bäumen mit einem Alter von über 200 Jahren auf. Die häufigsten Erreger sind der [[Fichtenporling]] (&amp;#039;&amp;#039;Fomitopsis pinicola&amp;#039;&amp;#039;), der Kiefern-Braunporling (&amp;#039;&amp;#039;Phaeolus schweinitzii&amp;#039;&amp;#039;), der [[Kiefernfeuerschwamm]] (&amp;#039;&amp;#039;Phellinus pini&amp;#039;&amp;#039;), und &amp;#039;&amp;#039;[[Lentinus kauffmanii]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Sitka-Fichte wird an den Nadeln häufig von Pilzarten aus der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Chrysomyxa]]&amp;#039;&amp;#039; befallen. Besonders an küstennahen Beständen in Washington und Alaska treten krebsartige Stammwucherungen auf, deren Ursache noch nicht geklärt wurde. Als nennenswerter tierischer Schädling wird der Käfer &amp;#039;&amp;#039;[[Pissodes sitchensis]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, der die Rinde von jungen Bäumen benagt.&lt;br /&gt;
Dabei ist sie resistent gegen die permanente Einwirkung von salzhaltigen Seewinden, die zwar eine [[Windschur]] bewirken können, aber ansonsten kaum Schäden verursachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt324-325&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schädlinge und Krankheiten in Europa ===&lt;br /&gt;
In Europa sind nur wenige der Schadursachen, die im natürlichen Verbreitungsgebiet vorkommen, von Bedeutung. Aufgrund der abweichenden Klima- und Bodenverhältnisse treten jedoch Schäden und Krankheiten auf, die im natürlichen Verbreitungsgebiet kaum auffindbar sind. Zu den häufigsten gehören dabei Frost- und Dürreschäden. Der Pilz &amp;#039;&amp;#039;[[Rhizina undulata]]&amp;#039;&amp;#039; infiziert die Wurzeln und tritt meist erst nach Hitzeeinwirkung auf. Stammkrebse werden durch &amp;#039;&amp;#039;[[Nectria cucurbitula]]&amp;#039;&amp;#039; hervorgerufen und treten in Deutschland in 42 von 120 Anbauflächen auf. Von den tierischen Schädlingen hat der [[Riesenbastkäfer]] (&amp;#039;&amp;#039;Dendroctonus micans&amp;#039;&amp;#039;) die größte Bedeutung. Die [[Sitkafichtenlaus]] (&amp;#039;&amp;#039;Liosomaphis abietinum&amp;#039;&amp;#039;) tritt nur relativ selten nach milden Wintern auf. Durch Saugaktivitäten dieser Art kommt es zuerst zu gelben Nadelflecken, dann zur Nadelbräunung und schließlich zum Nadelabfall. Bei Massenvermehrungen können ganze Bestände entnadelt werden. Seltener befallen die [[Douglasienlaus]] (&amp;#039;&amp;#039;Gilletteella cooleyi&amp;#039;&amp;#039;), der [[Blattrandkäfer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Strophosomus capitatus]]&amp;#039;&amp;#039; und der Pilz &amp;#039;&amp;#039;[[Lophodermium piceae]]&amp;#039;&amp;#039; die Nadeln. Die Sitka-Fichte wird seltener von [[Reh]]- und [[Rothirsch|Rotwild]] verbissen als die [[Gemeine Fichte]] (&amp;#039;&amp;#039;Picea abies&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt325-326&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:The North American sylva (Pl. CXVI) (9150112299).jpg|mini|Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;The North American sylva&amp;#039;&amp;#039;, Tafel. CXVI]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
=== Taxonomie ===&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung]] erfolgte 1833 unter dem Namen ([[Basionym]]) &amp;#039;&amp;#039;Pinus sitchensis&amp;#039;&amp;#039; durch den deutschen Botaniker [[August Gustav Heinrich von Bongard]] in &amp;#039;&amp;#039;Observations sur la végétation de l&amp;#039;île de Sitcha&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Mémoires de l’Académie Impériale des Sciences de St. Pétersbourg., Sér. 6, Sciences mathématiques, physiques et naturelles.&amp;#039;&amp;#039; Band II, S. 164. Der französische Botaniker [[Élie Abel Carrière]] ordnete in &amp;#039;&amp;#039;Traité général des conifères ou déscription de toutes les espèces et variétés aujourd’hui connues, avec leur synonymie, l’indication des procédés de culture et de multiplication qu’il convient de leur appliquer.&amp;#039;&amp;#039; S. 260 diese Art 1855 unter dem heute gültigen Namen &amp;#039;&amp;#039;Picea sitchensis&amp;#039;&amp;#039; in die Gattung der Fichten (&amp;#039;&amp;#039;Picea&amp;#039;&amp;#039;) ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carriere1855&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt; Weitere [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für &amp;#039;&amp;#039;Picea sitchensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Bong.) Carrière}} sind: &amp;#039;&amp;#039;Abies falcata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Constantine S. Rafinesque-Schmaltz|Raf.]]}}, &amp;#039;&amp;#039;Picea falcata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Raf.) Valck.Sur.}}, &amp;#039;&amp;#039;Picea menziesii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Douglas ex D.Don) Carrière}}, &amp;#039;&amp;#039;Pinus menziesii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Douglas ex D.Don}}, &amp;#039;&amp;#039;Pinus sitchensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Bong.}}, &amp;#039;&amp;#039;Tsuga sitchensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Bong.) Regel}}, &amp;#039;&amp;#039;Abies menziesii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Douglas ex D.Don) Lindl.}} 1835 non {{Person|Mirbel}} 1825 – Mirbel schlug diesen Namen 1825 für die [[Douglasie]] (&amp;#039;&amp;#039;Pseudotsuga menziesii&amp;#039;&amp;#039;) vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äußere Systematik ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Picea sitchensis&amp;#039;&amp;#039; gehört zur Serie &amp;#039;&amp;#039;Ajanenses&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Sektion (Biologie)|Sektion]] &amp;#039;&amp;#039;Sitchenses&amp;#039;&amp;#039; innerhalb Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Casicta&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Fichten|Picea]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hybride ===&lt;br /&gt;
