<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Silber-Weide</id>
	<title>Silber-Weide - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Silber-Weide"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Silber-Weide&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-05T02:11:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Silber-Weide&amp;diff=3248&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JEW: /* Verbreitung und Standort */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Silber-Weide&amp;diff=3248&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-11T15:51:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verbreitung und Standort&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Silber-Weide&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Salix alba&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Weiden&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Weiden (Botanik)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Salix&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Weidengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Salicaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Malpighienartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Malpighiales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Thomé Salix alba clean.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Silber-Weide (&amp;#039;&amp;#039;Salix alba&amp;#039;&amp;#039;), Illustration&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silber-Weide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Salix alba&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] in der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Weiden (Botanik)|Weiden]] (&amp;#039;&amp;#039;Salix&amp;#039;&amp;#039;) aus der Familie der [[Weidengewächse]] (Salicaceae). Der Name nimmt auf die silbrig erscheinenden schmal lanzettlichen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] Bezug. Sie ist eine der wenigen baumförmigen Weiden und war [[Baum des Jahres]] 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsbild ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salix alba 021.jpg|mini|links|Wuchsform]]&lt;br /&gt;
Die Silber-Weide kann als [[Laubbaum]] eine Wuchshöhe bis zu 35 Metern erreichen, sie wächst nur ausnahmsweise strauchig. Es wurden Weiden gefunden, die etwa 200 Jahre alt sind. Jüngere Bäume haben noch eine spitz kegelförmige [[Baumkrone]]; die Krone älterer Bäume wirkt dagegen formlos. Der Stamm kann einen [[Stammdurchmesser|Durchmesser]] bis über 1,5 Meter erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Botanisches Centralblatt]].&amp;#039;&amp;#039; Achter Jahrg., XXX Band, Fischer, 1887, S. 266.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; No. 16, 1907, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Rinde]] ist dunkelgrau mit dicken, dicht zusammenstehenden Leisten; ältere Bäume weisen eine gräuliche, tiefgefurchte [[Borke]] auf. &lt;br /&gt;
Die Verzweigungen sind spitzwinklig. Junge Zweige sind gelb bis (rot)braun, kurz anliegend behaart und biegsam. Ältere Zweige verkahlen. Die Sommerblätter werden 5 bis 12 Zentimeter lang. Sie sind schmal lanzettlich mit der größten Breite in der Mitte und beiderseits gleichmäßig verschmälert. Die Blattränder sind fein drüsig gesägt; die Drüsen sitzen auf den Zahnspitzen. Die Behaarung der Blätter ist oberseits dünn und seidig, unterseits dicht und längs ausgerichtet. Dadurch wirken die Blätter silbrig glänzend und haben zu der deutschen und botanischen Artbezeichnung geführt. Der Blattstiel erreicht 5 Millimeter Länge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[zweihäusig]]en [[Blüte]]n erscheinen nach dem Blattaustrieb von April bis Mai. Die männlichen Blüten sind gelb, die weiblichen grün und später wollig-weiß. Die [[Kätzchen]] werden bis zu 7 Zentimeter lang und sind zylindrisch. Die [[Staubblätter]] sind an der Basis dicht behaart. Die [[Fruchtknoten]] sind kahl, sitzend oder kurz gestielt. Die [[Tragblätter]] sind einfarbig gelb und lang gestreckt. Die Basis und der Rand sind kurzhaarig, im vorderen Teil kahl. Es ist nur eine äußere Knospenschuppe vorhanden, eine innere [[Knospenschuppe]] und eine Pseudoschuppe fehlen (im Gegensatz zu &amp;#039;&amp;#039;Salix × rubens&amp;#039;&amp;#039;). Die Samen sind zwischen Juni und Juli ausgereift und tragen lange, weiße Haare, die als Flughilfe dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 76.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;175&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
