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	<title>Senegal (Fluss) - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Senegal_(Fluss)&amp;diff=3510&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brühl: /* Geographie */ Oued Garfa</title>
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		<updated>2025-08-19T11:46:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Oued_Garfa&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Oued Garfa (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Oued Garfa&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME = Senegal&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME = &lt;br /&gt;
| SORTNAME = &lt;br /&gt;
| LAGE = Westafrika&amp;lt;br /&amp;gt;{{MLI}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{MRT}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{SEN}}&lt;br /&gt;
| GKZ = &lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM = Senegal (Fluss)/Senegal&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG = &lt;br /&gt;
| FLUSSGEBIETSEINHEIT = &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX = &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET = 337000&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET = &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX = &lt;br /&gt;
| LÄNGE = 1086&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE = &lt;br /&gt;
| PEGEL1 = Dagana/207/268000/4/Min. Monat Ø/18/647/2060/3260/Max. Monat Ø&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE = 1903–1974&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1 = &amp;lt;ref name=&amp;quot;GRDC&amp;quot;&amp;gt;[http://www.grdc.sr.unh.edu/html/Polygons/P1812100.html GRDC - Der Senegal in Dagana]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE = Zusammenfluss&lt;br /&gt;
| QUELLE = des [[Bafing]] und des [[Bakoyé]] bei der Stadt [[Bafoulabé]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX = &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE = 92&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE = &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX = &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE = &lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG = &lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG-REIHE = &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLSCHÜTTUNG = &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD = 13/48/43/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD = 10/49/40/W&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION = ML-1&lt;br /&gt;
| QUELLE_AUFLÖSUNG = 1000&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-MÜNDUNG = &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG = [[Atlantischer Ozean]] bei [[Saint-Louis (Senegal)|Saint-Louis]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX = &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE = 0&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG = &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX = &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE = &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD = 15/57/50/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD = 16/30/40/W&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION = SN-SL/MR-06&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE = [[Falémé]], [[Ferlo (Fluss)|Ferlo]]&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE = [[Kolimbiné (Fluss)|Colombiné]], [[Karakoro (Fluss)|Karakoro]], [[Oued Garfa]], [[Gorgol (Fluss)|Gorgol]]&lt;br /&gt;
| SEEN = &lt;br /&gt;
| STAUSEEN = &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_AUFLÖSUNG = 1000&lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET = 3.500.000&amp;lt;ref&amp;gt;[https://reliefweb.int/report/nigeria/governance-basin-level-senegal-and-niger-rivers-monthly-water-map-n-3 Governance at the Basin Level: Senegal and Niger Rivers Monthly Water Map n°3 (2016)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE = &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE = [[Saint-Louis (Senegal)|Saint-Louis]]&lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE = [[Rosso (Mauretanien)|Rosso]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDEN = &lt;br /&gt;
| SCHIFFBAR = &lt;br /&gt;
| KARTE = &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
| MAPFRAME-ID = Q3569&lt;br /&gt;
| BILD = Fluss Senegal.jpg&lt;br /&gt;
| BILD-BREITE = &lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Der Senegal nahe der Mündung bei Saint Louis&lt;br /&gt;
