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	<title>Rundfunk - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;H7: Änderung 256224368 von Klausamsee rückgängig gemacht; Beleg fehlt</title>
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		<updated>2025-05-22T12:44:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Diff/256224368&quot; title=&quot;Spezial:Diff/256224368&quot;&gt;256224368&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/Klausamsee&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Klausamsee&quot;&gt;Klausamsee&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Beleg fehlt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Informations- und Kommunikationsdienst. Zur niederländischen Comedyserie siehe [[Rundfunk (Comedy)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Radio Broadcasting Process.png|mini|Schema des Sendevorgangs im Hörfunk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Potsdamer Platz 1 (Tierg) Deutscher Rundfunk.jpg|mini|[[Gedenktafel]] am Potsdamer Platz&amp;amp;nbsp;1, in [[Berlin-Tiergarten]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rundfunk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist als [[Information]]s- und [[Kommunikation]]sdienst die für die [[Öffentlichkeit]] und zum zeitlich unverzögerten (Echtzeit-)Empfang durch eine unbestimmte Vielzahl von [[Empfangsgerät]]en bestimmte Veranstaltung und Verbreitung von [[Journalismus|journalistisch]]-[[Redaktion|redaktionell]] gestalteten Angeboten in [[Bewegte Bilder|Bewegtbild]] oder [[Ton (Musik)|Ton]] nach einem [[Sendeplatz|Sendeplan]] mittels [[Telekommunikation]] (§&amp;amp;nbsp;2 Abs.&amp;amp;nbsp;1 Satz&amp;amp;nbsp;1 [[Medienstaatsvertrag|MStV]]). Zum Rundfunk gehören insbesondere der (in Deutschland seit dem 29. Oktober 1923 bestehende) [[Hörfunk]] (Empfangsgerät: [[Radio]]) und das [[Fernsehen]]. Behörden in Deutschland stufen aber mittlerweile auch die Inhalte von [[Live-Streaming]] von Bild und Ton via [[Internet]] als Rundfunk ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsinhalt ==&lt;br /&gt;
Den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Rundfunk&amp;#039;&amp;#039; prägte der Radiopionier [[Hans Bredow]] im Jahr 1921 in einem Vortrag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Meinel |Titel=Digitale Kommunikation |Auflage=1. |Verlag=Springer |Datum=2009 |ISBN=978-3-540-92922-2 |Seiten=60}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wortschöpfung geht auf das ursprüngliche Verfahren der drahtlosen [[Telegrafie]] zurück, die auch als Vorläufer der [[Digitaler Rundfunk|digitalen Übertragung]] angesehen werden kann (siehe auch [[Funktechnik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Rundfunk&amp;#039;&amp;#039; ist kontextabhängig: Im medieninhaltlichen Sinn umfasst der Begriff die Inhalte von Radio und Fernsehen, allgemeiner aber alle Wege, die in gleicher Form in Echtzeit an viele Rezipienten übermittelt werden. Im Technikkontext ist der Begriff Rundfunk als unidirektionaler Verteilerdienst für Hörfunk- oder Fernsehprogramme definiert. Das Grundprinzip ist, mit einem Sender möglichst viele nicht individuell festgelegte [[Empfänger (Information)|Empfänger]] zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Freyer |Titel=Nachrichten-Übertragungstechnik: Grundlagen, Komponenten, Verfahren und Systeme der Telekommunikationstechnik |Auflage=1. |Verlag=Hanser |Datum=2009 |ISBN=978-3-446-41462-4 |Seiten=292}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jeder kann Rundfunksendungen empfangen; gegebenenfalls sind sie aber verschlüsselt und nicht ohne vorherige Entschlüsselung vollständig verwertbar, auf jeden Fall sind Rundfunksendungen aber anonym nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rundfunkprogramme und einzelne Rundfunksendungen können auch via Internet empfangen werden, wenn sie ins Internet gestreamt werden, so dass im Prinzip jeder internetfähige Computer ein Rundfunkempfangsgerät im Sinne des [[Rundfunkstaatsvertrag]]s oder auch des [[Rundfunkgebührenstaatsvertrag]]s war. Auf die technischen Aspekte des Streamens (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;multicast&amp;#039;&amp;#039;) kommt es dabei nicht an, sondern nur darauf, dass die Angebote an die Allgemeinheit gerichtet sind und „nicht zeitversetzt“, also nur in Echtzeit abgerufen werden können. Technisch handelt es sich bei einer solchen Übertragung über das Internet allerdings nicht mehr um Rundfunk, da Streams gezielt angefordert werden müssen und somit keine anonyme Nutzung mehr vorliegt (da zumindest die eigene IP-Adresse übermittelt werden muss). Dadurch ist es Anbietern und ggf. Regierungen möglich, Nutzerstatistiken zu erstellen, was bei Rundfunk sonst nicht möglich ist. Ebenfalls kann das Angebot leicht durch Eingriffe wie Geoblocking oder politische „Firewalls“ eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch und [[Rundfunkrecht|rundfunkrechtlich]] relevant ist die Definition von Rundfunk besonders bei Regulierungsaspekten. Der Übergang zu den [[Telemedien]] ist fließend: wo der Rundfunk endet (Bagatellrundfunk), beginnen jene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Rundfunk&amp;#039;&amp;#039; bedeutet nicht, dass Rundfunksender stets über Antennen mit Rundstrahlcharakteristik verfügen, sondern dass die Informationen ohne Trägermedium und ohne im Einzelnen festgelegte Empfänger verbreitet werden. In allen Rundfunkbereichen – von der [[Langwelle]] bis zur [[Ultrakurzwelle]] – werden zur besseren Versorgung bestimmter Gebiete teilweise [[Richtstrahlantenne]]n verwendet. Dies wird für die entsprechenden Standorte im Rahmen von Frequenzkoordinationen (wie sie in internationalen Abkommen, zum Beispiel dem [[Genfer Wellenplan (1984)|Genfer Wellenplan von 1984]] definiert sind) festgelegt. Weiterhin gibt es [[Sendeanlage]]n, insbesondere im Langwellen- und [[Mittelwelle]]nbereich, die zu bestimmten Zeiten (meist tagsüber) mit Rundstrahl- und nachts mit Richtstrahlantenne arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strukturelemente ==&lt;br /&gt;
Hauptstrukturelemente von Rundfunk sind &amp;#039;&amp;#039;Organisation&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Verbreitungstechnik&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Produktion&amp;#039;&amp;#039;. Diese können, müssen aber nicht in einer Hand zusammenfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organisation ===&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht die Organisation, der [[Rundfunkveranstalter]]. Er betreibt ein oder mehrere [[Rundfunkprogramm]]e und gestaltet dabei den Ablauf der einzelnen [[Hörfunksendung|Hörfunk-]] und [[Fernsehsendung]]en. Rundfunkveranstalter sind insbesondere&lt;br /&gt;
* [[Öffentlich-rechtlicher Rundfunk|öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten]] (Deutschland: [[Landesrundfunkanstalt]]en, [[ZDF]], [[Deutschlandradio]] (DLR), [[Deutsche Welle]] (DW); Österreich: [[Österreichischer Rundfunk]] (ORF))&lt;br /&gt;
* andere nichtkommerzielle Rundfunkeinrichtungen (Schweiz: [[Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft|SRG]]; Deutschland: „[[Nichtkommerzieller Rundfunk|dritte Säule]]“ wie private [[Freies Radio|freie Radios]] oder [[Hochschulradio]]s sowie [[Offener Kanal|offene Kanäle]]/[[Bürgerrundfunk]] von Vereinen oder [[Landesmedienanstalt]]en)&lt;br /&gt;
