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	<title>Ribonukleinsäure - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-09T17:17:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Ribonukleins%C3%A4ure&amp;diff=3112&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anagkai: Assoziative Verweise entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Ribonukleins%C3%A4ure&amp;diff=3112&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-13T09:52:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Assoziative Verweise entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|RNA}}&lt;br /&gt;
[[Datei:RNA-Nucleobases.svg|mini|hochkant=1.5|Verknüpfung der Nukleinbasen (C, G, A und U) über ein Zucker- (grau) und Phosphatrückgrat (türkis) zur RNA]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
HINWEIS an Bearbeiter: &amp;quot;DNA&amp;quot; könnte im Deutschen auch immer &amp;quot;DNS&amp;quot; geschrieben werden. Da wir nicht alle Texte täglich abändern wollen, hat sich die deutsche Wikipedia darauf geeinigt, Desoxyribonukleinsäure immer als &amp;quot;DNA&amp;quot; abzukürzen.&lt;br /&gt;
So sollte es sinngemäß auch bei der RNA sein.&lt;br /&gt;
Vielen Dank.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ribonukleinsäure&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ribo|nukle-in|säure, kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RNS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; englisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RNA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;ribonucleic acid&amp;#039;&amp;#039;; lateinisch-französisch-griechisches [[Kunstwort]]) ist eine [[Nukleinsäure]], die sich als [[Polynukleotid]] aus einer Kette von vielen [[Nukleotid]]en zusammensetzt. Das [[Biomolekül]] ist bei bestimmten Virentypen ([[RNA-Virus|RNA-Viren]], [[Retroviren]]) sowie den hypothetischen urzeitlichen [[Ribozyt]]en Träger der [[Erbinformation]], also die materielle Basis der [[Gen]]e. Das Wort setzt sich zusammen aus [[Ribose]] und [[Nukleinsäuren|Nukleinsäure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Funktion der RNA in der [[Zelle (Biologie)|biologischen Zelle]] ist die Umsetzung von genetischer Information in [[Protein]]e (siehe [[Proteinbiosynthese]], [[Transkription (Biologie)|Transkription]] und [[Translation (Biologie)|Translation]]), in Form der [[mRNA]] fungiert sie hierbei als Informationsüberträger. Daneben erfüllen spezielle RNA-Typen weitere Aufgaben; bei RNA-[[Viren]] macht sie sogar das [[Genom]] selbst aus. Weiterhin bestehen auch Teile der für die Umsetzung dieser Information verantwortlichen Zellbestandteile aus RNA: Bei der Reifung der mRNA sind [[snRNA]] und [[snoRNA]] beteiligt, die katalytischen Bestandteile der [[Ribosom]]en bildet die [[rRNA]], und die [[tRNA]] transportiert die Bausteine für die Proteine. Ferner sind spezielle RNAs an der [[Genregulation]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RNA kann auch Aufgaben von Enzymen übernehmen ([[Ribozym]]) oder ähnlich Antikörpern wirken ([[Aptamer]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Unterschied zur DNA ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Difference DNA RNA-DE.svg|mini|hochkant=2|RNA und DNA im Vergleich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Aufbau her ist die RNA der [[Desoxyribonukleinsäure|DNA]] ähnlich. RNA-Moleküle sind – im Gegensatz zur doppelsträngigen DNA – in der Regel einzelsträngig, können allerdings in kurzen Strecken mit komplementären Basensequenzen (A–U, G–C) charakteristische Rückfaltungen ausbilden, die intramolekular den Eindruck einer Doppelstrang-Helix erwecken. Beide sind [[Polynukleotid]]e, bei denen die [[Nukleobase]]n an Zuckern über [[Phosphorsäureester|Phosphorsäurediester]] miteinander verknüpft sind. Die Einzelsträngigkeit erhöht die Zahl der Möglichkeiten für dreidimensionale Strukturen der RNA und erlaubt ihr chemische Reaktionen, die der DNA nicht möglich sind. Jedes Nukleotid besteht bei der RNA aus einer [[Ribose]] (d.