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	<title>Selbstregulation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-06T06:10:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Selbstregulation&amp;diff=3149&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grim: Änderung 228878347 von Schutz67 rückgängig gemacht; (Kein geeigneter wissenschaftlicher Beleg. Bitte Sekundärliteratur verwenden.)</title>
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		<updated>2022-12-15T10:56:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Diff/228878347&quot; title=&quot;Spezial:Diff/228878347&quot;&gt;228878347&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/Schutz67&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Schutz67&quot;&gt;Schutz67&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; (Kein geeigneter wissenschaftlicher Beleg. Bitte Sekundärliteratur verwenden.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{dieser Artikel|beschreibt, wie der Begriff der Selbstregulation in der Pädagogik und Biologie verwendet wird. Für andere Begriffsbedeutungen siehe unter [[Selbstregulierung]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selbstregulation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet allgemein Prozesse, bei welchen ein System seine Funktion selbst anpasst. Dies kann geschehen, um eine Funktion aufrechtzuerhalten oder das System an neue Bedingungen anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur &amp;#039;&amp;#039;Steuerung&amp;#039;&amp;#039; beschreibt der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Regulierung&amp;#039;&amp;#039; lernfähige [[System]]e, die sich durch [[Rückkopplung]] (Feedback) an veränderte Rahmenbedingungen anpassen und trotz sogenannter &amp;#039;&amp;#039;Störungen&amp;#039;&amp;#039; (Soll-Ist-Abweichungen) ihr (selbst gesetztes) Ziel erreichen können.&amp;lt;ref&amp;gt;Synopse verschiedener Artikel aus: Rick H. Hoyle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of Personality and Self-Regulation.&amp;#039;&amp;#039; Wiley-Blackwell, 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Nach der Vorstellung einiger Vertreter der liberalen Wirtschaftstheorie reguliert sich die Wirtschaft über die Marktkräfte zum allgemeinen Nutzen selbst, wobei die Freiheit von Konsumenten und Produzenten notwendige Bedingungen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Mussel, Jürgen Pätzold |Titel=Grundfragen der Wirtschaftspolitik |Verlag=Vahlen |Datum=2013-02-01 |ISBN=978-3-8006-4374-5 |Online=https://books.google.com.ph/books?id=jDvFUDYSlKUC&amp;amp;pg=PT17&amp;amp;dq=selbstregulierung+marktwirtschaft&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi3ucjK_tnmAhUkGKYKHV8QDMYQ6AEIYjAG#v=onepage&amp;amp;q=selbstregulierung%20marktwirtschaft&amp;amp;f=false |Abruf=2019-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für diese Regulierungsfähigkeit wurde manchmal der verallgemeinerte Begriff der &amp;#039;&amp;#039;unsichtbaren Hand&amp;#039;&amp;#039; verwendet und fälschlicherweise [[Adam Smith]] als Urheber bezeichnet. Entgegen dieser Annahme wurde das Verständnis des Marktes als Generalkoordinator erst durch [[Paul Samuelson]] 1948 bekannt gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Schulmeister: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zur Prosperität&amp;#039;&amp;#039;, Ecowin, München 2018. S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie und Medizin ==&lt;br /&gt;
Der Grundgedanke der Selbstregulation stammt aus der [[Biologie]] &amp;lt;!-- Nachweis fehlt --&amp;gt;und gilt als ein grundlegendes Funktionsprinzip lebender [[Organismus|Organismen]]. Sie findet beispielsweise in der [[Physiologie]] des menschlichen und des tierischen Körpers fortlaufend statt, meist bei Veränderung statischer Zustände und von uns unbemerkt. Beispiele sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anstieg von [[Blutdruck]] und [[Herzfrequenz]] beim Wechsel von liegender in stehende Position&lt;br /&gt;
* Vermehrte [[Atmung]] bei körperlicher Anstrengung, um dem Körper mehr Sauerstoff zuzuführen&lt;br /&gt;
