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	<title>Säulen des Herakles - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=S%C3%A4ulen_des_Herakles&amp;diff=8617&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-06-28T16:38:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pillars of Hercules.svg|180px|rechts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Straße von gibraltar.JPG|mini|Die Säulen des Herakles vom Mittelmeer aus gesehen: Links der Dschebel Musa, rechts der Felsen von Gibraltar]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Säulen des Herakles&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] {{lang|grc|αἱ Ἡράκλειοι στῆλαι}} &amp;#039;&amp;#039;{{lang|grc-Latn|hai Herakleioi stēlai}}&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnete man im [[Altertum]] zwei Felsenberge, die die [[Straße von Gibraltar]] (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Gaditanum fretum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;U. a. [[Plinius der Ältere]], &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalis historia]]&amp;#039;&amp;#039; 3,74,6&amp;lt;/ref&amp;gt;) einfassen: den [[Fels von Gibraltar|Felsen von Gibraltar]] ([[Latein|lat.]] Calpe) im Süden der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]] und den Berg {{lang|ar-Latn|[[Jbel Musa|Dschebel Musa]]}} in Marokko, westlich der spanischen [[Exklave]] [[Ceuta]].&amp;lt;ref&amp;gt;Der Erstbeleg findet sich bei dem griechischen Dichter [[Pindar]], der über einen Sieg des [[Theron von Akragas]] im [[Wagenrennen]] bei den [[Olympische Spiele der Antike|olympischen Spielen]] des Jahres [[476 v. Chr.]] schreibt (&amp;#039;&amp;#039;Olympische Oden&amp;#039;&amp;#039; 3,42–45):&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=εἰ δ᾽ ἀριστεύει μὲν ὕδωρ, κτεάνων δὲ χρυσὸς αἰδοιέστατος,&lt;br /&gt;
νῦν δὲ πρὸς ἐσχατιὰν Θήρων ἀρεταῖσιν ἱκάνων ἅπτεται&lt;br /&gt;
οἴκοθεν Ἡρακλέος σταλᾶν. τὸ πόρσω δ᾽ ἔστι σοφοῖς ἄβατον&lt;br /&gt;
κἀσόφοις. οὔ νιν διώξω: κεινὸς εἴην.&lt;br /&gt;
 |Sprache=grc&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Doch so wahr als Wasser das Beste, das Gold vor allen Gütern ehrenwert: Also berührt nun Theron, gelangt an die Grenzen, Herakles&amp;#039; Säulen durch Tugenden seines Geschlechts. Ein höheres Ziel ist Weisen und Narren versagt. Ich verfolge es nicht, ich wäre wahrlich eitel.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Quellen bezeichnen &amp;#039;&amp;#039;Abyle&amp;#039;&amp;#039; (lat. {{lang|la|mons Abila}}) unmittelbar beim [[Spanien|spanischen]] Ceuta in [[Nordafrika]], welcher heute als [[Monte Hacho]] bekannt ist, als die südliche Säule des Herakles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer nicht antiken Überlieferung zufolge&amp;lt;ref&amp;gt;Ein möglicher Ursprung dieser Überlieferung ist: [[Pindar]], &amp;#039;&amp;#039;[[Epinikia (Pindar)|Nemeische Oden]]&amp;#039;&amp;#039; 3,20–21.&amp;lt;/ref&amp;gt; brachte [[Herakles]] am Ausgang des Mittelmeeres die Inschrift „Nicht mehr weiter“ an, um [[das Ende der Welt]] zu markieren. Die lateinische Version dieses Spruches lautet &amp;#039;&amp;#039;[[Non plus ultra]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach der [[Entdeckung Amerikas]] und dem Herrschaftsantritt [[Karl V. (HRR)|Karls V.]] wurde sie in &amp;#039;&amp;#039;[[Plus Ultra]]&amp;#039;&amp;#039; abgeändert und fand so als Devise Eingang in das [[Wappen Spaniens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Phönizier]] erreichten und durchfuhren die Meerenge auf ihren Entdeckungsfahrten spätestens um 900 v.&amp;amp;nbsp;Chr., was durch frühe phönizische Funde in [[Huelva]] belegt ist, die ins ausgehende 10. oder frühe 9. Jahrhundert datiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Fernando González de Canales Cerisola: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.academia.edu/8551491/Tarshish-Tartessos_the_Emporium_Reached_by_Kolaios_of_Samos Tarshish-Tartessos, the Emporium Reached by Kolaios of Samos.]&amp;#039;&amp;#039; In: André Lemaire (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Phéniciens d&amp;#039;Orient et d&amp;#039;Occident: mélanges Josette Elayi.&amp;#039;&amp;#039; Paris 2014, S. 559–76, hier 559f. (= Cahiers de l&amp;#039;Institut du Proche-Orient Ancien du Collège de France (CIPOA), Band 2).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bezeichneten die beiden das Mittelmeer begrenzenden Vorgebirge nach ihrem Sonnengott als &amp;#039;&amp;#039;Säulen des [[Melkart]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Baal von Tyros&amp;#039;&amp;#039;). Der Name des Gottes wurde später von den Griechen per &amp;#039;&amp;#039;[[Interpretatio Graeca]]&amp;#039;&amp;#039; dem griechischen [[Herakles]] gleichgesetzt. Sie formulierten weiterhin, diese Meerenge bilde das Ende der Welt und sei einst von Herakles gesetzt worden, als er auf dem Weg, die Rinderherde des [[Geryon]] zu rauben, an [[Tartessos]] vorbeikam.