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	<title>Robert Siodmak - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Si! SWamP: /* Filmografie */</title>
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		<updated>2025-01-28T18:39:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Siodmak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[8.&amp;amp;nbsp;August]] [[1900]] in [[Dresden]]; † [[10.&amp;amp;nbsp;März]] [[1973]] in [[Locarno]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Filmregisseur]], [[Drehbuchautor]] und [[Filmproduzent]]. Mit dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Menschen am Sonntag]]&amp;#039;&amp;#039; drehte er 1929 einen der wichtigsten Vertreter der [[Neue Sachlichkeit (Film)|&amp;#039;&amp;#039;Neuen Sachlichkeit&amp;#039;&amp;#039;]]. Er floh vor der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Diktatur]] aus Deutschland und machte sich in [[Hollywood]] in den 1940er Jahren einen Namen als Regisseur von [[Thriller]]n und [[Film noir|Films noirs]], wie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Wendeltreppe (1946)|Die Wendeltreppe]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Rächer der Unterwelt]]&amp;#039;&amp;#039;, die als Klassiker ihrer [[Genre]]s gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Siodmak entstammte einer [[Judentum|jüdischen]] Familie. Seine Eltern waren der [[Kaufmann]] Ignatz Siodmak und dessen Ehefrau Rosa Philippine, geborene Blum. Ignatz Siodmak stammte aus [[Schlesien]], war nach [[Vereinigte Staaten|Amerika]] ausgewandert und hatte sich dann als US-amerikanischer Staatsbürger 1899 in Deutschland niedergelassen, wo er heiratete. Im Jahr 1902 wurde hier auch Roberts jüngerer Bruder [[Curt Siodmak]] geboren. Seine Mutter starb noch vor ihrem 40. Geburtstag an Krebs, sein jüngster Bruder Rolf beging im Alter von 20 Jahren Selbstmord. Bereits in seinen Jugendjahren brach Robert mit seinem Vater.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Siodmak, Hans C. Blumenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Berlin und Hollywood. Erinnerungen eines großen Filmregisseurs.&amp;#039;&amp;#039; Herbig, München 1980, ISBN 3-8004-0892-9, S.&amp;amp;nbsp;20, S.&amp;amp;nbsp;26–28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siodmak besuchte das Gymnasium in Dresden und nahm Schauspielunterricht bei [[Erich Ponto]]. Im Jahr 1918 schloss er sich einer [[Deutsche Wanderbühne|Wanderbühne]] an. Im Jahre 1921 arbeitete er als [[Buchhalter]] bei den Banken Mattersdorf und Schermer in Dresden, 1924 gründete er den &amp;#039;&amp;#039;Verlag Robert Siodmak&amp;#039;&amp;#039; und gab kurzzeitig die Illustrierte &amp;#039;&amp;#039;[[Das Magazin (F. W. Koebner)|Das Magazin]]&amp;#039;&amp;#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer von Siodmaks ersten Filmaufträgen war die Übersetzung der [[Zwischentitel]] für [[Lewis Milestone]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Schlachtenbummler]]&amp;#039;&amp;#039; (1927). Bei der von seinem Onkel [[Heinrich Nebenzahl]] geleiteten [[Nero-Film AG]] in Berlin etablierte er sich als [[Filmeditor|Schnittmeister]] und Regieassistent für Filme von [[Harry Piel]] und [[Curtis Bernhardt|Kurt Bernhardt]]. Schließlich konnte Siodmak Nebenzahl überreden, ihm das Startkapital für seinen Debütfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Menschen am Sonntag]]&amp;#039;&amp;#039; zur Verfügung zu stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Siodmak, Hans C. Blumenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Berlin und Hollywood. Erinnerungen eines großen Filmregisseurs.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;39–40, S.&amp;amp;nbsp;42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere in Deutschland und Frankreich 1929–1939 ===&lt;br /&gt;
