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	<title>Rudolf Scharping - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Rudolf_Scharping&amp;diff=3026&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (braucht keine Versalien -&gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-09-29T10:26:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (braucht keine Versalien -&amp;gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2017 UEC Track Elite European Championships 104.jpg|mini|Rudolf Scharping (2017)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Albert Scharping&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Dezember]] [[1947]] in [[Niederelbert]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] ehemaliger [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und [[Funktionär|Sportfunktionär]], [[Unternehmensberater]] und [[Lobbyist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war von 1991 bis 1994 [[Ministerpräsident]] des Landes [[Rheinland-Pfalz]] und von 1998 bis 2002 [[Bundesministerium der Verteidigung|Bundesminister der Verteidigung]]. Von 1993 bis 1995 war er außerdem Bundesvorsitzender der SPD und bei der [[Bundestagswahl 1994]] deren [[Kanzlerkandidat]]. Von März 1995 bis Mai 2001 war er Parteivorsitzender der [[Sozialdemokratische Partei Europas|Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE)]]. Seit dem Ausscheiden aus dem Bundestag im Jahr 2005 hat er sich aus der öffentlichen Politik weitgehend zurückgezogen. Von 2005 bis 2025 war er Präsident des [[Bund Deutscher Radfahrer|Bundes Deutscher Radfahrer]]. 2006 stieg er ins China-Beratungsgeschäft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Ausbildung==&lt;br /&gt;
Rudolf Scharping wuchs als erstes von sieben Kindern des aus [[Bielefeld]] stammenden Möbelkaufmanns Albert Scharping und der Sekretärin Hilde Scharping, geb. Kern, in Niederelbert im [[Niederwesterwald|Unterwesterwald]] und ab 1949 in [[Niederlahnstein]] bei [[Koblenz]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stiftung Deutsches Historisches Museum, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland |url=https://www.hdg.de/lemo/biografie/rudolf-scharping.html |titel=Gerade auf LeMO gesehen: LeMO Biografie: Rudolf Scharping |abruf=2022-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Abitur]] 1966 am Gymnasium [[Lahnstein]] verpflichtete sich Scharping freiwillig als Soldat auf Zeit für zwei Jahre bei der [[Bundeswehr]], wurde jedoch nach wenigen Wochen beim [[Taktisches Luftwaffengeschwader 33|Jagdbombergeschwader 33]] in [[Büchel (Eifel)|Büchel]]/Eifel wegen seiner Sehschwäche beurlaubt und nach einem halben Jahr entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=40 Jahre Zivildienst: Haben Sie eigentlich gedient, Herr Scharping? |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2001-04-10 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/40-jahre-zivildienst-haben-sie-eigentlich-gedient-herr-scharping-a-127591.html |Abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1966 studierte er [[Rechtswissenschaft]] und [[Soziologie]] an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]]. Nach fünf Semestern wechselte er zum Hauptfach [[Politikwissenschaft]] und legte 1974 seine [[Magister]]prüfung (M. A.) ab. Seine Magisterarbeit hat den Titel &amp;#039;&amp;#039;Probleme eines regionalen Wahlkampfes am Beispiel des Bundestagswahlkampfes 1969 der SPD im Wahlkreis Bad Kreuznach&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000017551|Abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Karriere==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundeswehr-Foto BVM012 Rudolf Scharping.jpg|mini|hochkant|Rudolf Scharping in seiner Zeit als Verteidigungsminister (um 2000)]]&lt;br /&gt;
Scharping wurde 1966 Mitglied der SPD. 1968 wurde ein Parteiordnungsverfahren gegen ihn eingeleitet, weil er Flugblätter gegen die Anschaffung der [[Lockheed F-104|Starfighter]] verteilt hatte. Das Verfahren wurde jedoch nach zehn Monaten eingestellt. Von 1969 bis 1974 war er Landesvorsitzender der [[Jusos]] in Rheinland-Pfalz, von 1974 bis 1976 deren stellvertretender Bundesvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landespolitik in Rheinland-Pfalz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1975 bis 1994 war Scharping Mitglied des [[Landesparlament|Landtages]] von [[Rheinland-Pfalz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.willy-brandt-biografie.de/wegbegleiter/r-s/scharping-rudolf/ |titel=Angaben zur Person: Rudolf Scharping (geboren 1947) |werk=Willy Brandt Biografie |abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1985 wurde er Vorsitzender der [[SPD Rheinland-Pfalz]] (bis 1993) und der SPD-Landtagsfraktion (bis 1991).