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	<title>Richterskala - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Richterskala&amp;diff=3058&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Format</title>
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		<updated>2025-07-03T22:33:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:CharlesRichter.jpg|mini|hochkant=0.9|Charles Richter, Miterfinder und Namenspatron der Richterskala, um 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richterskala&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Magnitude (Erdbeben)|Magnitudenskala]] zur Angabe der Stärke von [[Erdbeben]]. Sie basiert auf [[Amplitude]]nmessungen von [[Seismogramm]]aufzeichnungen, die in relativ geringer Distanz von wenigen hundert Kilometern zum [[Epizentrum]] gewonnen wurden. Sie ist daher auch unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lokalbeben-Magnitude&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Stärke von Erdbeben werden heutzutage Aufzeichnungen von Messgeräten genutzt, die auf der gesamten Erdoberfläche verteilt sind. Der daraus ermittelte Wert wird meist auf der [[Momenten-Magnituden-Skala]] als Momenten-Magnitude &amp;lt;math&amp;gt;M_\mathrm{w}&amp;lt;/math&amp;gt; angegeben. Fälschlich wird in der Presse dabei häufig von Werten der Richterskala gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die [[Skala (Anzeige)|Skala]] wurde von [[Charles Francis Richter]] und [[Beno Gutenberg]] am [[California Institute of Technology]] 1935 entwickelt und anfänglich als &amp;#039;&amp;#039;M&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt;-&amp;#039;&amp;#039;Skala (Magnitude Local) bezeichnet. In seiner grundlegenden Veröffentlichung &amp;#039;&amp;#039;An instrumental Earthquake Magnitude Scale&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of the Seismological Society of America&amp;#039;&amp;#039; wandte Charles Francis Richter die erstmals von K.&amp;amp;nbsp;Wadati 1931 publizierte grundlegende Idee einer instrumentellen Erdbebenskala auf [[Kalifornien|kalifornische]] Erdbeben an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer Definition ist die Richterskala nach oben unbegrenzt, die [[physik]]alischen Eigenschaften der [[Erdkruste]] machen aber ein Auftreten von Erdbeben der Stärke 9,5 oder höher nahezu unmöglich, da das Gestein nicht genug Energie speichern kann und sich vor Erreichen dieser Stärke entlädt. Die häufig in den Medien verwendete Bezeichnung „nach oben offen“ soll die instrumentelle Richterskala von den [[Intensität (Erdbeben)|Intensitätsskalen]] abgrenzen, mit denen häufig Stärke und Zerstörungskraft eines Erdbebens charakterisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten [[Magnitude (Erdbeben)|Magnitudenskalen]] erreichen im oberen Wertebereich eine Sättigung: Wächst die beim Beben freigesetzte Energie weiter an, ändert sich die Magnitude dann nur noch wenig und die Skala verliert ihre [[Linearität (Physik)#In der Messtechnik|Linearität]]. Auch die Richterskala unterliegt diesem Phänomen, sie ist für Angaben oberhalb der Magnitude 6,5 daher nicht geeignet. Darüber hinausgehende Werte beziehen sich in der Regel auf andere Magnitudenskalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ableitung ==&lt;br /&gt;
Der angegebene Wert, die Magnitude oder Größenklasse, leitet sich aus dem [[Dekadischer Logarithmus|dekadischen Logarithmus]] der maximalen Amplitude (Auslenkung) im [[Seismogramm]] ab. Die Bestimmung der Magnitude erfolgt nach folgender Beziehung:&amp;lt;ref name=&amp;quot;bormann&amp;quot;&amp;gt;Peter Bormann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;IASPEI New Manual of Seismological Observatory Practice.&amp;#039;&amp;#039; [[GeoForschungsZentrum Potsdam]] 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;M_\mathrm{L}=\log_{10}\left(\!\frac{A_{\max}}{A_{0}}\!\right)&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei &amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;max&amp;lt;/sub&amp;gt; den maximalen Ausschlag in [[Meter|Mikrometer]] (μm) angibt, mit der ein kurzperiodisches Standardseismometer (Wood-Anderson-[[Seismograf]]) ein Beben in einer Entfernung von 100&amp;amp;nbsp;km zum [[Epizentrum]] aufzeichnen würde. Der Bezug &amp;lt;math&amp;gt;A_0&amp;lt;/math&amp;gt; muss zwecks Korrektur gegebenenfalls auf die Verhältnisse für Beben in abweichenden Entfernungen angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dämpfung der Amplitude&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; berücksichtigt, die wiederum von:&lt;br /&gt;
