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	<title>Säkularinstitut - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;Miediwo: /* Literatur */ Titel ergänzt</title>
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		<updated>2025-08-03T11:57:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Titel ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Säkularinstitut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weltinstitut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weltgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist neben der [[Ordensgemeinschaft]] die zweite Form für ein [[Institut des geweihten Lebens]]. Im Unterschied zu den Ordensgemeinschaften leben die Mitglieder von Säkularinstituten überwiegend [[in der Welt]], nicht im [[Kloster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine der ersten Formen eines Säkularinstituts stellte die 1535 von [[Angela Merici]] gegründete „Compagnia di Sant&amp;#039;Orsola“, dar. Die ersten [[Ursulinen]] lebten bei ihren Familien und trafen sich zu Gottesdiensten und religiöser Bildung. Sie trugen noch keinen [[Habit]] und bemühten sich um ein Leben nach dem [[Evangelium (Glaube)|Evangelium]]. Ihre Gründerin verfasste die erste Regel für die Gemeinschaft. Anfang des 17. Jahrhunderts wandelten sich die Ursulinen jedoch zu einem [[Klausur (Kloster)|klausurierten]] Orden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Apostolische Konstitution|apostolischen Konstitution]] &amp;#039;&amp;#039;[[Provida mater ecclesia]]&amp;#039;&amp;#039; (2. Februar 1947) von [[Papst]] [[Pius XII.]] (1939–1958) wurde die Form der Säkularinstitute zum ersten Mal kirchenrechtlich geregelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schönstatt-lexikon&amp;quot;&amp;gt;{{Schönstatt-Lexikon |Autor=Gertrud Pollack |Titel=Säkularinstitute |ID=3781}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als erstes Säkularinstitut päpstlichen Rechts wurde am 16. Juni 1950 das [[Opus Dei]] anerkannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Joseph Listl, Hubert Müller, Heribert Schmitz (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des katholischen Kirchenrechts.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Pustet, Regensburg 1983, ISBN 3-7917-0860-0, S. 528.&amp;lt;/ref&amp;gt; (seit dem 28. November 1982 hat dieses die Rechtsform der [[Personalprälatur]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.relinfo.ch/opusdei/infotxt.html |titel=Die Prälatur vom Heiligen Kreuz und Opus Dei |werk=relinfo |hrsg=Evangelische Informationsstelle: Kirchen – Sekten – Religionen |datum=1998 |abruf=2017-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; -&lt;br /&gt;
Papst [[Paul VI.]] (1963–1978) bezeichnete die Säkularinstitute später als „Versuchslaboratorien, in denen die Kirche die konkreten Möglichkeiten ihrer Beziehung zur Welt testet“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Dekret &amp;#039;&amp;#039;[[Perfectae caritatis]]&amp;#039;&amp;#039; (28. Oktober 1965) über die zeitgemäße Erneuerung des Ordenslebens wurden einige Regelungen, die das Leben der [[Ordensgemeinschaft]]en betreffen, überarbeitet. Ziel war es, das Leben in den Gemeinschaften an die &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=[…] körperlichen und seelischen Voraussetzungen der Menschen von heute anzupassen, aber auch – soweit die Eigenart des Instituts es verlangt – den Erfordernissen des Apostolats, den Ansprüchen der Kultur, der sozialen und wirtschaftlichen Umwelt zu entsprechen […]&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Perfectae caritatis.&amp;#039;&amp;#039; 3}}&lt;br /&gt;