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.das-parlament.de/2017/48/kehrseite |titel=Kehrseite |werk=das-parlament.de |abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 bis 1990 war er außerdem Vorsitzender des SPD-Bezirks Rheinland/Hessen-Nassau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lahnstein.de/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=114&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2082&amp;amp;cHash=507c572baff9abcd085f4032fb9b5ab5 |titel=Stadt Lahnstein: Rudolf Scharping feierte 70. Geburtstag |werk=lahnstein.de |datum=2017-12-04 |abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 1987|Landtagswahl 1987]] trat er erstmals als Spitzenkandidat gegen Ministerpräsident [[Bernhard Vogel]] (CDU) an und errang für die SPD 38,8 % der Stimmen (minus 0,8 Prozentpunkte). Die CDU blieb mit 45,1 % (minus 6,8) stärkste Partei. Nach Bernhard Vogels Rückzug wurde die SPD [[Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 1991|1991]]  mit 44,8 % stärkste Partei. Scharping, der erneut als Spitzenkandidat gegen Ministerpräsident [[Carl-Ludwig Wagner]] (CDU) angetreten war, wurde am 21. Mai 1991 zum Ministerpräsidenten gewählt. Er war nach vierundvierzigjähriger [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]-Regierungszeit der erste Sozialdemokrat in diesem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundespolitik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 trat der bisherige SPD-Vorsitzende [[Björn Engholm]] von seinem Amt zurück. Die Nachfolge wurde erstmals in einer [[Urwahl]] durch die Parteimitglieder bestimmt. Neben Scharping traten der niedersächsische Ministerpräsident [[Gerhard Schröder]] und die Bundestagsabgeordnete [[Heidemarie Wieczorek-Zeul]] an. Die Mitgliederbefragung im Juni 1993 gewann Scharping schließlich mit 40,2 % vor Schröder (33,2 %) und Wieczorek-Zeul (26,5 %). Auf einem Sonderparteitag in Essen kürte ihn die Partei endgültig zum Vorsitzenden. Mit der Abstimmung war praktisch auch die Frage der Kanzlerkandidatur für die Bundestagswahl 1994 verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Bundestagswahl 1994]] kandidierte Scharping dann als Kanzlerkandidat. Er bildete im Wahlkampf mit [[Oskar Lafontaine]] und Gerhard Schröder eine sogenannte [[Troika (Führungsspitze)|Troika]], die aber von gegenseitiger Rivalität geprägt war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Serie Bundestagswahlen: 1994: Das Versagen der SPD |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/geschichte/das-versagen-der-spd-4027069.html |Abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die SPD Anfang 1994 in den Umfragen noch in einer guten Position war, konnte die Union unter [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Helmut Kohl]] im Jahresverlauf immer weiter aufholen. Der Wahlkampf der SPD wurde ebenso wie die teilweise linkische Art Scharpings und die innerparteiliche Zerrissenheit kritisiert. Am 16. Oktober 1994 erzielte die SPD schließlich 36,4 % und gewann damit 2,9 Prozentpunkte hinzu, blieb aber hinter der Union mit 41,4 % (minus 2,4) zurück. Die amtierende [[schwarz-gelbe Koalition]] konnte eine knappe Mehrheit erringen. Scharping legte nach der Wahl sein Amt als Ministerpräsident nieder, wechselte nach Bonn und wurde Vorsitzender der SPD-[[Fraktion (Bundestag)|Bundestagsfraktion]] und damit [[Oppositionsführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das enttäuschende Ergebnis der Bundestagswahl folgten mehrere Stimmenverluste bei Landtagswahlen; die innerparteiliche Kritik am Vorsitzenden wuchs, der im Umgang mit Medien und Menschen unbeholfen und führungsschwach wirkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Lohmann |url=https://www.heise.de/tp/features/Die-Partei-als-Kartenhaus-3395100.html |titel=Die Partei als Kartenhaus |abruf=2019-06-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem [[Mannheim]]er Parteitag im November 1995 sollte er ursprünglich ohne Gegenkandidat zur Wiederwahl antreten. Seine Bewerbungsrede enttäuschte jedoch, in starkem Gegensatz zum kämpferischen Redebeitrag [[Oskar Lafontaine]]s am Folgetag, der daraufhin von mehreren