Bei &amp;#039;&amp;#039;Menschen am Sonntag&amp;#039;&amp;#039; (gedreht 1929, uraufgeführt 1930) führte Robert Siodmak, gemeinsam mit [[Edgar G. Ulmer]], erstmals selbst Regie.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemäß Filmvorspann und Robert Siodmak, Hans C. Blumenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Berlin und Hollywood. Erinnerungen eines großen Filmregisseurs.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;42–43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Erfolg dieses ausschließlich mit [[Laiendarsteller|Laien]] besetzten [[Dokumentarfilm|halbdokumentarischen]] Films erhielt er einen Vertrag bei der [[UFA|Universum Film (UFA)]], für die er [[Drama (Filmgenre)|Filmdramen]], [[Kriminalfilm]]e und [[Filmkomödie]]n inszenierte. Zu den Darstellern, mit denen Siodmak arbeitete, gehörten schnell Filmgrößen wie [[Emil Jannings]] und [[Hans Albers]]. Als er 1932 bei &amp;#039;&amp;#039;[[F.P.1 antwortet nicht]]&amp;#039;&amp;#039;, einer Verfilmung des Romans von Curt Siodmak, wegen seiner jüdischen Wurzeln übergangen wurde, verließ er die UFA. 1933 erschien &amp;#039;&amp;#039;[[Brennendes Geheimnis (1933)|Brennendes Geheimnis]]&amp;#039;&amp;#039;, Siodmaks Leinwandversion von [[Stefan Zweig]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Brennendes Geheimnis]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Aufführung des Films wurde von [[Joseph Goebbels]]’ kurz zuvor eingerichtetem [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda]], das Anspielungen auf den [[Reichstagsbrand]] vom 27. Februar 1933 mutmaßte, verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Siodmak, Hans C. Blumenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Berlin und Hollywood. Erinnerungen eines großen Filmregisseurs.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;56–57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|aze|02|04|1933|19|Der Film im Dritten Reich|AUTOR=[[Friedrich Feld (Schriftsteller)|F. R.]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der Nationalsozialisten verließ Siodmak Deutschland und ging nach [[Frankreich]]. In [[Paris]] arbeitete er unter anderem für die [[Nero-Film AG|Néro-Films]] seines Cousins [[Seymour Nebenzahl]], der wie Siodmak hatte emigrieren müssen. Größter Publikumserfolg dieser Schaffensperiode wurde 1939 der Film &amp;#039;&amp;#039;Mädchenhändler (Pièges)&amp;#039;&amp;#039; mit [[Maurice Chevalier]], [[Marie Déa]] und [[Erich von Stroheim]]. Siodmaks Vorhaben, [[Ödön von Horváth]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Jugend ohne Gott]]&amp;#039;&amp;#039; zu verfilmen, scheiterte am plötzlichen Unfalltod des Autors.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Siodmak, Hans C. Blumenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Berlin und Hollywood. Erinnerungen eines großen Filmregisseurs.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;79–81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die amerikanischen Jahre 1939–1952 ===&lt;br /&gt;
Mit Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wanderte Siodmak in die USA aus. Er arbeitete zunächst für [[Paramount Pictures]], [[20th Century Fox]] und [[Republic Pictures]]. Seine Bewerbung bei [[Mark Hellinger]], damals Produzent bei [[Warner Bros. Entertainment|Warner Brothers]], war dagegen erfolglos, obwohl Hellinger ihn später für &amp;#039;&amp;#039;[[Rächer der Unterwelt]]&amp;#039;&amp;#039; engagierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Siodmak, Hans C. Blumenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Berlin und Hollywood. Erinnerungen eines großen Filmregisseurs.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;117–118.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1943 drehte er mit &amp;#039;&amp;#039;[[Draculas Sohn]]&amp;#039;&amp;#039; seinen ersten Film für die [[Universal Studios]], bei denen er bis 1950 unter Vertrag blieb. Siodmak äußerte sich rückblickend abfällig über seine vor &amp;#039;&amp;#039;[[Zeuge gesucht]]&amp;#039;&amp;#039; (1944) entstandenen amerikanischen Filme, die er als reine Brotarbeiten betrachtete.