* [[kommerz]]ielle [[Privatrechtlicher Rundfunk|Privatsender]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dualismus von nichtkommerziellem und kommerziellem, d.&amp;amp;nbsp;h. auf [[Gewinn]]erzielung angelegtem Rundfunk findet seinen Niederschlag im [[Duales Rundfunksystem|dualen Rundfunksystem]]. Rundfunkanstalten und Landesmedienanstalten entstehen als [[Anstalt des öffentlichen Rechts|Anstalten des öffentlichen Rechts]] mit entsprechendem Auftrag durch Gesetz. Private Anbieter (einschließlich Hochschulen und Religionsgemeinschaften) bedürfen der Zulassung oder Anzeige;&amp;lt;ref&amp;gt;Deutschland: [https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/MStV-52 § 52] [[Medienstaatsvertrag|MStV]]; Österreich: § 3 [[Privatradiogesetz (Österreich)|PrR-G]]/§ 4 [[Audiovisuelle Mediendienste-Gesetz|AMD-G]]; Schweiz: [https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20001794/index.html#a3 Art. 3] [[Bundesgesetz über Radio und Fernsehen|RTVG]]&amp;lt;/ref&amp;gt; zuständig sind insofern die Landesmedienanstalten in Deutschland, die [[Kommunikationsbehörde Austria|KommAustria]] in Österreich bzw. das [[Bundesamt für Kommunikation]] (BAKOM) in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Rechtsgrundlagen haben die als [[Soldatensender]] verbliebenen ausländischen Rundfunkveranstalter in Deutschland: [[American Forces Network]] (AFN) und [[British Forces Broadcasting Service]] (BFBS) in {{§§|URL|2=https://www.jurion.de/gesetze/nato_ts_zabk/60/|3=Art.&amp;amp;nbsp;60 Abs.&amp;amp;nbsp;5}} des [[Zusatzabkommen zum NATO-Truppenstatut|Zusatzabkommens zum NATO-Truppenstatut]], die beiden [[International Broadcasting Bureau#Sendeanlagen|Anlagen des International Broadcasting Bureau]] (IBB) in einem Abkommen mit den USA.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika über den Betrieb gewisser Rundfunkanlagen innerhalb der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039; vom 11.&amp;amp;nbsp;Juni 1952 ([http://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;amp;jumpTo=bgbl253s0515.pdf BGBl. 1953 II S. 515]), ursprünglich für VoA und RIAS; zum Anwendungsbereich seit 1995 [https://www.stateoig.gov/system/files/174341.pdf International Broadcasting Bureau’s Germany Transmitting Station]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Sendeunternehmen steht ein dem Urheberrecht verwandtes [[Verwandte Schutzrechte|Leistungsschutzrecht]] zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutschland: {{§|87|UrhG|juris}} [[Urheberrechtsgesetz (Deutschland)|UrhG]]; Österreich: § 76a [[Urheberrechtsgesetz (Österreich)|UrhG]]; Schweiz: [https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19920251/index.html#a37 Art. 37] [[Urheberrechtsgesetz (Schweiz)|URG]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbreitungstechnik ===&lt;br /&gt;
Die [[Analogsignal|analoge]] oder [[Digitalsignal|digitale]] Verbreitung erfolgt über&lt;br /&gt;
* [[terrestrisch]]e [[Rundfunksender|Sender]] ([[Frequenzband#Übersicht|Frequenzen]] zwischen 0,15 und 1500 MHz)&lt;br /&gt;
* [[Kabelfernsehen|Kabel]] (87 bis 860 MHz; früher: [[Drahtfunk]])&lt;br /&gt;
* [[Satellitenrundfunk|Satellit]] ([[Downlink]] 10.700 bis 12.750 MHz, [[Uplink]] 12.075 bis 18.100 MHz)&lt;br /&gt;
* oder Internet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftaufnahme Landessender Sottens VD.tif|mini|In der Nachkriegszeit wird die Rundfunkanlage vergrößert und modernisiert, um die Zuverlässigkeit der Übertragung zu gewährleisten und längere Pannen zu vermeiden.]]&lt;br /&gt;