Delegierten zur Kandidatur aufgefordert wurde. In der folgenden [[Kampfabstimmung]] um den Parteivorsitz unterlag Scharping mit 190 zu 321 Stimmen deutlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/politik/rudolf-scharping-der-absteiger-128527.html FAZ.net] 6. September 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;welt.de: [https://www.welt.de/print-welt/article663950/Oskar-Lafontaine-stuerzt-Scharping.html &amp;#039;&amp;#039;Oskar Lafontaine stürzt Scharping&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scharping war dann bis 2003 einer von fünf stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD und von März 1995 bis Mai 2001 Vorsitzender der [[Sozialdemokratische Partei Europas|Sozialdemokratischen Partei Europas]] (SPE).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.regionalgeschichte.net/bibliothek/biographien/scharping-rudolf.html |titel=Scharping, Rudolf - regionalgeschichte.net |werk=regionalgeschichte.net |abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Bundestagswahl 1998]] zog er als direkt gewählter [[Mitglied des Deutschen Bundestages|Abgeordneter]] des [[Bundestagswahlkreis Montabaur|Wahlkreises Montabaur]] ins Parlament ein. 1994 und 2002 kam er über die [[Landesliste]] [[Rheinland-Pfalz]] in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]]. 2005 schied er aus dem Parlament aus und zog sich weitestgehend aus der Politik zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.t-online.de/-/100114234 |titel=Ex-Minister Rudolf Scharping: &amp;quot;Das ist sträflich vernachlässigt worden&amp;quot; |werk=t-online.de |datum=2023-01-19 |abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesverteidigungsminister===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rumsfeld-Scharping gr.jpg|mini|Rudolf Scharping (rechts) mit US-Verteidigungsminister [[Donald Rumsfeld]] (2001)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Scharping meets William Cohen.jpg|mini|rechts|Verteidigungsminister Scharping (links) mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen [[William Cohen]] (1998)]]&lt;br /&gt;
Vom 27. Oktober 1998 bis zum 18. Juli 2002 war Scharping [[Bundesministerium der Verteidigung|Bundesminister der Verteidigung]] und der erste, unter dessen Führung die [[Bundeswehr]] an einem Krieg, dem [[Kosovokrieg]], teilnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://webarchiv.bundestag.de/archive/2007/0206/mdb/mdb15/bio/S/scharru0.html |titel=Scharping Rudolf |werk=webarchiv.bundestag.de |abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bmvg.de/de/ministerium/geschichte-des-verteidigungsministeriums/ehemalige-verteidigungsminister |titel=Ehemalige Verteidigungsminister und Verteidigungsministerinnen |werk=bmvg.de |datum=2023-06-05 |abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 beendete Scharping gegen den Widerstand der militärischen Führung die Diskriminierung von [[Homosexualität in der Bundeswehr|Homosexuellen in der Bundeswehr]]. Zwar war diese bereits seit 1970 nur noch dann ein Dienstvergehen, wenn es einen „dienstlichen Bezug“ gab. Am 3. Juli 2000 wurde festgehalten: „Homosexualität stellt keinen Grund für Einschränkungen hinsichtlich Verwendung oder Status und somit auch kein gesondert zu prüfendes Eignungskriterium dar.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Homosexuelle in der Bundeswehr: Studie arbeitet frühere Diskriminierung auf |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2020-09-17 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-annegret-kramp-karrenbauer-entschuldigt-sich-bei-homosexuellen-fuer-diskriminierung-a-9cd1fdf4-807a-4fe6-a276-137a5b5181c9 |Abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herkules-Projekt====&lt;br /&gt;
Während seiner Amtszeit brachte Scharping das IT-Projekt [[Herkules (IT-Projekt)|Herkules]] auf den Weg, das die Telekommunikationsstruktur der gesamten Bundeswehr erneuern sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/print-welt/article378789/Herkules-soll-die-Bundeswehr-ins-21-Jahrhundert-bringen.html |titel=&amp;quot;Herkules&amp;quot; soll die Bundeswehr ins 21. Jahrhundert bringen |werk=welt.de |datum=2011-11-16 |abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kosovokrieg====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kosovokrieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eingreifen der [[NATO]] im Kosovokrieg stieß in Teilen der Bevölkerung auf [[Kosovokrieg#Vorwurf der