<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Siebenstern</id>
	<title>Siebenstern - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Siebenstern"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Siebenstern&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-06T06:55:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Siebenstern&amp;diff=3396&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Siebenstern&amp;diff=3396&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-08T08:50:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Siebenstern&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Lysimachia europaea&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]])[[Ulrika Manns|U. Manns]] &amp;amp; [[Arne Alfred Anderberg|Anderb.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Gilbweiderich&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Lysimachia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Myrsinengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Myrsinoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Primelgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Primulaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Heidekrautartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Ericales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = XN Trientalis europaea 512.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Siebenstern (&amp;#039;&amp;#039;Lysimachia europaea&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siebenstern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lysimachia europaea&amp;#039;&amp;#039;, bis 2009 &amp;#039;&amp;#039;Trientalis europaea&amp;#039;&amp;#039;), zur Unterscheidung von der nordamerikanischen Art genauer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Europäischer Siebenstern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Gilbweiderich|Lysimachia]]&amp;#039;&amp;#039; in der Unterfamilie der [[Myrsinengewächse]] (Myrsinoideae) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Primelgewächse]] (Primulaceae). Sein [[Trivialname]] Siebenstern leitet sich von den weißen Blüten mit meist sieben Blütenhüllblättern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:TrientalisEuropaea.jpg|mini|Habitus, Laubblätter und Blüten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Arctic Starflower (3600344148).jpg|mini|Habitus, Laubblätter und Blüten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trientalis europaea Metsätähti C IMG 2776.JPG|mini|Habitus, Laubblätter und Früchte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Siebenstern ist eine [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]]. Er überdauert den Winter mit einer kleinen [[Pflanzenknolle|Knolle]], aus der im Sommer der 8 bis 25 Zentimeter&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; hohe [[Stängel]] austreibt. Das [[Rhizom]] des Siebensterns ist weiß und bei einem Durchmesser von 0,6 bis 1,5 Millimetern relativ dünn und erreicht Längen von 5 bis 75 Zentimeter&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;; es wächst meist unverzweigt horizontal 2 bis 5 Zentimeter unter der Erdoberfläche, in Abständen ist es mit schuppenartigen [[Niederblatt|Niederblättern]] besetzt. Am Ende des Rhizoms entsteht eine [[Pflanzenknolle|Knolle]], die bei einer Länge von 1 Zentimeter sowie einem Durchmesser von 0,3 bis 0,4 Zentimetern relativ klein und länglich ist. Mit dieser Knolle überdauert das Pflanzenexemplar den Winter. Die hakenförmig nach oben gekrümmte [[Erneuerungsknospe]] sitzt an der dem Rhizom abgewandten Seite. Die Verbindung zwischen den einzelnen Knollen vergeht sehr bald, so dass klonal voneinander unabhängige [[Genet|Ramet]]en entstehen. Aus jeder Knolle können wieder ein bis fünf Rhizome entspringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wurzel (Pflanze)|Wurzeln]] entspringen nicht dem Rhizom, sondern nur aus der Knolle. Sie sind oft unverzweigt, können aber einfach oder doppelt verzweigt sein. Diese Verzweigungen tragen Wurzelhaare. Das Wurzelsystem befindet sich im [[Rohhumus]] und erstreckt sich bis in 15 Zentimeter Tiefe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; Gelegentlich wurden [[arbuskuläre Mykorrhizapilze]] in den Wurzeln gefunden, allerdings nicht überall und nicht mit großer Intensität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus jeder Knolle entspringt ein einzelner, 10 bis 25 Zentimeter langer Stängel, der einen Blattquirl und die Blüten trägt. An der Sprossachse unterhalb des Blattquirls stehen wechselständig bis zu sechs kleinere Blätter; diese können aber auch ganz fehlen. Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind kurz gestielt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;, die Blattspreite ist einfach, verkehrt-eiförmig bis lanzettlich, an der Basis keilförmig. Der Blattrand ist ganzrandig, im vorderen Bereich des Blattes manchmal fein gezähnt. Die Farbe der Laubblätter ist ein glänzendes Grün. Sie stehen zu fünft bis acht (seltener drei bis zehn) in einem Quirl am Ende des Stängels, unterhalb der Blüte, zusammen. Die Maße der Blattspreiten variieren in der Länge von 1 bis 9 Zentimeter, in der Breite von 0,5 bis 1,5 Zentimeter; häufig finden sich an einem Pflanzenexemplar verschieden große Laubblätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich verzweigt sich der Stängel knapp unterhalb der Erdoberfläche und bildet einen weiteren, kleineren Stängel mit Blättern, der meist nicht zur Blüte kommt. Seltener kommen Verzweigungen im oberirdischen Bereich des Stängels vor. Solche Verzweigungen können sich auch rhizomartig verhalten, wieder ins Erdreich wachsen und dort eine Knolle bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüte und Frucht ===&lt;br /&gt;
Jeder Stängel trägt nur eine oder zwei Blüten. Aus den Blattachseln entspringt ein fadenförmiger, 2,5 bis 7 Zentimeter langer, aufrechter Blütenstiel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Die einzelne Blüte an seinem Ende misst 1 bis 2 Zentimeter im Durchmesser, sie ist weiß oder leicht rosafarben. Die Blüten sind meist siebenzählig, seltener sind sie fünf- bis neunzählig. Die [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind bei einer Länge von 5 bis 6 Millimetern linealisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Kronblatt|Kronblätter]] sind bei einer Länge von 4 bis 8 Millimetern oval, zugespitzt und in der [[Knospenlage]] einsinnig gedreht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Staubblatt|Staubblätter]] sind so lang wie der Kelch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Fruchtknoten]] ist oberständig und aus meist fünf Fruchtblättern zusammengesetzt. Der Griffel ist kaum kürzer als der Kelch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Die 4 Millimeter lange [[Kapselfrucht]] öffnet sich fünfteilig in Klappen und entlässt etwa sechs bis acht [[Same (Pflanze)|Samen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomenzahl ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 160.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenszyklus und Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Austrieb des Stängels aus der Knolle erfolgt im Frühjahr. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;; gleichzeitig wachsen unterirdisch aus der Knolle die kurzen Rhizome. Die Blüten werden von Insekten bestäubt; auch Selbstbestäubung ist möglich. Als Blütenbesucher wurde der Glanzkäfer &amp;#039;&amp;#039;[[Meligethes]]&amp;#039;&amp;#039; beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Bis zum Herbst reifen oberirdisch die Samen, unterirdisch bilden sich an den Enden der Rhizome die Knöllchen für die Überwinterung. Etwa im September verwelken Blätter und Stängel, ebenso löst sich unterirdisch die Verbindung zwischen den einzelnen Knollen: Fragmentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:134 Trientalis europaea.jpg|mini|Illustration]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lysimachia europaea&amp;#039;&amp;#039; ist auf der [[Nordhalbkugel]] weitverbreitet, es ist eurosibirisch und nordamerikanisches [[Florenelement]]. In Deutschland kommt er von Norden hauptsächlich bis zur Linie von Rhein und Main vor, weiter südlich nur selten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; In den Schweizer Alpen ist der Siebenstern selten zu finden (Vorkommen in den Kantonen [[Graubünden]] und [[Kanton Schwyz|Schwyz]]); er steigt dort bis in Höhenlagen von 2100 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gedeiht auf basenarmen, sauren [[Boden (Bodenkunde)|Böden]]. Als [[Rohhumus]]pflanze gedeiht der Siebenstern oft in [[Moose|moos]]reiche Laub- und Nadelwäldern. Auch [[Flachmoor]]e zählen zu seinen Wuchsgebieten. Man findet ihn entlang von [[Bach (Gewässer)|Bach]]läufen, im [[Sumpf]] und im Übergangs[[moor]] ebenso wie in humosen Fichten- und Kiefernwäldern. Der Siebenstern ist kalkmeidend. Er ist im herzynischen Gebiet (das sind die eher kontinental beeinflussten, östlichen Mittelgebirge) eine [[Charakterart]] des Calamagrostio villosae-Piceetum (Reitgras-Fichtenwald) aus dem Verband Piceion, ist aber überregional eine Art der [[Pflanzengesellschaft]]en des Verbands Linnaeo-Piceion, des Quercion roboris (Bodensaure Eichenmischwälder), des Unterverbands [[Luzulo-Fagetum|Luzulo-Fagenion]] und des Vaccinio uliginosi-Pinetum rotundifolii (Rauschbeeren-Waldkiefern-[[Moorwald]]) der Hochmoorränder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3+w+ (feucht aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 2 (sauer), Temperaturzahl T = 2+ (unter-subalpin und ober-montan), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung]] von &amp;#039;&amp;#039;Trientalis europaea&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1753 durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Tomus I, S. 344. Er ist [[Typusart]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Trientalis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} Über die Verwendung des Namens gab es eine lange Konfusion, da als Typusexemplar für die Art ein Herbarbeleg festgelegt worden war, der nach moderner Auffassung zur Art &amp;#039;&amp;#039;Trientalis borealis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Raf.}} (nun &amp;#039;&amp;#039;Lysimachia borealis&amp;#039;&amp;#039;) gehört. Dem gemäß hätten die amerikanischen Pflanzen nomenklatorisch korrekt &amp;#039;&amp;#039;Trientalis europaea&amp;#039;&amp;#039; heißen müssen. Für die europäische Art wäre ein Ersatzname zu finden gewesen, dies wäre &amp;#039;&amp;#039;Trientalis arctica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Fischer ex Hook.}} (Synonyme &amp;#039;&amp;#039;Trientalis europaea&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;arctica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Fischer ex Hook.) Ledeb.}}, &amp;#039;&amp;#039;Trientalis europaea&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;arctica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Fischer ex Hook.) Hultén}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA2009&amp;quot;/&amp;gt; gewesen, unter diesem Namen wird heute teilweise eine Unterart gefasst, die in Ostasien bis ins nordwestliche Nordamerika vorkommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anderberg&amp;quot; /&amp;gt; Um diese Konsequenz zu vermeiden, wurde der traditionelle Name &amp;#039;&amp;#039;Trientalis europaea&amp;#039;&amp;#039; für die europäischen Pflanzen formal festgeschrieben ([[nom. cons.]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Phylogenomik|phylogenomischen]] Analysen (anhand des Vergleichs [[Homologie (Genetik)|homologer]] DNA-Sequenzen) ergab sich eine instabile Position der beiden &amp;#039;&amp;#039;Trientalis&amp;#039;&amp;#039;-Arten, je nachdem, ob das Kerngenom oder das eigenständige [[Chloroplasten-DNA|Plastiden-Genom]] verwendet wurde. Dies deutet auf eine unterschiedliche Herkunft beider hin. Eine Erklärung wäre, dass &amp;#039;&amp;#039;Trientalis&amp;#039;&amp;#039; auf eine [[Hybride|Hybridisierung]] zweier verschiedener Arten zurückgeht. Darauf deutet auch die ungewöhnlich hohe [[Chromosomenzahl]] (2n = ca. 160, gegenüber 2n = 16 bis 2n = 56 bei allen verwandten Arten).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Manns&amp;quot; /&amp;gt; Ergebnis der genetischen Analysen war darüber hinaus, dass die bisherige Gattung &amp;#039;&amp;#039;Trientalis&amp;#039;&amp;#039;, wie auch &amp;#039;&amp;#039;Anagallis&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pelletiera&amp;#039;&amp;#039;, als morphologisch abgeleitete Formen in die Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Lysimachia&amp;#039;&amp;#039; eingeschachtelt sind. Damit würde &amp;#039;&amp;#039;Lysimachia&amp;#039;&amp;#039;, bei Anerkennung dieser Gattungen, [[paraphyletisch]]. Um diese Konsequenz zu vermeiden, haben die Autoren diese Gattungen im Jahr 2009 formal mit &amp;#039;&amp;#039;Lysimachia&amp;#039;&amp;#039; [[Synonym (Taxonomie)|synonymisiert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Manns2&amp;quot; /&amp;gt; Daraus ergab sich der neue Name &amp;#039;&amp;#039;Lysimachia europaea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) U.Manns &amp;amp; Anderb.}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umkombination dieser lange bekannten und vielfach erwähnten Art stieß nicht auf uneingeschränkte Zustimmung. So haben Karl Peter Buttler und Ralf Hand, für die Florenliste Deutschlands, zwar die Gültigkeit der Ergebnisse nicht in Frage gestellt, hielten aber dennoch, für den Zeitpunkt, am traditionellen Namen &amp;#039;&amp;#039;Trientalis europaea&amp;#039;&amp;#039; fest.