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	<title>Schistosomiasis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Schistosomiasis&amp;diff=7333&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-09-12T04:48:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = B65&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Schistosomiasis (Bilharziose)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = 1F86&lt;br /&gt;
| Data-01 = Schistosomiasis&lt;br /&gt;
| Code-02 = 1F86.0&lt;br /&gt;
| Data-02 = Schistosomiasis durch Schistosoma haematobium&lt;br /&gt;
| Code-03 = 1F86.1&lt;br /&gt;
| Data-03 = Schistosomiasis durch Schistosoma mansoni&lt;br /&gt;
| Code-04 = 1F86.2&lt;br /&gt;
| Data-04 = Schistosomiasis durch Schistosoma japonicum&lt;br /&gt;
| Code-05 = 1F86.3&lt;br /&gt;
| Data-05 = Sonstige Formen der Schistosomiasis&lt;br /&gt;
| Code-06 = 1F86.5&lt;br /&gt;
| Data-06 = Pneumonitis bei Schistosomiasis&lt;br /&gt;
| Code-07 = 1F86.Z&lt;br /&gt;
| Data-07 = Schistosomiasis durch nicht näher bezeichnete oder unbekannte Schistosoma-Arten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schistosomiasis in a child 2.jpg|mini|hochkant=1.1|Kind mit Schistosomiasis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schistosomiasis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bilharziose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Bilharziosis&amp;#039;&amp;#039;), ist eine durch die [[Zerkarie|Larven]] von [[Saugwürmer]]n der Gattung [[Pärchenegel]] (&amp;#039;&amp;#039;Schistosoma&amp;#039;&amp;#039;) verursachte [[Wurmerkrankung]]. Sie wird in warmen Binnengewässern durch [[Schnecken]] als [[Zwischenwirt]]e verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erreger ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bilharziose Kreislauf.svg|mini|hochkant=1.1|Kreislauf der Erreger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Hegasy Schistosomiasis Wiki DE CCBYSA.png|mini|hochkant=1.1|Infektionszyklus von &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma mansoni&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Krankheitserreger]] sind 1–2&amp;amp;nbsp;cm lange [[Saugwürmer]] der Gattung [[Pärchenegel]]. [[Wimpernlarve]]n der Saugwürmer befallen in warmen, ruhigen [[Süßwasser|Süßwasser-Gewässern]] lebende Wasserschnecken. In ihnen entwickeln sich die Wimpernlarven zu [[Sporozyste]]n. Diese vermehren sich ungeschlechtlich und entwickeln sich zu [[Zerkarie]]n. Anschließend werden sie von den Wasserschnecken ausgeschieden und schwimmen frei im Wasser. Sobald die Zerkarien auf im Wasser schwimmende oder im Flachwasser watende Menschen treffen, bohren sie sich durch deren Haut. Danach gelangen sie als [[Metazerkarie]]n über [[Lymphgefäß|Lymph-]] und [[Blutgefäß]]e in die Venen in der Darmwand und vor der [[Leber]] (Stromgebiet der Vena porta), wo sie zu erwachsenen Pärchenegeln reifen. Die Pärchenegel setzen sich in der Wand der [[Harnblase]], des [[Dickdarm]]s oder des [[Dünndarm]]s fest. Hier erfolgt die geschlechtliche Fortpflanzung, wodurch der Mensch den Hauptwirt dieser Pärchenegel darstellt. Von dort entlassen sie befruchtete Eier in die Blase oder den Darm. Über Urin und [[Faeces]] werden die Eier ausgeschieden und können dann in Oberflächengewässer gelangen. Dort schlüpfen die Wimpernlarven, die dann erneut in Süßwasserschnecken eindringen, die damit die Zwischenwirte darstellen. Damit ist der Vermehrungskreislauf der Parasiten geschlossen. Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet mehrere Bilharziose-Erreger: &amp;#039;&amp;#039;[[Schistosoma haematobium]]&amp;#039;&amp;#039; verursacht die Blasenbilharziose (urogenitale Schistosomiasis). Dabei werden vornehmlich die ableitenden Harnwege und die Harnblase befallen. Dagegen befallen &amp;#039;&amp;#039;[[Schistosoma mansoni]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Schistosoma intercalatum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Schistosoma japonicum]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Schistosoma mekongi]]&amp;#039;&amp;#039; den Darm und können eine Darmbilharziose (intestinale Schistosomiasis) verursachen. Charakteristisch für alle Pärchenegel ist, dass das adulte Weibchen ein Leben lang in einer kanalartigen Vertiefung im Körper des adulten Männchen lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine äußerst lästige, aber sonst meist harmlose Infektion mit unterschiedlichen &amp;#039;&amp;#039;Trichobilharzia&amp;#039;&amp;#039;-Arten (parasitiert Wasservögel) ist als Cerkarien- oder [[Zerkariendermatitis]] (siehe dort für Details) bekannt, wobei für &amp;#039;&amp;#039;Trichobilharzia regenti&amp;#039;&amp;#039; eine Schädigung der [[Neuronen]] und des [[Zentralnervensystem]]s auch für Menschen nicht ausgeschlossen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Kolářová et al.: &amp;#039;&amp;#039;Histopathology of CNS and nasal infections caused by Trichobilharzia regenti in vertebrates.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Parasitology Research.&amp;#039;&amp;#039; August 2001, Band 87, Nr. 8, S. 644–50, [[doi:10.1007/s004360100431]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;L. Lichtenbergová et al.: &amp;#039;&amp;#039;Trichobilharzia regenti: Host immune response in the pathogenesis of neuroinfection in mice.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Experimental Parasitology.&amp;#039;&amp;#039; August 2011, Band 128, Nr. 4, S. 328–335, [[doi:10.1016/j.exppara.2011.04.006]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
Der Arzt, [[Bakteriologie|Bakteriologe]] und Begründer der [[Paläopathologie]] [[Marc Armand Ruffer]] konnte Anfang des 20. Jahrhunderts bei seinen systematischen Untersuchungen von Tausenden [[Mumie]]n, Mumienresten und [[Skelett]]en nachweisen, dass die Bilharziose schon im [[Altes Ägypten|alten Ägypten]] in der [[20. Dynastie]] verbreitet war.&amp;lt;ref&amp;gt;Marc Armand Ruffer: &amp;#039;&amp;#039;Note on the presence of „Bilharzia haematobia“ in egyptian mummies of the twentieth dynasty [1250-1000 B.C.].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;British Medical Journal.&amp;#039;&amp;#039; Januar 1910, Band 1, Nr. 2557, S. 16, [[doi:10.1136/bmj.1.2557.16-a]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie taucht möglicherweise bereits im altägyptischen [[Papyrus Ebers]] als [[aaa-Krankheit]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Hof, Rüdiger Dörries: &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Mikrobiologie: nach neuer AO - mit den Fächern: Immunologie, Virologie, Bakteriologie, Mykologie, Parasitologie, klinische Infektiologie, Hygiene&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Duale Reihe.&amp;#039;&amp;#039;). 3., komplett überarbeitete und erweiterte Auflage, Thieme, Stuttgart 2005, ISBN 3-13-125313-4, S. 562.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Name der Bilharziose geht auf den deutschen Tropenarzt [[Theodor Bilharz]] zurück, der den Erreger (&amp;#039;&amp;#039;Distomum haematobium&amp;#039;&amp;#039;) bei [[Obduktion]]en in einer [[Kairo]]er Klinik 1851 entdeckte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefano Di Bella, Niccolò Riccardi, Daniele Roberto Giacobbe, Roberto Luzzati |Titel=History of schistosomiasis (bilharziasis) in humans: from Egyptian medical papyri to molecular biology on mummies |Sammelwerk=Pathogens and Global Health |Band=112 |Nummer=5 |Datum=2018-07-04 |ISSN=2047-7724 |Seiten=268–273 |Online=https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/20477724.2018.1495357 |Abruf=2022-08-29 |DOI=10.1080/20477724.2018.1495357 |PMC=6225400 |PMID=30016215}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und als Ursache der Bilharziosis nachwies.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst wurde der Parasit nach seinem Entdecker &amp;#039;&amp;#039;Bilharzia&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epidemiologie ==&lt;br /&gt;
