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	<title>Rotalgen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Rotalgen&amp;diff=7891&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: zu großen Zeilenabstand entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-08-29T14:52:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zu großen Zeilenabstand entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Rotalgen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Rhodophyta&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Abteilung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Richard Wettstein|Wettstein]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Archaeplastida&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Diaphoretickes&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Eukaryoten&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Eukaryota&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Domäne&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Lebewesen&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Klassifikation&lt;br /&gt;
| Bild             = Asparagopsis taxiformis Réunion 2 cropped.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;[[Asparagopsis taxiformis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ceramium, red algae (Rhodophyta).jpg|mini|Mikroskopische Aufnahme von &amp;#039;&amp;#039;[[Ceramium]]&amp;#039;&amp;#039; sp.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Batrachospermum moniliforme.jpg|mini|Die [[Froschlaichalge]] (&amp;#039;&amp;#039;Batrachospermum gelatinosum&amp;#039;&amp;#039;) gehört zu den relativ wenigen Rotalgen im Süßwasser]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotalgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Rhodophyta,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kamiya&amp;quot; /&amp;gt; [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]]: Rhodophyceae) sind eine [[Abteilung (Biologie)|Abteilung]] von [[Alge]]n, von denen viele durch die an der [[Photosynthese]] beteiligten [[Phycobiline]] rot gefärbt sind. Sie bilden eine der drei Gruppen der [[Archaeplastida]]. Ihre Fortpflanzung ist durch einen dreigliedrigen [[Generationswechsel]] gekennzeichnet. Alle Formen und Stadien sind [[Flagellum|unbegeißelt]]. Rotalgen kommen in der Mehrzahl in der [[Litoralzone]] des Meeres vor, einige Arten auch im Süßwasser und in feuchtem Erdreich. [[Fossilien|Fossil]] sind sie seit dem Erdzeitalter des [[Ectasium]]s (vor etwa {{Erdzeitalter/Beginn|fmt=1|Ectasium}} bis {{Erdzeitalter/Ende|fmt=1|Ectasium}} Millionen Jahren) bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas J. Butterfield: &amp;#039;&amp;#039;Bangiomorpha pubescens n. gen., n. sp.: implications for the evolution of sex, multicellularity, and the Mesoproterozoic/Neoproterozoic radiation of eukaryotes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Paleobiology.&amp;#039;&amp;#039; 26(3), Jacksonville, NY, 2000, S. 386–404. {{DOI|10.1666/0094-8373(2000)026&amp;lt;0386:BPNGNS&amp;gt;2.0.CO;2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Rotalgen sind zumeist mehrzellig und bestehen aus Zellfäden, die zu einem [[Plektenchym]] (Scheingewebe) aneinandergelagert sein und bandförmige oder lappige Formen ausbilden können.&amp;lt;ref&amp;gt;Focko Weberling, Hans Otto Schwantes: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensystematik&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl., Ulmer, Stuttgart 1975, S. 242.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zellwand besteht aus [[Cellulose]] und einem Schleim aus [[Galactane]]n, zumeist [[Agar]] oder [[Carrageen]]. Einzellige Arten sind nur von einer Schleimschicht ohne Cellulose umgeben. [[Flagellum|Begeißelte]] Stadien fehlen im Unterschied zu anderen Algen vollständig.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Edward Lee: &amp;#039;&amp;#039;Phycology&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage, Cambridge University Press, Cambridge 2018, S. 84 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gabeltang.jpg|mini|[[Gabeltang]] auf einem Herbarbogen]]&lt;br /&gt;
Bei vielzelligen Rotalgen befindet sich in der Mitte jeder Trennwand eine Struktur, die traditionell als „Tüpfel“ (engl. &amp;#039;&amp;#039;pit connection&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet wird, aber nicht wie die [[Tüpfel]] bei höheren Pflanzen eine Verbindung zwischen den Zellen herstellt, sondern im Gegenteil eine Pore, die bei der zentripetalen Bildung der Zellwand zunächst offen bleibt, verschließt.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Edward Lee: &amp;#039;&amp;#039;Phycology&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage, Cambridge University Press, Cambridge 2018, S. 86 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbe der Rotalgen variiert je nach den vorhandenen Photosynthese-Pigmenten. Arten der [[Litoral]]-Zone sind olivgrün bis rotbraun, weil sie neben [[Chlorophyll]] viel blaues [[Phycocyanin]] sowie [[Carotinoide]] enthalten. Arten tieferer Zonen enthalten viel rotes [[Phycoerythrin]] und sind rot bis violett gefärbt.&amp;lt;ref&amp;gt;Focko Weberling, Hans Otto Schwantes: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensystematik&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl., Ulmer, Stuttgart 1975, S. 241.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das erste [[Liste von sequenzierten eukaryontischen Genomen|veröffentlichte]] Genom einer Rotalge war 2004 das von &amp;#039;&amp;#039;[[Cyanidioschyzon merolae]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Photosynthese und Plastiden ==&lt;br /&gt;
