<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Scheiterhaufen</id>
	<title>Scheiterhaufen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Scheiterhaufen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Scheiterhaufen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-04T21:00:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Scheiterhaufen&amp;diff=7975&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Minoo: /* Verbrennung von Straftätern und Hexen */ Hexen gibt es nicht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Scheiterhaufen&amp;diff=7975&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-27T11:08:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verbrennung von Straftätern und Hexen: &lt;/span&gt; Hexen gibt es nicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burning of Sodomites.jpg|mini|Verbrennung des Ritters von Hohenberg mit seinem Knecht wegen [[Sodomie]]; [[Grosse Burgunderchronik]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scheiterhaufen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Scheiter&amp;#039;&amp;#039;, alte Pluralform von &amp;#039;&amp;#039;Scheit&amp;#039;&amp;#039;, {{gohS|scît|de=Holzstück}}) ist ein aufgeschichteter Haufen [[Scheitholz (Brennstoff)|Scheithölzer]], der zur Verbrennung eines Toten dient ([[Feuerbestattung]]) oder zur [[Hinrichtung]] von Menschen durch Verbrennen (Feuertod). Er diente bei [[Bücherverbrennung]]en auch der Vernichtung von durch [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]] verbotenen Schriften und Büchern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd Schwerhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Inquisition. Ketzerverfolgung im Mittelalter und Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. München 2009, ISBN 978-3-406-50840-0, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuerbestattung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Feuerbestattung}}&lt;br /&gt;
Die Feuerbestattung, auch als Kremation bezeichnet, war weit verbreitet – auch in Amerika. In Europa und Asien ist sie seit der [[Jungsteinzeit]] meist parallel zur [[Erdbestattung]] nachweisbar. Da die Christen ebenso wie die Juden und Muslime die Totenverbrennung als unvereinbar mit dem Glauben an die [[Auferstehung]] betrachteten, geriet die Methode in christianisierten sowie in islamisierten Gebieten außer Gebrauch. In Nordasien kommt die Leichenverbrennung noch gelegentlich vor, vor allem die [[Burjaten]] verbrennen die Leichen von [[Schamane]]n in bester Kleidung zusammen mit Messer und Proviant auf Scheiterhaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uno Holmberg-Harva|Uno Harva]]: &amp;#039;&amp;#039;Die religiösen Vorstellungen der altaischen Völker.&amp;#039;&amp;#039; FF Communications N:o 125. Suomalainen Tiedeakatemia, Helsinki 1938, S. 296.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im hinduistischen [[Indien]] sind Scheiterhaufen bis heute die traditionelle Form der Kremation. Bis ins 21. Jahrhundert wurden dort in Einzelfällen in einer [[Witwenverbrennung]] Witwen zusammen mit dem Leichnam ihres Mannes verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinrichtungsmethode ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Verbrennung Salzburger Täufer 1528.jpg|mini|Verbrennung Salzburger [[Täufer]] im Jahr 1528]]&lt;br /&gt;
Der Feuertod war im [[Römisches Reich|Römischen Reich]] der [[Spätantike]] eine verbreitete Form der [[Todesstrafe]]. Im [[Spätmittelalter]] und der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] wurden unbußfertige [[Ketzer]], die der [[Häresie]] für schuldig befunden und deshalb zum Tod verurteilt wurden, üblicherweise auf dem Scheiterhaufen hingerichtet. Dasselbe geschah bei den [[Hexenverfolgung]]en während der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] und geschieht noch heute bei der [[Moderne Hexenverfolgung|Modernen Hexenverfolgung]] in [[Nepal]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;auto&amp;quot;&amp;gt;{{cite news|url=https://www.cnn.com/2012/02/18/world/asia/nepal-witchcraft-burning/index.html|title=Nepalese woman accused of witchcraft and burned alive|first=Manesh|last=Shrestha|newspaper=[[CNN]]|date=2012-02-18|access-date=2019-07-07|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbrennung von Christen in der römischen Antike ===&lt;br /&gt;
