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	<title>Schnellzug - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Schnellzug&amp;diff=13777&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wahldresdner: /* Siehe auch */ keine Zuggattung</title>
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		<updated>2025-08-22T06:43:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; keine Zuggattung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schnellzug-2.jpg|mini|[[Zugzielanzeiger]] für einen Schnellzug in [[Bahnhof Olten|Olten]], 2004]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnellzug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Zuggattung]] der [[Eisenbahn]] und bezeichnet [[Schienenpersonenfernverkehr|Fernverkehrszüge]], die nur wichtige Zwischenstationen bedienen. Schnellzüge sind heute im Netz der [[Österreichische Bundesbahnen|Österreichischen Bundesbahnen]] (ÖBB) weitgehend sowie bei der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]] (DB) und in der Schweiz vollständig durch die Zuggattungen [[Eurocity]], [[Intercity]], InterRegio etc. ersetzt worden. [[Nachtzug|Nachtzüge]] waren früher meist ebenfalls als Schnellzug ausgewiesen, sind aber in den Zuggattungen [[EuroNight]] sowie [[ÖBB Nightjet]] (seit Dezember 2016) bzw. [[City Night Line]] (bis Dezember 2016) aufgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnellzüge werden üblicherweise von einer [[Lokomotive]] bespannt. Wird hingegen ein [[Triebwagen]] oder Triebzug eingesetzt, so spricht man auch von einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnelltriebwagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Dt), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Triebwagenschnellzug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (TS) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Motorschnellzug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abkürzung für Schnellzug lautete ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Als jedoch in der Zwischenkriegszeit die ältere Zuggattung Schnellzug mit der nachträglich eingeführten Zuggattung &amp;#039;&amp;#039;[[Durchgangszug]]&amp;#039;&amp;#039; vereinigt wurde, übernahm man in Deutschland – und später auch in Österreich – dessen Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch als bahnamtliche Abkürzung für Schnellzüge. Vereinzelt sprach man auch vom &amp;#039;&amp;#039;D-Schnellzug&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pendant im [[Güterzug|Güterverkehr]] ist der &amp;#039;&amp;#039;Güterschnellzug&amp;#039;&amp;#039; respektive &amp;#039;&amp;#039;Schnellgüterzug&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
=== Die ersten Schnellzüge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:III.5.09-27 (Zuschlag Basel Stuttgart).jpg|mini|hochkant|Zuschlag für einen Schnellzug der [[Großherzoglich Badische Staatseisenbahnen|Badischen Eisenbahn]]]]&lt;br /&gt;
Der erste deutsche Schnellzug verkehrte am 1. Mai 1851 zwischen [[Berlin]] und [[Köln-Deutz|Deutz am Rhein]] (heute Teil von [[Köln]]) und legte diese Strecke in 16 Stunden zurück. Drei Monate später, am 1.&amp;amp;nbsp;August 1851, fuhr der erste Nachtzug zwischen Berlin und [[Bydgoszcz|Bromberg]]. Der preußische Staat forderte ein landesweites Netz von Nachtzügen, und die Eisenbahngesellschaften richteten in den folgenden Jahren (1852 bis 1854) beschleunigte, sogenannte „Courierzüge“, zwischen Berlin und [[Breslau]], [[Frankfurt am Main]], [[Hamburg]] oder Köln ein. Die Fahrgäste des über Nacht verkehrenden Courierzugs zwischen Berlin und Frankfurt mussten erstmals einen höheren Fahrpreis bezahlen, um die erhöhten Personalkosten des durchgehenden Nachtbetriebs auszugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht überall haltende Züge wurden im [[Kursbuch (Deutschland)|Kursbuch]] und sonstigen [[Fahrplan]]unterlagen in [[Schriftschnitt|Fettschrift]] dargestellt, zuschlagpflichtige Züge zusätzlich mit einer punktierten Linie links der Zugspalte gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs