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	<title>Schnittlauch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Schnittlauch&amp;diff=3246&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mike Krüger: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Schnittlauch&amp;diff=3246&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-22T06:48:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Schnittlauch&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Allium schoenoprasum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Lauch (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Lauch&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Allium&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Allieae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Lauchgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Allioideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Amaryllisgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Amaryllidaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Spargelartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Asparagales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Allium schoenoprasum var alpinum.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Schnittlauch (&amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnittlauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039;), auch Graslauch, Binsenlauch, Brislauch, Grusenich, Jakobszwiebel oder Schnittling genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] [[Lauch (Gattung)|Lauch]] (&amp;#039;&amp;#039;Allium&amp;#039;&amp;#039;). Schnittlauch wird als Gewürz verwendet und ist eine häufig vorkommende Kulturpflanze. Für viele Tiere ist er dagegen giftig (→ [[Zwiebelvergiftung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Allium schoenoprasium — Flora Batava — Volume v10.jpg|mini|Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;Flora Batava&amp;#039;&amp;#039;, Volume 10]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Allium schoenoprasum W.jpg|mini|Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chives small three-valved capsule with seeds.jpg|mini|Fruchtstände]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Allium schoenoprasum L.; seeds.JPG|mini|Schwarze Samen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale und Herkunft ===&lt;br /&gt;
Schnittlauch stammt aus Eurasien und kommt mit fast allen Bedingungen des Wetters zurecht. Er ist eine [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von 5 bis 50 Zentimetern erreicht. Er bildet eine dünnhäutige, eiförmige bis zylindrische [[Zwiebel (Pflanzenteil)|Zwiebel]] aus mit einem Durchmesser von 0,5 bis 1 Zentimetern. Daraus treiben ein bis zwei grüne oder graugrüne, im Querschnitt runde, röhrenförmige [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] mit einem Durchmesser von 2 bis 6 Millimetern. Infolge unterirdischer vegetativer Vermehrung durch Tochterzwiebeln erscheint Schnittlauch oft in Gestalt vielblättriger [[Horst (Botanik)|Horste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht je nach Standort von Mai bis August. Die Blütenstandsschäfte ähneln den Laubblättern, sind aber etwas fester und höher. Die endständigen, dichten, kugeligen bis eiförmigen, [[Scheindolde|scheindoldige]] [[Blütenstand|Blütenstände]] enthalten viele (30 bis 50) Blüten. Ihre [[Hüllblatt|Hüllblätter]] überragen den Blütenstand nie. Anders als beim [[Weinberg-Lauch]] (&amp;#039;&amp;#039;Allium vineale&amp;#039;&amp;#039;) oder dem [[Gemüse-Lauch]] (&amp;#039;&amp;#039;Allium oleraceum&amp;#039;&amp;#039;) bildet der Blütenstand des Schnittlauchs keine [[Brutzwiebel]]n aus. Die kurzen Blütenstiele sind eineinhalb- bis dreimal so lang wie die Blüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hermaphroditismus|zwittrigen]], glockenförmigen [[Blüte]]n sind bei einem Durchmesser von etwa 5 Millimetern [[radiärsymmetrisch]] und dreizählig. Die sechs gleichgestaltigen, sich allmählich zuspitzenden [[Blütenhüllblätter]] sind etwa 0,7 bis 1,1 (selten bis 1,7) Zentimeter lang und 3 bis 4 Millimeter breit. Die Farbe der Blütenhüllblätter ist violett-purpurfarben, selten auch weiß, manchmal etwas blaustichig, sie variiert von hell- bis dunkelrot; auffällig ist ein dunkler hervorgehobener Mittelnerv. Es sind zwei Kreise mit je drei zahnlosen [[Staubblätter]]n vorhanden. Die [[Staubfäden]] sind meist ein Drittel bis ein Halb (selten bis zu zwei Drittel) mal so lang wie die Blütenhüllblätter; sie sind an ihrer Basis und auf einer Länge von 1–1,5&amp;amp;nbsp;Millimetern mit den Blütenhüllblättern verwachsen. Die inneren Staubfäden sind nur halb so breit wie die äußeren. Die [[Staubbeutel]] sind purpurfarben. Drei [[Fruchtblatt|Fruchtblätter]] sind zu einem oberständigen, fast kugeligen [[Fruchtknoten]] verwachsen. Der Griffel endet in einer kopfigen Narbe. Die fast kugelige [[Kapselfrucht]] ist von den Blütenhüllblättern ballonartig umgeben. Die Samen sind schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n=16.