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	<title>Robustheit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Robustheit&amp;diff=2995&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: BKL Fix</title>
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		<updated>2025-07-21T09:32:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erklärt den Begriff der Robustheit im Allgemeinen. Zum Begriff der Robustheit, wie er in der Statistik verwendet wird, siehe [[robuste Statistik]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robustheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;robustus&amp;#039;&amp;#039;, von &amp;#039;&amp;#039;robur&amp;#039;&amp;#039; Hart-, Eichenholz) bezeichnet die Fähigkeit eines Systems, Veränderungen ohne Anpassung seiner anfänglich stabilen Struktur standzuhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wieland, A., Wallenburg, C.M., 2012. Dealing with supply chain risks: Linking risk management practices and strategies to performance. International Journal of Physical Distribution &amp;amp; Logistics Management, 42(10). Im englischen Original: &amp;quot;the ability of a [system] to resist change without adapting its initial stable configuration&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Meist ist es sinnvoll anzugeben, wogegen das System robust ist (z.&amp;amp;nbsp;B. gegen Änderung der Umgebungstemperatur oder gegen Fehlbedienung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein robustes System ist im Allgemeinen [[Gleichgewicht (Systemtheorie)#stabil|stabil]], widerstandsfähig, [[Resilienz (Systemtheorie)|resilient]] und [[Zuverlässigkeit (Technik)|zuverlässig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gegensatz zur Robustheit ist die Zartheit, Zerbrechlichkeit oder Fragilität als ein störungsanfälliger und leicht verletzbarer Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Robustheit in verschiedenen Disziplinen ==&lt;br /&gt;
=== Informatik ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Robustheitsanalyse}}&lt;br /&gt;
In der [[Informatik]] und [[Softwareentwicklung]] bedeutet der Begriff „Robustheit“ die Eigenschaft eines Verfahrens, auch unter ungünstigen Bedingungen noch zuverlässig zu funktionieren. Robustheit, auch als „Fehlertoleranz“ bezeichnet, zählt zu den [[ISO/IEC 9126|Qualitätskriterien]] für Software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für entsprechende Vorkehrungen sind das Verhindern undefinierter Zustände und [[Systemabsturz|„Systemabstürze“]] (z.&amp;amp;nbsp;B. durch vollständiges und detailliertes Auswerten von Antwortcodes nach der Ausführung von [[Unterprogramm]]en oder Systemaufrufen) und insbesondere das Abfangen fehlerhafter Benutzer- oder [[Eingabe und Ausgabe|Dateneingaben]] (wie ungültiger Kommandos/Funktionscodes, falscher Formate in Datenfeldern usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So weit wie möglich sollte ein „Spektrum sinnvoller Reaktionsmöglichkeiten, abhängig von der Situation“ definiert und angewendet werden,&amp;lt;ref&amp;gt;TU Harburg &amp;#039;&amp;#039;Vorlesung Software Engineering&amp;#039;&amp;#039; [https://www.ifis.uni-luebeck.de/~moeller/tuhh-lectures/swe-04/02-Vorgehensmodelle.ppt] (PPT-Datei; 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; was je nach Erwartungshaltung hohen Implementierungsaufwand bedeuten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem wird eine hundertprozentige Robustheit nicht erreichbar sein, etwa, wenn erforderliche Komponenten der [[Systemsoftware]] fehlen oder nicht korrekt arbeiten. Doch selbst in solchen Fällen kann ein [[Computerprogramm]] u.&amp;amp;nbsp;U. noch eine möglichst aussagefähige [[Fehlermeldung]] erzeugen und sich kontrolliert selbst beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interaktionsdesign ===&lt;br /&gt;
Beim [[Interfacedesign|Entwerfen von Schnittstellen]] in [[Interaktionsdesign]], [[Softwareentwicklung]] und [[Datenverarbeitung]] kommt es insbesondere bei kritischen Anwendungen auf die &amp;#039;&amp;#039;[[Robustheit gegen Benutzungsfehler]]&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