Bereits das [[Zwölftafelgesetz]] (ca. 450 v. Chr.) sieht bei Brandstiftung die Verbrennung des Brandstifters vor, wobei dieser Regelung offenbar ein [[Talion]]sprinzip zugrunde liegt. Aus der [[römische Republik|römischen Republik]] ist indes die Anwendung nicht bekannt, was allerdings auf die Quellenlage zurückgeführt werden kann. Obwohl sporadische Belege für diese Strafform bereits unter Kaiser [[Tiberius]] vorliegen, wurde sie vermutlich erstmals unter [[Nero]] bei der Bestrafung von Christen, die der Verursachung des [[Großer Brand Roms|großen Brandes von Rom]] 64 n. Chr. beschuldigt waren, in größerem Umfang angewandt. Die antike Geschichtsschreibung führt das auf den grausamen Charakter des Kaisers zurück. Allerdings handelte es sich wohl eher um eine konsequente Anwendung des vorliegenden Rechts, wenn auch die tatsächliche Beteiligung der Christen am Brand zumindest zweifelhaft ist. In der Zeit nach [[Konstantin der Große|Konstantin]] konnten auch die römischen Militärangehörigen mit dieser Strafe belegt werden, wenn diese sich der [[Konspiration|Verschwörung]] (&amp;#039;&amp;#039;coniuratio&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;transfugae&amp;#039;&amp;#039;) mit dem Feind schuldig gemacht hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Sander (Althistoriker)|Erich Sander]]: &amp;#039;&amp;#039;Das römische Militärstrafrecht&amp;#039;&amp;#039;, S. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere christliche [[Märtyrer]]darstellungen zeugen davon, dass das Lebendigverbrennen deliktunabhängig bei Christenprozessen zur Anwendung kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiele bei [[Eusebius von Caesarea]], &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, passim.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der von Religionskämpfen geprägten Spätantike drohte der nichtchristliche Kaiser [[Diokletian]] den Feuertod gegenüber der [[Synkretismus|synkretistischen]] Glaubensgemeinschaft der [[Manichäismus|Manichäer]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Schwerhoff: &amp;#039;&amp;#039;Die Inquisition: Ketzerverfolgung in Mittelalter und Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; München 2004 S. 15&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kaiser [[Theodosius I.]] legte die [[Trinität|trinitarische]] Richtung des Christentums als Staatsreligion fest. Nun kam es zur Unterdrückung Andersgläubiger, so wie zuvor oft Christen verfolgt wurden. Als später sogar die Todesstrafe gegen andersgläubige Christen verhängt wurde, wurden einige Todesarten von vornherein ausgeklammert: Die [[Kreuzigung]] in Analogie zur Hinrichtung Jesu, und wegen ihrer [[Heidentum|heidnischen]] Herkunft eine Hinrichtung im [[Amphitheater]], wie die [[Damnatio ad bestias]] oder die [[Damnatio ad ferrum]]. Vom Verbrennen erwartete man sich eine reinigende Wirkung (siehe: [[Fegefeuer]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hustaler um 1717, CNG.jpg|mini|hochkant=1.5|[[Hustaler]] zum Gedenken an den böhmischen Reformator [[Jan Hus]], der 1415 in Konstanz als „Ketzer“ verbrannt wurde.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Madrid School - Auto-da-fe - Google Art Project.jpg|mini|Autodafé (Gemälde von 1653)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbrennung von Ketzern ===&lt;br /&gt;
„Ein halbes Jahrtausend lang war es üblich: Menschen wurden verbrannt, die seitens der Kirchenleitung als gefährlich eingeschätzt wurden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Graf-Stuhlhofer: [https://www.wienerzeitung.at/h/reinigung-der-kirche-durch-feuer &amp;#039;&amp;#039;Reinigung der Kirche durch Feuer&amp;#039;&amp;#039;], in Wiener Zeitung vom 28. Dezember 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste bekannte Verbrennung von [[Ketzer]]n im christlich geprägten Europa des [[Mittelalter]]s erfolgte im Jahr 1022 in [[Häresie von Orléans|Orléans]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war noch ein Einzelfall; später wurde eine solche Praxis zur Regel. Das von [[Friedrich II. (HRR)|Kaiser Friedrich II.]] 1224 für die [[Lombardei]] erlassene „Antiketzergesetz“ sah den Feuertod für schwere Fälle von [[Häresie]] vor. 1231 übernahm Papst [[Gregor IX.]] das Gesetz für den kirchlichen Bereich. Im [[Inquisitionsverfahren#Mittelalter|Inquisitionsverfahren]] zum Tode verurteilte Ketzer wurden in der Regel öffentlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Die Formulierung für die Todesstrafe lautete meist, dass ein zum Tode verurteilter Ketzer „dem weltlichen Arm“ zu übergeben sei, da die Kirche selbst nach dem Grundsatz [[ecclesia non sitit sanguinem]] keine Todesstrafen vollziehen durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der frühen [[Neuzeit]] als [[Autodafé]] bezeichnete, feierlich als öffentlicher Akt begangene Glaubensgericht der [[Inquisition#Spanische Inquisition|spanischen]] und [[Inquisition#Portugiesische Inquisition|portugiesischen Inquisition]] fand mit der Verbrennung der zum Feuertod Verurteilten auf dem Scheiterhaufen seinen Abschluss, oft unter Anwesenheit aller &amp;#039;&amp;#039;kirchlichen und weltlichen&amp;#039;&amp;#039; Würdenträger.