| BILD1 = Sénégal drainage basin map-fr.svg&lt;br /&gt;
| BILD1-BREITE = &lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG = Einzugsgebiet des Senegal&lt;br /&gt;
| NACHWEISE = &lt;br /&gt;
| NOAUTOKAT = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Senegal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 1086&amp;amp;nbsp;Kilometer langer [[Strom (Gewässer)|Strom]] in [[Westafrika]]. Er wird bereits bei [[Plinius der Ältere|Plinius dem Älteren]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bambotus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus dem Phönizisch-Hebräischen „behemoth“ als Flusspferd-Fluss zu übersetzen) und bei [[Claudius Ptolemäus]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nias&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Das Wort [[Zenaga]] für den Namen einer Sprache und einer Volksgruppe, die im südwestlichen Mauretanien zwischen der Atlantikküste und dem unteren Senegal beheimatet ist, kommt etymologisch als Herkunft für den Namen &amp;#039;&amp;#039;Senegal&amp;#039;&amp;#039; in Frage. Der [[Liste der Flüsse in Senegal|Fluss ist für das Land Senegal]] das bedeutendste und namengebende Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Fluss entsteht durch den Zusammenfluss von [[Bafing]] und [[Bakoyé]] nahe der Stadt [[Bafoulabé]] im Südwesten [[Mali]]s. Auf seinem Lauf nach Nordwesten erreicht er die regenarme [[Sahelzone]] und empfängt hier von links und Süden seinen letzten wichtigen Zufluss, den [[Falémé]]. Von dessen Einmündung an bildet der Senegal die Grenze zwischen den Ländern [[Senegal]] und [[Mauretanien]] und mündet bei [[Saint-Louis (Senegal)|Saint-Louis]] in den [[Atlantischer Ozean|Atlantik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Bafing ist der Senegal 1430&amp;amp;nbsp;Kilometer lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mündungsgebiet, einem wichtigen Ort zur Überwinterung für europäische [[Weißstorch|Weißstörche]], befindet sich der Nationalpark [[Nationalpark Langue de Barbarie|Parc National de Langue de Barbarie]]. Das dortige fruchtbare Schwemmland wird zum Anbau von Zuckerrohr, Mais, Hirse und Reis genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebenflüsse und Seitenarme ===&lt;br /&gt;
Bei [[Kayes]] mündet von rechts der [[Kolimbiné (Fluss)|Kolimbiné]], gefolgt oberhalb von [[Bakel (Senegal)|Bakel]] vom [[Karakoro (Fluss)|Karakoro]], dem Grenzfluss zwischen Mali und Mauretanien. Bei Bakel selbst mündet von links der [[Falémé]], der Grenzfluss zwischen Mali und Senegal. In Mauretanien gibt es noch zwei nennenswerte Zuflüsse, den [[Oued Garfa]] bei [[Maghama]] und bei [[Kaédi]] den [[Gorgol (Fluss)|Gorgol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem senegalesischen linken Ufer erstreckt sich eine zehn bis 20 Kilometer breite Schwemmlandebene, die von unwegsamen Feuchtgebieten und Wasserläufen durchzogen ist. Der Senegal-Strom hat hier nacheinander mehrere [[Seitenarm (Fluss)|Seitenarme]] ausgebildet: zunächst den [[Dioulol]], gefolgt von [[Diamel]] und [[Doué (Senegal)|Doué]]. Vom Doué zweigt bei dem Ort &amp;#039;&amp;#039;Mbantou&amp;#039;&amp;#039; der für die örtliche Landwirtschaft bedeutsame Seitenarm [[Ngalanka (Senegal)|Ngalanka]] ab, der nach [[Orographie|orographischen]] 64 Kilometern nahe der Stadt &amp;#039;&amp;#039;Fanaye Diery&amp;#039;&amp;#039; in den Senegal mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Richard Toll]] mündet von Süden ein wichtiges Seitental, das den [[Ferlo (Fluss)|Ferlo]] über den [[Guiers-See|Lac de Guiers]] mit dem Senegal verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inseln ===&lt;br /&gt;
Eine Insel von namhafter Größe hat sich in der Schwemmlandebene zwischen dem Hauptstrom und dem Nebenarm &amp;#039;&amp;#039;Doué&amp;#039;&amp;#039; gebildet, die Insel [[Morfil]]. In dem sogenannten Delta des Senegal-Unterlaufs, oberhalb und unterhalb des [[Diama-Damm]]s, ist die Insel [[Biffeche]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Flussinsel von besonderer historischer Bedeutung ist in Mündungsnähe die [[Île de Saint-Louis]]. Sie trägt den historischen Stadtkern von Saint-Louis und ist Ausgangspunkt für den Aufbau des französischen Kolonialreichs von [[Französisch-Westafrika]] gewesen. Sie wurde zum [[UNESCO-Welterbe]] erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mündung ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Djoudj199.jpg|mini|links|Hochwassersituation am 4. November 1999]]&lt;br /&gt;
