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	<title>Sergei Pawlowitsch Koroljow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Korolyov (1934).jpg|mini|Sergei Pawlowitsch Koroljow (1934)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sergei Pawlowitsch Koroljow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Сергей Павлович Королёв|Audio=Ru-Sergei Pavlovich Korolev.ogg}}, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Sergej Pavlovič Korolëv}}&amp;#039;&amp;#039;, {{ukS|Сергі́й Па́влович Корольо́в|Serhij Pawlowytsch Koroljow}}; *&amp;amp;nbsp;{{JULGREGDATUM|12|1|1907|Link=1}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerhard Kowalski |titel=50.&amp;amp;nbsp;Todestag von Sergej Koroljow: Russlands letztes Raumfahrtgenie |url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/sergej-koroljow-russlands-raumfahrtpionier-a-1071850.html |datum=2016-01-14 |zugriff=2016-03-05 |werk=[[Spiegel Online]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Schytomyr]], [[Gouvernement Wolhynien]], [[Russisches Kaiserreich]], heute [[Ukraine]]; † [[14.&amp;amp;nbsp;Januar]] [[1966]] in [[Moskau]], [[UdSSR]]) war ein sowjetischer [[Rakete]]nkonstrukteur und [[Raumfahrt|Weltraumpionier]], der eine wichtige Rolle in der [[Geschichte der Raumfahrt]] spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Koroljows Leitung entwickelte das Experimental-Konstruktionsbüro [[OKB-1]] Raketen und [[Raumschiff]]e. Seine Ideen und sein Führungsstil prägten wesentlich die [[sowjetische Raumfahrt]]. Einige unter seiner Leitung realisierte bzw. initiierte Entwicklungen wie die [[Sojus (Rakete)|Sojus-Rakete]] und das [[Sojus (Raumschiff)|Sojus-Raumschiff]] werden in verbesserter Form noch heute genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Die frühen Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Korolev (1910).jpg|mini|Koroljow mit seinem Kindermädchen Warwara Martschenko, 1910]]&lt;br /&gt;
Koroljows Eltern, die Russischlehrer Marija Nikolajewna Balanina (geb. Moskalenko) und Pawel Jakowlewitsch Koroljow, trennten sich bereits drei Jahre nach seiner Geburt. Mütterlicherseits stammte Koroljow aus einer reichen Kaufmannsfamilie, die [[Griechen|griechische]] und [[Kosaken|kosakische Wurzeln]] hatte. Väterlicherseits war Koroljow [[Belarussen|belarussischer]] Herkunft. Sergei Koroljow identifizierte sich selbst als [[Ukrainer]], nannte sich jedoch gelegentlich, um Loyalität gegenüber der russischen Kultur zu zeigen, auch Russe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://img.blogs.pravda.com.ua/images/doc/8/4/84b07-1.jpg |titel=Анкета 4. Для реєстраціі студентів Київського Політехнічного Інституту (Anmeldeformular für Studenten des Kiewer Polytechnischen Instituts) |hrsg=Prawda |datum=1924 |sprache=uk |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190406172612/http://img.blogs.pravda.com.ua/images/doc/8/4/84b07-1.jpg  |zugriff=2023-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.c-cafe.ru/days/bio/22/korolyov.php |titel=Sergei Koroljow |hrsg=c-cafe.ru (Kreuzwort Café) |sprache=ru |zugriff=2016-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koroljow wuchs bei seinen Großeltern in [[Nischyn]] auf. Als er zehn Jahre alt war, zog die Familie nach [[Odessa]]. Dort absolvierte er eine Lehre als Maurer und Dachdecker. Schon früh zeigte Koroljow Interesse an der Luftfahrt und arbeitete neben seinem Beruf ab Juni 1923 im örtlichen Segelflugzeugclub OAWUK, wo er mit 17 Jahren sein erstes Segelflugzeug &amp;#039;&amp;#039;K-5&amp;#039;&amp;#039; konstruierte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Korolyov in cockpit.jpg|mini|Koroljow im Cockpit des Seglers &amp;#039;&amp;#039;Koktebel&amp;#039;&amp;#039;, 1929]]&lt;br /&gt;