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Allium schoenoprasum - Bombus lapidarius - Tootsi.jpg|mini|Schnittlauch ist eine gute [[Bienentrachtpflanze]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidelpass-Hangsack 01.jpg|mini|Knospige Blütenstände mit den die Blütenknospen schützenden Hüllblättern im [[Calfeisental]] auf zirka 2000 Meter über Meer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürliche Bestände von Schnittlauch sind auf der [[Nordhalbkugel]] in alpinen [[Hochgebirge]]n des gemäßigten, borealen und subarktischen [[Eurasien]]s und [[Nordamerika]]s weitverbreitet, sowohl in Nutzgärten als auch verwildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das europäische Verbreitungszentrum liegt in [[Fennoskandinavien]], dem nördlichen [[Russland]] sowie den subalpinen Höhenstufen der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]], der Alpen (insbesondere in den westlichen [[Kalkalpen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Vorkommen finden sich in den [[Sudeten]], auf der [[Balkanhalbinsel]] (z.&amp;amp;nbsp;B. eine 2012 neuentdeckte Population bei Idrija im nördlichen Teil des [[Dinarisches Gebirge|Dinarischen Gebirges]])&amp;lt;ref&amp;gt;Rafael Terbin, Igor Daksolober: &amp;#039;&amp;#039;New Locality of &amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;alpinum&amp;#039;&amp;#039; in the Idrija hills, the first in Slovenia outside the Julian alps.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Folia Biologica et Geologica.&amp;#039;&amp;#039; 53/1–2, 2012, S. 181–194.&amp;lt;/ref&amp;gt;, darüber hinaus in der [[Slowakei]], in [[Rumänien]], [[Serbien]] (Prokletije, Šar Planina, Pešter, Stara Planina und Tara-Gebirge), [[Montenegro]] (Maganik, Durmitor und Prokletije)&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Rohlena: &amp;#039;&amp;#039;Conspectus florae Montenegrinae.&amp;#039;&amp;#039; Prag 1944, S. 429.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Nordmazedonien]] (Šar Planina, Belasica, Galičica und Nidže)&amp;lt;ref&amp;gt;Ksenija Jakovljević, Marjan Niketić, Dmitar Lakušić, Snežana Vukojičić: &amp;#039;&amp;#039;Conservation Status of some rare boreo-montane species in Serbia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of the Natural History Museum.&amp;#039;&amp;#039; 8, 2015, S. 87–105 {{Webarchiv|url=http://www.nhmbeo.rs/upload/images/Glasnik/2015/Bulletin%202015-05.pdf |wayback=20160429031218 |text=(PDF)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Snežana Vukojičić, Ksenija Jakovljević, [[Vlado Matevski]], Vladimir Ranjelović, Marjan Niketić, Dmitar Lakušić: &amp;#039;&amp;#039;Distribution, Diversity and Conservation of Boreo-Montane Plant Species in the Central Part of the Balkan Peninsula and the Southern Part of the Pannonian Plain.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Folia Geobot.&amp;#039;&amp;#039; 49/4, 2014, S. 487–505 [http://link.springer.com/article/10.1007/s12224-014-9192-6 (Springer:PDF)] S. 492.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Griechenland]] ist Schnittlauch selten und wird nur von drei Standorten aus dem nördlichen [[Pindos]] sowie dem [[Voras]] beschrieben. Im [[Tymfi]]-Gebirge an der griechisch-albanischen Grenze, am [[Smolikas]] sowie am [[Kajmakčalan]] an der griechisch-makedonischen Grenze ist er zwischen 1700 und 2100&amp;amp;nbsp;m auf feuchte alpine Grasflächen beschränkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Arne Strid, Kit Tan: &amp;#039;&amp;#039;Mountain Flora of Greece&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Edinburgh University Press, 1991, ISBN 0-7486-0207-0, S. 704.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://natura2000.eea.europa.eu/Natura2000/SDF.aspx?site=GR2430001 Natura 2000 Tympfi]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Eurasien kommt Schnittlauch im [[Ural]], im [[Armenisches Hochland|Ararat-Hochland]], dem [[Kaukasus]], Zentralasien (im [[Himalaya]] bis 4760 m Höhe), [[Sibirien]] und dem [[Ferner Osten|Fernen Osten]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem amerikanischen Kontinent tritt er in den borealen Regionen der [[USA]] und [[Kanada]]s auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Pawel Kwiatowski: &amp;#039;&amp;#039;The Distribution of &amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039; ssp. &amp;#039;&amp;#039;sibiricum&amp;#039;&amp;#039; (L.) Hartm. in Poland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Societatis Botanicorum Poloniae.&amp;#039;&amp;#039; 68/1, 1999, S. 149–156 [https://pbsociety.org.pl/journals/index.php/asbp/article/viewFile/asbp.1999.021/563#pdfjs.action=download (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schnittlauch ist von den Mittelbreiten bis in die borealen wie subarktischen Zonen, mit Häufung in alpinen [[Höhenstufe (Ökologie)|Höhenstufen]] der [[Hochgebirge]] der [[Nordhalbkugel]], zirkumpolar verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stehno&amp;quot;&amp;gt;Z. Stehno, M. Scholten, J. Labokas, A. Asdal, I. Chukhina: &amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum subsp. sibiricum (L.) Richter in Central and Northern Europe.