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	<title>Rudolf Augstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Rudolf_Augstein&amp;diff=9042&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (braucht keine Versalien -&gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung)</title>
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		<updated>2025-09-30T13:42:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (braucht keine Versalien -&amp;gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F058375-0003, Freiburg, FDP-Bundesparteitag, Augstein.jpg|mini|Rudolf Augstein beim FDP-Bundesparteitag 1980]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Karl Augstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. November]] [[1923]] in [[Hannover]]; † [[7. November]] [[2002]] in [[Hamburg]]; [[Pseudonym]]e unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Moritz Pfeil&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Jens Daniel&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Journalist]], [[Verleger]] und [[Publizist]]. Im Jahr 1946 gründete er in Hannover das [[Nachrichtenmagazin]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, dessen [[Herausgeber]] er bis zu seinem Tode blieb. Er war zudem Geschäftsführer der Spiegel-Verlag Rudolf Augstein GmbH &amp;amp; Co. KG. Von Dezember 1972 bis Januar 1973 war er für die [[Freie Demokratische Partei|FDP]] kurzzeitig [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Augstein veröffentlichte Sachbücher und nahm an gesellschaftlichen Debatten teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rudolf Augstein wurde 1923 in Hannover geboren. Seine Mutter war Gertrude Maria Augstein, geborene Staaden, und sein Vater [[Friedrich Augstein]], ein ehemaliger Kamerafabrikant (&amp;#039;&amp;#039;[[Orionwerk (Hannover)|Orionwerk]]&amp;#039;&amp;#039;) und Fotokaufmann mit Geschäft in Hannover (&amp;#039;&amp;#039;Photo Augstein&amp;#039;&amp;#039;). Rudolf wuchs in einer [[Bürgertum|bürgerlichen]] [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Familie auf und war das zweitjüngste von sieben Kindern (fünf Schwestern, ein Bruder – [[Josef Augstein]], später Rechtsanwalt in Hannover). Als Neunjähriger erlebte er die [[Machtergreifung|Machtübernahme der Nationalsozialisten]]. Seine Eltern sandten ihn 1933 zunächst quer durch die Stadt auf das [[Helene-Lange-Schule (Hannover)#Geschichte|Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium]] (die heutige [[Helene-Lange-Schule (Hannover)|Helene-Lange-Schule]]) in den Arbeiterstadtteil [[Linden (Hannover)|Linden]] von Hannover, da diese als wenig nationalsozialistisch beeinflusst galt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bärbel Hilbig: &amp;#039;&amp;#039;Helene statt Kaiserin Auguste.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hannoversche Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 9. September 2009, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort lernte er als Mitschüler [[Uri Avneri]] kennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-25662216&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=25662216 |Autor=[[Uri Avnery]] |Titel=Schalom, Rudi, mein Freund |Jahr=2002 |Nr=46 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Gymnasium 1939 zur Mädchenschule wurde, wechselte er zum [[Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover|Ratsgymnasium Hannover]], das er 1941 mit dem [[Abitur]] verließ. Anschließend absolvierte er ein Redaktions[[volontariat]] beim [[Hannoverscher Anzeiger A. Madsack &amp;amp; Co.|Hannoverschen Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;#039;&amp;#039; der späteren &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Allgemeine Zeitung|Hannoverschen Allgemeinen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (HAZ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1942 war Rudolf Augstein im Arbeitsdienst im Kriegsdienst als [[Kanonier]] und Funker, u.