Die Krankheit ist vor allem in [[Japan]], der [[Volksrepublik China]], den [[Philippinen]], [[Afrika]], der [[Arabische Halbinsel|arabischen Halbinsel]], [[Südamerika]], der [[Karibik]] und dem [[Naher Osten|Nahen Osten]] verbreitet. Es wird geschätzt, dass etwa 250 bis 300 Millionen Menschen von dem [[Parasiten]] befallen und 600 Millionen gefährdet sind. Durch Staudammbauten wie beispielsweise der [[Assuan-Staudamm]] in [[Ägypten]] und Bewässerungsprojekte nimmt das Erkrankungsrisiko zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2011 gibt es gesicherte Infektionen auch auf [[Korsika]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Koch-Institut|RKI]]: [http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2014/20/Art_02.html &amp;#039;&amp;#039;Bilharziose: Häufung von Erkrankungsfällen bei Südkorsika-Reisenden&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Epidemiologisches Bulletin]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 20, 2014. Kurzmeldung des RKI zum Vorkommen von Schistosomen in Südkorsika vom 19. Mai 2014; abgerufen am 17. Juni 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Betroffen sind Einheimische und Touristen, die Kontakt mit dem Wasser des Flüsschens [[Cavu]]/[[Cavo (Fluss)|Cavo]] nahe dem Ort [[Sainte-Lucie-de-Porto-Vecchio]] (nördlich von [[Porto-Vecchio]]) im Südosten der Insel hatten. Es wurden Fälle bei Touristen aus [[Frankreich]], [[Deutschland]] und [[Österreich]] diagnostiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Marton Szell: {{Webarchiv|url=http://www.dietropenordination.at/blog/schistosomiasis-bilharziose-auf-korsika/ |wayback=20140714020403 |text=&amp;#039;&amp;#039;Schistosomiasis (Bilharziose) auf Korsika.&amp;#039;&amp;#039;}} dietropenordination.at, 11. Juli 2014; abgerufen am 17. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lauriane Ramalli et al.: &amp;#039;&amp;#039;Persistence of schistosomal transmission linked to the Cavu river in southern Corsica since 2013 separator.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Euro Surveillance.&amp;#039;&amp;#039; Band 23, Nr. 4, 2018, [[doi:10.2807/1560-7917.ES.2018.23.4.18-00017]].&amp;lt;/ref&amp;gt; In der europäischen Medizin ist die Krankheit ein seltenes Thema.&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Henke: &amp;#039;&amp;#039;Attacken aus dem süßen Wasser. Die Bilharziose - die Epidemie, von der kaum jemand spricht.&amp;#039;&amp;#039; [[Eckart Roloff]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine Arznei als Obolus. Läßt sich die Bilharziose jemals eindämmen? Ein deutscher Tropenmediziner gibt Antworten.&amp;#039;&amp;#039; (Interview mit dem Parasitologen Ekkehard Döhring-Schwerdtfeger) In: Rheinischer Merkur, Nr. 35 vom 28. August 1992, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für Menschen infektiöse Art &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma haematobium&amp;#039;&amp;#039; auf Korsika enthält zu einem Viertel Erbgut vom Pärchenegel des Rinds, &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma bovis&amp;#039;&amp;#039;. Die hybride Population befällt südeuropäische Schnecken wie die Ausweich-Art &amp;#039;&amp;#039;Bulinus truncatus&amp;#039;&amp;#039; im Fluss Cavu und verwandte Schnecken. Solche Hybriden waren bereits seit 2008 aus dem Senegal bekannt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sciencemag.org/news/2018/08/tropical-parasitic-disease-has-invaded-europe-thanks-hybrid-two-infectious-worms &amp;#039;&amp;#039;A tropical parasitic disease has invaded Europe, thanks to a hybrid of two infectious worms.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;sciencemag.org&amp;#039;&amp;#039; vom 28. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; sie bewirken einen schweren Krankheitsverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheitsverlauf und -anzeichen ==&lt;br /&gt;