&amp;amp;nbsp;h. einer [[Pentosen|Pentose]]: einem [[Zucker]] mit fünf C-Atomen), einem [[Phosphorsäure|Phosphatrest]] und einer [[Nukleinbasen|organischen Base]]. Die Ribose der RNA ist mit derjenigen der DNA identisch, bis auf eine [[Hydroxygruppe]] statt eines [[Wasserstoff]]-Atoms an der [[Nukleinsäure-Nomenklatur|2&amp;#039;-Position]] im Pentose-Ring (daher auch &amp;lt;u&amp;gt;Desoxy&amp;lt;/u&amp;gt;ribonukleinsäure, &amp;lt;u&amp;gt;D&amp;lt;/u&amp;gt;NA). Dieser Unterschied macht die RNA weniger stabil im Vergleich zur DNA, da er eine [[Hydrolyse]] durch Basen ermöglicht: Die OH-Gruppe an der 2&amp;#039;-Position des Zuckers wird durch ein negativ geladenes [[Hydroxidion]] einer Base ihres [[Proton (Chemie)|Protons]] beraubt und der dann zurückgebliebene Sauerstoff geht eine [[Cyclische Verbindungen|Ringbindung]] mit dem Phosphor ein, wodurch die Bindung zum nächsten Nukleotid gelöst wird. Die RNA wird so in ihre Nukleotide zerlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der RNA kommen die folgenden organischen [[Nukleinbasen|Basen]] vor: [[Adenin]], [[Guanin]], [[Cytosin]] und [[Uracil]]. Die ersten drei Basen kommen auch in der DNA vor. Uracil dagegen ersetzt [[Thymin]] als komplementäre Base zu Adenin. Vermutlich nutzt RNA Uracil, da dieses energetisch weniger aufwändig herzustellen ist (keine Methyl-Substituierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Sekundärstruktur#Sekundärstruktur von Nukleinsäuren|Sekundärstrukturen]] sind bei der RNA vor allem [[Haarnadelstruktur|Hairpin-, Stemloop-]] und Loop-Strukturen bekannt, eine Helix-Konformation ist aber ebenfalls möglich, wobei Hairpin- und Stemloop-Strukturen sowohl Einzelstrang- als auch Doppelstrangbereiche aufweisen. Die Loop-Strukturen bezeichnen einzelsträngige Schlaufenstrukturen innerhalb eines Moleküls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RNA kann wie DNA ebenfalls als doppelsträngiges Molekül vorliegen. Sie weist dabei die typischen Merkmale einer Watson-Crick-Helix auf: antiparallele Anordnung der RNA-Stränge und rechtsgewundene Helix. Sie nimmt dabei die Form einer A- oder A´-Helix an (siehe [[DNA]]). Die A-RNA wird auch als RNA-11 bezeichnet, homolog zur A´-RNA, die als RNA-12 bezeichnet wird. Hierbei gibt die Zahl nach dem Spiegelstrich die Anzahl der Basenpaare je Helixwindung wieder. A´-RNA kommt häufig bei hohen Salzkonzentrationen vor (über 20 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A-RNA: 11 Basenpaare pro Helixwindung, Ganghöhe 2,7&amp;amp;nbsp;nm bis 2,8&amp;amp;nbsp;nm, Neigungswinkel zur Helixachse ca. 14°&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A´-RNA: 12 Basenpaare pro Helixwindung, Ganghöhe 3&amp;amp;nbsp;nm, Neigungswinkel zur Helixachse 16° bis 19°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in Lebewesen vorkommende [[Enantiomer]] der RNA ist die &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-RNA. Sie ist aus &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Ribonukleotiden aufgebaut. Die [[Chiralität (Chemie)|Chiralitätszentren]] liegen in der &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Ribose. Durch Verwendung von &amp;lt;small&amp;gt;L&amp;lt;/small&amp;gt;-Ribose, bzw. &amp;lt;small&amp;gt;L&amp;lt;/small&amp;gt;-Ribonukleotiden lässt sich &amp;lt;small&amp;gt;L&amp;lt;/small&amp;gt;-RNA synthetisieren. Diese ist vergleichsweise stabiler gegenüber dem enzymatischen Abbau durch [[Ribonuklease|RNasen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;pmid25236655&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |author=Vater A, Klussmann S |title=Turning mirror-image oligonucleotides into drugs: the evolution of Spiegelmer therapeutics |journal=Drug Discovery Today |volume=20 |issue=1 |pages=147–155 |year=2015 |month=January |pmid=25236655 |doi=10.1016/j.drudis.2014.09.004 |language=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tertiärstruktur ===&lt;br /&gt;
Nukleinsäuren können ebenfalls komplexe räumliche Strukturen einnehmen: [[tRNA]]s müssen für ihre Funktion in der korrekten Tertiärstruktur vorliegen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 TRNA-Phe yeast 1ehz.png|Tertiär- und Sekundärstruktur (im Bild unten rechts) einer tRNA&lt;br /&gt;