&amp;amp;nbsp;a. im russischen [[Woronesch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-144130-9.html |titel=70 Jahre SPIEGEL: Die Gründerjahre – wie alles begann (Fotostrecke) |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2017-01-27 |abruf=2017-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde er als [[Artilleriebeobachter]] zum [[Leutnant]] der [[Reserveoffizier|Reserve]] befördert. Während seiner Dienstzeit erhielt er das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse und das silberne [[Verwundetenabzeichen (1939)|Verwundetenabzeichen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=25498957 |Titel=Spiegel-Affäre: Dummheiten des Staates |Jahr=2002 |Nr=43 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 oder 1956 trat Augstein der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] bei und zog für diese bei der [[Bundestagswahl 1972]] über die Landesliste in [[Nordrhein-Westfalen]] ins Parlament ein, legte sein ab Dezember 1972 währendes Mandat jedoch am 24. Januar 1973 wieder nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründer und Macher des &amp;#039;&amp;#039;Spiegels&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F032086-0037, Kanzleramt, Brandt gibt Sommerfest.jpg|mini|Augstein mit [[Willy Brandt]], 1970]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Augstein,Rudolf 1985 Hamburg.jpg|mini|Augstein 1985 in Hamburg anlässlich eines Simultankampfes des Schachweltmeisters [[Garri Kimowitsch Kasparow|Garry Kasparow]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13514177|Titel=31 Partien zugleich: 10 Sekunden pro Zug|Jahr=1985|Nr=24|Seiten=108|Kommentar=Bericht zum Simultan-Kampf von Garry Kasparov gegen 31 Gegner}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges war Augstein zunächst Redakteur des &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Hannoverscher Kurier|Hannoverschen Nachrichtenblatts]]&amp;#039;&amp;#039;. 1946 wurde er von den [[Britische Besatzungszone|britischen Presseoffizieren]] [[John Seymour Chaloner]], [[Harry Bohrer]] und [[Henry Ormond]] als Redakteur für ihre Wochenzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Diese Woche&amp;#039;&amp;#039; rekrutiert, die sich als [[Lizenzzeitung]] am Vorbild der britischen &amp;#039;&amp;#039;News Review&amp;#039;&amp;#039; und des amerikanischen &amp;#039;&amp;#039;[[Time]]&amp;#039;&amp;#039;-Magazins orientieren sollte. Nach nur sechs Ausgaben ordnete das britische [[Foreign and Commonwealth Office|Foreign Office]] aber wegen der Kritik, die im Magazin auch an den Besatzungsmächten geübt wurde, die sofortige Einstellung an. Chaloner erlangte zumindest die Erlaubnis, die Zeitschrift in deutsche Hände zu übergeben. So erwarb Augstein gemeinsam mit dem Fotografen [[Roman Stempka]] und dem Redakteur [[Gerhard Rudolf Barsch]] in Hannover die Verlegerlizenz. Augstein wurde [[Chefredakteur]] und [[Herausgeber#Zeitungs- oder Zeitschriftenverlag|Herausgeber]] und brachte am 4. Januar 1947 die Erstausgabe des Nachrichtenmagazins unter dem neuen Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; im Verlagshaus des [[Anzeiger-Hochhaus]]es in Hannover heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Affären ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1949 wurde Augstein erstmals für eine Meldung im &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; angeklagt, nachdem das Magazin berichtet hatte, dass bei einer [[Durchsuchung (Recht)|Hausdurchsuchung]] beim Kieler Ex-Agrarminister [[Erich Arp]] Fleischbüchsen&amp;lt;!-- erklären!?! https://www.spiegel.de/politik/lieber-spiegel-leser-a-8141d3d6-0002-0001-0000-000044417011 --&amp;gt; gefunden worden waren. Augstein wurde vor Gericht freigesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Die_Darstellung_von_John_Kerry_und_Georg/HmwWQDNVDIQC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Erich+Arp+gericht+augstein&amp;amp;pg=PA13&amp;amp;printsec=frontcover]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 kam es wegen eines Artikels über [[Herbert Blankenhorn]] zur bundesweiten Beschlagnahme der (bereits ausgelieferten) &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;-Ausgabe 28/1952.