Völkerrechtswidrigkeit von Seiten prominenter Politiker|Kritik]], nicht nur, weil die Übereinstimmung mit dem [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetz]] und dem [[Völkerrecht]] umstritten war. Scharping rechtfertigte den Krieg wiederholt&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |autor=Tino Moritz |url=https://taz.de/Einsame-Zweifler/!1178748/ |titel=Einsame Zweifler |werk=[[Die Tageszeitung|die tageszeitung]] |datum=2001-04-06 |abruf=2025-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit bevorstehenden Gräueltaten zum [[Rogovo-Vorfall]] und dem angeblichen serbischen „[[Hufeisenplan]]“ zur militärischen Vertreibung der Albaner aus dem Kosovo. Jedoch ist heute umstritten, ob und wie weit dieser Plan tatsächlich existierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Mathis Feldhoff, Volker Steinhoff: &amp;#039;&amp;#039;Enthüllungen eines Insiders – Scharpings Propaganda im Kosovo-Krieg&amp;#039;&amp;#039;, [[Panorama (Magazin)|Panorama]]-Beitrag vom 18. Mai 2000. [https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2000/erste7422.html Transkript]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gerhard Schröder, Bundeskanzler zur Zeit des Kosovokrieges, bezeichnete 2014 diesen, mit Bezug auf die [[Annexion der Krim 2014|Annexion der Krim]], ebenfalls als völkerrechtswidrig. Damit bezichtigte er sich selbst rückwirkend des Bruchs des Völkerrechts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Deutschlandfunk]] |url=https://www.deutschlandfunk.de/krim-krise-vergleich-mit-kosovo-unzulaessig-100.html |titel=Krim-Krise - &amp;quot;Vergleich mit Kosovo unzulässig&amp;quot; |datum=2014-03-19 |sprache=de |abruf=2025-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entlassung====&lt;br /&gt;
Im Juli 2002 wurde Scharping auf Bitte von Bundeskanzler Schröder durch den Bundespräsidenten entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.politik-kommunikation.de/politik/wo-steckt-eigentlich-rudolf-scharping/ |titel=Wo steckt eigentlich… Rudolf Scharping? |datum=2016-07-20 |abruf=2024-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Gründe für die Entlassung kurz vor der [[Bundestagswahl 2002]] gelten die Mallorca-[[Affäre]], die [[Moritz Hunzinger#Hunzinger-Affäre|Hunzinger-Affäre]] und der Verlust von Ansehen und Respekt in der Bundeswehr. So hatte er sich unter anderem für die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Bunte]]&amp;#039;&amp;#039; mit seiner Lebensgefährtin Kristina Gräfin Pilati-Borggreve im Swimmingpool auf Mallorca fotografieren lassen, während gleichzeitig die [[Bundeswehr]] unmittelbar vor einem Einsatz in [[Nordmazedonien|Mazedonien]] stand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.n-tv.de/leute/Rudolf-Scharping-und-Graefin-trennen-sich-article16866231.html |titel=Rudolf Scharping und Gräfin trennen sich |werk=n-tv |abruf=2024-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Scharpings Pressesprecher im Ministerium, Detlef Puhl, erfuhr nach eigenen Angaben von den Fotos erst durch die Veröffentlichung, wurde aber von Scharping als Reaktion versetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marlon Zewen |url=https://www.bonner-duett.de/detlef-puhl/ |titel=Detlef Puhl im Interview |werk=Bonner Duett |datum=2025-02-22 |sprache=de |abruf=2025-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Affäre hatte sich schon Anfang September 2001 zugespitzt und Scharping in die Kritik gebracht,&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-205875&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pleiten-pech-und-pannen-bundeswehr-laestert-ueber-scharping-a-205875.html |titel=Pleiten, Pech und Pannen: Bundeswehr lästert über Scharping |werk=[[Der Spiegel|Spiegel Online]] |datum=2002-07-19 |abruf=2017-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; doch wegen der [[Terroranschläge am 11. September 2001]] geriet das Thema wieder aus dem Fokus der Öffentlichkeit. Auslöser für seine Entlassung wurden Scharpings Affären um „Honorarzahlungen und teure Einkäufe“; doch vor allem habe sich Scharping selbst durch „eher im privaten und persönlichen Verhalten liegende Fehler geschwächt“. So fehle ihm „in diesem Zusammenhang die nötige Einsicht, wie er die Veränderungen in seinem privaten Umfeld diskret in der Öffentlichkeit behandeln sollte“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-entlassung-von-verteidigungsminister-rudolf-scharping.724.de.html?dram:article_id=97400 |titel=Die Entlassung von Verteidigungsminister Rudolf Scharping in: Deutschlandfunk vom 18. Juli 2002 |abruf=2019-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportpolitisches Engagement==&lt;br /&gt;