Während der Unterlauf des Senegal beliebig durch Schwemmlandebenen mäandrieren kann, stellt sich ihm an der Atlantikküste eine durch Wind und Wellen erzeugte Kette von [[Küstendüne]]n entgegen, die ihn an der Vereinigung mit dem Meer hindert und ihn schon einen Kilometer nördlich der [[Île Saint-Louis (Senegal)|Île Saint-Louis]] zwingt, der dem Meer abgewandten Seite der Dünen nach Süden zu folgen,{{Coordinate|NS=16/03/33.2/N|EW=16/30/17.9/W|type=waterbody|region=SN|text=ICON2|name=Beginn der Dünenbarriere}} bis das Süßwasser endlich die Kraft findet, über Sandbänke hinweg sich in das Meer zu ergießen.{{Coordinate|NS=15/44/43.1/N|EW=16/33/17.0/W|type=waterbody|region=SN|text=ICON2|name=Senegalmündung bis 2003}} Diese Mündung hatte sich durch stetige Anlandung an die Dünenkette immer weiter nach Süden verschoben und zuletzt eine rund 34 Kilometer lange Landzunge gebildet, die südlich der Stadt Saint-Louis als Vogelparadies [[Nationalpark Langue de Barbarie|Langue de Barbarie zum Nationalpark]] erklärt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langue de Barbarie breach animation.gif|mini|Zustand der Senegalmündung 2001 - 2006 - 2007 - 2011 - 2013 als Animation]]&lt;br /&gt;
Die Barrierewirkung und die Länge der Küstendünen lässt sich sehr gut anhand eines während einer Hochwassersituation am 4. November 1999 aufgenommenen Satellitenfotos erkennen, das zeigt, wie die ganze Stadt Saint-Louis von Wassermassen eingeschlossen ist. Als im Oktober 2003 ein ähnlich bedrohliches Hochwasser die Stadt gefährdete, veranlassten lokale Behörden am 3. Oktober, etwa 6 Kilometer südlich der &amp;#039;&amp;#039;Île Saint-Louis&amp;#039;&amp;#039; und 25 Kilometer vor der Mündung einen 4 Meter breiten [[Durchstich (Wasserbau)|Durchstich]] durch die etwa 300 Meter breite Landzunge zu graben.{{Coordinate|NS=15/57/51.2/N|EW=16/30/49.9/W|type=waterbody|region=SN|text=ICON2|name=Position des Durchstichs}} Tatsächlich hatte diese Maßnahme die Wirkung eines [[Deichbruch]]s, der sich schnell unkontrollierbar ausweitete. Nach drei Tagen war er schon 200 Meter breit, ein halbes Jahr später hatte die Öffnung eine Breite von 800 Meter und wurde zur neuen Flussmündung, während die alte verlandete und das frühere Flussbett zu einer [[Lagune]] wurde. Nebenbei bemerkt scheint der Durchstich durch die Landzunge etwa an der Stelle geschehen zu sein, wo diese auch nach einer Seekarte von 1747 endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:AMH-7895-KB Map of the mouth of the Senegal river.jpg|mini|Seekarte der Senegalmündung 1747]]&lt;br /&gt;
Strömung, Wind und Wellen entwickelten seitdem eine eigene Dynamik. Bisher geschützt gelegene Fischerdörfer waren nun dem offenen Meer ausgesetzt und wurden von diesem verschlungen, nicht zuletzt weil der Meeresspiegel steigt und sich die Lücke in den Küstendünen auf 5 Kilometer ausweitete, bei gleichzeitiger Versandung der Lagune im Süden. Auch zeigte sich, dass die Flussmündung aufs Neue die Tendenz hat, nach Süden zu wandern. Die Landzunge zwischen Meer und Fluss hatte nachweislich von Satellitenfotos seit 2003 wieder rund 5000 Meter an Länge gewonnen.{{Coordinate|NS=15/55/15.4/N|EW=16/30/49.2/W|type=waterbody|region=SN|text=ICON2|name=Position der Landspitze nach Google Maps, abgerufen am 24. Februar 2020}} Für den Nationalpark und seine Vogelwelt bedeuten diese Veränderungen, abgesehen davon, dass große Teile vom Meer verschlungen worden waren, eine völlige Umgestaltung der Lebensbedingungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.planete-senegal.com/senegal/langue_de_barbarie_parc_national.php |wayback=20080603015509 |text=&amp;#039;&amp;#039;La langue de Barbarie.&amp;#039;&amp;#039;}} bei Planete-Senegal&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[The Guardian]], 28. Januar 2020: [https://www.theguardian.com/environment/2020/jan/28/how-the-venice-of-africa-is-losing-its-battle-against-the-rising-ocean How the &amp;#039;Venice of Africa&amp;#039; is losing its battle against the rising ocean]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hydrometrie ==&lt;br /&gt;
Der Senegal ist ein so genannter [[Fremdlingsfluss]]. Das bedeutet, er entspringt in feuchtem, und durchfließt trockenes Gebiet. Daher nimmt sein Abfluss zur Mündung hin ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sowohl im Jahresverlauf als auch jährlich stark schwankende Durchflussmenge des Senegal wurde über 71&amp;amp;nbsp;Jahre zwischen 1903 und 1974 in [[Dagana (Senegal)|Dagana]] etwa 207&amp;amp;nbsp;Kilometer vor der Mündung in m³/s gemessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRDC&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Chart&lt;br /&gt;