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Elzer: &amp;#039;&amp;#039;Die Schmeisser-Affäre. Herbert Blankenhorn, der „Spiegel“ und die Umtriebe des französischen Geheimdienstes im Nachkriegsdeutschland (1946–1958)&amp;#039;&amp;#039;. Steiner, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-515-09117-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007 wurde bekannt, dass Augstein in diesem Zusammenhang in den 1950ern den Staatsrechtler [[Carl Schmitt]], der aufgrund seines Einsatzes für den [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialismus]] als „Kronjurist des Dritten Reiches“ bezeichnet wurde, um juristischen Rat für eine [[Verfassungsbeschwerde (Deutschland)|Verfassungsbeschwerde]] ersuchte und auch eine Zeit lang eine Korrespondenz mit ihm unterhielt. Das Verfahren endete im September 1955 mit einem [[Vergleich (Recht)|Vergleich]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/spektakulaerer-briefwechsel-rudolf-augstein-rief-carl-schmitt-zu-hilfe-1463043.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Augstein rief Carl Schmitt zu Hilfe&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. August 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 stellte Augstein mit [[Georg Wolff (Journalist)|Georg Wolff]] und [[Horst Mahnke]] zwei ehemalige [[Schutzstaffel|SS]]-Hauptsturmführer ein, die später leitende Funktionen in der Redaktion innehatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Hachmeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein deutsches Nachrichtenmagazin. Der frühe „Spiegel“ und sein NS-Personal.&amp;#039;&amp;#039; In ders. mit Friedemann Siering (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Herren Journalisten. Die Elite der deutschen Presse nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2002, ISBN 3-406-47597-3, S. 87–120, hier S. 95–103.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut den Memoiren von Wolff war Augstein dessen Vergangenheit bekannt. Beim Einstellungsgespräch wurde lediglich die Frage gestellt, ob dieser Juden erschossen habe. Als Wolff dies verneinte, wurde er eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/kultur/history/article109405743/Haben-Sie-Juden-erschossen-fragte-Augstein.html |titel=Mediengeschichte: Haben Sie Juden erschossen?, fragte Augstein – WELT |datum=2015-09-07 |sprache=de |abruf=2024-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spiegel-Affäre ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Spiegel-Affäre}}&lt;br /&gt;
Als der &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; in Ausgabe 41/1962 unter dem Titel „Bedingt abwehrbereit“ einen Artikel veröffentlichte, der [[Bundesministerium der Verteidigung|Verteidigungsminister]] [[Franz Josef Strauß]] kritisierte, besetzte die Polizei –&amp;amp;nbsp;auf Betreiben von Strauß&amp;amp;nbsp;– am 26. Oktober 1962 die Redaktionsräume und nahm in der Folge Augstein und sieben andere Mitarbeiter unter Verdacht des [[Landesverrat]]s fest. Die Festnahmen lösten eine Welle von Protesten aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Vorwürfe sich als haltlos erwiesen, erschütterte dies die Ära [[Konrad Adenauer|Adenauer]]. Am 30. November 1962 wurde Strauß wegen der Affäre zum Rücktritt vom Amt des Verteidigungsministers gezwungen. Adenauer musste einen verbindlichen Termin für seinen Rücktritt nennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/geschichte/60-jahre-spiegel-affaere-ein-abgrund-von-machtmissbrauch-a-c4ed2280-68b2-4232-86f1-81c2301d963e |titel=Ein Abgrund von Machtmissbrauch |abruf=2022-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Augstein wurde nach 103 Tagen [[Untersuchungshaft]] im Februar 1963 entlassen. Kurz vor seinem Tod empfing Adenauer Augstein noch für ein Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Augstein wurde 1979 in der italienischen Stadt [[Olbia (Sardinien)|Olbia]] auf Sardinien wegen Rauschgiftbesitzes (40 Gramm Haschisch) zu einer Haftstrafe von 16 Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 5.000,- DM verurteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-40348627&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=40348627 |Titel=Datum: 27. August 1979 Betr.: Augstein, Leser |Autor= |Jahr=1979 |Nr=35 |Datum=1979-08-27 |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit-1985-06-14&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.zeit.de/1985/25/potente-gehirne | titel=Potente Gehirne | autor= Rudolf Walter Leonhardt | werk=[[Die Zeit#Zeit Online|zeit.de]] | datum=1985-06-14 |abruf=2020-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buchautor und Wiedervereinigung ===&lt;br /&gt;