Die [[Chloroplast]]en, hier auch [[Rhodoplast]]en genannt, enthalten Chlorophyll a und seine Begleit[[carotinoide]], aber keine anderen Chlorophylle. In den Chloroplasten liegen die [[Thylakoid]]e nicht wie bei den [[Chloroplastida]] in Stapeln vor, sondern sind in gleichen Abständen nebeneinander angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Thylakoiden sitzen 30 bis 40 nm große, mehr oder weniger kugelige Strukturen: die [[Phycobilisomen]]. Sie enthalten wasserlösliche Photosynthese-Hilfspigmente, die Phycobiliproteine. Die Hauptmasse bilden dabei mehrere Varianten von rotem [[Phycoerythrin]]; [[Allophycocyanin]]e und [[Phycocyanin]]e kommen ebenfalls vor. Bau und Pigmentausstattung der Rhodoplasten deuten auf ihre Verwandtschaft mit den [[Cyanobakterien]] hin (siehe auch [[Endosymbiontentheorie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pigment Phycoerythrin ist photodestruktiv. Das bedeutet, dass dieses Pigment mit zunehmender Lichtintensität zunehmend zerstört wird. Dies ist der Grund dafür, dass viele oberflächennah lebende Rotalgen nicht rot aussehen. Mit Hilfe der Phycobiliproteine minimieren die Rotalgen die [[Grünlücke]] der grünen Pflanzen und können auch „mittelwellige VIS“ (Bereich der visuellen und gleichzeitig größtenteils auch photosynthetisch aktiven Strahlung) absorbieren und auf die photosynthetisch aktiven Chlorophyll a-Moleküle übertragen. Da Licht mit einer Wellenlänge von ca. 380 nm bis 550 nm (blau bis grün) schlecht von Wassermolekülen und ihren Soluten absorbiert wird, gelangt es in große Tiefen (über 250 m). Phycoerythrin verstärkt die Absorption vor allem von 490 nm bis 580 nm (vom hellblauen bis zum Anfang des gelben Bereiches).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das primäre Produkt der Photosynthese ist hauptsächlich der [[Alditole|Zuckeralkohol]] [[Floridosid]]. Der Gehalt an gelöstem Floridosid [[Korrelation|korreliert]] mit dem Salzgehalt des Wassers und kann bis zu 10 % der Trockenmasse der Alge ausmachen. Dies wirkt einem Wasserverlust durch [[Osmose]] entgegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Edward Lee: &amp;#039;&amp;#039;Phycology&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage, Cambridge University Press, Cambridge 2018, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Reservepolysaccharid ist die [[Florideenstärke]], ein [[Polymer]] des Zuckeranteils des Floridosids. Sie wird nicht wie die [[Stärke]] der höheren Pflanzen in den [[Plastid]]en, sondern an der Oberfläche der Chloroplasten oder im [[Cytosol]] gespeichert. Chemisch ist sie näher mit dem tierischen [[Glykogen]] als mit pflanzlicher Stärke verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Neben der [[Ungeschlechtliche Vermehrung|ungeschlechtlichen Vermehrung]] durch [[Spore]]n weisen Rotalgen typischerweise einen dreigliedrigen [[Generationswechsel]] auf, bei dem nacheinander [[Gametophyt]]en, Karposporophyten (oder Gonimoblasten) und [[Tetrasporophyt]]en auftreten. Die Bildung eines Karposporophyten wird als [[Apomorphie]] der Rotalgen betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Weibliches Geschlecht|weibliche]] Geschlechtsorgan, das einzellige Karpogon, bildet einen dünnen fädigen Fortsatz aus, die Trichogyne, die dem Kontakt mit den [[Männliches Geschlecht|männlichen]] [[Gamet]]en (Spermatien) dient. Das männliche Geschlechtsorgan, das Spermatangium, bringt nur ein kugelförmiges oder längliches Spermatium hervor, das von einer klebrigen Masse umgeben ist. Bei manchen Rotalgen hat diese Umhüllung faserige Fortsätze, welche die Chance erhöhen, Kontakt zu einer Trichogyne zu finden. Die Trichogyne wächst gewöhnlich so lange weiter, bis sich ein Spermatium an sie bindet. Die Spermatien sind – wie alle Zellen der Rotalgen – stets unbegeißelt und werden passiv durch die Wasserströmung bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Karpogon enthält zwei Zellkerne, von denen einer in der Trichogyne sitzt und später vergeht. Der andere, basale Zellkern verschmilzt bei der [[Befruchtung]] mit dem Kern eines Spermatiums, der in die Trichogyne entlassen wurde und durch diese hinabwandert. Aus der nun [[Diploidie|diploiden]] [[Zygote]] wächst der wenigzellige fädige Gonimoblast (auch Karposporophyt genannt) heraus. Dieser stellt wegen des erfolgten Wechsels der [[Kernphasenwechsel|Kernphase]] eine neue Generation dar, bleibt aber mit der Mutterpflanze verbunden. Er setzt schließlich diploide Karposporen frei, aus denen die diploiden Tetrasporophyten als dritte Generation hervorgehen, welche äußerlich meist den Gametophyten der ersten Generation gleichen. In ihren Tetrasporangien erfolgt die [[Meiose]], und es entstehen zwei weibliche und zwei männliche Tetrasporen. Mit den aus diesen hervorgehenden [[Gametophyten]] schließt sich der Lebenszyklus.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Edward Lee: &amp;#039;&amp;#039;Phycology&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage, Cambridge University Press, Cambridge 2018, S. 97–101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Focko Weberling, Hans Otto Schwantes: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensystematik&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl., Ulmer, Stuttgart 1975, S. 244 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesem typischen Lebenszyklus gibt es viele Ausnahmen. So sind bei einzelligen Rotalgen wie den [[Cyanidiales]] und den [[Porphyridiales]] keine sexuellen Vorgänge bekannt, und die [[Bangiales]] zeigen einen zweigliedrigen Generationswechsel, bei dem die Zygote unmittelbar die Karposporen bildet, also kein Gonimoblast ausgebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Rotalgen leben ganz überwiegend im Meer, und sie sind unter den Meeresalgen mit mehr Arten repräsentiert als alle sonstigen Algengruppen zusammen. Allerdings sind sie weitgehend auf gemäßigte bis tropische Breiten beschränkt, während in kalten Meeresbereichen [[Braunalgen]] und [[Grünalgen]] überwiegen. Dank der [[Phycobiline]] können sie in größeren Wassertiefen Photosynthese betreiben als andere Algen.