* der regionalen Geschwindigkeits- und Dämpfungsstruktur,&lt;br /&gt;
* dem Alter der [[Erdkruste]],&lt;br /&gt;
* der Zusammensetzung der Erdkruste,&lt;br /&gt;
* der Herdtiefe sowie&lt;br /&gt;
* den Wärmeflussbedingungen&lt;br /&gt;
abhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streng genommen sind diese Kalibrierungsfunktionen nach Richter nur für Südkalifornien gültig und müssen für andere Regionen der Erde gesondert bestimmt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bormann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des dekadischen Logarithmus bedeutet der Anstieg der Magnitude um einen Punkt auf der Skala einen etwa zehnfach höheren Ausschlag (Amplitude) im [[Seismogramm]] und näherungsweise die 32-fache Energiefreisetzung im Erdbebenherd. Eine Magnitude von zwei oder weniger wird als Mikroerdbeben bezeichnet, da es von Menschen oft nicht wahrgenommen werden kann und nur von lokalen Seismografen erfasst wird. Beben mit einer Stärke von etwa 4,5 und höher sind stark genug, um von Seismografen auf der ganzen Welt erfasst zu werden. Allerdings muss die Stärke über 5 liegen, um als mäßiges Erdbeben angesehen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung der Skalenwerte ==&lt;br /&gt;
Den Magnitudenwerten lassen sich typische Effekte im Bereich des Epizentrums zuordnen. Es ist zu beachten, dass die [[Intensität (Erdbeben)|Intensität]] und dadurch die Bodeneffekte nicht nur von der Magnitude abhängen, sondern auch von der Distanz zum Epizentrum, der Tiefe des Erdbebenherdes unter dem Epizentrum und den lokalen geologischen Bedingungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www2.usgs.gov/faq/taxonomy/term/9828 |text=USGS: FAQ – Measuring Earthquakes |wayback=20161115041633 |archiv-bot=2019-05-10 04:17:14 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richter-Magnituden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Richter-&amp;lt;br&amp;gt;Magnituden !! Einteilung&amp;lt;br&amp;gt;der Erd&amp;amp;shy;bebenstärke !! Erdbebenauswirkungen !! Häufigkeit&amp;lt;br&amp;gt;der Ereignisse&amp;lt;br&amp;gt;weltweit (ca.) !! freigesetzte Energie&amp;lt;br /&amp;gt; (TNT-Äquivalent&amp;lt;br&amp;gt;(Energie))&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.meta-evolutions.de/pages/artikel-20070805-richterskala.html |wayback=20180317124125 |text=meta-evolutions.de |archiv-bot=2023-01-02 03:49:11 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;2,0 || Mikro || Mikro-Erdbeben,{{FN|Anm. 1}} nicht spürbar || 8000 × pro Tag&amp;lt;br&amp;gt;(ab Magnitude 1,0) || bis 1 t&amp;lt;br /&amp;gt;(bis 4,2 GJ)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2,0 … &amp;lt;3,0 || extrem leicht || Generell nicht spürbar, jedoch gemessen || 1500 × pro Tag || 1 bis 32 t&amp;lt;br /&amp;gt;(4,2 bis 132 GJ)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3,0 … &amp;lt;4,0 || sehr leicht || Oft spürbar, Schäden jedoch sehr selten || 135 × pro Tag || 32 bis 1000 t&amp;lt;br /&amp;gt;(132 bis 4200 GJ)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4,0 … &amp;lt;5,0 || leicht || Sichtbares Bewegen von Zimmergegenständen, Erschütterungsgeräusche; meist keine Schäden || 35 × pro Tag || 1 bis 32 kt&amp;lt;br /&amp;gt;(4,2 bis 132 TJ)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5,0 … &amp;lt;6,0 || mittelstark || Bei anfälligen Gebäuden ernste Schäden, bei robusten Gebäuden leichte oder keine Schäden || {{Bruch|4|1|2}} × pro Tag&amp;lt;br&amp;gt;1600 × pro Jahr || 32 bis 1000 kt&amp;lt;br /&amp;gt;(132 bis 4200 TJ)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6,0 … &amp;lt;7,0{{FN|Anm. 2}} || stark || Zerstörung im Umkreis bis zu 70&amp;amp;nbsp;km || 130 × pro Jahr || 1 bis 32 Mt&amp;lt;br /&amp;gt;(4,2 bis 132 PJ)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7,0 … &amp;lt;8,0{{FN|Anm. 2}} || groß || Zerstörung über weite Gebiete || 13 × pro Jahr || 32 bis 1000 Mt&amp;lt;br /&amp;gt;(132 bis 4200 PJ)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8,0 … &amp;lt;9,0{{FN|Anm. 2}} || sehr groß || Zerstörung in Bereichen von einigen hundert Kilometern || 0,9 × pro Jahr || 1 bis 32 Gt&amp;lt;br /&amp;gt;(4,2 bis 132 EJ)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{nowrap|9,0 … &amp;lt;10,0{{FN|Anm. 2}}}} || extrem groß || Zerstörung in Bereichen von tausend Kilometern || 5 × in 122 Jahren&amp;lt;br&amp;gt;([[Erdbeben#Stärkste gemessene_Erdbeben|1952]]/[[Erdbeben von Valdivia 1960|60]]/[[Karfreitagsbeben 1964|64]], [[Erdbeben im Indischen Ozean 2004|2004]]/[[Tōhoku-Erdbeben 2011|11]]) || 32 bis 1000 Gt&amp;lt;br /&amp;gt;(132 bis 4200 EJ)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ≥10,0{{FN|Anm. 2}} || globale&amp;lt;br&amp;gt;Katastrophe || Noch nie registriert, vermutlich &amp;lt;!