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	<title>Schwanenblume - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Schwanenblume&amp;diff=7653&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nimmerwelk: Wortwiederholungen entfernt. Auch auch blütenreich blütenreich</title>
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		<updated>2024-11-02T19:56:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wortwiederholungen entfernt. Auch auch blütenreich blütenreich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Schwanenblume&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Butomus umbellatus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Butomus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Schwanenblumengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Butomaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Autor     = [[Louis Claude Marie Richard|Rich.]]&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Froschlöffelartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Alismatales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Monokotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Bedecktsamer&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Magnoliopsida&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = ButomusUmbellatus4.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Schwanenblume (&amp;#039;&amp;#039;Butomus umbellatus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwanenblume&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Butomus umbellatus&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserliesch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blumenbinse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doldige Schwanenblume&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserviole&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die einzige [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] in der [[monotypisch]]en Gattung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Butomus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und der [[monogenerisch]]en Familie der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwanenblumengewächse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Butomaceae). Sie gedeiht als [[Sumpfpflanze]] an Gewässerufern und in Feuchtgebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Loki Schmidt Stiftung|Stiftung Naturschutz Hamburg]] kürte die Schwanenblume zur [[Blume des Jahres]] 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensdeutung ==&lt;br /&gt;
Der [[Trivialname]] „Schwanenblume“ bezieht sich wohl auf die Form der Fruchtknoten mit ihrer schwanenhalsartigen Verlängerung. Die recht häufig verwendete weitere Bezeichnung „Blumenbinse“ sollte vermieden werden, da dies zu einer Verwechslung mit [[Blumenbinsengewächse|&amp;#039;&amp;#039;Scheuchzeria palustris&amp;#039;&amp;#039;]] führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schwanenblume bestehen bzw. bestanden, zum Teil nur regional, auch die weiteren deutschsprachigen Trivialnamen: Aebäersblome ([[Butjaden]], Steding), Aedebärsblome (Oldenburg), Aurusk (Oldenburg), Bintzenschwertel, Cyperswertel, Henn und Küken ([[Unterweser]]), Hennie (Unterweser), Kneppnersblom (im Sinne von Storchblume, [[Untere Havel]]), Kükenblome (Unterweser) und Waterbloembiese ([[althochdeutsch]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 70 ([http://archive.org/stream/diedeutschenvol00pritgoog#page/n89/mode/2up online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Illustration Butomus umbellatus1.jpg|mini|Illustration mit morphologischen Details]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Habitus und Laubblätter ===&lt;br /&gt;
Die Schwanenblume wächst als ausdauernde [[krautige Pflanze]] und erreicht Wuchshöhen von 50 bis 150 Zentimetern. Es ist ein kurzes, weißes, kriechendes, [[monopodial]]es, bis zu 1 Zentimeter dickes [[Rhizom]] vorhanden; Ausläufer fehlen. Sie enthält klaren [[Milchsaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind grundständig und mehr oder weniger zweizeilig angeordnet. Sie sind mindestens in Blattscheide und Blattspreite gegliedert, ein Blattstiel kann vorhanden sein. Die Form der Blätter ist abhängig vom Wasserstand: Steht die Pflanze in größerer Wassertiefe, entwickelt sie bandförmige Tauchblätter, die im Wasser schwimmen. Die Überwasserblätter, die