Dies führte in der Folge unter anderem auch zur Gründung von Sakulärinstituten, deren Mitglieder sich äußerlich oft nicht von den Menschen in ihrer Umgebung unterscheiden und die nach dem Prinzip des Sauerteigs wirken, „der gutes Brot für alle hervorbringen kann“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2014/may/documents/papa-francesco_20140510_conferenza-italiana-istituti-secolari.html w2.vatican.va]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Codex Iuris Canonici|CIC]] von 1983 unterscheidet unter den Instituten des geweihten Lebens ({{CIC|573|-606}}) zwischen den [[Ordensinstitut]]en ({{CIC|607|-709}}) und den Säkularinstituten ({{CIC|710|-730}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensform ==&lt;br /&gt;
Säkularinstitute zählen zu den Formen des [[Vita consecrata|geweihten Lebens]]. Die [[Laie (Religion)|Laien]] oder [[Kleriker]] des Instituts schließen sich zu einem gemeinsamen Leben zusammen, um ihr Leben aus dem [[Evangelium (Glaube)|Evangelium]] heraus zu gestalten und [[Mission (Christentum)|missionarisch]] zu wirken. Deshalb leben sie meist nicht in einem [[Kloster]], sondern in Wohnungen, gehen einem Beruf nach, pflegen soziale Kontakte und sind [[Ehrenamt|ehrenamtlich]] in Gesellschaft und [[Kirche (Organisation)|Kirche]] tätig. Im [[Codex Iuris Canonici|CIC]] ist festgelegt: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ein Säkularinstitut ist ein Institut des geweihten Lebens, in welchem in der Welt lebende Gläubige nach Vollkommenheit der Liebe streben und sich bemühen, zur Heiligung der Welt, vor allem von innen her, beizutragen.&lt;br /&gt;
 |Quelle=CIC can. 710}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei Ordensinstituten gibt es gemeinschaftseigene Regeln (Statuten), die von den Mitgliedern festgelegt und vom zuständigen [[Diözesanbischof]] genehmigt werden. Dies können [[Versprechen]] auf Zeit oder aber [[Ordensgelübde|Gelübde]] nach den [[Evangelischer Rat|evangelischen Räten]] der Armut, der [[Christliche Ehelosigkeit|Ehelosigkeit]] und des [[Gehorsam (Gelübde)|Gehorsam]] sein, die zunächst auf Zeit, dann für das ganze Leben abgelegt werden. Andere, bei [[Ordensgemeinschaft]]en verbreitete Elemente, wie eine gemeinsame Tracht, werden nur von manchen Säkularinstituten übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schönstatt-lexikon&amp;quot; /&amp;gt; Es gibt Säkularinstitute, in denen nur Frauen, nur Männer oder nur [[Priester (Katholizismus)|Priester]] aufgenommen werden. Es gibt aber auch mehrere Säkularinstitute, die einander ergänzende Teile einer geistlichen Bewegung bilden, wie zum Beispiel in der [[Schönstatt-Bewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste von Säkularinstituten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sind die Säkularinstitute in der Arbeitsgemeinschaft der Säkularinstitute in Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;Säkularinstitute in Deutschland {{Webarchiv |url=http://www.saekularinstitute.de/Start.html |wayback=20130827071527 |text=Archivierte Kopie }}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Sitz in [[Vallendar]] vertreten. Der Arbeitsgemeinschaft sind derzeit 34 deutsche und internationale (mit Niederlassungen in Deutschland) Säkularinstitute angeschlossen. Die Arbeitsgemeinschaft ist durch ihre Leitung bei der Weltkonferenz der Säkularinstitute vertreten. Die Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Säkularinstitute wurde nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil auf Anregung von [[Franz König|Franz Kardinal König]] (1905–2004) gegründet. Sie ist der [[Österreichische Bischofskonferenz|Österreichischen Bischofskonferenz]] zugeteilt und bildet das Verbindungsglied zwischen den Säkularinstituten und der [[Römisch-katholische Kirche in Österreich|römisch-katholischen Kirche in Österreich]]. Die Arbeitsgemeinschaft hat ihren Sitz in [[Wien]] und vertritt die zehn ihr angeschlossenen Institute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltkonferenz der Säkularinstitute (&amp;#039;&amp;#039;Conference Mondiale des Instituts Seculiers&amp;#039;&amp;#039;, CMIS)&amp;lt;ref&amp;gt;Internationale Webpräsenz der CMIS [http://www.cmis-int.org/ cmis-int.