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Greco: &amp;#039;&amp;#039;The File on Robert Siodmak in Hollywood, 1941–1951.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation.com, 1999, ISBN 1-58112-081-8, S.&amp;amp;nbsp;7–9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zeuge gesucht&amp;#039;&amp;#039; läutete eine Reihe von Thrillern und Films noirs ein, von denen einige heute als Klassiker ihrer Genres gelten. &amp;#039;&amp;#039;Zeuge gesucht&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rächer der Unterwelt&amp;#039;&amp;#039; (1946) und &amp;#039;&amp;#039;[[Gewagtes Alibi]]&amp;#039;&amp;#039; (1949) förderten die Karriere von [[Burt Lancaster]], [[Ava Gardner]], [[Ella Raines]] und [[Tony Curtis]]. „Wenn man mit einer Sorte Film Erfolg hat, bekommt man den Auftrag, mehr von dieser Sorte zu drehen“, erklärte Siodmak 1959 die Gewichtung seiner Filme jener Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;„Films and Filming“, 1959, zitiert in: Joseph Greco: &amp;#039;&amp;#039;The File on Robert Siodmak in Hollywood, 1941–1951.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Filmhistoriker entdeckten in diesen Arbeiten als inhaltliche und stilistische Gemeinsamkeiten die Untersuchung von „krankhafter Psychologie“ (Charles Higham) und „obsessiver Liebe und Hass“ (Colin McArthur) sowie „deutsche Lichtsetzung und [[Expressionismus|expressionistische]] Umwandlung der äußeren Wirklichkeit“ (Foster Hirsch).&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert in: Joseph Greco: &amp;#039;&amp;#039;The File on Robert Siodmak in Hollywood, 1941–1951.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt; David Thomson dagegen bezeichnete Siodmak als reinen „Auftragsregisseur“ und bezweifelte, ob man in seinem Fall von einer künstlerischen Autorenschaft sprechen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;David Thomson, zitiert in: Joseph Greco: &amp;#039;&amp;#039;The File on Robert Siodmak in Hollywood, 1941–1951.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Universal „lieh“ Siodmak auch wiederholt an andere Studios aus, so an [[RKO Pictures]] für &amp;#039;&amp;#039;[[Die Wendeltreppe (1946)|Die Wendeltreppe]]&amp;#039;&amp;#039; (1946), 20th Century Fox für &amp;#039;&amp;#039;[[Schrei der Großstadt]]&amp;#039;&amp;#039; (1948) und [[Metro-Goldwyn-Mayer|MGM]] für die [[Fjodor Michailowitsch Dostojewski|Dostojewski]]-Verfilmung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spieler (1949)|Der Spieler]]&amp;#039;&amp;#039; (1949).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der für Paramount inszenierte &amp;#039;&amp;#039;[[Strafsache Thelma Jordon]]&amp;#039;&amp;#039; (1950) beendete Siodmaks Noir-Reihe. Ein neuerliches Sieben-Jahres-Vertragsangebot von Universal lehnte er ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Siodmak, Hans C. Blumenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Berlin und Hollywood. Erinnerungen eines großen Filmregisseurs.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;210.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 drehte Siodmak mit dem [[Abenteuerfilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der rote Korsar (Film)|Der rote Korsar]]&amp;#039;&amp;#039; seinen letzten amerikanischen Film vor Verlassen seiner Wahlheimat. Die Dreharbeiten waren gezeichnet von anhaltenden Auseinandersetzungen zwischen ihm und Hauptdarsteller Burt Lancaster, der inzwischen zum Star avanciert war.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Greco: &amp;#039;&amp;#039;The File on Robert Siodmak in Hollywood, 1941–1951.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;164.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siodmak zog das Ende der 1940er Jahre aussterbende, alte Hollywood-[[Studiosystem]] den neuen Studioverhältnissen vor, in denen in seinen Worten „[[Anarchie]]“ herrsche und „egomanische“ Stars das Sagen hätten, und ging zurück nach [[Europa]].