[[Datei:ScharpingWCNbg.jpg|mini|Scharping am Rande des Weltcup&amp;amp;shy;rennens in Nürnberg 2005]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Scharping BDR.jpg|mini|Scharping auf der Jahreshauptversamm&amp;amp;shy;lung des BDR am 21. März 2009 in Leipzig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. März 2005 wurde Rudolf Scharping zum Präsidenten des [[Bund Deutscher Radfahrer|Bundes Deutscher Radfahrer]] gewählt und am 21. März 2009 nach heftiger verbandsinterner Kritik in einer [[Kampfabstimmung]] auf der Jahreshauptversammlung in Leipzig wiedergewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz-389213&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sueddeutsche.de/sport/radsport-scharping-schafft-wiederwahl-1.389213 |titel=Radsport – Scharping schafft Wiederwahl |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2010-05-17 |abruf=2017-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. März 2013 wurde er nochmals wiedergewählt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-890557&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/sport/sonst/radsport-scharping-als-bdr-praesident-wiedergewaehlt-a-890557.html |titel=Radsport: Scharping als BDR-Präsident wiedergewählt |werk=[[Der Spiegel|Spiegel Online]] |datum=2013-03-23 |abruf=2017-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; obgleich Scharping kurz vor seiner zweiten Wiederwahl mitgeteilt hatte, dass er nicht wieder für das Amt kandidieren wolle.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.wn.de/Welt/Sport/Radsport/Sonstige-Scharping-vor-Rueckzug-als-BDR-Praesident BDR-Chef Scharping vor Rückzug – Schenk vor Rückkehr].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westfälische Nachrichten]].&amp;#039;&amp;#039; 28. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. April 2017 und am 17. April 2021 wurde Scharping zu seiner vierten bzw. fünften Amtsperiode in Folge wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rad-net.de/nachrichten/scharping-als-bdr-praesident-wiedergewaehlt;n_41533.html |titel=Scharping als BDR-Präsident wiedergewählt |werk=rad-net.de |abruf=2018-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdr-medi-Rudolf_S&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bdr-medienservice.de/nachrichten/rudolf-scharping-geht-fuenfte-amtszeit |titel=Rudolf Scharping geht in seine fünfte Amtszeit |werk=bdr-medienservice.de |datum=2021-04-17 |abruf=2021-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2025 trat er nicht zu einer erneuten Amtszeit an,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.rad-net.de/ajax.aspx/content/1e79dfb9-65d1-4f11-ac8a-370e5e505687.html |titel=Rudolf Scharping: « Es war eine spannende und erfüllte Zeit» |werk=rad-net.de |datum=2025-04-02 |abruf=2025-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sein Nachfolger wurde [[Bernd Dankowski]] aus [[Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeiten als Berater und Lobbyist==&lt;br /&gt;
Scharping ist Vorstand der &amp;#039;&amp;#039;RSBK Strategie Beratung Kommunikation AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;www.lobbyregister.bundestag.de: [https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R003148], abgerufen am 6. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Internetpräsenz der RSBK: [https://www.rsbk.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; (von ihm in 2003 als GmbH gegründet), ein Unternehmen mit Sitz in [[Frankfurt am Main]], das sich u.&amp;amp;nbsp;a. auf das Gebiet der [[Öffentlich-private Partnerschaft|öffentlich-privaten Partnerschaft]] spezialisiert hat. Im Jahr 2006 stieg Scharping umfassend in das China-Beratungsgeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Lückemeier |Titel=Rudolf Scharping macht heute Geschäfte mit China |Sammelwerk=FAZ.net |Datum=2022-02-04 |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurter-gesichter/rudolf-scharping-macht-heute-geschaefte-mit-china-17781045.html |Abruf=2024-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die [[Wirtschaftswoche]] schrieb 2006, er habe einen Beratervertrag mit der chinesischen Regierung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Scharping steigt ins China-Beratungsgeschäft ein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftswoche online&amp;#039;&amp;#039;, 28. Oktober 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2012 folgte die Gründung der Rudolf Scharping Consulting (Beijing) Co., Ltd. in Peking.