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	<title>Segelflugzeug - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-15T13:51:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Segelflugzeug&amp;diff=14300&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marcel.Schommer: /* Siehe auch */</title>
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		<updated>2025-09-16T15:31:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Warten auf Start.JPG|mini|Verschiedene Segelflugzeuge in Warteposition am Ende einer Startbahn]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Segelflugzeug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein für den [[Segelflug]] konstruiertes [[Luftfahrzeug]]. Das motorlose Fliegen bedeutet abwechselnd Steigen im [[Aufwind]] und Gleiten mit geringem Höhenverlust. In Deutschland werden Segelflugzeuge luftrechtlich als eigene [[Luftfahrzeugklasse]] eingestuft und dürfen bis zu 850&amp;amp;nbsp;kg wiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Segelflugzeug ist in Deutschland die Luftfahrzeugklasse mit den meisten Registrierungen (6997, Stand 2023). Danach folgen einmotorige Flugzeuge unter 2&amp;amp;nbsp;t (6773) und [[Motorsegler]] (4066).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lba.de/SharedDocs/Downloads/DE/SBl/SBl3/Statistiken/Technik/Verkehrszulassung.html?nn=2092166 |titel=Bestand an Luftfahrzeugen in der Bundesrepublik Deutschland |werk=lba.de |hrsg=Luftfahrt-Bundesamt |datum=2024-02-02 |abruf=2024-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Beim Steigen im Aufwind gewinnt das Segelflugzeug [[potentielle Energie]], die beim anschließenden [[Gleitflug]] in Vorwärtsgeschwindigkeit ([[kinetische Energie]]) umgewandelt wird. Wenn man nur die Gleitphase betrachtet, kann im Prinzip jedes Flugzeug als Segelflugzeug verwendet werden. Beispielsweise legte im August 2001 ein [[Airbus A330]] mit der [[Flugnummer]] [[Air-Transat-Flug 236|TS&amp;amp;nbsp;236]] eine Strecke von 120&amp;amp;nbsp;km im Gleitflug zurück; weitere  Beispiele sind die Notwasserung eines [[US-Airways-Flug 1549|Airbus auf dem Hudson River]] oder der [[Air-Canada-Flug 143|Gimli Glider]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Motorflugzeugen beschränkt sich der Segelflug in der Regel auf einen stabilen Gleitflug. Ausnahmen sind Motorsegler, die durch ihre spezielle Konstruktion auch die Möglichkeit reinen Segelflugs nutzen können. Auch die [[Raumfähre]] [[Space Shuttle]] landete als [[Gleitflugzeug]]. Das private Raumschiff [[SpaceShipOne]] war sogar offiziell als „nicht eigenstartfähiges Segelflugzeug mit Hilfsantrieb“ zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im engeren Sinne bezeichnet man nur solche Flugzeuge als Segelflugzeuge, die imstande sind, in den normalerweise in der Atmosphäre vorkommenden [[Aufwind#Thermischer Aufwind|Aufwinden]] Höhe zu gewinnen. Dazu muss einerseits die minimale Sinkgeschwindigkeit kleiner sein als die Geschwindigkeit der aufsteigenden Luftmassen; andererseits muss der minimale Kreisflugdurchmesser kleiner als der Durchmesser des Aufwinds sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Reichmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Streckensegelflug&amp;#039;&amp;#039;. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1998, ISBN 3-87943-371-2, Seite 196–200&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
=== Hohe Gleitleistung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DG1000 glider crop.jpg|mini|Hochleistungs-Doppelsitzer vom Typ [[DG Flugzeugbau DG-1000]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ventus 2cxM D-KCXM 05.jpg|mini|[[Mückenputzer]] an einem [[Schempp-Hirth Ventus|Ventus&amp;amp;nbsp;2]]]]&lt;br /&gt;