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Schwerhoff: Die Inquisition – Ketzerverfolgung in Mittelalter und Neuzeit. 3 Auflage. Verlag C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-50840-0, S. 91 (deutsch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enzyklopedie&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Religionen.&amp;#039;&amp;#039; 1990 Gruppo Editoriale Fabbri Bompiani Sonzogno Etas S.&amp;amp;#8239;p.&amp;amp;#8239;A..(deutsche Fassung: Weltbild GmbH, Hamburg 1990. Redaktion: M. Elser, S. Ewald, G. Murrer. unter Mitarbeit von A. Lohner – katholische Theologie, W. Graf – evangelische Theologie und einer Reihe weiterer Mitarbeiter)&amp;lt;/ref&amp;gt; Soweit bekannt, fanden solche Autodafés von 1481 bis 1781 statt (beide Ereignisse waren in Sevilla).&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab 1525 galt „Wieder-Taufen“ als Schwerverbrechen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Graf-Stuhlhofer]]: [https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/chronik/oesterreich/2105170-Als-Taufen-noch-ein-Schwerverbrechen-war.html &amp;#039;&amp;#039;Als Taufen noch ein Schwerverbrechen war. 1521 wurde Kritik an der Säuglingstaufe öffentlich verbreitet – damit begann eine neue christliche Bewegung&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Wiener Zeitung]] vom 23. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Schweiz, in Österreich, in Deutschland und in den Niederlanden wurden viele [[Täufer]] getötet: Männer verbrannt, Frauen ertränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbrennung von Juden ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schedel judenfeindlichkeit2.jpg|mini|Judenverbrennung von Deggendorf 1338 in der Weltchronik von [[Hartmann Schedel]] (1493)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Feuertod war im [[Spätmittelalter]] die übliche Strafe für [[Juden]] wegen angeblicher [[Hostienfrevel|Hostienschändung]]. Dokumentiert sind folgende [[Judenpogrom]]e:&lt;br /&gt;
* 1338 in [[Deggendorf]]&lt;br /&gt;
* 1349 in [[Judenpogrom in Straßburg 1349|Straßburg]]&lt;br /&gt;
* 1349 in [[Geschichte der Stadt Zürich#Die Brunsche Zunftverfassung und der Beitritt zur Eidgenossenschaft 1336–1400|Zürich]]&lt;br /&gt;
* 1351 in [[Chojna|Königsberg (Neumark)]]&lt;br /&gt;
* 1421 in [[Wiener Gesera|Wien]]&lt;br /&gt;
* 1453 in [[Breslau]]&lt;br /&gt;
* 1477 in [[Passau]]&lt;br /&gt;
* 1492 in [[Sternberger Hostienschänderprozess|Sternberg]]&lt;br /&gt;
* 1502 in [[Dubrovnik]]&lt;br /&gt;
* 1510 in [[Berliner Hostienschänderprozess|Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbrennung von Straftätern und angeblicher Hexen ===&lt;br /&gt;
Die „Peinliche Halsgerichtsordnung“ [[Karl V. (HRR)|Kaiser Karls V.]], (&amp;#039;&amp;#039;[[Constitutio Criminalis Carolina]]&amp;#039;&amp;#039;) von 1532 sah Verbrennung als Strafe für Zauberei (§&amp;amp;nbsp;109), Falschmünzerei (§&amp;amp;nbsp;111), „Unkeuschheit wider die Natur“ (§&amp;amp;nbsp;116), Brandstiftung (§&amp;amp;nbsp;125) und Diebstahl einer [[Monstranz]] mit geweihter [[Hostie]] (§&amp;amp;nbsp;172) vor. Bei den frühneuzeitlichen [[Hexenverfolgung]]en wurden auch Frauen und Männer, die der [[Hexe]]rei als überführt galten, lebendig verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Methode, den Verurteilten bei lebendigem Leibe an den Brandpfahl gekettet oder gebunden zu verbrennen, gab es auch die Möglichkeit, diesen zuvor auf dem Scheiterhaufen zu erwürgen. Dies wurde als Gnadenakt angesehen. Weitere als gnädig angesehene Varianten bestanden in der Verwendung von frischem, noch feuchtem Holz, sodass der Verurteilte am Rauch erstickte, bevor sein Körper verbrannte, oder man band ihm ein Säckchen mit [[Schwarzpulver]] um den Hals, das explodierte, sobald es von den Flammen erreicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. April 1751 wurde [[Anna Schnidenwind]] in [[Endingen am Kaiserstuhl]] bei vermutlich einer der letzten Hinrichtungen einer angeblichen Hexe in Deutschland erdrosselt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Das letzte Todesurteil durch Verbrennen in Deutschland soll am 28.