Für die internationale Koordinierung der [[Frequenzband|Frequenzbänder]] und ihrer Rundfunkfrequenzen ist die [[Weltfunkkonferenz]] der [[Internationale Fernmeldeunion]] (ITU) zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die terrestrische Verbreitung lag ursprünglich bei den [[Post]]verwaltungen, heute teilweise bei den Rundfunkveranstaltern, teilweise bei privaten Anbietern (etwa [[Media Broadcast]], [[Österreichische Rundfunksender]] (ORS), [[Swisscom#Übrige Geschäftsbereiche|Swisscom]]). Sie bedarf der Zuweisung von Übertragungskapazitäten bzw. der Frequenzzuteilung.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutschland: [https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/MStV-102 § 102] MStV, {{§|55,57|TKG|buzer|text=§§&amp;amp;nbsp;55, 57}} [[Telekommunikationsgesetz (Deutschland)|TKG]], [https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/Verwaltungsvorschriften/VV_RuFu.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=5 VVRuFu]; Österreich: § 54 [[Telekommunikationsgesetz 2003|TKG 2003]]; Schweiz: [https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19970160/index.html#a22 Art. 22] [[Fernmeldegesetz (Schweiz)|FMG]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Westdeutschland]] wurden die Sendeanlagen nach dem Zweiten Weltkrieg von den [[Nachkriegszeit in Deutschland#Unmittelbare Nachkriegszeit in den vier Besatzungszonen|Besatzungsmächten]] der Post entzogen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Supreme Headquarters Allied Expeditionary Force|SHAEF]]-[https://portal.dnb.de/bookviewer/view/1026623324#page/24/mode/1up Gesetz Nr. 52] &amp;#039;&amp;#039;Sperre und Kontrolle von Vermögen&amp;#039;&amp;#039; (1946)&amp;lt;/ref&amp;gt; und den Rundfunkanstalten zugewiesen,&amp;lt;ref&amp;gt;etwa [https://portal.dnb.de/bookviewer/view/1026625017#page/1760/mode/1up Verordnung Nr. 188] über die &amp;#039;&amp;#039;Zuweisung der Rundfunkeinrichtungen des französischen Besetzungsgebietes in Deutschland an den Südwestfunk&amp;#039;&amp;#039; vom 30. Oktober 1948; vgl. [http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv012205.html#239 BVerfGE 12, 205 (239)], [[Grundsatz bundesfreundlichen Verhaltens]]&amp;lt;/ref&amp;gt; weshalb auch heute die Landesrundfunkanstalten in Westdeutschland noch über eigene Sendeanlagen verfügen. Anders ist die Lage bei den später gegründeten Rundfunkanstalten ([[Deutschlandfunk]] (DLF), ZDF, [[Dritte Programme]]), wo zunächst wieder die [[Deutsche Bundespost|(Bundes-)Post]] zuständig war, oder in Ostdeutschland, wo die Sendeanlagen der [[Deutsche Post (DDR)|Post]] nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] privatisiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eigene Sendeanlagen verfügen auch die [[Europäische Rundfunk- und Fernseh-GmbH|ERF-GmbH]] (für [[Europe 1]]), das IBB (für [[Radio Free Europe]] (RFE/RL) und [[Voice of America]] (VoA)) sowie teilweise AFN und BFBS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Marktöffnung brachte ab 2016 eine Regulierungsverfügung der [[Bundesnetzagentur]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Service-Funktionen/Beschlusskammern/1_GZ/BK3-GZ/2014/BK3-14-0010/BK3-14-0010_Regulierungsverfuegung_download_bf.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=4 Regulierungsverfügung BK 3b-14/010] vom 19. Dezember 2014 in der Fassung der [https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Service-Funktionen/Beschlusskammern/1_GZ/BK3-GZ/2016/BK3-16-0019/BK3-16-0019_Regulierungsverf%C3%BCgung_download_BF.