&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Greco: &amp;#039;&amp;#039;The File on Robert Siodmak in Hollywood, 1941–1951.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;20–21, S.&amp;amp;nbsp;162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Curt Siodmak und Filmhistoriker [[Hervé Dumont]] gaben als weiteren Grund für Siodmaks Abkehr von Hollywood an, er sei unter anderem wegen seiner persönlichen Bekanntschaft zu [[Charlie Chaplin]] ins Visier des [[Komitee für unamerikanische Umtriebe|House Committee on Un-American Activities]] (HUAC) geraten, das in den 1940er und 1950er Jahren Filmschaffende auf ihre politische Gesinnung überprüfte. Wenn auch diese Behauptung nicht belegt ist,&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Siodmak, Hans C. Blumenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Berlin und Hollywood. Erinnerungen eines großen Filmregisseurs.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;11; Joseph Greco: &amp;#039;&amp;#039;The File on Robert Siodmak in Hollywood, 1941–1951.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;162.&amp;lt;/ref&amp;gt; so ist doch die Entstehungsgeschichte seines letzten Films in Hollywood &amp;#039;&amp;#039;Der rote Korsar&amp;#039;&amp;#039; ein Beispiel, wie ein Regisseur die Zensoren des HUAC auflaufen lassen und bloßstellen konnte. Siodmak soll innerhalb von zwei Tagen das ursprünglich von [[Waldo Salt]] verfasste Drehbuch als Komödie umgeschrieben haben, nachdem acht Tage vor Drehbeginn Salt als Kommunist beschuldigt worden war und dessen Drehbuch deshalb nicht verfilmt werden durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Müller, Dem Regisseur ist nichts zu schwör, FAZ, Natur und Wissenschaft, 18. Juli 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zurück in Europa 1952–1973 ===&lt;br /&gt;
Mitte der 1950er Jahre ließ Siodmak sich in [[Ascona]] am [[Schweiz]]er Ufer des [[Lago Maggiore]] nieder und führte auch wieder in Deutschland Regie. Erneut betätigte er sich auf so unterschiedlichen Gebieten wie dem Kriminalfilm, dem Filmdrama, dem [[Western]] und dem [[Historienfilm]]. „Wenn ich, wie Hitchcock, mein ganzes Leben nur Kriminalfilme gemacht hätte, wäre mein Name bestimmt ebenso bekannt. Aber das langweilte mich und ich versuchte es auf verschiedenen Gebieten.“ (Siodmak)&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Siodmak, Hans C. Blumenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Berlin und Hollywood. Erinnerungen eines großen Filmregisseurs.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &amp;#039;&amp;#039;[[Die Ratten (1955)|Die Ratten]]&amp;#039;&amp;#039; (1955), seine Verfilmung von [[Gerhart Hauptmann]]s [[Die Ratten|gleichnamigem Theaterstück]], wurde er auf den [[Internationale Filmfestspiele Berlin 1955|Internationalen Filmfestspielen Berlin]] mit dem [[Goldener Bär|Goldenen Bären]] ausgezeichnet. Der 1957 von ihm inszenierte &amp;#039;&amp;#039;[[Nachts, wenn der Teufel kam]]&amp;#039;&amp;#039; erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, darunter auch eine [[Oscar]]-Nominierung als [[Oscar/Bester fremdsprachiger Film|Bester fremdsprachiger Film]]. Der Film behandelt den Fall des angeblichen Serienmörders [[Bruno Lüdke]] vor dem zeithistorischen Hintergrund des Nationalsozialismus. In seiner [[Autobiografie]] bemerkte Siodmak, dass er von seinen nach der Rückkehr aus den USA gedrehten Filmen nur auf diese zwei stolz sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Siodmak, Hans C. Blumenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Berlin und Hollywood. Erinnerungen eines großen Filmregisseurs.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;232.