1925 begann Koroljow ein Studium am [[Polytechnisches Institut Kiew|Polytechnischen Institut Kiew]]. Nebenbei betrieb er weiterhin das Segelfliegen und konstruierte Segelflugzeuge. Als die Kiewer Fakultät geschlossen wurde, wechselte er 1926 an die [[Staatliche Technische Universität Moskau|Moskauer Technische Hochschule]] (MWTU) und schloss dort sein Studium ab. Zuvor absolvierte er ein Praktikum im [[Zentrales Aerohydrodynamisches Institut|Zentralen Aerohydrodynamischen Institut]] (ZAGI), wo er mit der Konstruktion von Motorflugzeugen in Kontakt kam. 1927 nahm er erstmals in Koktebel am [[Koktebel#Planerskoje|„Allunions-Segelflugwettbewerb“ auf der Krim]] teil, einer Veranstaltung vergleichbar mit den deutschen [[Rhön-Segelflugwettbewerb|Rhönwettbewerben]]. 1929 entwickelte und baute Koroljow zusammen mit S.&amp;amp;nbsp;N.&amp;amp;nbsp;Ljuschin das Segelflugzeug &amp;#039;&amp;#039;Koktebel&amp;#039;&amp;#039;. Im selben Jahr entstand unter der Anleitung [[Andrei Nikolajewitsch Tupolew|Andrei Tupolews]] als Koroljows Diplomarbeit sein erstes Motorflugzeug [[Koroljow SK-4|SK-4]]. Am 9. Februar 1930 erhielt Koroljow sein Diplom als Ingenieur für [[Flugzeugbau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Vom Segelflieger zum Raketenkonstrukteur |Sammelwerk=Aerosport |Datum=1969-12 |Seiten=486–494 und S. 526}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Flugzeugkonstrukteur entwickelte Koroljow 1930 auch das Segelflugzeug &amp;#039;&amp;#039;Roter Stern&amp;#039;&amp;#039;. Es war das erste motorlose Fluggerät, mit dem in der [[Sowjetunion]] ein [[Looping (Kunstflug)|Looping]] geflogen werden konnte. Der Pilot war W.&amp;amp;nbsp;A.&amp;amp;nbsp;Stepantschonok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren begann Koroljow im Rahmen der [[GIRD|MosGIRD]] mit dem Bau von [[Rakete]]n. Dort erhielt er wesentliche Impulse für sein späteres Schaffen von [[Friedrich Arturowitsch Zander|Friedrich Zander]]. Zusammen mit Zander, den er als Mentor betrachtete, war er unter anderem an der Konstruktion und dem Bau der ersten sowjetischen [[Hybridrakete]]n [[GIRD-09]] und [[GIRD-X]] beteiligt. 1933 wechselte er zum [[RNII|Raketenforschungsinstitut (RNII)]] und wurde 1934 Leiter der Abteilung Raketenflugkörper. Im selben Jahr erschien seine wissenschaftliche Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;Der Raketenflug in die Stratosphäre&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Machatscheck |Titel=Sergej Pawlowitsch Koroljow (1907–1966) |Sammelwerk=Flieger Jahrbuch 1982 |Verlag=Transpress |Ort=Berlin |Datum=1982 |Seiten=162–166}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitarbeiter Koroljows waren [[Walentin Petrowitsch Gluschko|Walentin Gluschko]], [[Michail Klawdijewitsch Tichonrawow|Michail Tichonrawow]], [[Juri Alexandrowitsch Pobedonoszew|Juri Pobedonoszew]] und der [[Raumfahrt]][[Pionier (Forschung)|pionier]] [[Ari Abramowitsch Sternfeld|Ari Sternfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haft während der Zeit des Großen Terrors ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während der Arbeiten zum raketengetriebenen Segelflugzeug [[Koroljow RP-318|RP-318-I]] wurde Koroljow im Zuge des [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großen Terrors]] am 27. Juni 1938 von der politischen Geheimpolizei des [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Asif Azam Siddiqi |Titel=Challenge to Apollo: The Soviet Union and the Space Race, 1945–1974 |Verlag=NASA |Ort=Washington |Datum=2000 |Seiten=11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=James Harford |Titel=Korolev: How One Man Masterminded the Soviet Drive to Beat America to the Moon |Verlag=John Wiley &amp;amp; Sons |Ort=New York |Datum=1997 |ISBN=0-471-14853-9 |Seiten=49}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach zweitägiger Folter und Drohungen gegen seine Familie unterzeichnete er ein Geständnis, in dem er sich als Mitglied einer konterrevolutionären trotzkistischen Verschwörung und Beteiligter an Sabotageakten zur Behinderung der Entwicklungsarbeiten bezeichnen musste. Er war von dem drei Monate zuvor verhafteten [[Walentin