Augstein veröffentlichte mehrere Bücher. Von Dezember 1972 bis Januar 1973 saß er für die [[Freie Demokratische Partei|FDP]]&amp;lt;!-- , der er seit 1957&amp;lt;sup&amp;gt;(oben heißt es: „1955 oder 1956“)&amp;lt;/sup&amp;gt; angehörte,--&amp;gt; im [[Deutscher Bundestag|Bundestag]]. 1974 schenkte Augstein 50 Prozent des Unternehmens den [[Spiegel-Mitarbeiter KG|Mitarbeitern des &amp;#039;&amp;#039;Spiegels&amp;#039;&amp;#039;]]. 1988 führte er mit dem damaligen Parteichef der [[KPdSU]], [[Michail Sergejewitsch Gorbatschow|Michail Gorbatschow]], ein Gespräch über dessen Politik der [[Perestroika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1989 schrieb der damalige &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;-Chefredakteur [[Erich Böhme]] zehn Tage vor der [[Berliner Mauer#Mauerfall|Maueröffnung]] einen Kommentar mit dem Kernsatz „Ich möchte nicht wiedervereinigt werden“, in dem er seine Vorbehalte gegen eine Wiedervereinigung formulierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13499569|Titel=Die Gelegenheit ist günstig|Jahr=1989|Nr=44}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Augstein, der als Kämpfer für die Wiedervereinigung galt, stellte in der darauf folgenden Ausgabe klar, dass er die Meinung seines Chefredakteurs nicht teilte. In seinem Artikel erklärte er: „[[Erich Kuby]] hat mich kürzlich einen [[Nationalist]]en genannt, und das bin ich auch. […] Lieber allerdings lasse ich mich als [[Patriotismus|Patrioten]] bezeichnen, diesen Begriff habe ich in aller Subtilität vor 40 Jahren von [[Carlo Schmid]] geerbt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13496227|Titel=Meinungen, ein wenig verschieden|Jahr=1989|Nr=45}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Kommentar Anfang 1990 forderte Augstein: „Bitte keinen [[Friedensvertrag]]!“ und begründete dies mit der Befürchtung, dass in den Verhandlungen Reparationszahlungen gefordert werden würden und diese wiederum zu nationalistischen Protesten führten: {{&amp;quot;|Wir fürchten die unendliche Dauer der Konferenz, die zu einem Friedensvertrag hinführen soll. De facto würde sie ja dazu dienen, uns allein – ohne Italien, Japan, Österreich, Ungarn und Rumänien – auf die Anklagebank zu setzen, und zwar so lange, bis wir den von allen Seiten gewünschten Geldpressungen zustimmen würden. Was fürchten wir? Die nationalistischen Aufwallungen in unserem Parteiensystem, gegen die wir so machtlos wären wie etablierte Nationen auch. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13497030 |Titel=Bitte keinen Friedensvertrag! |Jahr=1990 |Nr=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 kündigte Augstein an, dass er sich 2003 komplett aus dem &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; zurückziehen wolle. Am 26. August 2002 schrieb er seinen letzten Kommentar im &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; unter dem Titel „Die Präventiv-Kriegstreiber“ über die [[Irak]]-Politik von [[George W. Bush]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=24093790 |Titel=Die Präventiv-Kriegstreiber |Jahr=2002 |Nr=35}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Sagen, was ist“ ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Spiegel - Sagen was ist.jpg|mini|Spiegel-Titel zur Fälschungsaffäre um [[Claas Relotius]], 21. Dezember 2018]]&lt;br /&gt;