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.pgrforum.org/Documents/Conference_posters/Allium_casestudy.pdf (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz der weiten Verbreitung und zahlreich vorkommender Ökotypen kann diese Art nach genetischen Merkmalen nicht in Unterarten aufgesplittet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schnittlauch ist eine [[Boreale Zone#Boreomontan|boreo-montane]] Art, die in der [[Kaltgemäßigtes Klima|kaltgemäßigten Zone]] verbreitet ist. Zumeist wird er als Element der [[Subalpine Vegetationsstufe|subalpinen Vegetationsstufe]] mit [[nordamerika]]nisch-[[Eurasien|eurasischer]] Verbreitung betrachtet. Nach [[Hermann Meusel]], [[Eckehart Jäger]] und Erich Weinert (&amp;#039;&amp;#039;Vergleichende [[Chorologie#Biologie|Chorologie]] der Zentraleuropäischen Flora&amp;#039;&amp;#039;) ist der Schnittlauch wahrscheinlich ein [[Florenelement]] der [[Kontinentalklima|kontinentalen]] [[arktis]]ch-[[Alpine Höhenstufe|alpinen]] Flora mit Beziehungen zur [[Eurasische Steppe|Steppen]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;flora&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Meusel, Eckehart Jäger, Erich Weinert: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Chorologie der Zentraleuropäischen Flora&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Gustav Fischer, Jena 1965, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;In der [[Arealdiagnose|Gebietscharakterisierung]] geben Meusel, Jäger und Weinert (meridional/alpin) submeridional/alpin - disjunkt temperat/demontan litoral + boreal (arktisch) kontinental zirkumpolar ((m/alp)-sm/alp-disj mon*lit-b-(arct)•c-7 circpol) an. Siehe Hermann Meusel, Ernst Jäger, Erich Weinert: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Chorologie der Zentraleuropäischen Flora.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1965, S. 260.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Großbritannien wird der Schnittlauch zu den boreal-arktischen montanen Florenelementen gezählt. Er wächst hier häufig an feuchten Standorten von Seeufern und Flussbänken, wo er bereits während der eiszeitlichen [[Stadial|Kältephasen]] ein beständiges Florenelement stellte.&amp;lt;ref&amp;gt;R. G. West: &amp;#039;&amp;#039;Plant life of the Quaternary Cold Stages: Evidence from the British Isles&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge / New York 2000, ISBN 0-521-59397-2, S. 218.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Skandinavien tritt er als Bestandteil sub-borealer und borealer Steppen auf [[Rendzina|flachen Gesteins-]] und [[Alvar (Landform)|Kalkfelsböden]] auf. Er gehört hier zur [[Pflanzensoziologie|pflanzensoziologischen Ordnung]] &amp;#039;&amp;#039;Helianthemo-Globularion&amp;#039;&amp;#039; in der Klasse &amp;#039;&amp;#039;Festucetalia valesiacae&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;J. S. Rodwell, J. H. J. Schaminée, L. Mucina, S. Pignatti, J. Dring, D. Moss: &amp;#039;&amp;#039;The diversity of European Vegetation – An overview of phytosociological alliances and their relationships to EUNIS Habitats.&amp;#039;&amp;#039; S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mitteleuropäischen Bergland ist Schnittlauch auf vernässten, quellnassen Hängen und berieselten Felsterrassen hochmontaner und subalpiner Feuchtweiden anzutreffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Charakterart des Schnitt-Lauch Sumpfs – &amp;#039;&amp;#039;Allietum schoenoprasi ex Ellmauer in Ellmauer et Mucina 1993&amp;#039;&amp;#039; – im pflanzensoziologischen Verband Calthion Tx. 1936 (Nährstoffreiche Nass- und Feuchtwiesen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Pils: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiesen Oberösterreichs&amp;#039;&amp;#039;. Steurer, Linz 1994, ISBN 3-9500345-0-1, S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist in solchen Feuchtwiesen zwar nur sporadisch verbreitet, kommt dann aber über [[anmoor]]igen Böden mit einem Deckungsgrad von rund 75&amp;amp;nbsp;Prozent vor. Daneben wachsen zahlreiche Nässezeiger wie [[Sumpf-Schachtelhalm]], [[Bach-Nelkenwurz]] sowie Säurezeiger wie die [[Braun-Segge|Braun-]] und [[Steife Segge]]. In der Moosschicht sind [[Cratoneuron filicinum|Starknervmoose]] der alpinen [[Quellflur]]en häufig.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Merz: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzengesellschaften Mitteleuropas und der Alpen&amp;#039;&amp;#039;. Ecomed, 2000, ISBN 3-609-69980-9, S. 268.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den arktischen Regionen auf der [[Taimyr-Halbinsel]] ist die Art &amp;#039;&amp;#039;Lagoto glaucae-Allietum schoenoprasi&amp;#039;&amp;#039; von Feuchtwiesen der Tundra beschrieben worden.