wurden die Bezeichnungen Schnellzug (S), Courirzug/Courierzug/Kurierzug (C/K) und Eilzug (E) synonym zueinander verwendet. Hierbei erhielt der erste auf einer Strecke eingeführte schnellfahrende Zug in der Regel die Bezeichnung Schnellzug oder Eilzug. Kam ein zweiter oder dritter hinzu, so wählte die Eisenbahnverwaltung zur Unterscheidung die Bezeichnung Kurierzug. Erst auf der [[Europäische Reisezugfahrplankonferenz|Europäischen Reisezugfahrplankonferenz]] in Interlaken am 18. und 19. Juni 1889 wurde beschlossen, fortan für alle schnellfahrenden Züge, inklusive der im Ausland üblichen Expreßzüge/Expresszüge, die einheitliche Bezeichnung Schnellzug einzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RöllEnzyklopädie|8|415 ff.|Schnellzug}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese frühen Schnellzüge bestanden vorzugsweise aus dreiachsigen Abteilwagen, die auch mit [[Zugtoilette]]n ausgestattet waren. Die Züge dieses Spitzenangebots der Eisenbahn sollten nicht nur besonders bequem, sondern auch besonders pünktlich sein. Bei Verspätungen hatten Schnellzüge Vorrang vor [[Luxuszug (Zuggattung)|Luxuszügen]] (L).&amp;lt;ref&amp;gt;Eisenbahndirektion Mainz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sammlung der herausgegebenen Amtsblätter&amp;#039;&amp;#039; vom 5. Februar 1900. 4. Jahrgang, Nr. 5. Bekanntmachung Nr. 44, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1917 wurden fast alle Schnellzüge in Deutschland schrittweise zu Durchgangszügen, soweit sie aus Durchgangswagen bestanden. Ohne Zuschlag mit wenigen Halten fuhren nur noch &amp;#039;&amp;#039;[[Beschleunigter Personenzug|beschleunigte Personenzüge]]&amp;#039;&amp;#039; (BP). Lediglich in Bayern fuhren noch einige zuschlagpflichtige Schnellzüge auf der Strecke München–Mittenwald–Innsbruck und wurden erst 1929 zu Durchgangszügen. Ab der Vereinigung der Zuggattungen Durchgangszug und Schnellzug in der Zwischenkriegszeit wurden in Deutschland die Bezeichnungen D-Zug und Schnellzug annähernd synonym verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fernschnellzug (FD) ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Fernschnellzug}}&lt;br /&gt;
Ab 1923 führte die [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutsche Reichsbahn]] als hochwertige Zuggattung den &amp;#039;&amp;#039;Fernschnellzug&amp;#039;&amp;#039; ein. Diese verkehrten unter Auslassung weniger bedeutsamer Zwischenhalte beschleunigt zwischen den wichtigsten Wirtschaftszentren und führten im Unterschied zu Schnell- und Durchgangszügen keine dritte Wagenklasse. Das Netz der Fernschnellzüge orientierte sich vorwiegend an der Reichshauptstadt Berlin, so etwa mit dem [[FD 79/80 (Berlin–München)|FD 79/80]] zwischen Berlin und München, es gab aber auch Verbindungen etwa zwischen dem [[Ruhrgebiet]] und Hamburg sowie Süddeutschland. 1930 verkehrten insgesamt 18 Fernschnellzugpaare. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs stellte die Deutsche Reichsbahn die meisten Fernschnellzüge ein, einzelne Zugpaare verkehrten noch bis 1940.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Mauerer: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung von FD und FDt. Für hochwertiges Reisen.&amp;#039;&amp;#039; In: Bahnextra 1/2023, S. 22–33&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wehrmachtszüge im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bukarest- Bucuresti (Nord) ... Berlin Stadtbahn-Schild - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 008742.jpeg|mini|Zuglaufschild am „SFR“ von [[Bahnhof București Nord|Bucuresti Nord]] nach [[Bahnhof Berlin Friedrichstraße|Berlin Friedrichstraße]], 1943&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsches-kursbuch.de/1942/F_95.htm |titel=Jahresfahrplan 1942/43 |werk=deutsches-kursbuch.de |seiten=95 |abruf=2025-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde eine neue Zuggattung, der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Schnellzug für