Petrowitsch Gluschko|Walentin Gluschko]] unter Zwang denunziert&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koroljowa&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=S.P. Koroljow – Vater |Autor=Natalja Koroljowa |Band=2 |Verlag=Elbe-Dnjepr-Verlag |Ort=Klitzschen |Datum=2010 |ISBN=978-3-940541-21-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;{{rp|101}} worden, der selbst die Zeit bis 1944 in Haft verbrachte. Obwohl unschuldig, wurde Koroljow am 27. September 1938 ohne förmliches Gerichtsverfahren zu zehn Jahren [[Zwangsarbeit]] im [[Gulag]] und fünf Jahren Verlust der Bürgerrechte verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;John Higgs: &amp;#039;&amp;#039;Alles ist relativ und anything goes: Eine Reise durch das unglaublich seltsame und ziemlich wahnsinnige 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Insel Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-458-17663-3&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Aufenthalt in mehreren Gefängnissen und längerem Transport erreichte er am 21. April 1939 das berüchtigte Arbeitslager Maldjak &amp;lt;small&amp;gt;({{Coordinate|text=/|NS=62.999166|EW=148.235|type=city|elevation=810|name=Gulag Maldjak|region=RU-MAG}})&amp;lt;/small&amp;gt; an der [[Kolyma]], wo er fast verhungerte und so schwer an [[Skorbut]] erkrankte, dass sein Unterkiefer schwer beschädigt wurde und er viele Zähne verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Interventionen seiner Mutter mit Unterstützung der bekannten Piloten [[Michail Michailowitsch Gromow|Michail Gromow]] und [[Walentina Stepanowna Grisodubowa|Walentina Grisodubowa]] hob der Oberste Gerichtshof der UdSSR das vorherige Urteil am 13. Juni 1939 auf. Erst im November 1939 wurde Koroljow aus Maldjak zurückgerufen und ab März 1940 in einem Moskauer Gefängnis zur Wiederaufnahme des Verfahrens inhaftiert. Am 10. Juli 1940 reduzierte das NKWD seine Strafe wegen trotzkistischer Tätigkeit auf acht Jahre Zwangsarbeit im Gulag. Nach erneuten Interventionen seiner Mutter und Gromows beim NKWD-Volkskommissar [[Lawrenti Beria]] wurde er am 13. September 1940 in das [[Sonderkonstruktionsbüro]] des Flugzeugbauers [[Andrei Nikolajewitsch Tupolew|Andrei Tupolew]] geschickt, der schon die Diplomarbeit Koroljows betreut hatte und ebenso inhaftiert war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koroljowa&amp;quot; /&amp;gt;{{rp|106–168}} Das Speziallager ZKB-29 für Wissenschaftler und Ingenieure unterstand dem NKWD und war eine &amp;#039;&amp;#039;[[Scharaschka]]&amp;#039;&amp;#039;, die von [[Alexander Solschenizyn]] in dem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Der erste Kreis der Hölle]]&amp;#039;&amp;#039; aus eigener Erfahrung beschrieben wurde. Das ZKB-29 entwickelte in [[Omsk]] das Sturzkampfflugzeug [[Tupolew Tu-2]], das erstmals im September 1942 militärisch eingesetzt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koroljowa&amp;quot; /&amp;gt;{{rp|169–203}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl mit der erfolgreichen Entwicklung der Tu-2 berechtigte Hoffnungen auf Freilassung der inhaftierten Ingenieure bestanden, bewarb sich Koroljow im Oktober 1942 um eine Tätigkeit in einem Flugzeugmotorenwerk in [[Kasan]], wo Gluschko das Sonderkonstruktionsbüro OKB-16 für Raketenantriebe unter Scharaschka-Bedingungen leitete. Koroljow beteiligte sich an Versuchen mit einem Mehrzweckflugzeug [[Petljakow Pe-2]], das mit einem zuschaltbaren Raketenantrieb, der das [[Start (Luftfahrt)|Startverhalten]] und die [[Steigleistung]] verbessern sollte, ausgerüstet wurde. Der erste erfolgreiche Versuch des Prototyps Pe-2RD fand am 1. Oktober 1943 statt. Am 10. August 1944 wurden Koroljow und Gluschko auf Bewährung vorzeitig aus der Haft entlassen und setzten ihre Arbeiten an den Raketenentwicklungen als angestellte Ingenieure des OKB-16 fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koroljowa&amp;quot; /&amp;gt;{{rp|204–248}} Die