sich bei niedrigem Wasserstand entwickeln, sind grasartig linealisch und rinnig (dreikantig); sie werden bis zu 1&amp;amp;nbsp;cm breit. Die [[Stomata]] sind paracytisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstände, Blüten und Bestäubung ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit in Mitteleuropa reicht von Juni bis August. Auf einem langen, runden Blütenstandsschaft steht endständig ein [[Dolde|doldiger]] [[Blütenstand]], der bis zu 30 Blüten enthält. Der Blütenstand ist von zwei oder drei [[Hochblatt|Hochblättern]] umhüllt, die bei einer Länge von etwa 25 Millimetern sowie einer Breite von 6 bis 8 Millimetern eiförmig sind und ein spitzes oberes Ende besitzen. Die einzelnen Blütenstiele sind 5 bis 10 Zentimeter lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ButomusUmbellatus2.jpg|mini|links|Aufbau der Blüten einer Schwanenblume]]&lt;br /&gt;
Die zwittrige, [[Radiärsymmetrie|radiärsymmetrische]] [[Blüte]] ist dreizählig mit doppelten [[Perianth]]. Es sind zwei Kreise aus je drei [[Blütenhüllblatt|Blütenhüllblättern]] vorhanden, die in den beiden Kreisen deutlich verschieden bis sehr ähnlich sein können. Die Farbe der Blütenhüllblätter ist grün bis weiß, rosa- bis purpurfarben oder manchmal bräunlich und oft dunkler oder grün geädert. Auch die [[Staubblatt|Staubblätter]] sind in Kreisen aus je drei angeordnet, wobei der äußere Kreis verdoppelt ist, so dass es insgesamt neun Staubblätter gibt. Die Staubfäden sind auf ihrer ganzen Länge abgeflacht. Die dreizelligen [[Pollen]]körner besitzen eine Apertur. Im Zentrum der Blüten sind oberständig sechs rote, flaschenförmige, vollkommen freie bis nur an ihrer Basis verwachsene [[Fruchtblätter]] angeordnet, die an ihrer Spitze jeweils in einer gelblichen [[Narbe (Botanik)|Narbe]] enden. Im Querschnitt zeigen sich hier [[Epidermis (Pflanze)|epidermale]] Schichten zwischen den einzelnen Fruchtblättern. Jedes [[Fruchtblatt]] enthält eine Vielzahl (20 bis 100) an (laminarer Plazentation) seitlich liegenden und anatropen [[Samenanlage]]n. Der [[Griffel]] ist gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüten der Schwanenblumen duften nach Honig. Der [[Nektar (Botanik)|Nektar]] wird an der Basis der Fruchtblätter in Form von kleinen Tröpfchen abgegeben. Damit werden vor allem [[Fliegen]], [[Schwebfliegen]], [[Bienen]] und [[Hummeln]] angelockt, die so als Bestäuber tätig sind ([[Entomophilie]]). Die Blüten sind [[Dichogamie|protandrisch]] und [[Selbststerilität|selbststeril]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll, Kutzelnigg (2011)&amp;quot;&amp;gt;[[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait.&amp;#039;&amp;#039; 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.botanik-bochum.de/jahrbuch/Pflanzenportraet_Butomus_umbellatus.pdf Pflanzenporträt] im Jahrbuch des Bochumer Botanischen Vereins, Band 6, S. 181–184, 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frucht und Samen ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Bestäubung]] entwickeln sich die Früchte, wobei die vormaligen Blütenstiele nochmals um einige Zentimeter wachsen. Die [[Balgfrucht|Balgfrüchte]] der Schwanenblume werden so weiter aus der hochwüchsigen Ufervegetation erhoben. Dies hat vor allem den Zweck, sich den Wind zur Ausbreitung der Samen zu Nutze zu machen. Es stehen einige Balgfrüchte in einer Sammelfrucht zusammen. Die Balgfrüchte besitzen einen relativ langen Schnabel. Sie öffnen sich bei ihrer Reife entlang ihrer Bauchnaht und enthalten sechs bis viele Samen. Wenn der Wind den elastischen Blütenstandsschaft der Schwanenblumen bewegt, werden allmählich die zahlreichen Samen ausgestreut. Aufgrund dieses Ausbreitungsmechanismus wird die Schwanenblume auch als [[Windstreuer]] bezeichnet. Die stärkehaltigen, nur 0,2 bis 0,4 Millimeter langen Samen besitzen eine ledrige, phytomelanhaltige [[Samenschale]] (Testa) und enthalten einen geraden [[Embryo (Botanik)|Embryo]] und kein [[Endosperm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samen der Schwanenblume sind schwimmfähig und treiben so zu neuen Ansiedlungsorten. Diese als [[Nautochorie]] bezeichnete [[Ausbreitungsmechanismen von Pflanzen|Ausbreitungsstrategie]] ist für viele Wasser- und Sumpfpflanzen typisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomen ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosom]]en sind 3,7 bis 8,3 µm lang. Es wurden Chromosomensätze mit 2n = 20, 24, 26, 30 oder 39 festgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwanenblume 2.jpg|mini|Auf langem Blütenstandsschaft sitzt der doldige Blütenstand mit lang gestielten Blüten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwanenblume mit Knospen (Butomus umbellatus).jpg|mini|Blütenstand mit Blüte und Blütenknospen]]&lt;br /&gt;
Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst die klimatisch gemäßigten Gebieten [[Eurasien]]s und Nordafrikas (eurasisch-mediterran). In Mitteleuropa ist die Schwanenblume vielerorts recht selten geworden. In Nordamerika wurde die Schwanenblume als Zierpflanze eingeführt; mittlerweile wird sie dort in einigen Staaten wegen ihrer starken Ausbreitung als [[Neobiota|invasive Pflanze]] angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.issg.org/database/species/ecology.asp?si=610&amp;amp;fr=1&amp;amp;sts= |wayback=20071020014353 |text=Global Invasive Species Database.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pflanzensoziologie|Pflanzensoziologisch]] ist die Schwanenblume die [[Charakterart]] der Assoziation Butometum umbellati aus dem Verband der Schilf[[röhricht]]e (Phragmition).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwanenblume wächst in Uferröhrichten [[Trophiensystem|eutropher]], stehender bis langsam fließender Gewässer und ist recht wärmeliebend. Sie ist beispielsweise in Auengewässern der [[Oder]], der [[Elbe]] und des [[Rhein]]s in größeren Beständen zu finden. Die Schwanenblume verträgt stark wechselnde Wasserstände und siedelt vor allem auf sandig-lehmigen Schlammböden von [[Niedermoor]]en und [[Flussaue]]n. Sie kommt mehr im Tiefland als in Gebirgen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 5w+ (überschwemmt aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4+ (warm-kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] der [[Alismatales]] sind die Butomaceae eine Schwestergruppe der [[Hydrocharitaceae]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung|Erstveröffentlichung]] des Art- und Gattungsnamens erfolgte 1753 durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Tomus I, S. 372. Als Veröffentlichung des Familiennamens Butomaceae gilt die von [[Charles François Brisseau de Mirbel]] in &amp;#039;&amp;#039;Histoire naturelle, générale et particulière des plantes.&amp;#039;&amp;#039; 8, 1804, S. 194.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine flutend untergetaucht lebende Varietät der Schwanenblume wird als &amp;#039;&amp;#039;Butomus umbellatus&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;vallisneriifolius&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Sagorski}} bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von manchen Autoren wird aber noch eine zweite Art in der Gattung unterschieden:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Butomus junceus]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Turcz.}}: Sie kommt von Südsibirien bis in die Mongolei vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die botanische Gattungsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Butomus&amp;#039;&amp;#039; leitet sich aus den griechischen Wörtern für &amp;#039;&amp;#039;bous&amp;#039;&amp;#039; für „Ochse“ und &amp;#039;&amp;#039;temnein&amp;#039;&amp;#039; für „schneiden“ ab, dies bezieht sich auf die irrtümlicherweise für scharfschneidig gehaltenen Blätter, an denen sich Rinder verletzen könnten. Das altgriechische Wort &amp;#039;&amp;#039;boutomos, boutomon&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete jedoch eine nicht identifizierte Sumpfpflanze. Der [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;umbellatus&amp;#039;&amp;#039; für schirmförmig weist auf den [[Dolde|doldigen]] [[Blütenstand]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mensch und Schwanenblume ==&lt;br /&gt;
=== Nutzung als Nahrungs- und Flechtmittel ===&lt;br /&gt;
Das Rhizom der Schwanenblume, das bis zu 60 Prozent Stärke enthält, ist essbar. In Asien wird diese unterirdische, bewurzelte Sprossachse gelegentlich getrocknet zu Mehl verarbeitet. Bei den [[Kirgisen]], [[Kalmücke]]n und [[Jakuten]] wird das [[Rhizom]] in Asche gebacken und wie [[Brot]] verwendet. In Mitteleuropa wurden die Wurzelstöcke während Notzeiten gleichfalls gegessen. Ähnlich wie [[Teichbinsen]] wurden die Stängel früher zum Flechten von Körben verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung als Heilmittel ===&lt;br /&gt;