Erste [[Symptom]]e sind Juckreiz an der Eintrittsstelle der Larven und die Bildung eines [[Hautausschlag]]s, die Zerkariendermatitis. Die Zerkarien können auch unbemerkt durch gesunde Haut eindringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Schistosoma haematobium&amp;#039;&amp;#039; wandert dann durch das Gewebe und nach ca. 3–4 Wochen in die Lunge, was zu allergischen Reaktionen mit [[Ödem]]bildung, [[Quaddel]]bildung, Husten und Fieber führen kann, dem [[Katayama-Fieber]]. Zerkarien von &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma haematobium&amp;#039;&amp;#039; nisten sich dann in der Blasenwand ein und geben Eier in das Gewebe ab. Die Eier können Gewebe in Richtung Blasen-[[Lumen (Biologie)|Lumen]] durchdringen und werden mit dem Urin ausgeschieden. Beim Gewebedurchtritt bewirken die Eier eine zelluläre entzündliche Reaktion in der Blasenwand, und es entstehen sogenannte [[Eigranulom]]e. Da Schistosomen bis zu 20 Jahre im in der Nähe der Blasenwand befindlichen (perivesikulärem) Gewebe überleben können und ständig Eier ablegen, führt die chronische Entzündung zu Beschwerden beim [[Miktion|Wasserlassen]], Blut im Urin, Narbenbildung, und die Elastizität der Blasenwand schwindet langsam. In seltenen Fällen kann durch die chronische Infektion ein [[Plattenepithel]]-[[Karzinom]] ([[Blasenkrebs]]) entstehen, wodurch die Infektion dann eine [[Präkanzerose]] darstellt. (Dieser von &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma haematobium (bilharzii)&amp;#039;&amp;#039; verursachte „Berufskrebs“ der im Nilschlamm arbeitenden [[Fellache]]n wurde 1888 als „Bilharziacarcinom“ erkannt&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Obrecht: &amp;#039;&amp;#039;Klinische Cancerologie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ludwig Heilmeyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Inneren Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin / Göttingen / Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 352–375, hier: S. 358–361 (&amp;#039;&amp;#039;Einflüsse des Berufs&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zerkarien von &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma mansoni&amp;#039;&amp;#039; wandern in die Darmwand und führen dort zu ähnlichen Reaktionen. Die Eier verursachen auch hier Eigranulome in der Darmwand, eine chronische Entzündung und [[Polyposis]]. Leber und Milz betreffende (hepatolienale) Schistosomenarten führen zu einer periportalen (zwischen den Leberläppchen liegende Strukturen des Lebergewebes) [[Fibrose]] der Leber mit portaler [[Hypertension]] (Erhöhung des Blutdruckes in der [[Pfortader]] von normal 3–6 mmHg auf über 12 mmHg)&amp;lt;ref&amp;gt;Beate Schlosser: &amp;#039;&amp;#039;Prävalenz und Morbidität intestinaler Helminthen und Protozoen, sowie Nebenwirkungen nach antihelminthischer Therapie in einem Fischerdorf in Nordostbrasilien.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Medizinische Fakultät Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin 2009, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Milzvergrößerung. Selten kann sich auch eine cerebrale Schistosomiasis bilden,&amp;lt;ref&amp;gt;Claas Scharmann: &amp;#039;&amp;#039;Immundiagnostik der Schistosomiasis mit der mikrosomalen Antigenfraktion der Adultwürmer von Schistosoma mansoni.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität München – Medizinischen Fakultät, 2011, S. 20, Abschnitt 1.7.7 &amp;#039;&amp;#039;Schistosomiasis des zentralen Nervensystems.