offizielle Rehabilitierung Koroljows erfolgte erst am 18. April 1957, ein halbes Jahr nach Gluschkos Rehabilitierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koroljows sechsjährige Haftzeit im Gulag wurde aus kommunistischen Darstellungen der Technikgeschichte getilgt. Nach seinem Tod beschrieb sein Biograf in den 1970er Jahren jede Lebenswoche Koroljows minutiös, verschleierte jedoch die gesamte Haftzeit: „Durch verschiedene Umstände konnte der Konstrukteur an den Flugerprobungen seiner Flügelrakete aber nicht teilnehmen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;kulke114&amp;quot;&amp;gt;Ulli Kulke: &amp;#039;&amp;#039;Weltraumstürmer: Wernher von Braun und der Wettlauf zum Mond.&amp;#039;&amp;#039; Quadriga, Berlin 2012, ISBN 978-3-86995-026-6, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; (→[[Zensur in der Sowjetunion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chefkonstrukteur ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Гагарин перед полётом.jpg|mini|Koroljow (rechts) mit dem Kosmonauten [[Juri Gagarin]] und dem [[Marschall der Sowjetunion]] [[Kirill Moskalenko]] vor Gagarins Start in [[Wostok 1]], 1961]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RIAN archive 107435 Monument to Sergei Korolyov.jpg|mini|Denkmal für Sergej Koroljow in [[Schytomyr]], 1972]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] stieg er zum Chefkonstrukteur des zunächst nur militärisch orientierten sowjetischen Raketenprogramms innerhalb des NII (Wissenschaftliches Forschungsinstitut) auf. Koroljows Identität wurde zu seinen Lebzeiten geheim gehalten und in der Öffentlichkeit wurde er nur anonym als der „Chefkonstrukteur“ bezeichnet. Koroljows Ziel war es, ein ziviles Raketenprogramm zu entwickeln. 1945 wurde er, nunmehr im Range eines [[Oberst#Russland|Obersts]] der [[Rote Armee|Roten Armee]], mit anderen Ingenieuren und Technikern ins [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|sowjetische Hauptquartier]] nach Berlin beordert. Er bekam den Auftrag, das deutsche Raketenprogramm zu studieren und in Deutschland verbliebene Mitarbeiter des Raketeningenieurs [[Wernher von Braun]] ausfindig zu machen. Von Herbst 1945 an lebte er im thüringischen [[Bleicherode]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Plänen Deutscher Konstruktionen und deutschen Raketenkonstrukteuren kehrte er 1946 in die Sowjetunion zurück. Im Rahmen der [[Aktion Ossawakim]] wurden im Oktober 1946 etwa 300 deutsche Raketenspezialisten in die Sowjetunion verschleppt. Neben anderen arbeiteten in dieser Zeit [[Helmut Gröttrup]], ein Assistent Wernher von Brauns, der [[Aerodynamik]]er [[Werner Albring]] und der Kreiselspezialist [[Kurt Magnus (Ingenieur)|Kurt Magnus]] unter der Leitung Koroljows in [[Koroljow|Kaliningrad]] (in der [[Oblast Moskau]]), damals auch Podlipki genannt, sowie auf der Insel Gorodomlja (heute Siedlung [[Solnetschny (Twer)|Solnetschny]]) im [[Seligersee]] ({{ruS|озеро Селиге́р}}/&amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|osero Seliger}}&amp;#039;&amp;#039;) (früher Oblast Kalinin, jetzt [[Oblast Twer]]) an der Entwicklung der Raketentechnik. Die erste aus dieser Zusammenarbeit resultierende Konstruktion war die [[R-1 (Rakete)|R-1]]-Rakete von 1948, eine Kopie der deutschen [[Aggregat 4|A4]] auf Basis in der Sowjetunion verfügbarer Materialien. Anders als die US-Amerikaner, die deutsche Wissenschaftler mit ihrer [[Operation Overcast]] in die USA brachten und bereits ab 1946 mit der [[Operation Overcast#Operation Paperclip|Operation Paperclip]] (Büroklammer) für die Einbürgerung und den Verbleib der Wissenschaftler in den USA sorgten, schöpfte die Sowjetunion bis 1952 deren Wissen ab und nutzte die Vorschläge des von Gröttrup geleiteten deutschen Kollektivs für einige entscheidende Verbesserungen der Raketentechnik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alfred Schmidt |Titel=German Contributions