Früher wurden Wurzelstock und Samen als Heilmittel verwendet. Innerlich eingenommen sollte damit die [[Ödem|Wassersucht]] bekämpft werden. Äußerlich angewendet galt die Schwanenblume als „auflösendes und erweichendes Mittel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung als Zierpflanze ===&lt;br /&gt;
Die Schwanenblume wird als [[Zierpflanze]] an Gartenteichen angepflanzt. Züchtung verdanken wir beispielsweise die blütenreiche und fast weiße [[Sorte (Pflanze)|Sorte]] „Schneeweißchen“ sowie die etwas später blühende, lilarote „Rosenrot“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mobot.org/MOBOT/Research/APweb/orders/alismatalesweb.htm#Butomaceae Die Familie der Butomaceae] bei der [http://www.mobot.org/MOBOT/Research/APweb/welcome.html &amp;#039;&amp;#039;APWebsite&amp;#039;&amp;#039;] (Abschnitt Systematik).&lt;br /&gt;
* [http://delta-intkey.com/angio/www/butomace.htm Beschreibung der Familie der Butomaceae] bei [http://delta-intkey.com/angio/ DELTA – The families of flowering plants von L. Watson &amp;amp; M. J. Dallwitz] (Abschnitt Beschreibung).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Qingfeng Wang, Robert R. Haynes, C. Barre Hellquist |Hrsg=Wu Zheng-yi, Peter H. Raven &amp;amp; Deyuan Hong |Titel=Butomaceae |Sammelwerk=Flora of China |WerkErg=Acoraceae-Cyperaceae |Band=Volume 23 |Verlag=Science Press und Missouri Botanical Garden Press |Ort=Beijing u. a. |Datum=2010 |ISBN=978-1-930723-99-3 |Seiten=90 |Sprache=en |Online=[http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=10135 Butomaceae – Online] |Kommentar=Abschnitte Beschreibung, Systematik und Verbreitung}}&lt;br /&gt;
* Robert R. Haynes: &amp;#039;&amp;#039;Butomaceae&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;Flora of North America&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&amp;amp;taxon_id=10135 online]) (Abschnitt Beschreibung).&lt;br /&gt;
* Khadija Aziz: &amp;#039;&amp;#039;Butomaceae&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;Flora of Pakistan&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=5&amp;amp;taxon_id=10135 Online]) (Abschnitt Beschreibung).&lt;br /&gt;
* Elfrune Wendelberger: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzen der Feuchtgebiete – Gewässer, Moore, Auen.&amp;#039;&amp;#039; Büchergilde Gutenberg, München 1986, ISBN 3-7632-3265-6 (bzw. BLV-Verlag, ISBN 3-405-12967-2) (Abschnitt Lebensraum).&lt;br /&gt;
* Gerald Thompson, Jennifer Coldry, George Bernard: &amp;#039;&amp;#039;Der Teich.&amp;#039;&amp;#039; Kosmos Verlag, Stuttgart 1986, ISBN 3-440-05670-8 (Abschnitt Lebensraum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Butomus umbellatus|Schwanenblume (&amp;#039;&amp;#039;Butomus umbellatus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|960}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|477}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|960}}&lt;br /&gt;
* [https://www.verspreidingsatlas.nl/0171 Verbreitung in den Niederlanden]&lt;br /&gt;
* [http://linnaeus.nrm.se/flora/mono/butoma/butom/butoumbv.jpg Globale Verbreitungskarte]&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [https://www.blumeninschwaben.de/Einkeimblaettrige/butomus.htm Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos] bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (vormals &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [http://planto.de/gefaessdaten.php?nr=1799&amp;amp;Sn=e149e66c7547a00c3d46da6a229971e6 &amp;#039;&amp;#039;Butomus&amp;#039;&amp;#039;] bei planto.de – Informationen zu Zeigerwerten nach Ellenberg und Standorte in Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{WCSP|Butomus|Zugriff=2014-08-22}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.tropicos.org/Name/4800001?projectid=9 Tropicos]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3800131315|Seite=112}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1007850|WissName=Butomus umbellatus L.|Abruf=2023-08-13}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Blume des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|21. Februar 2006|13932531}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Froschlöffelartige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nimmerwelk</name></author>
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