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	<title>Schweres Wasser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Schweres_Wasser&amp;diff=3399&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: EN-fix</title>
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		<updated>2025-09-15T20:23:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EN-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Chemikalie&lt;br /&gt;
| Strukturformel  = [[Datei:Heavy water.svg|150px|Strukturformel]]&lt;br /&gt;
| Suchfunktion    = D2O 2H2O&lt;br /&gt;
| Andere Namen    = Deuteriumoxid&lt;br /&gt;
| Summenformel    = D&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O (&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O)&lt;br /&gt;
| CAS             = {{CASRN|7789-20-0}}&lt;br /&gt;
| EG-Nummer       = 232-148-9&lt;br /&gt;
| ECHA-ID         = 100.029.226&lt;br /&gt;
| PubChem         = 24602&lt;br /&gt;
| Beschreibung    = farblose Flüssigkeit&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sigma&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Molare Masse    = 20,0286 g·[[mol]]&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Aggregat        = flüssig&lt;br /&gt;
| Dichte          = 1,107 g·cm&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sigma&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Schmelzpunkt    = 3,8 [[Grad Celsius|°C]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sigma&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Siedepunkt      = 101,4&amp;amp;nbsp;°C&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sigma&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dampfdruck      = &lt;br /&gt;
| Löslichkeit     = &lt;br /&gt;
| Brechungsindex  = 1,328 (20&amp;amp;nbsp;°C)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sigma&amp;quot;&amp;gt;{{Sigma-Aldrich|ALDRICH|191701|Name=Deuterium oxide|Abruf=2011-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Quelle GHS-Kz   = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Sigma&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GHS-Piktogramme = {{GHS-Piktogramme|-}}&lt;br /&gt;
| GHS-Signalwort  = &lt;br /&gt;
| H               = {{H-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| EUH             = {{EUH-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| P               = {{P-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| Quelle P        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Sigma&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| MAK             = &lt;br /&gt;
| Radioaktiv      = Nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schweres Wasser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deuteriumoxid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist [[Chemie|chemisch]] gesehen [[Wasser]] mit der [[Summenformel]] D&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O. Von üblichem Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O, das in diesem Zusammenhang auch als „leichtes Wasser“ bezeichnet wird, unterscheidet es sich dadurch, dass die normalen [[Wasserstoffatom]]e des [[Isotop]]s [[Wasserstoff#Isotope|Protium]] (Symbol H) durch schwere Wasserstoffatome des Isotops [[Deuterium]] (Symbol D) ersetzt wurden. Protium hat nur ein [[Proton]] im [[Atomkern]], Deuterium hingegen ein Proton und ein [[Neutron]]. Dementsprechend sind [[Molekülmasse]] und [[Dichte]] des schweren Wassers höher als die des gewöhnlichen Wassers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halbschweres Wasser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Hydrodeuteriumoxid) mit der Summenformel HDO enthält hingegen ein normales und ein schweres Wasserstoffatom.&lt;br /&gt;
Es kommt in der Natur statistisch gesehen viel häufiger vor als schweres Wasser. Auf der Erde findet sich etwa ein Deuteriumatom auf etwa 7000 Wasserstoffatome (in [[Schnee]] bzw. Regenwasser 1:9000, in Seewasser mit hohem Salzgehalt 1:5500).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Überschweres Wasser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Tritiumoxid]]) mit der Summenformel T&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O enthält [[Tritium]] (Symbol T) anstelle von normalem Wasserstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewinnung ==&lt;br /&gt;