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=4 Regulierungsverfügung BK 3b-16/019] vom 2. November 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; gegen die Media Broadcast als [[Marktbeherrschende Stellung|marktbeherrschendes Unternehmen]]. Im ersten Quartal 2016 wurden alleine durch den neuen Anbieter [[Uplink Network]] über 100 UKW-Frequenzen auf eigene Sender umgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.radioeins.de/programm/sendungen/medienmagazin/radio_news/beitraege/2016/uplink-network_sbw.html |text=Übernahme von UKW-Frequenzen durch andere Betreiber |wayback=20160817074727}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfängerseitig ist Individualempfang üblich; früher gab es auch öffentliche Lautsprecher (Beispiel: [[Stadtfunk Leipzig]]) bzw. [[Fernsehstube]]n. Auch Rundfunkempfang in Ladengeschäften ist noch immer teilweise üblich. Große Verbrauchermärkte mit zahlreichen Standorten werden dafür auch mit eigenen Telemediendiensten beschallt, meist mit Werbung für eigene Produkte und teilweise mit journalistischen Beiträgen, um die Aufmerksamkeit zu steigern. Sie gelten allerdings nicht als Rundfunk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Produktion ===&lt;br /&gt;
Häufig fremdproduziert sind entweder ganze Sendungen (so die [[Fernsehproduktion]] insbesondere im Unterhaltungsbereich) oder nur einzelne Beiträge (Beispiel [[Musikproduktion]]en im Hörfunk). Werden Sendungen ursprünglich über mehrere Rundfunkveranstalter verteilt, spricht man (speziell im amerikanischen Bereich) von [[Content-Syndication|Syndication]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielrichtung ==&lt;br /&gt;
Der Zielrichtung nach zu unterscheiden sind Inlands- und [[Auslandsrundfunk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inlandsrundfunk ===&lt;br /&gt;
Beim Inlandsrundfunk sind das Herkunftsland des Rundfunkveranstalters und das Bestimmungsland seiner Sendungen identisch. Nach dem konkreten Zielgebiet können nationaler (bundesweiter), regionaler und lokaler Rundfunk (bzw. Regional- oder Lokal[[Fensterprogramm|fenster]]) unterschieden werden. Nach der programmlichen Ausrichtung lassen sich [[Vollprogramm|Voll-]] und [[Spartenprogramm]]e unterscheiden (wobei umfassende Vollprogramme im Sinne früherer Jahre aufgrund der Zunahme der Programmzahl&amp;lt;ref&amp;gt;dazu [https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36329/umfrage/radiosender-anzahl-oeffentlich-rechtliche-und-private-seit-1987/ de.statista.com: Entwicklung der Anzahl der öffentlich-rechtlichen und privaten Radiosender in Deutschland in den Jahren von 1987 bis 2018] (Anstieg von 44 auf 418 Radioprogramme)&amp;lt;/ref&amp;gt; insbesondere im Hörfunk heute kaum mehr existieren). Sprachliche Besonderheiten stellen [[ethnische Medien]] oder Sendungen für Touristen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auslandsrundfunk ===&lt;br /&gt;
Beim Auslandsrundfunk sendet ein Rundfunkveranstalter, der &amp;#039;&amp;#039;einem&amp;#039;&amp;#039; Herkunftsland zuzuordnen ist, für &amp;#039;&amp;#039;andere&amp;#039;&amp;#039; Bestimmungsländer. Der traditionelle typische Auslandsrundfunk berichtet inhaltlich über das Herkunftsland. Beim anderen Formen des Auslandsrundfunks besteht eine engere Verbindung zum Bestimmungsland; Beispiele:&lt;br /&gt;
* Wahl des Herkunftsgebietes nur, um ein Verbot privaten Rundfunks im Bestimmungsland zu umgehen ([[Peripherie-Radio]], Sendungen vom Meer jenseits der [[Küstenmeer|Hoheitsgewässer]]&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. aber &amp;#039;&amp;#039;Europäisches Übereinkommen zur Verhütung von Rundfunksendungen, die von Sendestellen außerhalb der staatlichen Hoheitsgebiete gesendet werden&amp;#039;&amp;#039;, vom 22. Januar 1965 ([http://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;amp;jumpTo=bgbl269s1939.pdf BGBl. 1969 II S. 1939] = [https://www.coe.int/de/web/conventions/full-list/-/conventions/rms/090000168006ff78 ETS No. 53])&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* Aufgreifen von Themen aus dem und Einwirkung auf das Bestimmungsland (Beispiele: RFE/RL, [[Sputnik (Nachrichtenportal)|SNA]]-Radio, Untergrundsender/[[Clandestine-Radio]])&lt;br /&gt;