Augsteins bekanntestes Zitat lautet „Sagen, was ist“. Es definiert die Aufgabe von Journalisten. Augstein verwendete den Ausspruch zum ersten Mal in einem [[Editorial]] im Jahr 1961:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Einer Wahrheit ans Licht zu helfen, die unter der glatten Oberfläche der Volksmeinung schlummert, diese notwendige Wahrheit unangreifbar zu fassen und in 400 000 Exemplaren bis in den hintersten Winkel auf die Reise zu schicken, so daß niemand mehr sagen kann, sie sei ihm nicht zugänglich gewesen, eine Wahrheit, der die etablierten Führer und Meinungsmacher aus Bequemlichkeit und Eigensucht bislang ausgewichen sind – das ist die einzige Möglichkeit für den Journalisten, die Wirklichkeit zu verändern: Er kann sagen, was ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43160735.html |titel=Lieber Spiegel-Leser! – Der Spiegel 16/1961 |abruf=2020-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Augstein reagierte damit auf die Kritik des Pressesprechers des damaligen Verteidigungsministers Franz Josef Strauß, [[Gerd Schmückle]], an der Titelgeschichte in der Woche zuvor. Augstein verwendete den Satz 1989 nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|friedlichen Revolution]] in der DDR erneut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13497809.html |titel=Sagen, was ist – Der Spiegel 47/1989 |abruf=2020-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ausspruch „Sagen, was ist“ war bereits 1906 von [[Rosa Luxemburg]] als Paraphrase eines Ausspruchs von [[Ferdinand Lassalle]] 1862 geprägt worden: „Wie Lassalle sagte, ist und bleibt die revolutionärste Tat, ‚das laut zu sagen, was ist‘.“&amp;lt;ref&amp;gt;Lienkamp, Andreas: &amp;#039;&amp;#039;Aufstand für das Leben: „Die Bremer Stadtmusikanten“ und „Der Hauptmann von Köpenick“ – Zum 200. Geburtstag des Grimm’schen und zum 90. des Zuckmayer’schen Märchens&amp;#039;&amp;#039;. Tectum Wissenschaftsverlag 2019, S. 412.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Worte „Sagen, was ist“ hängen in [[Serife]]n-Metallbuchstaben im Eingangsbereich des [[Spiegel-Gebäude Ericusspitze|&amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;-Verlagsgebäudes]] in der [[Brandstwiete]] in Hamburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Kaube |Titel=Gold spinnen: Die Fälschungen von Claas Relotius im „Spiegel“ – Bild 1 von 1 |Sammelwerk=FAZ.net |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ueber-die-faelschungen-von-claas-relotius-im-spiegel-15954144/im-eingangsbereich-des-15953761.html |Abruf=2020-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ausspruch wurde vom &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; auf dem Titelbild einer Ausgabe im Dezember 2018 zitiert, die sich um den Fälschungsskandal von [[Claas Relotius]] drehte. Augsteins Sohn [[Jakob Augstein]] formulierte die Aufgabe des Kolumnisten im Gegensatz zum Journalisten auf &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online&amp;#039;&amp;#039; als „Sagen, was sein soll“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/jakob-augstein-sagen-was-sein-soll-a-1287145.html |titel=Jakob Augstein: Sagen, was sein soll|werk=Der Spiegel |abruf=2020-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Augstein wuchs katholisch auf, trat jedoch 1968 aus Protest gegen die Enzyklika [[Humanae Vitae]] aus der katholischen Kirche aus, wollte keiner Kirche mehr angehören und blieb zeitlebens ein überzeugter Atheist und scharfer Kirchenkritiker. Augstein „wolle nicht mehr zu einer Kirche gehören, die im Namen Gottes die Pille verbiete, die gegen die Ehescheidung polemisiere und die Wahlen durch Hirtenbriefe beeinflussen wolle“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel Special&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-19060389.html Augstein und das Christentum] in &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Special&amp;#039;&amp;#039;, 6/1993, 1. November 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Institution Kirche könne er nur Misstrauen entgegenbringen, da er davon ausging, dass der Schaden, den sie anrichtet, größer sei als ihr sozialer Nutzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel Special&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2002/11/26/a0249 &amp;#039;&amp;#039;„Wenn ich weg bin …“&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. November 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Rudolf Augstein.JPG|mini|Augsteins Grab auf dem Friedhof Keitum (Sylt)]]&lt;br /&gt;