Schweres Wasser wird durch [[Isotopentrennung]] aus herkömmlichem Wasser gewonnen, in dem es in geringer Menge vorkommt. Wird Wasser [[Elektrolyse|elektrolysiert]], bleibt das schwere Wasser eher unzersetzt zurück ([[kinetischer Isotopeneffekt]]), während leichtes Wasser in [[Wasserstoff]] und [[Sauerstoff]] gespalten wird. Eine Anreicherung ist auch der [[Girdler-Sulfid-Prozess]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Verfahren verläuft über die [[Destillation]] von [[Ammoniak]] oder [[Schwefelwasserstoff]] oder von gewöhnlichem Wasser bei vermindertem Druck. Ausgangsmaterial sind bevorzugt Abwässer aus Galvanikbetrieben und der Herstellung von Wasserstoff durch Elektrolyse, da diese durch die bevorzugte Elektrolyse von leichtem Wasser schon signifikant mit HDO angereichert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Schweres Wasser ist weniger reaktionsfähig als normales Wasser und hat eine niedrigere Lösefähigkeit. Die Ursache ist die höhere Kernmasse des Deuteriums. Dadurch haben die [[Molekülschwingung]]en eine niedrigere Frequenz und die [[Nullpunktenergie]]n dieser Schwingungen liegen niedriger als bei leichtem Wasser. Bei einer [[Streckschwingung]] macht der Effekt etwa 125 m[[Elektronenvolt|eV]] oder 5 &amp;#039;&amp;#039;k&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;B&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;T&amp;#039;&amp;#039; bei Raumtemperatur aus. Als Folge davon erfordert die [[Dissoziation (Chemie)|Dissoziation]] von schwerem Wasser, die für viele biochemische Reaktionen Voraussetzung ist, mehr Energie und kann stark verlangsamt sein. Neben der Dissoziation wird auch die Ausbildung von [[Wasserstoffbrückenbindung]]en, wie sie ebenfalls in biochemischen Systemen von essentieller Bedeutung sind, beeinflusst. Auf Grund des „dynamischen [[Isotopeneffekt]]es“ ist in der Flüssigkeit die translatorische und rotatorische Beweglichkeit der schweren Wassermoleküle etwas geringer als die der leichten Wassermoleküle.&amp;lt;ref name =Isotopeneffekt&amp;gt;Edme H. Hardy, Astrid Zygar, Manfred D. Zeidler, Manfred Holz, Frank D. Sacher: &amp;#039;&amp;#039;Isotope effect on the translational and rotational motion in liquid water and ammonia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J. Chem Phys.&amp;#039;&amp;#039; 114, 2001, pp. 3174–3181.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei 25&amp;amp;nbsp;°C ist z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Selbstdiffusion]]skoeffizient des schweren Wassers um 23 % geringer als der von leichtem Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese unterschiedlichen Eigenschaften wirkt schweres Wasser auf die meisten Organismen leicht giftig. Experimente mit Mäusen zeigten, dass die Zellteilung ([[Mitose]]) unterdrückt wird. Dadurch wird [[Gewebe (Biologie)|Gewebe]], das schnell erneuert werden muss (z.&amp;amp;nbsp;B. Magenwand), bei fortgesetzter Einnahme von schwerem Wasser in Mitleidenschaft gezogen. Diese Effekte wurden sichtbar, als man Mäusen etwa 50&amp;amp;nbsp;Prozent ihres Körperwassers durch schweres Wasser ersetzt hatte. Aggressive [[Krebs (Medizin)|Krebserkrankungen]] sollten zwar auch gebremst werden; der Nutzen einer Therapie mit schwerem Wasser würde aber die Nebenwirkungen wahrscheinlich nicht aufwiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einem kurzen Beitrag von [[Harold C. Urey|Urey]] und Failla von 1935 sollte sich der Geschmack von schwerem Wasser von dem destillierten „normalen“ Wassers nicht unterscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;H. C. Urey, G. Failla: &amp;#039;&amp;#039;[https://science.sciencemag.org/content/81/2098/273.2 Concerning the Taste of Heavy Water.