Fronturlauber&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(SF-Zug)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|dkv|09|01|1943|5|Im Reich der SF-Soldatenköche}}&amp;lt;/ref&amp;gt; geschaffen. Diese Schnellzüge verkehrten auf kürzestem Weg zwischen den Einsatzorten der [[Wehrmacht]] (unter anderem [[Frankreich]], [[Griechenland]], [[Sowjetunion]]) und dem [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]]. Beförderten die SF-Züge auch Zivilpersonen, wurden diese je nach Gattung als SFD (Fronturlauberschnellzüge, die auch Zivilpersonen beförderten), SFE (Fronturlaubereilzüge mit Zivilpersonenwagen), SFP (Fronturlauber-Personenzüge mit Fahrgelegenheit für Zivilpersonen) bzw. SFR (Fronturlauberschnellzüge mit Reisezugteil) bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;19410201SVB&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|svb|01|02|1941|9|Tagesneuigkeiten}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Lehrter Bahnhof 049094b.jpg|mini|Schild mit Anzeige „DmW“ auf dem zerstörten [[Berlin Lehrter Bahnhof|Lehrter Bahnhof]], Berlin 1957]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Abkürzungen stellten sich als unpraktisch heraus, weil die Zuggattung erst am dritten Buchstaben erkennbar war. Deshalb erfolgte am 1. Februar 1941 eine Umbenennung mit der Gattung an der ersten Stelle des Kürzels: DmW (Schnellzug mit Wehrmachtsteil), EmW ([[Eilzug]] mit Wehrmachtsteil) und PmW (Personenzug mit Wehrmachtsteil).&amp;lt;ref name=&amp;quot;19410201SVB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Januar 1945 wurde der gesamte Schnell- und Eilzugverkehr in Deutschland eingestellt. Schlafwagen verkehrten letztmals in der Nacht vom 22. zum 23. Januar. Weiterbetrieben für kriegswichtige Zwecke wurden nur einige Dienstschnellzüge; für ihre Nutzung musste die Bescheinigung einer [[Eisenbahndirektion#Reichsbahndirektionen|Reichsbahndirektion]] vorgelegt werden. Ohne eine solche Bescheinigung konnte man als Zivilist nur noch Personenzüge für Strecken bis 75&amp;amp;nbsp;km Entfernung vom Wohn- oder Arbeitsort benutzen (Ausnahme: Fahrten im Zusammenhang mit einer [[Einberufung]]). Netz- und Bezirkskarten verloren ihre Gültigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|obz|20|01|1945|3|Ab Montag Fortfall aller D- und Eilzüge}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|kwk|21|01|1945|4|Die Beschränkung des Reiseverkehrs}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits kurz darauf traten im Februar weitere Einschränkungen in Kraft. Danach galten sogar Vorladungen zu Behörden einschließlich Gerichten nicht mehr als „dringlicher Reisegrund“. Eine Ausnahme gab es nur bei Vorladungen zum [[Volksgerichtshof]] sowie zu einem [[Sondergericht]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwg|06|02|1945|3|Die Einschränkung des privaten Reiseverkehrs}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lediglich die internationalen Züge von [[Berlin]] nach [[Kopenhagen]] und [[Prag]] verkehrten noch bis April 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2007-05-13 02b Lok 23042 in Urmitz (kleine Datei).jpg|mini|Grün lackierter Schnellzugwa&amp;amp;shy;gen der Deutschen Bundesbahn aus den 1960er Jahren als Museumsfahrzeug]]&lt;br /&gt;
[[Datei:D-Zug-Zuschlag.jpg|mini|1988 ausgegebene Zuschlag&amp;amp;shy;karte der Deutschen Reichsbahn]]&lt;br /&gt;
Am 22. September 1945 fuhren in der [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanischen Besatzungszone]] die ersten Schnellzüge nach Kriegsende zwischen [[Frankfurt am Main]] und [[München]]. Die neugegründete [[Deutsche Bundesbahn]] führte 1949 auch wieder die Fernschnellzüge ein, zunächst mit dem Kürzel &amp;#039;&amp;#039;FD&amp;#039;&amp;#039; vor der [[Zugnummer]], ab 1951 dann als &amp;#039;&amp;#039;F&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Zuggattung &amp;#039;&amp;#039;Fernschnellzug&amp;#039;&amp;#039; wurde 1971 von der Deutschen Bundesbahn abgeschafft und durch die neu eingeführte Zuggattung [[Intercity (Deutschland)|Intercity]] (IC) ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Leichtschnellzug}}&lt;br /&gt;