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buttler&amp;quot; /&amp;gt; Dem entsprechend ist sie in den Datenbanken Floraweb und info flora, Stand 30. Juli 2025, noch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Trientalis europaea&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt. Die meisten Verzeichnisse, so etwa GBIF, EPPO, Kew Plants of the World online, verwenden aber schon den neuen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Der Siebenstern ist die Symbolpflanze des [[Fichtelgebirge]]s. Der [[Fichtelgebirgsverein]] hat den Siebenstern in seinem Logo, die Vereinszeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Siebenstern]]&amp;#039;&amp;#039; ist ebenfalls nach der Pflanze benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://naturpark-fichtelgebirge.org/entdecken/pflanzen/siebenstern/ Europäischer Siebenstern oder Trientalis europaea – Eine Leitpflanze des Fichtelgebirges]. Naturpark Fichtelgebirge e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die vor allem in [[Nordbayern]] für ihren Senf bekannte Firma &amp;#039;&amp;#039;Jackstädt GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; aus [[Oberkotzau]] stellt Produkte unter dem Namen „Siebenstern“ her.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://siebenstern.de/ Siebenstern, Jackstädt GmbH &amp;amp; Co KG.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=K. Taylor, D. C. Havill, J. Pearson, J. Woodall |Titel=Trientalis europaea L. |TitelErg=Biological Flora of the British Isles |Sammelwerk=[[Journal of Ecology]] |Band=90 |Jahr=2002 |Seiten=404–418 |DOI=10.1046/j.1365-2745.2002.00644.x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=26400102|WissName=Trientalis europaea|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1047340|WissName=Trientalis europaea L.|Abruf=2022-12-10}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FloraWeb|6013|Trientalis europaea L., nom. cons., Europäischer Siebenstern}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3800131315|Seite=743}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 3, Verlag Carl Hanser, München 1966. S. 1861–1865.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoNA2009&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anita F. Cholewa: &amp;#039;&amp;#039;Trientalis Linnaeus.&amp;#039;&amp;#039; In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora of North America North of Mexico&amp;#039;&amp;#039;, Volume 8: &amp;#039;&amp;#039;Paeoniaceae to Ericaceae&amp;#039;&amp;#039;, Oxford University Press, New York und Oxford, 2009, ISBN 978-0-19-534026-6. [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&amp;amp;taxon_id=200017478 &amp;#039;&amp;#039;Trientalis europaea Linnaeus.&amp;#039;&amp;#039; S. 304 – textgleich online wie gedrucktes Werk].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anderberg&amp;quot;&amp;gt;Arne A. Anderberg, Ulrika Manns, Charlie Jarvis (2010): (1943) Proposal to conserve the name Trientalis europaea (Myrsinaceae) with a conserved type. Taxon 59 (3): 980–982.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Manns&amp;quot;&amp;gt;Ulrika Manns &amp;amp; Arne A. Anderberg (2005): Molecular Phylogeny of Anagallis (Myrsinaceae) Based on ITS, trnL‐F, and ndhF Sequence Data. International Journal of Plant Sciences 166 (6): 1019-1028. [[doi:10.1086/449318]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Manns2&amp;quot;&amp;gt;Ulrika Manns, Arne A. Anderberg: &amp;#039;&amp;#039;New combinations and names in Lysimachia (Myrsinaceae) for species of Anagallis, Pelletiera and Trientalis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Willdenowia&amp;#039;&amp;#039;, Volume 39, Issue 1, 2009, S. 49–54. {{doi|10.3372/wi.39.39103}} ([http://www.bioone.org/doi/pdf/10.3372/wi.39.39103 Volltext-PDF).]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buttler&amp;quot;&amp;gt;Karl Peter Buttler &amp;amp; Ralf Hand (2011): Beiträge zur Fortschreibung der Florenliste Deutschlands (Pteridophyta, Spermatophyta) – Vierte Folge. Kochia 5: 83–91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lysimachia europaea|Siebenstern (&amp;#039;&amp;#039;Lysimachia europaea&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|3443}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Primelgewaechse/trientalis.htm#Siebenstern Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
* [http://www.fichtelgebirge-oberfranken.de/siebenstern/ Fotos vom Siebenstern, auch Bilder mit sechs- oder „achtstrahligen“ Blüten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Myrsinengewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>