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Science&amp;#039;&amp;#039; Bd. 81, Nr. 2098, S. 273, {{DOI|10.1126/science.81.2098.273-a}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neuere Experimente konnten jedoch zeigen, dass schweres Wasser für Menschen einen süßlichen Geschmack hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sciencealert.com/there-s-one-kind-of-water-that-doesn-t-taste-like-water-scientists-confirm &amp;#039;&amp;#039;Human Taste Buds Can Tell The Difference Between Normal And &amp;#039;Heavy&amp;#039; Water&amp;#039;&amp;#039;], Beitrag von Peter Dockrill vom 11. April 2021 auf &amp;#039;&amp;#039;Science Alert&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 11. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren konnte in einer Studie gezeigt werden, dass auch Ratten einen Unterschied zwischen „normalem“ Wasser und schwerem Wasser erkennen können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=N. Ben Abu, P.E Mason, H. Klein et al. |url=https://www.nature.com/articles/s42003-021-01964-y#citeas |titel=Sweet taste of heavy water |werk=nature |datum=2021-04-06 |sprache=en |abruf=2023-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Wasser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Normales&amp;lt;br /&amp;gt;(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O)&lt;br /&gt;
!Halbschweres&amp;lt;br /&amp;gt;(HDO)&lt;br /&gt;
!Schweres&amp;lt;br /&amp;gt;(D&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O)&lt;br /&gt;
!Überschweres&amp;lt;br /&amp;gt;(T&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O)&lt;br /&gt;
!H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;O&lt;br /&gt;
!H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;O&lt;br /&gt;
!D&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;O&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Molmasse (g/mol)&lt;br /&gt;
|18,0153&lt;br /&gt;
|19,017&lt;br /&gt;
|20,0286&lt;br /&gt;
|22,031&lt;br /&gt;
|19,015&lt;br /&gt;
|20,015&lt;br /&gt;
|22,03&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schmelzpunkt-Temperatur&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fernandez&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Roberto Fernandez-Prini, A. H. Harvey, D. A. Palmer |Titel=Aqueous Systems at Elevated Temperatures and Pressures Physical Chemistry in Water, Steam and Hydrothermal Solutions |Verlag=Academic Press |ISBN=978-0-08-047199-0 |Jahr=2004 |Online={{Google Buch |BuchID=OkW1269s-lAC |Seite=290}} |Seiten=290}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;chaplin&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Chaplin |url=http://www1.lsbu.ac.uk/water/water_properties.html |titel=Water Properties (including isotopologues) |werk=Water Structure and Science |datum=2020-08-11 |abruf=2020-08-21 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|{{0|00}}0,00&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|{{0|00}}2,04&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|{{0|00}}3,82&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|{{0|00}}4,49&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|{{0|00}}0,28&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|{{0|00}}3,8&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Siedepunkt (bei [[Normalbedingung|Normaldruck]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fernandez&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|{{0}}99,97&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|100,74&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|101,40&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|101,51&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|100,08&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|100,15&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|101,4&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Maximale Dichte bei&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fernandez&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;chaplin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|{{0|00}}3,98&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|{{0|00}}2,04&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|{{0|0}}11,24&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|{{0|0}}13,40&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|{{0|00}}4,30&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Maximale Dichte (g/cm³)&amp;lt;ref name=&amp;quot;chaplin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|0,999975&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1,1053&lt;br /&gt;