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siodmak drehte mit namhaften Darstellern wie [[Maria Schell]], [[Curd Jürgens]], [[Heinz Rühmann]] und [[Romy Schneider]], und die meisten Filme waren an der Kinokasse profitabel, wenn auch nicht immer erfolgreich bei der Kritik. &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Schulfreund]]&amp;#039;&amp;#039; (1960) und &amp;#039;&amp;#039;[[Affäre Nina B.]]&amp;#039;&amp;#039; (1961) hatten nach &amp;#039;&amp;#039;Nachts, wenn der Teufel kam&amp;#039;&amp;#039; erneut den Nationalsozialismus als thematischen Hintergrund. In den Jahren 1964 und 1965 führte Siodmak Regie in drei von [[Artur Brauner]] produzierten [[Karl-May-Verfilmungen]] mit [[Lex Barker]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schut (Film)|Der Schut]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schatz der Azteken (1965)|Der Schatz der Azteken]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Pyramide des Sonnengottes (Film)|Die Pyramide des Sonnengottes]]&amp;#039;&amp;#039;. In [[Spanien]] drehte Siodmak für US-Produzent [[Philip Yordan]] den Western &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Tag zum Kämpfen]]&amp;#039;&amp;#039;. 1968 und 1969 erschien der wieder von Brauner produzierte zweiteilige [[Monumentalfilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kampf um Rom]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Felix Dahn]]s 1876 erschienenem [[Historischer Roman|historischen Roman]] &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Kampf um Rom]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Kampf um Rom&amp;#039;&amp;#039; blieb Siodmaks letzte Regiearbeit, das geplante Projekt „Atrox“ mit [[James Mason]] wurde nicht mehr realisiert. Dessen ungeachtet zeigte er bis zuletzt ein großes Interesse am internationalen filmischen Geschehen, äußerte sich beeindruckt von der französischen [[Nouvelle Vague]], vom [[italien]]ischen Kino und von [[Francis Ford Coppola]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der Pate (Film)|Der Pate]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Siodmak, Hans C. Blumenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Berlin und Hollywood. Erinnerungen eines großen Filmregisseurs.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;17.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Thomas Schamoni]]s Film &amp;#039;&amp;#039;[[Ein großer graublauer Vogel]]&amp;#039;&amp;#039; (1970) absolvierte Siodmak einen kurzen Auftritt. Seine Frau Bertha, die er am 16. November 1933 in Paris geheiratet hatte, starb am 20. Januar 1973. Zwei Monate später, am 10. März 1973, erlag Robert Siodmak im Alter von 72 Jahren einem [[Herzinfarkt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachwirkung ===&lt;br /&gt;
Die Nachrufe im [[Der Spiegel|Spiegel]] und in der [[The New York Times|New York Times]] enthielten beide fehlerhafte Angaben zu Leben und Werk des Regisseurs: Während der Spiegel Siodmaks Geburtsort in die USA verlegte (eine Legende, die Siodmak in den 1930er Jahren selbst geschaffen hatte, um ein [[Visum|Auslandsvisum]] zu erhalten&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Greco: &amp;#039;&amp;#039;The File on Robert Siodmak in Hollywood, 1941–1951.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;9.&amp;lt;/ref&amp;gt;), verlieh ihm die New York Times den Titel „Meister der [[Low-key-Fotografie|Low-key]]-Thriller der 1950er“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=42645416|Titel=Robert Siodmak|Jahr=1973|Nr=12|Kommentar=Nachruf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nytimes.com/1973/03/12/archives/robert-siodmak-film-director-72-master-of-lowkeysuspense-in-the.html &amp;#039;&amp;#039;Robert Siodmak, Film Director, 72; Master of Low-KeySuspense in the 1950’s Is Dead&amp;#039;&amp;#039;], Nachruf in der New York Times vom 12. März 1973, abgerufen am 6. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Erstausgabe von Siodmaks ([[postum]] erschienener) Autobiografie schrieb Herausgeber [[Hans-Christoph Blumenberg]]: „Er drehte Filme über mörderische Obsessionen, über labile, heillos in krankhafte Familien-Bande verstrickte Schwächlinge, die sich durch Verbrechen zu befreien versuchen […] über einsame, unglückliche Männer im Dickicht der Städte […] aber es dürfte unmöglich sein, einen definitiven Siodmak-Touch zu entdecken: stilistische und thematische Konstanten, die das ganze, über genau vierzig Jahre und viele Länder verstreute Werk zusammenhalten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Siodmak, Hans C. Blumenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Berlin und Hollywood. Erinnerungen eines großen Filmregisseurs.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;12–13.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1965, als Siodmaks Karriere sich bereits ihrem Ende zuneigte, konstatierte [[Pauline Kael]] in &amp;#039;&amp;#039;I Lost It at the Movies&amp;#039;&amp;#039;: „Ich vermute, dass jeder, der sich für Filme interessiert, den Namen eines Regisseurs als Leitfaden benutzt […] in den 40er Jahren hielten meine Freunde und ich Ausschau nach den Filmen von Robert Siodmak […] [diese wurden] oft fälschlicherweise anderen Regisseuren oder medienpräsenten Produzenten zugeschrieben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert in: Joseph Greco: &amp;#039;&amp;#039;The File on Robert Siodmak in Hollywood, 1941–1951.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;5, 185.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 zeigte das [[London]]er [[BFI Southbank|National Film Theatre]] eine Werkschau mit Robert Siodmaks Filmen. 1998 widmeten die [[Internationale Filmfestspiele Berlin 1998|Internationalen Filmfestspiele Berlin]] den Gebrüdern Siodmak eine [[Retrospektive]], der Curt Siodmak, der zwei Jahre später starb, beiwohnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|breite=35em|anzahl=2|abstand=1em|&lt;br /&gt;
* 1929: [[Menschen am Sonntag]]&lt;br /&gt;
* 1930: Der Kampf mit dem Drachen oder: Die Tragödie des Untermieters&lt;br /&gt;
* 1930: [[Abschied (1930)|Abschied]]&lt;br /&gt;
* 1931: Autour d’une enquête&lt;br /&gt;
* 1931: [[Der Mann, der seinen Mörder sucht]]&lt;br /&gt;
* 1931: [[Voruntersuchung (Film)|Voruntersuchung]]&lt;br /&gt;
* 1931: [[Stürme der Leidenschaft]]&lt;br /&gt;
* 1932: Tumultes&lt;br /&gt;
* 1932: [[Quick (1932)|Quick]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Brennendes Geheimnis (1933)|Brennendes Geheimnis]]&lt;br /&gt;
* 1933: La sexe faible&lt;br /&gt;
* 1934: La crise est finie&lt;br /&gt;
* 1936: Pariser Leben &amp;#039;&amp;#039;(La vie parisienne)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1936: Le grand refrain&lt;br /&gt;
* 1936: Mister Flow&lt;br /&gt;
* 1937: Weiße Fracht für Rio &amp;#039;&amp;#039;(Cargaison blanche)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1938: Mollenard&lt;br /&gt;
* 1938: [[Ultimatum (1938)|Ultimatum]] (Regie übernommen von [[Robert Wiene]])&lt;br /&gt;
* 1938: Les frères corses&lt;br /&gt;
* 1939: Mädchenhändler &amp;#039;&amp;#039;(Pièges)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1941: West Point Widow&lt;br /&gt;
* 1942: Fly-by-Night&lt;br /&gt;
* 1942: The Night Before the Divorce&lt;br /&gt;
* 1942: My Heart Belongs to Daddy&lt;br /&gt;
* 1943: Someone to Remember&lt;br /&gt;
* 1943: [[Draculas Sohn]] &amp;#039;&amp;#039;(Son of Dracula)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1944: [[Die Schlangenpriesterin]] &amp;#039;&amp;#039;(Cobra Woman)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1944: [[Zeuge gesucht]] &amp;#039;&amp;#039;(Phantom Lady)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1944: [[Weihnachtsurlaub]] &amp;#039;&amp;#039;(Christmas Holiday)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1944: [[Unter Verdacht (1944)|Unter Verdacht]] &amp;#039;&amp;#039;(The Suspect)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1945: [[Onkel Harrys seltsame Affäre]] &amp;#039;&amp;#039;(The Strange Affair of Uncle Harry)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1946: [[Die Wendeltreppe (1946)|Die Wendeltreppe]] &amp;#039;&amp;#039;(The Spiral Staircase)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1946: [[Rächer der Unterwelt]] &amp;#039;&amp;#039;(The Killers)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1946: [[Der schwarze Spiegel (Film)|Der schwarze Spiegel]] &amp;#039;&amp;#039;(The Dark Mirror)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1947: Time Out of Mind (auch Produktion)&lt;br /&gt;
