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	<title>Salzbergwerk Berchtesgaden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-05-28T02:57:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Salzbergwerk-Berchtesgaden.jpg|mini|300px|Salzbergwerk Berchtesgaden&amp;lt;br /&amp;gt;rechts: &amp;#039;&amp;#039;Mitterberghaus&amp;#039;&amp;#039;; links: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinandberg Besuchereinfahrt&amp;#039;&amp;#039;, dahinter: Kasse, Shop, Umkleideräume]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzbergwerk Berchtesgaden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das älteste aktive [[Salzbergwerk]] Deutschlands,&amp;lt;ref name=&amp;quot;SalzZeitReise&amp;quot; /&amp;gt; in dem hauptsächlich im nassen [[Abbau (Bergbau)|Abbau]] Salz gewonnen wird, und zugleich ein [[Schaubergwerk]] in der Gemarkung [[Salzberg (Berchtesgaden)|Salzberg]] in [[Berchtesgaden]]. Mit 330.000 Besuchern zählt das Salzbergwerk (Stand: 2014) zu den touristischen Hauptattraktionen des [[Berchtesgadener Land]]es.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EB&amp;quot;&amp;gt;Elias Butzmann: [https://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/opus4-wuerzburg/frontdoor/deliver/index/docId/14143/file/978-3-95826-049-8_Butzmann_WGA116_OPUS_14143.pdf &amp;#039;&amp;#039;Natur- und Ökotourismus im Nationalpark Berchtesgaden&amp;#039;&amp;#039;], &amp;#039;&amp;#039;Würzburger Geographische Arbeiten&amp;#039;&amp;#039;. Band 116. Würzburg University Press, Würzburg 2017; Zuvor als [[Dissertation]], [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]], Philosophische Fakultät, 2016. PDF, S. 150 von 370 Seiten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
Der Salzbergbau in Berchtesgaden bildete spätestens ab dem 13. Jahrhundert das wirtschaftliche Rückgrat des [[Fürstpropstei Berchtesgaden|Klosterstifts Berchtesgaden]], das nicht zuletzt auch deshalb immer größere politische Eigenständigkeit erlangen sollte – ab 1380 als [[Reichsprälat]]ur und ab 1559 als [[Fürstpropstei]]. Gleichzeitig war er auch Ursache für Begehrlichkeiten des benachbarten [[Erzstift Salzburg|Erzstifts Salzburg]], die sogar mehrfach in kriegerische Auseinandersetzungen („Salzirrungen“) mündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits [[Eberwin (Berchtesgaden)|Eberwin]], der erste Stiftspropst von Berchtesgaden, hatte während seiner Regentschaft (1101–1142) womöglich Zugriff auf erste [[Solequelle|Salzquellen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Albrecht288&amp;quot;&amp;gt;[[Dieter Albrecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Fürstpropstei Berchtesgaden&amp;#039;&amp;#039;. In: Max Spindler, Andreas Kraus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der bayerischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;288 ({{Google Buch|BuchID=qapdkLDD2vkC|Seite=288|Hervorhebung=Albrecht+zu+Berchtesgaden}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Propst [[Dietrich (Berchtesgaden)|Dietrich]] (1174–1178) ließ auf den Gütern des [[Fürstpropstei Berchtesgaden|Klosterstiftes Berchtesgaden]] als Erster das Salz nicht nur abbauen, sondern begann auch Handel damit zu treiben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie für die gebildeten Stände&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, S.&amp;amp;nbsp;65. Brockhaus, Leipzig 1864 ({{Google Buch|BuchID=R88UAAAAQAAJ|Seite=65|Hervorhebung=propst+Dietrich+berchtesgaden}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter seinem Nachfolger [[Friedrich I. (Berchtesgaden)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I.]] (1178–1188) „strebte“ der von seinem Vorgänger Dietrich begonnene Salzhandel schließlich „reich empor“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Salzabbau in Pleickard Stumpf: [http://books.google.com/books?id=iac_AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA95&amp;amp;dq=pfarrei+berchtesgaden+1201&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=Vjo1TtWCHY_Isgb3-8C6Ag&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=3&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=pfarrei%20berchtesgaden%201201&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Bayern: ein geographisch-statistisch-historisches handbuch des königreiches&amp;#039;&amp;#039;], S. 95&amp;lt;/ref&amp;gt; Nicht zuletzt auch deshalb, weil Friedrich nach Ansicht der jüngeren Geschichtsforschung im Jahr 1180&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinfurter253&amp;quot;&amp;gt;[[Stefan Weinfurter]], &amp;#039;&amp;#039;Die Gründung des Augustiner-Chorherrenstiftes – Reformidee und Anfänge der Regularkanoniker in Berchtesgaden&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Berchtesgaden: Zwischen Salzburg und Bayern (bis 1594), Bd. 1&amp;#039;&amp;#039;, hg. von W. Brugger, H. Dopsch, P. F. Kramml, Berchtesgaden 1991, S. 229–264, hier: S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt; die 1156 von [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]] gewährte &amp;#039;&amp;#039;Goldene [[Bulle (Urkunde)|Bulle]]&amp;#039;&amp;#039; auch noch um die Schürffreiheit auf Salz und Metall ([[Salzregal]]) ergänzen ließ – ein in jener Zeit keineswegs unübliches [[Interpolation (Literatur)|Interpolieren]] beziehungsweise nachträglich erweiterndes Verfälschen ([[Verunechtung]]) einer solchen Urkunde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„So hatte man in Berchtesgaden (..) auf der Grundlage einer echten Vorurkunde eine neue Urkunde, eine erweiterte Neuausfertigung, erstellt mit dem Zweck, das Salzregal sicherzustellen.&amp;#039;&amp;#039;“ in Manfred Feulner: &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgaden – Geschichte des Landes und seiner Bewohner&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ulli Kastner: &amp;#039;&amp;#039;Das Salz gehört seit 900 Jahren zur Berchtesgadener Geschichte&amp;#039;&amp;#039; in [[Berchtesgadener Anzeiger]], nicht mehr abrufbare Meldung vom 22.&amp;amp;nbsp;Mai 2002 bzw. 3.&amp;amp;nbsp;Juni 2002 in berchtesgadener-anzeiger.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1191 im nahen [[Marktschellenberg|Schellenberg]] (im „Salzgebirg“ des „[[Tuval]]s“) und bereits ab 1190 in unmittelbarer Nähe am Golmbach&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS445&amp;quot;&amp;gt;[[Hellmut Schöner]]: &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgaden im Wandel der Zeit. Ergänzungsband I&amp;#039;&amp;#039;, Verein für Heimatkunde d. Berchtesgadener Landes, Verlag Berchtesgadener Anzeiger sowie Karl M. Lipp Verlag, München 1982, S. 445&amp;lt;/ref&amp;gt; (andere Schreibweise: &amp;#039;&amp;#039;Gollenbach&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eugen Fischer (Historiker)|A. Helm]], [[Hellmut Schöner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgaden im Wandel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Berchtesgadener Anzeiger, Berchtesgaden 1973; S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Salzberg (Berchtesgaden)|Salzberg]] wurde [[Halit|Steinsalz]] [[Abbau (Bergbau)|abgebaut]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS445&amp;quot; /&amp;gt; anschließend in offenen Holzrinnen zur Pfanne einer Saline in Schellenberg geleitet und dort zu Siedesalz versotten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DSBUSB6&amp;quot;&amp;gt;siehe [https://www.rmg-verlag.at/Leseprobe-Salzbergwerk.pdf &amp;#039;&amp;#039;Leseprobe&amp;#039;&amp;#039;], [[PDF]]-Datei S. 6 In: Herbert Fritz, Hans Neumayer: &amp;#039;&amp;#039;Das Salzbergwerk Berchtesgaden und seine Bahnen&amp;#039;&amp;#039;, Verein Railway-Media-Group, Wien 2013, ISBN 978-3-902894-11-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Salzbergwerk Berchtesgaden“ wurde schließlich 1517 westlich „der weiteren Umgebung“ des &amp;#039;&amp;#039;Reviers Gollenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DSBUSB6&amp;quot; /&amp;gt; während der Amtszeit des Stiftspropstes und Reichsprälaten [[Gregor Rainer]] [[Streckenauffahrung|aufgefahren]]. Der erste [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] war der „Petersberg-Stollen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigentümer ===&lt;br /&gt;