    Silberweide (Salix alba).JPG|Habitus &amp;#039;&amp;#039;Salix alba&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
    Salix alba leaves.jpg|Blätter der Silber-Weide&lt;br /&gt;
    Salix alba 022.jpg|Einzelnes Blatt&lt;br /&gt;
    Salix alba Wierzba biała Viscum album 2015-04-26 Wrocław 02.jpg|Salix mit Mistelbefall&lt;br /&gt;
    Salix alba 007.jpg|Bäume mit männlichen (links) und weiblichen (rechts) Kätzchen&lt;br /&gt;
    Salix alba 008.jpg|Weibliche Kätzchen der Silber-Weide&lt;br /&gt;
    Salix alba 012.jpg|Männliche Kätzchen der Silber-Weide&lt;br /&gt;
    Salix alba sl2.jpg|Männliche Blüte mit zwei Staubblättern und kahlem Deckblatt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standort ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salix alba range.svg|mini|links|hochkant=1.2|Verbreitung der Silber-Weide (grüne Flächen): {{Absatz|links}} isolierte Vorkommen, oranges Dreieck: eingeführt&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUFORGEN&amp;quot;&amp;gt;[http://www.euforgen.org/species/salix-alba/ &amp;#039;&amp;#039;Salix alba&amp;#039;&amp;#039;, White willow] auf EUFORGEN&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
Die Silber-Weide ist in ganz [[Europa]] mit Ausnahme von [[Skandinavien]], in [[Nordafrika]] und nach Osten bis nach [[Zentralasien]] heimisch. In Mitteleuropa kommt sie vom Meeresspiegel bis in mittlere Gebirgslagen (meist bis 850 m) vor. In den Allgäuer Alpen steigt sie in Vorarlberg an einem Hang bei Gatter nahe [[Riezlern]] bis zu 1150 Metern Meereshöhe auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wächst als etwas wärmeliebende Lichtholzart in Überflutungsgebieten in Ufergebüschen, in [[Auwald|Auwäldern]], an [[Altwasser (Fluss)|Altwässern]], an Bächen oder Seen. Sie bevorzugt periodisch überschwemmte, nährstoff- und basenreiche, kalkhaltige bis mäßig saure, sandig-kiesige [[Tonboden|Tonböden]] oder reine Schlickböden ([[Auenböden|Rohauböden]]). Sie ist eine Charakterart des Salicetum albae aus dem Verband Salicion albae.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besiedelt als Pionierpflanze auch Sekundärstandorte wie Gräben, Ufer von Restgewässern oder ehemaliger Entnahmestellen von Sand, Kies, Ton und Lehm. Die Silber-Weide kann ebenfalls als Haldenbegrünung, zur [[Rekultivierung]] von Anbauflächen (Bodenverbesserung) oder als Windschutzgehölz eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
In den Überschwemmungsbereichen großer Flüsse wachsen oft mächtige Exemplare der Silber-Weide. Die Bestände sind auf regelmäßige Überflutungen angewiesen und tragen zusammen mit anderen Arten der [[Weichholzaue]] dazu bei, Hochwasserereignisse zu mildern und die Ufer zu stabilisieren. Mit ihrem breitflächigen Wurzelsystem kann die Weide die [[Erosion (Geologie)|Erosion]] einschränken. Sie ist sehr wuchskräftig und wurzelintensiv. Sie verträgt häufige Überschwemmungen und Staunässe besser als andere Baumarten. Im Jugendstadium kann das Wachstum der Jahrestriebe bis zu 2 Meter betragen. Die Zweige bewurzeln sich bei Bodenkontakt sehr leicht und begründen ein sehr ausgeprägtes [[Vegetative Vermehrung|vegetatives Vermehrungsvermögen]]. Die Samen werden durch den Wind weit verbreitet und besitzen eine schnelle Keimfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kernholz, d.&amp;amp;nbsp;h. die inneren, nicht mehr wasserleitenden Teile des Holzkörpers, ist nicht durch [[Gerbstoffe]] vor [[Fäulnis]] geschützt und verwittert rasch. Deshalb sind alte Weidenbäume innen oft hohl. Solche Höhlen dienen Tieren als Unterschlupf oder sie füllen sich mit [[Humus]] und werden so zum Blumentopf für andere Pflanzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Biber]] baut seine Wohnburgen meist in der Nähe von Weiden und benutzt sie als Nahrungsquelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Verlust ihrer Biotope ist die Silber-Weide erheblich in ihrem Bestand zurückgegangen. Diese Tatsache war ein Anlass, diese Weide als [[Baum des Jahres]] 1999 zu wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kopfweiden ===&lt;br /&gt;