&amp;amp;nbsp;Mai 1813&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Beier: &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik der Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloh und München 2007, S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der [[Berlin]]er [[Jungfernheide]] vollstreckt worden sein, als Johann Peter Horst und [[Friederike Luise Delitz]] als Mitglieder einer Mordbrennerbande hingerichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Hinrichtungsopfer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anneken Hendriks, Dam, Amsterdam, by Jan Luyken.jpg|mini|Feuerhinrichtung von [[Anneken Hendriks]] in Amsterdam 1571]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte hier nur die bekanntesten Beispiele, nicht mehr als 10. Bei mehr Namen separaten Artikel anlegen und hier verlinken. Die Liste soll keine Linksammlung zum Verweis auf andere Artikel sein. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu den Menschen, die auf dem Scheiterhaufen starben, gehören auch Persönlichkeiten mit herausragender geschichtlicher Bedeutung, zum Beispiel [[Fra Dolcino]] (1307), [[Marguerite Porete]] (1310), [[Jacques de Molay]] (1314), [[Jan Hus]] (1415), [[Jeanne d’Arc]] (1431), [[Girolamo Savonarola]] (1498), [[Balthasar Hubmaier]] 1528, [[Jakob Hutter]] (1536), [[Thomas Cranmer]] (1556) und [[Giordano Bruno]] (1600).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Feld]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende des Seelenglaubens. Vom antiken Orient bis zur Spätmoderne.&amp;#039;&amp;#039; Lit Verlag Dr. W. Hopf, Berlin 2013. ISBN 978-3-643-12200-1, S. 454.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Borgolte, Juliane Schiel, Bernd Schneidmüller, Annette Seitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mittelalter im Labor: Die Mediävistik testet Wege zu einer transkulturellen Europawissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; (Europa im Mittelalter; Band 10), Akademie Verlag, Berlin 2008. ISBN 978-3-05-004373-9, S. 428.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeitliche Abbildungen von Brandpfählen ===&lt;br /&gt;
Im westsächsischen [[Glauchau]] hat sich aus dem Jahre 1875 eine colorierte Bleistiftzeichnung vom damals noch vorhandenen Glauchauer Richtplatz erhalten. Sie zeigt die Brandsäule (Brandpfahl) und einen rechteckigen, sechs Fuß hoch aufgemauerten Richtplatz in unmittelbarer Nähe der Säule. Die Brandsäule ist als oben angespitzter Baumstamm abgebildet. Hier wurde wohl 1772 die letzte öffentliche Hinrichtung mit dem Schwert und nachfolgende Verbrennung des Leichnams auf dem Scheiterhaufen durchgeführt. Säule und Richtplatz blieben nicht erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Der lange Weg zum Gottesacker – Trauerzüge in Glauchau und Niederlungwitz&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe.&amp;#039;&amp;#039; Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, Glauchauer Richtplatz im Jahre 1875, Abb. 2. auf S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|IV,2|1700|1702|Crematio|[[Hermann Ferdinand Hitzig|Hermann Hitzig]]|RE:Crematio|zur Feuerstrafe im Römischen Reich}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jan Graefe, Jana Hulger, Claudia Pingel, Laura Niven, [[Jörg Orschiedt]] |Titel=Ein Scheiterhaufenexperiment aufgrund der Bauanleitung des Johann Ernst Clausen, Scharfrichter zu Lemgo |Sammelwerk=EAZ – Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift |Nummer=50 |Jahr=2009 |ISSN=0012-7477 |Seiten=601–626 |Online=https://www.academia.edu/3709489/Ein_Scheiterhaufenexperiment_aufgrund_der_Bauanleitung_des_Johann_Ernst_Clausen_Scharfrichter_zu_Lemgo }}&lt;br /&gt;
* Matthias Becker, Hans-Jürgen Döhle, Monika Hellmund, [[Rosemarie Leineweber]], Renate Schafberg: &amp;#039;&amp;#039;Nach dem großen Brand. Verbrennung auf dem Scheiterhaufen – ein interdisziplinärer Ansatz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bericht der Römisch-Germanischen Kommission]].&amp;#039;&amp;#039; Band 86, 2005 (2006), S. 61–195, [[DOI:10.11588/berrgk.2005.1.99372]] (Open Access).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Scheiterhaufen}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Execution by burning|Hinrichtung durch Verbrennen|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7643550-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinrichtungsart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feuerbestattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinrichtungsgerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Minoo</name></author>
	</entry>
</feed>