|1,21501&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1,111249&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Wasser (Eigenschaften)#Ionenprodukt|pK&amp;lt;sub&amp;gt;w&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert]] bei 25&amp;amp;nbsp;°C&amp;lt;ref name=&amp;quot;chaplin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|13,995&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|14,869&lt;br /&gt;
|15,216&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Neutralpunkt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Kurzweil |Titel=Das Vieweg Einheiten-Lexikon: Begriffe, Formeln und Konstanten aus Naturwissenschaften, Technik und Medizin |Auflage=2., illustrierte |Verlag=Vieweg+Teubner Verlag |Ort=Wiesbaden |Datum=2000 |ISBN=3-528-16987-7 |Seiten=432}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|pH&amp;amp;nbsp;7,00&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|pH&amp;amp;nbsp;7,43&lt;br /&gt;
|pH&amp;amp;nbsp;7,61&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höhere Dichte von Eis aus schwerem Wasser lässt einen Schwerwasser-Eiswürfel in normalem Wasser (flüssig) absinken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=m8FlTD_Fr-8 Showing Isotope Differences Using Density (H2O and D2O)] Demonstrationsversuch, Brad Sieve, Northern Kentucky University, youtube.com, Video (2:49). 15. Oktober 2012, abgerufen am 4. September 2016. – Vergleiche: ChemDemos.NKU.edu (NKU Chemistry Demonstration Database).&amp;lt;/ref&amp;gt; In Wasser (H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O) von z.&amp;amp;nbsp;B. 2 °C schmilzt ein D&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O-Eiswürfel nicht, kann jedoch durch Diffusion in der flüssigen Phase aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mischung mit normalem und halbschwerem Wasser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Grotthuß-Mechanismus]] tauschen Wassermoleküle untereinander Wasserstoffionen aus. Daher bildet sich beim Mischen von gleichen Mengen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O und D&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O eine statistische Verteilung aus, die zu 50 % aus HDO und je 25 % aus H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O und D&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O besteht. Aus dem gleichen Grund kann es keine Flüssigkeit geben, die nur aus HDO-Molekülen besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Schweres Wasser wird in [[Schwerwasserreaktor]]en (zum Beispiel Reaktoren des Typs [[Candu-Reaktor|Candu]]) als [[Moderator (Physik)|Moderator]] und [[Kühlmittel]] eingesetzt, da es im Vergleich zu gewöhnlichem Wasser bei ähnlicher Moderationswirkung erheblich weniger Neutronen absorbiert. Dadurch kann im Reaktor Natur-[[Uran]] verwendet und auf die sonst notwendige [[Uran-Anreicherung|Anreicherung]] verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Deuteron]] ist zwar [[NMR-Spektroskopie|NMR]]-aktiv, taucht aber aufgrund der grob abweichenden Frequenz in H-NMR-Spektren nicht auf. Zugabe von etwas schwerem Wasser lässt daher Linien im Spektrum einer Probe verschwinden, die von H-Atomen stammen, welche innerhalb der Relaxationszeit vielmals mit dem Lösungsmittel ausgetauscht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend kann wegen der abweichenden Schwingungsfrequenzen schweres Wasser vorteilhaft in [[Schwingungsspektroskopie]] von wasserstoffhaltigen Substanzen in wässriger Lösung benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin wird schweres Wasser zur gezielten chemischen Synthese von Verbindungen verwendet, entweder um Deuterium in das Produkt einzubringen, oder um eine Konkurrenzreaktion, in der H bzw. D übertragen wird, abzuschwächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da niedere Organismen auch in reinem schwerem Wasser überleben können, gelingt es, aus solchen Organismen hochkomplexe [[Naturstoffe]] zu isolieren, bei denen alle Wasserstoffatome durch Deuterium ersetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampf um schweres Wasser im Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Norwegische Schwerwasser-Sabotage}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Deuterium oxide Norsk.jpg|mini|„Schweres Wasser“ von [[Norsk Hydro]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Kriegsjahren 1942 bis 1945 wurde das [[Norwegen|südnorwegische]] [[Rjukan]] in der Provinz [[Telemark]] Schauplatz einer brisanten Auseinandersetzung. Dort befand sich ab 1934 im Chemie- und Wasserkraftwerk [[Vemork]] die einzige europäische Fabrik &amp;#039;&amp;#039;([[Norsk Hydro]])&amp;#039;&amp;#039;, die durch ihren immensen Energieüberschuss schweres Wasser in nennenswerten Mengen herstellen konnte. Durch einen geschickten Schachzug kamen die Franzosen den Deutschen zuvor und sicherten sich zunächst die gesamten Lagerbestände von über 160&amp;amp;nbsp;kg, die nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Frankreich vom deutsch-französischen Kernphysiker [[Hans von Halban (Physiker)|Hans von Halban]] auf Umwegen über Großbritannien in die Vereinigten Staaten gebracht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1930er Jahre hatten [[Otto Hahn]], [[Fritz Straßmann]] und [[Lise Meitner]] das Prinzip der nuklearen [[Kettenreaktion]] entdeckt, woraus sich nach dem Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ein Wettlauf mit den [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|Alliierten]] um die Herrschaft über die Fabrik entwickelte. Für das deutsche [[Uranprojekt]] war dabei die Verwendung von schwerem Wasser als Moderator eines Versuchsreaktors vorgesehen, mit dem unter anderem waffenfähiges [[Plutonium]] hätte hergestellt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit richtete sich das Augenmerk der Alliierten auf die Anlage in Rjukan, deren Ausschaltung die deutsche Nuklearforschung auf einen Schlag neutralisieren könnte: Nach mehreren Rückschlägen wurde am 27.&amp;amp;nbsp;Februar 1943 von zwölf norwegischen Widerstandskämpfern (unterstützt durch die &amp;#039;&amp;#039;[[Special Operations Executive]]&amp;#039;&amp;#039;), die sich auf der Hochebene [[Hardangervidda]] versteckt gehalten hatten, die Sprengung an der Hochkonzentrieranlage für schweres Wasser der &amp;#039;&amp;#039;Norsk Hydro Werke&amp;#039;&amp;#039; durchgeführt. Bereits wenige Wochen später war der entstandene Schaden jedoch behoben, und die deutschen Besatzer ließen die Produktion verstärkt wieder anlaufen. Die norwegisch-französische Koproduktion &amp;#039;&amp;#039;[[Kampf ums schwere Wasser]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kampen om tungtvannet&amp;#039;&amp;#039;, 1948), der britische Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Kennwort „Schweres Wasser“]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;The Heroes of Telemark&amp;#039;&amp;#039;, 1965) sowie die norwegisch-dänisch-britische Fernsehminiserie &amp;#039;&amp;#039;[[Saboteure im Eis – Operation Schweres Wasser]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kampen om tungtvannet&amp;#039;&amp;#039;, 2015) handeln von diesen Begebenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten mehrere alliierte Bombenangriffe auf das Kraftwerk und die wiederaufgebaute Anlage, bis sich die [[Norwegen unter deutscher Besatzung|deutschen Besatzer]] entschlossen, die Fabrik aufzugeben und 50 Fässer bereits produzierten schweren Wassers mitzunehmen. Die Konzentration des Deuteriumoxids schwankte zwischen 1 % und 99 %, sie wurde durch eine zweistellige Nummer auf den Fässern gekennzeichnet, die für Außenstehende keinen Rückschluss auf die Konzentration zuließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenbahnfähre der [[Rjukanbanen|Rjukanbane]] namens &amp;#039;&amp;#039;Hydro&amp;#039;&amp;#039;, beladen mit schwerem Wasser, wurde am 20.