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Edward Lee: &amp;#039;&amp;#039;Phycology&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage, Cambridge University Press, Cambridge 2018, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rotalgen im Süßwasser ===&lt;br /&gt;
Im Süßwasser leben etwa 178 Arten von Rotalgen, das sind etwas mehr als drei Prozent der gesamten Artenzahl. Soweit bekannt, bevorzugen alle Arten Fließgewässer (oder zumindest bewegtes Wasser) und kommen am Boden ([[Benthos|benthisch]]), meist aufwachsend auf Hartsubstraten, vor. Wie typisch für Rotalgen, werden relativ gering belichtete Habitate, zum Beispiel durch Huminstoffe getrübtes Wasser, bevorzugt. Einige Arten bevorzugen Sonderhabitate, so zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;[[Cyanidium]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Galdieria]]&amp;#039;&amp;#039; in Thermalquellen in Italien.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Beispiel ist &amp;#039;&amp;#039;[[Galdieria sulphuraria]]&amp;#039;&amp;#039;, siehe {{Internetquelle |autor=Julia Thurau |titel=Rotalge: Galdi ist einfach anders |url=https://www.tagesspiegel.de/themen/gesundheit/rotalge-galdi-ist-einfach-anders/216722.html |werk=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2001-04-03 |abruf=2021-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten süßwasserlebenden Arten sind nicht rot gefärbt, stattdessen kommen gelbgrüne, blaugrüne, olivgrüne, violette, bräunliche bis zu grauschwarze Arten vor; meist ist das [[Phycoerythrin]] bei ihnen durch [[Phycocyanin]] überdeckt. Viele Süßwasser-Rotalgen sind empfindlich gegenüber Gewässerverschmutzung, einige gelten als bedroht. In Europa sind Süßwasser-Rotalgen in den nördlichen Breiten artenreicher als im Süden; die meisten Arten (28) sind in Finnland nachgewiesen, in Deutschland sind es 21, in Österreich 22 und in der Schweiz 12 Arten. Die häufigsten und am weitesten verbreiteten Gattungen sind &amp;#039;&amp;#039;[[Audouinella]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Bangia]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Batrachospermum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Hildenbrandia]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Lemanea]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Janina Kwandrans, Pertti Eloranta (2010): &amp;#039;&amp;#039;Diversity of freshwater red algae in Europe&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oceanological and Hydrobiological Studies&amp;#039;&amp;#039; 39 (1): 161-169. [[doi:10.2478/v10009-010-0015-7]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epiphyten und Parasiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ascophyllum nodosum with Polysiphonia lanosa.jpg|mini|Die [[Pinselbüschelalge]] (rötlich) wächst epiphytisch auf [[Knotentang]]]]&lt;br /&gt;
Manche Rotalgen wachsen als [[Epiphyt]]en oder als [[Parasit]]en auf anderen Algen. Bei ersteren unterscheidet man fakultative, die auch auf toten Substraten wachsen können, und obligate Epiphyten, die nur auf einem passenden Wirt gedeihen können. Ein obligater Epiphyt ist die [[Pinselbüschelalge]]. Deren Sporen keimen auf der Oberfläche des [[Knotentang]]s (einer [[Braunalgen|Braunalge]]). Sie bilden ein [[Rhizoid]] aus, das mittels Verdauungs[[enzym]]en in das Wirtsgewebe eindringt und den Epiphyten verankert. Parasitische Rotalgen nehmen im Unterschied zu bloßen Epiphyten Nährstoffe aus dem Wirt auf. Dabei können sie auch selbst noch Photosynthese betreiben oder als Vollparasiten keine eigenen Photosynthese-Pigmente mehr ausbilden und ganz auf die Ernährung durch den Wirt angewiesen sein. Ein interessantes Beispiel für einen Vollparasiten ist &amp;#039;&amp;#039;[[Choreocolax polysiphoniae]]&amp;#039;&amp;#039;, der die Pinselbüschelalge parasitiert, die wiederum als Epiphyt auf dem Knotentang wächst. Auch &amp;#039;&amp;#039;Choreocolax&amp;#039;&amp;#039; dringt in den Wirt ein, bildet aber Tüpfelverbindungen zu dessen Zellen aus, um Nährstoffe aufzunehmen. Deshalb spricht man hier nicht von einem Rhizoid, sondern von einem [[Haustorium]].&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Edward Lee: &amp;#039;&amp;#039;Phycology&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage, Cambridge University Press, Cambridge 2018, S. 92 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
=== Menschlicher Verzehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:のり中華（らーめん処潤長岡宮内店）.jpg|mini|In der ostasiatischen Küche werden Rotalgen schon lange verwendet, insbesondere [[Purpurtange]]]]&lt;br /&gt;