to Soviet Rocketry: New Light on a Disputed Topic |Sammelwerk=Quest: The History of Spaceflight |Band=31 |Nummer=4 |Datum=2024-11 |Sprache=en |ISSN=1065-7738 |Seiten=11–28 |Online=https://owncloud.birkenwald.de/owncloud/index.php/s/7BS298sCyg35Sja |Format=PDF |KBytes=4330 |Abruf=2024-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Koroljow leitete Entwicklungskollektive für hochleistungsfähige Trägerraketen und Raumflugkörper der Typen [[Wostok (Raumschiff)|Wostok]], [[Woschod (Raumschiff)|Woschod]], [[Elektron (Satellit)|Elektron]], [[Molnija (Satellit)|Molnija-1]] sowie Satelliten der [[Kosmos (Satellit)|Kosmos-Serie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:The Soviet Union 1969 CPA 3731 stamp (Sergei Korolev).jpg|mini|Sergei P. Koroljow auf einer sowjetischen Briefmarke, 1969]]&lt;br /&gt;
Zu den größten Erfolgen Koroljows gehörten die Konstruktion der [[R-7]] – der ersten [[Interkontinentalrakete]] der Welt – und der Start des [[Sputnik 1]] 1957, vor allem aber der erste Weltraumflug eines Menschen, [[Juri Alexejewitsch Gagarin|Juri Gagarin]], am 12. April 1961. Am 11. August 1962 startete Koroljow den ersten Gruppenflug mit [[Wostok 3]] (mit [[Andrijan Grigorjewitsch Nikolajew|Andrijan Nikolajew]]) und [[Wostok 4]] (mit [[Pawel Romanowitsch Popowitsch|Pawel Popowitsch]]). Die beiden Raumschiffe näherten sich einander auf 6,5 km. Dies beruhte auf präzisen Berechnungen schon beim Start und nicht auf einer Steuerung (Manövrierung) der Raumschiffe. Während des Fluges sang Popowitsch auf Koroljows Wunsch das ukrainische Lied „Ich schaue in den Himmel und denke ...“ ({{ukS|Дивлюсь я на небо, та й думку гадаю ...}}, Gedicht von [[Mychajlo Petrenko]]) das erste Lied aus dem Weltraum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=JbsfBjmS-ZQ |titel=Перша пісня, яка пролунала в космосі, була українською! |abruf=2022-04-22 |werk=Youtube |datum=1962-08-12 |sprache=ru |titelerg=Das erste Lied aus dem Weltall (auf Ukrainisch) |format=Video; Dauer 1:15 min }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachruhm ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Памятник С.П. Королёву-2.jpg|mini|Denkmal Koroljows in der nach ihm benannten Stadt Koroljow]]&lt;br /&gt;
Im Dezember 1960 erlitt Koroljow einen Herzinfarkt, dem weitere folgten. Zu seinen Herzrhythmusstörungen kamen innere Blutungen und Darmprobleme hinzu. Am 5. Januar 1966 wurde Sergei Koroljow in ein Moskauer Krankenhaus eingeliefert. Die Ärzte wollten ihm am 14. Januar 1966 in einer Routineoperation schmerzende Hämorrhoiden entfernen, jedoch entdeckten sie währenddessen einen großen Tumor im Dickdarm und versetzten ihn in Vollnarkose. Die aufgrund von Kreislaufschwäche notwendige [[Intubation]] der Luftröhre scheiterte an der skorbutbedingten Kieferanomalie als Spätfolge der Gulag-Haft, was seinen Tod verursachte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/natalja-koroljowa-s-p-koroljow-vater-fuer-die-kosmischen-farmen-gab-es-keinen-fuenfjahresplan-1999029.html |autor=Günter Paul |titel=Ein Raketenkonstrukteur, ohne den die russische Raumfahrt anders ausgesehen hätte: Sergej Pawlowitsch Koroljow in einem Lebensbild, das seine Tochter schrieb |abruf=2020-09-06 |werk=FAZ |datum=2010-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Beisetzung seiner Urne in der [[Nekropole an der Kremlmauer|Kremlmauer]] ehrte ihn die sowjetische Regierung. 1996 wurde die Stadt [[Koroljow|Kaliningrad]] in der Oblast Moskau, in der er ab 1950 das [[Experimental-Konstruktionsbüro]] OKB-1 als Chefkonstrukteur leitete, nach ihm umbenannt. Die Stadt Koroljow (russ. Королёв) beherbergt das heutige Kontrollzentrum der russischen Raumfahrt und den Raumfahrtkonzern [[RKK Energija]] als Nachfolger des OKB-1.&lt;br /&gt;
[[Datei:Korolyov Cross cropped.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Koroljow-Kreuz&amp;#039;&amp;#039; nach dem Abtrennen der Booster, [[Sojus TMA-04M]] ]]&lt;br /&gt;