| Definition = Monthly stream discharges.chart&lt;br /&gt;
| Daten = GRDC-1812100 monthly discharge.tab&lt;br /&gt;
| Breite = 400px&lt;br /&gt;
| Rahmen = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der starken [[Hydrometrie|hydrometrischen]] Schwankungen und der Bedeutung des Flusses für die Bevölkerung der Anrainerstaaten haben diese sich in der [[Organisation pour la mise en valeur du fleuve Sénégal]] (OMVS) (zu deutsch etwa: Organisation zur Entwicklung des Senegal-Flusses) zusammengeschlossen. Ziel ist die Verbesserung der Verfügbarkeit von Wasser entlang des Flusses durch [[wasserbau]]liche Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Republik Senegal befasst sich die &amp;#039;&amp;#039;Direction de la Gestion et de la Planification des Ressources en eau&amp;#039;&amp;#039; des &amp;#039;&amp;#039;Ministère de l’Hydraulique et de l’Assainissement&amp;#039;&amp;#039; mit dem Management und der Planung der Wasserressourcen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://unece.org/fileadmin/DAM/env/documents/2018/WAT/05May_28-30_IWRM_WGMA/Presentations/Item_4_Ndour_Pr%C3%A9sentation_DGPRE_SUIVI_FS_Version_final.pdf Direction de la Gestion et de la Planification des Ressources en eau: Suivi du Bassin du fleuve Senegal] PDF-Datei 3,36 MB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzugsgebiet ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sénégal drainage basin map-fr.svg|mini|Einzugsgebiet des Senegal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koppen-Geiger Senegal Basin.png|rechts|mini|Die Klimabedingungen im Einzugsgebiet des Senegal]]&lt;br /&gt;
Das Einzugsgebiet des Senegal erstreckt sich über vier Länder: Senegal, Mauretanien, Mali und [[Guinea]]. Die Angaben über die Größe sind sehr unterschiedlich. Sie reichen von 289.000&amp;amp;nbsp;km² bis 483.000&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/SC/pdf/wwap_Senegal%20river%20Basin_case%20studies1_EN.pdf Senegal River Basin (Guinea, Mali, Mauritania, Senegal)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=FAO&amp;gt;[http://www.fao.org/3/w4347e/w4347e0h.htm FAO – The Senegal River basin]&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings sind die größten Unterschiede in den Angaben dem Teil in Mauretanien geschuldet, in dem sich nur geringe Niederschläge ereignen. Dadurch, dass der Norden in der Sahel-Zone und in Wüstenklima liegt, bezieht der Senegal den überwiegenden Teil seines Abflusses aus dem Süden. Vor allem über seinen Quellfluss [[Bafing]] erhält er aus dem Bergland von [[Fouta Djallon]] viel Wasser. Das Einzugsgebiet teilt sich wie folgt auf (ausgehend von 483.000&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref name=FAO/&amp;gt;):&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Staat || Einzugsgebiet der Landesfläche in [km²] || Prozent der Fläche des Einzugsgebiets || Prozent der Landesfläche || Niederschlag in [mm/a]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Guinea || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 29.475 || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 6,1 || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 12,0 || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 1475&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mali || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 139.098 || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 28,8 || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 11,2 || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 855&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mauretanien || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 242.742 || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 50,2 || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 23,7 || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 270&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Senegal || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 71.866 || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 14,9 || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 36,5 || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 520&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;sortbottom&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align: left&amp;quot; | Gesamt || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 483.181 || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 100,0 || || style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; | 550&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staustufen ==&lt;br /&gt;