Rudolf Augstein lebte in Hamburg und starb am 7. November 2002, zwei Tage nach seinem 79. Geburtstag, in Hamburg an den Folgen einer [[Lungenentzündung]]. Die Beisetzung fand am 19.&amp;amp;nbsp;November 2002 auf dem Friedhof der evangelisch-lutherischen [[St. Severin (Keitum)|St. Severin-Kirche]] in [[Keitum]] statt, eine Trauerfeier folgte am 25. November in der [[Hauptkirche Sankt Michaelis (Hamburg)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Konfessionslosen, Freidenkern und Atheisten wurde dies scharf kritisiert und von einer nachträglichen Vereinnahmung Augsteins durch die Kirche gesprochen, die nicht im Sinne des Toten gewesen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/um-gottes-willen/365784.html &amp;#039;&amp;#039;Um Gottes willen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. November 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der damalige Keitumer Pastor [[Traugott Giesen]] bezog dazu Stellung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Archiv-Suche/!1076183&amp;amp;s=Trauer%2Bum%2BAugstein&amp;amp;SuchRahmen=Print/ &amp;#039;&amp;#039;Trauer um Augstein&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;taz&amp;#039;&amp;#039;, 26. November 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Augstein war fünfmal verheiratet und hatte drei leibliche Kinder und ein gesetzlich anerkanntes Kind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel-Eigentümer&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mediatribune.de/besitzstaende/der-spiegel-der-gesellschaft |text=Der „Spiegel“ der Gesellschaft |wayback=20131228061100}} in &amp;#039;&amp;#039;Media Tribune&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Februar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Maria Sabine Augstein|Maria Sabine]] (* 1949) als männliches Kind von Augstein und seiner ersten Ehefrau, der Journalistin [[Lore Ostermann]] geboren. 1977 bekannte Maria Sabine sich als eine der ersten öffentlich zu ihrer „Geschlechtsumwandlung“, im Alter von 28 Jahren zahlte ihr der Vater die [[geschlechtsangleichende Operation]]. Die mit der Künstlerin und Fotografin Inea Gukema-Augstein verheiratete Rechtsanwältin trug maßgeblich zur Schaffung des [[Lebenspartnerschaftsgesetz]]es (2001) bei und setzt sich aktiv für die Rechte [[Transsexualismus|transsexueller]], [[Intersexualität|intersexueller]] und [[Homosexualität|homosexueller]] Menschen ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buch-Galerie&amp;quot;&amp;gt;[http://www.eulenspiegel-news.eu/kunst-kultur/5189/ausstellung-der-intime-blick-maria-sabine-augstein-1303-2504-berlin/ Ausstellung “Der intime Blick” Maria Sabine Augstein 13.03.-25.04. Berlin.] [http://www.zinnober-abc.com/pub/aug_buch_pm.pdf Presseinformation] (PDF) vom 14. März 2008 zur Buchvorstellung und Ausstellung in der &amp;#039;&amp;#039;Galerie Anna Augstein Fine Arts.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In zweiter Ehe war er mit der Journalistin Katharina Luthardt verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hamburger Abendblatt]], [https://www.abendblatt.de/hamburg/article107043496/Eine-Liebe-ueber-den-Tod-hinaus.html &amp;#039;&amp;#039;Eine Liebe über den Tod hinaus&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 9. März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Franziska Augstein|Franziska]] (* 1964) aus der Verbindung Augsteins mit der Übersetzerin [[Maria Carlsson]], seiner späteren dritten Ehefrau, mit der er von 1968 bis 1970 verheiratet war. Sie ist ebenfalls Journalistin und arbeitet für die &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Jakob Augstein|Jakob]] (* 1967) ist Augsteins [[Vaterschaftsanerkennung|gesetzlich anerkannter]] Sohn und ebenfalls von Maria Carlsson geboren. Sein leiblicher Vater ist der Schriftsteller [[Martin Walser]]. Jakob Augstein ist Eigentümer und Verleger der von ihm 2008 gekauften Wochenzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Freitag (Zeitung)|Der Freitag]]&amp;#039;&amp;#039; und seit 2013 auch Chefredakteur und war von 2011 bis 2018 Kolumnist für &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marvin Schade |url=https://meedia.de/2018/10/30/danke-fuer-ihre-aufmerksamkeit-jakob-augstein-beendet-spiegel-kolumne-im-zweifel-links/ |titel=&amp;quot;Danke für Ihre Aufmerksamkeit&amp;quot;: Jakob Augstein beendet Spiegel-Kolumne &amp;quot;Im Zweifel links&amp;quot; {{!}} MEEDIA |datum=2018-10-30 |abruf=2022-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* [[Julian Augstein|Julian Robert]] (* 1973) ist der Sohn aus vierter Ehe Augsteins mit der Filmproduzentin und Buchautorin [[Gisela Stelly]], mit der er von 1972 bis 1992 verheiratet war. Julian Augstein ist Maler und Volkswirt.&lt;br /&gt;