&amp;#039;&amp;#039; ([http://edoc.ub.uni-muenchen.de/13878/1/Scharmann_Claas.pdf Volltext als PDF] (PDF; 0,6&amp;amp;nbsp;MB) ) (PDF; 596&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; oder die Parasiten wandern in das Rückenmark und legen dort Eier ab, die dann schwere Entzündungen und Lähmungen verursachen (&amp;#039;&amp;#039;Neuroschistosomiasis&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Bilharziose-Infektion-durch-Zerkarien-erkennen-und-behandeln,bilharziose100.html |titel=Bilharziose: Infektion durch Zerkarien erkennen und behandeln |werk=ndr.de |hrsg=Norddeutscher Rundfunk |datum=2023-01-22 |sprache=de |abruf=2023-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein lebensbedrohlicher Krankheitsverlauf kann in allen Stadien der Erkrankung auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Schistosomiasis itch.jpeg|Cercariendermatitis mit deutlich sichtbaren Eintrittsstellen der Larven durch die Haut&lt;br /&gt;
   Schistosoma bladder histopathology.jpeg|[[Histologie|Histologische Untersuchung]] der [[Harnblase|Blase]] mit &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma haematobium&amp;#039;&amp;#039;-Eiern&lt;br /&gt;
   Schistosoma japonicum (3) histopathology.JPG|Eier von &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma japonicum&amp;#039;&amp;#039; im Portalfeld der Leber&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
Als diagnostische Tests&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. Utzinger, S. L. Becker, L. van Lieshout, G. J. van Dam, S. Knopp |Titel=New diagnostic tools in schistosomiasis |Sammelwerk=Clinical Microbiology and Infection: The Official Publication of the European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases |Band=21 |Nummer=6 |Datum=2015-06 |ISSN=1469-0691 |Seiten=529–542 |DOI=10.1016/j.cmi.2015.03.014 |PMID=25843503}}&amp;lt;/ref&amp;gt; werden in der Regel der direkte Ei-Nachweis im Stuhl für &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma mansoni&amp;#039;&amp;#039; ([[Kato-Katz-Test]]) oder immunologische Schnelltests (z.&amp;amp;nbsp;B. der CCA-&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=G. J. van Dam, J. H. Wichers, T. M. F. Ferreira, D. Ghati, A. van Amerongen |Titel=Diagnosis of Schistosomiasis by Reagent Strip Test for Detection of Circulating Cathodic Antigen |Sammelwerk=Journal of Clinical Microbiology |Band=42 |Nummer=12 |Datum=2004-12-01 |ISSN=0095-1137 |Seiten=5458–5461 |DOI=10.1128/jcm.42.12.5458-5461.2004}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[Circulating Cathodic Antigen]]) point-of-care-Test) angewandt, obwohl deren Testempfindlichkeit limitiert ist. Ein hoch sensitiver Nachweis ist mit neueren molekularen Testmethoden im Prinzip möglich, diese sind für die breite Anwendung bei sogenannten Armutserkrankungen aber noch zu teuer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Patrick Hunziker, Maurice Mutro Nigo, Georgette B. Salieb-Beugelaar, Peter Odermatt, [[Manuel Battegay]] |Titel=Schistosomiasis: from established diagnostic assays to emerging micro/nanotechnology-based rapid field testing for clinical management and epidemiology |Sammelwerk=Precision Nanomedicine |Band=3 |Nummer=1 |Datum=2020-01 |Seiten=439–458 |DOI=10.33218/prnano3(1).191205.1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Kontrolle dieser Krankheit gemäß den globalen Entwicklungszielen der UNO&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Working to overcome the global impact of neglected tropical diseases – Summary |Sammelwerk=Releve Epidemiologique Hebdomadaire |Band=86 |Nummer=13 |Datum=2011-03-25 |ISSN=0049-8114 |Seiten=113–120 |PMID=21438440}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und womöglich ihre Ausrottung zu erreichen, besteht deshalb ein Bedarf nach neuen, sensitiven, spezifischen und günstigen Tests, die den ASSURED-Kriterien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.who.int/bulletin/volumes/90/12/BLT-12-102780-table-T1.html |titel=Low-cost tools for diagnosing and monitoring HIV infection in low-resource settings |hrsg=Auf: &amp;#039;&amp;#039;who.int&amp;#039;&amp;#039; |abruf=2019-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Weltgesundheitsorganisation]] (WHO) entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