* Bei [[Hypoglykämie]] (Unterzuckerung) setzt der Körper drastische Selbstregulationsmechanismen in Kraft (z.&amp;amp;nbsp;B. Ausschüttung von [[Adrenalin]], mit der Folge von Zittern und starkem Schwitzen), um die [[Glukose]]&amp;amp;shy;konzentration aufrechtzuerhalten und einen drohenden hypoglykämischen [[Schock (Medizin)|Schock]] zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft spricht man in der Medizin auch von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autoregulation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Diese betrifft meist lokalere Feedbackmechanismen. Insbesondere die [[Durchblutung]] von Organen ist oft stark von selbstregulierenden Prozessen abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychologie ==&lt;br /&gt;
Gemeinsamer Nenner von Modellen der Selbstregulation in der Psychologie ist, dass Menschen in der Lage sind, eigenes Verhalten im Hinblick auf selbst gesetzte Ziele zu steuern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://portal.hogrefe.com/dorsch/selbstregulation-1/ Selbstregulation] in DORSCH Lexikon der Psychologie&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;siehe Hauptartikel:&amp;#039;&amp;#039; [[Selbstregulation (Psychologie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pädagogik ==&lt;br /&gt;
Selbstregulation ist ein Begriff, der in der Pädagogik der 1970er Jahre eine zentrale Rolle spielte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Bott (Fernsehjournalist)|Gerhard Bott]]: Erziehung zum Ungehorsam (Film, 1969), Terror aus dem Kinderladen (Film, 1972).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alexander Sutherland Neill]]: &amp;#039;&amp;#039;Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung.&amp;#039;&amp;#039; (= rororo 6707). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1992, ISBN 3-499-16707-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Konzept beinhaltete, dass Kinder sich ohne bedeutende Einwirkungen durch Erziehende zu gesellschaftsfähigen Individuen entwickeln. Erziehende sind nur noch zuständig, wenn es um den Schutz des Kindes geht. Autorität dagegen, die die Erziehung in die Hand nimmt, ist nicht mehr von Bedeutung oder unerwünscht, da sich Kinder frei und selbständig zum Individuum entwickeln bzw. selbst herausfinden, wie sie sich in der Welt zurechtfinden. Auch soziale Regeln werden in Gruppenprozessen und ohne Einwirkung des Erziehenden formuliert. Der Erziehende sollte oder darf nicht mehr als derjenige auftreten, der Erziehungsprozesse steuert und die Ziele vorgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für diese Form der Erziehung waren manche „[[Kinderladen|Kinderläden]]“. Kinderläden waren Einrichtungen, in denen Kinder manchmal schon vom Säuglingsalter ab und bis nach der Einschulung betreut wurden. Sie waren häufig von Eltern organisiert, die die Erziehungskonzepte zusammen mit den angestellten Erziehern entwickelten und auch regelmäßig mitarbeiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gegenkopplung]]&lt;br /&gt;
* [[Mitkopplung]]&lt;br /&gt;
* [[Homöostase]]&lt;br /&gt;
* [[Selbstreguliertes Lernen]]&lt;br /&gt;
* [[Selbstmanagement]]&lt;br /&gt;
* [[Superkompensation]]&lt;br /&gt;
* [[Synergetik]]&lt;br /&gt;
* [[Umsetzungskompetenz]]&lt;br /&gt;
* [[Unsichtbare Hand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Roy F. Baumeister, Kathleen D. Vohs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of self-regulation, research, theory and applications.&amp;#039;&amp;#039; Guilford Publications, New York 2004, ISBN 1-57230-991-1.&lt;br /&gt;
* Joseph P. Forgas u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Psychology of Self-Regulation.&amp;#039;&amp;#039; Psychology Press, New York 2009, ISBN 978-1-84872-842-4.&lt;br /&gt;
* Rick H. Hoyle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of Personality and Self-Regulation.&amp;#039;&amp;#039; Blackwell Publishing, Malden, Mass. 2010, ISBN 978-1-4051-7712-2.&lt;br /&gt;
* [[Jörg Martin (Autor)|Jörg Martin]], Jörg Hardy, Stephan Cartier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Welt im Fluss. Fallstudien zum Modell der Homöostase.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-515-08980-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biomedizinische Kybernetik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theoretische Ökologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grim</name></author>
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