Zum Fahrplanwechsel am 17. Mai 1953 wurden &amp;#039;&amp;#039;Leichtschnellzüge&amp;#039;&amp;#039; (LS) eingeführt. Sie verkehrten mit [[Eilzugwagen#Mitteleinstiegswagen der Deutschen Bundesbahn|den neuen Mitteleinstiegswagen]], boten mit Polstersitzen in der dritten Klasse mehr Komfort und hatten auch kürzere Reisezeiten, u.&amp;amp;#8239;a. durch den Verzicht auf [[Kurswagen]]. Ein Jahr später wurde das Netz noch ausgeweitet. In den folgenden Jahren wurden sie auf die neuen Wagen mit Endeinstiegen umgestellt. Im Sommer 1960 verschwand die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;LS&amp;#039;&amp;#039; wieder aus den [[Kursbuch|Kursbüchern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oliver Strüber |Titel=Leicht und schnell |Sammelwerk=eisenbahn-magazin |Nummer=11 |Datum=2017 |ISSN=0342-1902 |Seiten=54/55}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1954 beschaffte die [[Deutsche Bundesbahn]] (DB) serienmäßig Schnellzugwagen der späteren [[UIC-X-Wagen (DB)|UIC-Bauart Typ X]]. Wagen ähnlicher Bauart wurden auch an die ÖBB (ab 1957) und die SBB (ab 1966) geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1968 schaffte die Deutsche Bundesbahn zu Fahrkarten bei einer Entfernung von mehr als 80 Kilometern den Schnellzug-[[Zuschlag (Eisenbahn)|Zuschlag]] ab, 1979 entfiel dieser über 50&amp;amp;nbsp;Kilometer. Zwischen 1973 und 1978 liefen einige vormalige Schnellzüge als [[Schnellzug des Intercity-Ergänzungssystems]] (DC), diese Zuggattung konnte sich jedoch nicht dauerhaft etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachfrage im Schnellzug-Angebot der Deutschen Bundesbahn ging ab 1979 kontinuierlich zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ek-1999-06-52&amp;quot;&amp;gt;Heinz Klein-Arendt: &amp;#039;&amp;#039;10 Jahre Interregio. Ein Erfolgszug auf dem Abstellgleis?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Eisenbahn-Kurier]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 321, Juni 2001, {{ISSN|0170-5288}}, S. 52–56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Verkehrsleistung]] sank zwischen 1979 und 1986 um insgesamt rund ein Viertel; viele Fahrgäste wechselten in das wachsende Angebot der seit 1979 im Stundentakt und mit beiden Wagenklassen verkehrenden IC-Züge. Mit dem Sommerfahrplan 1983 wurde der obligatorische Zuschlag für Schnellzüge bei der Deutschen Bundesbahn abgeschafft und viele bisherige Eilzüge neu als zuschlagfreie Schnellzüge geführt. Schnellzüge in Urlaubsgebiete wurden im gleichen Jahr in die neue Zuggattung [[Fern-Express]] (FD) umgewandelt, unabhängig davon fuhren die Triebzüge des [[Alpen-See-Express]] weiterhin als Zuggattung Dt. Auch die 1978 eingeführten Reisebürosonderzüge [[TUI-Ferienexpress]] verkehrten innerbetrieblich als Schnellzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 bezifferte die Deutsche Bundesbahn das Defizit ihrer Schnellzüge auf rund 600&amp;amp;#8239;Millionen D-Mark. Als Ursache galten unterschiedliche Qualitätseigenschaften. Beispielsweise kam grundverschiedenes Wagenmaterial zum Einsatz. Der durchschnittliche Haltestellenabstand betrug zwischen neun und 51&amp;amp;#8239;Kilometer. Diese Umstände führten maßgeblich zur Einführung des [[Interregio (Deutschland)|Interregio]] zum Fahrplanwechsel im Winter 1988/89.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bb-1988&amp;quot;&amp;gt;Karl-Heinz Garre: &amp;#039;&amp;#039;InterRegio – ein neues Leistungsangebot der Deutschen Bundesbahn im Schienenpersonenfernverkehr.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Bundesbahn]]&amp;#039;&amp;#039;, 9/1988, S.&amp;amp;#8239;775–780.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR blieben bei der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]] (DR) Schnellzüge das Grundangebot im Fernverkehr. Der Schnellzugzuschlag in zwei Stufen (Zone I bis 300 Kilometer drei Mark, Zone&amp;amp;#8239;II darüber fünf Mark) wurde bis zum Inkrafttreten des Sommerfahrplans am 2.