Die Anlagen des Salzbergwerks befanden sich ab 1517 im Besitz der Reichsprälatur Berchtesgaden, die ab 1559 zur Fürstpropstei Berchtesgaden erhoben wurde, und wurden vom [[Hallinger (Berchtesgadener Land)|Hallinger]] des [[Salzamt]]es in Schellenberg geschäftsführend mitverwaltet. Zwischenzeitlich unterstand das Salzbergwerk von 1594 bis 1723 der [[kurköln]]ischen [[Administrator (katholische Kirche)|Administration]] durch die [[Wittelsbach]]er. Nach der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] ab 1803 gehörte das Salzbergwerk dem [[Herzogtum Salzburg|Kurfürstentum Salzburg]], ab 1805 dem [[Kaisertum Österreich|Kaiserreich Österreich]], 1809 für kurze Zeit [[Erstes Kaiserreich|Frankreich]] unter Napoleon und ab 1810 dem [[Königreich Bayern]] und seinen politischen [[Rechtsnachfolge]]rn. 1927 überführte der [[Freistaat Bayern]] seine bisher als staatliche [[Regiebetrieb (Gebietskörperschaft)|Regiebetriebe]] geführten Bergbauaktivitäten in die [[BHS-Bayerische Berg-, Hütten- und Salzwerke]] AG, so auch das Salzbergwerk Berchtesgaden, einziger Aktionär blieb der Freistaat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 verkaufte der Freistaat die Aktien an die [[SKW Trostberg]]. 1995 wurde die Südsalz GmbH gegründet und das Salzbergwerk Berchtesgaden eingebracht. Die Südsalz GmbH gehört heute zum Konzern der &amp;#039;&amp;#039;[[Südwestdeutsche Salzwerke|Südwestdeutschen Salzwerke AG]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soleleitungen und Salinen ===&lt;br /&gt;
Als [[Saline]] diente bei Betriebsaufnahme bis 1805 die Schellenberger Saline („Sulzrin nach Schelnberg“)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthäus Merian]]: [http://biblio.unibe.ch/web-apps/maps/lightbox.php?col=ryh&amp;amp;pic=Ryh_4706_28&amp;amp;col=ryh&amp;amp;locale=de &amp;#039;&amp;#039;Taffel des Stiffts Berchtersgaden&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--Schreibfehler = korrektes Zitat aus der Karte selbst!--&amp;gt; (Klosterstift bzw. Fürstpropstei Berchtesgaden)], zoombare Karte: Kupferdruck 28 × 34 cm, [[Kartenausrichtung]] &amp;#039;&amp;#039;South up&amp;#039;&amp;#039; (Süden oben). Titelschreibung siehe Wappen unten rechts. Merian, Frankfurt a.M. (erstmals) 1644, In: Reihe Archiepiscopatus Salisburgensis, Falz 28, Topographia Bavariae, Standort: [[Zentralbibliothek Bern|Bern UB Speichermagazin]]. Sektor E4 | Signatur: MUE Ryh 4706 : 28, online unter &amp;#039;&amp;#039;biblio.unibe.ch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b72000983/f16.item.zoom &amp;#039;&amp;#039;Chorographia Bavariae ad illustriss et seneness principem...&amp;#039;&amp;#039; (latein)], Berchtesgaden (Schreibweise auf Karte: „Berchtolsgaden“) auf zoombarer Karte unten rechts zwischen Maßstab und Bavaria zu finden, Weinerus, Petrus, 1579, Signatur:ark:/12148/btv1b72000983, Bibliothèque nationale de France, online unter &amp;#039;&amp;#039;gallica.bnf.fr&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 1564 auch die Saline Frauenreuth in Berchtesgaden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saline Schellenberg (um 1900).jpg|Saline in [[Marktschellenberg|Schellenberg]] um 1900 od. früher, abgebrochen 1906&lt;br /&gt;
Saline Frauenreuth (1890).jpg|Saline Frauenreuth in Berchtesgaden (1890)&lt;br /&gt;
HGG-Plan dritte Soleleitung.JPG|Karte mit „Längsschnitt der&amp;lt;br /&amp;gt;3. Soleleitung“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Eingliederung der [[Fürstpropstei Berchtesgaden]] in das [[Königreich Bayern]] im Jahr 1810 erhielt [[Georg Friedrich von Reichenbach]] 1816 den Auftrag, eine [[Soleleitung#Berchtesgaden – Ramsau – Wachterl – Reichenhall|Soleleitung]] nach [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] – der ältesten Saline Deutschlands – zu errichten, da aufgrund der jahrhundertelangen intensiven Waldnutzung und des eingeschränkten Einzugsgebietes in Berchtesgaden die Brennstoffversorgung schwierig war. Die Soleleitung war von 1817 bis 1927 in Betrieb und gilt aufgrund der Länge von 29 Kilometern und erheblichen Höhenunterschieden (z.