* In Ländern wie [[Kanada]], [[Island]], [[Irland]] und [[Frankreich]] ist der leicht nussig schmeckende [[Lappentang]] (&amp;#039;&amp;#039;Palmaria palmata&amp;#039;&amp;#039;, [[Französische Sprache|franz.]] &amp;#039;&amp;#039;dulse&amp;#039;&amp;#039;) als Nahrungsmittel weit verbreitet. In Irland wird er darüber hinaus als Bestandteil von [[Gin]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://news.algaeworld.org/2020/02/this-gin-distilled-in-donegal-is-flavored-with-seaweed/ &amp;#039;&amp;#039;This gin distilled in Donegal is flavored with seaweed&amp;#039;&amp;#039;]. Algaeworld, abgerufen am 12. September 2021 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In [[Wales]] wird &amp;#039;&amp;#039;laverbread&amp;#039;&amp;#039;, eine Algenpaste aus gekochten und zerkleinerten [[Purpurtange]]n, frittiert verzehrt oder auch mit Orangensaft zu Hammel gereicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In Ostasien werden Purpurtange der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Purpurtange|Porphyra]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Pyropia]]&amp;#039;&amp;#039; (japanisch 海苔 [[nori]], chinesisch 海苔 haitai oder 紫菜 zicai, koreanisch {{lang|ko|김}} [[Gim (Lebensmittel)|gim]]) in Suppen mitgekocht, in Gewürzmischungen (beispielsweise für [[Ramen]]) verwendet oder als ganze gepresste Blätter um [[Sushi]] oder [[Gimbap]] gewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Knorpeltang]] (&amp;#039;&amp;#039;Chondrus crispus&amp;#039;&amp;#039; oder „Irisch Moos“) wird unter anderem für die Herstellung von Pudding, Milchgetränken, Hustentee und Husten-Lutschpastillen verwendet. Durch den hohen Anteil an [[Carrageen]] findet der Tang darüber hinaus bei der Herstellung von Kosmetika, Schuhcreme und Medizinprodukten Verwendung, wo er zur Stabilisierung von [[Suspension (Chemie)|Suspensionen]] eingesetzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.britannica.com/science/Irish-moss &amp;#039;&amp;#039;Irish moss, red algae&amp;#039;&amp;#039;] Britannica, abgerufen am 12. September 2021 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus verschiedenen Rotalgen lassen sich [[Agar]] (Agar-Agar) und [[Carrageen]] gewinnen. Diese werden nicht nur als [[Gelatine]]ersatz für Nahrungsmittel verwendet, sondern auch für [[Kosmetik]] sowie für die experimentelle Biologie, z.&amp;amp;nbsp;B. als [[Nährmedium]] zur Kultivation von Bakterien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.apotheken.de/alternativmedizin/heilpflanzen/8822-rotalgen-agar-agar &amp;#039;&amp;#039;Rotalgen (Agar-Agar)&amp;#039;&amp;#039;]. Apotheken.de, abgerufen am 12. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Darüber hinaus werden Rotalgen als [[Nahrungsergänzungsmittel]] verwendet, da sie reich an [[Vitamin]]en und [[Calcium]] sowie [[Iod]] und weiteren [[Spurenelement]]en sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.geo.de/wissen/ernaehrung/vitamin-lexikon/20490-rtkl-rotalge-diese-vitamine-stecken-drin &amp;#039;&amp;#039;Rotalge: Diese Vitamine stecken drin&amp;#039;&amp;#039;]. GEO, abgerufen am 12. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.apotheken.de/news/12965-nahrungsergaenzung-im-blick-algen &amp;#039;&amp;#039;Nahrungsergänzung im Blick: Algen&amp;#039;&amp;#039;]. Apotheken.de, abgerufen am 12. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die in Pflanzen eher selten vorkommende „physiologisch bedeutende“ (aber nicht generell essenzielle) Aminosäure [[Taurin]] findet sich bei verschiedenen essbaren und in der japanischen und koreanischen Küche verwendeten Rotalgen-Arten wie &amp;#039;&amp;#039;[[Gelidium subcostatum]]&amp;#039;&amp;#039; (Hirakusa), &amp;#039;&amp;#039;[[Grateloupia elliptica]]&amp;#039;&amp;#039; (Tanbanori), &amp;#039;&amp;#039;[[Gloiopeltis tenax]]&amp;#039;&amp;#039; (Manufori), &amp;#039;&amp;#039;[[Gloiopeltis furcata]]&amp;#039;&amp;#039; (Fukurofunori), &amp;#039;&amp;#039;[[Gracilaria textorii]]&amp;#039;&amp;#039; (Kabanori) und &amp;#039;&amp;#039;[[Gracilaria vermiculophylla]]&amp;#039;&amp;#039; (Ogonori).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hiroyuki Kataoka, Naomi Ohnishi |Titel=Occurrence of Taurine in Plants |Sammelwerk=Agricultural and Biological Chemistry |Band=50 |Nummer=7 |Datum=1986-07 |DOI=10.1080/00021369.1986.10867664 |Seiten=1887–1888 |Online=[https://www.jstage.jst.go.jp/article/bbb1961/50/7/50_7_1887/_pdf PDF]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Azusa Kawasaki, Ayuko Ono, Shoshi Mizuta, Mitsunobu Kamiya, Takaaki Takenaga |Titel=The Taurine Content of Japanese Seaweed |Sammelwerk=Advances in Experimental Medicine and Biology |Band=975, Teil 2 |Datum=2017 |DOI=10.1007/978-94-024-1079-2_88 |PMID=28849526 |Seiten=1105–1112}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaftliche Nutzung ===&lt;br /&gt;
* Als Naturkalk wird [[Algenkalk]] als Hilfs- und Düngestoff für [[Landwirtschaft]] und [[Gartenbau]], zur [[Kalkung]] von Böden und als Gegenmaßnahme bei [[Bodenversauerung]] verwendet. Algenkalk ist auch im [[Ökologische Landwirtschaft|Ökolandbau]] zugelassen, wo er unter anderem zur Steigerung der Erträge eingesetzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oekolandbau.de/landwirtschaft/pflanze/spezieller-pflanzenbau/gruenland/duengung/kalk-magnesium-schwefel-und-natrium/ &amp;#039;&amp;#039;Versorgung mit Kalk, Magnesium, Schwefel und Natrium. Kalk (Ca)&amp;#039;&amp;#039;]. Ökolandbau.de, abgerufen am 12. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rotalgen der Art &amp;#039;&amp;#039;[[Asparagopsis taxiformis]]&amp;#039;&amp;#039; als Futtermittelzusatz haben unter verschiedenen untersuchten Algen das größte Potential zur Verringerung des [[Methan]]gas-Ausstoßes bei Rindern und Schafen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdpi.com/2076-2615/10/12/2432/htm &amp;#039;&amp;#039;Seaweed and Seaweed Bioactives for Mitigation of Enteric Methane: Challenges and Opportunities&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 29. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit der hohe Methan-Ausstoß bei der Produktion von [[Rinderproduktion|Rindfleisch]] oder [[Milch]] in Zukunft gezielt gesenkt werden kann, werden Rotalgen durch Anbau in künstlich angelegten [[Tangwald|Tangwäldern]] gewonnen, z.&amp;amp;nbsp;B. vor der Küste [[Australien]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.seaforest.com.au/ &amp;#039;&amp;#039;Cultivating a natural solution to climate change&amp;#039;&amp;#039;]. Sea Forest, abgerufen am 12. September 2021 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; oder durch Ernte natürlicher Vorkommen beispielsweise im [[Atlantik]] um die [[Azoren]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://seaexpert-azores.com/?page_id=2969&amp;amp;lang=en]. Abgerufen am 29. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Nordhemisphäre ist die Zucht von &amp;#039;&amp;#039;[[Asparagopsis taxiformis]]&amp;#039;&amp;#039; problematisch, da sie dort als invasive Art gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdpi.com/2076-2615/10/12/2432/htm &amp;#039;&amp;#039;Seaweed and Seaweed Bioactives for Mitigation of Enteric Methane: Challenges and Opportunities&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 29. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Geforscht wird unter anderem an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Universität Kiel]], wo die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät in Zusammenarbeit mit Versuchsbetrieben, zukunftstaugliche Verbesserungen für die Rinderzucht auch hinsichtlich der Emissionen eruiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-kiel.de/de/detailansicht/news/135-innorind# &amp;#039;&amp;#039;Wie sieht die Rinderhaltung der Zukunft aus? Verbundvorhaben InnoRind erarbeitet innovative Ansätze für die Rinderhaltung von morgen&amp;#039;&amp;#039;]. Uni Kiel, abgerufen am 12. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2022 wurde in [[Kalifornien]] die Nutzung als Futtermittel-Zusatz genehmigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tara Duggan |url=https://www.sfchronicle.com/climate/article/To-fight-climate-change-California-approves-17155443.php |titel=To fight climate change, California approves seaweed that cuts methane emissions in cow burps |werk=San Francisco Chronicle |datum=2022-05-06 |sprache=en-US |abruf=2022-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cyanidium O5A.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Cyanidium]]&amp;#039;&amp;#039; sp., Cyanidiales]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stylonemaalsidii.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Stylonema alsidii]]&amp;#039;&amp;#039;, Stylonematales]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Porphyra purpurea Helgoland.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Porphyra purpurea]]&amp;#039;&amp;#039;, Bangiales]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hildenbrandia rivularis 01 by-dpc.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Hildenbrandia rivularis]]&amp;#039;&amp;#039;, Hildenbrandiales]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Corallina elongata.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Corallina elongata]]&amp;#039;&amp;#039;, Corallinales]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Delesseria sanguinea Helgoland.JPG|mini|[[Blutroter Meerampfer]] (&amp;#039;&amp;#039;Delesseria sanguinea&amp;#039;&amp;#039;), Ceramiales]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Laurencia.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Laurencia]]&amp;#039;&amp;#039; sp., Ceramiales]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chondrus crispus Helgoland.jpg|mini|[[Knorpeltang]] (&amp;#039;&amp;#039;Chondrus crispus&amp;#039;&amp;#039;), Gigartinales]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sphaerococcus.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Sphaerococcus coronopifolius]]&amp;#039;&amp;#039;, Gigartinales]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Plocamium corallorhiza.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Plocamium corallorhiza]]&amp;#039;&amp;#039;, Plocamiales]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rotalgen werden seit der Mitte des 19. Jahrhunderts als eigenes [[Taxon]] anerkannt. 1851 stellte [[Franz Joseph Ruprecht]] die [[Klasse (Biologie)|Klasse]] Rhodophyceae auf. 1901 stufte [[Richard Wettstein]] die Rotalgen als Rhodophyta im höheren Rang einer [[Abteilung (Biologie)|Abteilung]] ein. Im 20. Jahrhundert wurden die Rhodophyta bzw. Rhodophyceae meist in zwei Hauptgruppen eingeteilt, die Florideophyceae (Florideen) und die Bangiophyceae. Neuere molekulargenetische Untersuchungen führten jedoch zu einem stärker unterteilten System.&amp;lt;ref name=&amp;quot;saunders&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;yoon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adl et al. schlugen 2012 eine strikt [[Phylogenetik|phylogenetische]] Einteilung vor, die auf jegliche Rangstufen verzichtet:&amp;lt;ref name=&amp;quot;adl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rhodophyceae {{Person|Turet}} (emend. {{Person|Rabenhorst}}) ([[Synonym (Taxonomie)|Syn.]] Rhodophyta {{Person|Wettstein}}, Rhodoplantae {{Person|Saunders &amp;amp; Hommersand}})&lt;br /&gt;