 Pseudoknot 1YMO.png|Tertiärstruktur eines [[Pseudoknoten]]s&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synthese von RNA ==&lt;br /&gt;
Das Enzym [[RNA-Polymerase]] katalysiert an der DNA durch den Prozess der [[Transkription (Biologie)|Transkription]] aus [[Nukleosidtriphosphat]] (NTP) die RNA. Dafür setzt sich die RNA-Polymerase an eine [[Promotor (Genetik)|Promotor]] genannte Nukleotid-Sequenz der DNA ([[Transkriptionsinitiation]]). Dann trennt sie die DNA-Doppelhelix durch Lösen der Wasserstoffbrücken in einem kurzen Bereich in zwei DNA-Einzelstränge auf. Am [[Codogener Strang|codogenen Strang]] der DNA lagern sich durch [[Basenpaarung]] komplementäre Ribonukleotide an. Sie werden unter Eliminierung eines [[Pyrophosphat]] durch eine esterartige Bindung zwischen [[Phosphorsäure]] und [[Ribose]] miteinander verknüpft. Die Ableserichtung der DNA verläuft vom 3&amp;#039;-Ende zum 5&amp;#039;-Ende, die Synthese der komplementären RNA dementsprechend 5&amp;#039;→3&amp;#039;. Die Öffnung der DNA-Doppelhelix erfolgt nur in einem kurzen Bereich, so dass der bereits synthetisierte Teil der RNA aus dieser Öffnung heraushängt und zwar mit dem 5&amp;#039;-Ende der RNA voran. Die Synthese der RNA wird an einem [[Terminator (Genetik)|Terminator]] genannten DNA-Abschnitt beendet. Danach wird das RNA-Transkript entlassen und die RNA-Polymerase löst sich von der DNA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RNA kann per [[Phosphoramidit-Synthese]] künstlich erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
RNA-Moleküle können unterschiedliche Funktionen ausüben. Die RNA kann genetische Information übertragen. Andere RNA-Moleküle tragen zur Übersetzung dieser Information in Proteine bei sowie bei der [[Genregulation|Regulation der Gene]]. Darüber hinaus kann RNA auch katalytische Funktionen ähnlich einem [[Enzym]] innehaben. RNA wird daher – je nach ihrer Funktion – auch verschieden benannt. Vorangestellte Kleinbuchstaben kennzeichnen die unterschiedlichen RNA-Typen:&amp;lt;ref&amp;gt;Brosius, J. &amp;amp; Tiedge, H. (2004): &amp;#039;&amp;#039;RNomenclature.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;RNA Biol.&amp;#039;&amp;#039; 1(2):81–83. PMID 17179746 [http://www.landesbioscience.com/journals/rnabiology/brosiusRNA1-2.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[mRNA]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boten-RNA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;messenger RNA&amp;#039;&amp;#039;) kopiert die in einem Gen auf der DNA liegende Information und trägt sie zum [[Ribosom]], wo mit Hilfe dieser Information die [[Proteinbiosynthese]] stattfinden kann. Jeweils drei im [[Leseraster]] des Polynukleotidstrang nebeneinander liegende Nukleotide bilden ein [[Codon]], mit dessen Hilfe sich eine spezifische [[Aminosäure]], die in ein [[Protein]] eingebaut werden soll, eindeutig bestimmen lässt. Dieser Zusammenhang wurde 1961 von [[Heinrich Matthaei]] und [[Marshall Warren Nirenberg]] gefunden. Die Entschlüsselung des [[Genetischer Code|genetischen Codes]] markiert einen Neubeginn in fast allen Bio-Wissenschaften.&lt;br /&gt;
*[[Nukleosid-modifizierte mRNA]] ist eine synthetische, chemisch modifizierte [[MRNA|Boten-Ribonukleinsäure]] (mRNA), in der einzelne [[Nukleoside]] durch andere natürliche modifizierte Nukleoside oder durch synthetische Nukleosid-Analoga ersetzt sind. Sie wird experimentell oder therapeutisch eingesetzt.&lt;br /&gt;
