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	<title>Sinnesorgan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Sinnesorgan&amp;diff=13969&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Änderungen von ~2025-27206-25 (Diskussion) auf die letzte Version von 2003:C9:2715:DB91:2D24:C3E2:8DB4:6613 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-09-30T10:40:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-27206-25&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-27206-25&quot;&gt;~2025-27206-25&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-27206-25&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-27206-25 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:2003:C9:2715:DB91:2D24:C3E2:8DB4:6613&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:2003:C9:2715:DB91:2D24:C3E2:8DB4:6613 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;2003:C9:2715:DB91:2D24:C3E2:8DB4:6613&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sinnesorgan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Organ (Biologie)|Organ]], das in bestimmter Lage und Anordnung [[Sinneszelle]]n enthält und daher [[Reiz]]e aufnehmen kann (&amp;#039;&amp;#039;Reizaufnahme&amp;#039;&amp;#039;). Jedes Sinnesorgan ist durch seine besondere [[Sinnesphysiologie|sinnesphysiologische]] Ausstattung für ein jeweils [[Art (Biologie)|artspezifisches]] Spektrum an [[Reiz#Reizarten|adäquaten Reizen]] ausgelegt. Die Sinnesorgane werden in der Anatomie als &amp;#039;&amp;#039;Organa sensuum&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Reize können nach Form, Art und Betrag der Energie unterschiedliche Einwirkungen sein, durch welche die Sinneszellen in einem Sinnesorgan so verändert werden, dass sie ein elektrisches Signal, ein [[Rezeptorpotential]], bilden (&amp;#039;&amp;#039;Reizumwandlung&amp;#039;&amp;#039;). Auf diese Weise nimmt eine Sinneszelle, auch [[Rezeptor (Physiologie)|Rezeptor]] oder Sensor genannt, im Sinnesorgan einen Reiz auf und bildet damit Veränderungen ihrer Umgebung ab und zwar sowohl Veränderungen außerhalb des [[Körper (Biologie)|Körpers]] in dessen äußerer Umgebung als auch Veränderungen im Körperinneren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abhängigkeit von ihrer Lage innerhalb des Sinnesorgans wandeln dessen Sinneszellen einen adäquaten Reiz je um in ein Signal, das von [[Nervenzelle]]n aufgenommen als elektrischer Impuls über [[Nervenfaser]]n weitergeleitet wird (&amp;#039;&amp;#039;Erregungsleitung&amp;#039;&amp;#039;). Darüber können im [[Nervensystem]] Signale von Sinnesorganen miteinander verglichen, untereinander abgeglichen und kombiniert, gefiltert oder kontrastiert werden. Erst in Bezug auf vorangegangene Zustände werden diese [[Daten]] zu spezifischen [[Information]]en über Vorgänge im Inneren eines Organismus oder im Zusammenhang des Organismus mit seiner [[Umwelt]]. Derart tragen die Sinnesorgane zu [[Wahrnehmung]]en bei, die im [[Gehirn]] entstehen, und rufen spezifische [[sensorisch]]e Eindrücke bestimmter [[Sinnesmodalität]]en hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans-Werner Hunziker]] |Titel=Magie des Hörens: Unbewusste Strategien der Hörwahrnehmung |Verlag=Transmedia Stäubli Verlag |Ort=Zürich |Datum=2011 |ISBN=978-3-7266-0087-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reize der Umwelt und die für ihre Umwandlung bedeutsamen Sinnesorgane ==&lt;br /&gt;
=== Licht ===&lt;br /&gt;
Die für das menschliche [[Auge]] umwandelbare elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenlänge zwischen 380 nm (violett) und 760 nm (rot) wird als „sichtbares [[Licht]]“ bezeichnet. Somit stellt das Licht für das Auge den adäquaten Reiz dar. Das Rezeptororgan im Auge ist die [[Netzhaut]] mit [[Stäbchen (Auge)|Stäbchen]] (Hell-Dunkel-Sehen) und [[Zapfen (Auge)|Zapfen]] (Farbsehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Augen einiger Tiere (viele [[Insekten]], einige [[Reptilien]], einige [[Vögel]], [[Tiefseefisch]]e) sind auch für das kurzwelligere, [[ultraviolett]]e Licht empfindlich. Einige [[Süßwasserfische]] können das langwelligere [[infrarot]]e Licht ebenfalls mit den Augen wahrnehmen, [[Schlangen]] besitzen dafür spezielle Sinnesorgane ([[Grubenorgan und Labialgruben]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schall ===&lt;br /&gt;