-- laut welcher Quelle? --&amp;gt;hat der [[Chicxulub-Krater|Asteroideneinschlag im Yucatán]] vor 66 Millionen Jahren ein Beben von ≈11.0  ausgelöst. Schätzungsweise 30 bis 50&amp;amp;nbsp;m hohe Tsunamiwellen sorgten für weltweite Überflutungen der Landmassen.&lt;br /&gt;
| 1× in 66 Mio. Jahren || ab 1000 Gt&amp;lt;br /&amp;gt;(ab 4200 EJ)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FNBox| {{FNZ|Anm. 1|{{Anker|Mikrobeben}} Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikro-Erdbeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mikrobeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird uneinheitlich verwendet. Er bezeichnet allgemein Beben niedriger Intensität.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.merriam-webster.com/dictionary/microearthquake |titel=microearthquake |werk=Merriam Webster Dictionary Online |abruf=2015-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[United States Geological Survey]] (USGS) definiert Mikrobeben als Beben bis zu einer Magnitude von 3,0.&amp;lt;ref&amp;gt;USGS, nach {{Literatur |Autor=Kayal, J.R. |Titel=Microearthquake Seismology and Seismotectonics of South Asia |Datum=2008 |Seiten=1–3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.idw-online.de/de/news335136 |titel=Pressemitteilung: Tiefe Geothermie und Mikrobeben, Anhang: Definition von Mikrobeben |werk=Informationsdienst Wissenschaft idw-online |hrsg=Geothermische Vereinigung – Bundesverband Geothermie e. V. |datum=2009-09-23 |abruf=2015-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Quellen definieren sie als Beben mit einer Magnitude bis 2,0.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spence1989&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=William Spence, Stuart A. Sipkin und George L. Choy |Titel=Measuring the Size of an Earthquake |Sammelwerk=Earthquakes and Volcanoes |Band=21 |Nummer=1 |Datum=1989 |Online=[https://web.archive.org/web/20150118173606/http://earthquake.usgs.gov/learn/topics/measure.php web.archive.org] |Abruf=2021-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://scedc.caltech.edu/significant/glossary.html#MICR |titel=glossary – microearthquake |hrsg=California Institute of Technology – Southern California Earthquake Data Center |abruf=2015-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mikrobeben sind in der Regel für Menschen nicht wahrnehmbar.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FNZ|Anm. 2|Die Richterskala ist messtechnisch nach oben auf Magnitude 6,5 begrenzt. Höhere Magnituden stärkerer Beben werden mit der [[Momenten-Magnituden-Skala]] &amp;#039;&amp;#039;(M&amp;lt;sub&amp;gt;W&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;#039;&amp;#039; bestimmt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Negative Werte ===&lt;br /&gt;
Richter hatte seinerzeit die Magnitude 0 auf einen Wert der Bodenschwingung bezogen, der ihm als der kleinstmögliche jemals messbare Wert erschien, daher legte er einen Seismometer-Ausschlag von einem Mikrometer in 100 Kilometer Entfernung vom Herd des Erdbebens als Nullpunkt fest. Heute können mit modernen elektronischen Seismographen sogar über {{nowrap|1000-mal}} kleinere Bodenbewegungen als in den 1930er Jahren gemessen werden. Das bedeutet aber, dass sehr schwache, heute ganz lokal gerade noch messbare Erdbeben negative Magnituden (bis etwa −2 bis −3) haben können.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://bib.gfz-potsdam.de/pub/schule/magnitude_0209.pdf Prof. Dr. Peter Bormann, GeoForschungsZentrum Potsdam (pdf)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/tr/artikel/Nach-oben-offen-praegt-sich-besser-ein-1669982.html &amp;quot;Nach oben offen prägt sich besser ein&amp;quot; Der Seismologe Thomas Kenkmann spricht im TR-Interview über Erdbeben-Messverfahren und die Genauigkeit der Richter-Skala] vom 31. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei man sich im Klaren sein muss, dass ein Beben der Stärke −3 einer Energie von 125 J/30 mg TNT entspricht, was dem Fallenlassen eines {{nowrap|6-kg-}}Hammers aus 2&amp;amp;nbsp;m Höhe entspricht, d.&amp;amp;nbsp;h. Beben dieser Stärke entstehen permanent durch nicht-geologische Prozesse, wie z.&amp;amp;nbsp;B. den Straßenverkehr, Bauarbeiten, Produktionsmaschinen, Gewitter usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit nachweisbare Gravitationswellen entsprechen einer Stärke von etwa −12 auf der Richterskala.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezug zu anderen Skalen ==&lt;br /&gt;
Trotz des grundlegend anderen Ansatzes der Richterskala wird häufig versucht, diese mit den Intensitätsskalen, wie etwa der modifizierten und mehrfach weiterentwickelten [[Mercalliskala]] des [[Italien]]ers [[Giuseppe Mercalli]] (1850–1914), in Bezug zu setzen. Auf einer weiteren Intensitätsskala, der so genannten [[Medwedew-Sponheuer-Kárník-Skala|MSK-Skala]] (Medwedew-Sponheuer-Karnik-Skala), wird die Stärke eines Bebens beispielsweise in zwölf Stärkegraden angegeben. Die Abstufung orientiert sich sowohl an subjektiven als auch an objektiven [[Kriterium|Kriterien]]. In Japan ist als Intensitätsskala die [[JMA-Skala]] verbreitet, als Magnitudenskala wird die [[JMA-Magnituden-Skala]] herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit geraumer Zeit wird in vielen Fällen auch die [[Momenten-Magnituden-Skala]] (Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;W&amp;lt;/sub&amp;gt;) angegeben, deren Bestimmungsgrößen auf den physikalischen [[Kennzahl|Parametern]] im Erdbebenherd beruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der logarithmische Zusammenhang zwischen Energie und Magnitude lässt sich näherungsweise zusammenfassen mit&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;M=2+\frac{2}{3}\log_{10}W&amp;lt;/math&amp;gt; &amp;amp;emsp;bzw.&amp;amp;emsp; &amp;lt;math&amp;gt;W=10^{1{{,}}5(M-2)}=\left(\frac{A_{\max}}{100\,A_0}\right)^{\!1{{,}}5}\approx \frac{31{{,}}6^M}{1000\ }&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;amp;nbsp;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei &amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039; die Magnitude und &amp;#039;&amp;#039;W&amp;#039;&amp;#039; die [[TNT-Äquivalent|äquivalente (explosive) Energie in Tonnen TNT]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Erdbeben von Valdivia 1960]], das Erdbeben mit der weltweit größten jemals aufgezeichneten Magnitude&lt;br /&gt;
* [[Seismograph]]&lt;br /&gt;
* [[Vulkanexplosivitätsindex]]&lt;br /&gt;
* [[Erdbeben#Stärkste gemessene Erdbeben|Liste der stärksten Beben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Charles F. Richter&lt;br /&gt;
   |Titel=An instrumental earthquake magnitude scale&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Bulletin of the Seismological Society of America&lt;br /&gt;
   |Band=Band 25&lt;br /&gt;
   |Nummer=1&lt;br /&gt;
   |Datum=1935-01&lt;br /&gt;
   |ISSN=0037-1106&lt;br /&gt;
   |Seiten=1–32}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor= [[Beno Gutenberg|B. Gutenberg]], [[Charles Francis Richter|C. F. Richter]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Seismicity of the Earth and Associated Phenomena&lt;br /&gt;
   |Verlag=Princeton University Press&lt;br /&gt;
   |Ort=Princeton NJ&lt;br /&gt;
   |Datum=1949&lt;br /&gt;
   |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wdr.de/tv/applications/fernsehen/wissen/quarks/pdf/Q_Erdbeben.pdf Verständliche Erklärung zur Richterskala und ihren Mythen bei &amp;#039;&amp;#039;Quarks &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.alaskarails.org/historical/earthquake/earthquake-richter.html Alaska Railroad Earthquake&amp;amp;nbsp;– Tabelle, aus der die o.&amp;amp;nbsp;g. logarithmische Beziehung ersichtlich ist]&lt;br /&gt;
* [http://bib.gfz-potsdam.de/pub/schule/magnitude_0209.pdf Was ist die Magnitude und was ist die Intensität eines Erdbebens?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erdbebenskalen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7576375-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erdbebenskala]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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