&amp;amp;#8239;Juni 1991 beibehalten. Bis in die 1980er Jahre wurde der Großteil der Schnellzüge im Binnenverkehr innerhalb der DDR aus vierachsigen [[Reko-Wagen (Eisenbahn)#Vierachsige Wagen|Rekowagen]] von 1965 gebildet, für die erste Wagenklasse mit [[Modernisierungswagen]] verstärkt. Neben den ab 1962 beschafften Modernisierungswagen wurden die ebenfalls ab 1962 gebauten [[UIC-Y-Wagen der DR|Y-Wagen]] vorwiegend für hochwertige und internationale Verbindungen eingesetzt. Nach der Indienststellung von [[Halberstädter Mitteleinstiegswagen|Mitteleinstieg-]] und [[UIC-Z-Wagen der DR#Halberstädter Schnellzugwagen|Halberstädter Schnellzugwagen]] wurden die nicht mehr zeitgemäßen Reko-Wagen und danach die Modernisierungswagen in untergeordnete Dienste abgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der deutschen Wiedervereinigung ===&lt;br /&gt;
Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden die Schnellzüge im Tagesverkehr in Deutschland sukzessive durch Interregio-Züge ersetzt, die wiederum bis 2001 überwiegend durch Intercity- oder Züge des Regionalverkehrs abgelöst wurden. Seit Einführung des [[Preis- und Erlösmanagement Personenverkehr]] im Dezember 2002 gehören die letzten noch verkehrenden Schnellzüge, analog zu den Zuggattungen Intercity und Eurocity, der Produktklasse B an, heute Produktklasse IC/EC genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fernverkehr zwischen Berlin und Warschau, Moskau, Saratov, Prag und Budapest verkehrten einige Züge in den Tagesrandzeiten und als Kurswagen nach Polen und Russland bis 2014 als Schnellzug. Von Dezember 2015 bis Dezember 2023 war zudem der [[Autozugverkehr Niebüll–Westerland#Sylt Shuttle|Sylt Shuttle plus]] als Schnellzug klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schnellzüge bei Privatbahnen ===&lt;br /&gt;
Neben der Deutschen Bundesbahn setzten auch die [[Köln-Bonner Eisenbahnen]] bis 1975 auf ihrem Streckennetz Schnellzüge ein. Sie erreichten zwischen Köln und Bonn Fahrzeiten, die mit denen der Staatsbahn vergleichbar waren. Für diese Züge war ein Schnellzugzuschlag zu entrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Veolia betriebenen [[InterConnex]]-Züge wurden in der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn als Schnellzug mit dem Gattungskürzel &amp;#039;&amp;#039;X&amp;#039;&amp;#039; geführt. Das private Eisenbahnverkehrsunternehmen [[Agilis]], seit 2010 auf dem Markt aktiv, benannte seine beiden Zuggattungen bis Dezember 2020 als &amp;#039;&amp;#039;agilis-Schnellzug&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;as&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;agilis-Regionalbahn&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;ag&amp;#039;&amp;#039;). Als Schnellzug wird zudem auch 2025 noch der vom Unternehmen [[Snälltåget]] betriebene [[Berlin-Night-Express]] (D 300/301) von Berlin nach Malmö und zurück geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachtzüge ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Nachtzug}}&lt;br /&gt;
Bis zum Fahrplanwechsel 2007 gab es bei der [[DB Autozug]] noch Schnellzüge im Nachtreiseverkehr, speziell in die östlichen Nachbarländer. Das entsprechende Angebot lautete &amp;#039;&amp;#039;D-Nacht&amp;#039;&amp;#039;. Die &amp;#039;&amp;#039;D-Nacht&amp;#039;&amp;#039;-Züge bestanden zum Teil nur aus wenigen [[Kurswagen]], die anderen [[Nachtzug|Nachtzügen]] mitgegeben wurden. Diese Zugkategorie hatte jedoch den Vorteil, dass sie tariflich nicht den engen Vorgaben der [[DB Nachtzug|DB Nachtzüge]] unterworfen, sondern dem normalen Fernverkehr gleichgestellt war. Sie wurde deshalb unter anderem im Süden Deutschlands als Ersatz für Intercity-Spätverbindungen genutzt, die statt von [[DB Fernverkehr]] von DB Autozug gefahren wurden. Als &amp;#039;&amp;#039;D-Nacht&amp;#039;&amp;#039; verkehrten viele Nachtzüge in die östlichen Nachbarländer Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Dezember 2016 eingestellten, von der [[DB Fernverkehr]] betriebenen Nachtzüge wurden zuletzt als [[City Night Line]] bezeichnet. Seitdem fahren [[ÖBB Nightjet]]s auf mehreren Linien als Nachtzüge durch Deutschland. In der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn sind diese Züge neben [[ÖBB Nightjet|Nightjet]] (NJ) auch als [[EuroNight]] (EN) gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