* In fünfter Ehe heiratete Rudolf Augstein am 13. Oktober 2000 in [[Tondern]] seine langjährige Lebensgefährtin, die Hamburger Galeristin [[Anna Maria Hürtgen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/leute-rudolf-augstein-heiratet-anna-maria-huertgen/171756.html &amp;#039;&amp;#039;Leute: Rudolf Augstein heiratet Anna Maria Hürtgen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Tagesspiegel&amp;#039;&amp;#039;, 13. Oktober 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in den 1960er Jahren hatte Rudolf Augstein die Idee, sein Vermögen in eine Stiftung einzubringen. So wurde die [[Rudolf Augstein Stiftung]] gegründet, die sich für Menschen in Krankheit und Not sowie für Journalismus und Kunst engagiert. Es handelt sich um eine Stiftung, deren Vorstand ausschließlich Mitglieder der Familie Augstein bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augstein hatte sieben Geschwister, darunter die promovierte Biologin [[Ingeborg Villwock]] (1929–2022)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ingeborg Villwock, 92: Nachruf auf Rudolf Augsteins Schwester |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2022-05-06 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/panorama/ingeborg-villwock-92-nachruf-auf-rudolf-augsteins-schwester-a-03b8b420-57ce-4d0c-89b0-29d2bab1ab70 |Abruf=2022-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Josef Augstein]] (1909–1984).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1945 [[Eisernes Kreuz]] II. Klasse&lt;br /&gt;
* 1965 Mitgliedschaft im PEN-Zentrum der BRD&lt;br /&gt;
* 1983 Ehrendoktor (&amp;#039;&amp;#039;Doctor of Letters h. c.&amp;#039;&amp;#039;) der britischen [[Universität Bath]]&lt;br /&gt;
* 1987 Ehrendoktor der [[Bergische Universität Wuppertal|Bergischen Universität Wuppertal]]&lt;br /&gt;
* 1988 Ehrensenator der [[Universität Hamburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.uni-hamburg.de/uhh/auszeichnungen/ehrungen-der-universitaet.html |text=Ehrensenatorinnen und Ehrensenatoren der Universität Hamburg |wayback=20151208065747}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990 Besondere Ehrung beim [[Adolf-Grimme-Preis 1990|Adolf-Grimme-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1993 Ehrenbürgerwürde der Freien und Hansestadt Hamburg&lt;br /&gt;
* 1997 Großes [[Bundesverdienstkreuz]]&lt;br /&gt;
* 1999 Ehrendoktor der Moskauer Hochschule für Auswärtige Beziehungen&lt;br /&gt;
* 2000 Titel „Held der Weltpressefreiheit“ (&amp;#039;&amp;#039;World Press Freedom Hero&amp;#039;&amp;#039;) des [[International Press Institute]] in [[Wien]]&lt;br /&gt;
* 2000 Titel „Journalist des Jahrhunderts“ von hunderten namhaften Journalisten&lt;br /&gt;
* 2001 [[Ludwig-Börne-Preis]], von der gleichnamigen Stiftung in der [[Frankfurter Paulskirche]] verliehen&lt;br /&gt;
* 2023 Benennung der Rudolf-Augstein-Promenade in Hamburg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburg-Ericuspromenade-heisst-jetzt-Rudolf-Augstein-Promenade,augsteinpromenade100.html |titel=Hamburg: Ericuspromenade heißt jetzt Rudolf-Augstein-Promenade |werk=NDR.de |datum=2023-11-02 |abruf=2023-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* als Jens Daniel: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland ein Rheinbund?&amp;#039;&amp;#039; Leske Verlag, Darmstadt 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spiegelungen.&amp;#039;&amp;#039; List, München 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konrad Adenauer.&amp;#039;&amp;#039; London 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Preußens Friedrich und die Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jesus Menschensohn.&amp;#039;&amp;#039; Bertelsmann, München u.&amp;amp;nbsp;a., 1972; Neuauflage: Hoffmann und Campe, Hamburg 1999, ISBN 978-3-455-11284-9.