Die folgenden RNA-Klassen werden allgemein als [[nichtcodierende Ribonukleinsäure]]n bezeichnet.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Antisense-RNA|asRNA]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;antisense-RNA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, dient der Regulation der [[Genexpression]].&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[circRNA]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zirkuläre RNA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist durch Bindung an miRNA an der Regulation beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Memczak, M. Jens u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Circular RNAs are a large class of animal RNAs with regulatory potency.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nature]].&amp;#039;&amp;#039; Band 495, Nummer 7441, März 2013, S.&amp;amp;nbsp;333–338, [[doi:10.1038/nature11928]]. PMID 23446348.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[hnRNA]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;heterogene Kern-RNA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. heterogeneous nuclear RNA), kommt im Zellkern von [[Eukaryoten]] vor und ist eine Vorstufe der reifen mRNA, häufig wird sie daher auch als prä-mRNA (oder engl. pre-mRNA für precursor mRNA) bezeichnet.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[MicroRNA|miRNAs]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;microRNAs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eng verwandt mit den siRNAs und dient der Regulation zellulärer Prozesse wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Zellproliferation|Proliferation]] und Zelltod.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Riboswitch]]es&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dienen der [[Genregulation]]. Sie können entweder aktivierend oder reprimierend wirken.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Ribozyme]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Katalyse|katalytisch]] aktive RNA-Moleküle. Sie katalysieren wie [[Enzym]]e chemische Reaktionen.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Ribosomale RNA|rRNA]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ribosomale RNA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, trägt, ähnlich wie die tRNA, keine genetische Information, sondern ist am Aufbau des [[Ribosom]]s beteiligt und ist bei der Knüpfung der [[Peptidbindung]] auch katalytisch aktiv.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[saRNA]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;selbstampflifizierende RNA&amp;#039;&amp;#039;, wird bei [[RNA-Impfstoff]]en verwendet, um die Wirkdauer zu verlängern.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Small interfering RNA|siRNA]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;small interfering RNA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, entsteht bei einem Signalweg der Zelle, der als [[RNAi]] (RNA Interference) zusammengefasst wird. Dabei wird dsRNA (doppelsträngige RNA; englisch double-stranded RNA) durch das Enzym [[Dicer]] in viele kleinere Fragmente von ca. 22 Nukleotiden Länge zerteilt (die [[siRNA]]s) und in den Enzymkomplex [[RNA-induced silencing complex|RISC]] (RNA-induced silencing complex) eingebaut. Mithilfe der inkorporierten RNA-Fragmente bindet RISC komplementär an DNA, z.&amp;amp;nbsp;B. Genbereiche, oder mRNA und kann diese damit „abschalten“. siRNA&amp;#039;s werden aktuell (2006) intensiv auf ihre Beteiligung an verschiedenen Zellvorgängen und Krankheiten erforscht.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[shRNA]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird zur RNAi verwendet.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[snoRNA]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;small nucleolar-RNA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, finden sich im [[Nukleolus]], und die eng verwandten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;scaRNAs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in den [[Cajal Bodies]].&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[snRNA]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;small nuclear-RNA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im Zellkern von [[Eukaryoten]], ist verantwortlich für das [[Spleißen (Biologie)|Spleißen]] der hnRNA am [[Spleißosom]].