Der erste [[österreich]]ische Schnellzug fuhr 1857 zwischen [[Wien]] und [[Triest]], die [[Südbahn (Österreich)|Südbahn]] Wien-Triest wurde erstmals am 12. Juli 1857 durchgehend befahren. In Österreich setzte die Entwicklung später als in Deutschland ein, weil die Bahngesellschaften die erhöhten Betriebskosten scheuten. 1861 fuhr der erste Schnellzug von Wien nach [[Budapest]], 1862 der erste Schnellzug von Wien über [[Prag]] nach [[Dresden]] und 1868 der erste Schnellzug von Wien über [[Krakau]] und [[Lemberg]] nach [[Bukarest]]. 1887&amp;amp;nbsp;wurde in österreichischen Schnellzügen erstmals die dritte Wagenklasse eingeführt, während die ungarischen Schnellzüge bis 1912 ausschließlich aus der ersten und zweiten Wagenklasse gebildet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Horn: &amp;#039;&amp;#039;Die Nordbahn.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Später gab es in Österreich, zusätzlich zu den gewöhnlichen Schnellzügen, [[Expresszug|Expresszüge]] &amp;#039;&amp;#039;(Ex)&amp;#039;&amp;#039; sowie die mit der [[ÖBB 4010|Reihe 4010]] geführten Triebwagenschnellzüge &amp;#039;&amp;#039;(TS)&amp;#039;&amp;#039;. Diese sind in den letzten Jahren von den Zuggattungen [[Eurocity]], [[InterCity (Österreich)|Intercity]] und [[Railjet (Zuggattung)|Railjet]] abgelöst worden. Im Nachtverkehr wurden die meisten Schnellzüge in [[EuroNight]], jetzt auch [[ÖBB Nightjet]] genannt, umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2008 verkehren auch in Österreich wieder Schnellzüge, anfangs als Entlastungszüge auf wenigen Strecken in den Hauptlastzeiten, mittlerweile jedoch wieder in größeren Stückzahlen. Auf der [[Westbahn (Österreich)|Westbahn]] verkehren montags bis freitags und an Sonntagen einige Zugpaare zwischen [[Wien Hauptbahnhof]] und [[Linz Hauptbahnhof]] sowie täglich ein Zugpaar zwischen [[Wien Westbahnhof]] und Stainach-Irdning (über St. Pölten Hbf, Linz Hbf, Attnang-Puchheim, Gmunden und Bad Ischl). An Wochenenden verkehrt ein Schnellzugpaar (D 1014/1015 &amp;#039;&amp;#039;Gesäuse&amp;#039;&amp;#039;) von Wien Hauptbahnhof über den [[Nationalpark Gesäuse]] nach [[Bischofshofen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://fahrplan.oebb.at/bin/trainsearch.exe/dn?&amp;amp;trainname=D%201014&amp;amp;stationFilter=81&amp;amp;selectDate=period |titel=Züge/Linien |abruf=2025-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; Ein ähnliches wöchentliches Zugpaar (D 1012/1013 &amp;#039;&amp;#039;Planai&amp;#039;&amp;#039;) über die [[Pyhrnbahn]] wurde zum Fahrplanwechsel 2024/2025 eingestellt. Auf der Südbahn gibt es einige Schnellzüge zwischen Wien Hauptbahnhof und [[Graz Hauptbahnhof]] sowie [[Villach Hauptbahnhof]] und ein Zugpaar zwischen Graz Hauptbahnhof und Linz Hauptbahnhof, ein weiteres Zugpaar verkehrt zwischen Bregenz und Innsbruck. Die Schnellzüge weisen nicht alle Qualitätsmerkmale eines Intercityzuges auf, beispielsweise gibt es planmäßig meist keine Erste Klasse und auch keinen mobilen Getränkeservice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonderzüge oder Verstärkerzüge zu Konzerten oder sonstigen Großereignissen werden ebenfalls öfters als Schnellzug geführt. Daneben existieren auch einige internationale Schnellzüge, etwa von Villach und Graz in Richtung [[Slowenien]] und [[Kroatien]], sowie der Nachtzug &amp;#039;&amp;#039;Dacia&amp;#039;&amp;#039; zwischen Wien und [[Bukarest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich werden Schnellzüge zum Fernverkehr gezählt, es ist daher eine Reservierung möglich, außerdem können Fahrkarten im Zug erworben werden. Im innerösterreichischen Verkehr führen sie nur selten Wagen der [[Wagenklasse#Österreich|1.