[[Kopfweide]]n entstehen dadurch, dass man die Zweige regelmäßig bis fast zum Stamm zurückschneidet. Die Zweige (Ruten) wurden als [[Flechtweide]] zum Flechten von Körben und als Flechtwerk für die Ausfachung von Fachwerkhäusern genutzt. Weil das Zurückschneiden der Kopfweiden im Zuge der modernen Landwirtschaft zu mühsam bzw. zu unrentabel wurde, wuchsen viele Kopfweiden aus und brachen zusammen. Inzwischen haben aber Umweltschützer vielfach das Zurückschneiden der Kopfweiden übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirrzöpfe ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Wirrzöpfe&amp;#039;&amp;#039; der Weide sind bis 20&amp;amp;nbsp;cm lange, gestauchte Sprosse, bei denen die Blätter zu Schuppen verkümmert sind. Sie werden durch [[Gallmilben]] der Gattungen [[Eriophyes]], [[Aceria]] und [[Vasates (Milbe)|Vasates]] verursacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Silber-Weide wurde 1753 von [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039; [[Erstbeschreibung|erstveröffentlicht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpPl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Silber-Weide sind einige Unterarten beziehungsweise Varietäten bekannt. Der Status der verschiedenen Formen wird unterschiedlich aufgefasst:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Salix alba&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;caerulea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Sm.) Rech.f.}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Salix alba&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;vitellina&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Schübl. &amp;amp; G.Martens}}, auch Bunte Weide, Gelbe Weide oder Dotter-Weide genannt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Salix alba&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;sericea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Gaudin}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bunte Weide ist ein aus Ostasien stammendes in Deutschland eingeführtes Ziergehölz. Sie zeichnet sich durch die dottergelbe bis mennigrote Farbe der jungen Zweige aus, die besonders im Winter auffallen. Der Austrieb ist rot. Die Blätter sind oberseits fast kahl und unterseits nur wenig behaart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Silber-Weide bildet zusammen mit der [[Bruch-Weide]] (&amp;#039;&amp;#039;Salix fragilis&amp;#039;&amp;#039;) die [[Fahl-Weide]] oder [[Hohe Weide]] (&amp;#039;&amp;#039;Salix × rubens&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Schrank}}). Die [[Hybride]] hat rotbraune Zweige. Die Blattspreite ist unterhalb der Mitte am breitesten. Die Tragblätter sind am Rand lang behaart und an der Spitze bärtig.&lt;br /&gt;
Ein seltener Hybride mit der [[Mandel-Weide]] (&amp;#039;&amp;#039;Salix triandra&amp;#039;&amp;#039;) ist die Welligblättrige Weide (&amp;#039;&amp;#039;Salix × undulata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Ehrh.}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem bildet die Silber-Weide mit der aus China stammenden [[Echte Trauerweide|Echten Trauerweide]] (&amp;#039;&amp;#039;Salix babylonica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}) eine Hybride, die Trauerweide &amp;#039;&amp;#039;Salix × sepulcralis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Simonk.}} mit schlaff hängenden Zweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da heutzutage überall Weiden verschiedener Herkunft angepflanzt werden, haben Sämlinge oft Eltern verschiedener Unterarten. Dies führt zu einer gewissen Vereinheitlichung der in Erscheinung tretenden Merkmale ([[Phänotyp]]), bedeutet aber keine [[Genetische Variation|genetische Verarmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuchtformen im Gartenbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren zahlreiche Zuchtformen der Silber-Weide, die im Garten- und Landschaftsbau verwendet werden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Warda2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Liempde&amp;#039;: Die Krone dieses großen, bis zu 30 Meter hohen Baumes hat eine schmal kegelförmige Form. Die Rinde ist gelblich und später hellbraun. Sie wird für die Bepflanzung von Wegen, Straßen und Alleen eingesetzt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Sericea&amp;#039;: Diese auch &amp;#039;Argentea&amp;#039; genannte Form ist in Gärten und Parks häufig anzutreffen. Die bis 10&amp;amp;nbsp;cm langen Blätter sind glänzend silberweiß durch die lange, weiße, seidige Behaarung auf beiden Blattseiten; dadurch ist der Baum schon von weitem auffällig.