&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[lncRNA]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;long non-coding RNA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sind länger als 200 Nukleotide und unterscheiden sich dadurch von kleinen regulatorischen RNAs, wie den miRNAs und den siRNAs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Perkel2013&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal|last1=Perkel|first1=Jeffrey M.|title=Visiting “Noncodarnia”|journal=BioTechniques|volume=54|issue=6|year=2013|issn=1940-9818|doi=10.2144/000114037|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[piRNA]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Piwi-interacting RNA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sind 26–31 Nukleotide lang und unterscheiden sich dadurch von den etwas kleineren miRNAs und siRNAs. Sie bilden Komplexe mit PIWI-Proteinen die am [[Epigenetik|epigenetischen]] und posttranskriptionellen [[Gen-Silencing|Silencing]] in Keimzellen beteiligt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SetoKingston2007&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal|last1=Seto|first1=Anita G.|last2=Kingston|first2=Robert E.|last3=Lau|first3=Nelson C.|title=The Coming of Age for Piwi Proteins|journal=Molecular Cell|volume=26|issue=5|year=2007|pages=603–609|issn=1097-2765|doi=10.1016/j.molcel.2007.05.021|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[tRNA]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Transfer-RNA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, codiert keine genetische Information, sondern dient als Hilfsmolekül bei der [[Proteinbiosynthese]], indem sie eine einzelne Aminosäure aus dem [[Cytoplasma]] aufnimmt und zum Ribosom transportiert. Die tRNA wird durch ein bestimmtes [[RNA-Gen]] codiert.&lt;br /&gt;
* Die [[Trans-activating crRNA|tracrRNA]], die beim [[CRISPR/Cas9]] System eine wichtige Rolle spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mehrzahl der Lebewesen spielt die RNA als Informationsträger eine der DNA untergeordnete Rolle:&lt;br /&gt;
Die DNA ist hier das permanente Speichermedium für die genetische Information, die RNA dient als Zwischenspeicher.&lt;br /&gt;
Nur [[RNA-Virus|RNA-Viren]] (die Mehrzahl aller Viren) nutzen RNA anstelle der DNA als permanentes Speichermedium. Zur [[Virus-Taxonomie|Taxonomie von Viren]] unterscheidet man folgende RNA-Typen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;dsRNA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Doppelstrang-RNA;{{Anker|dsRNA}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ss(+)RNA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Einzelstrang-RNA, die als mRNA verwendet wird;{{Anker|ssplusRNA}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ss(−)RNA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Einzelstrang-RNA, die als Matrize zur mRNA-Produktion dient.{{Anker|ss-RNA}}&lt;br /&gt;
Darüber hinaus nutzen einige Viren RNA als Replikationsintermediat (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Hepadnaviren]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbau von RNA ==&lt;br /&gt;
Da ständig neue RNA gebildet wird und da zu unterschiedlichen Zeitpunkten verschiedene Transkripte benötigt werden (differentielle Genexpression), darf die RNA in der Zelle nicht zu stabil sein, sondern muss auch einem Abbau unterliegen. Dies geschieht mit Hilfe von [[Ribonuklease|RNasen]], Enzymen, die die Verbindungen des Zucker-Gerüstes der RNA trennen und somit die Monomere (bzw. Oligomere) bilden, welche wieder zur Bildung neuer RNA verwendet werden können. Wann eine RNA abgebaut werden soll, wird dabei vor allem (aber nicht ausschließlich) durch die Länge des [[Poly-A-Schwanz]]es bestimmt, der mit zunehmender Verweildauer der RNA im Cytoplasma sukzessive verkürzt wird. Sinkt die Länge dieses Schwanzes unter einen kritischen Wert, wird die RNA schnell degradiert. Zusätzlich können die RNAs stabilisierende oder destabilisierende Elemente enthalten, die eine weitere Regulation ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest bei der mRNA von [[Eukaryoten]] findet der RNA-Abbau nicht irgendwo im [[Cytoplasma]] statt, sondern in den so genannten „P-Bodies“ (&amp;#039;&amp;#039;processing bodies&amp;#039;&amp;#039;), die sehr