&amp;lt;ref&amp;gt;RSBK: Über uns [https://www.rsbk.de/company]&amp;lt;/ref&amp;gt; 2020 verkaufte Scharping sechzig Prozent seiner Firma RSBK AG an [[Harald Christ]]. 2021 erklärte Scharping, er habe in den vergangenen 15 Jahren fast 200 China-Besuche absolviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Hendrik Ankenbrand, [[Konrad Schuller]]: &amp;#039;&amp;#039;An der chinesischen Kette&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung]], 9. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wiederholt wurde Scharping vorgeworfen, in seinen Auftritten in chinesischen Regierungsmedien das autoritäre Gebaren des Staats zu relativieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=deutschlandfunk.de |url=https://www.deutschlandfunk.de/desinformation-aus-china-peking-investiert-in-propaganda-100.html |titel=Desinformation aus China - Peking investiert in Propaganda |abruf=2023-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/politik/ausland/plus237003611/Deutsche-China-Lobbyisten-Was-Gerhard-Schroeder-fuer-Russland-ist-sind-diese-Politiker-fuer-China-ALT-Die-Gerhard-Schroeders-der-Kommunistischen-Partei.html |titel=Deutsche China-Lobbyisten: Was Gerhard Schröder für Russland ist, sind diese Politiker für China ALT: Die Gerhard Schröders der Kommunistischen Partei - WELT |datum=2022-04-26 |abruf=2023-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Reisen nach Peking und ein geheimer Verein: Wie deutsche Politiker sich für Chinas Regime starkmachen |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/politik/reisen-nach-peking-und-ein-geheimer-verein-wie-deutsche-politiker-sich-fur-chinas-regime-starkmachen-9989776.html |Abruf=2023-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=[[Report Mainz]] |hrsg=[[ARD Mediathek|ardmediathek.de]] |url=https://www.ardmediathek.de/video/report-mainz/umstrittenes-china-engagement-rudolf-scharping-in-der-kritik/das-erste/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE5NTg5OTg |titel=Umstrittenes China-Engagement - Rudolf Scharping in der Kritik |datum=2023-11-21 |abruf=2023-11-22 |format=Video |zitat=Seit Jahren veranstaltet Rudolf Scharping eine deutsch-chinesische Wirtschaftskonferenz, zuletzt in Darmstadt. Experten kritisieren gegenüber REPORT MAINZ das China-Engagement des einstigen Spitzenpolitikers. Der Vorwurf: Er mache sich zum Sprachrohr Chinas.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2007 beriet er das Beteiligungskapitalunternehmen [[Cerberus Capital Management|Cerberus]], das sich auf die Übernahme von nahezu zahlungsunfähigen Unternehmen spezialisiert hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz-29721436442&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/cerberus-ein-hoellenhund-vor-den-toren-1436442.html |titel=Ein Höllenhund vor den Toren |autor=da. / F.A.Z. |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung#FAZ.NET|FAZ.net]] |datum=2007-05-12 |abruf=2017-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Spätestens ab Mai 2009 war Scharping als Berater für [[Maria-Elisabeth Schaeffler]] tätig. Eine seiner Aufgaben war die Verhandlung für die Unternehmensführung mit den Arbeitnehmervertretern und Gewerkschaften und die Unterstützung der [[Schaeffler-Gruppe]] bei der Übernahme der [[Continental AG]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz-445694&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/scharping-und-schaeffler-in-diskreter-mission-1.445694 |titel=Scharping und Schaeffler – In diskreter Mission |autor=[[Uwe Ritzer]] |werk=[[Süddeutsche Zeitung|sueddeutsche.de]] |datum=2010-05-17 |abruf=2017-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scharping wurde 2016 Miteigentümer der Konkursmasse der österreichischen [[Teak Holz International]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Oberösterreichische Nachrichten|Titel=Ex-Minister Scharping kaufte Konkursmasse der Linzer Teak Holz|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=|Ort=|Datum=2016-10-30|Seiten=|ISBN=|Online=http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/Ex-Minister-Scharping-kaufte-Konkursmasse-der-Linzer-Teak-Holz;art15,2388300|Abruf=2017-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Tätigkeiten==&lt;br /&gt;