* 1948: [[Schrei der Großstadt]] &amp;#039;&amp;#039;(Cry of the City)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1949: [[Der Spieler (1949)|Der Spieler]] &amp;#039;&amp;#039;(The Great Sinner)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1949: [[Gewagtes Alibi]] &amp;#039;&amp;#039;(Criss Cross)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1950: [[Strafsache Thelma Jordon]] &amp;#039;&amp;#039;(The File on Thelma Jordon)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1950: [[Abgeschoben (Film)|Abgeschoben]] &amp;#039;&amp;#039;(Deported)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1951: The Whistle at Eaton Falls&lt;br /&gt;
* 1952: [[Der rote Korsar (Film)|Der rote Korsar]] &amp;#039;&amp;#039;(The Crimson Pirate)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1954: Die letzte Etappe &amp;#039;&amp;#039;(Le grand jeu)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1955: [[Die Ratten (1955)|Die Ratten]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Mein Vater, der Schauspieler]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Nachts, wenn der Teufel kam]] (auch Produktion)&lt;br /&gt;
* 1957: Operation Football (Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[O.S.S. (Fernsehserie)|O.S.S.]]&amp;#039;&amp;#039;, auch Produktion)&lt;br /&gt;
* 1957: Operation Flint Axe (Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;O.S.S.&amp;#039;&amp;#039;, auch Produktion)&lt;br /&gt;
* 1957: Operation Powder Puff (Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;O.S.S.&amp;#039;&amp;#039;, auch Produktion)&lt;br /&gt;
* 1957: Operation Eel (Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;O.S.S.&amp;#039;&amp;#039;, auch Produktion)&lt;br /&gt;
* 1958: [[Dorothea Angermann]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Das Bittere und das Süße]] &amp;#039;&amp;#039;(The Rough and the Smooth)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1959: [[Katja, die ungekrönte Kaiserin (1959)|Katja, die ungekrönte Kaiserin]] &amp;#039;&amp;#039;(Katia)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1960: [[Mein Schulfreund]]&lt;br /&gt;
* 1961: [[Affäre Nina B.]] &amp;#039;&amp;#039;(L’affaire Nina B.)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1962: [[Tunnel 28]]&lt;br /&gt;
* 1964: [[Der Schut (Film)|Der Schut]] (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1965: [[Der Schatz der Azteken (1965)|Der Schatz der Azteken]]&lt;br /&gt;
* 1965: [[Die Pyramide des Sonnengottes (Film)|Die Pyramide des Sonnengottes]]&lt;br /&gt;
* 1967: [[Ein Tag zum Kämpfen]] &amp;#039;&amp;#039;(Custer of the West)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1968: [[Kampf um Rom]] (Zwei Teile)&lt;br /&gt;
* 1970: [[Ein großer graublauer Vogel]] (Darsteller)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1947: [[Oscarverleihung 1947|Oscar]]-Nominierung (Beste Regie) für &amp;#039;&amp;#039;Rächer der Unterwelt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1955: [[Goldener Bär]] bei den [[Internationale Filmfestspiele Berlin 1955|Internationalen Filmfestspielen Berlin]] für &amp;#039;&amp;#039;Die Ratten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1958: [[Goldene Schale]] ([[Deutscher Filmpreis/Bester Spielfilm|Bester abendfüllender Spielfilm]]), [[Filmband in Silber]] (Bester Spielfilm mit besonderem staatspolitischem Gehalt) und [[Filmband in Gold]] ([[Deutscher Filmpreis/Beste Regie|Bester Regisseur]]) für &amp;#039;&amp;#039;Nachts, wenn