reich an RNasen und anderen, am RNA-turnover (-Abbau)-beteiligten Enzymen sind. Zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;Stress Granules&amp;#039;&amp;#039; dienen diese Körper weiterhin der kurzzeitigen Lagerung von mRNA und demonstrieren so wiederum die enge Verknüpfung des RNA-Metabolismus (hier [[Translation (Biologie)|Translation]] und RNA-Abbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die RNA-Welt-Hypothese ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|RNA-Welt-Hypothese}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die RNA-Welt-Hypothese besagt, dass RNA-Moleküle bei der [[Chemische Evolution|chemischen Evolution]] vermutlich Vorläufer der Organismen waren. Die Hypothese lässt sich ableiten aus der Fähigkeit der RNA zur Speicherung, Übertragung und Vervielfältigung genetischer Informationen sowie aus ihrer Fähigkeit, als [[Ribozyme]] Reaktionen zu katalysieren. In einer Evolutionsumgebung würden diejenigen RNA-Moleküle gehäuft vorkommen, die sich selbst bevorzugt vermehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nobelpreise ==&lt;br /&gt;
Für die Forschung an RNA sind bereits mehrere [[Nobelpreis]]e verliehen worden:&lt;br /&gt;
* 1959 erhielten [[Severo Ochoa|S. Ochoa]] und [[Arthur Kornberg|A. Kornberg]] den Nobelpreis für Medizin für ihre Studien zur Synthese der RNA durch RNA-[[Polymerasen]].&lt;br /&gt;
* Für die Entdeckung der katalytischen Aktivität von RNA-Molekülen (vgl. [[Ribozym]]) wurden [[Sidney Altman|S. Altman]] und [[Thomas R. Cech|T. Cech]] 1989 mit dem Nobelpreis für Chemie geehrt.&lt;br /&gt;
* 1993 erhielten [[Richard John Roberts|R. Roberts]] und [[Phillip Allen Sharp|P. Sharp]] den Nobelpreis für Medizin für ihre Studien zur Prozessierung der RNA in [[Eukaryoten]] (siehe auch [[Spleißen (Biologie)]]).&lt;br /&gt;
* Im Jahr 2006 erhielten [[Andrew Fire]] und [[Craig Mello]] den Nobelpreis für Medizin für die Entdeckung der [[RNA-Interferenz]]; im selben Jahr wurde [[Roger D. Kornberg|Roger Kornberg]] (Sohn des Nobelpreisträgers A. Kornberg) für seine Studien zur RNA-Polymerase mit dem Nobelpreis für Chemie geehrt.&lt;br /&gt;
* 2009 wurde [[Ada Yonath]] zusammen mit [[Venkatraman Ramakrishnan]] und [[Thomas A. Steitz]] der [[Nobelpreis für Chemie]] „für die Studien zur Struktur und Funktion des Ribosoms“ zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== RNA-Reinigung und Nachweis ==&lt;br /&gt;
RNA kann durch eine [[RNA-Reinigung]], z.&amp;amp;nbsp;B. per [[RNA-Extraktion]], von anderen [[Biomolekül]]en getrennt werden. Bestimmung der Menge und Reinheit der isolierten RNA erfolgt durch [[Photometrie|photometrische]] Messung bei einer [[Wellenlänge]] von 260 und 280 nm. Weitere Hinweise auf die Qualität der RNA erhält man durch [[Agarose-Gelelektrophorese]] gefolgt mit einer Anfärbung durch Farbstoffe wie [[SYBR Green II]], [[Methylenblau]], [[Stains-All]] oder durch eine [[Silberfärbung]]. Der qualitative Nachweis von RNA (ob eine bestimmte RNA vorliegt) erfolgt meistens durch eine [[RT-PCR]], teilweise mit einer anschließenden [[DNA-Sequenzierung]], oder durch einen [[Northern Blot]]. Der quantitative Nachweis (wie viel von einer bestimmten RNA vorliegt) erfolgt meistens durch eine [[qRT-PCR]], bei gereinigten Proben mit nur einer RNA-Sequenz kann die [[Konzentration (Chemie)|Konzentration]] auch durch [[Photometrie]] bestimmt werden. Durch &amp;#039;&amp;#039;[[Molecular Combing]]&amp;#039;&amp;#039; kann die RNA gestreckt und ausgerichtet werden. Mittels [[In-situ-Hybridisierung|&amp;#039;&amp;#039;In situ&amp;#039;&amp;#039;-Hybridisierung]] lassen sich spezifische RNAs in Zellen und Geweben ohne vorhergehende Isolierung nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