In der Industrie wird der Begriff „Robuster Produktionsprozess“ verwendet. Für die Automobilindustrie gibt es hierzu einen [[Verband der Automobilindustrie|VDA]]-Band in der Reihe „Das gemeinsame [[Qualitätsmanagement]] in der Lieferkette“ mit dem Titel „Produktherstellung und -lieferung, Robuster Produktionsprozess“. Danach zeichnet sich ein robuster Produktionsprozess dadurch aus, dass er gegen unerwünschte Einflussgrößen unempfindlich ist und eine termin- und abrufgerechte Produktion mit ausgezeichneter Qualität unter Einhaltung des geplanten wirtschaftlichen Aufwandes sicherstellt.&amp;lt;!--  Die Definition für den „Robusten Produktionsprozess“ ist gleichzeitig die Festlegung der „Leitplanken“, die den Weg der Realisierung beschreiben.  &amp;lt;&amp;lt;  Unklare Aussage.  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Qualitätsmanagement wird auch die [[Taguchi-Methode]] eingesetzt, um die Auswirkung von Störeinflüssen auf einen Prozess zu minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Analytik, Diagnostik ===&lt;br /&gt;
In der [[Analytik]] oder [[Diagnostik]] erlaubt die Robustheit eines analytischen Systems eine bestimmte Variabilität der zu analysierenden Probe (z.&amp;amp;nbsp;B. Probenvorbehandlung nicht erforderlich) und/oder anderer definierter physikalischer Parameter während des Messvorganges und liefert trotzdem reproduzierbare und standardisierbare Ergebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Statistik ===&lt;br /&gt;
In der [[Inferenzstatistik]] bedeutet Robustheit, dass z.&amp;amp;nbsp;B. ein Test selbst bei verletzten Voraussetzungen (z.&amp;amp;nbsp;B. keine [[Normalverteilung]], zu kleine [[Stichprobe]]) verlässlich arbeitet und sich der Fehler [[Fehler 1. Art|1.]] und [[Fehler 2. Art|2. Art]] nur geringfügig ändert. Bei mangelnder Robustheit entstehen durch Voraussetzungsverletzungen vermehrt Fehler 1. Art oder 2. Art und führen entweder zu progressiven (fälschliche Verwerfung der [[Hypothese (Statistik)#Nullhypothese|Nullhypothese]]) oder konservativen Entscheidungen (fälschliches Beibehalten der Nullhypothese).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Christof Nachtigall und Markus Wirtz: &amp;#039;&amp;#039;Wahrscheinlichkeitsrechnung und Inferenzstatistik.&amp;#039;&amp;#039; Juventa Verlag, Weinheim 2006, 4. Auflage, ISBN 978-3-7799-1052-7, S. 215 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für weitere Informationen siehe [[Robuste Schätzverfahren]], [[Robuste Regression]], [[M-Schätzer]], [[Bruchpunkt]], [[Ausreißer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biologie ===&lt;br /&gt;
Robustheit eines biologischen Systems ist die evolutionäre Beständigkeit eines bestimmten Merkmals oder einer Eigenschaft in einem System unter Störungen oder Unsicherheitsbedingungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |doi=10.1038/nrg1471 |title=Biological robustness |year=2004 |last1=Kitano |first1=Hiroaki |journal=Nature Reviews Genetics |volume=5 |issue=11 |pages=826–37 |pmid=15520792}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Robustheit in der embryonalen Entwicklung ist [[Kanalisierung (Entwicklung)|Kanalisierung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Conrad Hal Waddington|C. H. Waddington]]: &amp;#039;&amp;#039;Canalization of Development and the Heritance of Acquired Charakters.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature,&amp;#039;&amp;#039; 1942, 3811, S. 563–565.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stabilität (Numerik)|Stabilität]] in der [[Numerische Mathematik|numerischen Mathematik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Robustheit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Qualitätsmanagement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regelungstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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