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Yu. Telyatnikov: &amp;#039;&amp;#039;HIGH MOUNTAINS INTRAZONAL VEGETATION OF A NORTHWEST PART OF PUTORANA PLATEAU.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Растительный мир Азиатской России.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1, 2011, S. 66–72 [http://www.izdatgeo.ru/pdf/rast/2011-1/66.pdf (PDF)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese wurden zur Klasse &amp;#039;&amp;#039;Thlaspietea rotundifolii&amp;#039;&amp;#039; gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf Gebirgsstufen beschränkte robuster wachsende „Unterart“ subsp. &amp;#039;&amp;#039;sibiricum&amp;#039;&amp;#039; gedeiht in Höhenlagen von 1200 bis 2650 Metern auf feuchten [[Blockhalde|Steinschuttfluren]], [[Feuchtwiese|Auen]] und [[Schneetälchen|Schneeböden]] sowie in Bachrillen und an Quellaustritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Pawel Kwiatowski: &amp;#039;&amp;#039;The Distribution of Allium schoenoprasum ssp. sibiricum (L.) Hartm. in Poland.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Allgäuer Alpen steigt sie bis zu 2100 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2001&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Habitat]]e sind sehr stark oder mittelstark mit Nährstoffen versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Tiefland vorkommende kleiner bleibende „Unterart“ subsp. &amp;#039;&amp;#039;schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039; wächst entlang von Flussläufen und auf feinerdigen und schlammigen Sand- und [[Kiesbank|Kiesbänken]] an der Meeresküste.&amp;lt;ref&amp;gt;Pawel Kwiatowski: &amp;#039;&amp;#039;The Distribution of Allium schoenoprasum ssp. sibiricum (L.) Hartm. in Poland.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schnittlauch gedeiht in Mitteleuropa am besten auf lockeren, nährstoffreichen und feuchten [[Boden (Bodenkunde)|Böden]]. Er kommt in folgenden [[Pflanzensoziologie|pflanzensoziologischen]] Einheiten vor: Kalkschutt-Gesellschaften (Thlaspion rotundifolii), Kalk-Quellsümpfe (Caricion davallianae), Flutrasen (Agropyro-Rumicion, Agrostietalia), seltener auch in Feuchtwiesen (Molinietalia) oder Silbergrasrasen (Corynephoretalia).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] &amp;amp; al. 2010 sind in der [[Schweiz]]: Feuchtezahl F = 4w+ (sehr feucht aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 2+ (unter-subalpin und ober-montan), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039; gehört zur Sektion &amp;#039;&amp;#039;Schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Dumort.}} in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Lauch|Allium]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}. Wie die anderen nahe verwandten Sektionen &amp;#039;&amp;#039;Cepa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Prokh.}} und &amp;#039;&amp;#039;Annuloprason&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Egor.}} mit ebenfalls spießförmigen Blättern, gehört er [[Unterart|zum Subgenus]] &amp;#039;&amp;#039;Rhizirideum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Koch) Wendelbo}}. In der letzten gültigen taxonomischen Bearbeitung der Sektion &amp;#039;&amp;#039;Schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039; durch Nikolai Friesen (1996) wurden in der Sektion sieben Arten und drei Unterarten anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolai Friesen: &amp;#039;&amp;#039;A taxonomic and chorological revision of the section &amp;#039;&amp;#039;Schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039; Dumort. (GenusAllium L.).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Candollea.&amp;#039;&amp;#039; Volume 51, 1996, S. 461–473.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wichtigste Art der Sektion ist der diploide in Eurasien und Nordamerika weitverbreitete Schnittlauch. Zum Schnittlauch gehören daneben auch zwei tetraploide Unterarten, die aus Spanien beschrieben wurden: subsp. &amp;#039;&amp;#039;latiorifolium&amp;#039;&amp;#039; (Sierra de Guadarrama) und subsp. &amp;#039;&amp;#039;orosiae&amp;#039;&amp;#039; (Hueska).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Morphologie (Biologie)|Morphologisch]] ist der Schnittlauch vielgestaltig und hat dadurch auch eine komplizierte nomenklatorische Vergangenheit. Vier morphologische Typen wurden über das Gesamtverbreitungsgebiet durch Friesen informell ausgeschieden, wie auch &amp;#039;&amp;#039;Allium buhseanum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Regel}} aus dem [[Elburs]] im Iran und dem [[Kaukasus]] als Synonym zu &amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039; s.