Schallfrequenzen von 16 bis 20000 Hz sind adäquate Reize für das menschliche Hörorgan, das [[Corti-Organ]] im [[Innenohr]] und damit für den [[Auditive Wahrnehmung|Gehörsinn]]. Gehörlose Menschen können Schall auch über die Schädelknochen, die Haut, die Lippen, die Hände, die Innenseite der Arme und andere Körperteile empfinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.buecher.de/shop/buecher/im-rhythmus-der-stille/neef-sarah/products_products/detail/prod_id/25661815/ buecher.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere wie [[Fledermäuse]] und [[Delfine]] können auch Schallwellen mit einer Frequenz von ~20 kHz (17,5 mm Wellenlänge) bis 200 kHz (1,7 mm), also [[Ultraschall]] detektieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3sat.de/page/?source=/nano/cstuecke/104163/index.html 3sat.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere wie [[Elefanten]] und [[Eulen]] sind in der Lage, [[Infraschall]] (16–0 Hz) wahrzunehmen. Dabei besteht ein fließender Übergang zum [[Tastsinn]]. Hierbei werden Schwingungen über Tastrezeptoren in der [[Haut]] erfasst, bei Insekten und Spinnen über Tasthaare und Erschütterungsrezeptoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Temperatur ===&lt;br /&gt;
Infrarotstrahlung (Wärme) mit Wellenlängen zwischen 750 nm und 0,01 mm wird von Wärme- bzw. Kälterezeptoren in der Haut erfasst ([[Thermorezeption|Temperaturwahrnehmung]]), bei [[Schlangen]] über Grubenorgane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Druck und Bewegung ===&lt;br /&gt;
[[Druck (Physik)|Druck]] wird über die Tastrezeptoren in der Haut wahrgenommen (Tastsinn). [[Fische]] können Wasserdruck und -bewegung über das [[Seitenlinienorgan]] erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenbewegung und Körperposition relativ zur Umwelt wird über das [[Gleichgewichtsorgan]] im [[Innenohr]] (Gleichgewichtssinn) wahrgenommen. Die Gelenkstellung und damit die Position der Körperteile wird über Rezeptoren in den Muskeln und [[Sehne (Anatomie)|Sehnen]] ([[Golgi-Sehnenorgan]], [[Muskelspindel]]) erfasst ([[Tiefensensibilität]]). Bei Insekten dient dazu die [[Chordotonalorgan]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chemische Reize ===&lt;br /&gt;
Geruchsreize werden über die [[Riechschleimhaut]] ([[Geruch]]ssinn) erfasst, dabei besteht ein Zusammenspiel mit Informationen von Nervenendigungen der Kopfschleimhäute ([[Trigeminale Wahrnehmung]]). Über die [[Geschmacksknospe]]n auf der [[Zunge]] ([[Geschmackssinn]]) werden ebenfalls chemische Reize detektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrische Felder ===&lt;br /&gt;
Bei einigen Fischen ist die Wahrnehmung [[Elektrisches Feld|elektrischer Felder]] belegt, beispielsweise beim [[Zitteraal]] und [[Zitterrochen]]. Bei Knorpelfischen wie [[Haie]]n und [[Rochen]] dienen dazu die [[Lorenzinische Ampullen|Lorenzinischen Ampullen]]. Auch für den [[Guyana-Delfin]] ist die Fähigkeit zur [[Elektrorezeption]] belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicole U. Czech-Damal u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Electroreception in the Guiana dolphin (Sotalia guianensis).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Royal Society B.&amp;#039;&amp;#039; Online-Vorabveröffentlichung, Juli 2011, [[doi:10.1098/rspb.2011.1127]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren verfügen Schnabeltiere und Ameisenigel über hochempfindliche Elektrorezeptoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magnetische Felder ===&lt;br /&gt;
Vögel und auch eine Reihe anderer Tiere sind zur Wahrnehmung des [[Erdmagnetfeld]]es befähigt ([[Magnetsinn]]). Starke magnetische Wechselfelder können auch vom Menschen durch Vibration der Augen erkannt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Einige Beobachtungen über eine Modulation der Lichtempfindung durch starke magnetische Wechselfelder.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Naturwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; 1954, S. 508. [[doi:10.1007/BF00631845]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sensorische Substitution]]&lt;br /&gt;
* [[Organsystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Kahle, [[Helmut Leonhardt]], Werner Platzer: &amp;#039;&amp;#039;Taschenatlas der Anatomie für Studium und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Nervensystem und Sinnesorgane.&amp;#039;&amp;#039; 6., überarbeitete Auflage. Thieme, Stuttgart 1996, ISBN 3-13-102536-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4055114-3}}&lt;br /&gt;
* [http://www.physiology.de/hvsinne/auge/seh01.htm physiology.de/auge]&lt;br /&gt;
* [http://www.physiology.de/hvsinne/hoeren/audioin.htm physiology.de/hören]&lt;br /&gt;
* [http://www.physiology.de/hvsinne/haut/hautin.htm physiology.de/haut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4055114-3|LCCN=sh85120042|NDL=00564888}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurobiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sinnesorgan| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahrnehmung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
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