* Rundfunkveranstalter im Bestimmungsland selbst&lt;br /&gt;
** für Angehörige des Bestimmungslandes (Beispiel [[RIAS]] der [[United States Information Agency]] (USIA))&lt;br /&gt;
** für Angehörige des Herkunftslandes (Beispiel Soldatensender).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weltweite Kapazität ==&lt;br /&gt;
Die weltweite technologische Kapazität, Informationen über Rundfunk zu empfangen, ist von 432 Exa[[byte]] im Jahr 1986 auf 1,9 Zettabyte 2007 gewachsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HilbertLopez2011&amp;quot;&amp;gt;[http://www.sciencemag.org/content/332/6025/60 „The World’s Technological Capacity to Store, Communicate, and Compute Information“], Martin Hilbert and Priscila López (2011), [[Science]], 332(6025), 60-65 ([http://www.uvm.edu/~pdodds/files/papers/others/2011/hilbert2011a.pdf pdf]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies ist der informationelle Gegenwert von 55 [[Tageszeitung]]en pro Person pro Tag (1986) und 175 Tageszeitungen pro Person pro Tag (2007).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hilbertvideo2011&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=iIKPjOuwqHo &amp;quot;Video Animation über The World’s Technological Capacity to Store, Communicate, and Compute Information from 1986 to 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Nutzung von Frequenzen ==&lt;br /&gt;
Rundfunksender müssen, um sich nicht gegenseitig zu stören, die ihnen jeweils zugeteilte Sendefrequenz mit hoher Genauigkeit einhalten. Diese Frequenzen können deshalb als Eichfrequenzen benutzt werden. Manche Hochleistungssender – insbesondere im Langwellenbereich – leiten ihre Sendefrequenz sogar von einer Atomuhr ab, um eine ultrakonstante Trägerfrequenz zu bekommen, was diese Sender zu leicht nutzbaren hochgenauen Referenzfrequenzquellen macht. Digitale terrestrische Radio- und Fernsehsender, die im Gleichwellenbetrieb laufen (SFN), müssen auch sehr genau synchronisiert werden, wobei hier oft GPS und ähnliche Dienste als Referenz herangezogen werden. Daneben können Rundfunksender auch zur Untersuchung der Ionosphäre eingesetzt werden. So misst das geophysikalische Observatorium in [[Collm]] mit Hilfe der Signalstärke von Langwellenrundfunksendern die Windgeschwindigkeit in der Hochatmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Hörfunks]] und [[Geschichte des Fernsehens]]&lt;br /&gt;
* [[Mediengeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Portal:Hörfunk]] und [[Portal:Fernsehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Rundfunk}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dra.de/ Deutsches Rundfunkarchiv]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.roehrenradios.de/ |text=Geschichte des Unterhaltungsrundfunks in Deutschland ab 1923 |wayback=20161025075203}} (archiviert, Original seit ca. Ende 2016 nicht mehr verfügbar, siehe auch Begründung auf http://www.roehrenradios.de/)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Karl-Gerhard Haas |url=https://www.heise.de/newsticker/meldung/90-Jahre-Radio-in-Deutschland-2035291.html |titel=90 Jahre Radio in Deutschland |werk=[[Heise Online]] |datum=2013-10-29 |abruf=2021-08-06}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Karl-Gerhard Haas |url=http://heise.de/-9346859 |titel=Unterhaltungs-, Propaganda-, Informationsmedium: 100 Jahre Radio in Deutschland |werk=[[Heise online]] |datum=2023-10-29 |abruf=2023-12-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4050963-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundfunk| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funkdienst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;H7</name></author>
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