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Tristis&amp;#039;: Diese in [[Frankreich]] um 1815 entstandene Form ist die allseits bekannte [[Echte Trauerweide|Trauerweide]]. Sie wird an Gewässern und in Parks häufig angebaut. Der Baum kann 22 m hoch werden. Die Baumkrone ist unregelmäßig breit gewölbt; die langen dünnen Zweige hängen schlaff herab. Die Rinde ist hell graubraun. Die Zweige sind im Frühjahr kräftig gelb, im Sommer hellgelb. Die Blätter treiben früher als beim Typ aus; sie sind auch größer (bis zu 10&amp;amp;nbsp;cm Länge und 1,5&amp;amp;nbsp;cm Breite). Die meisten Exemplare sind männliche Klone; bisweilen kommen jedoch weibliche Blüten in den männlichen Kätzchen vor. Im Handel ist die Trauerweide häufig unter der falschen Bezeichnung [[Echte Trauerweide|&amp;#039;&amp;#039;Salix babylonica&amp;#039;&amp;#039;]] zu finden.&lt;br /&gt;
* Lockenweide (&amp;#039;&amp;#039;Salix × erythroflexuosa&amp;#039;&amp;#039;): Kreuzung aus [[Korkenzieher-Weide|&amp;#039;&amp;#039;Salix matsudana&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Tortuosa&amp;#039;]]  und &amp;#039;&amp;#039;Salix alba&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Tristis&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Trauerweide Salix x sepulcralis.jpg|Trauerweide (&amp;#039;&amp;#039;Salix alba&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Tristis&amp;#039;) in Weinheim&lt;br /&gt;
 Willow.jpg|Trauerweide (&amp;#039;&amp;#039;Salix alba&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Tristis&amp;#039;)&lt;br /&gt;
 Trauerweide im Frühling.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Salix alba&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Tristis&amp;#039; im Frühling (April)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
=== Weidenruten und Holz ===&lt;br /&gt;
Das weiche und leichte Weidenholz wird wegen des geringen Aufkommens  und der geringen Witterungsbeständigkeit kaum industriell genutzt. Jedoch ist das [[Furnier|Schälfurnier]] aufgrund seiner sehr homogenen Struktur, seines geringen Gewichts und der leichten Bearbeitbarkeit als [[Blindholz]] im Möbelbau und für die Herstellung von Sperrholz und Streichhölzern nutzbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dietger Grosser |url=https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/forsttechnik-holz/dateien/w24_das_holz_der_weide-seine_eigenschaften_und_verwendung.pdf |titel=Das Holz der Weide - seine Eigenschaften und Verwendung |format=PDF |abruf=2020-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird seltener auch für die Herstellung von Cricketschlägern, Prothesen oder Holzschuhen verwendet.  Die Silber-Weide wurde früher häufig als [[Kopfweide]] geschnitten. Die Weidenruten wurden als Flechtmaterial genutzt. Weitere Verwendung findet es als [[Brennholz]] und in der Papierindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heilpflanze ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Geschichte_der_Acetylsalicylsäure#Frühgeschichte_der_Salicylate|titel1=Frühgeschichte der Salicylate in der Geschichte der Acetylsalicylsäure}}&lt;br /&gt;
Die Rinde der Weide enthält das schmerzlindernde und fiebersenkende [[Salicin]]. Im 12. Jahrhundert empfahl [[Hildegard von Bingen]] Weidenrindentee gegen [[Fieber]], [[Gicht]] und Gelenk[[rheumatismus]]. Im 17. Jahrhundert wurde die Rinde zur [[Medikament]]enherstellung gegen Gicht und Rheuma verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosmetik ===&lt;br /&gt;
In der Haarpflege findet die Silber-Weide mittlerweile Anwendung zur Vermeidung des Gelbstichs bei älterem ergrauten, blondiertem oder verchlortem Haar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-8001-3364-4}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-8001-3454-3}}&lt;br /&gt;
* Andreas Rohloff: &amp;#039;&amp;#039;Biologie und Ökologie der Silberweide (Salix alba L.).&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Höppner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Baum des Jahres 1999 - Silberweide.&amp;#039;&amp;#039; Landesforstanstalt, Eberswalde; Ministerium für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung des Landes Brandenburg, Potsdam 2001, ISBN 3-933352-38-X, S. 11–18,&lt;br /&gt;