&amp;amp;nbsp;B. 360&amp;amp;nbsp;m Höhenunterschied [[Ilsank]]–&amp;#039;&amp;#039;Söldenköpfl&amp;#039;&amp;#039;) als technische Meisterleistung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Soleleitung&amp;quot;&amp;gt;[https://www.salzbergwerk.de/de/salzbergwerk/geschichte salzbergwerk.de]  Geschichte: &amp;#039;&amp;#039;Reichenbach baut die Soleleitung nach Bad Reichenhall&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie führte von Berchtesgaden durch [[Ramsau bei Berchtesgaden|Ramsau]] über den Pass [[Schwarzbachwacht]] nach Reichenhall. Der niedrigere Übergang nach Reichenhall am [[Hallthurm]] lag damals noch auf Österreichischem Gebiet und schied daher für die Trassenführung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historischen Soleleitung folgte eine neue Soleleitung mit teils geänderter Streckenführung, aber ebenfalls über den Pass Schwarzbachwacht nach Bad Reichenhall führend. Die heutige [[Soleleitung#Berchtesgaden – Hallthurm – Reichenhall|vierte Soleleitung]] führt über den Hallthurm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Salinenbetrieb in Berchtesgaden komplett eingestellt, seither wird die [[Sole]] aus Berchtesgaden ausschließlich in die 18 Kilometer entfernte [[Saline]] in Bad Reichenhall gepumpt und dort zu [[Speisesalz]] und [[Streusalz]] gesiedet bzw. verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einrichtung als Schaubergwerk ===&lt;br /&gt;
Bereits in der [[Fürstpropstei Berchtesgaden|fürstpröpstlichen]] Zeit wurde das Salzbergwerk parallel als [[Schaubergwerk]] für Besuchereinfahrten von Touristen genutzt. Von Herbst 2006 bis Pfingsten 2007 wurde der Besucherbereich über und unter Tage, bei weiterlaufendem Besuchereinfahrtsbetrieb, grundlegend umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sóbánya-múzeum. Fortepan 15434.jpg|Typisches Besucherfoto nach Ausfahrt aus dem Schaubergwerk von 1926&lt;br /&gt;
Salzbergwerk Berchtesgaden - geograph.org.uk - 7974.jpg|Teil der Werkstatt, dahinter Sozialgebäude und (verdeckt) Verwaltung&lt;br /&gt;
Salzbergwerk Berchtesgaden - geograph.org.uk - 7975.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Mitterberghaus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Figuren beim Salzbergwerk - geograph.org.uk - 7980.jpg|Figuren beim Salzbergwerk im [[Berghabit|Festhabit]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbautechnik, Fördermengen, Mitarbeiter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1517 ununterbrochen in Betrieb – und damit das älteste aktive Salzbergwerk Deutschlands –, wird in Berchtesgaden seit jeher im nassen [[Abbau (Bergbau)|Abbau]] gearbeitet. Über Jahrhunderte wurde die Sole in [[Sinkwerk]]en gewonnen, jetzt erfolgt der nasse Abbau in [[Bohrspülwerk]]en. Der Salzgehalt des [[Haselgebirge]]s beträgt durchschnittlich 50 Prozent, jährlich werden daraus ca. 850.000&amp;amp;nbsp;m³ Sole gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SalzZeitReise&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.salzbergwerk.de/de/service/pressebereich/pressetexte/detail?id=16 | wayback=20160730191402 | text=&amp;#039;&amp;#039;SalzZeitReise Faktenblatt – Wissenswertes zu unserem Salzbergwerk&amp;#039;&amp;#039;}}, Stand: September 2013, PDF-Datei, 3 Seiten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haselgebirge.png|thumb|[[Haselgebirge]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute arbeiten ca. 100 Mitarbeiter im [[Bergwerk]], davon 50 unter Tage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SalzZeitReise&amp;quot; /&amp;gt; Es ist damit einer der größten Arbeitgeber in [[Berchtesgaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besuchereinfahrt, Salzheilstollen  ==&lt;br /&gt;