Segelflugzeuge müssen immer den nächsten Aufwind erreichen können. Dies erfordert ein gutes Verhältnis zwischen im Gleitflug verbrauchter Höhe und zurückgelegter Strecke ([[Gleitzahl]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Segelflugzeuge haben ein Gleitverhältnis zwischen 1:30 und 1:60, können also bei 1&amp;amp;nbsp;km Höhenverlust in ruhiger Luft 30 bis 60&amp;amp;nbsp;km weit fliegen. Die [[ETA (Flugzeug)|ETA]], das derzeit leistungsfähigste in Serie gefertigte Segelflugzeug, hat mit ihrer Spannweite von 30,90&amp;amp;nbsp;m sogar ein Gleitverhältnis von etwa 1:70. Sie wird nur durch die [[Concordia (Flugzeug)|Concordia]] übertroffen, einem experimentellen Hochleistungssegler mit einer errechneten Gleitzahl von über 70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geringer Strömungswiderstand ===&lt;br /&gt;
Um gute Segelflugeigenschaften erbringen zu können, muss ein Segelflugzeug sehr widerstandsarm gebaut sein. Ein geringer Luftwiderstand ist nötig, da andernfalls zu viel Energie durch Reibung verloren geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Um den erforderlichen Auftrieb bei geringstmöglichem Widerstand zu gewährleisten, haben die Tragflächen von Segelflugzeugen im Vergleich zu Motorflugzeugen eine hohe [[Streckung (Tragfläche)|Flügelstreckung]] (große Spannweite und geringe Profiltiefe).&lt;br /&gt;
* Bei modernen Segelflugzeugen gehört ein [[Einziehfahrwerk]] zur Grundausstattung.&lt;br /&gt;
* Die Oberflächengüte muss hoch sein, um eine möglichst lange laminare Laufstrecke der umströmenden Luft sicherzustellen.&lt;br /&gt;
* Auf längeren Strecken kommen oft [[Mückenputzer]] zum Einsatz, die die Tragflächenvorderkante während des Fluges von den Überresten toter Insekten befreien (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Widerstand, den eine Tragfläche erzeugt, gehört der induzierte Widerstand. Er entsteht durch den Druckausgleich zwischen Oberseite (Unterdruck) und Unterseite (Überdruck), der [[Wirbelschleppe]]n verursacht. Um den induzierten Widerstand zu verringern, werden zunehmend hochgebogene Tragflächenenden eingesetzt, sogenannte [[Winglet]]s. Diese werden auch bei Verkehrsflugzeugen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewicht ===&lt;br /&gt;
Ein geringes Gewicht ist nur sekundäres Merkmal: Zwar ermöglicht eine geringe [[Flächenbelastung (Flügel)|Flächenbelastung]] (also der Quotient aus Masse und Flügelfläche) ein geringes Eigensinken und damit ein besseres Steigen in der [[Thermik]], jedoch verringert sich die Fluggeschwindigkeit des optimalen Gleitens durch die geringere potentielle Energie. Das führt dazu, dass ein leichtes Segelflugzeug im hohen Geschwindigkeitsbereich (ab etwa 130&amp;amp;nbsp;km/h) schneller an Höhe verliert als ein baugleiches Muster, welches schwerer ist. Hohe Flächenbelastung resultiert in schnellerem Geradeausflug – bei guter Thermik. Dafür ist das Eigensinken geringfügig größer. Der damit verbundene Nachteil des schlechten Steigens im Kreisflug ist bei guter Thermik jedoch vernachlässigbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segelflugzeuge ab Standardklasse aufwärts verfügen zur Gewichtssteigerung heutzutage normalerweise über Wassertanks (typische Kapazität ist 160&amp;amp;nbsp;l, realisiert aber bis zu 300&amp;amp;nbsp;l im [[Schempp-Hirth Nimbus|Nimbus&amp;amp;nbsp;4]]), um die Flugzeugmasse zu vergrößern. Die Geschwindigkeit des besten Gleitens kann sich bei Wasserballast erheblich vergrößern. Das Wasser wird dazu vor dem Flug eingefüllt und kann bei nachlassender Thermik am Abend abgelassen werden. Jedoch muss es vor der Landung abgelassen werden, damit einerseits die Landung „kurz“ wird (große Masse bedeutet große Trägheit beim Verzögern) und andererseits die Flugzeugstruktur beim Aufsetzen und die Bremsen beim Abbremsen nicht unnötig belastet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wendigkeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleicher K 8 D-9035.jpg|mini|[[Schleicher K 8]] D-9035]]&lt;br /&gt;