** [[Cyanidiales]] {{Person|T.Christensen}} (Syn. Cyanidiophyceae {{Person|Merola et al.}}, Cyanidiophyta {{Person|Moehn ex Doweld}})&lt;br /&gt;
** [[Rhodellophyceae]] {{Person|Cavallier-Smith}} (Syn. Rhodellophytina {{Person|Cavallier-Smith}})&lt;br /&gt;
** [[Stylonematales]] {{Person|K. Drew}} (Syn. Stylonematophyceae {{Person|H. S. Yoon et al.}})&lt;br /&gt;
** [[Porphyridiophyceae]] {{Person|H. S. Yoon et al.}}&lt;br /&gt;
** [[Compsopogonales]] {{Person|Skuja}} (syn. Compsopogonophyceae {{Person|G. W. Saunders &amp;amp; Hommersand}})&lt;br /&gt;
** [[Bangiales]] {{Person|Nägeli}} (Syn. Bangiophyceae {{Person|A. Wettstein}})&lt;br /&gt;
** [[Florideophycidae]] {{Person|Cronquist}}&lt;br /&gt;
*** [[Nemaliophycidae]] {{Person|Christensen}}&lt;br /&gt;
*** [[Corallinophycidae]] {{Person|L. Le Gall &amp;amp; G. W. Saunders}}&lt;br /&gt;
*** [[Ahnfeltiophycidae]] {{Person|G. W. Saunders &amp;amp; Hommersand}}&lt;br /&gt;
*** [[Rhodymeniophycidae]] {{Person|G. W. Saunders &amp;amp; Hommersand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ranglose Klassifikation wurde jedoch von den meisten Phykologen nicht aufgegriffen. Im &amp;#039;&amp;#039;Syllabus of Plant Families&amp;#039;&amp;#039; von 2017 gliedern Kamiya et al. die Rotalgen wie folgt (Artenzahlen ergänzt nach AlgaeBase, Stand Juli 2018):&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kamiya&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;algaebase&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abteilung Rhodophyta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, mit etwa 7130 Arten&lt;br /&gt;
* Unterabteilung Cyanidiophytina, mit etwa 7 Arten&lt;br /&gt;
** Klasse Cyanidiophyceae&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Cyanidiales]], mit etwa 7 Arten&lt;br /&gt;
* Unterabteilung Rhodophytina / [[Proteorhodophytina]] (die ersten vier Klassen wurden von Muñoz-Gómez 2017 als eigene Unterabteilung eingestuft),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muñoz-Gómez&amp;quot; /&amp;gt; mit etwa 140 Arten&lt;br /&gt;
** Klasse Porphyridiophyceae&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Porphyridiales]], mit etwa 15 Arten&lt;br /&gt;
** Klasse [[Stylonematophyceae]], mit etwa 43 Arten&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Rufusiales]], mit nur einer Art&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Stylonematales]], mit etwa 42 Arten&lt;br /&gt;
** Klasse [[Compsopogonophyceae]], mit etwa 76 Arten&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Compsopogonales]], mit etwa 11 Arten – u.&amp;amp;nbsp;a. zur Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Compsopogon]]&amp;#039;&amp;#039; (Bartalgen)&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Erythropeltidales]], mit etwa 64 Arten&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Rhodochaetales]], mit nur einer Art&lt;br /&gt;
** Klasse [[Rhodellophyceae]], mit etwa 6 Arten&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Dixonelliales]], mit 2 Arten&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Glaucosphaerales]], mit 3 Arten&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Rhodellales]], mit nur einer Art&lt;br /&gt;
* Unterabteilung Rhodophytina / [[Eurhodophytina]], mit etwa 6950 Arten&lt;br /&gt;
** Klasse Bangiophyceae&lt;br /&gt;
*** Ordnung [[Bangiales]], mit etwa 186 Arten&lt;br /&gt;
** Klasse [[Florideophyceae]], mit etwa 6771 Arten&lt;br /&gt;
*** Unterklasse Hildenbrandiophycidae&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Hildenbrandiales]], mit etwa 19 Arten&lt;br /&gt;
*** Unterklasse [[Nemaliophycidae]], mit etwa 903 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Acrochaetiales]], mit etwa 235 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Balbianiales]], mit 3 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Balliales]], mit etwa 7 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Batrachospermales]], mit etwa 264 Arten – u.&amp;amp;nbsp;a. zur Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Batrachospermales]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Batrachospermum]]&amp;#039;&amp;#039; (Froschlaichalgen)&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Colaconematales]], mit etwa 50 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Entwisleiales]], mit nur einer Art&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Nemaliales]], mit etwa 269 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Palmariales]], mit etwa 52 Arten – darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Palmaria palmata]]&amp;#039;&amp;#039; (Lappentang)&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Rhodachlyales]], mit etwa 2 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Thoreales]], mit etwa 20 Arten&lt;br /&gt;
*** Unterklasse [[Corallinophycidae]], mit etwa 798 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Corallinales]], mit etwa 611 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Hapalidiales]], mit etwa 137 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Rhodogorgonales]], mit 3 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Sporolithales]], mit etwa 42 Arten&lt;br /&gt;
**** sowie einige Arten mit unsicherer Zuordnung&lt;br /&gt;
*** Unterklasse [[Ahnfeltiophycidae]], mit etwa 11 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Ahnfeltiales]], mit etwa 10 Arten – darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Ahnfeltia plicata]]&amp;#039;&amp;#039; (Faltentang)&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Pihiellales]], mit nur einer Art&lt;br /&gt;
*** Unterklasse [[Rhodymeniophycidae]], mit etwa 5192 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Acrosymphytales]], mit etwa 16 