In ihrem nördlichen Verbreitungsgebiet [[Hybride|hybridisiert]] die Sitka-Fichte (&amp;#039;&amp;#039;Picea sitchensis&amp;#039;&amp;#039;) mit der [[Weiß-Fichte]] (&amp;#039;&amp;#039;Picea glauca&amp;#039;&amp;#039;), wodurch [[Picea x lutzii|&amp;#039;&amp;#039;Picea&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;lutzii&amp;#039;&amp;#039;]] {{Person|Little}} entsteht. Des Weiteren kommt es zu natürlichen Kreuzungen mit der [[Engelmann-Fichte]] (&amp;#039;&amp;#039;Picea engelmannii&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt321&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgreiche Kreuzungsversuche fanden mit der [[Gemeine Fichte|Gemeinen Fichte]] (&amp;#039;&amp;#039;Picea abies&amp;#039;&amp;#039;), der [[Ajan-Fichte]] (&amp;#039;&amp;#039;Picea jezoensis&amp;#039;&amp;#039;), der [[Likiang-Fichte]] (&amp;#039;&amp;#039;Picea likiangensis&amp;#039;&amp;#039;) und mit der [[Serbische Fichte|Serbischen Fichte]] (&amp;#039;&amp;#039;Picea omorika&amp;#039;&amp;#039;) statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt321&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3933203805|Seiten=315–328}}&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Schober]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Sitka-Fichte. Eine biologisch-ertragskundliche Untersuchung&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe der Forstlichen Fakultät der Universität Göttingen und Mitteilungen der Niedersächsischen Forstlichen Versuchsanstalt, Band 24/25. Sauerländer, Frankfurt am Main 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GRIN|ID=28327|WissName=Picea sitchensis|Zugriff=2019-04-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=24900172|WissName=Picea sitchensis|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=24900172|WissName=Picea sitchensis|Zugriff=2019-04-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carriere1855&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Elie Abel Carriere: &amp;#039;&amp;#039;Traité général des conifères ou déscription de toutes les espèces et variétés aujourd’hui connues, avec leur synonymie, l’indication des procédés de culture et de multiplication qu’il convient de leur appliquer.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1855, S. 260 ([https://archive.org/details/traitgnral00carruoft eingescannt.])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt316&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Peter Schütt, Horst Weisgerber, Hans J. Schuck, Ulla Lang, Bernd Stimm, Andreas Roloff&lt;br /&gt;
 |Titel=Lexikon der Nadelbäume&lt;br /&gt;
 |Verlag=Nikol&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Peter Schütt, Horst Weisgerber, Hans J. Schuck, Ulla Lang, Bernd Stimm, Andreas Roloff&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Peter Schütt, Horst Weisgerber, Hans J. Schuck, Ulla Lang, Bernd Stimm, Andreas Roloff&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Peter Schütt, Horst Weisgerber, Hans J. Schuck, Ulla Lang, Bernd Stimm, Andreas Roloff&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Peter Schütt, Horst Weisgerber, Hans J. Schuck, Ulla Lang, Bernd Stimm, Andreas Roloff&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Literatur&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Literatur&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt325-326&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Peter Schütt, Horst Weisgerber, Hans J. Schuck, Ulla Lang, Bernd Stimm, Andreas Roloff&lt;br /&gt;
 |Titel=Lexikon der Nadelbäume&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt326-327&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Peter Schütt, Horst Weisgerber, Hans J. Schuck, Ulla Lang, Bernd Stimm, Andreas Roloff&lt;br /&gt;
 |Titel=Lexikon der Nadelbäume&lt;br /&gt;
 |Verlag=Nikol&lt;br /&gt;
 |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
 |Datum=2008&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-933203-80-5&lt;br /&gt;
 |Seiten=326–327}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.fs.fed.us&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.fs.fed.us/database/feis/plants/tree/picsit/all.html#BOTANICAL%20AND%20ECOLOGICAL%20CHARACTERISTICS |wayback=20081218092445 |text=&amp;#039;&amp;#039;Botanical and Ecological Characteritics of Picea sitchensis&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;Fire Effects Information System&amp;#039;&amp;#039; = FEIS. |archiv-bot=2024-05-11 07:56:49 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Northeastern Area State &amp;amp; Private Forestry&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
A. S. Harris: {{Webarchiv |url=http://www.na.fs.fed.us/pubs/silvics_manual/Volume_1/picea/sitchensis.htm |wayback=20070715142950 |text=&amp;#039;&amp;#039;Picea sitchensis (Bong.) Carr. – Sitka Spruce.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Silvics Manual.&amp;#039;&amp;#039; Volume 1 bei &amp;#039;&amp;#039;Northeastern Area State &amp;amp; Private Forestry&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Picea sitchensis|Sitka-Fichte (&amp;#039;&amp;#039;Picea sitchensis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2008|ID=42337|ScientificName=Picea sitchensis|YearAssessed=1998|Assessor=Conifer Specialist Group|Download=31. Dezember 2008}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Hauptgruppen/nadel_flach_pic.htm#Sitka-%20Fichte Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|21. August 2009|63604026}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fichten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-41267-1</name></author>
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