Eine hohe Wendigkeit ist nötig, da die Thermik eng begrenzt sein kann (vor allem beim Kreisen unterhalb 400&amp;amp;nbsp;m über Grund und starken [[Turbulente Strömung|Turbulenzen]]). Je geringer der Kreisdurchmesser, desto effektiver kann die Thermik genutzt werden. Moderne Segelflugzeuge sind so konstruiert, dass sie in einem Geschwindigkeitsbereich von etwa 80 bis 280&amp;amp;nbsp;km/h stabil und sicher fliegen. Segelflugzeuge in Gemischtbauweise (Oldtimer) mit niedriger Flächenbelastung sind hier modernen Hochleistungssegelflugzeugen mitunter sogar überlegen, da sie durch die niedrige Kurvenfluggeschwindigkeit weitaus enger kreisen können. Eine Ka&amp;amp;nbsp;8 kann man mit 75&amp;amp;nbsp;km/h sicher kreisen, wogegen eine ASH&amp;amp;nbsp;25 mit Wasserballast um die 110&amp;amp;nbsp;km/h benötigt, um noch sauber zu kreisen. Damit ergibt sich ein Durchmesser von 75&amp;amp;nbsp;m gegenüber fast 200&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festigkeit ===&lt;br /&gt;
Da hohe Geschwindigkeit bei gutem Gleitwinkel nur mit relativ hoher Flächenbelastung möglich ist, wird bei Segelflugzeugen auf stabile Struktur geachtet und auf extremen Leichtbau verzichtet. Aber nicht nur wegen der hohen Belastung im Flug müssen Segelflugzeuge stabil gebaut sein; auch eine [[Außenlandung]], etwa auf Äckern und ungeerntetem Getreide, muss das Flugzeug aushalten und dabei dem Piloten bestmöglichen Schutz bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gründen der Festigkeit und Oberflächengüte werden sowohl die Tragflächen als auch Rumpf und Leitwerk moderner Segelflugzeuge aus [[Faser-Kunststoff-Verbund]]en gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Segelflugzeuge können [[Lastvielfache]] von mindestens +5,3&amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039; und −2,65&amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039; aushalten, mit einem Sicherheitsfaktor von 1,5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zerlegbarkeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Remorque planeur 03.jpg|mini|Segelflugzeug in Anhänger zum Transport auf dem Landweg]]&lt;br /&gt;
Da es im Falle einer Außenlandung nicht möglich ist, das Flugzeug wieder zu starten, wird es vor Ort „abgerüstet“ und in einem Transportanhänger zu einem Flugplatz gebracht. Dazu sind Segelflugzeuge in der Regel so konstruiert, dass sie sich in wenigen Minuten in wenige transportfähige Teile (meist [[Tragfläche]]n, [[Flugzeugrumpf|Rumpf]] und [[Höhenleitwerk]]) zerlegen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Startarten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerotowing glider remorquage planeur.jpg|mini|Flugzeugschlepp – Segelflugzeug: [[Grob G 103]] Twin Astir II; Schleppflugzeug: [[Robin DR 400]]/180 R]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Glider winch mounted on vehicle.jpg|mini|Schleppwinde auf dem [[Flugplatz Albstadt-Degerfeld|&amp;#039;&amp;#039;Degerfeld&amp;#039;&amp;#039;]]]]&lt;br /&gt;
Beim [[Flugzeugschlepp]] wird das Segelflugzeug von einem [[Schleppflugzeug]] in die Luft gezogen (dies kann ein motorisiertes [[Leichtflugzeug]], ein [[Ultraleichtflugzeug]] oder ein Motorsegler sein). Das Schleppseil wird normalerweise an der Bugkupplung oder in seltenen Fällen auch an der Schwerpunktkupplung an der Unterseite des Segelflugzeugs eingeklinkt. Die Höhe, bei der das Segelflugzeug ausklinkt, liegt üblicherweise zwischen 500&amp;amp;nbsp;m und 1500&amp;amp;nbsp;m. Nach dem Ausklinken zieht das Schleppflugzeug das Schleppseil entweder auf eine im Rumpf befindliche [[Haspel]] ein oder wirft es vor der Landung über der Startstelle ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Windenstart]] wird das Segelflugzeug von einer stationären Winde