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Bonnemaisoniales]], mit etwa 33 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Ceramiales]], mit etwa 2695 Arten – darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Delesseria sanguinea]]&amp;#039;&amp;#039; (Blutroter Meerampfer)&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Gelidiales]], mit etwa 234 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Gigartinales]], mit etwa 962 Arten – darunter:&lt;br /&gt;
***** Familie [[Ceramiaceae]] – mit &amp;#039;&amp;#039;[[Ceramium virgatum]]&amp;#039;&amp;#039; (Roter Horntang), &amp;#039;&amp;#039;[[Plumaria plumosa]]&amp;#039;&amp;#039; (Zierliche Seefeder)&lt;br /&gt;
***** Familie [[Delesseriaceae]] – mit &amp;#039;&amp;#039;[[Phycodrys rubens]]&amp;#039;&amp;#039; (Roter Eichentang), &amp;#039;&amp;#039;[[Membranoptera alata]]&amp;#039;&amp;#039; (Flügel-Seeampfer), &amp;#039;&amp;#039;[[Delesseria sanguinea]]&amp;#039;&amp;#039; (Blutroter Meerampfer), sowie (ausgestorben) &amp;#039;&amp;#039;[[Vanvoorstia bennettiana]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
***** Familie [[Gigartinaceae]] – mit &amp;#039;&amp;#039;[[Chondrus crispus]]&amp;#039;&amp;#039; (Knorpeltang)&lt;br /&gt;
***** Fam ilie [[Rhodomelaceae]] – mit &amp;#039;&amp;#039;[[Vertebrata lanosa]]&amp;#039;&amp;#039; (Pinselbüschelalge), &amp;#039;&amp;#039;[[Rhodomela confervoides]]&amp;#039;&amp;#039; (Braunroter Zweigtang) und &amp;#039;&amp;#039;[[Odonthalia dentata]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Gracilariales]], mit etwa 238 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Halymeniales]], mit etwa 330 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Nemastomatales]], mit etwa 63 Arten&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Peyssonneliales]], mit etwa 121 Arten – darunter die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Peyssonnelia]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Plocamiales]], mit etwa 75 Arten – darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Plocamium cartilagineum]]&amp;#039;&amp;#039; (Kammtang)&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Rhodymeniales]], mit etwa 404 Arten – darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Palmaria palmata]]&amp;#039;&amp;#039; (Lappentang)&lt;br /&gt;
**** Ordnung [[Sebdeniales]], mit etwa 18 Arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erforschung der Systematik der Rotalgen ist noch nicht abgeschlossen. Durch molekulargenetische Untersuchungen werden jährlich neue Arten entdeckt und weitere Änderungen der Einteilung notwendig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten (Auswahlen) ==&lt;br /&gt;
=== In Europa heimische Arten (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* [[Borsten-Rotalge]] (&amp;#039;&amp;#039;Lemanea fluviatilis&amp;#039;&amp;#039;) im Süßwasser&lt;br /&gt;
* [[Froschlaichalge]] (&amp;#039;&amp;#039;Batrachospermum gelatinosum&amp;#039;&amp;#039;) im Süßwasser&lt;br /&gt;
* [[Gabeltang]] (&amp;#039;&amp;#039;Furcellaria lumbricalis)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Roter Horntang]] (&amp;#039;&amp;#039;Ceramium virgatum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Knorpeltang]] (&amp;#039;&amp;#039;Chondrus crispus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Korallenmoos]] (&amp;#039;&amp;#039;Corallina officinalis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Blutroter Meerampfer]] (&amp;#039;&amp;#039;Delesseria sanguinea&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Schnurtang]] (&amp;#039;&amp;#039;Dumontia contorta&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Speckkrustenrotalge]] (&amp;#039;&amp;#039;Hildenbrandia rubra&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Krustensteinblatt]] (&amp;#039;&amp;#039;Lithophyllum incrustans&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Kraussterntang]] (&amp;#039;&amp;#039;Mastocarpus stellatus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Roter Hautflügeltang]], Flügel-Seeampfer (&amp;#039;&amp;#039;Membranoptera alata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Lappentang]] (&amp;#039;&amp;#039;Palmaria palmata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Roter Eichentang]] (&amp;#039;&amp;#039;Phycodrys rubens&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Kammtang]] (&amp;#039;&amp;#039;Plocamium cartilagineum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Zierliche Seefeder]] (&amp;#039;&amp;#039;Plumaria plumosa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Zarter Fadentang]] (&amp;#039;&amp;#039;Polysiphonia stricta&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Porphyra purpurea]]&amp;#039;&amp;#039;, „Purpurblatt“&lt;br /&gt;
* [[Nabel-Purpurtang]], Hauttang (&amp;#039;&amp;#039;Porphyra umbilicalis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Purpur-Rotalge]] (&amp;#039;&amp;#039;Porphyridium cruentum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Kalkkrustenrotalge]] (&amp;#039;&amp;#039;Phymatolithon polymorphum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Braunroter Zweigtang]] (&amp;#039;&amp;#039;Rhodomela confervoides&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Pinselbüschelalge]] (&amp;#039;&amp;#039;Vertebrata lanosa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die in der [[Deutsche Bucht|Deutschen Bucht]] vorkommenden Rotalgen siehe auch die [[Liste der Meeresalgen von Helgoland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außereuropäische Arten ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Vanvoorstia bennettiana]]&amp;#039;&amp;#039;, eine in [[Australien]] endemische Art, ist die einzige Rotalge, die bislang von der [[IUCN]] als ausgestorben gelistet wird.