RNA wird für unterschiedliche Zwecke verwendet. Bei [[Ribozym]]en besitzt die RNA eine [[enzymatische Aktivität]], während [[Aptamer]]e eine längerfristige Bindung an eine Zielstruktur eingeht. Kurze doppelsträngige RNA in Form von [[siRNA]] und [[shRNA]] wird zur temporären Unterdrückung der [[Genexpression]] per [[RNA-Interferenz]] verwendet. [[RNA-Impfstoff]]e gehören zu den [[Genetischer Impfstoff|genetischen Impfstoffen]], bei denen das [[Antigen]] innerhalb der Zellen des Geimpften hergestellt wird. Einige [[CRISPR/Cas|CRISPR-Cas]]-Systeme können, für temporärere Edits als bei DNA, zur [[Genome Editing|Veränderung]] [[RNA-Editing|von RNA]] – etwa zur Behandlung von Krankheiten – verwendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |last1=Reardon |first1=Sara |title=Step Aside, CRISPR: RNA Editing Is Taking Off |url=https://www.scientificamerican.com/article/step-aside-crispr-rna-editing-is-taking-off/ |website=Scientific American |accessdate=2020-09-25 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine freie Plattform für das Design von RNA-Zielsequenzen wurde 2020 veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news |title=New kind of CRISPR technology to target RNA, including RNA viruses like coronavirus |url=https://phys.org/news/2020-03-kind-crispr-technology-rna-viruses.html |accessdate=2020-04-03 |work=phys.org |language=en-us}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |last1=Wessels |first1=Hans-Hermann |last2=Méndez-Mancilla |first2=Alejandro |last3=Guo |first3=Xinyi |last4=Legut |first4=Mateusz |last5=Daniloski |first5=Zharko |last6=Sanjana |first6=Neville E. |title=Massively parallel Cas13 screens reveal principles for guide RNA design |journal=Nature Biotechnology |date=2020-03-16 |pages=1–6 |doi=10.1038/s41587-020-0456-9 |pmc=7294996 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Das erste RNA-basierte [[Arzneimittel]] war [[Patisiran]], das 2018 von der [[European Medicines Agency|EMA]] in Europa und von der [[Food and Drug Administration|FDA]] in den USA zugelassen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Löffler: &amp;#039;&amp;#039;Review: Vaccine Myth-Buster - Cleaning Up With Prejudices and Dangerous Misinformation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frontiers in immunology.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, 2021, S.&amp;amp;nbsp;663280, [[doi:10.3389/fimmu.2021.663280]], PMID 34177902, {{PMC|8222972}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* J. Marx: &amp;#039;&amp;#039;P-Bodies Mark the Spot for Controlling Protein Production&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Science&amp;#039;&amp;#039;. Bd.&amp;amp;nbsp;310, Nr.&amp;amp;nbsp;5749, S.&amp;amp;nbsp;764–765. 2005, PMID 16272094, [[doi:10.1126/science.310.5749.764]].&lt;br /&gt;
* Seyffert: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Genetik&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, S.&amp;amp;nbsp;42. Spektrum Akademischer Verlag, 2003.&lt;br /&gt;
* Albert Gossauer: &amp;#039;&amp;#039;Struktur und Reaktivität der Biomoleküle – Eine Einführung in die organische Chemie&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;525. Wiley-VCH, 2006.&lt;br /&gt;
* {{cite journal |author=Kapranov P, St Laurent G, Raz T, &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; |title=The majority of total nuclear-encoded non-ribosomal RNA in a human cell is &amp;#039;dark matter&amp;#039; un-annotated RNA |journal=BMC Biol |volume=8 |issue=1 |pages=149 |year=2010 |month=December |pmid=21176148 |doi=10.1186/1741-7007-8-149 |language=en }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4076759-0}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.stern.de/wissenschaft/forschung/?id=527080&amp;amp;nv=cp_L1_rt |text=Thomas Tuschl – auf dem Weg zum Nobelpreis |wayback=20071207000029}}&amp;#039;&amp;#039; Thomas Tuschl bei [[stern.de]] über RNA-Interferenz, 19. Juli 2004&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2004/48/M-Small_RNA Die Zeit: &amp;#039;&amp;#039;Schatz im Erbgut&amp;#039;&amp;#039;], [[Die Zeit]] Nr. 48/2004 vom 18. November 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4076759-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ribonukleinsaure}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RNA| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anagkai</name></author>
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