am entgegengesetzten Ende der Startbahn in die Luft gezogen. Hierbei werden lange Stahl- oder Kunststoffseile verwendet. Der Windenfahrer steuert die Zugkraft des Seils, während der Pilot den Steigflugwinkel steuert. Bei einer gewissen Schlepphöhe erreicht das Seil einen konstruktiv vorgegebenen Winkel zur Flugzeug-Längsachse, bei dem es aus der Schleppkupplung herausfällt, ohne dass der Pilot manuell ausklinken muss. Bei Längen der Schleppstrecke von 800&amp;amp;nbsp;m bis 3000&amp;amp;nbsp;m sind Ausklinkhöhen von 300&amp;amp;nbsp;m bis 1300&amp;amp;nbsp;m erreichbar (u.&amp;amp;nbsp;a. abhängig von Wind und Flugzeugtyp). Moderne, leichte Kunststoffseile ermöglichen bei langen Schleppstrecken größere Ausklinkhöhen. Der Windenstart ist die schnellste und günstigste Startart, jedoch auch die am wenigsten flexible (Ausklinkhöhe und -ort können nicht frei bestimmt werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Eigenstart]] ist bei Motorseglern möglich, die mit ihrem Motor alleine starten können. Es gibt auch Motorsegler, die mit einem schwächeren Motor ausgerüstet sind (sogenannte Heimkehrhilfe, unter Segelfliegern auch [[Flautenschieber]] genannt), mit dem sie nicht alleine starten können, sondern der nur eingesetzt wird, um Gebiete mit zu geringer [[Thermik]] ohne Höhenverlust durchfliegen zu können, um eine [[Außenlandung]] zu vermeiden. Diese Antriebe sind bei modernen Segelflugzeugen in der Regel als Klapptriebwerk ausgeführt, bei denen ein Propellerturm aus dem Rumpfrücken hinter den Tragflächen herausklappt. Der Motor ist dann entweder an diesem Turm befestigt oder er verbleibt im Rumpf. In diesem Fall wird der Propeller dann über einen Zahnriemen mit entsprechender Untersetzung angetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Segelflug#Gummiseilstart|Gummiseilstart]] war die erste Möglichkeit, ein Segelflugzeug zu starten. Er kann nur bei sehr leichten und üblicherweise alten Segelflugzeugen, wie zum Beispiel dem [[SG38]], und an einem Hang durchgeführt werden. Dabei wird ein Gummiseil vorne am Flugzeug eingehängt und gespannt, während es am Heck festgehalten wird. Auf ein Kommando wird das Flugzeug losgelassen und in die Luft geschleudert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Autoschlepp wird das Flugzeug von einem fahrenden Auto in die Luft gezogen. Die maximale Starthöhe hängt dabei von der Länge des Platzes ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Bergen können auch Rollstarts den Segelflieger in die Luft bringen. Dabei wird das Flugzeug auf dem Berg aufgerüstet. Danach kann das Flugzeug vom Berg heruntergeschoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steuerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segelflugzeuge werden ähnlich wie übliche Flugzeuge um drei Achsen mittels [[Höhenruder]], [[Seitenruder]] und [[Querruder]] gesteuert. Hierbei steuert man mit dem Höhenruder gleichzeitig die Bahnneigung und die Geschwindigkeit. Die Steuerflächen werden direkt und rein mechanisch vom Piloten betätigt, doppelsitzige Segelflugzeuge können immer von beiden Sitzplätzen gesteuert werden. Um den Landeanflug zu erleichtern, haben Segelflugzeuge in der Regel [[Störklappen]], womit der Anflugwinkel gesteuert werden kann. Hochleistungssegelflugzeuge können außerdem [[Wölbklappe]]n haben, um gute Flugeigenschaften in einem möglichst breiten Geschwindigkeitsbereich zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Instrumente ===&lt;br /&gt;