&amp;amp;nbsp;Klasse]], im grenzüberschreitenden Verkehr werden diese hingegen bei jeder Verbindung angeboten. Ausnahme dazu sind die Schnellzugpaare D 212/213 (Villach – Ljubljana – Zagreb) sowie D 158/159 (Graz – Zagreb), die nur aus 2.-Klasse-Wagen bestehen. Außerdem werden die MICOTRA-Züge zwischen Villach und Udine, die planmäßig einen Gepäckwagen für den Fahrradtransport mitführen, als Schnellzug geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] ist die Zuggattung &amp;#039;&amp;#039;Schnellzug&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|train direct}}, {{itS|treno diretto}}) erst seit dem Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2004 auf dem Netz der SBB und ein Jahr später auch auf dem Netz der [[Rhätische Bahn|RhB]] vollständig durch die in allen Landessprachen verwendbaren Begriffe [[RegioExpress]] und [[InterRegio (Schweiz)|Interregio]] abgelöst worden. Diese Ablösung hatte schon lange davor begonnen und erfasste zuerst die mit dem [[Taktfahrplan]] 1982 eingeführten [[InterCity (Schweiz)|InterCity]], später die InterRegios, die durch klimatisierte Wagen von den Schnellzügen unterschieden werden konnten. Mit der Einführung der Gattung &amp;#039;&amp;#039;ICN&amp;#039;&amp;#039; ([[SBB RABDe 500|InterCity-Neigezug]]) wurden einige InterCity- und InterRegio-Relationen durch Letztere ersetzt, die übrig gebliebenen Schnellzüge wurden ab Dezember 2004 in die bereits bestehende Gattung InterRegio für Züge im Fernverkehr und in RegioExpress für Züge im Nahverkehr überführt. Mit dem Fahrplanwechsel 2017/18 und der Einführung von Liniennummern im Fernverkehr wurde die Gattung &amp;#039;&amp;#039;ICN&amp;#039;&amp;#039; wieder abgeschafft und die von ICN-Zügen bedienten Relationen ins normale IC-Netz integriert. In der Schweiz werden für sämtliche Zugsgattungen generell keine Zuschläge erhoben; dies gilt auch für [[Intercity-Express|ICE]] und [[Train à grande vitesse|TGV]] im Verkehr innerhalb der Schweiz. Unabhängig davon nennt die [[Forchbahn]] ihre beschleunigten Kurse seit den 2010er Jahren Schnellzug statt zuvor Eilzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Italien ==&lt;br /&gt;
Die Zuggattung &amp;#039;&amp;#039;Rapido&amp;#039;&amp;#039; (R) wurde 1931 eingeführt. Die Grundkonzeption war, einen schnellen Tagesverkehr über mittlere und große Distanzen bei möglichst wenigen Halten anzubieten. Ab den 1970er Jahren wurde vermehrt auch die 2.&amp;amp;nbsp;Wagenklasse angeboten. Die Zuggattung &amp;#039;&amp;#039;Rapido&amp;#039;&amp;#039; blieb bis 1987 erhalten und wurde dann durch die international eingeführte Kategorie der [[InterCity (Italien)|InterCity]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Einstellung am 9. Juni 2007 war der &amp;#039;&amp;#039;Diretto&amp;#039;&amp;#039; in [[Italien]] eine wichtige Kategorie im Sektor zwischen Lokal- und Fernverkehr. Der Diretto hatte die Aufgabe, direkte Verbindungen zwischen größeren Städten herzustellen. Dabei mussten aber auch mittlere Bahnhöfe bedient werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frankreich ==&lt;br /&gt;
Die französische Staatsbahn [[SNCF]] bezeichnete Schnellzüge als &amp;#039;&amp;#039;Rapide&amp;#039;&amp;#039; (RAP) oder als &amp;#039;&amp;#039;Express&amp;#039;&amp;#039; (EXP). Dabei entsprach der &amp;#039;&amp;#039;Rapide&amp;#039;&amp;#039; eher dem deutschen F-Zug und bediente weniger Halte als ein &amp;#039;&amp;#039;Express&amp;#039;&amp;#039;. Der &amp;#039;&amp;#039;Direct&amp;#039;&amp;#039; (DIR) war etwa mit dem deutschen [[Eilzug]] vergleichbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Biedenkopf: &amp;#039;&amp;#039;Quer durch das alte Europa. Die internationalen Zug- und Kurswagenläufe nach dem Stand vom Sommer 1939.&amp;#039;&amp;#039; Verlag und Büro für Spezielle Verkehrsliteratur Röhr, Krefeld 1981, ISBN 3-88490-110-9, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Bezeichnungen entfielen mit Einführung der [[TGV]]- und [[Corail-Wagen#Einsätze|Corail]]-Züge. Heute werden die lokbespannten Fernreisezüge als [[Intercity#Frankreich|Intercités]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tschechien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rychlík mezi Želenicemi a Mostem.JPG|mini|Rychlík der ČD (2013).]]&lt;br /&gt;