Mit Koroljows Tod erlitt das sowjetische Raumfahrt- und [[Sowjetisches bemanntes Mondprogramm|Mondprogramm]] einen herben Verlust. Die Arbeit an der [[N1 (Rakete)|N1]]-Mondrakete wurde zwar von seinem Mitarbeiter [[Wassili Pawlowitsch Mischin]] fortgesetzt, aber 1974 nach mehreren Fehlstarts eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Identität des Chefkonstrukteurs blieb zu seinen Lebzeiten ein Staatsgeheimnis in der Sowjetunion. Während in den [[Vereinigte Staaten|USA]] sein Kontrahent [[Wernher von Braun]] sich öffentlichkeitswirksam in Presse und Fernsehen präsentierte, war Koroljow selbst im eigenen Land nicht bekannt. Als sich das Nobelpreiskomitee nach dem erfolgreichen Start von [[Sputnik 1]] bei [[Nikita Sergejewitsch Chruschtschow|Nikita Chruschtschow]] nach dem Namen des Chefkonstrukteurs erkundigte, antwortete dieser, dass es die Arbeit des gesamten sowjetischen Volks gewesen sei und dieses damit die Auszeichnung verdient hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nzz.ch/mein-vater-konnte-seinen-jubel-kaum-verbergen-1.562471 |titel=Nikita Chruschtschews Sohn erinnert sich an den Sputnik-Start |hrsg=Neue Zürcher Zeitung |autor=Sergei Chruschtschew |datum=2007-09-30 |zugriff=2016-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst anlässlich des Staatsbegräbnisses in Moskau wurde dieses Geheimnis gelüftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1969 entdeckte Asteroid [[(1855) Korolev]], der Mondkrater [[Korolev (Mondkrater)|Korolev]] sowie der Marskrater [[Korolev (Marskrater)|Korolev]] sind nach Koroljow benannt. Für seine Verdienste um die Raumfahrt wurde er mit der [[Ziolkowski-Medaille]] ausgezeichnet. Seit 1967 wird von der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Russischen Akademie der Wissenschaften]] (bis 1991 Akademie der Wissenschaften der UdSSR) die Koroljow-Goldmedaille für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Weltraumraketentechnik verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ras.ru/about/awards/awdlist.aspx?awdid=18 |titel=S. P. Koroljow-Goldmedaille |hrsg=Russische Akademie der Wissenschaften |zugriff=2018-04-28 |sprache=ru}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1953 wurde er korrespondierendes und 1958 volles Mitglied der Akademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* „Finden wir eine Kompromisslösung – machen wir es so, wie ich es sage.“&lt;br /&gt;
* „Je einfacher eine Konstruktion ist, desto genialer ist sie. Kompliziert bauen kann jeder.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Gründer |Titel=SOS im All. Pannen, Probleme und Katastrophen der bemannten Raumfahrt |Verlag=Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf |Ort=Berlin |Datum=2000 |ISBN=3-89602-339-X |Seiten=163}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Heute sind wir Zeugen, wie der Traum in Erfüllung geht, der einige hervorragende Menschen, unter ihnen [[Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski|Ziolkowski]], beschäftigte. Er hatte prophezeit, dass die Menschheit nicht ewig auf der Erde bleiben wird. Der Sputnik ist die erste Bestätigung seiner Vorhersagen. Die Erschließung des Alls hat begonnen.“ (in der Nacht vom 5. Oktober 1957 nach dem erfolgreichen Start von &amp;#039;&amp;#039;Sputnik&amp;amp;nbsp;1&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mondwettlauf.terranischer-club-eden.com/html/k02.html |titel=Der Sputnikschock |abruf=2020-09-06 |autor=Joachim Kutzner, Kurt Kobler |datum=2004-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film und Fernsehen ==&lt;br /&gt;