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde 1972 gegründet und 1974 vom [[Heiliger Stuhl|Heiligen Stuhl]] approbiert. Aus ihren Reihen wird der &amp;quot;Weltrat der Säkularinstitute&amp;quot; gewählt; dieser organisiert weltweit die Zusammenarbeit zwischen den Säkularinstituten. Zu diesem Zweck fördert die CMIS die Kontakte und intensiviert den Erfahrungsaustausch. Die Konferenz arbeitet auch mit anderen [[Verein]]en und [[Organisation]]en auf nationalen und internationalen Ebenen zusammen. Auf der Basis der Dokumente des Heiligen Stuhls organisiert sie Studien und Forschungsprogramme, welche die Erfahrungen der Säkularinstitute berücksichtigen. Gleichzeitig ist die CMIS Fürsprecher und Partner zum Päpstlichen [[Dikasterium für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens]]. Der Weltrat hat seinen [[Hauptsitz]] in [[Rom]] und vertritt die Belange von etwa 32 350 Mitglieder (davon 26 580 Frauen, 569 Männer, 3980 Priester und 1260 Sonstige Mitglieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Generalversammlung vom 25. bis 28. Juli 2012 in [[Assisi]] nahmen 350 [[Generalsuperior|Generalverantwortliche]] oder deren Delegierte teil. Der neugewählte Weltrat setzt sich aus neun Mitgliedern aus Österreich, Frankreich, Spanien, Italien, der Slowakei und Indien zusammen. Zur Präsidentin wurde die Französin Nadége Védie gewählt, die Generalobere des Säkularinstituts &amp;#039;&amp;#039;Notre Dame du Travail&amp;#039;&amp;#039; ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Conférence Nationale des Instituts Séculiers de France {{Webarchiv|url=http://www.instituts-seculiers.cef.fr/cnisf |wayback=20130327151636 |text=instituts-seculiers.cef.fr |archiv-bot=2023-01-18 03:48:25 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alexander Menningen]]: &amp;#039;&amp;#039;Christ in welthafter Existenz&amp;#039;&amp;#039;. Die theologischen Grundlagen der Säkularinstitute Schönstatts, verglichen mit einschlägigen Aussagen des II. Vatikanischen Konzils, Vallendar 1968 (3. Aufl. 1969)&lt;br /&gt;
* Gerard Oesterle: &amp;#039;&amp;#039;Eine neue Form christlichen Vollkommenheitsstrebens&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Erbe und Auftrag|Benediktinische Monatschrift]]&amp;#039;&amp;#039; XXIII. Jg. (1947), S. 292–304. [Beitrag zu Einrichtung der Säkularinstitute durch Papst Pius XII. 1947 mit dem neuen kirchenrechtlichen Normen]&lt;br /&gt;
* Gertrud Pollak: &amp;#039;&amp;#039;Der Aufbruch der Säkularinstitute und ihr theologischer Ort&amp;#039;&amp;#039;, Patris-Verlag, Vallendar 1986 (Diss.). ISBN 3-87620-123-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P2F.HTM Kodex des Kanonischen Rechtes (1983), in deutscher Übersetzung] (can. 710–730)&lt;br /&gt;
* [http://www.saekularinstitute.de/ Arbeitsgemeinschaft der Säkularinstitute in Deutschland]&lt;br /&gt;
* [http://www.saekularinstitute.at/ Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Säkularinstitute]&lt;br /&gt;
* [http://www.kath.ch/agsi/ Arbeitsgemeinschaft der Säkularinstitute in der Schweiz AGSI]&lt;br /&gt;
* [http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccscrlife/documents/rc_con_ccscrlife_profile_ge.html Dikasterium für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4135401-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sakularinstitut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Säkularinstitut| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geweihtes Leben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Form einer religiösen Lebensgemeinschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miediwo</name></author>
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