&amp;amp;nbsp;Februar 1944 durch einen Sprengsatz im Maschinenraum sabotiert. Die Fähre sank binnen weniger Minuten auf dem 460&amp;amp;nbsp;Meter tiefen [[Tinnsjø]] ({{noS}} für ‚See bei [[Tinn]]‘). Fässer mit stark konzentriertem Inhalt, die nur teilweise befüllt waren, trieben nach dem Untergang an der Wasseroberfläche. Sie wurden von den Deutschen geborgen, drei Wochen nach der Versenkung nach Deutschland versandt und später im [[Forschungsreaktor Haigerloch]] verwendet. Beim Untergang der Fähre kamen 4 deutsche Soldaten und 14 Zivilisten ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Unterwasserarchäologie|Unterwasserarchäologe]] Brett Phaneuf erhielt mit einem norwegisch-amerikanischen Forscherteam 60&amp;amp;nbsp;Jahre nach Untergang der &amp;#039;&amp;#039;Hydro&amp;#039;&amp;#039; die Genehmigung zu einer Tauchfahrt zur Hydro, jedoch mit der Auflage, nur genau ein Fass zu heben, da das Wrack offiziell als [[Kriegsgrab]] gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sehr gut erhaltene Fass Nr.&amp;amp;nbsp;26 ließ sich nach der Bergung mühelos öffnen, da der Dichtungsgummiring des [[Fass|Spundlochs]] nach über 60&amp;amp;nbsp;Jahren noch intakt war. Laut der geheimen Ladeliste von 1944 sollte das Fass ein Destillat von 1,64&amp;amp;#8239;% schwerem Wasser enthalten. Tatsächlich ergaben Untersuchungen an Bord sowie später in London einen annähernd hohen Anreicherungsgrad von 1,1&amp;amp;#8239;%&amp;amp;#8239;±&amp;amp;#8239;0,2&amp;amp;#8239;%.&amp;lt;ref&amp;gt;Das [[ZDF]] strahlte am 24.&amp;amp;nbsp;Juli 2005 die Bergung im Rahmen einer {{Webarchiv |url=http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,1872,2337818,00.html |text=Dokumentation |wayback=20050806002406}} ([https://www.pbs.org/wgbh/nova/transcripts/3216_hydro.html englischer Originaltext]) aus.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Ab 1945 wurde in den Vereinigten Staaten der [[Girdler-Sulfid-Prozess]] im großindustriellen Umfang eingesetzt; die ersten Schwerwasserreaktoren gingen 1953 in Betrieb. Die Anreicherungsanlagen wurden zunächst von [[E. I. du Pont de Nemours and Company|DuPont]] betrieben und 1989 von [[Westinghouse Electric]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der weltweit größten Produzenten von schwerem Wasser ist gegenwärtig [[Indien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hwb.gov.in/about-us |titel=About HWB |werk=Heavy Water Board |hrsg=Department of Atomic Energy, Government of India |datum=2020-08-21 |abruf=2020-08-21 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die technische Entwicklung begann bereits in den 1960er Jahren im Rahmen des [[Kernenergie in Indien|indischen Atomprogramms]]. Das Land betreibt sieben Produktionsanlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hwb.gov.in/plants-glance |titel=Plants at a Glance |werk=Heavy Water Board |hrsg=Department of Atomic Energy, Government of India |datum=2020-08-21 |abruf=2020-08-21 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 22 der insgesamt 27 Kernreaktoren, von denen einige noch im Bau sind, werden mit schwerem Wasser als Moderator betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pris.iaea.org/PRIS/CountryStatistics/CountryDetails.aspx?current=IN Statistik] der [[IAEO]]. Abgerufen am 9. November 2021 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Indien setzt aufgrund geringer eigener Uranvorkommen, und – seit [[Operation Smiling Buddha]] – eingeschränktem Zugang zum Weltmarkt für Kernbrennstoff, bevorzugt auf Schwerwasserreaktoren, welche ohne [[Urananreicherung]] auskommen und (pro Tonne Natururan gerechnet) eine bessere [[Abbrand (Kerntechnik)|Ausbeute]] aus dem verfügbaren spaltbaren Material erzielen. Mittel- und langfristig ist auch die Verwendung von [[Thorium]] in schwerwassermoderierten [[Brutreaktor]]en geplant, da Indien über enorme Thoriumressourcen verfügt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bbc.com/future/article/20181016-why-india-wants-to-turn-its-beaches-into-nuclear-fuel |titel=Why India wants to turn its beaches into nuclear fuel |werk=[[British Broadcasting Corporation|bbc.com]] |datum=2018-10-18 |sprache=en |abruf=2024-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die IPHWR-Linie wird dafür auf künftigen Einsatz von Thorium hin weiter entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.anilkakodkar.in/index.php/nuclear-energy/thorium-fuelled-phwr |titel=Thorium fuelled PHWR |abruf=2024-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Niharika Tagotra |url=https://thediplomat.com/2020/09/indias-ambitious-nuclear-power-plan-and-whats-getting-in-its-way/ |titel=India’s Ambitious Nuclear Power Plan – And What’s Getting in Its Way |werk=The Diplomat |hrsg=Diplomat Media Inc. |datum=2020-09-09 |sprache=en-US |abruf=2024-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Iran war seit 1996 eine Anlage zur Gewinnung von schwerem Wasser in Khonbad nahe [[Arak (Stadt)|Arak]] im Bau. Die Kapazität war auf 8 Tonnen pro Jahr ausgelegt. 