Alle Segelflugzeuge müssen als Mindestinstrumentierung mit [[Höhenmesser]] und [[Fahrtmesser]] ausgerüstet sein. Fast ausnahmslos sind außerdem ein [[Variometer]] zur Bestimmung der vertikalen Geschwindigkeit und ein [[Faden (Segelflug)|Haubenfaden]] zum Erfliegen von koordinierten Kurven zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere übliche Instrumente sind elektronische Variometer, Navigationsgeräte (GPS), [[Kompass]], Libelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verwendung eines akustischen Variometers und des Haubenfadens ist es nicht notwendig, auf das Instrumentenbrett zu schauen, was eine bessere Luftraumbeobachtung ermöglicht. Die Geschwindigkeit wird hierbei anhand des Horizontabstandes (Höhe der Flugzeugnase unter dem Horizont) und des Fahrtgeräusches gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wettbewerbsklassen ==&lt;br /&gt;
Segelflugzeuge werden in verschiedene internationale [[Wettbewerbsklasse]]n eingeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fédération Aéronautique Internationale|FAI]]-Standard-Klasse (starres Tragflächenprofil, 15&amp;amp;nbsp;m Spannweite, variable Flächenbelastung, max. 525&amp;amp;nbsp;kg Abflugmasse)&lt;br /&gt;
* FAI-15-m-Klasse, auch Rennklasse genannt (15&amp;amp;nbsp;m Spannweite, Profil durch [[Auftriebshilfe#Wölbklappe|Wölbklappen]] veränderbar, variable Flächenbelastung, max. 525&amp;amp;nbsp;kg Abflugmasse)&lt;br /&gt;
* FAI-18-m-Klasse, (18&amp;amp;nbsp;m Spannweite, Profil durch Wölbklappen veränderbar, variable Flächenbelastung, max. 600&amp;amp;nbsp;kg Abflugmasse)&lt;br /&gt;
* Offene Klasse (max. 850&amp;amp;nbsp;kg Abflugmasse, sonst keine Einschränkungen)&lt;br /&gt;
* Doppelsitzerklasse (zweisitzig, maximal 20&amp;amp;nbsp;m Spannweite)&lt;br /&gt;
* World Class (Einheitsflugzeug [[PZL PW-5]])&lt;br /&gt;
* Club-Klasse (ältere Flugzeuge, egal welchen Typs, bis zu einem Leistungsindex von 107, konstante Flächenbelastung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Segelfliegen gibt es nationale und internationale Wettbewerbe in den Disziplinen &amp;#039;&amp;#039;Streckensegelflug&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Segel[[kunstflug]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen sog. „zentralen Wettbewerben“ (alle Teilnehmer starten vom selben Flugplatz) werden die „dezentralen Wettbewerbe“ immer beliebter. Der in Europa wichtigste Wettbewerb ist der [[Online-Contest (Flugsport)|Online-Contest]] (OLC), bei dem die Teilnehmer ihre standardisierten GPS-[[Logger (Segelflug)|Logger]]-Dateien einreichen und in einer Einzel- sowie einer Vereinswertung gewertet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den zentralen Wettbewerben wird die geflogene Strecke und die dabei erreichte Schnittgeschwindigkeit in der Wertung berücksichtigt, während bei den dezentralen Wettbewerben ausschließlich die geflogene Gesamtstrecke zählt. Einen bestimmten Bonus erhält man für die vorhergehende Ansage der geflogenen Strecke und einer Streckenführung, die einem gleichseitigen Dreieck ähnelt. Um die unterschiedlichen Flugzeugtypen innerhalb der Wettbewerbsklassen vergleichbar zu machen, wurde ein [[Segelflug-Index]] eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lo100kamenheeren.JPG|mini|[[Lo 100]], D-0546 &amp;amp; D-6212 Kamen-Heeren]]&lt;br /&gt;
* [[Segelflug-Indexliste]]&lt;br /&gt;
* [[Segelflugschein]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Segelflugrekorde]]&lt;br /&gt;
* [[Kuller]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
* [[Hängegleiter]], [[Gleitschirm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Segelflugzeug}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gliders|Segelflugzeuge}}&lt;br /&gt;
* [http://www.segelfliegen.ch/ segelfliegen.ch, Website des Segelflugverbandes der Schweiz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4180683-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segelflugzeug| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportgerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugbauart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marcel.Schommer</name></author>
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