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Apollodor von Athen (Schriftsteller)|Apollodor]] &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheke&amp;#039;&amp;#039; [https://www.gottwein.de/Grie/apollod/apollod20501.php#Apollod.2,5,10 2,5,10].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Widerspruch zu dieser frühzeitlichen Auffassung steht allerdings die Erwähnung dieser Säulen in der &amp;#039;&amp;#039;[[Germania (Tacitus)|Germania]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Tacitus]], der diese im Gebiet der [[Friesen]] vermutete.&amp;lt;ref&amp;gt;Tacitus &amp;#039;&amp;#039;Germania&amp;#039;&amp;#039; [http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus:text:1999.02.0083:chapter=34 34].&amp;lt;/ref&amp;gt; Platon siedelt sein [[Mythos|mythisches]] Inselreich [[Atlantis]] jenseits der Säulen des Herakles an, da für die alten Griechen hier der bekannte Teil der Welt endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Escudo de Cádiz (oval).svg|mini|hochkant|Wappen von [[Cádiz]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Escudo de España.svg|mini|hochkant|ohne|[[Wappen Spaniens]]]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Säulen des Herakles erscheinen in den [[Wappen Spaniens]], [[Wappen Andalusiens|Andalusiens]], [[Melilla]]s und der Stadt [[Cádiz]]. Wenn sie neben dem eigentlichen [[Wappen]] stehen, werden sie in der [[Heraldik]] zu den „[[Prachtstück]]en“ gezählt; innerhalb des [[Wappenschild]]es sind [[Säule (Heraldik)|Säulen]] eine sogenannte „[[gemeine Figur]]“. Die Bekrönung der Säulen im spanischen Wappen sind verschieden: [[Blasonierung#Rechts/links und vorn/hinten in der Heraldik|heraldisch rechts]] (also von vorn betrachtet links) die [[Krone]] von [[Karl III. (Spanien)|Karl III.]], heraldisch links die spanische Königskrone. In den Wappen der [[Erste Spanische Republik|ersten]] und [[Zweite Spanische Republik|zweiten Spanischen Republik]] blieben die Säulen unbekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bacon Great Instauration frontispiece.jpg|mini|hochkant|Titelblatt der &amp;#039;&amp;#039;Instauratio Magna&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Das Motiv der Säulen des Herakles fand in unterschiedlichen Zusammenhängen weite Verbreitung.&lt;br /&gt;
Der Renaissancephilosoph [[Francis Bacon]] nutzte es z.&amp;amp;nbsp;B. in seiner &amp;#039;&amp;#039;Instauratio magna&amp;#039;&amp;#039; als Symbol für das bewusste Durchbrechen der Wissensgrenzen von Antike und Mittelalter. („Viele werden hindurchfahren und die Erkenntnisse der Wissenschaft werden sich vermehren“ lautet die Unterschrift der Titelgraphik.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder vor Ort ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Marokko von Spanien-5.jpg|Die spanische Küste bei [[Tarifa]] mit dem Djebel Musa im Hintergrund&lt;br /&gt;
 Monte Hacho.JPG|Der Monte Hacho bei Ceuta&lt;br /&gt;
 Gibraltar von La Linea.jpg|Gibraltar&lt;br /&gt;
 ThePillarsOfHerkulesModernWorld.jpg|Monument der Säulen in Gibraltar, Seite zum Atlantik&lt;br /&gt;
 ThePillarsOfHerkulesAncientWorld.jpg|Monument der Säulen in Gibraltar, Seite zum Mittelmeer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz-Günther Nesselrath]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Säulen des Herakles – eine mythische Landmarke und ihre Bedeutung in der Klassischen Antike.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; 2008, de Gruyter, Berlin/New York 2009, ISBN 978-3-11-022160-2, S. 226–232.&lt;br /&gt;
* [[Meyers Großes Konversations-Lexikon]], Band 17, Leipzig 1909, S. 640. &amp;#039;&amp;#039;[http://images.zeno.org/Meyers-1905/K/big/meyers-1905-017-0640.png Digitalisat]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pillars of Hercules monument, Gibraltar}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Herakles}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Saulen des Herakles}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Geographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk (Heraldik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationales Symbol (Spanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wappen (Spanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße von Gibraltar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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