2003 wurde die Produktionsanlage fertiggestellt, zugleich wurde eine zweite Ausbaustufe angekündigt, so dass sich die Produktion auf 16 Tonnen jährlich verdoppeln würde. Das schwere Wasser wird für den Betrieb des 40-MW-[[Natururanreaktor]]s [[IR-40]] benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.globalsecurity.org/wmd/world/iran/arak-hwpp.htm |titel=Arak – Heavy Water Production Plant |werk=[[GlobalSecurity.org]] |datum=2008-10-15 |abruf=2020-08-21 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090115161529/https://www.globalsecurity.org/wmd/world/iran/arak-hwpp.htm |archiv-datum=2009-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2015 war Rumänien der größte Produzent in Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Laurențiu Gheorghe |url=http://adevarulfinanciar.ro/articol/blog/s-a-dus-pe-apa-grea-a-sambetei-mostenirea-nucleara-pierduta-a-lui-nicolae-ceausescu/ |titel=S-a dus pe Apa Grea a Sâmbetei – moștenirea nucleară pierdută a lui Nicolae Ceaușescu |werk=adevarulfinanciar.ro |hrsg=Adevărul Holding |datum=2015-05-22 |abruf=2020-08-21 |sprache=ro |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150529030822/http://adevarulfinanciar.ro:80/articol/blog/s-a-dus-pe-apa-grea-a-sambetei-mostenirea-nucleara-pierduta-a-lui-nicolae-ceausescu/ |archiv-datum=2015-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schweres Wasser wird auch in Argentinien, Norwegen, Kanada, Pakistan und Russland produziert. Mit Ausnahme von Norwegen (keine Kernkraftwerke) und Russland haben alle diese Länder Schwerwasserreaktoren zur kommerziellen Erzeugung elektrischer Energie in Betrieb, und daher einen erheblichen inländischen Bedarf an schwerem Wasser. In Kanada ([[CANDU]]), Argentinien ([[Kernkraftwerk Atucha]] &amp;amp; [[Kernkraftwerk Embalse]]) und Rumänien ([[Kernkraftwerk Cernavodă]]) sind Schwerwasserreaktoren sogar (Stand 2023) die einzigen im Betrieb befindlichen Kernkraftwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweres Wasser entsteht auch im Primärkühlkreislauf von [[Leichtwasserreaktor]]en (LWR) durch [[Neutroneneinfang]]. Über längere Zeiträume stellt sich ein [[Fließgleichgewicht]] zwischen der Bildung von Deuterium und dessen Zerstörung durch den [[Kernphotoeffekt]] ein. Obwohl Wasser aus dem Primärkreislauf also eine ergiebigere Deuterium-Quelle wäre als Wasser aus der Umgebung, erfolgt (Stand 2023) keine Extraktion des Deuteriums aus LWR-Primärkühlwasser. Im Gegensatz dazu wird [[Tritium]] durchaus – zum Beispiel am [[Kernkraftwerk Darlington]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=R. B. Davidson, P. VonHatten, M. Schaub, D. Ulrich |Titel=Commissioning and first operating experience at Darlington Tritium Removal Facility |Sammelwerk=Fusion Technol.; (United States) |Band=14:2 |Datum=1988-09-01 |Online=https://www.osti.gov/biblio/5755500 |Abruf=2024-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – aus dem Primärkühlwasser / [[Neutronenmoderator|Moderator]] von [[Schwerwasserreaktor]]en abgetrennt, um verkauft zu werden, oder dem jeweiligen staatlichen Atomprogramm zugeführt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heavy water|Schweres Wasser}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|schweres Wasser}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4149228-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasser in der Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nukleares Material]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserstoffverbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sauerstoffverbindung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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