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	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Silikatverwitterung</id>
	<title>Silikatverwitterung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Silikatverwitterung&amp;diff=2461&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HylgeriaK: keine ext. Links unter Kat. Siehe auch</title>
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		<updated>2023-02-15T19:31:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine ext. Links unter Kat. Siehe auch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silikatverwitterung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die [[Verwitterung#Hydrolyse|hydrolytische]] Zersetzung von [[Silikat]]en, also die chemische Reaktion der Mineralbestandteile mit den H&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;- und OH&amp;lt;sup&amp;gt;−&amp;lt;/sup&amp;gt;-Ionen des [[Dissoziation (Chemie)|dissoziierten]] Wassers. Besonders der hydrolytischen Zersetzung ausgesetzt sind Verbindungen, die aus einer schwachen [[Säure]] und/oder einer schwachen [[Basen (Chemie)|Base]] bestehen. Dies sind vor allem [[Carbonat]]e (die zu [[Calciumhydrogencarbonat]] dissoziieren) und Silikate – somit ist ein Großteil der gesteinsbildenden Minerale der Hydrolyse unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Silikatverwitterung wird in der Regel [[Kohlenstoffdioxid]] CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; aus der Atmosphäre gebunden, weswegen sich mit der Verfügbarkeit von CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; die Silikatverwitterung beschleunigt, wodurch wiederum die CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Konzentration in der Atmosphäre sinkt. Dieser zyklische Prozess wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rückkopplung der Silikatverwitterung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und wirkt hemmend auf durch CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; bedingte globale Klimaveränderungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GFZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Für die [[Verwitterung]] der Silikate soll der Prozess der Hydrolyse am Beispiel des [[Kalifeldspat]]s erläutert werden, da er mit ca. 20 % Volumenanteil eines der häufigsten [[Mineral]]e in der [[Erdkruste]] darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerät die Mineraloberfläche in Kontakt mit dem Lösungsmittel Wasser, werden die am Rand liegenden Ionen im Kristallgitter hydratisiert (vor allem die Kaliumionen K&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-Ionen), was zu einer Lockerung der Bindung führt. In weiterer Folge werden die K&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-Ionen herausgelöst und dabei durch Protonen des Wassers ersetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;chem&amp;gt;KAlSi3O8 + H2O -&amp;gt; HAlSi3O8 + K+ + OH-&amp;lt;/chem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die in der Natur vorkommenden Bodenporenlösungen werden die OH&amp;lt;sup&amp;gt;−&amp;lt;/sup&amp;gt;-Ionen durch die Protonen der enthaltenen Säuren neutralisiert. Die K&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-Ionen werden [[Auswaschung|ausgewaschen]], [[Adsorption|adsorbiert]] oder als wichtiger [[Nährstoff (Pflanze)|Bodennährstoff]] durch Pflanzen aufgenommen. Schreitet die Anlagerung der Protonen und OH&amp;lt;sup&amp;gt;−&amp;lt;/sup&amp;gt;-Ionen an das Kristallgitter des Feldspats voran, werden innerhalb der [[silikat]]typischen Tetraederverbindungen die Si–O- und Al–O-Bindungen aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich wird die Mineralstruktur unter Bildung von [[Aluminiumhydroxid]] und [[Orthokieselsäure]], die beide Endprodukte der Silikatverwitterung darstellen, vollständig zerstört:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;chem&amp;gt;HAlSi3O8 + 7 H2O -&amp;gt; Al(OH)3 + 3 H4SiO4&amp;lt;/chem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Schritt der Silikatverwitterung wird [[Desilifizierung]] genannt, da der Lösung ein großer Teil des Silikats entzogen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Ahnert |Titel=Einführung in die Geomorphologie |Auflage=1. |Verlag=Verlag Eugen Ulmer |Ort=Stuttgart |Datum=1996 |ISBN=3-8252-8103-5 |Seiten=108, 116}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Silikate, wie zum Beispiel [[Glimmer]], [[Hornblende]]n oder [[Olivin]], sind im Prinzip genauso von diesen Verwitterungsprozessen betroffen. Aus den ionaren und molekularen Zersetzungsprodukten der hydrolytischen Spaltung können als feste Produkte sekundäre (Ton-)Minerale rekristallisieren (zum Beispiel [[Kaolinit]] oder [[Illit]]). Dabei können die neugebildeten Minerale das Volumen des aufgelösten Minerals ausfüllen und dadurch seine einstige Gestalt annehmen ([[Pseudomorphose]]) oder sich an der Gesteinsoberfläche abscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Carbonat-Silicat-Zyklus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Paul Schachtschabel, [[Fritz Scheffer]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Lehrbuch der Bodenkunde&lt;br /&gt;
   |Auflage=15., neu bearbeitete und erweiterte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Spektrum - Akademischer Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Heidelberg u. a.&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8274-1324-9&lt;br /&gt;
   |Reihe=Spektrum-Lehrbuch}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Herbert Kuntze]], Günter Roeschmann, Georg Schwerdtfeger&lt;br /&gt;
   |Titel=Bodenkunde&lt;br /&gt;
   |Auflage=5., neu bearbeitete und erweiterte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Ulmer&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8252-8076-4&lt;br /&gt;
   |Reihe=UTB für Wissenschaft - Große Reihe. 8076}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GFZ&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
|autor=Michael Henehan, Patrick Frings, Friedhelm von Blanckenburg |url=https://www.gfz-potsdam.de/sektion/geochemie-der-erdoberflaeche/themen/co2-verwitterung-und-klima?cHash=8b32d90fb4fa80bfbec93cde3887c583 |titel=CO2, Verwitterung und Klima |werk=Geochemie &amp;gt; Geochemie der Erdoberfläche &amp;gt; Themen |hrsg=Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ , Helmholtz-Zentrum Potsdam |sprache=de-DE |abruf=2022-05-08&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwitterung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mineralogie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HylgeriaK</name></author>
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