&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|links|Rhodophyceae003.jpg|300|Rhodophyceae005.jpg|300|Illustration: Beispiele für Rotalgen-Arten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Protoctisten]]&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Seitenzahlen? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Harold C. Bold, Michael J. Wynne: &amp;#039;&amp;#039;Introduction to the Algae – Structure and Reproduction.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Prentice-Hall Biological Sciences Series&amp;#039;&amp;#039;). Prentice-Hall, 1978, ISBN 0-13-477786-7.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Streble]], [[Dieter Krauter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben im Wassertropfen. Mikroflora und Mikrofauna des Süßwassers. Ein Bestimmungsbuch.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. Kosmos, Stuttgart 2006, ISBN 3-440-10807-4.&lt;br /&gt;
* Klaus Lüning: &amp;#039;&amp;#039;Meeresbotanik – Verbreitung, Ökophysiologie und Nutzung der marinen Makroalgen.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1985, ISBN 3-13-667501-0.&lt;br /&gt;
* Reece Campbell: &amp;#039;&amp;#039;Biologie.&amp;#039;&amp;#039; Pearson Studium, 2006, ISBN 3-8273-7180-5.&lt;br /&gt;
* P. H. Raven, R. F. Evert, S. E. Eichhorn: &amp;#039;&amp;#039;Biologie der Pflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, 2006, ISBN 3-11-018531-8.&lt;br /&gt;
* Strasburger: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Botanik.&amp;#039;&amp;#039; 36. Auflage. Akademie Verlag, 2008, ISBN 978-3-8274-1455-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rhodophyta|Rotalgen}}&lt;br /&gt;
{{Wikispecies|Rhodophyta|Rotalgen (mit aktuellen und früheren Klassifikationen)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/das-eine-quetscht-das-andere-zieht-1553 Helferprotein für Rubisco in Rotalgen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;adl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
S. M. Adl, A. G. B. Simpson, C. E. Lane, J. Lukeš, D. Bass, S. S. Bowser, M. W. Brown, F. Burki, M. Dunthorn, V. Hampl, A. Heiss, M. Hoppenrath, E. Lara, L. le Gall, D. H. Lynn, H. McManus, E. A. D. Mitchell, S. E. Mozley-Stanridge, L. W. Parfrey, J. Pawlowski, S. Rueckert, L. Shadwick, C. L. Schoch, A. Smirnov, F. W. Spiegel: &amp;#039;&amp;#039;The Revised Classification of Eukaryotes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Eukaryotic Microbiology.&amp;#039;&amp;#039; 59, 2012, S. 429–514. [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1550-7408.2012.00644.x/pdf (PDF; online)], S. 475–476.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;algaebase&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Michael D. Guiry, G. M. Guiry: [http://www.algaebase.org/browse/taxonomy/?id=97240 &amp;#039;&amp;#039;Rhodophyta.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Algaebase.&amp;#039;&amp;#039; - World-wide electronic publication, National University of Ireland, Galway, abgerufen am 23. Juli 2018&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kamiya&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mitsunobu Kamiya, Sandra C. Lindstrom, Takeshi Nakayama, Akiko Yokoyama, Showe-Mei Lin, Michael D. Guiry, Carlos Frederico D. Gurgel, John Marinus Huisman, Taiju Kitayama, Masahiro Suzuki, Tae Oh Cho, Wolfgang Frey:  &amp;#039;&amp;#039;Rhodophyta.&amp;#039;&amp;#039; In: Syllabus of Plant Families, 13. Auflage. Teil 2/2: &amp;#039;&amp;#039;Photoautotrophic eukaryotic Algae.&amp;#039;&amp;#039; (Frey, W. Hrsg.), S. [i]–xii, [1]–171. Stuttgart: Borntraeger Science Publishers. ISBN 978-3-443-01094-2. 2017.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muñoz-Gómez&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sergio A. Muñoz-Gómez, Fabián G. Mejía-Franco, Keira Durnin, Morgan Colp, Cameron J. Grisdale, John M. Archibald, Claudio H. Slamovits: &amp;#039;&amp;#039;The new red algal subphylum Proteorhodophytina comprises the largest and most divergent plastid genomes known&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Current Biology&amp;#039;&amp;#039;, Heft 27, 2017, Seiten 1–8. [[doi:10.1016/j.cub.2017.04.054]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;saunders&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gary W. Saunders, Max Hoyt Hommersand: &amp;#039;&amp;#039;Assessing red algal supraordinal diversity and taxonomy in the context of contemporary systematic data.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Botany.&amp;#039;&amp;#039; 91, 2004, S. 1494–1507. [[doi:10.3732/ajb.91.10.1494]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;yoon&amp;quot;&amp;gt;Hwan Su Yoon, Kirsten M. Müller, Robert G. Sheath, Franklyn D. Ott, Debashish Bhattacharya: &amp;#039;&amp;#039;Defining the major lineages of red algae (Rhodophyta).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Phycology.&amp;#039;&amp;#039; Band 42, 2006, S. 482–492. {{Webarchiv|url=http://dblab.rutgers.edu/home/downloads/Files/Yoon%20et%20al%20J%20Phycol%2006.pdf |wayback=20100721153148 |text=(PDF) |archiv-bot=2024-04-29 07:36:50 InternetArchiveBot }} [[doi:10.1111/j.1529-8817.2006.00210.x]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4178483-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotalgen| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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