&amp;amp;nbsp;l. gilt. Allgemein rühren die Probleme aus der unzusammenhängenden Verbreitung der vier Typen sowie der Charaktere, die dieser Unterscheidung zu Grunde liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So finden sich die kleinsten Pflanzen auf [[Kalkstein]], die unabhängig voneinander als unterschiedliche Variationen beschrieben wurden, sich jedoch morphologisch als sehr ähnlich erweisen: var. &amp;#039;&amp;#039;pumilum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Bunge}} (Altai, Sibirien), var. &amp;#039;&amp;#039;alvarense&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hylander}} (Insel Öland in Schweden), var. &amp;#039;&amp;#039;urmoense&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Eklung}} (Finnland, Inselarchipel im Finnischen Meerbusen) und forma &amp;#039;&amp;#039;kokinjae&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hay.}} (Balkanhalbinsel). Die robusteren Varianten sind überwiegend in den Gebirgen des gesamten Gebietes verbreitet und werden meistens als &amp;#039;&amp;#039;Allium sibiricum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}, &amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;sibiricum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Richter}} oder &amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;alpinum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|DC.}} bezeichnet.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Typ hat in Längsrichtung gerippte Blätter, der vereinzelt in Sibirien sowie möglicherweise auch in anderen Regionen auftritt. Jedoch verschwindet das Merkmal bei herbarisierten Pflanzen. Diese Form wird manchmal in größeren Gruppen, die alle das gleiche Merkmal haben, beobachtet, jedoch tritt er in der Regel zusammen mit typisch gestalteten &amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039; auf. Eine dieser Population wurde dann auch als unabhängige Spezies, &amp;#039;&amp;#039;Allium udinicum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Antzupova}}, benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolai Friesen, F. R. Blattner: &amp;#039;&amp;#039;RAPD Analysis Reveals Geographic Differentiation within &amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039; L. (Alliceae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Plant Biology.&amp;#039;&amp;#039; Band 2/3, 2000, S. 297–305.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Molekulargenetik|Molekulargenetische]] Untersuchungen indizieren, dass die Sektion &amp;#039;&amp;#039;Schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039; [[monophyletisch|in Eurasien und Nordamerika weitverbreiteten]] Ursprungs ist und sich bei &amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039; genetisch drei geographische Gruppen ausgebildet haben: eine europäische, eine asiatisch-sibirische sowie eine iranisch-kaukasische. Die [[Ostasien|ostasiatischen]] Populationen haben sich dabei vermutlich über Beringia bis auf den nordamerikanischen Kontinent verbreitet. Die skandinavischen Populationen wurden wohl erst durch die Wanderung aus südeuropäischen Standorten nacheiszeitlich gebildet. Die tetraploide spanische Unterart &amp;#039;&amp;#039;latiorifolium&amp;#039;&amp;#039; entstammt mutmaßlich einer [[Introgression|Genveränderung]] mit einer Art aus der Sektion &amp;#039;&amp;#039;Cepa&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Synonyme &amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039; sind u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;sibiricum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Garcke}}, &amp;#039;&amp;#039;Allium alpinum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(DC.) Hegetschw.}}, &amp;#039;&amp;#039;Allium raddeanum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Regel}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039; setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern &amp;#039;&amp;#039;schoinos&amp;#039;&amp;#039; für [[Binse]] und &amp;#039;&amp;#039;prason&amp;#039;&amp;#039; für Lauch, direkt übersetzt also „Binsen-Lauch“, und bezieht sich auf die Form der Blätter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genaust1996&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Teil nur regional gebräuchliche [[Trivialname]]n für den Schnittlauch sind oder waren: Beeslook ([[Unterweser]]), Beestlock ([[mittelniederdeutsch]]), Bergzwiebel ([[Schlesien]]), Bestlók (mittelniederdeutsch), Brisslauch, Graslook ([[Ostfriesland]]), Jakobslauch ([[Leipzig]]), Jakobszwiebeln, Look ([[Pommern]]), Piplook ([[Altmark]]), Schnedlach ([[St. Gallen]]), Schniddleeg ([[Siebenbürgen]]), Schniedling ([[Augsburg]]), Schnirrleng (Siebenbürgen), Schnittlacht (St. Gallen), Schnitloch ([[mittelhochdeutsch]]), Snedelók (mittelniederdeutsch), Snidlak ([[Göttingen]]), Sniteloc ([[althochdeutsch]]), Snitelouch (Althochdeutsch), Snitilouch (althochdeutsch), Snitlöcher, Snitloich (althochdeutsch), Snitlook ([[Bremen]]), Snitlouch (mittelniederdeutsch) und Snittelauch (mittelniederdeutsch).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jessen1882&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kräuterschere-0861.jpg|mini|hochkant|Zerkleinerung von Schnitt&amp;amp;shy;lauch mit der [[Kräuterschere]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnittlauchbrot-01.jpg|mini|Schnittlauchbrot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnittlauch ist seit dem frühen Mittelalter in [[Kultur]]. Es gibt zahlreiche Sorten, die in Bezug auf Wuchshöhe und Blattdicke sehr unterschiedlich sind. Neben den typischen lilablühenden Formen treten auch weiß blühende auf. Gelegentlich wird Schnittlauch auch als [[Zierpflanze]] in Gärten, beispielsweise in Steingärten, sowie zur Dachbegrünung verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PFAF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verarbeitung ===&lt;br /&gt;
