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	<title>Serpent (Musikinstrument) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Serpent_(Musikinstrument)&amp;diff=8154&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FordPrefect42: Normdaten ergänzt</title>
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		<updated>2025-02-21T14:20:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Serpent (musical instrument).JPG|mini|Serpent aus dem 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Serpent&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch das Serpent, von {{laS|serpens}}, „Schlange“) ist ein historisches [[Blechblasinstrument]]. Es handelt sich um das [[Bass (Instrument)|Bass-Instrument]] der [[Zink (Musik)|Zinken]]-Familie, das demgemäß mit einem [[Instrumentenmundstück #Mundstück für Blechblasinstrumente|Kesselmundstück]] geblasen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauform ==&lt;br /&gt;
Die rund zwei Meter lange Röhre des Serpents besteht aus Hartholz (meist [[Echte Walnuss|Nussbaum]]) und ist schlangenförmig gewunden. Wie beim krummen Zinken wird sie aus zwei Hälften zusammengeleimt und mit schwarzem Leder oder [[Pergament]] überzogen. Die Bohrung ist stärker konisch als beim Zinken. Der Serpent hatte ursprünglich sechs Fingerlöcher, aber kein Daumenloch, dazu kamen im 19. Jahrhundert bis zu acht weitere Löcher, die mit Klappen bedient wurden. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts ersetzte man die sechs Fingerlöcher ebenfalls durch Klappen. Es wurden auch höhere Stimmungen bis zum Sopran-Serpent hergestellt. Das Kesselmundstück wurde bei frühen Instrumenten aus Elfenbein oder Horn, später aus Metall gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab eine (französische) Kirchen- und später eine (englische) Militär-Bauart, die sich durch kompaktere Bauweise und Metallteile auszeichnete. [[Intonation (Musik)|Intonation]] und Stabilität der Töne erfordern große Geschicklichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Serpentó.jpg|mini|hochkant|Serpent im Musikmuseum in Barcelona]]&lt;br /&gt;
Der Überlieferung nach wurde der Serpent 1590 von einem Kanonikus Guillaume in [[Auxerre]] erfunden. Nach den Vorstellungen des 16. Jahrhunderts kam der Klang der Zinken der menschlichen Stimme besonders nahe, und der Gebrauch des Serpents als Begleitinstrument für Chormusik war ein letzter Traditionsrest, der sich bis ins 19. Jahrhundert hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Serpent blieb lange Zeit das einzige Bassinstrument mit genügender Lautstärke für größere Ensembles und Räume oder für Freilichtaufführungen. Durch die starke Veränderung des Gesangsideals im 18. Jahrhundert schien er nicht mehr zur menschlichen Stimme zu passen. [[Hector Berlioz]] meinte im &amp;#039;&amp;#039;[[Grand Traité d’instrumentation et d’orchestration modernes|Traité d&amp;#039;instrumentation]]&amp;#039;&amp;#039; (1844), dass sich „sein kaltes, abscheuliches Geheul“ bestenfalls für das &amp;#039;&amp;#039;[[Dies irae]]&amp;#039;&amp;#039; der Totenmesse eigne. Dennoch wurde der Serpent als letztes Instrument der Zinkenfamilie noch in der katholischen Kirchenmusik und in Orchestern vor allem der französischen und englischen [[Militärmusik]] bis Mitte des 19. Jahrhunderts gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in Orchesterpartituren des 19. Jahrhunderts (so 1842 in [[Richard Wagner]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Rienzi]]&amp;#039;&amp;#039;) die Bezeichnung „Serpent“ als Bass der Blechblasinstrumente auftaucht, ist oft das modernere [[Basshorn]] gemeint. Es wurde später durch die [[Ophikleide]] und die [[Tuba]] ersetzt. In der Volksmusik hielt sich der Serpent an einigen Orten bis ins 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderne Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Adrabesa Quartet 12.jpg|mini|hochkant|Michel Godard spielt Serpent]]&lt;br /&gt;
Der Filmkomponist [[Bernard Herrmann]] verwendete den Serpent für den Soundtrack von &amp;#039;&amp;#039;[[Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (1959)|Die Reise zum Mittelpunkt der Erde]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Jerry Goldsmith]] gebrauchte ihn für &amp;#039;&amp;#039;[[Tora! Tora! Tora!]]&amp;#039;&amp;#039; (1970). Ende des 20. Jahrhunderts wurde der Serpent von [[Michel Godard]] für den [[Jazz]] entdeckt. [[Luigi Morleo]] komponierte 2012 das Konzert &amp;#039;&amp;#039;Diversità: NO LIMIT&amp;#039;&amp;#039; für Serpent und Streichorchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Serpent wird auch als historisches Bassinstrument im Orchester eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Bei der [[Orgel]] heißt eine Zungenstimme &amp;#039;&amp;#039;Serpent,&amp;#039;&amp;#039; die meistens als [[Register (Orgel)#Unterscheidung nach Tonhöhe|16′]]-Stimme im [[Pedal (Orgel)|Pedal]] [[Disposition (Orgel)|disponiert]] ist.&lt;br /&gt;
* In älteren Partituren findet sich das [[Dal Segno|Dal-Segno]]-Zeichen oft noch als Serpent dargestellt. Es heißt dort auch so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Philip Bate: &amp;#039;&amp;#039;Some Further Notes on Serpent Technology&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Galpin Society Journal&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 32, Mai 1979, S. 124–129.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Alexander Moeck|Hermann Moeck]], [[Helmut Mönkemeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Zinken.&amp;#039;&amp;#039; Moeck Verlag, Celle 1973; 2. Aufl. ebenda 1978.&lt;br /&gt;
* {{MGG2 |Verfasser=[[Lorenz Welker]] |Lemma=Zink. IV. Der Serpent |Band=S9 |SpalteVon= |SpalteBis= |ID=mgg16268}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Serpents}}&lt;br /&gt;
* [http://www.serpentmakers.ch Klangbeispiele] auf dem Schweizer Portal &amp;#039;&amp;#039;Serpentmakers&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [http://www.serpentwebsite.com Englisches Fachportal] von Paul Schmidt mit zahlreichen Bildern und Hörbeispielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7621521-0|LCCN=sh85120303}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Musikinstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blechblasinstrument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FordPrefect42</name></author>
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