der Teufel kam&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1958: Preis des [[Internationales Filmfestival Karlovy Vary|Filmfestivals von Karlovy Vary]] (Beste Regie) für &amp;#039;&amp;#039;Nachts, wenn der Teufel kam&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1958: [[Kunstpreis Berlin|Berliner Kunstpreis]] für &amp;#039;&amp;#039;Nachts, wenn der Teufel kam&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1958: [[Oscarverleihung 1958|Oscar]]-Nominierung (Bester ausländischer Film) für &amp;#039;&amp;#039;Nachts, wenn der Teufel kam&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1971: Filmband in Gold für [[Deutscher Filmpreis/Ehrenpreis|langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autobiografie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Berlin und Hollywood. Erinnerungen eines großen Filmregisseurs.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Hans C. Blumenberg]]. Herbig, München 1980, 295 S., ISBN 3-8004-0892-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hervé Dumont: &amp;#039;&amp;#039;Robert Siodmak: Le maître du film noir.&amp;#039;&amp;#039; L’age d’homme, 1990&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|475|476|Siodmak, Robert|Wolfgang Jacobsen|11861472X}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Jacobsen, Hans Helmut Prinzler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Siodmak Bros. Berlin – Paris – London – Hollywood.&amp;#039;&amp;#039; Stiftung Deutsche Kinemathek und Internationale Filmfestspiele Berlin, Retrospektive 1998. Argon, Berlin 1998, 438 S., ISBN 3-87024-469-0.&lt;br /&gt;
* Uli Jung: &amp;#039;&amp;#039;Robert Siodmak. 1900–1973&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Thomas Koebner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien.&amp;#039;&amp;#039; 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 689–693.&lt;br /&gt;
* Deborah Lazaroff Alpi: &amp;#039;&amp;#039;Robert Siodmak. A biography, with critical analyses of his films noirs and a filmography of all his works.&amp;#039;&amp;#039; McFarland, Jefferson, NC, und London 1998, 406 (XI) S., ISBN 0-7864-0489-2&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;‚Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …‘. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;459 ff., ACABUS-Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmdokumentation ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bei Robert Siodmak zu Gast.&amp;#039;&amp;#039; Fernsehinterview, CHE/BRD 1971&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alle Tage ist kein Sonntag. Robert Siodmak und seine Filme.&amp;#039;&amp;#039; Fernsehporträt von [[Norbert Grob]], BRD 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11861472X}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0802563}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|de5e6fbc41484a3581f6ee0e1f70745c}}&lt;br /&gt;
* {{Prisma|72775}}&lt;br /&gt;
* [https://www.cyranos.ch/smsiod-d.htm Robert Siodmak] bei www.cyranos.ch&lt;br /&gt;
* [https://de.forvo.com/word/siodmak/ Aussprache des Namens Siodmak] auf Forvo.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11861472X|LCCN=n/81/76359|VIAF=14780153}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Siodmak, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Berliner Kunstpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stummfilm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Sachlichkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Siodmak, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=amerikanischer bzw. deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. August 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]], [[Deutsches Kaiserreich|Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Locarno]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Si! SWamP</name></author>
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