Bei der [[České dráhy|Tschechischen Staatsbahn (ČD)]] gibt es die Zuggattung „Rychlík“ (von tschech. „rychle“ = „schnell“), abgekürzt mit „R“.&lt;br /&gt;
Rychlíks verkehren auf fast allen Hauptstrecken und werden oft durch „Spěšný vlak“, Eilzüge, ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ukraine ==&lt;br /&gt;
Bei der ukrainischen Staatsbahn [[Ukrsalisnyzja]] gibt es die Zuggattung &amp;#039;&amp;#039;Ničnyi express&amp;#039;&amp;#039; (von {{ukS-Latn|nyčnyi|de=nacht}}), sie wird häufig mit den Buchstaben „L“, „P“, „O“, „N“ und „K“ am Ende der Wagennummer&amp;lt;!--Zugnummer?--&amp;gt; abgekürzt. Diese Züge verkehren auf allen Hauptstrecken in der Nacht und auch im Morgen, Nachmittag und Abend. Einige Nachtzüge sind ICs, IC+ und &amp;#039;&amp;#039;Mižmiševy Ničnyi Express&amp;#039;&amp;#039; (MNE), sie fahren z.&amp;amp;#8239;B. nach Saporischja, Odessa, Kiew, Charkiw, Lwiw, Uzhgorod, Luzk, Sumy, Chernigiw, Pokrowsk, Kramatorsk und Černivci. Bis 2014 verkehrten sie auch in Richtung Sevastopol, Simferopol, Luhansk und Donezk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Zuggattungen]]&lt;br /&gt;
* [[Messe-Schnellzug]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans-Wolfgang Scharf, Friedhelm Ernst&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Wilfried Biedenkopf&lt;br /&gt;
   |Titel=Vom Fernschnellzug zum Intercity&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Die Geschichte des Schienenschnellverkehrs&lt;br /&gt;
   |Verlag=Eisenbahn-Kurier&lt;br /&gt;
   |Ort=Freiburg in Breisgau&lt;br /&gt;
   |Datum=1983&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88255-751-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rico Bogula&lt;br /&gt;
   |Titel=Internationale Schnellzüge in der DDR und deren Reisezugwagen. 1949–1990&lt;br /&gt;
   |Verlag=Eisenbahn-Kurier&lt;br /&gt;
   |Ort=Freiburg in Breisgau&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-88255-720-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wilfried Biedenkopf&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Rolf Swoboda, Alfred Gottwaldt, Günter Krause, Hartmut Knittel [Vorwort], Lutz Münzer&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Zeit der leichten F-Züge (1951–1971)&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Jahrbuch für Eisenbahngeschichte. Band 33&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte&lt;br /&gt;
   |Ort=Hövelhof&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-921700-87-6&lt;br /&gt;
   |Seiten=5–16}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Thomas Frister, Ernst Andreas Weigert&lt;br /&gt;
   |Titel=Wagen für Europa&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Die Geschichte der 26,4-m-Wagen&lt;br /&gt;
   |Reihe=Eisenbahn-Kurier. Special 74&lt;br /&gt;
   |Verlag=Eisenbahn-Kurier&lt;br /&gt;
   |Ort=Freiburg in Breisgau&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |DNB=973136286}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=N.N.&lt;br /&gt;
   |Titel=Kurze Geschichte des F-Zug-Verkehrs bei der DB&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=eisenbahn magazin&lt;br /&gt;
   |Nummer=11/2010&lt;br /&gt;
   |Verlag=Alba Publikation&lt;br /&gt;
   |Ort=Düsseldorf&lt;br /&gt;
   |Datum=2010-11&lt;br /&gt;
   |ISSN=0342-1902&lt;br /&gt;
   |Seiten=8–9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Express trains|Schnellzug}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|D-Zug}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4179881-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4179881-8|LCCN=sh85110967}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuggattung im Personenverkehr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wahldresdner</name></author>
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