Im sowjetischen Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Bändigung des Feuers]]&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|Укрощение Огня}}) von 1972, der die Frühzeit des sowjetischen Raumfahrtprogramms beschreibt, diente Koroljow als Vorlage für die Rolle des Andrei Baschkirzew.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[British Broadcasting Corporation|BBC]] veröffentlichte 2005 dazu das vierteilige Doku-Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Wettlauf zum Mond]]&amp;#039;&amp;#039; (englischer Originaltitel &amp;#039;&amp;#039;Space Race&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Stargate – Kommando SG-1|Stargate]]&amp;#039;&amp;#039; ist das russische Raumschiff Korolev nach ihm benannt. In der Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert]]&amp;#039;&amp;#039; existiert eine Korolev-Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierteilige [[Der Spiegel|Spiegel]]-TV-Serie &amp;#039;&amp;#039;Die Eroberung des Himmels – Der Kalte Krieg um die Vorherrschaft im All&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht als Spiegel-DVD Nr. 8 als kostenlose Beigabe zur Ausgabe 39/2007.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Simone Schlindwein |werk=[[Spiegel Online]] |url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,505401,00.html |titel=Der geheimnisvolle „Sputnik“-Vater |datum=2007-09-26 |zugriff=2016-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der russische Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit der Ersten|Die Zeit der Ersten (Spacewalker)]]&amp;#039;&amp;#039; von 2017 erzählt die Geschichte der Kosmonauten [[Pawel Beljajew|Beljajew]] und [[Alexeij Leonow|Leonow]] und ihres Weltraumfluges mit der Woschod 2. Hier übernahm der russische Darsteller [[Wladimir Adolfowitsch Iljin|Wladimir Iljin]] die Rolle des Koroljow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endre Hules spielt Koroljow in der 2. Staffel (Episode 7) der Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[For All Mankind]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Entwickler der Serie, [[Ronald D. Moore]], gab an, dass Koroljows Operation im Jahre 1966 der Punkt ist, ab dem die alternative Zeitlinie abweicht. In der Serie hat er die Operation überlebt, was dazu führt, dass die Sowjets zuerst auf dem Mond landen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften  ==&lt;br /&gt;
* 1934: &amp;#039;&amp;#039;Der Raketenflug in die Stratosphäre&amp;#039;&amp;#039; (russ. &amp;#039;&amp;#039;Ракетный полет в стратосфере&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1957: &amp;#039;&amp;#039;Die praktische Bedeutung der Vorschläge Konstantin Ziolkowskis auf dem Gebiet der Raketen&amp;#039;&amp;#039; (russ. Titel unbekannt)&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KorolevOriginalCoverStamp1987.jpg|mini|Sowjetischer Ersttagsbrief zum 80. Geburtstag Koroljows, 1987]]&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Alexander Romanow |Titel=Sergej Koroljow, Chefkonstrukteur der Raumschiffe. Dokumentarische Erzählung |Verlag=APN |Ort=Moskau |Datum=1976 |Umfang=136 |Originaltitel=Александр Романов, Королев |Originalsprache=ru |VerlagEA=Молодая гвардия}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=James Harford&lt;br /&gt;
   |Titel=Korolev: How One Man Masterminded the Soviet Drive to Beat America to the Moon&lt;br /&gt;
   |Verlag=John Wiley &amp;amp; Sons&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-471-14853-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Natalja Koroljowa&lt;br /&gt;
   |Titel=S.P. Koroljow – Vater&lt;br /&gt;
   |Verlag=Elbe-Dnjepr-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Klitschen&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-940541-19-2&lt;br /&gt;
   |Übersetzer=Rudi Meier}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Leonid Vladimirov&lt;br /&gt;
   |Titel=The Russian Space Bluff&lt;br /&gt;
   |Verlag=The Dial Press&lt;br /&gt;
   |Datum=1971&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-85468-023-3&lt;br /&gt;
   |Übersetzer=David Floyd}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Vassily P. Mishin&lt;br /&gt;
   |Titel=Why Didn’t We Fly to the Moon?&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=JPRS Report, Science &amp;amp; Technology, USSR: Space&lt;br /&gt;