Die Schistosomiasis wird bei Infektionen mit adulten Schistosomen mit [[Praziquantel]] behandelt (bei Therapieversagen kommt – gegen &amp;#039;&amp;#039;Schistosoma mansoni&amp;#039;&amp;#039; – auch [[Oxamniquin]] in Betracht). Die Behandlung des Katayama-Syndroms erfolgt, da eine antiparasitäte Therapie nicht oder nur teilweise wirksam ist, symptomatisch mit Flüssigkeitsgabe, Antihistaminika und eventuell mit [[Kortikosteroid]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Marianne Abele-Horn: &amp;#039;&amp;#039;Antimikrobielle Therapie. Entscheidungshilfen zur Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Wiehl, Marburg 2009, ISBN 978-3-927219-14-4, S. 293.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem Jahr 2007 arbeitet die [[Merck KGaA]] mit der WHO daran, die Schistosomiasis auszurotten.&amp;lt;ref&amp;gt;ava: [https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/unternehmen/article/803110/merck-serono-will-bilharziose-ausrotten.html &amp;#039;&amp;#039;Merck Serono will Bilharziose ausrotten.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Ärzte Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 30. Januar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;eb: [https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/unternehmen/article/683639/merck-kgaa-unterstuetzt-kampf-bilharziose.html &amp;#039;&amp;#039;Merck KGaA unterstützt Kampf gegen Bilharziose.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Ärzte Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Merck stellt für die WHO für zehn Jahre jährlich über 25 Millionen Praziquantel-Tabletten kostenlos her. Damit können 27 Millionen Kinder behandelt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.merck.de/de/unternehmen/verantwortung/gesellschaft/bilharziose.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Bekämpfung der Tropenkrankheit Bilharziose.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20091222133625}} merck.de; abgerufen am 29. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Merck und WHO beschließen Partnerschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ärzte Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 26. April 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 gab Merck bekannt, die Anzahl der jährlich gespendeten Tabletten auf 250 Millionen zu verzehnfachen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.merckgroup.com/de/presse/extNewsDetail.html?newsId=D1E8F51A4D2F3B9EC1257992005334E3&amp;amp;newsType=1 |text=&amp;#039;&amp;#039;Merck verzehnfacht Tablettenspende, um Bilharziose auszurotten.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120518012150}} merckgroup.com; abgerufen am 12. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.who.int/neglected_diseases/schistosomiasis_zanzibar_2012/en/ &amp;#039;&amp;#039;Zanzibar: gearing up to eliminate schistosomiasis.&amp;#039;&amp;#039;] who.int, 7. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut WHO konnten 2014 weltweit rund 62 Millionen Menschen wegen Bilharziose behandelt werden, wogegen 150 Millionen Infizierte nicht mit Gegenmitteln versorgt werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Wurmkrankheit Bilharziose: Ein kaum bekannter Massenmörder |Datum= |Online=http://www.handelsblatt.com/technik/medizin/wurmkrankheit-bilharziose-ein-kaum-bekannter-massenmoerder/14715256.html |Abruf=2016-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die WHO führt die Krankheit in der Liste der [[Vernachlässigte Krankheiten|vernachlässigten Krankheiten]], also als eine Krankheit, die insbesondere für von Armut betroffene Menschen und Länder schwere Folgen hat, trotzdem aber weltweit wenig in der Forschung und Behandlung beachtet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.who.int/neglected_diseases/diseases/en/ &amp;#039;&amp;#039;Neglected tropical diseases&amp;#039;&amp;#039;.] who.int; abgerufen am 2. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
