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	<title>Rezessiv - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>2001:16B8:502A:4500:1CA:78CF:5919:C21C: /* Beispiele */</title>
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		<updated>2021-03-24T17:54:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beispiele&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{SEITENTITEL:rezessiv}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Autorecessive 01.png|miniatur|[[Autosomal]] rezessiver [[Erbgang (Biologie)|Erbgang]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rezessiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von lateinisch &amp;#039;&amp;#039;recedere&amp;#039;&amp;#039; „zurücktreten, zurückweichen, in den Hintergrund treten“) bedeutet in der [[Genetik]] „zurücktretend“ oder auch „nicht in Erscheinung tretend“. In der Genetik unterscheidet man zwischen [[Dominanz (Genetik)|dominanten]] (überdeckenden) und rezessiven (überdeckbaren) [[Allel]]en eines [[Gen]]s. Ein dominantes Allel setzt sich in der [[Merkmal]]sausprägung gegenüber einem rezessiven Allel durch. Damit ein rezessives Allel merkmalsbestimmend werden kann, muss es [[homozygot]] vorliegen oder zusammen mit einem anderen rezessiven Allel auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rezessive Allel ist zumeist durch eine [[Mutation]] entstanden und kann zu einem Merkmal mit eingeschränkter Funktionsfähigkeit führen. Wenn es [[heterozygot]] vorliegt, kann das nichtdefekte ([[Wildtyp]]-)Allel die mögliche Funktionseinschränkung überspielen und die Defizienz eines defekten Allels kompensieren.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Czihak, H. Langer, H. Ziegler (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Biologie. Ein Lehrbuch&amp;#039;&amp;#039;, 6. Auflage,  Springer, Berlin 1996, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt; Rezessive Erbeigenschaften können durch homozygote Individuen aber auch durch [[Konduktor]]en weitervererbt werden. &lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Zusätzlich gibt es noch die [[Kodominanz|kodominante]] und [[X-chromosomal]]e Vererbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
*Hat ein Mensch auf einem der elterlichen Chromosomen die Erbanlage für die [[Blutgruppe]] B, auf dem homologen Chromosom (vom anderen Elternteil) das Allel für 0, so hat er Blutgruppe B, da das Allel für 0 sich gegenüber dem Allel für B rezessiv verhält. Oder andersherum: Weil B dominant ist, setzt es sich in der Merkmalsausprägung gegenüber dem rezessiven 0-[[Allel]] durch. Auch Blutgruppe A ist gegenüber 0 dominant, was bedeutet, dass Blutgruppe 0 nur dann vorkommt, wenn auf beiden Chromosomen 0-Allele liegen. A und B hingegen sind [[Kodominanz|kodominant]]: Menschen, die ein A- und ein B-Allel tragen, zeigen beide Blutgruppeneigenschaften von A und B, weshalb es die Blutgruppe AB gibt.&lt;br /&gt;
*Bei der [[Erbse]] &amp;#039;&amp;#039;(Pisum sativum)&amp;#039;&amp;#039; gibt es Pflanzen mit roten [[Blüte|Blüten]] und andere mit weißen Blüten. Für die Blütenfarbe ist ein Gen mit zwei verschiedenen Allelen zuständig: ein Allel kodiert für rote Farbe, das andere für weiße Blütenfarbe. Da in [[diploid]]en Organismen wie der Erbsenpflanze immer zwei Allele vorkommen, die ein Merkmal bestimmen, kann die Pflanze zwei gleiche Allele für die rote Blütenfarbe, zwei gleiche Allele für die weiße Blütenfarbe oder zwei unterschiedliche Allele (eines für die rote und eines für die weiße Blütenfarbe) besitzen. Letzteres ist die sog. [[Heterozygotie]], und im Falle der Erbse trägt die Pflanze rote Blüten, weil die rote Farbe, die vom einen Allel kodiert wird, die weiße des anderen Allels schlicht überdeckt. Angenommen, man beobachtet bei gleichen Voraussetzungen eine rosafarbene Blüte bei den heterozygoten Pflanzen, wird der entsprechende Erbgang als [[intermediär (Genetik)|intermediär]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mendelsche Regeln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|rezessiv}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elisabeth Günther: &amp;#039;&amp;#039;Grundriß&amp;lt;!---sic---&amp;gt; der Genetik&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Gustav Fischer, Stuttgart 1971&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbgang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[he:גן (ביולוגיה)#מושגים בסיסיים]]&lt;/div&gt;</summary>
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