Nach einer Tätigkeit als Gastdozent wurde Rudolf Scharping 2006 von der [[Fletcher School|Fletcher School of Law and Diplomacy]] zum Gastprofessor für Internationale Politik berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ursula Schwarzer |url=https://www.manager-magazin.de/unternehmen/rudolf-scharping-a-9ba58ce7-0002-0001-0000-000037163682 |titel=Rudolf Scharping? |datum=2004-11-18 |abruf=2024-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rudolf Scharping steht auf der Mitgliederliste des [[Deutsch-Russisches Forum|Deutsch-Russischen Forums e.&amp;amp;nbsp;V.]], Stand vom 15. Januar 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Rudolf Scharping hat mit seiner ersten Ehefrau Jutta Scharping (geb. Krause) drei Töchter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spdfraktion.de/rudolf-scharping |titel=Rudolf Scharping |datum=2011-10-19 |abruf=2024-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stern.de/lifestyle/leute/was-macht-eigentlich----jutta-scharping-3077806.html |titel=Jutta Scharping |datum=2004-04-05 |abruf=2024-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In zweiter Ehe war er mit Kristina Gräfin [[Pilati]] von Thassul zu Daxberg (geb. Paul) verheiratet. Am 27. Januar 2016 wurde die Trennung des Paares bekannt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-1074299&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/panorama/rudolf-scharping-trennung-von-graefin-pilati-a-1074299.html |titel=Ex-Verteidigungsminister: Rudolf Scharping und Gräfin Pilati haben sich getrennt |werk=Der Spiegel |datum=2016-01-27 |abruf=2017-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 wurde die Ehe geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/frueherer-verteidigungsminister-scharping-von-graefin-pilati-geschieden-15536727.html &amp;#039;&amp;#039;Nach 15 Jahren Ehe: Rudolf Scharping von Gräfin Pilati geschieden&amp;#039;&amp;#039;], [[Frankfurter Allgemeine Zeitung#FAZ.NET|faz.net]], 11. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kabinette==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Scharping]] – [[Kabinett Schröder I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen==&lt;br /&gt;
Am 2. November 2000 verlieh ihm die [[Anti-Defamation League]] (ADL) in New York für sein Engagement für die Benennung der [[Feldwebel-Schmid-Kaserne]] in Rendsburg den [[Anti-Defamation League#Paul Ehrlich-Günter K. Schwerin-Menschenrechtspreis|Paul Ehrlich-Günter K. Schwerin-Menschenrechtspreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
* Mit Friedhelm Wollner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Demokratischer Sozialismus. Diskussionsbeiträge zum Orientierungsrahmen ’85 der SPD.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 1973, ISBN 3-499-11713-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was jetzt zu tun ist.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München/Zürich 1994, ISBN 3-492-03722-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Einheit wirtschaftlich und sozial gestalten. Einstiegsvortrag zum Leipziger Wirtschaftsgespräch am 20. September 1995 in Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich-Ebert-Stiftung, Leipzig 1995, ISBN 3-86077-264-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bürgerrechte in die Informationswelt verlängern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Demokratische Medien – der Mensch im Mittelpunkt. Für eine humane und soziale Informationsgesellschaft. Dokumentation der Reden und Podiumsdiskussionen der SPD-Medienkonferenz vom 5.&amp;amp;nbsp;Mai 1995.&amp;#039;&amp;#039; Schüren, Marburg 1995, ISBN 3-89472-137-5, S.&amp;amp;nbsp;14–27.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Tour de France. 25 Touren und Etappen zum Nachradeln auf der Spur des längsten, härtesten und spannendsten Radrennens der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Gerstenberg, Hildesheim 1998, ISBN 3-8067-2835-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir dürfen nicht wegsehen. Der Kosovo-Krieg und Europa.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin 1999, ISBN 3-550-07106-X; aktualisierte Taschenbuchausgabe Econ, München 2001, ISBN 3-548-75003-6.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Carlo Altomonte, Pierre Defraige, Lucas Delatre, [[Karl-Theodor zu Guttenberg]], [[Sylvie Goulard]], Rudolf Scharping |Titel=Le Partenariat privilégié, alternative à l&amp;#039;adhésion|Verlag=Fondation Robert Schuman |Ort=Paris/Brüssel |Jahr=2006 |ISSN=1761-2233}}&lt;br /&gt;