Schnittlauch wird frisch oder tiefgefroren, wegen des geringen Aromas seltener getrocknet oder [[Gefriertrocknung|gefriergetrocknet]] verwendet und ist Bestandteil der [[fines herbes]] der [[Französische Küche|französischen Küche]]. Als Küchengewürz geerntet werden nur die oberirdischen Röhrenblätter. Fein geschnitten wird er Salaten, Suppen, Eigerichten oder auch Mayonnaise zugefügt. Das Schnittlauchbrot&amp;amp;nbsp;– ein Butterbrot, reichlich belegt mit Schnittlauchröllchen&amp;amp;nbsp;– ist in Bayern und Österreich eine beliebte Komponente der Brotzeitplatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UniErlangen-Nürnberg&amp;quot; /&amp;gt; Schnittlauch ist ein Bestandteil der [[Grüne Soße|Grünen Soße]], sowohl nach der Frankfurter als auch der Kasseler Rezeptur, eines typischen Gerichts der deutschen Regionalküche, das sich besonders im hessischen Raum großer Beliebtheit erfreut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heyland2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anbau ===&lt;br /&gt;
Kommerziell wird Schnittlauch als Würzkraut meist in Gewächshäusern, selten auch in Feldkultur angebaut. Im kommerziellen Anbau fanden sich in den 1990er Jahren vor allem die Sorten ‘Dominant’, ‘Kirdo’, ‘Fitlau’, ‘Wilan’ und ‘Polyvert’. 2004 betrug die Anbaufläche der Schnittlauch produzierenden landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland 642 [[Hektar]], im Jahr 2011 580&amp;amp;nbsp;Hektar in sieben Bundesländern. Damit entfielen in der Kategorie der Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen fünf Prozent der darin statistisch erfassten Anbaukulturen auf den Schnittlauch.&amp;lt;ref&amp;gt;GÜLZOWER FACHGESPRÄCHE BAND 44: Tagungsband zur 2. Tagung Arzneipflanzenanbau in Deutschland – mit koordinierter Forschung zum Erfolg, 2013 {{Webarchiv|url=https://mediathek.fnr.de/media/downloadable/files/samples/g/f/gfg_band_44_arzneipflanzen_2013.pdf |wayback=20161009195345 |text=(PDF)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2003 war die Schnittlauchkultur flächenteilig nach Petersilie, Kamille und Leinsaat die bedeutendste.&amp;lt;ref name=Abschlussbericht&amp;gt;Abschlussbericht &amp;#039;&amp;#039;Studie zum Stand des Anbaus von Arznei- und Gewürzpflanzen in Deutschland (2003) und Abschätzung der Entwicklungstrends in den Folgejahren&amp;#039;&amp;#039;, 2005 {{Webarchiv|url=http://www.saluplanta.de/studaug.pdf |wayback=20160617205602 |text=(PDF)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Niedersachsen stellte mit ca.&amp;amp;nbsp;220,1&amp;amp;nbsp;Hektar 2003 den Spitzenreiter der Bundesländer mit Schnittlauchproduktion (von im Erhebungszeitraum insgesamt 625,5 Hektar angebauten).&amp;lt;ref name=Abschlussbericht /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 wird Schnittlauch in der [[Europäische Union|EU]]-Verordnung über die Statistik der pflanzlichen Erzeugung nicht mehr unter Gemüseanbau und Gemüseerhebung erfasst, sondern nur in der Bodennutzungshaupterhebung unter Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/LandForstwirtschaft/ObstGemueseGartenbau/Gemueseerhebung2030313147004.pdf?__blob=publicationFile Statistisches Bundesamt Landwirtschaft (PDF), S. 7.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die langen Blätter werden tief abgeschnitten und treiben das ganze Jahr über nach, beim kommerziellen Anbau wird im ersten Jahr einmal, später drei- bis fünfmal geerntet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Allium schoenoprasum 001.JPG|mini|Bestand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pflanzenschutz ===&lt;br /&gt;
Im [[Pflanzenschutz]] der Nutzpflanzen von Schnittlauchgewächsen gibt es einige Problembereiche. Als [[Phytomedizin#Pflanzenkrankheiten|Krankheitsursachen und Schaderreger]] sind unter anderem bekannt: Pilze wie [[Puccinia allii]] (Porree-Rost), [[Falscher Mehltau]] (&amp;#039;&amp;#039;Peronospora destructor&amp;#039;&amp;#039;), Insekten wie [[Blattläuse]] der Arten [[Myzus ascalonicus]] und [[Neotoxoptera formosana]], [[Lauchmotte]] (&amp;#039;&amp;#039;Acrolepiopsis assectella&amp;#039;&amp;#039;), [[Lauchminierfliege]] (&amp;#039;&amp;#039;Phytomyza gymnostoma&amp;#039;&amp;#039;), [[Tabakblasenfuß|Zwiebelthripse]] (&amp;#039;&amp;#039;Thrips tabaci&amp;#039;&amp;#039;), sowie [[Nacktschnecke]]n und störende [[Unkraut|Unkräuter]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Crüger2002&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nährstoffgehalt – Vitamine, Spurenelemente und Inhaltsstoffe ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Inhaltsstoff !! Schnittlauch, roh&amp;lt;br /&amp;gt;Gehalt in 100 g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Physiologischer Brennwert|Brennwert]] || 125&amp;amp;nbsp;[[Kilojoule|kJ]] (30&amp;amp;nbsp;[[kcal]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasser || align=center|{{0}}90,65 g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Protein || align=center|{{0|00}}3,27 g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fett || align=center|{{0|00}}0,73 g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kohlenhydrate || align=center|{{0|00}}4,35 g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kalium]] || align=center|296&amp;amp;nbsp;[[Milligramm|mg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Calcium]] || align=center|{{0}}92&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eisen   || align=center|{{0|00}}1,6&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Magnesium || align=center|{{0}}42&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Phosphor || align=center|{{0}}58&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vitamin C]] || align=center|{{0}}58,1&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Thiamin]] || align=center|{{0|00}}0,078&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Riboflavin]] || align=center|{{0|00}}0,115&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niacin]] || align=center|{{0|00}}0,647&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vitamin B6]] || align=center|{{0|00}}0,138&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vitamin A]] || align=center|218&amp;amp;nbsp;[[Mikrogramm|µg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vitamin E]] || align=center|{{0|00}}0,21&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Folsäure]] || align=center|105&amp;amp;nbsp;µg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vitamin K]] || align=center|212,7&amp;amp;nbsp;µg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Quelle (in englischer Sprache): &amp;#039;&amp;#039;United States Department of Agriculture&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;USDA&amp;quot;&amp;gt;[http://ndb.nal.usda.gov/ndb/foods/show/2972?fg=&amp;amp;man=&amp;amp;lfacet=&amp;amp;format=&amp;amp;count=&amp;amp;max=25&amp;amp;offset=&amp;amp;sort=&amp;amp;qlookup=chives USDA.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geschmack entsteht durch die Folgeprodukte des [[enzym]]atischen Abbaus der [[Cysteinsulfoxide]] wie [[Dipropyldisulfid]], [[Methylpentyldisulfid]], [[Pentylhydrodisulfid]] und [[3,5-Diethyl-1,2,4-trithiolan|Cis-/trans-3,5-Diethyl-1,2,4-trithiolan]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GernotKatzer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1111/j.1365-2621.1983.tb05101.x&amp;quot;&amp;gt;SEIJI HASHIMOTO, MITSUO MIYAZAWA, HIROMU KAMEOKA: &amp;#039;&amp;#039;Volatile Flavor Components of Chive (Allium schoenoprasum L.).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Food Science.&amp;#039;&amp;#039; Volume 48, 1983, S.&amp;amp;nbsp;1858, {{DOI|10.1111/j.1365-2621.1983.tb05101.x}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Xu Jiemei, Rudolf V. Kamelin: &amp;#039;&amp;#039;Allium.&amp;#039;&amp;#039; In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora of China.&amp;#039;&amp;#039; Volume 24: &amp;#039;&amp;#039;Flagellariaceae through Marantaceae.&amp;#039;&amp;#039; Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 2000, ISBN 0-915279-83-5. [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200027528 &amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum.&amp;#039;&amp;#039; S. 195 - textgleich online wie gedrucktes Werk].&lt;br /&gt;
* Dale W. McNeal Jr., T. D. Jacobsen: &amp;#039;&amp;#039;Allium.&amp;#039;&amp;#039; In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora of North America North of Mexico.&amp;#039;&amp;#039; Volume 26: &amp;#039;&amp;#039;Magnoliophyta: Liliidae: Liliales and Orchidales.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, New York und Oxford, 2002, ISBN 0-19-515208-5. [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&amp;amp;taxon_id=200027528 &amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum.&amp;#039;&amp;#039; S. 240 - textgleich online wie gedrucktes Werk].&lt;br /&gt;
* Xaver Finkenzeller, [[Jürke Grau]]: &amp;#039;&amp;#039;Alpenblumen. Erkennen und bestimmen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Steinbachs Naturführer&amp;#039;&amp;#039;). Neue bearbeitete Auflage. Mosaik, München 1996, ISBN 3-576-10558-1.&lt;br /&gt;
* Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora von Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Begründet von [[Werner Rothmaler]]. Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Krautige Zier- und Nutzpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Spektrum Akademischer Verlag, Berlin/Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8.&lt;br /&gt;