   |Verlag=Foreign Broadcast Information Service&lt;br /&gt;
   |Datum=1991&lt;br /&gt;
   |Seiten=10}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Andy Duncan&lt;br /&gt;
   |Titel=The Chief Designer&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Asimov’s Science Fiction&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dell Magazines&lt;br /&gt;
   |Datum=2001-06&lt;br /&gt;
   |Seiten=94–129}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Alfred Schmidt |Titel=Gröttrup und das Universum der erfinderischen Zwerge |Verlag=stroux-edition |Ort=München |Datum=2022 |ISBN=978-3-948065-29-4 |Kommentar=Die Romanbiografie umfasst die Zusammenarbeit [[Helmut Gröttrup]]s mit [[Wernher von Braun]] (1939–1945) und Sergei Pawlowitsch Koroljow (1945–1953) sowie ihre schuldhafte Verstrickung in die Entwicklung von Raketenwaffen |Umfang=354}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sergei Korolyov|Sergei Pawlowitsch Koroljow}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118565540}}&lt;br /&gt;
* Weltraumfahrt der UdSSR: [http://space.huerz.ch/htm/koroljow.htm Biografie]&lt;br /&gt;
* [http://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-50818.ln-ru Королев Сергей Павлович] Eintrag bei der Russischen Akademie der Wissenschaften (russisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.urbin.de/konstrukteure/koroljow.htm|wayback=20050217040411|text=Kurzbiographie}}&lt;br /&gt;
* Kalenderblatt „Das Einfache als Erfolgsrezept – Raketenkonstrukteur Sergej Koroljow“, Deutschlandfunk, 12. Januar 2007 ([http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2007/01/12/dlf_200701120905.mp3 mp3-Datei], [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kalenderblatt/582070/ Text])&lt;br /&gt;
* [http://vystavki.rgantd.ru/korolev/index.htm Internet-Fotoausstellung über das Leben von Sergei Koroljow] (russisch)&lt;br /&gt;
* Gerd Kaiser: [http://das-blaettchen.de/2011/05/wir-werden-die-ersten-sein-4781.html &amp;#039;&amp;#039;Wir werden die ersten sein!&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Blättchen]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Jg., Nr. 10 vom 16. Mai 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118565540|LCCN=n/81/37063|VIAF=8179583}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koroljow, Sergei Pawlowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrtpionier (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrtingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrtfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wostok-Programm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrt (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (MIPT)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Großen Terrors (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Zweiten Weltkrieg (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninordens]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Ordens des Roten Sterns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Medaille „Für Verdienste im Kampf“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Medaille „Sieg über Deutschland“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPdSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sergei Pawlowitsch Koroljow| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segelflieger (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koroljow, Sergei Pawlowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Королёв, Сергей Павлович (russisch); Korolëv, Sergej Pavlovič; Koroljiw, Serhij Pawlowitsch (ukrainisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Raketenkonstrukteur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Januar 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schytomyr]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Windharp</name></author>
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