Eine Besuchereinfahrtstrecke des Bergwerks ist für Touristen geöffnet und wird jährlich von ca. 390.000 Besuchern genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Technisches&amp;quot; /&amp;gt; Die Streckenlänge der [[Grubenbahn|Besuchergrubenbahn]] beträgt 1400 Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;Technisches&amp;quot;&amp;gt;[https://www.salzbergwerk.de/de/salzbergwerk/technisches &amp;#039;&amp;#039;Technisches&amp;#039;&amp;#039;], Angaben u.&amp;amp;nbsp;a. zur Grubenbahn, online unter &amp;#039;&amp;#039;salzbergwerk.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;, ihre [[Spurweite (Eisenbahn)|Spurweite]] 56 Zentimeter. Der Betrieb der Bahn erfolgt mit [[Gleichstrom]] von 400 Volt, der über eine seitliche [[Stromschiene]] zugeführt wird. Die aktuell zum Personentransport eingesetzten Fahrzeuge stammen aus dem Jahr 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besucherstrecke wurde 2007 modernisiert und in Form einer Multimedia-[[Edutainment]]-Show unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;SalzZeitReise – Erlebnisbergwerk Berchtesgaden&amp;#039;&amp;#039; neu eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht im [[Berchtesgadener Anzeiger]] über die Eröffnung der SalzZeitReise im Bergwerk 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Fahrt durch das Bergwerk zeigt die Entwicklung der Abbaumethoden sowie die weiteren Verarbeitungsschritte des Salzes an Ort und Stelle sowie multimediale Vorführungen zum Thema. Die Einfahrt mit der Bergwerksbahn erfolgt nach Einkleidung der Gäste in [[Overall]]s. (Bis Anfang 2000 wurden die Gäste in traditioneller Bergmannskluft aus schwarzer Hose, weißer Jacke und Kappe eingekleidet, ergänzt um einen Lederschurz.) Anschließend werden die Besucher wahlweise über Treppen oder Bergmannsrutschen tiefer in die Grube bis zu einem Salzsee geführt. Nach der Fahrt mit einer Zugseilfähre über den Salzsee geht es mit der Bahn wieder nach oben zum Ausgang. Die Führung dauert etwa eine Stunde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzbergwerk.de/de/besucherinfo/oeffnungszeiten &amp;#039;&amp;#039;Öffnungszeiten&amp;#039;&amp;#039;] Angaben u.&amp;amp;nbsp;a. zu Öffnungszeiten für Besucher und Dauer der Führung, unter &amp;#039;&amp;#039;salzbergwerk.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bergwerk werden auch Sonderveranstaltungen wie Konzerte und das &amp;#039;&amp;#039;Dinner de Sole&amp;#039;&amp;#039; durchgeführt. Seit 1990 gibt es im Bergwerk zudem einen 850&amp;amp;nbsp;m² großen „Salzheilstollen“, der für „Gesundheitseinfahrten“, jedoch nicht für [[Speläotherapie]]n genutzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzheilstollen.com/ Internetpräsenz des Salzheilstollens Berchtesgaden]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Salzbergwerk Berchtesgaden Grubenbahn (Berchtesgaden Salt Mine Train) - geograph.org.uk - 7976.jpg|Grubenbahn mit Besuchern&lt;br /&gt;
Salzbergwerk-Berchtesgaden-Salzmuster.jpg|Salzmuster-Souvenir&lt;br /&gt;
salzheilstollen.jpg|Salzheilstollen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ANNO|oav|00|00|1876|38|AUTOR=Th(eodor) Trautwein|ZUSATZ=(Band VII)|Das Berchtesgadener Salzbergwerk|ALTSEITE=32–47, 1. Abteilung.|anno-plus=ja}}&lt;br /&gt;
* Herbert Fritz, Hans Neumayer: &amp;#039;&amp;#039;Das Salzbergwerk Berchtesgaden und seine Bahnen&amp;#039;&amp;#039;. RMG-Verlag, Wien 2013, ISBN 978-3-902894-11-3.&lt;br /&gt;
:[https://www.rmg-verlag.at/Leseprobe-Salzbergwerk.pdf &amp;#039;&amp;#039;Leseprobe&amp;#039;&amp;#039;], [[PDF]]-Datei mit 6 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.salzbergwerk.de/de Salzbergwerk Berchtesgaden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/38/17.99/N |EW=13/1/3.21/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaubergwerk in Deutschland|Berchtesgaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Berchtesgaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzbergwerk in Deutschland|Berchtesgaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergwerk in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speläotherapie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Landkreis Berchtesgadener Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berchtesgaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergwerk in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Berchtesgaden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung in Berchtesgaden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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