* K. U. Heyland, H. Hanus, E. R. Keller: &amp;#039;&amp;#039;Ölfrüchte, Faserpflanzen, Arzneipflanzen und Sonderkulturen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Pflanzenbaues.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, ISBN 3-8001-3203-6, S. 492–495.&lt;br /&gt;
* [http://www.biozac.de/biozac/capvil/Cvallsch.htm Porträt des Schnittlauch als eine im &amp;#039;&amp;#039;Capitulare de Villis&amp;#039;&amp;#039; aufgelistete Pflanzenart.]&lt;br /&gt;
* Eckehart J. Jäger, Klaus Werner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora von Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Begründet von Werner Rothmaler. 18., bearbeitete Auflage. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Gefäßpflanzen: Grundband.&amp;#039;&amp;#039; Spektrum, Heidelberg u. a. 2002, ISBN 3-8274-1359-1.&lt;br /&gt;
* Avril Rodway: &amp;#039;&amp;#039;Kräuter und Gewürze.&amp;#039;&amp;#039; Tessloff, Hamburg 1980, ISBN 3-7886-9910-8.&lt;br /&gt;
* M. Grieve: &amp;#039;&amp;#039;A Modern Herbal.&amp;#039;&amp;#039; 1931. [http://www.botanical.com/botanical/mgmh/c/chives65.html (online)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Allium schoenoprasum|Schnittlauch (&amp;#039;&amp;#039;Allium schoenoprasum&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|311|Allium schoenoprasum L., Schnittlauch}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|148}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|311}}&lt;br /&gt;
* [http://luirig.altervista.org/flora/taxa/index1.php?scientific-name=allium+schoenoprasum Datenblatt mit Verbreitung und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora Italiana&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;Schede di Botanica&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
* [http://linnaeus.nrm.se/flora/mono/allia/alliu/allischv.jpg Verbreitung auf der Nordhalbkugel bei &amp;#039;&amp;#039;Den virtuella floran&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Einkeimblaettrige/Liliengewaechse/allium_rosa.htm#Schnittlauch Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
* [http://www.missouribotanicalgarden.org/PlantFinder/PlantFinderDetails.aspx?kempercode=j270 Datenblatt bei &amp;#039;&amp;#039;Missouri Botanical Garden&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
* [http://linnaeus.nrm.se/flora/mono/allia/alliu/allischv.jpg Globale Verbreitungskarte].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Informationen dieses Artikels entstammen zum größten Teil den unter Nachweise angegebenen Quellen, darüber hinaus werden folgende Quellen zitiert: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PFAF&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{PFAF|Allium schoenoprasum}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Crüger2002&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3800131919|Seiten=126–143}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt; Info Flora. {{InfoFlora|ID=1002740|WissName=Allium schoenoprasum L.|Abruf=2021-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;UniErlangen-Nürnberg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Botanischer Garten der Universität Erlangen-Nürnberg: &amp;#039;&amp;#039;Gewürzpflanzen im Freiland.&amp;#039;&amp;#039; zusammengestellt von A. Hohenester und J. Stiglmayr, S. 6.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GernotKatzer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Alli_sch.html &amp;#039;&amp;#039;GernotKatzers Gewürzseiten&amp;#039;&amp;#039;: Schnittlauch (vormals &amp;#039;&amp;#039;Uni Graz&amp;#039;&amp;#039;)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genaust1996&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Helmut Genaust: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Birkhäuser, Basel/Boston/Berlin 1996, ISBN 3-7643-2390-6 (Nachdruck ISBN 3-937872-16-7).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jessen1882&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 19.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5, S. 129.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heyland2006&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klaus-Ulrich Heyland, H. Hanus, E. R. Keller: &amp;#039;&amp;#039;Ölfrüchte, Faserpflanzen, Arzneipflanzen und Sonderkulturen&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Pflanzenbaues.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, 2006, ISBN 3-8001-3203-6, S. 493.&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, IHW-Verlag, Eching bei München 2001, ISBN 3-930167-50-6, S. 348.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lauch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blattgemüse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kräuter (Gewürz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpenflora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mike Krüger</name></author>
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