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Überlebensgroß Herr Strauß. Ein Spiegelbild.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 1980, ISBN 3-499-33002-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Augstein – Schreiben, was ist. Kommentare, Gespräche, Vorträge.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. [[Jochen Bölsche]]. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 2003, ISBN 3-421-05747-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Leo Brawand]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Augstein.&amp;#039;&amp;#039; ECON, Düsseldorf 1995, ISBN 3-430-11557-4.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Greiwe]]: &amp;#039;&amp;#039;Augstein. Ein gewisses Doppelleben.&amp;#039;&amp;#039; Aktualisierte und erw. Neuausg. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 2003, ISBN 3-423-34034-7 (= dtv; 34034).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Augstein, Rudolf.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 31.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Jakobs]], Uwe Müller: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Augstein. Ein Portrait.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1991 (Heyne-Bücher, 19; Heyne-Sachbuch, 507), ISBN 3-453-05114-9.&lt;br /&gt;
* [[Otto Köhler (Journalist)|Otto Köhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Augstein. Ein Leben für Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Droemer, München 2002, ISBN 3-426-27253-9.&lt;br /&gt;
* Irma Nelles: &amp;#039;&amp;#039;Der Herausgeber. Erinnerungen an Rudolf Augstein&amp;#039;&amp;#039;. Aufbau Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-351-03630-0.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Schröder (Journalist)|Dieter Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Augstein.&amp;#039;&amp;#039; Siedler, München 2004, ISBN 3-88680-782-7.&lt;br /&gt;
* [[Peter Merseburger]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Augstein: Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, München 2007, 1. Auflage, ISBN 978-3-421-05852-2.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070630022623/http://www.bautz.de/bbkl/a/augstein_r.shtml |autor=Nicolai Hannig|band=26|spalten=71-81}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118651080}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118651080}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=rudolf-augstein|HDG=1|Titel=Rudolf Augstein|Autor=Nadine Chmura}}&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/thema/rudolf_augstein/ &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Augstein. Alle Artikel, Hintergründe und Fakten.&amp;#039;&amp;#039;] [[Dossier#Das Zeitungsdossier|Dossier]] mit internationalen Nachrufen auf Augstein.&lt;br /&gt;
* [http://www.a-e-m-gmbh.com/andremuller/interview%20mit%20rudolf%20augstein.html &amp;#039;&amp;#039;Interview mit Rudolf Augstein&amp;#039;&amp;#039;] André Müller, Interview mit Rudolf Augstein&lt;br /&gt;
* {{Zeugen des Jahrhunderts |Zeitzeuge= |Interviewer=Beate Pinkerneil |ID=DXIDDxXDbu4 |Datum=21. September 2011 |Teil= |Laufzeit=57:37 |hm=m }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118651080|LCCN=n80138941|VIAF=109029197}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Augstein, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Bergischen Universität Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der University of Bath]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Spiegel-Verlag)]] &amp;lt;!--Spiegelaffäre--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Medien, Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Augstein, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Augstein, Rudolf Karl (vollständiger Name); Pfeil, Moritz (Pseudonym); Daniel, Jens (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist, Verleger, Publizist und Politiker (FDP), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. November 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. November 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
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