* Mit Frank Baumgärtner und Thomas Eßer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Public Private Partnership. Das Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. FAZ-Inst. für Management-, Markt- und Medieninformationen, Frankfurt am Main, 2009, ISBN 978-3-89981-183-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Stephan Klecha]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Scharping. Opfer eines Lernprozesses.&amp;#039;&amp;#039; In: Daniela Forkmann, [[Saskia Richter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gescheiterte Kanzlerkandidaten: Von Kurt Schumacher bis Edmund Stoiber.&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15051-2, S. 323–355.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Leif]], [[Joachim Raschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Scharping, die SPD und die Macht. Eine Partei wird besichtigt.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 1994, ISBN 3-499-13519-1.&lt;br /&gt;
* [[Elke Leonhard]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Opposition an die Macht. Wie Rudolf Scharping Kanzler werden will.&amp;#039;&amp;#039; Bund-Verlag, Köln 1995, ISBN 3-7663-2623-6.&lt;br /&gt;
* Ulrich Rosenbaum: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Scharping. Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin/Frankfurt 1993, ISBN 3-548-36613-9.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Rosenbaum |Titel=Rudolf Scharping. Biographie. |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Ullstein |Ort=Berlin/Frankfurt |Datum=1993 |ISBN=3-548-36613-9 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hans Wallow]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Scharping. Der Profi.&amp;#039;&amp;#039; Econ, Düsseldorf [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1994, ISBN 3-430-19469-5.&lt;br /&gt;
* Selbst-Porträt der Kindheit und Jugend in: [[Florian Langenscheidt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bei uns zu Hause. Prominente erzählen von ihrer Kindheit.&amp;#039;&amp;#039; Econ, Düsseldorf 1995, ISBN 3-430-15945-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Rudolf Scharping}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119154013}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=rudolf-scharping|Autor=Irmgard Zündorf}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ulrichrosenbaum.de/Scharping Ausführliche Biographie]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=ZtkQYRlXMNU WDR-Dokumentation „Es begann mit einer Lüge“ (2001) zur Rolle Scharpings im Kosovo-Krieg]&lt;br /&gt;
* [https://www.rsbk.de/ Website der Rudolf Scharping Strategie Beratung Kommunikation AG (RSBK)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundesvorsitzende der SPD&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundesverteidigungsminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Schröder I&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landesvorsitzende der SPD Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste SPD-Fraktionsvorsitzende im Rheinland-Pfälzischen Landtag&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten des Bundes Deutscher Radfahrer&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119154013|LCCN=n/92/102941|NDL=|VIAF=72197756}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scharping, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verteidigungsminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (SPD Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der SPD Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanzlerkandidat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Bund Deutscher Radfahrer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensberater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (chinesisch-deutsche Beziehungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender einer europäischen politischen Partei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scharping, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Scharping, Rudolf Albert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL, MdB, Sportfunktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Dezember 1947&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Niederelbert]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
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