1989 erhielten Aklilu Lemma (1935–1997) und Legesse Wolde-Yohannes den [[Right Livelihood Award]] zugesprochen; sie hatten herausgefunden, dass die sogenannte [[Endod]]-Pflanze &amp;#039;&amp;#039;[[Phytolacca dodecandra]]&amp;#039;&amp;#039; (eine [[Art (Biologie)|Art]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Kermesbeeren]]) als preiswertes Mittel zur Vorbeugung gegen Bilharziose genutzt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20210218052900/https://www.rightlivelihoodaward.org/laureates/aklilu-lemma/ &amp;#039;&amp;#039;Aklilu Lemma&amp;#039;&amp;#039;] und [https://web.archive.org/web/20170521075714/https://www.rightlivelihoodaward.org/laureates/langesse-wolde-johannes/ &amp;#039;&amp;#039;Legesse Wolde-Yohannes&amp;#039;&amp;#039;.] rightlivelihoodaward.org, 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2008 wurde die Wirksamkeit von [[Oxadiazol]]-Derivaten gegen den Pärchenegel entdeckt, zudem wird an der Entwicklung von [[Schistosomiasisimpfstoff]]en geforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/042-005l_S1_Diagnostik_Therapie_Schistosomiasis_2013-07.pdf &amp;#039;&amp;#039;005 – S1-Leitlinie: Diagnostik und Therapie der Schistosomiasis (Bilharziose) Stand: 07/2013&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) / AWMF online; abgerufen am 18. Juli 2014.&lt;br /&gt;
* K. H. Bichler et al.: &amp;#039;&amp;#039;EAU guidelines for the management of urogenital schistosomiasis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[European Urology]].&amp;#039;&amp;#039; Band 49, Nr. 1, 2006, S.&amp;amp;nbsp;998–1003, [[doi:10.1016/j.eururo.2006.02.022]], PMID 16519990.&lt;br /&gt;
* Richard Lucius, Brigitte Loos-Frank: &amp;#039;&amp;#039;Biologie von Parasiten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Springer-Lehrbuch.&amp;#039;&amp;#039;). 2. Auflage, Springer, Berlin / Heidelberg 2008, ISBN 978-3-540-37707-8.&lt;br /&gt;
* [[Werner Köhler (Mediziner)|Werner Köhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Schistosomiasis (früher Bilharziose).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1296 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Herwig Kollaritsch: [http://www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/schistosomiasis.htm &amp;#039;&amp;#039;Schistosomiasis&amp;#039;&amp;#039;.] Patienteninfo vom Juni 2004, netdoktor.at; abgerufen am 18. Juli 2014.&lt;br /&gt;
* [http://www.fit-for-travel.de/Krankheiten-A-Z/Bilharziose &amp;#039;&amp;#039;Bilharziose&amp;#039;&amp;#039;.] fit-for-travel.de; abgerufen am 18. Juli 2014.&lt;br /&gt;
* Kurt F. de Swaaf: [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,458798,00.html &amp;#039;&amp;#039;Tropischer Parasit – Würmer im Blut als Reisesouvenir&amp;#039;&amp;#039;.] [[Spiegel Online]], 21. Januar 2007; abgerufen am 18. Juli 2014.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schistosomiasis (Bilharziose):&amp;#039;&amp;#039; Merkblatt des Auswärtigen Amtes zur Bilharziose vom 1. Juni 2012; [http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/333296/publicationFile/3265/Bilharziose.pdf Volltext] (PDF; 58&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* [https://www.unhco.org/schistosomiasis/ Seite zu Schistosomiasis.] UNHCO (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parasitose des Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tropenkrankheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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