* Norbert Lagoni: &amp;#039;&amp;#039;Die Weidenrinde als pharmazeutischer Rohstoff - gestern und heute.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Höppner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Baum des Jahres 1999 - Silberweide.&amp;#039;&amp;#039; Landesforstanstalt, Eberswalde; Ministerium für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung des Landes Brandenburg, Potsdam 2001, ISBN 3-933352-38-X, S. 52–57.&lt;br /&gt;
* Volker Zahner: &amp;#039;&amp;#039;Biber und Weiden – eine Beziehung zum gegenseitigen Nutzen?&amp;#039;&amp;#039; In: Christian Wild (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Silberweide. Tagungsband zum Baum des Jahres 1999&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Berichte aus der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039;  Bd. 24, 1999 ([https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/service/dateien/w24_beitraege_zur_silberweide_gesamtheft_gesch.pdf PDF-Datei])).&lt;br /&gt;
* M. Bächtiger, E. Trachsel, S. Bilger: &amp;#039;&amp;#039;Salix alba.&amp;#039;&amp;#039; In: Urs-Beat Brändli (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Übungen Gehölzportrait. Wintersemester 2003/04.&amp;#039;&amp;#039; Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Wädenswil, Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen, Studiengang Umweltingenieurswesen, [http://www.gehoelze.ch/Silberweide.pdf PDF-Datei.]&lt;br /&gt;
* Margot Spohn, [[Marianne Golte-Bechtle]]: &amp;#039;&amp;#039;Was blüht denn da? Die Enzyklopädie: über 1000 Blütenpflanzen Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Kosmos, Stuttgart 2005, ISBN 3-440-10326-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Salix alba|Silber-Weide (&amp;#039;&amp;#039;Salix alba&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4528971-2}}&lt;br /&gt;
* Christian Wild (Hrsg.): [https://www.lwf.bayern.de/service/publikationen/lwf_wissen/064188/ &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Silberweide&amp;#039;&amp;#039;] (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;LWF Wissen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 24).  Berichte aus der [[Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft|Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft]] (Fachtagung zum Baum des Jahres 1999)&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|5146}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|3025}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|5146}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=608|WissName=Salix alba L.}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Hauptgruppen/blatt_nicht_runz.htm#Silber Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grin&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[{{GRIN|ID=32674|WissName=Salix alba|Linktext=nein}} Germplasm Resources Information Network (GRIN)]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Warda2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
H.-D. Warda: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der Garten- und Landschaftsgehölze.&amp;#039;&amp;#039; Bruns Pflanzen, Bad Zwischenahn 2001, ISBN 3-9803833-3-4.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpPl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carl von Linné: &amp;#039;&amp;#039;Species Plantarum.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Impensis Laurentii Salvii, Holmiae 1753, S. 1021, {{Digitalisat |1=http://www.biodiversitylibrary.org/openurl?pid=title:669&amp;amp;volume=2&amp;amp;issue=&amp;amp;spage=1021&amp;amp;date=1753}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|978-3-494-01424-1|Seite=686–687}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5. Seite 305.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, IHW, Eching 2001, ISBN 3-930167-50-6, S. 408.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Baum des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4528971-2|LCCN=sh85116812}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum des Jahres (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JEW</name></author>
	</entry>
</feed>