Der ab 1981 errichtete [[Diama-Damm]] verbindet den gleichnamigen senegalesischen Ort mit dem Dorf Keur Massène in Mauretanien. Er liegt in der fruchtbaren &amp;#039;&amp;#039;Chemama&amp;#039;&amp;#039;-Überschwemmungsebene auf halbem Weg zwischen Saint-Louis und dem mauretanischen Flusshafen [[Rosso (Mauretanien)|Rosso]]. Vor dem Bau drang Meerwasser bis zu 150&amp;amp;nbsp;Kilometer weit flussaufwärts. Nach der Fertigstellung des Dammes wurde dies verhindert, und somit eine Veränderung des [[Biotop|Flussbiotops]] vorgenommen. Der aufgestaute See wird als [[Reservoir|Trinkwasserreservoir]] genutzt, aus dem auch die senegalesische Hauptstadt [[Dakar]] versorgt wird. Die nun ausbleibenden Überflutungen mit Salzwasser führen zu einer stetigen Verbesserung der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche am Senegalufer. Jahrzehntelang war die versalzte, ausgelaugte Erde zur Nutzung als Ackerland unbrauchbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücken und Fähren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pont Faidherbe Saint Louis.jpg|mini|Der Pont Faidherbe in Saint Louis]]&lt;br /&gt;
Den Strom queren einige wichtige Verkehrswege in Form von [[Brücke]]n und [[Fähre]]n. In Saint Louis, kurz vor der Einmündung in den Atlantischen Ozean befindet sich innerstädtisch der [[Pont Faidherbe]], eine stählerne [[Fachwerkbrücke]]. Über den [[Diama-Damm]] flussaufwärts ist auf mauretanischer Seite eine nicht asphaltierte Straße angebunden. Bedeutendste Querung zwischen den Staaten Mauretanien und Senegal und im Verlauf von [[Liste der Fernstraßen in Senegal|Nationalstraßen]] ist die [[Fähre Rosso]] im gleichnamigen Ort. Die flussaufwärts nächstgelegene Brücke befindet sich hunderte Kilometer weiter in Mali: die [[Brücke Kayes]], die an Stelle einer [[Furt]] errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Saint-Louis-du-Sénégal.JPG|Seitenarm nahe der Mündung in [[Saint-Louis (Senegal)|Saint-Louis]] im Senegal&lt;br /&gt;
Datei:Kaedi,SenegalRiver1.jpg|Flusshafen in [[Kaédi]] in Mauretanien. Die dunklen Säcke rechts enthalten brasilianischen Rohrzucker, der in den Senegal transportiert wird, die weißen Säcke mit senegalesischem Mais werden eingeführt.&lt;br /&gt;
Datei:Kayes.jpg|Straßenbrücke am Oberlauf bei [[Kayes]] im Südwesten Malis&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der längsten Flüsse der Erde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Senegal River|Senegal-Fluss}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Senegal}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.whycos.org/IMG/pdf/Senegal_HYCOS_september_2007.pdf | wayback=20131228165424| text=SENEGAL-HYCOS: Renforcement des capacités nationales et régionales d’observation, transmission et traitement de données pour contribuer au développement durable du bassin du Fleuve Sénégal}} PDF-Datei 1,23 MB&lt;br /&gt;
* [http://www.univie.ac.at/pph/CDROM/HYDRO/ProjektSenegal1.PDF &amp;#039;&amp;#039;Invasion von Wasser- und Sumpfpflanzen am Senegal-Fluss.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 71&amp;amp;nbsp;kB) Institut für Ökologie und Naturschutz.&lt;br /&gt;
* Olivier Hamerlynck, Stephanie Dutail: [http://data.iucn.org/dbtw-wpd/edocs/WTL-029.pdf &amp;#039;&amp;#039;The Rehabilitation of the Delta of the Senegal River in Mauritania. Fielding the ecosystem approach.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 1,5&amp;amp;nbsp;MB) International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN), Gland (Schweiz) und Cambridge 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4054530-1|VIAF=936144783132976607469}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenzfluss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senegal (Fluss)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in der Region Kayes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in der Region Tambacounda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in der Region Matam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brakna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gorgol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guidimaka]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trarza]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brühl</name></author>
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